EVIL

EVIL

Taschenbuch
4.1693
AbgründeVerbrechenJungenPsychopath

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Beschreibung

Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Horror
Sub-Genre
Zeitgenössisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
336
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association. Jack Ketchum verstarb am 24. Januar 2018 in New York City, New York.

Merkmale

13 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
89%
3%
47%
12%
84%
14%
87%
75%
32%
30%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
23%
62%
44%
50%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell8%
Langsam8%
Mittel85%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach62%
Komplex0%
Mittel38%
Bildhaft (75%)Minimalistisch (25%)Außergewöhnlich (58%)

Beiträge

180
Alle
4.5

Diese Geschichte geht unter die Haut!

Was für eine unglaubliche, verstörende Geschichte! Evil liest sich beinahe wie eine Beichte – voller Reue, Schmerz und Schuldgefühle. Der Ton ist intensiv, persönlich und beklemmend ehrlich. Der Einstieg nimmt sich bewusst Zeit. Wir lernen die Figuren und das Setting in aller Ruhe kennen – was sich im Nachhinein als essenziell herausstellt. Ohne dieses gründliche Fundament wären die späteren Handlungen der Figuren kaum zu begreifen, geschweige denn emotional nachzuvollziehen. Nach etwa 100 Seiten nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf – und ab da lässt einen das Buch nicht mehr los. Die psychologische Tiefe, mit der Jack Ketchum die Abgründe der menschlichen Seele auslotet, ist erschütternd. Es ist keine leichte Lektüre – sie ist roh, unbequem und schonungslos. Doch gerade diese ungeschönte Direktheit macht Evil so wirkungsvoll. Was mich besonders bewegt hat, war die erzählerische Perspektive: die Reflexionen, die stille Verzweiflung, das Bedürfnis, zu verstehen und irgendwie zu verarbeiten. Es fühlt sich an, als würde man direkt in die Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten blicken – und genau das macht die Geschichte so intensiv. Am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es hat mich emotional komplett gepackt, wütend gemacht, fassungslos, traurig – aber auch nachdenklich. Evil ist keine Geschichte, die man vergisst. Sie hallt nach, bleibt im Kopf, brennt sich ein. Von Jack Ketchum werde ich definitiv mehr lesen – denn wenn eine Geschichte so tief unter die Haut geht, weiß man, dass der Autor etwas Besonderes kann. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨️

Diese Geschichte geht unter die Haut!
3

Kinder können so grausam sein. Inhalt kann spoiler enthalten

Es gibt nur 2 Arten wie man mit dem buch umgeht. Man list es oder man bricht es ab. Der Name ist Programm. Auf Empfehlung habe ich es gelesen und was soll ich sagen. Man muss am Ball bleiben es dauert bist es richtig los geht es passiert zwar so auch mal ein bisschen aber 3/4 des Buches kann man nur noch mit dem kopf schütteln und sich fragen warum es passiert und warum keiner was unternimmt. Das ende war dann recht schnell abgeschlossen. Fand es schade das man nicht auch von den anderen "kindern" erfahren hat wie es weiter gegangen ist.

Kinder können so grausam sein.

Inhalt kann spoiler enthalten
4.5

Ein Blick in die dunkelsten Abgründe der Menschheit 🕳️

Evil war nun schon mein zweites Buch von Jack Ketchum – und auch dieses Mal hat es mich wieder zutiefst verstört 🙊🙈. Die Geschichten dieses Autors sind auf der einen Seite abartig und grausam, auf der anderen Seite jedoch unglaublich einnehmend und spannend. Besonders bei Evil kommt noch der bittere Beigeschmack hinzu, dass es auf einer wahren Begebenheit aus den 1950er-Jahren basiert 😶‍🌫️. Vorweg sollte man unbedingt sagen: Ketchums Bücher sind definitiv nichts für schwache Nerven ⚠️. Sie gehen einem unter die Haut, lassen nicht mehr los – und auch diese Geschichte wird mich so schnell nicht loslassen. Sehr gut gefallen hat mir, wie die Handlung aufgebaut wurde: Der Einstieg ist sofort packend, und zum Ende hin steigert sich alles zu einer immer brutaleren und verstörenderen Dimension 😵. Es ist erschreckend, wozu die menschliche Rasse fähig ist. Anfangs dachte ich sogar, dass das Buch gar nicht so schlimm ist, wie viele Bewertungen es dargestellt haben 🤔. Doch ab einem gewissen Punkt wurde ich eines Besseren belehrt – und vieles von dem, was ich gelesen habe, konnte ich kaum fassen 😳. Besonders passend fand ich hier den kühlen Schreibstil des Autors 🖋️. Er ist flüssig, leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte 📖✨. Gleichzeitig zwingt einen das Gelesene aber immer wieder zu kurzen Pausen – einfach, um das Ganze überhaupt verarbeiten zu können. Alles in allem ist Evil ein wirklich starkes Buch, das mich in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hat. Einerseits fällt es schwer, es zu bewerten, da es so viele Formen von Gewalt beschreibt, die schlicht falsch und abstoßend sind. Andererseits muss man anerkennen, dass es in diesem Genre fast schon ein Meisterwerk ist 👑. PS: Wer ein Happy End erwartet, sollte sich von Jack Ketchum verabschieden – das ist einfach nicht seine Art 😅.

Ein Blick in die dunkelsten Abgründe der Menschheit 🕳️
5

Sommer 1958 in einer kleinen amerikanischen Vorstadt. Eine ruhige abgelegene Straße mit einigen Wohnhäusern, in der Familien mit Kindern leben und jeder irgendwie jeden kennt. Oberflächlich betrachtet mag diese Floskel seine Berechtigung haben, doch wenn sich die Haustüren schließen, bleibt das »Böse« für andere manchmal verborgen. Ich möchte in meiner Rezension Spoiler vermeiden und den Vorschlaghammer bewahren, der dir beim Lesen von »Evil« mit brachialer Wucht ins Gesicht schlagen wird. Im Vorwort schreibt Stephen King, dass der Leser beim Lesen von »Evil« mitgerissen wird, selbst wenn er sich davor fürchtet, mitgerissen zu werden. Dem kann ich nur zustimmen und empfehle, Kings Vorwort erst nach der Lektüre von »Evil« zu lesen. Im Vorwort gibt es einige Passagen, die die psychologischen Entwicklungen der Charaktere aus Sicht Kings erläutern. Damit nimmt er aber einige Details vorweg, die man lieber in der Geschichte lesen möchte. Auf die einzelnen Charaktere möchte ich aus den oben genannten Gründen nicht eingehen. Eine kurze Onlinerecherche genügt und ihr hättet alle Informationen zur Hand. Lest am besten vorher keine Buchbesprechungen, in denen ihr erfahrt, welche Charaktere relevant sind, denn es gibt einen harten Cut, der alles verändert und der nur in absoluter Unkenntnis über die Personen seine Wucht entfalten kann. Zu Beginn fühlt sich »Evil« wie ein Coming-of-Age-Roman von Benedict Wells an. Es soll ein unvergesslicher Sommer mit Freunden werden. Nachmittage am Fluss, ein Besuch auf dem Jahrmarkt und dann bist Du auf einmal gefangen in einem reißenden Strudel aus Gewalt, Hass, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. »Evil« ist eine fiktive Aufarbeitung eines echten Gewaltverbrechens, das im Jahre 1965 in Indianapolis geschah. Ich habe mich erst nach dem Lesen mit diesem Verbrechen befasst und dabei festgestellt, dass Ketchum einige gravierende Veränderungen am Ende der Geschichte vorgenommen hat, die ich so nicht getätigt hätte. Wichtig ist zu wissen: Ketchum ist nicht der Erzähler und deshalb muss man zwangsläufig die Perspektive wechseln, um das Buch richtig einordnen zu können. Ketchum legt mit »Evil« den Finger in die Wunde unserer desaströsen Gesellschaft (damals 1958 - wie auch heute noch): Gleichgültigkeit, Wegschauen, Mund halten und das Leid anderer herunterspielen ist allgegenwärtig. Mit »Evil« hält Ketchum uns den Spiegel vor das Gesicht. Ich möchte das Buch eigentlich nicht mit Sternen bewerten, aber muss ja sein. Dennoch möchte ich es sehr empfehlen - vorausgesetzt du hast die geistige Kraft und seelische Verfassung, dieses Buch zu ertragen. Dir muss klar sein: »Evil« wird sich in deinem Kopf einnisten und dich lange Zeit beschäftigen.

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5

Grausam und verstörend, z.T. traurig und berührend...

Wie bei einigen anderen hier war "Evil" mein erster Ketchum. Ich muss sagen, ich gehöre eher zu den Hartgesottenen, aber "Evil" hat mich nicht mehr losgelassen. Ich kann Stephen King in seinem Vorwort nur rechtgeben, man fühlt sich mitschuldig, da man sich wirklich wie "David" vorkommt. Mich hat das Buch, wenn ich es nicht gelesen habe, ständig beschäftig, vorallem da es auf einer wahren Begebenheit beruht bzw davon inspiriert wurde. Ketchum hat die richtige Erzählform gewählt um den Leser wahrlich in die Abgründe der menschlichen Dunkelheit zu zeigen. Absolut nichts für schwache Nerven. Ich muss allerdings sagen, da ich ja ein riesen Chris Carter- Fan bin, bin ich recht abgehärtet und ich hatte mehr Horror erwartet 😉

Grausam und verstörend, z.T. traurig und berührend...
4

Wer Jack Ketchum (oder eigentlich ja Dallas Mayr) liest, der darf sich leider kein Happy End erwarten. 🫣 Ich habe meine Erwartungshaltung auch dementsprechend angepasst, weil es nicht mein erstes Buch dieses Autors ist. Die Geschichte fällt ins Genre 'Horrorthriller' und ist es genau dieser Horror, der einem das Buch nicht aus der Hand legen lässt! 😱 Aber Achtung! Es ist wirklich nichts für Zartbesaitete und führt tief in die Abgründe menschlicher Seelen!👆🏻

Wer Jack Ketchum (oder eigentlich ja Dallas Mayr) liest, der darf sich leider kein Happy End erwarten. 🫣 Ich habe meine Erwartungshaltung auch dementsprechend angepasst, weil es nicht mein erstes Buch dieses Autors ist.
Die Geschichte fällt ins Genre 'Horrorthriller' und ist es genau dieser Horror, der einem das Buch nicht aus der Hand legen lässt! 😱
Aber Achtung! Es ist wirklich nichts für Zartbesaitete und führt tief in die Abgründe menschlicher Seelen!👆🏻
4.5

☠️...nichts für schwache Nerven...☠️ Wer Jack Ketchum Bücher liest bzw sich dafür entscheidet sie zu lesen sollte wissen worauf er sich einlässt. Harte Kost....ich mag's 😈ab und zu....

5

Heftig, fast wie Festa Extrem nur in real !

Jack Ketchums Evil ist ein Roman, der unter die Haut geht – nicht nur wegen seiner brutalen Handlung, sondern vor allem, weil er auf einer wahren Begebenheit basiert. Inspiriert vom realen Fall der Sylvia Likens erzählt der Autor eine Geschichte über Grausamkeit, Mitläufertum und moralisches Versagen. Normalerweise mag ich es bei Büchern nicht, wenn es lange dauert, bis die Handlung in Gang kommt. Auch in Evil lässt sich die eigentliche Eskalation Zeit. Doch in diesem Fall hat es sich richtig angefühlt. Weil es auf einer realen Tragödie basiert, war es wichtig, die Figuren zuerst kennenzulernen. Man versteht so besser, wie es zu all dem kommen konnte – was die Geschichte letztlich noch bedrückender macht.

4.5

Nichts für schwache Nerven. TRIGGERWARNUNG ist wichtig!

Ich finde es ganz schwer dieses Buch so hoch zu bewerten, weil es sich falsch anfühlt. Dieses Buch gehört zu einer wahren Geschichte und es ist wirklich schrecklich, wozu Menschen fähig sind. Hier kommt man beim lesen wirklich a seine Grenzen und die Frage kommt auf “Ab welchem Alter weiß man bereits, was man tut?”. Die Erzählerperspektive fand ich extrem gut, da man wirklich den inneren Konflikt miterleben konnte eines Kindes, was ahnt, dass es nicht korrekt ist, aber es trotzdem versucht gut zu reden. Das komplette Buch war eine Qual, und es bricht mir das Herz, dass die Realität gerade so ähnlich irgendwo abläuft. Alles in allem: Ein unglaublich gelungenes Buch, was aber nicht auf die leichte Schulter genommen werden soll. Triggerpunkte sind unter anderem Misshandlungen, Kindesmisshandlungen, Vergwaltigungen und Folter. Ich werde es kein zweites Mal lesen können und brauche jetzt erst einmal wieder etwas leichtes.

Nichts für schwache Nerven. TRIGGERWARNUNG ist wichtig!
4.5

What the f*** hab ich da gelesen? Ich bin zufällig über dieses Buch gestolpert und hab mit vielem gerechnet bei diesem Horror-Thriller aber ganz bestimmt nicht damit.

In dem Buch geht es um eine Kleinstadt in den USA der 50er Jahre und es beginnt, wie Stephen King in seinem Nachwort so schön formuliert hat " in wunderbarer Huckle-Finn-Manier: Ein Junge (David) liegt in der Sommersonne auf einem Bachstein und fängt mit einer Blechbüchse Flusskrebse. Dort trifft er auf ein hübsches, 14 jähriges Mädchen (Meg) mit Pferdeschwanz". Meg ist zusammen mit der kleinen Schwester nach dem Tod ihrer Eltern in das Haus gegenüber gezogen. Dort lebt Ruth als alleinerziehende Mutter, zusammen mit ihren drei Söhnen. Der Autor erweckt auf den Folgenden Seiten die 50er Jahre zum Leben. Erzählt von dem Leben in einer Vorstadt, lässt die Musik aus der Zeit einfließen und schneidet die Ängste an, die die Leute zu der Zeit hatten (Kommunismus und Sowjetunion). Man wird auf den ersten 70-80 Seiten so von der Geschichte "eingelullt", dass ich mal kurz drüber nachgedacht habe, das Buch beiseite zu legen. Aaaaaber dann nimmt die Geschichte fahrt auf, und es wird von Seite zu Seite grausamer und grausamer und abartiger. Manchmal möchte ich nicht mehr weiterlesen, diesmal allerdings aus anderen Gründen. Das verrückte an der Geschichte ist aber das man als Leser "immer weiter mitgerissen wird obwohl man sich davor fürchtet mitgerissen zu werden". Fassungslosigkeit,Unverständnis, Verzweiflung,Wut, Hass, Ekel und Trauer machen sich beim Lesen breit. Wie kann es in einem Umfeld, nur so viele abartig und kranke Menschen, vor allem Kinder geben? Und das schlimme daran ist, dass es nicht mal auf irgendeiner Fantasie beruht, sondern angelehnt ist an einer wahren Begebenheit - dem Fall Sylvia Linkens. Stephen King hat mit noch einer weiteren Aussage recht gehabt: Dieses Buch wird man so schnell nicht vergessen! ❗️❗️ Da das Buch schon was älter ist, enthält es keine Triggerwarnung. In diesem Buch geht es um Gewalt, Folter und sexuellen Missbrauch und ist wirklich nichts für schwache Nerven.

4

Schwierig zu bewerten 😵

Es war eine Grenzerfahrung. Ganz klare Triggerwarnung was Kinder angeht. Mich hat das Buch so in seinen Bann gezogen, mitgerissen in den Abgrund. Ich hatte Angst, was noch auf mich zukommt. Auf jeden Fall eine Erfahrung,wenn man dem Horror Genre zugetan ist und es auch brutal und heftig mag. Aber der psychologische Aspekt hinter dieser ganzen abscheulichen Geschichte ,empfand ich als noch viel schlimmer. Muss jetzt erstmal wieder was nettes lesen 😅

4

Krasses Buch, vor allem weil es auf wahren Begebenheiten beruht

Vor der eigentlichen Geschichte gibt es in meiner Ausgabe ein Vorwort von Stephen King, das dezent spoilert 😅 Zum Glück kannte ich den Ausgang der Story schon, da ich mich mit dem wahren Fall beschäftigt habe. Beim Lesen bin ich teilweise echt wütend geworden, das Buch ist aus der Sicht eines Jungen geschrieben, der dem armen Mädchen einfach nicht helfen möchte. Man fühlt sich als stiller Beobachter einfach nur hilflos und möchte alle Beteiligten einfach nur anschreien, etwas zu unternehmen.

Krasses Buch, vor allem weil es auf wahren Begebenheiten beruht
5

Puh…

Ich habe dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und wollte es nach der Empfehlung natürlich schnell lesen. Jetzt fällt es mir echt schwer eine Bewertung zu schreiben. Ich wusste zu Beginn nicht mal, das dieses Buch auf wahre Begebenheit beruht. Das habe ich erst am Ende erfahren. Somit war es im Nachhinein noch viel schlimmer. Ich habe so viel gefühlt während ich das Buch gelesen habe, aber am meisten Wut, Hass und Trauer und ein klein wenig Ekel. Aber es hat sich definitiv gelohnt zu lesen.

3

Krasses Buch, hat sich aber gezogen. Inhaltlich wirklich krank. Das schlimme daran ist, dass es nicht unvorstellbar ist … und auf einer ähnlichen Geschichte beruht.

5

Was war das?

Welch kranken scheiss hab ich da gelesen!!! Während dem lesen dachte ich mir wie man auf sowas krankes nur kommen kann. Als ich danach die Bewertungen lies und draufgekommen bin dass es nach einer wahren Begebenheit erzählt wurde war ich nochmals geschockt. Echt Wahnsinn

‼️ | Nichts für schwache Nerven

⠀ Ich bin zwiegespalten wie ich dieses Buch bewerten möchte. Einerseits war die Schilderung der Gewalttaten und die grausame Wahrheit hinter der Geschichte sehr gut geschrieben. Aber andererseits fühlt es sich falsch an, ein Buch positiv zu bewerten worin Kinder in schlimmster Art und Weise gefoltert wird. Dieses Buch ist ein Gewaltakt und mein erstes vom Autor Jack Ketchum. Es ist erschreckend wie viel Wahrheit hinter diesen Handlungen steckt, wie schnell man Mitläufer und auch Täter wird sobald man Gewalt nur beobachtet. In »Evil« ist auch unser Hauptprotagonist nicht unschuldig, denn auch wenn er kein direkter Täter war, hätte er alles verhindern können. Jack Ketchum zeigt wie beeinflussbar die menschliche Psyche ist, zugleich wie man sich versucht rauszureden sobald man Taten nicht aktiv beigestanden hat. Der Schreibstil ist schnell aber sehr detailliert. Die Gewalt war sehr schwer zu lesen und teilweise musste ich schwer schlucken. Doch genauso schrecklich wie es war, so gefesselt war man in der Geschichte. In den ersten 100 Seiten dachte ich, dass es niemals so zur Sache gehen würde wie am Ende.. doch da habe ich mich gewaltig getäuscht. Deswegen: Nimmt die Warnungen vor dem Buch zu Herzen da es wirklich heftiges Zeug ist. Die Dinge die in diesem Buch passieren sind leider nicht unrealistisch und die dargestellte psychische Gewalt zu Beginn, gibt es vermehrt in vielen Haushalten. Außerdem wurde das Buch nach einer wahren Begebenheit geschrieben, was dem ganzen einen fadigen Beigeschmack gibt. Zu diesem Buch werde ich sicher nicht nochmal greifen, jedoch hat Jack Ketchum mich mit seiner grausamen Idee hinter dem Buch fasziniert und ich werde zukünftig mehr von ihm lesen. Zum Abschluss: Möge die Stiefmutter in der Hölle, der Hölle schmoren und ihre Kinder gleich mit. ⠀

‼️ |  Nichts für schwache Nerven
5

Nichts für schwache Nerven 💀

Das Buch ist nicht für schwache Nerven und kann verstörend sein! Das Buch der Schreibstil und das Gefühlsleben der Protagonisten war sehr gut geschrieben und man hat es gefühlt und mitgefühlt, wenn auch nicht positiv. Das schlimmste an der Story fand ich, dass es in wirklich so passieren hätte können. Es gibt so viel kranke Menschen in dieser Welt… Die ersten 100 Seiten wird viel Vorgeschichte erzählt, die aber zum verstehen des Buches betragen. Ich fand es sehr gut, auch wenn mich die Geschichte so schnell nicht los lassen wird. Es war das erste Buch das ich von Jack Ketchum gelesen habe und es wird nicht das letzte gewesen sein. Es ist definitiv kein Buch für jedermann. Trotzdem kann ich es nur empfehlen, wer nicht zart besaitet ist und Gewalt, Brutalität (auch von Kindern) und Vergewaltigung gut wegstecken kann, dem kann ich es empfehlen! Auch wenn es sich für mich wie ein Zwiespalt zur Geschichte anhört, war dieses Buch trotz alledem ein Highlight.

Nichts für schwache Nerven 💀
4.5

Horror der einen an seine eigenen Grenzen bringt

Ein Buch, was vor allem durch seine drastischen Darstellung bekannt geworden ist. Es fällt manchmal echt schwer weiter zu lesen, aber die morbide Faszination des Bösen hält einen dann doch bei der Stange. Trotzdem nichts für Zartbesaitete!

5

Erschütternd

》 Die USA in den 50er Jahren. Nach außen hin eine heile Welt, doch inmitten der amerikanischen Vorstadtidylle wird ein Junge mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert. [...] Denn in einer ruhigen Sackgasse, in der er und seine Freunde wohnen, geschehen in einem Keller Dinge, von denen niemand weiß und die auch nicht ans Tageslicht kommen sollen. Was passiert, wenn der Wahnsinn ungebremst seinen Lauf nimmt und das Böse von Menschen besitzt ergreift? 《 Vorab möchte ich anmerken, dass es Bücher gibt, die durchaus mit einer Trigger-Warnung kommen müssen (!). Die Leser sollten vor dem Kauf des Buches darauf aufmerksam gemacht werden, dass in diesem Buch körperliche Misshandlung, seelische und psychische Gewalt und auch sexuelle Gewalt eine Rolle spielen werden. Und da reicht es nicht aus, glücklicherweise über eine Rezension zu stolpern, die genau dies anspricht, denn manchmal ist es dafür dann auch leider schon zu spät. Es ist schwer für dieses Buch die richtigen Worte zu finden. Es ist grausam, intensiv, verstörend, hautnah und garantiert nicht für jeden das Richtige. Um aus dem Nachwort von Stephen King zu zitieren: "das Buch verheißt den Schrecken nicht nur, sondern löst sein Versprechen auch". Und ich kann dem nur zustimmen. Ich habe mir die Rezensionen durchaus durchgelesen, bevor ich mir dieses Buch gekauft habe. Viele schreiben, dass es nichts für schwache Nerven ist und ich muss zugeben, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie verstörend dieses Buch sein wird. Und es wurde verstörend. Und das auch gerade dadurch, dass die Charaktere einfach gestrickt sind und das sie menschlich sind und man weiss, dass so etwas durchaus wirklich existiert. Und zusätzlich wird deutlich, dass die Beteiligten in einen Abgrund gezogen werden und das Ganze (ähnlich wie beim Mobbing) systembedingte Dynamiken an nimmt. Es gibt passive Personen, aktive Personen und anstachelnde Personen. All die Emotionen und Gedankengänge, die bei einem solchen Geschehen erlebt und gedacht werden, werden durch den Protagonisten wirklich gut verkörpert und veranschaulicht. Ich gebe dem Buch deshalb 5 ☆, weil es lebensecht geschrieben ist. Es ist erschütternd , intensiv, verstörend und gut geschrieben. Jedoch kein Buch, das jeder lesen sollte.

Erschütternd
5

Jack Ketchums Schreibstil ist einfach anders gut. Ich bin mir nicht sicher ob ihr versteht was ich meine, aber ich finde er schreibt kalt, direkt und distanziert. Trotzdem schafft er es, die richtigen Emotionen rüberzubringen. Er schafft es den Leser betroffen zu machen und er zeigt uns wie viel Böses in einem Menschen stecken kann. Auch wenn David sich dem ganzen nicht widersetzen konnte, hab ich mit ihm etwas Mitgefühl gehabt. Ja Leute, tatsächlich. Er war doch noch ein Kind. Bei Meghans Leidensweg braucht man sich nichts schönzureden. Das was ihr widerfahren ist, wünscht man niemandem. Die Brutalität, die hier von Jack Ketchum beschrieben wird, ist einfach „next level". Ich bin immer noch baff und deshalb unfähig die Rezension hier verständlich rüber zu bringen. Die Geschichte hat mich erschüttert und wirklich sehr berührt. Abschließend möchte ich über das Urteil was loswerden. Wie erbärmlich sind die Urteile von Donny usw. ? Und das Ruth vor dem Knast verreckt ist... da könnte ich ausrasten. Viel zu einfach und zu milde für diese kranke Frau! Schade, dass sie nicht im Gefängnis verrotten konnte. Auch wenn das für manche ein harter Brocken sein wird, für mich ist das ein Buch das JEDER gelesen haben muss. Jack Ketchum, ich danke dir für dieses grandiose Buch

Post image
5

Warum hassen sie mich, David?

Evil von Jack Ketchum ist ein nervenaufreibendes und verstörendes Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Basierend auf wahren Begebenheiten zeigt der Roman auf erschreckend realistische Weise, wozu Kinder in jungem Alter bereits fähig sein können – vor allem, wenn sie sich in einer von Gewalt und Gruppenzwang geprägten Umgebung befinden. Die Grausamkeit, die hier beschrieben wird, ist schwer zu ertragen, doch gerade deshalb ist Evil so eindringlich. Es enthält eine wichtige Botschaft über Verantwortung, Mitgefühl und das Wegschauen, das oft so viel Schaden anrichten kann wie die Tat selbst. Trotz (oder gerade wegen) der harten Thematik vergebe ich 5 von 5 Sternen. Ein Buch, das aufrüttelt – und das sollte es auch.

4

Mein erster Ketchum, bestimmt nicht der letzte. Zu Beginn fand ich es etwas zäh, das legte sich aber schnell und schlug ins Gegenteil um. Ja, nach ungefähr der Hälfte hab ich eine Pause gebraucht, so brutal war die Geschichte. Ketchums Schreibstil ist ne 1. Wahrscheinlich war es auch deshalb so grausam. Ich konnte mich von der Geschichte kaum distanzieren, war voll dabei. Irgendwann kam mir das Ganze sehr bekannt vor und hat mich an eine Folge eines true-crime-Podcasts erinnert. Kurz recherchiert und dann: Bäm! Diese Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten. 🤯 Während bei dark romance vielfältig über das Für und Wieder von Triggerwarnungen diskutiert wird, bei Büchern also, bei denen man weiß, worauf man sich einlässt, ist hier nirgendwo etwas davon zu lesen, dass die Geschichte so oder so ähnlich tatsächlich passiert ist. Nicht mal das. Und ich muss sagen, dass ich mir das deutlich gewünscht hätte. Zum einen hab ich bei "Horror" etwas Übernatürliches erwartet, aber nein: Der wahre Grauen sind einfach wir Menschen. Zum anderen hinterlässt es bei mir ein ganz seltsames Gefühl gegenüber den Opfern dieser Gräueltaten, dass nicht ein mal eine Erwähnung der realen Begebenheiten stattfindet.

Das grausamste Buch was ich je gelesen habe.. wenn die Wahrheiten niedergeschrieben werden..

Wie können wir Gattung Mensch eigentlich nur werden und sein. Wie grausam kann es in mancher Menschen Köpfe vorgehen. Das Kinder und Jugendliche sieht mal frech benehmen und, sich zanken und auch mal untereinander eine gewisse Rangordnung haben, ist ja ok. Aber wie hier in diesem Buch beschrieben wird, wie sie sich gegenüber der Protagonisten verhalten, das geht gar nicht und viel, viel schlimmer noch ist, dass eine Erwachsene die Kinder dazu alle anstiftet, Dinge zu machen, die wie in einem Kapitel geschrieben, besser ungesagt bleiben, ja das ist einfach nur krank.. Auch ich musste an einigen Absätzen halt machen und das Geschriebene verarbeiten.. Ich weiß nicht ob man sagen kann, dass das Ende ja gut ausgegangen ist, wenn einer stirbt, der nicht unbedingt hätte sterben müssen. Viel schlimmer aber noch und das macht das Buch zu etwas ganz anderem ist, dass so eine ähnliche Geschichte in Wirklichkeit passiert ist.. Und deswegen denke ich, dass ich hier die Sterne Bewertung auslassen werde, denn das fühlt sich falsch an. Zum Buch selber, die Kapitel waren kurz gehalten, wenn man nicht pausieren musste, hatte man einen guten Lesefluss, der Inhalt der Kapitel ist nach der Beobachter Erzählung geschrieben und machte mich größtenteils sprachlos.. Das eBook ist nicht allzu lang, aber das was gelesen wurde reichte dann auch schon. Auch wenn ich sage, dass ich das Buch grausam finde, so finde ich doch, dass ich noch einige Bücher von den Autor lesen werde (und ja auch diese sind nicht ganz so "schön" gestaltet 😄 Würde ich dieses Buch noch einmal lesen, aus Gründen wahrscheinlich eher nicht..

Das grausamste Buch was ich je gelesen habe.. wenn die Wahrheiten niedergeschrieben werden..

Triggerwarnung wäre von Vorteil

Ich habe das Buch auf Empfehlung einer Freundin hin gelesen und hätte ohne diese wohl schon sehr bald abgebrochen. Ich kann und möchte diesem Buch keine Sterne-Bewertung geben, da es mir das Gefühl geben würde, den Inhalt des Buches in irgendeiner Weise gut zu heißen. Zum Glück war ich bereits vorbereitet, dass es heftig werden würde. Wie heftig, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Ab dem Zeitpunkt, an dem der Bunker zum ersten Mal erwähnt wurde, hatte ich einen vagen Verdacht, hätte mir jedoch niemals diese Grausamkeiten ausmalen können. Und es wurde mit jedem Kapitel schlimmer. Für mich stellte sich spätestens ab dem Moment der Vergewaltigung (und das ist meiner Meinung nach kein Spoiler, sondern ein wichtiger Hinweis - das Buch enthält nämlich keinerlei Triggerwarnung) die Frage, wie ein Mensch so etwas guten Gewissens in Worte fassen, als "Roman" vermarkten und damit Geld verdienen kann. In dem Wissen, dass solche Dinge hinter verschlossenen Türen viel zu häufig passieren. Letztendlich habe ich mich durch die letzten 100 Seiten gequält, weil mir ein "gutes Ende" versprochen wurde. Ob es diesem Anspruch gerecht wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mich hat es nicht zufrieden gestellt.

5

📚 Inhalt Triggerwarnung Dieses Horrorbuch ist nichts für schwache Nerven und beruht auf wahren Begebenheiten. Eine soziopathische Frau entführt ein Mädchen und hält es in ihrem Keller gefangen. Sie nutzt ihre Kinder und Nachbarskinder aus, manipuliert sie und leitet sie an, an der Folter und Misshandlung des entführten Mädchens teilzunehmen. Ein Buch, dass die menschlichen Abgründe aufzeigt. Abgründe, die unvorstellbar erscheinen. 📖 Meinung Ich kannte den True-Crime-Fall, auf dem diese Geschichte beruht und mir war bewusst, auf was ich mich mit dem Buch einlasse. Und es ist ganz klar ein Horrorbuch, denn die Folter und Misshandlung wird sehr genau beschrieben, wie auch die Verletzungen und Schmerzen, die die Gewalt mit sich bringt. Der Autor schafft eine schier unfassbare Spannung, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten, jedes Mal gedacht, dass es nicht noch schlimmer werden könnte und jedes Mal wurde ich eines besseren belehrt. Die menschliche Psyche ist so interessant und es ist wahnsinnig, zu was Menschen im Stande sind. Damit meine ich, welche Schmerzen man anderen Menschen oder Lebewesen zuführen kann, aber auch, was man im Stande ist auszuhalten. Der Roman ist wirklich nichts für schwache Nerven oder Mägen, daher kann ich das Buch nicht für alle weiter empfehlen. Es ist sinnvoll, sich vorab über die Themen und den Fall zu informieren, damit man sich bewusst ist, auf was man sich einlässt und die Entscheidung das Buch zu lesen, überzeugt treffen kann.

5

Sehr, sehr schwere Kost.

"Evil " basiert auf dem realen" Fall "um Sylvia Likens und der Autor hält sich primär an die Fakten, schmückt jedoch hier und da aus. Die Geschichte ist verstörend und grausam und ein abschreckendes Beispiel was passieren kann, wenn geistig schwache Menschen sich infolge einer Gruppendynamik gegenseitig anstacheln und ihre Machtphantasien ausleben wollen...

5

Puh... Erstmal durchatmen. Der Roman hat mich erschreckt und erschüttert Die Art wie der Autor diese unglaubliche Grausamkeit und Gewalt darstellt ist so realistisch ...ich mußte das Buch ein paar Mal zur Seite legen und ich habe einige wirklich brutale und grausame Romane gelesen.Das Buch sollte man wirklich gelesen haben.

Puh... Erstmal durchatmen. Der Roman hat mich erschreckt und erschüttert Die  Art wie  der Autor diese unglaubliche Grausamkeit und Gewalt darstellt ist so realistisch ...ich mußte das Buch ein paar Mal zur Seite legen und ich habe einige wirklich brutale und grausame Romane gelesen.Das Buch sollte man wirklich gelesen haben.
5

Ein Buch ganz nach meinem Geschmack! Gleich zu Beginn hat mich der flüssige und atmosphärische Schreibstil von Jack Ketchum begeistern können, so dass ich der Handlung gespannt gefolgt bin. Die Protagonisten waren kurz und knackig ausgearbeitet, dennoch hat es an nichts gefehlt. Der Storyverlauf war grausam und zum Schluss auch wirklich traurig. Es lässt mich mit einem schwere Gefühl zurück, dennoch fand ich es sehr gut. Die Handlung im allgemeinen verlief recht zügig, dennoch hatte man nie den Eindruck, dass es an Informationen gefehlt hat.

4

Verstörend! Man ist sprachlos!

Puh... Ich habe viele Videos bei BookTok gesehen, in denen dieses Buch als sehr extrem bezeichbet wurde und ich dachte, die würden nur übertreiben - Nein, tun die BookToker nicht! Dieses Buch IST extrem und verstörend! Ich habe geflucht, war wütend, entsetzt, traurig, sprachlos und habe so viel Hass empfunden! Hier wird das Weltbild und die Lehre der 50er Jahre (Stand der Frauen) sehr dramatisch dargestellt und wird mit Gewalt gegen und zwischen Kindern sehr drastisch verkörpert. Ich musste das Buch zwischendurch immer mal wieder für eine Minute aus der Hand legen um kurz durchatmen zu können. Und dabei machen mir Triggerwarnungen nie etwas aus... Da sehe ich hier aber ein Problem: Es gibt keine Triggerwarnungen. Die sollten hier aber für sensiblere Leser unbedingt drin stehen! Ich konnte dem Buch den ersten 80 Seiten nichts abgewinnen. 50er Jahre und Kinder zwischen 10 und 14 Jahren als Protagonisten sind absolut nicht meins. Aber dann wurde es plötzlich so spannend und so verstörend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch heute durch lesen musste! Evil ist definitiv nichts für schwache Nerven!

5

Ich muss sagen das ich das Buch nervenaufreibend und echt scheußlich fande was da geschrieben wurde aber es war ein Buch was man lesen muss. Es ist auf jeden fall nichts für Schwache Nerven.

4

Irgendwie bin ich hin und her gerissen was dieses Buch betrifft. Die ersten 100 Seiten waren recht zäh zu lesen, ich hab mich gefühlt als würde ich "Es" lesen, das setting, die Kinder die in ihrer Clique unterwegs sind usw. An dann geht's doch ziemlich ab mit den abartigkeiten und fast schon einer Wut die in einem aufkommt. Ich verstehe die Beiträge in denen die Leute lesen dass sie sich schwer tun dieses Buch als "gut" zu bewerten, es fühlt sich tatsächlich komisch, eigentlich falsch an. Ich bin nicht zart besaitet aber auch ich musste das ein oder andere Mal den Kopf schütteln und mich fragen was zur Hölle ich da lese. Der Fakt dass es sich hier um eine wahre Begebenheit (natürlich mit einigen Abwandlungen) handelt macht das ganze erst so richtig schlimm. Dennoch muss ich sagen dass mir der Schreibstil teilweise nicht so gut gefallen hat. Aufjedenfall lesenswert! (p. S.: dieses Nachwort von stephen King fand ich persönlich etwas unnötig und lächerlich)

4

Startet langsam, aber dann richtig.

Ich fand das Buch am Anfang noch recht ruhig und fast zäh, aber ab der Hälfte (spätestens im letzten Drittel) wird’s echt heftig und ist vielleicht nichts für Zartbesaitete. Mich schockt zwar nichts mehr so schnell, aber ich fand’s trotzdem spannend und es gibt einem ein beklemmendes Gefühl. Es schockiert und zeigt auch die Abgründe einiger Menschen. Besonders schlimm fand ich diese vollkommene Emotionslosigkeit und das von Kindern. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Ganze auf einem echten Fall basiert. Eine Empfehlung für alle, die es abkönnen!

4

Keine leichte Kost

Also ich weiß ehrlich gesagt garnicht, was ich sagen soll? Ich bin geschockt. Ich habe aufgrund der Bewertungen ein bisschen was anderes erwartet, fragt mich nicht was, aber es wurde relativ schnell klar, in welche Richtung sich das ganze entwickelt. Ich hab noch nie so viel in einem Buch empfunden. Von Hass und Abscheu sowie Ekel und Fassungslosigkeit ganz zu schweigen. Der Schreibstil ist gut, lässt sich toll lesen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch guten Gewissens empfehlen kann. Hab die letzten 100 Seiten echt noch öfter das Buch zu geschlagen um kurz durchzuatmen, als die ersten 200 Seiten. Geheult hab ich auch. War einfach traumatisierend gut. (Hätte nicht gedacht, dass ich so ne mimi sein kann hahahah)

3

Einfach nur schrecklich

Was für eine kranke Geschichte war das nur? Das war mein erstes und auch letztes Buch von Jack Ketchum. Habe über immer wieder gehört, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist und auch sehr brutal…das hat mich neugierig gemacht aber was ich da gelesen habe, war einfach nur abartig, bestialisch, ekelhaft, pervers…mir würden noch so viele andere Wörter dafür einfallen. Sowas werde ich nicht nochmal lesen…Ich möchte nicht Spoilern, aber macht euch auf was gefasst, wenn ihr zu diesem Buch greift. Das hier ist nicht einfach ein Thriller, dass ist einfach nur derber Horror…😵

Einfach nur schrecklich
5

Wenn Stephen King komplett den Verstand verlieren würde

Ich suchte nach einem Buch, dass mich richtig schocken würde. Irgendwas, was einfach nur heftig wäre und mir wurde "The Girl Next Door", bzw im Deutschen "Evil" (was auch nicht Deutsch ist, wie ist es dazu gekommen?), empfohlen. Stephen King lobte dieses Buch und auch wenn ich kein großer King Kenner bin (habe nur ein paar seiner Werke gelesen/gehört/gesehen), war ich doch neugierig. Der Stil erinnerte mich sogar ziemlich stark an King, jedenfalls zu Anfang und ich war Neugierig. Was wollte das Buch wohl von mir? Mich Stück für Stück brechen. Zuerst gab es diese mulmigen Momente. Dann waren es kleine Schocks und am Ende ein ausgewachsener Alptraum, den ich mit offenem Mund durchleben musste/durfte. Stakkatoartig bohrte die Geschichte immer schneller werden alle Tabus auf und ließ mich am Ende fassungslos zurück. Selten habe ich ein Buch so verschlungen, da die Geschichte so schockierend war, dass ich nicht aufhören könnte zu lesen. Ich habe deutlich härtere Filme gesehen, keine Frage, aber die Umstände hier und auch der Fakt, dass ich so etwas noch nie in Buchform in solcher Boshaftigkeit erlebt hatte, verstärkten die Wirkung. Hut ab dafür solche Emotionen auszulösen durch ein Buch. Als ich dann nach Beenden des Buches erfuhr, dass das ganze auf einer wahren Begebenheit beruht, würde mir beinahe übel. Unbedingte Leseempfehlung für alle die wirklichen Horror wollen

4.5

Das muss man erstmal sacken lassen...

Evil zeigt einem nochmal wie böse Menschen sein können und leider ist das alles, wenn auch teilweise überspitzt dargestellt, nicht weit her geholt. Die menschlichen Abgründe sind sehr tief. Das beweist dieser Roman auf jeden Fall. Man möchte den Protagonisten schütteln und fragt sich, wie sowas passieren kann. Wie bei manchen Nachrichten im echten Leben... Alles in allem ein spannendes, trauriges, grausames und dennoch sehr lesenswertes Buch!

5

Ein unfassbar brutales Buch auf wahrer Begebenheit. Jack Ketchum schreibt flüssig, fesselnd und real. So grausam dieses Buch auch ist, man ist gefesselt und muss weiterlesen. Ich habe jeden einzelnen Charakter vor mir gesehen das passiert selten. Noch Tage nach dem lesen ( ich habe das Buch an einem Tag gelesen ) musste ich immer noch verdauen was passiert ist. Eine erschreckend grausame Geschichte für True Crime Liebhaber ein muss.

5

Nichts für schwache Nerven!

Wer zart beseitet ist, für den ist das Buch nichts. Das Buch sollte eine trigger Liste bekommen, so brutal ist die Story dahinter. David erzählt uns von dem Sommer, in dem er Meg und Susan kennengelernt hat. Wir erfahren das Meg von ihrer Tante Ruth, wo beide nach dem Tod ihrer Eltern untergekommen sind, schlecht behandelt wird. Um sie zu betrafen, schlägt sie ihre kleine Schwester mit den Gürtel. Kurze Zeit später wird Meg im Keller festgehalten, gequält und misshandelt. David möchte ihr zu Hilfe kommen und landet auch in ihrem Gefängnis.

Nichts für schwache Nerven!
5

Es fing harmlos an und entwickelte sich dann zu einer Geschichte, die einen nur schwer loslässt. Ich musste immer wieder eine Pause einlegen um das Ganze zu verarbeiten. Trotz allem habe ich nicht bereut es gelesen zu haben.

5

Ich werde es nie wieder vergessen

Wow, das war ein krasses Buch. Tiefe menschliche Abgründe werden sichtbar.

5

Ganz ehrlich? Ich weiß nicht, was ich hier hinschreiben soll…

F**k. Die Story ist absolut krank. Einfach nur krank. Und was es noch schlimmer macht: Der Fall basiert auf einer wahren Begebenheit. Die Grundlage für dieses Buch ist die Geschichte von der 16-jährigen Sylvia Likens (STOP: Googlet erst wenn ihr die Rezension zu Ende gelesen habt) die 1965 von einer Familie in deren Keller zu Tode gefoltert wurde. Ketchum weicht zwar von den wahren Ereignissen ab, jedoch hat die Story so ungefähr stattgefunden und das macht Ganze einfach grauenhaft. Ketchum erzählt aus der Sicht eines Jungen namens Dave, der die ganzen Geschehnisse um die Folter von Meg live miterlebt und zeitgleich einen inneren Konflikt austrägt: Zuschauen oder Helfen? Was diesen Horror so einzigartig gut macht ist, dass man viel darüber erfährt wie Kinder Erwachsene wahrnehmen und wie sie denken, dass sie von Erwachsenen wahrgenommen werden. Welche Konflikte im Inneren stattfinden und wie leicht manipulierbar Kinder sind. Die Story fängt langsam, gemütlich und idyllisch an und steigert sich dann step by step in den absoluten Horror. Die Ereignisse zeigen auch, wie „Shifting Baselines“, also das stufenweise Erhöhen von Misshandlung („Es fängt nur mit einem Zwicken an“) dazu führt, dass man seine eigenen Taten nicht mehr als „schlimm“ wahrnimmt. Mir fehlen hier echt die Worte zu diesem (positiv) kranken Buch. Fünf Sterne und an alles hartgesottene True-Crime und Horror/Thriller Fans: Lest dieses Buch. Es ist unfassbar schrecklich und zeitgleich sehr gut. BOOM! *Werbung - Erschienen im Heyne Verlag – selbstgekauftes Exemplar

4

Ich fand es erschreckend und gut

Vor einer Geschichte muss man Respekt haben. Aber vor einer realen Geschichte muss man noch viel mehr Respekt haben!. Sehr verstörend und eiskalt niedergeschrieben. Super gut erzählt und verfasst, man ist sehr schnell vertieft in dieses Werk und es lebt davon ,das es langsam losgeht, aber aber Seite 120 spätestens, kommt der hallo wach Effekt, und man ist befangen von der Hauptakteurin und hofft das es ihr gelingt dem Wahnsinn zu entfliehen.

4

Es fällt mir unfassbar schwer dieses Buch zu bewerten. Einerseits ist der Schreibstil so gut, dass man irgendwie in der Geschichte gefangen ist und garnicht aufhören kann zu lesen. Anderseits hat mich dieses Buch wirklich an meine Grenzen gebracht. Ich hab mich eigentlich die ganze Zeit gefragt "warum tut ich mir das an?" Und ich hatte wirklich ein mulmiges Gefühl weiterzulesen. Da ein Buch das erstmal schaffen muss, hab ich es sehr gut bewertet. Aber ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen...

5

Heftig.

Das war das erste Buch was ich zu diesem Genre gelesen habe. Es war so schlimm und brutal, ich konnte nicht aufhören zu lesen in der Hoffnung auf ein Happy End. Es ist unfassbar, dieser Psychoterror, diese Wahnhaftigkeit, diese Gewalt.

3

„Evil“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist eines, das einen verfolgt.

Jack Ketchums Evil gilt als einer der verstörendsten Romane der modernen Horror- und Thrillerliteratur. Inspiriert von wahren Ereignissen aus den 1960er-Jahren, entwirft Ketchum eine Geschichte, die weit über einfache Schockeffekte hinausgeht. Sie dringt tief in die Abgründe menschlicher Grausamkeit vor – nicht mit übernatürlichen Monstern, sondern mit etwas viel Beängstigenderem: der Brutalität, zu der ganz normale Menschen fähig sind. Der Roman wird aus der Sicht eines Nachbarjungen erzählt, der den schleichenden Übergang vom scheinbar idyllischen Vorstadtleben hin zu einem Albtraum miterlebt. Ketchum schildert dabei nicht nur die Taten, sondern vor allem die Dynamiken, die solche Gewalt überhaupt ermöglichen – Gruppenzwang, Schweigen und die Machtverhältnisse innerhalb einer Gemeinschaft. Grausam, erschütternd und dennoch fesselnd – Evil ist kein Buch für schwache Nerven, aber eines, das im Gedächtnis bleibt. Die nüchterne, direkte Sprache verstärkt die Beklemmung – und macht es schwer, das Buch wegzulegen, trotz seiner Härte.

5

Evil..

Based on true events and being one of my first introductions to the genre and this author, this book really caught me off guard. It’s a rough, heartbreaking retelling of a disturbing event that will stick with you for a while. I wasn’t able to put the book down and it left me with an eerie feeling for a long time.

Evil..
5

Erst eine rein Objektive Meinung zu dem Buch selbst, dann zur Story.

Erstmal merkt man dem Buch nicht wirklich an, dass es schon etwas älter ist. Der Schreibstil ist wirklich gut und leicht zu lesen. Es sind mal längere und mal kürzere Kapitel. In den Kapiteln geht es eigentlich immer nur um einschneidende und wichtige Momente für die Story, kein Schnick Schnack. Der Anfang ist sehr Idyllisch und beschreibt das Leben als Kind in den fünfzigern ziemlich gut. Ich hab’s in zwei Tagen durchgehabt, weil die Spannung mich nicht losgelassen hat und weil ich ganz schnell mit dem Buch abschließen wollte. Ich kann und will eigentlich nichts zu dem Fall sagen, außer das was jeder andere über dieses Buch sagt: nichts für schwache Nerven. Das Buch hat leider keine Triggerliste, wäre aber nötig. Es kann Retraumatisietend sein. Alles in allem, ein tolles Buch, aber ein ganz furchtbarer Fall.

4

Ein Buch, das unter Haut geht!

4

Das Buch war wirklich schwer zu lesen. Nicht wegen des Schreibstils, der sehr gut war, sondern aufgrund des Inhalts. Die schleichende Veränderung in der Gruppe der Protagonisten und die zunehmende , nicht nachvollziehbare, Gewalt haben mir alles beim lesen abverlangt. Besonders der beiläufige und selbstverständliche Einsatz der Grausamkeiten sind wirklich schwer zu verdauen. Dennoch ein gutes Buch, dass einen tief berührt.

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