Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

von Fred Vargas·Buch 1 von 7
E-Book
3.762
AdamsbergDer Zorn Der EinsiedlerinKommissarGeheimnis

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Beschreibung

Tödlicher Spuk im nächtlichen Paris – der erste Fall für den eigenwilligen Kommissar Adamsberg!

Gerade erst ist der Polizist Jean-Baptiste Adamsberg aus der tiefsten Pyrenäenprovinz nach Paris gekommen, doch sein Ruf eilt ihm voraus: Er sei still, ein Einzelgänger, der in seiner eigenen Welt lebt. Und er habe das Talent, komplizierte Fälle auf höchst ungewöhnliche Weise zu lösen. Anfangs eckt er mit seiner verschrobenen Art an, aber dann wird das Kommissariat des 5. Arrondissements zu einem Fall gerufen, der zuerst wenig mit einem Verbrechen zu tun zu haben scheint. In ganz Paris tauchen über Nacht merkwürdige blaue Kreidekreise auf. In deren Mitte liegt stets ein willkürlicher, wertloser Gegenstand: eine Bierdose, eine alte Fahrkarte, ein abgenagter Knochen. Seine Kollegen nehmen die Vorkommnisse nicht ernst, doch Adamsberg ahnt, dass der scheinbar harmlose Kreidezeichner einen perfiden Plan verfolgt. Und bald trifft ein, was Adamsberg befürchtete: Ein toter Mensch liegt im blauen Kreis ...

»Fred Vargas' Krimis sind etwas Besonderes – eigenwillig, mit geradezu genialem Plot und viel französischem Esprit!« Bestsellerautorin Sophie Bonnet

»Lässig, klug, anarchisch und manchmal ziemlich abgedreht – die Krimis von Fred Vargas sind sehr französisch und zum Niederknien gut.« Bestsellerautor Cay Rademacher

»Fred Vargas erschafft nicht nur Figuren, sondern echte Charaktere. Sie kennt die Abgründe, die Sehnsüchte und die Geheimnisse der Menschen – und Commissaire Adamsberg ist für mich einer der spannendsten Ermittler in der zeitgenössischen Literatur.« Bestsellerautor Alexander Oetker

Wenn Ihnen die Krimis um Kommissar Adamsberg gefallen, lesen Sie auch die Evangelisten-Reihe unserer internationalen Bestseller-Autorin Fred Vargas!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Polizei
Format
E-Book
Seitenzahl
320
Preis
10.99 €

Autorenbeschreibung

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

Beiträge

11
Alle
4

Ruhiger, entspannter Krimi mit lauter sehr skurrilen Charakteren. Poetischer Schreibstil, ließ sich sehr angenehm lesen. 📖🐀🔵✨

3

Ich bin unentschlossen

Ich habe das Buch gelesen, weil es mir sehr von meiner Mutter empfohlen wurde. Und mir hat auch vieles gut gefallen inklusive dem Schreibstil, der Aufklärung am Ende und der sehr interessanten Charaktere. Allerdings finde ich nicht wirklich, dass dieses Buch ein Krimi ist. Primär geht es um die teilweise sehr ulkigen Personen und weniger um den tatsächlichen Mordfall. Relativ lange im Buch ist der Fall nicht wirklich großer Teil der Geschichte. Ich glaube also es kommt darauf, an welche Erwartungen man an dieses Buch hat.

3

Anfangs hatte es mir gar nicht gefallen. Ich kam mit dem Schreibstil nicht klar. Viel zu viele unnötige Sätze. Ab der Mitte des Buches wurde es aber besser. Ich weiss nicht ob ich mich an den Stil gewöhnt habe oder ob es die zunehmende Spannung war. Ich werdem der Fortsetzung jedenfalls mal eine Chance geben. Sollte ich dort jedoch ebenfalls wieder Mühe haben mit dem Einstieg. Werde ich die Reihe nicht weiterlesen. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

4

Eine neue Atmosphäre. Es liest sich langsam. Man philosophiert dabei und genießt es, Gesprächen zu lauschen. Lange Sätze. Spielt spürbar in Paris.

3

Skurriler Rätsel-Krimi, der durch Originalität und überraschende Wendungen und Charaktere unterhält, aber teils überambitioniert und zu gewollt rüberkommt.

Der erste Adamsberg-Roman hat schon fast alles, was die Serie auszeichnet, vor allem den skurrilen Kommissar Adamsberg und seine intuitiven Ermittlungs"Methoden". Von der späteren Brigade spielt nur der alleinerziehende Denglard eine Rolle. Blaue Kreidekreise mit eine skurrilen Botschaft tauchen in Paris auf. Außer Adamsberg, den sie beunruhigen, halten alle das für Schabernack. Doch dann geschehen Morde. Das Personal ist fast durchweg ebenso skurril wie Adamsberg selbst, Denglard mit seiner versoffenen Rationalität kann einem da eigentlich nur leid tun. Überraschende Wendungen führen schließlich zu einer raffinierten, aber auch reichlich konstruierten Auflösung. Mir war das von allem etwas zu viel. Zuviel Skurrilität, zuviele artifizielle Dialoge, zuviele Zufälle. Immerhin kommt Vargas hier mit schlanken 190 Seiten aus. Über diese Strecke trägt der Roman und die Schwächen fangen noch nicht an, richtig zu nerven. Die Auflösung der Fälle schafft dann auch noch Krimi-Feeling. Kommt nicht an meinen bisherigen Lieblings-Adamsberg, "Der Fluch der Einsiedlerin" heran, ist aber unterhaltsame Lektüre.

5

Ich liebe es! Vor etlichen Jahren habe ich die Bücher schon mal gelesen. Jetzt tue ich es erneut und bin genauso begeistert wie damals. So poetisch! Woher die Autorin bloß diese Ideen hat??

2

Ich bin mir nicht sicher ob ich jemals einen so schrägen Krimi gelesen habe. In diesem Buch gibts keinen halbwegs normalen Charakter. Das Buch war überhaupt nicht mein Fall.

3

3,5⭐️ für ein ungewöhnliches Buch aus dem Krimi Genre. Fred Vargas hat mit Kommissar Adamsberg einen introvertierten, intuitiven und sonderbaren Charakter geschaffen. Man kann sagen, dass fast alle Figuren, die in diesem Ersten Teil der Reihe vorkamen schräg, schrullig bis seltsam waren. Dieses Buch lebt von der Besonderheit der Figuren ; weniger von Action und Ereignisreichtum. Der Fall an sich war gut aufgebaut und schön gelöst. Es war nichts dabei, dass mich jetzt völlig aus den Latschen gehauen hat, ehr hat es eine noch nicht ganz greifbare Faszination ausgeübt. Was mich sehr beeindruckt hat, sind die vielen psychologischen Kniffe und Gespräche die geführt wurden. Wir haben es mal nicht mit dem Super Brain zu tun, dem hoppla! alles klar wird, weil seine 150IQ Punkte auf Hochtouren arbeiten und der Leser sich am Ende frag: Aha, und warum hab ich nichts intelligentes gelesen? Warum wird mir nur suggeriert wie intelligent das jetzt war? Hier haben wir wirklich intelligente Gespräche und einen Kommissar der selbst von sich sagt : Er sei da etwas langsamer, er wüsste oft auch nicht warum er dies oder das täte. Dieser zurückgezogene Mensch hat eine begnadete Intuition, er fühlt, wenn etwas nicht stimmt und lullt die Menschen durch diese träge Art ein. Ich denke, ich werd noch ein weiteres Buch benötigen, um richtig warm mit den Herrschaften zu werden - zumal das zwischenmenschliche Verhalten nicht ganz Lupenrein ist und man durch diese zurückgezogene Art auch als Leser auf Distanz gehalten wird. Aber ich liebe ja solche Herausforderungen

5

Aktuell lese ich viele Bücher von der „Back List“, häufig sogar bereits das zweite oder dritte Mal. Die Autorin Fred Vargas traf ich das erste Mal vor bestimmt 15 Jahren und war damals bereits fasziniert von ihren Krimis. Die wichtigsten Fragen zuerst: Handelt es sich um spannende Thriller? Nein. Wird es so richtig schön blutig? Auch nein. Ist der Protagonist ein verkappter, sexy (Anti-)Held? Muss ich leider auch verneinen. Wer dennoch ein gewisses Interesse verspürt, darf gerne weiterlesen. Fred Vargas‘ Krimis leben für mich zu 90 Prozent von ihren verschrobenen Charakteren, der verknoteten Sprache und vom Setting. Mein Eindruck ist, dass die ersten beiden „Parameter“ für viele der Rausschmeißer sind, da ich kaum jemanden kenne, der diese Krimis wirklich gut findet. Die Handlung beginnt ganz harmlos mit blauen Kreisen in Paris. Kommissar Adamsberg, eine der zentralen Figuren, ahnt jedoch, dass es nicht bei den blauen Kreisen bleiben wird. Und er sollte Recht behalten – bald darauf liegt eine erste Leiche in einem der Kreise. Wenn ihr euch eine Landkarte vorstellt, dann fährt Adamsberg nicht geradeaus, sondern nimmt gefühlt jede Kurve mit, die er entdecken kann. Wenn er von Hamburg nach Berlin möchte, so geht es für ihn erst einmal nach München. Und genauso ist auch die Sprache. Ich habe den Eindruck, als würde ich ungefiltert in den Kopf Adamsberg schauen können. Die Gedanken fliegen scheinbar unsortiert herum, bis sie irgendwann eine gerade Linie ergeben. Und genauso findet auch die Kommunikation statt. Spannend ist dabei Danglard, ein Mitarbeiter des Kommissars. Auf der einen Seite fasziniert ihn Adamsberg, auf der anderen Seite verzweifelt er regelrecht an ihm, weil er Adamsberg nicht versteht, ihn nicht „packen“ kann und sich häufig fragt, ob sein Chef sich überhaupt mit dem Fall beschäftigt. Insgesamt interessiert mich die Figur Danglard sehr: schwerer Alkoholiker, alleinerziehender, fünffacher Vater und dennoch aktiv im Polizeidienst. Insbesondere den Charakter eines überforderten Alleinerziehenden habe ich bis dato selten in Krimis gefunden. Eher Kommissare, die mit ihrer Familie gebrochen haben, bereits erwachsene Kinder haben oder kinderlos sind. Ich könnte noch so viel zu dem Krimi schreiben. Wer einmal etwas anderes lesen möchte, auch durch konfuse Gedanken bereit zu steigen ist, demjenigen kann ich Fred Vargas sehr empfehlen. Ich komme jedes Mal auf meine Kosten.

2

ich komme nicht gut mit der rauchigen Stimme von Hannelore Hoger klar, sie macht auch komische Zwischengeräusche- kein Hörvergnügen. Der Krimi selber verdient 3 Sterne.

4.5

Kommisar Adamsberg wurde aus den Pyrenäen nach Paris versetzt. Seine neuen Mitarbeiter sind zunächst verwirrt von der fahrigen Art ihres neues Chefs. Zu dieser Zeit erscheinen auf den Bürgersteigen der Hauptstadt blaue Kreidekreise in deren Mitte sich ein Gegenstand befindet. Adamsberg beginnt sich für diese Kreise zu interessieren, denn er ahnt, dass es nicht bei belanglosen Alltagsgegenständen bleiben wird. Wieder einmal folgt er seiner Intuition. Als eines Morgens eine Leiche in einem der Kreise liegt, sieht er sich bestätigt, die Suche nach einem wahnwitzigen Mörder beginnt. Dies ist chronologisch der erste Adamsberg-Krimi. Fast alle Figuren der Reihe tauchen bereits auf, wenngleich noch nicht mit der Ausstrahlung der späteren Bücher. Mit diesem Buch sollte man das Lesen der Adamsberg-Krimis (die ich unbedingt empfehle!) beginnen.

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