Eyetracking
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Eyetracking: Ich sehe, was du siehst.
Zuallererst möchte ich mich für das Rezensionsexemplar beim frisch gestarteten Blutmond Verlag bedanken. Als ich auf die Bloggerliste gekommen bin, war ich ziemlich happy, denn einige Buch-Releases hören sich sehr spannend an. So war es eigentlich auch bei Eyetracking – doch war es am Ende wirklich so spannend wie erwartet? Nein, leider nicht. Und warum? Das lässt sich ganz einfach sagen: Wir haben hier Protagonist:innen, mit denen man nicht wirklich warm wird. Man versucht, sich an Strohhalme zu klammern, um die Personen zu mögen, aber am Ende sind sie einem doch irgendwie egal. Man liest weiter und weiter. Und hier muss ich sagen: Der Lesefluss, genau wie der Schreibstil, ist großartig – man ist immer mitten drin, und die Seiten fliegen nur so dahin. Was jedoch fehlt, ist die Spannung. Ab und zu gibt es einen Spannungsbogen, aber dann flacht er so schnell wieder ab, wie er gekommen ist. Das Eyetracking, das oft angerissen, aber dann zur Seite geschoben wird, da der Dialog der Protagonist:innen wichtiger ist, kommt eindeutig zu kurz. Hier hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht – aber auch einfach ein bisschen mehr von allem. Für mich ein netter Jugendthriller, den man nebenbei lesen kann. Für die volle Punktzahl hat es jedoch nicht gereicht. Allerdings muss man einfach sagen: Der Schreibstil war genial – flüssiger lesen ging nicht. Klappentext: Virtuelle Realitäten haben Isabella schon immer fasziniert. Deshalb nimmt sie die Einladung zu Eytracking-Studien auf einer abgelegenen Insel an und wird damit Teil eines bahnbrechenden Experiments. Doch was als harmlose Forschungsreise beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Unfälle geschehen, Teilnehmer verschwinden spurlos - und Isabella wird klar: Nichts ist wie es scheint.

Virtuelle Realitäten haben Isabella schon immer fasziniert. Deshalb nimmt sie die Einladung zu Eyetracking-Studien auf einer abgelegenen Insel an und wird damit Teil eines bahnbrechenden Experiments. Doch was als harmlose Forschungsreise beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Unfälle geschehen, Teilnehmer verschwinden spurlos – und Isabella wird klar: Nichts ist, wie es scheint. Die Grenze zwischen Illusion und Realität zerfließt, während ein unsichtbarer Jäger die Gruppe systematisch ins Visier nimmt. Wem kann sie noch vertrauen, wenn ein einzelner Blick entscheidend sein könnte? Mit jeder Stunde wächst Isabellas Verdacht, dass das grausame Spiel mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, als sie ahnte. Doch die Zeit rennt. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: In Eyetracking begegnet uns ein einfacher lockerer Schreibstil, der einen direkt in der Geschichte Willkommen heißt und sich gut und schnell lesen lässt. Einzig die Dialoge wirkten auf mich ein wenig hölzern. Eyetracking hat sich für mich beim lesen oft wie ein Jugendthriller oder eher Krimi angefühlt, denn wir haben hier auf jeden Fall durch das Setting und die Ereignisse absolute „Whodunit“ Vibes. Ich mag diese Art von Geschichten, da man hier immer schön mitraten kann wer oder was hinter allem steckt. Die Charaktere im Buch waren okay, ich hatte jetzt zu keinem eine besondere Art Bindung oder Beziehung und manchmal wirkte die Handlung der Charaktere auf mich auch etwas unlogisch. Aber da kann man ja nur von sich aus gehen, wie man in der ein oder anderen Situation reagiert hätte. Es gibt 29 angenehm kurze Kapitel und dazwischen befinden sich immer mysteriöse Botschaften, auch das hat mir gut gefallen. Das Cover und das ganze Layout vom Buch möchte ich hier nochmal hervorheben – denn es ist richtig toll geworden. Die Klappenbroschur ist super und auch die gewählte Schriftgröße ist perfekt zum lesen. Die Story hat mich ganz gut unterhalten können, auch wenn für meinen Geschmack ein wenig der Thrill fehlte, mochte ich das Whodunit Setting. Gerne hätte ich noch ein wenig mehr zu den Eyetracking Studien gelesen, das kam hier fast schon ein wenig zu kurz. Fazit: Für mich ein unterhaltsames Buch und Whodunit Fans werden hier wohl auch ihre Freude mit haben. Meine persönliche Wertung liegt bei 3 von 5 Sternen Am besten macht ihr euch ein eigenes Bild... denn du siehst nicht, was ich sehe ;)

Bei "Eyetracking" handelt es sich um die allererste Veröffentlichung des neu gegründeten Blutmond Verlages. Dazu erst einmal von mir herzlichen Glückwunsch! Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Isa. Man wird zu Beginn direkt reingeworfen mit der Ankunft auf der Insel, wo die Eyetracking-Studie stattfinden soll. Schnell wird klar, dass eine Person von den Anwesenden etwas im Schilde führt. Doch wer? Ich fand das Setting mit der virtuellen Realität und dem Eyetracking eine sehr spannende Ausgangslage. Ein Vermischen von Illusion und Realität. Die abgeschottete Insel und das "Whodunit"-Trope gaben mir Agatha Christie-Vibes, vor allem bezogen auf "Und dann gabs keines mehr". Die Umsetzung allerdings konnte mich leider nicht in allen Punkten überzeugen. Der Schreibstil war flüssig und ich konnte gut durch die Seiten fliegen. Die Sätze waren kurz gehalten, manchmal etwas zu kurz, aber zu einem Thriller passt das. Grundsätzlich wollte ich auch immer wissen, wie es um Isa und die anderen bestellt ist und wie es ausgeht. Mein größtes Problem allerdings war, dass es mir nicht spannend genug erzählt wurde. Ich fühlte keine Tension. Ich habe nicht gebannt mit dem Buch in der Hand dagesessen und mit gefiebert. Aber dennoch war ich neugierig, wie es ausgeht. Unter anderem lag es an den ständigen Wiederholungen. Es kam sehr oft vor, dass sich Isa mit Person XY an Ort Z befand und plötzlich kam Person A in den Raum gestürmt und meinte, man müsse dringend mitkommen, weil dieses und jenes. Das Hauptproblem daran war für mich, dass man bei entscheidenden Szenen gar nicht selbst mit dabei ist, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Dadurch geht viel Spannung verloren. Zum Teil habe ich auch nicht immer verstanden, wo man sich gerade befindet. Ist man gerade in der virtuellen Welt oder in der Realität? Klar, das gehört zum Konzept des Vermischens, aber es wurde auch nicht immer aufgelöst, oder zumindest nicht gut. Das ein oder andere Mal hatte ich Probleme nachzuvollziehen, wo man sich gerade befand. Ich hatte oft den Eindruck, dass man von Location zu Location gesprungen ist. Die Orte wurden leider auch nicht immer zufriedenstellend beschrieben. Vereinzelte übersehende Tippfehler oder kleinere Fehler im Buchsatz sind meiner Meinung nach zu verschmerzen gewesen. Ein solides Verlagsdebüt. Nur bedingt für Hardcore-Thriller-Fans. Wer auf seichte Spannung steht, einen Einsteiger-Thriller sucht, sich sonst eher bei Jugendthrillern wohl fühlt oder sich allgemein nichts aus Genres macht (so wie ich) kann seinen Spaß mit dem Buch haben. 3 von 5 / 6 von 10 🕶️🕶️🕶️🕶️🕶️🕶️

Um das positive hervorzuheben, möchte ich erstmal auf das Cover eingehen, was ein richtiger Eyecatcher ist und ebenfalls den Schreibstil, der nicht überragend, aber absolut in Ordnung war. Man flog regelrecht durch die Seiten. Das stark beworbene Thema rund um „Eyetracking“ verliert im Laufe der Geschichte meines Erachtens jedoch völlig seine Relevanz und zeigt auch nicht die Präsenz, die ich hier erwartet hätte. Die Geschichte verläuft sich in merkwürdigen Dialogen, die unauthentisch daherkommen, in klischeebehafteten Figuren (zumindest eine sehr stark) und wirkt auf mich eher wie eine runtergeschriebene Idee, die an so vielen Stellen noch hätte geschliffen und ausgearbeitet werden müssen. Man liest in der Anmerkung die Begeisterung der Autorin für dieses Thema, umso trauriger, dass ich in der Geschichte nicht viel davon gespürt habe. Ich hätte hier ein stärkeres Augenmerk auf das hauptsächlich Thema gewünscht und auf stärkere Charaktere und authentische Dialoge. Die verlassene Insel folgt einem Schema, da man bereits aus ähnlichen Geschichten kennt. Kein Empfang und gefühlt lauert hier die Gefahr an jeder Ecke, aber auch hier fehlte mir jegliches Vorstellungsvermögen, denn die Insel wurde kaum bildlich beschrieben, so war man plötzlich an irgendwelchen Klippen. Für mich eine unausgereifte Geschichte, die an so vielen Stellen Feinschliff benötigt hätte, um Spannung beim Leser zu erwecken. So war das Ende und in Summe das ganze Buch eines, was ich sicherlich schnell vergessen werde, so leid es mir tut. Zum Schluss setzt ihre eure VR Brille auf und entscheidet bitte selbst, wie ihr die Geschichte seht, denn vielleicht seht ihr ganz andere Dinge, die ich nicht gesehen habe und findet noch Gefallen an der Geschichte.

Ach Mensch, wie schade!
Der Blutmond-Verlag ... Es ist schwer und kostet so viel Arbeit, einen neuen Verlag aus dem Boden zu stampfen und deshalb war ich so neugierig, wie das erste Buch sein würde. Leider, wirklich leider konnte mich das erste Buch nicht sonderlich überzeugen, doch ich bleibe treue und freue mich bereits auf Buch Nummer 2. Eyetracking hat eine spannende Prämisse und durchaus Potenzial, aber leider auch einige Faktoren, die für mich nicht gestimmt haben. So fand ich die Charaktere nur okay gezeichnet, Isabella noch mit Abstand am besten. Weiter fand ich die Geschichte zu sprunghaft und sich wiederholend erzählt. Worte – bzw. Töne, die ich irgendwann nicht mehr lesen konnte, gefühlt war jede Person dieser Insel mal verschwunden... Auch fand ich, dass sie super unlogisch Handeln, damit die Geschichte weitergehen kann. Da hat es für mich am Feinschliff gefehlt. Dieser hat mir auch beim Schreibstil gefehlt. Anfangs wirkt dieser sehr abgehackt, was dem Lesefluss etwas gestört hat. Später wurde es aber deutlich besser. Auch die Spannungskurve lief auf Sparflamme, immer wenn ich dachte, dass es jetzt losgeht, wurde das unterbrochen. Am Ende wurde es aber Spannend. Positiv möchte ich aber die Idee hervorheben und das springen zwischen virtueller und normaler Realität, das fand ich gut gelungen. Ihr merkt es... Das war leider nichts für mich. Leider.

Virtuelle Realitäten haben Isabella schon immer fasziniert. Deshalb nimmt sie die Einladung zu Eyetracking-Studien auf einer abgelegenen Insel an und wird damit Teil eines bahnbrechenden Experiments. Doch was als harmlose Forschungsreise beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Unfälle geschehen, Teilnehmer verschwinden spurlos – und Isabella wird Nichts ist, wie es scheint. Die Grenze zwischen Illusion und Realität zerfließt, während ein unsichtbarer Jäger die Gruppe systematisch ins Visier nimmt. Wem kann sie noch vertrauen, wenn ein einzelner Blick entscheidend sein könnte? Mit jeder Stunde wächst Isabellas Verdacht, dass das grausame Spiel mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, als sie ahnte. Doch die Zeit rennt. Lang genug habe ich mich vor dieser Rezension gedrückt (schon über ein Monat😱🥲), aber es ist leider so wie es ist: Dieses Buch ist nichts für mich gewesen. Die Charaktere sind für mich persönlich nicht gut gezeichnet gewesend, die Charaktere agieren unlogisch, was für mich einfach nicht authentisch gewesen ist. Es ist immer wieder mal jemand verschwunden und plötzlich taucht dann wieder einer auf, aber so keiner hinterfragt das so wirklich. Wieso? Unter dem Klappentext habe ich auch mir auch etwas anderes vorgestellt. Ich dachte, dass man viel mehr zwischen der virtuellen und physischen Realität spielen würde. Anfangs ist die Idee noch vorhanden, aber verliert sich leider immer mehr in der Geschichte, was ich sehr schade finde, da hätte man noch viel mehr daraus machen können, denn die Idee hat Potenzial. Es scheitert für mich persönlich leider sehr an der Umsetzung. Der Schreibstil ist sehr abgehackt und stellenweise unausgereift, was den Lesefluss teilweise gestört hat. Dementsprechend kann ich heute leider keine Empfehlung aussprechen, dennoch vielen Dank an den @blutmond.verlag für das Vertrauen.

Eyetracking hat mich wegen Grundidee schon anfangs sehr neugierig gemacht, da es mal etwas Neues im Thriller Genre war. Der Plot an sich hat mir gut gefallen, besonders die Auflösung am Ende konnte mich überzeugen ☺️ Noch dazu kommt, dass es ein Thriller ohne extreme Brutalität ist, der auch nicht blutig ist, was beweist, dass es auch ohne geht ☺️ Was mich jedoch beim Lesen etwas gestört hat, war, dass die Figuren, auch die Protagonistin, für mich eher blass geblieben sind und sie haben wenig Tiefe entwickelt. Auch die Dialoge wirkten stellenweise hölzern und nicht ganz authentisch, was es mir schwer gemacht hat, wirklich mitzufühlen oder mich in die Figuren hineinzuversetzen 😕 Der Titel und das zentrale Thema des Buchs, das Eyetracking, hat mich zunächst sehr neugierig gemacht, leider kam mir dieser Aspekt im Verlauf der Handlung aber etwas zu kurz. Hier hätte ich mir etwas tiefere Einblicke gewünscht. Insgesamt ein Buch mit Potenzial und einem spannenden Ansatz, das für mich aber durch die Figurenzeichnung und den eher oberflächlichen Umgang mit dem zentralen Thema nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt habe und ich deshalb 3 Sterne vergebe ☺️

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Eyetracking: Ich sehe, was du siehst.
Zuallererst möchte ich mich für das Rezensionsexemplar beim frisch gestarteten Blutmond Verlag bedanken. Als ich auf die Bloggerliste gekommen bin, war ich ziemlich happy, denn einige Buch-Releases hören sich sehr spannend an. So war es eigentlich auch bei Eyetracking – doch war es am Ende wirklich so spannend wie erwartet? Nein, leider nicht. Und warum? Das lässt sich ganz einfach sagen: Wir haben hier Protagonist:innen, mit denen man nicht wirklich warm wird. Man versucht, sich an Strohhalme zu klammern, um die Personen zu mögen, aber am Ende sind sie einem doch irgendwie egal. Man liest weiter und weiter. Und hier muss ich sagen: Der Lesefluss, genau wie der Schreibstil, ist großartig – man ist immer mitten drin, und die Seiten fliegen nur so dahin. Was jedoch fehlt, ist die Spannung. Ab und zu gibt es einen Spannungsbogen, aber dann flacht er so schnell wieder ab, wie er gekommen ist. Das Eyetracking, das oft angerissen, aber dann zur Seite geschoben wird, da der Dialog der Protagonist:innen wichtiger ist, kommt eindeutig zu kurz. Hier hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht – aber auch einfach ein bisschen mehr von allem. Für mich ein netter Jugendthriller, den man nebenbei lesen kann. Für die volle Punktzahl hat es jedoch nicht gereicht. Allerdings muss man einfach sagen: Der Schreibstil war genial – flüssiger lesen ging nicht. Klappentext: Virtuelle Realitäten haben Isabella schon immer fasziniert. Deshalb nimmt sie die Einladung zu Eytracking-Studien auf einer abgelegenen Insel an und wird damit Teil eines bahnbrechenden Experiments. Doch was als harmlose Forschungsreise beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Unfälle geschehen, Teilnehmer verschwinden spurlos - und Isabella wird klar: Nichts ist wie es scheint.

Virtuelle Realitäten haben Isabella schon immer fasziniert. Deshalb nimmt sie die Einladung zu Eyetracking-Studien auf einer abgelegenen Insel an und wird damit Teil eines bahnbrechenden Experiments. Doch was als harmlose Forschungsreise beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Unfälle geschehen, Teilnehmer verschwinden spurlos – und Isabella wird klar: Nichts ist, wie es scheint. Die Grenze zwischen Illusion und Realität zerfließt, während ein unsichtbarer Jäger die Gruppe systematisch ins Visier nimmt. Wem kann sie noch vertrauen, wenn ein einzelner Blick entscheidend sein könnte? Mit jeder Stunde wächst Isabellas Verdacht, dass das grausame Spiel mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, als sie ahnte. Doch die Zeit rennt. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: In Eyetracking begegnet uns ein einfacher lockerer Schreibstil, der einen direkt in der Geschichte Willkommen heißt und sich gut und schnell lesen lässt. Einzig die Dialoge wirkten auf mich ein wenig hölzern. Eyetracking hat sich für mich beim lesen oft wie ein Jugendthriller oder eher Krimi angefühlt, denn wir haben hier auf jeden Fall durch das Setting und die Ereignisse absolute „Whodunit“ Vibes. Ich mag diese Art von Geschichten, da man hier immer schön mitraten kann wer oder was hinter allem steckt. Die Charaktere im Buch waren okay, ich hatte jetzt zu keinem eine besondere Art Bindung oder Beziehung und manchmal wirkte die Handlung der Charaktere auf mich auch etwas unlogisch. Aber da kann man ja nur von sich aus gehen, wie man in der ein oder anderen Situation reagiert hätte. Es gibt 29 angenehm kurze Kapitel und dazwischen befinden sich immer mysteriöse Botschaften, auch das hat mir gut gefallen. Das Cover und das ganze Layout vom Buch möchte ich hier nochmal hervorheben – denn es ist richtig toll geworden. Die Klappenbroschur ist super und auch die gewählte Schriftgröße ist perfekt zum lesen. Die Story hat mich ganz gut unterhalten können, auch wenn für meinen Geschmack ein wenig der Thrill fehlte, mochte ich das Whodunit Setting. Gerne hätte ich noch ein wenig mehr zu den Eyetracking Studien gelesen, das kam hier fast schon ein wenig zu kurz. Fazit: Für mich ein unterhaltsames Buch und Whodunit Fans werden hier wohl auch ihre Freude mit haben. Meine persönliche Wertung liegt bei 3 von 5 Sternen Am besten macht ihr euch ein eigenes Bild... denn du siehst nicht, was ich sehe ;)

Bei "Eyetracking" handelt es sich um die allererste Veröffentlichung des neu gegründeten Blutmond Verlages. Dazu erst einmal von mir herzlichen Glückwunsch! Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Isa. Man wird zu Beginn direkt reingeworfen mit der Ankunft auf der Insel, wo die Eyetracking-Studie stattfinden soll. Schnell wird klar, dass eine Person von den Anwesenden etwas im Schilde führt. Doch wer? Ich fand das Setting mit der virtuellen Realität und dem Eyetracking eine sehr spannende Ausgangslage. Ein Vermischen von Illusion und Realität. Die abgeschottete Insel und das "Whodunit"-Trope gaben mir Agatha Christie-Vibes, vor allem bezogen auf "Und dann gabs keines mehr". Die Umsetzung allerdings konnte mich leider nicht in allen Punkten überzeugen. Der Schreibstil war flüssig und ich konnte gut durch die Seiten fliegen. Die Sätze waren kurz gehalten, manchmal etwas zu kurz, aber zu einem Thriller passt das. Grundsätzlich wollte ich auch immer wissen, wie es um Isa und die anderen bestellt ist und wie es ausgeht. Mein größtes Problem allerdings war, dass es mir nicht spannend genug erzählt wurde. Ich fühlte keine Tension. Ich habe nicht gebannt mit dem Buch in der Hand dagesessen und mit gefiebert. Aber dennoch war ich neugierig, wie es ausgeht. Unter anderem lag es an den ständigen Wiederholungen. Es kam sehr oft vor, dass sich Isa mit Person XY an Ort Z befand und plötzlich kam Person A in den Raum gestürmt und meinte, man müsse dringend mitkommen, weil dieses und jenes. Das Hauptproblem daran war für mich, dass man bei entscheidenden Szenen gar nicht selbst mit dabei ist, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Dadurch geht viel Spannung verloren. Zum Teil habe ich auch nicht immer verstanden, wo man sich gerade befindet. Ist man gerade in der virtuellen Welt oder in der Realität? Klar, das gehört zum Konzept des Vermischens, aber es wurde auch nicht immer aufgelöst, oder zumindest nicht gut. Das ein oder andere Mal hatte ich Probleme nachzuvollziehen, wo man sich gerade befand. Ich hatte oft den Eindruck, dass man von Location zu Location gesprungen ist. Die Orte wurden leider auch nicht immer zufriedenstellend beschrieben. Vereinzelte übersehende Tippfehler oder kleinere Fehler im Buchsatz sind meiner Meinung nach zu verschmerzen gewesen. Ein solides Verlagsdebüt. Nur bedingt für Hardcore-Thriller-Fans. Wer auf seichte Spannung steht, einen Einsteiger-Thriller sucht, sich sonst eher bei Jugendthrillern wohl fühlt oder sich allgemein nichts aus Genres macht (so wie ich) kann seinen Spaß mit dem Buch haben. 3 von 5 / 6 von 10 🕶️🕶️🕶️🕶️🕶️🕶️

Um das positive hervorzuheben, möchte ich erstmal auf das Cover eingehen, was ein richtiger Eyecatcher ist und ebenfalls den Schreibstil, der nicht überragend, aber absolut in Ordnung war. Man flog regelrecht durch die Seiten. Das stark beworbene Thema rund um „Eyetracking“ verliert im Laufe der Geschichte meines Erachtens jedoch völlig seine Relevanz und zeigt auch nicht die Präsenz, die ich hier erwartet hätte. Die Geschichte verläuft sich in merkwürdigen Dialogen, die unauthentisch daherkommen, in klischeebehafteten Figuren (zumindest eine sehr stark) und wirkt auf mich eher wie eine runtergeschriebene Idee, die an so vielen Stellen noch hätte geschliffen und ausgearbeitet werden müssen. Man liest in der Anmerkung die Begeisterung der Autorin für dieses Thema, umso trauriger, dass ich in der Geschichte nicht viel davon gespürt habe. Ich hätte hier ein stärkeres Augenmerk auf das hauptsächlich Thema gewünscht und auf stärkere Charaktere und authentische Dialoge. Die verlassene Insel folgt einem Schema, da man bereits aus ähnlichen Geschichten kennt. Kein Empfang und gefühlt lauert hier die Gefahr an jeder Ecke, aber auch hier fehlte mir jegliches Vorstellungsvermögen, denn die Insel wurde kaum bildlich beschrieben, so war man plötzlich an irgendwelchen Klippen. Für mich eine unausgereifte Geschichte, die an so vielen Stellen Feinschliff benötigt hätte, um Spannung beim Leser zu erwecken. So war das Ende und in Summe das ganze Buch eines, was ich sicherlich schnell vergessen werde, so leid es mir tut. Zum Schluss setzt ihre eure VR Brille auf und entscheidet bitte selbst, wie ihr die Geschichte seht, denn vielleicht seht ihr ganz andere Dinge, die ich nicht gesehen habe und findet noch Gefallen an der Geschichte.

Ach Mensch, wie schade!
Der Blutmond-Verlag ... Es ist schwer und kostet so viel Arbeit, einen neuen Verlag aus dem Boden zu stampfen und deshalb war ich so neugierig, wie das erste Buch sein würde. Leider, wirklich leider konnte mich das erste Buch nicht sonderlich überzeugen, doch ich bleibe treue und freue mich bereits auf Buch Nummer 2. Eyetracking hat eine spannende Prämisse und durchaus Potenzial, aber leider auch einige Faktoren, die für mich nicht gestimmt haben. So fand ich die Charaktere nur okay gezeichnet, Isabella noch mit Abstand am besten. Weiter fand ich die Geschichte zu sprunghaft und sich wiederholend erzählt. Worte – bzw. Töne, die ich irgendwann nicht mehr lesen konnte, gefühlt war jede Person dieser Insel mal verschwunden... Auch fand ich, dass sie super unlogisch Handeln, damit die Geschichte weitergehen kann. Da hat es für mich am Feinschliff gefehlt. Dieser hat mir auch beim Schreibstil gefehlt. Anfangs wirkt dieser sehr abgehackt, was dem Lesefluss etwas gestört hat. Später wurde es aber deutlich besser. Auch die Spannungskurve lief auf Sparflamme, immer wenn ich dachte, dass es jetzt losgeht, wurde das unterbrochen. Am Ende wurde es aber Spannend. Positiv möchte ich aber die Idee hervorheben und das springen zwischen virtueller und normaler Realität, das fand ich gut gelungen. Ihr merkt es... Das war leider nichts für mich. Leider.

Virtuelle Realitäten haben Isabella schon immer fasziniert. Deshalb nimmt sie die Einladung zu Eyetracking-Studien auf einer abgelegenen Insel an und wird damit Teil eines bahnbrechenden Experiments. Doch was als harmlose Forschungsreise beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Unfälle geschehen, Teilnehmer verschwinden spurlos – und Isabella wird Nichts ist, wie es scheint. Die Grenze zwischen Illusion und Realität zerfließt, während ein unsichtbarer Jäger die Gruppe systematisch ins Visier nimmt. Wem kann sie noch vertrauen, wenn ein einzelner Blick entscheidend sein könnte? Mit jeder Stunde wächst Isabellas Verdacht, dass das grausame Spiel mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, als sie ahnte. Doch die Zeit rennt. Lang genug habe ich mich vor dieser Rezension gedrückt (schon über ein Monat😱🥲), aber es ist leider so wie es ist: Dieses Buch ist nichts für mich gewesen. Die Charaktere sind für mich persönlich nicht gut gezeichnet gewesend, die Charaktere agieren unlogisch, was für mich einfach nicht authentisch gewesen ist. Es ist immer wieder mal jemand verschwunden und plötzlich taucht dann wieder einer auf, aber so keiner hinterfragt das so wirklich. Wieso? Unter dem Klappentext habe ich auch mir auch etwas anderes vorgestellt. Ich dachte, dass man viel mehr zwischen der virtuellen und physischen Realität spielen würde. Anfangs ist die Idee noch vorhanden, aber verliert sich leider immer mehr in der Geschichte, was ich sehr schade finde, da hätte man noch viel mehr daraus machen können, denn die Idee hat Potenzial. Es scheitert für mich persönlich leider sehr an der Umsetzung. Der Schreibstil ist sehr abgehackt und stellenweise unausgereift, was den Lesefluss teilweise gestört hat. Dementsprechend kann ich heute leider keine Empfehlung aussprechen, dennoch vielen Dank an den @blutmond.verlag für das Vertrauen.

Eyetracking hat mich wegen Grundidee schon anfangs sehr neugierig gemacht, da es mal etwas Neues im Thriller Genre war. Der Plot an sich hat mir gut gefallen, besonders die Auflösung am Ende konnte mich überzeugen ☺️ Noch dazu kommt, dass es ein Thriller ohne extreme Brutalität ist, der auch nicht blutig ist, was beweist, dass es auch ohne geht ☺️ Was mich jedoch beim Lesen etwas gestört hat, war, dass die Figuren, auch die Protagonistin, für mich eher blass geblieben sind und sie haben wenig Tiefe entwickelt. Auch die Dialoge wirkten stellenweise hölzern und nicht ganz authentisch, was es mir schwer gemacht hat, wirklich mitzufühlen oder mich in die Figuren hineinzuversetzen 😕 Der Titel und das zentrale Thema des Buchs, das Eyetracking, hat mich zunächst sehr neugierig gemacht, leider kam mir dieser Aspekt im Verlauf der Handlung aber etwas zu kurz. Hier hätte ich mir etwas tiefere Einblicke gewünscht. Insgesamt ein Buch mit Potenzial und einem spannenden Ansatz, das für mich aber durch die Figurenzeichnung und den eher oberflächlichen Umgang mit dem zentralen Thema nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt habe und ich deshalb 3 Sterne vergebe ☺️













