Ewig
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rahvea wurde am 04.04.1988 in Bayern geboren und lebt mit ihrer Familie im Landkreis Kelheim. Nach ihrem Fachabitur in Kunst, machte sie eine Schreinerausbildung und studierte Möbelrestaurierung im Göring Institut ev. München. Aktuell arbeitet sie als Einrichtungsberaterin und Künstlerin.
Beiträge
Düstere Fantasy durchsetzt von taktischem Kalkül
„Die Feinde deines Feindes sind deine Freunde?“ **** Worum geht es? **** Rahvea hat mit Allegora eine Kaiserin erschaffen, die die Herzen der Menschen erobern kann – doch zunächst muss sie ihre eigene Stärke und Sicherheit finden. Denn Allegora ist nicht die wahre Wiedergeburt der Göttin, sie spielt diese Rolle nur. Die Völker ahnen nichts von diesem Trug, doch als die Kaiserin zu zweifeln beginnt, ob ihr eigenes Volk, die Illa, wirklich so erhaben ist, wie es scheint, verschwinden Gesandte – und ein gefährliches Machtspiel mit den Königen anderer Völker beginnt. Wem kann Allegora noch trauen – nicht einmal ihren engsten Beratern? **** Mein Eindruck **** Das Buch lebt von seinem taktischen Kalkül. Die verschiedenen Völker werden eindrucksvoll eingeführt, wir begegnen machthungrigen und zwiegespaltenen Persönlichkeiten, aufrichtigen, aber skrupellosen Stimmen – und einer Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat. Doch reicht das, um einen Krieg zu verhindern? Für mich war es eine wahre Freude, Allegora auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie sie über sich hinauswächst. Besonders die Dialoge haben mich überzeugt und mich tief in das Geschehen hineingezogen. Die Welt ist vielschichtig, und auch das Magiesystem mit all seinen Eigenheiten wird ausführlich vorgestellt. Hierzu gibt es eigens gestaltete Seiten, die zum Vertiefen einladen – oder aber übersprungen werden können, wenn man lieber dem Hauptgeschehen folgen möchte. Der Schreibstil war stellenweise nicht ganz flüssig, es kam zu manchen Längen – vor allem da der Auftakt stark auf den Aufbau der Welt fokussiert ist und dadurch etwas handlungsarm wirkt. Die Illustrationen auf den Schmuckseiten hingegen sind detailreich und echte Hingucker! **** Empfehlung? **** Der Auftakt dieser Reihe ist eine komplexe Einführung in die Welt der Weißen Stadt und ihrer Völker – malerisch, durchdacht und stellenweise etwas ruhig. Wer High Fantasy mag, auf Romantik verzichten kann und Freude an politischen Machtspielen mit weitreichenden Konsequenzen hat, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Cover: Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches wirklich hervorragend wider. Zum einen sehen wir die Protagonistin Allegora und zum anderen ist im Hintergrund ein Gebäude zu sehen, was für mich perfekt zum Handlungsort – der weißen Stadt passt. Meine Meinung: Ich wurde von der Autorin auf Instagram angeschrieben, ob ich ihr Buch gerne lesen möchte und da mich die Geschichte angesprochen habe, habe ich zugesagt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und gleichzeitig komplex, wie es bei High Fantasy Geschichten öfter der Fall ist. Trotzdem bin ich schnell durch die Geschichte gekommen und konnte mir das Geschehene, was teilweise wirklich sehr düster und blutig ist, bildlich vorstellen. Bei diesem Buch solltet ihr eindeutig die Triggerwarnungen am Anfang des Buches beachten! Ich muss jedoch sagen, dass mir der Einstieg in die Welt etwas schwergefallen ist. Zum einen gibt es wirklich viele Charaktere, die teilweise auch fast identisch heißen (Orin und Orias bspw.), und zum anderen, weil es sehr viele unterschiedliche Spezies in dieser Geschichte gibt, die zwar allmählich erklärt werden, aber mich anfangs wirklich überfordert haben. Allegora als Protagonistin hat mir gut gefallen. Dadurch, dass sie eigentlich nicht dazu berechtigt wäre, die Kaiserin zu sein, hat sie sich dauerhaft Selbstzweifel und muss gleichzeitig die Perfekte Kaiserin spielen. Trotzdem hat sie über das Buch hinweg natürlich auch die Angst aufzufliegen und spielt daher ein sehr gefährliches Spiel. Das Buch hat wirklich sehr viele Intrigen und man weiß gar nicht, wem man vertrauen soll und wie es nun weitergeht. Auch wie verstrickt die verschiedenen Allianzen der Illa und den anderen Spezies waren, fand ich interessant, auch wenn ich, wie zuvor erwähnt, wirklich so 100–200 Seiten gebraucht habe, um wirklich zu verstehen, wer jetzt wie miteinander zusammenhängt. Daher war ich auch sehr froh, dass das Buch gewisse Zwischensequenzen hat, in der das World Building und die verschiedenen Spezies mit ihren Fähigkeiten aufgelistet sind, um einen besseren Überblick zu geben. Auch wenn ich mir teilweise gewünscht hätte, dass sie in einem Glossar hinten im Buch noch mal zusammengefasst werden, um mehr zu verstehen. Auch das Ende kam dann so abrupt und ist wirklich sehr düster. Sodass ich gespannt bin, wie es in Band 2 weitergeht. Insgesamt kann ich das Buch eindeutig an High Fantasy-Liebhaber weiterempfehlen. Wer aber eher eine lockere, leichte Fantasystory sucht, wird hier nicht bedient werden. Da, dass Worldbuilding wirklich komplex und stark im Fokus der Geschichte steht! Fazit: Insgesamt habe ich etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, weil es sehr viele Informationen zu Beginn hat, aber danach hat es mir gut gefallen. Daher vergebe ich 3,5-4 Sterne.
Spannend, emotional, unerwartet
Ewig - die letzte Kaiserin von Rahvea Was für ein tolles Buch, was für eine großartige Welt. Viele Punkte welche mir gut gefallen haben. 🖤 Zwischen den einzelnen Kapiteln gabs kurze Erläuterungen zu unterschiedlichen Themen. Wie funktioniert Magie? Welche Magiearten gibt es? Unterschiedliche Völker. Verschiedene Wesen, usw. Das mochte ich gern. So wurden diese Infos nicht im Zwischentextes des Romanes eingeschoben und es ergab sich dadurch kein Infodumping zu Beginn. 🖤 "bekannte" Völker neu interpretiert. Der Dwarin König, welcher an Zwerge, erinnert und mit Feinmechanik daherkommt. Die Elfen mit ihren, in dem Buch, extremen Vorstellungen von richtig und falsch. Und einem König der allem bekannten wiederspricht. 🖤 Allegora, welche mir als Figur während des Lesens nicht immer gefiel. Aber im Rückblick exzellent gezeichnet war. Denn ihre Eigenschaften und Entscheidungen, sowie das ewige Gedankenkarussell bildet ihren Charakter wunderbar. Ein Charakter der sich weiterentwickelt, aus Schlachten Stärke zieht und dazu lernt. 🖤 Die Story selber war sehr spannend, nicht vorhersehbar und hatte einige überraschende Plottwist dabei. 🖤 Ist es wirklich erstrebenswert nichts zu fühlen? Kann man Göttlichkeit nur erlangen ohne jegliche Emotionen? Und handelt man für das Volk wenn man ausschließlich rational denkt? 🖤 Keine Lovestory 😅, einer der größten Pluspunkte

Mein Lesehighlight 2022
Zuerst kamen mir, beim lesen starke "Herr der Ringe~Vibes" auf, dank der Elfen, Zwerge, und sogar magischen Bäume, denen wir in der Geschichte begegnen. Zusammen mit der Magie, der Göttermythen, und einer fantastischen, düsteren Welt, eigentliche die üblichen "Zutaten" die man so in einer Fantasygeschichte erwartet.... Und doch ist diese Geschichte komplett anders. Angefangen beim Volk der Illa, ihrer Gesellschaftsform und Magieform, die mir so noch in keiner Geschichte begegnet sind. Auch die Völker wie Elfen und Zwerge, sind absolut nicht wie man sie aus anderen Fantasygeschichten kennt. Die Elfen, zum Beispiel sind zwar wunderschön wie man das so erwartet, aber sonst ziemlich brutal und angsteinflösend. Wer mich aber am meisten überrascht hat, war die Protagonistin Allegora. Seit ihrer Kindheit wird sie abgeschirmt von ihrem Volk und in Unwissenheit über dieses gehalten wird, deren Göttin/Herrscherin sie eigentlich sein sollte. Sie wird manipuliert, fast schon psyhologisch missbraucht, und geformt von und im Sinne ihrer Berater. Als sie merkt, dass sie keinesfalls die geglaubte Wiedergeburt der Göttin ist, und auch nicht über die Gefühlskälte des erhabenen Folks, der Illa verfügt, und dass sie Ihr Volk nicht wirklich kennt, entschließt sie sich trotzdem, das richtige für alle Völker des Landes zu tun, sich aus dem Griff ihrer Berater zu befreien. Sie ist entschlossen, ihr Volk von großem Unheil zu bewahren, und sich als gute Herscherin zu bewähren. Das gelingt ihr nicht ohne viel Selbstzweifel und einer ordentlichen Portion Naivität. Das macht sie zu einer nahbaren und menschlichen Heldin, und sie macht ihre Sache wirklich gut. Ganz nach meinem Geschmack ist auch die Liebesgeschichte, die nur ganz zart angedeutet wird, und das super dramatische Ende! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!

✨Faszinierend, einzigartig, spannend und einfach nur magisch✨
Die Welt, in die ich gezaubert worden bin, ist wirklich faszinierend. Sie ist zwar sehr komplex, sodass ich sehr konzentriert war beim Lesen, aber gerade das fand ich sehr schön. Die Illa sind ein einzigartiges Volk, sie werden schon als Kinder dazu erzogen keine Gefühle zu zeigen oder sie überhaupt zuzulassen. Was aber nicht bei allen gelingt, gerade ihre Kaiserin hat so viel Gefühl in sich, dass ich sie eigentlich vom ersten Moment in mein Herz geschlossen habe. Die anderen Völker sind aber genauso faszinierend. Die Geschichte ist wirklich einzigartig und voll mit Intrigen. Der Schreibstil ist flüssig und ich bin super durch das Buch gekommen. Womit ich mich ein bisschen schwergetan habe, waren die Erklärungen zwischendrin, die man zwar wirklich braucht, aber mich das immer ein bisschen aus der Geschichte gerissen hat. Und natürlich endet die Geschichte mit einem gemeinen Cliffhänger, aber deswegen freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil 🥰🥳

Grandioses High Fantasy mit politischen Intrigen
Dieses Buch hat mir unglaublich viel Freude und Unterhaltung beim Lesen geboten und ich habe wirklich nichts auszusetzen. Das Worldbuilding war durchdacht und hatte unglaublich viele Facetten. Die Handlung war geprägt von Überraschungen, politischen Intrigen und einer tollen Entwicklung der Hauptprotagonistin, die mehr und mehr lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Auch die Charaktere waren interessant und vielschichtig. Die Charakterzeichnungen und extra Infos zur Welt haben den Buch noch das Sahnehäubchen aufgesetzt. Mich konnte die Geschichte wirklich begeistern und ich kann sie allen empfehlen, die gerne Fantasy mit viel Politik lesen.
Es konnte mich leider einfach nicht begeistern.
Die Welt war gut ausentwickelt, aber leider nicht gut beschrieben. Schade, statt der kleinen Erklärungstexte hätte ich die Infos lieber im Text eingebettet bekommen. Die Charaktere fand ich interessant, aber konnte leider oft die Handlungen nicht nachvollziehen. Der Schreibstil war beschreibend, sehr in die Länge gezogen und sprachlich noch nicht überzeugend. Oft wurden unnötig komplexe Worte genutzt, um Dinge/Gefühle zu beschreiben, statt sie richtig zu zeigen (Motto "Show don't tell").
Eine High Fantasy Perle der besonderen Art!
"Ewig - Die letzte Kaiserin" von Autorin Raheva ist der 1. Band einer High Fantasy - Dilogie und handelt von Allegora, einer Betrügerin auf dem Kaiser-Thron des Volkes der Illa, die versucht einen Krieg in ihrem Reich Achistre zu verhindern. Wow, einfach nur wow! Ich habe diesen ersten Band in kürzester Zeit verschlungen und habe mich regelrecht in der Welt und der Kultur der Illa, Elfen, Dwarin etc verlieren können. Es ist definitv eine High Fantasy Perle abseits des Mainstreams, verdient aber meiner Meinung nach deutlich mehr Aufmerksamkeit. Wir erleben die Geschichte aus Allegoras Sicht und entdecken mit ihr die politischen Intrigen, die Vorurteile gegenüber ihrem Volk, den Illa und wissen irgendwann nicht mehr, wer Freund ist und wer Feind. Doch Allegora ist klug. Auch wenn (oder gerade weil?) sie Emotionen hat, was nicht dem Idealbild eines Illas entspricht, geht sie ihren Weg und das teilweise auf unkonventionelle Weise. Das Buch hat mich einfach nur gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, ob und wie sie es schafft, den Frieden in ihrem Reich zu wahren, bei all den Steinen, die ihr in den Weg gelegt werden und der stetigen Angst im Hintergrund, als Betrügerin entlarvt zu werden. Und dann sind da noch die beiden Könige der Elfen und des Dwarin Volks... Autorin Raheva schafft eine grausame, düstere Welt und einige Szenen sind nichts für schwache Nerven! Auf der anderen Seite skizziert sie die Welt voller Magie und dunkler Schönheit. Ich hatte jederzeit eine sehr gute Vorstellung vom Setting und den Charakteren. Zu Beginn war ich zugegeben etwas irritiert von den sehr kurzen Kapiteln, die immer wieder durch eine Art Glossar unterbrochen wurden, das Gefühl verflog aber schnell und ich empfand es bereits als kurzer Zeit sehr hilfreich, die Infos für das kommende Kapitel zu haben! Und noch ein letzter Punkt: Mit diesem Buch hat man echt ein Schmuckstück in den Händen! Es hat eine wundervolle Innengestaltung mit vielen Illustrationen, die die Autorin alle selbst gezeichnet hat! Einfach wow! Ich für meinen Teil bin nun gespannt wie es weiter geht mit Allegora und Co und spreche daher gerne eine Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans aus, die gerne intrigante Handlungen und starke weibliche Protagonisten mögen!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rahvea wurde am 04.04.1988 in Bayern geboren und lebt mit ihrer Familie im Landkreis Kelheim. Nach ihrem Fachabitur in Kunst, machte sie eine Schreinerausbildung und studierte Möbelrestaurierung im Göring Institut ev. München. Aktuell arbeitet sie als Einrichtungsberaterin und Künstlerin.
Beiträge
Düstere Fantasy durchsetzt von taktischem Kalkül
„Die Feinde deines Feindes sind deine Freunde?“ **** Worum geht es? **** Rahvea hat mit Allegora eine Kaiserin erschaffen, die die Herzen der Menschen erobern kann – doch zunächst muss sie ihre eigene Stärke und Sicherheit finden. Denn Allegora ist nicht die wahre Wiedergeburt der Göttin, sie spielt diese Rolle nur. Die Völker ahnen nichts von diesem Trug, doch als die Kaiserin zu zweifeln beginnt, ob ihr eigenes Volk, die Illa, wirklich so erhaben ist, wie es scheint, verschwinden Gesandte – und ein gefährliches Machtspiel mit den Königen anderer Völker beginnt. Wem kann Allegora noch trauen – nicht einmal ihren engsten Beratern? **** Mein Eindruck **** Das Buch lebt von seinem taktischen Kalkül. Die verschiedenen Völker werden eindrucksvoll eingeführt, wir begegnen machthungrigen und zwiegespaltenen Persönlichkeiten, aufrichtigen, aber skrupellosen Stimmen – und einer Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat. Doch reicht das, um einen Krieg zu verhindern? Für mich war es eine wahre Freude, Allegora auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie sie über sich hinauswächst. Besonders die Dialoge haben mich überzeugt und mich tief in das Geschehen hineingezogen. Die Welt ist vielschichtig, und auch das Magiesystem mit all seinen Eigenheiten wird ausführlich vorgestellt. Hierzu gibt es eigens gestaltete Seiten, die zum Vertiefen einladen – oder aber übersprungen werden können, wenn man lieber dem Hauptgeschehen folgen möchte. Der Schreibstil war stellenweise nicht ganz flüssig, es kam zu manchen Längen – vor allem da der Auftakt stark auf den Aufbau der Welt fokussiert ist und dadurch etwas handlungsarm wirkt. Die Illustrationen auf den Schmuckseiten hingegen sind detailreich und echte Hingucker! **** Empfehlung? **** Der Auftakt dieser Reihe ist eine komplexe Einführung in die Welt der Weißen Stadt und ihrer Völker – malerisch, durchdacht und stellenweise etwas ruhig. Wer High Fantasy mag, auf Romantik verzichten kann und Freude an politischen Machtspielen mit weitreichenden Konsequenzen hat, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Cover: Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches wirklich hervorragend wider. Zum einen sehen wir die Protagonistin Allegora und zum anderen ist im Hintergrund ein Gebäude zu sehen, was für mich perfekt zum Handlungsort – der weißen Stadt passt. Meine Meinung: Ich wurde von der Autorin auf Instagram angeschrieben, ob ich ihr Buch gerne lesen möchte und da mich die Geschichte angesprochen habe, habe ich zugesagt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und gleichzeitig komplex, wie es bei High Fantasy Geschichten öfter der Fall ist. Trotzdem bin ich schnell durch die Geschichte gekommen und konnte mir das Geschehene, was teilweise wirklich sehr düster und blutig ist, bildlich vorstellen. Bei diesem Buch solltet ihr eindeutig die Triggerwarnungen am Anfang des Buches beachten! Ich muss jedoch sagen, dass mir der Einstieg in die Welt etwas schwergefallen ist. Zum einen gibt es wirklich viele Charaktere, die teilweise auch fast identisch heißen (Orin und Orias bspw.), und zum anderen, weil es sehr viele unterschiedliche Spezies in dieser Geschichte gibt, die zwar allmählich erklärt werden, aber mich anfangs wirklich überfordert haben. Allegora als Protagonistin hat mir gut gefallen. Dadurch, dass sie eigentlich nicht dazu berechtigt wäre, die Kaiserin zu sein, hat sie sich dauerhaft Selbstzweifel und muss gleichzeitig die Perfekte Kaiserin spielen. Trotzdem hat sie über das Buch hinweg natürlich auch die Angst aufzufliegen und spielt daher ein sehr gefährliches Spiel. Das Buch hat wirklich sehr viele Intrigen und man weiß gar nicht, wem man vertrauen soll und wie es nun weitergeht. Auch wie verstrickt die verschiedenen Allianzen der Illa und den anderen Spezies waren, fand ich interessant, auch wenn ich, wie zuvor erwähnt, wirklich so 100–200 Seiten gebraucht habe, um wirklich zu verstehen, wer jetzt wie miteinander zusammenhängt. Daher war ich auch sehr froh, dass das Buch gewisse Zwischensequenzen hat, in der das World Building und die verschiedenen Spezies mit ihren Fähigkeiten aufgelistet sind, um einen besseren Überblick zu geben. Auch wenn ich mir teilweise gewünscht hätte, dass sie in einem Glossar hinten im Buch noch mal zusammengefasst werden, um mehr zu verstehen. Auch das Ende kam dann so abrupt und ist wirklich sehr düster. Sodass ich gespannt bin, wie es in Band 2 weitergeht. Insgesamt kann ich das Buch eindeutig an High Fantasy-Liebhaber weiterempfehlen. Wer aber eher eine lockere, leichte Fantasystory sucht, wird hier nicht bedient werden. Da, dass Worldbuilding wirklich komplex und stark im Fokus der Geschichte steht! Fazit: Insgesamt habe ich etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, weil es sehr viele Informationen zu Beginn hat, aber danach hat es mir gut gefallen. Daher vergebe ich 3,5-4 Sterne.
Spannend, emotional, unerwartet
Ewig - die letzte Kaiserin von Rahvea Was für ein tolles Buch, was für eine großartige Welt. Viele Punkte welche mir gut gefallen haben. 🖤 Zwischen den einzelnen Kapiteln gabs kurze Erläuterungen zu unterschiedlichen Themen. Wie funktioniert Magie? Welche Magiearten gibt es? Unterschiedliche Völker. Verschiedene Wesen, usw. Das mochte ich gern. So wurden diese Infos nicht im Zwischentextes des Romanes eingeschoben und es ergab sich dadurch kein Infodumping zu Beginn. 🖤 "bekannte" Völker neu interpretiert. Der Dwarin König, welcher an Zwerge, erinnert und mit Feinmechanik daherkommt. Die Elfen mit ihren, in dem Buch, extremen Vorstellungen von richtig und falsch. Und einem König der allem bekannten wiederspricht. 🖤 Allegora, welche mir als Figur während des Lesens nicht immer gefiel. Aber im Rückblick exzellent gezeichnet war. Denn ihre Eigenschaften und Entscheidungen, sowie das ewige Gedankenkarussell bildet ihren Charakter wunderbar. Ein Charakter der sich weiterentwickelt, aus Schlachten Stärke zieht und dazu lernt. 🖤 Die Story selber war sehr spannend, nicht vorhersehbar und hatte einige überraschende Plottwist dabei. 🖤 Ist es wirklich erstrebenswert nichts zu fühlen? Kann man Göttlichkeit nur erlangen ohne jegliche Emotionen? Und handelt man für das Volk wenn man ausschließlich rational denkt? 🖤 Keine Lovestory 😅, einer der größten Pluspunkte

Mein Lesehighlight 2022
Zuerst kamen mir, beim lesen starke "Herr der Ringe~Vibes" auf, dank der Elfen, Zwerge, und sogar magischen Bäume, denen wir in der Geschichte begegnen. Zusammen mit der Magie, der Göttermythen, und einer fantastischen, düsteren Welt, eigentliche die üblichen "Zutaten" die man so in einer Fantasygeschichte erwartet.... Und doch ist diese Geschichte komplett anders. Angefangen beim Volk der Illa, ihrer Gesellschaftsform und Magieform, die mir so noch in keiner Geschichte begegnet sind. Auch die Völker wie Elfen und Zwerge, sind absolut nicht wie man sie aus anderen Fantasygeschichten kennt. Die Elfen, zum Beispiel sind zwar wunderschön wie man das so erwartet, aber sonst ziemlich brutal und angsteinflösend. Wer mich aber am meisten überrascht hat, war die Protagonistin Allegora. Seit ihrer Kindheit wird sie abgeschirmt von ihrem Volk und in Unwissenheit über dieses gehalten wird, deren Göttin/Herrscherin sie eigentlich sein sollte. Sie wird manipuliert, fast schon psyhologisch missbraucht, und geformt von und im Sinne ihrer Berater. Als sie merkt, dass sie keinesfalls die geglaubte Wiedergeburt der Göttin ist, und auch nicht über die Gefühlskälte des erhabenen Folks, der Illa verfügt, und dass sie Ihr Volk nicht wirklich kennt, entschließt sie sich trotzdem, das richtige für alle Völker des Landes zu tun, sich aus dem Griff ihrer Berater zu befreien. Sie ist entschlossen, ihr Volk von großem Unheil zu bewahren, und sich als gute Herscherin zu bewähren. Das gelingt ihr nicht ohne viel Selbstzweifel und einer ordentlichen Portion Naivität. Das macht sie zu einer nahbaren und menschlichen Heldin, und sie macht ihre Sache wirklich gut. Ganz nach meinem Geschmack ist auch die Liebesgeschichte, die nur ganz zart angedeutet wird, und das super dramatische Ende! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!

✨Faszinierend, einzigartig, spannend und einfach nur magisch✨
Die Welt, in die ich gezaubert worden bin, ist wirklich faszinierend. Sie ist zwar sehr komplex, sodass ich sehr konzentriert war beim Lesen, aber gerade das fand ich sehr schön. Die Illa sind ein einzigartiges Volk, sie werden schon als Kinder dazu erzogen keine Gefühle zu zeigen oder sie überhaupt zuzulassen. Was aber nicht bei allen gelingt, gerade ihre Kaiserin hat so viel Gefühl in sich, dass ich sie eigentlich vom ersten Moment in mein Herz geschlossen habe. Die anderen Völker sind aber genauso faszinierend. Die Geschichte ist wirklich einzigartig und voll mit Intrigen. Der Schreibstil ist flüssig und ich bin super durch das Buch gekommen. Womit ich mich ein bisschen schwergetan habe, waren die Erklärungen zwischendrin, die man zwar wirklich braucht, aber mich das immer ein bisschen aus der Geschichte gerissen hat. Und natürlich endet die Geschichte mit einem gemeinen Cliffhänger, aber deswegen freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil 🥰🥳

Grandioses High Fantasy mit politischen Intrigen
Dieses Buch hat mir unglaublich viel Freude und Unterhaltung beim Lesen geboten und ich habe wirklich nichts auszusetzen. Das Worldbuilding war durchdacht und hatte unglaublich viele Facetten. Die Handlung war geprägt von Überraschungen, politischen Intrigen und einer tollen Entwicklung der Hauptprotagonistin, die mehr und mehr lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Auch die Charaktere waren interessant und vielschichtig. Die Charakterzeichnungen und extra Infos zur Welt haben den Buch noch das Sahnehäubchen aufgesetzt. Mich konnte die Geschichte wirklich begeistern und ich kann sie allen empfehlen, die gerne Fantasy mit viel Politik lesen.
Es konnte mich leider einfach nicht begeistern.
Die Welt war gut ausentwickelt, aber leider nicht gut beschrieben. Schade, statt der kleinen Erklärungstexte hätte ich die Infos lieber im Text eingebettet bekommen. Die Charaktere fand ich interessant, aber konnte leider oft die Handlungen nicht nachvollziehen. Der Schreibstil war beschreibend, sehr in die Länge gezogen und sprachlich noch nicht überzeugend. Oft wurden unnötig komplexe Worte genutzt, um Dinge/Gefühle zu beschreiben, statt sie richtig zu zeigen (Motto "Show don't tell").
Eine High Fantasy Perle der besonderen Art!
"Ewig - Die letzte Kaiserin" von Autorin Raheva ist der 1. Band einer High Fantasy - Dilogie und handelt von Allegora, einer Betrügerin auf dem Kaiser-Thron des Volkes der Illa, die versucht einen Krieg in ihrem Reich Achistre zu verhindern. Wow, einfach nur wow! Ich habe diesen ersten Band in kürzester Zeit verschlungen und habe mich regelrecht in der Welt und der Kultur der Illa, Elfen, Dwarin etc verlieren können. Es ist definitv eine High Fantasy Perle abseits des Mainstreams, verdient aber meiner Meinung nach deutlich mehr Aufmerksamkeit. Wir erleben die Geschichte aus Allegoras Sicht und entdecken mit ihr die politischen Intrigen, die Vorurteile gegenüber ihrem Volk, den Illa und wissen irgendwann nicht mehr, wer Freund ist und wer Feind. Doch Allegora ist klug. Auch wenn (oder gerade weil?) sie Emotionen hat, was nicht dem Idealbild eines Illas entspricht, geht sie ihren Weg und das teilweise auf unkonventionelle Weise. Das Buch hat mich einfach nur gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, ob und wie sie es schafft, den Frieden in ihrem Reich zu wahren, bei all den Steinen, die ihr in den Weg gelegt werden und der stetigen Angst im Hintergrund, als Betrügerin entlarvt zu werden. Und dann sind da noch die beiden Könige der Elfen und des Dwarin Volks... Autorin Raheva schafft eine grausame, düstere Welt und einige Szenen sind nichts für schwache Nerven! Auf der anderen Seite skizziert sie die Welt voller Magie und dunkler Schönheit. Ich hatte jederzeit eine sehr gute Vorstellung vom Setting und den Charakteren. Zu Beginn war ich zugegeben etwas irritiert von den sehr kurzen Kapiteln, die immer wieder durch eine Art Glossar unterbrochen wurden, das Gefühl verflog aber schnell und ich empfand es bereits als kurzer Zeit sehr hilfreich, die Infos für das kommende Kapitel zu haben! Und noch ein letzter Punkt: Mit diesem Buch hat man echt ein Schmuckstück in den Händen! Es hat eine wundervolle Innengestaltung mit vielen Illustrationen, die die Autorin alle selbst gezeichnet hat! Einfach wow! Ich für meinen Teil bin nun gespannt wie es weiter geht mit Allegora und Co und spreche daher gerne eine Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans aus, die gerne intrigante Handlungen und starke weibliche Protagonisten mögen!














