Es bleibt doch in der Familie

Es bleibt doch in der Familie

Taschenbuch
4.437

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Beschreibung

Was wir erben, wenn wir erben
Eine winzige Rheininsel, Fluch und Segen einer Erbschaft und eine bewegende Suche nach Identität

Die Schwestern Marlene, Esther und Nicole erleben, wie die Aussicht auf eine Erbschaft auch höchst Unliebsames zu Tage fördert: Neid, Misstrauen, längst vergessen geglaubte Erinnerungen und das gut gehütete Lebensgeheimnis der Erblasserin und ihres vor Jahrzehnten verstorbenen Ehemanns. Ihre Tante Klara hat ihren sechs Nichten und Neffen ihr altes Haus auf der Insel Hohenwerth und ihren gesamten Besitz vermacht, zu gleichen Teilen allerdings auch einem völlig Unbekannten, ihrer großen Liebe. Marlene und ihre Schwestern müssen sich fragen, was sie hier eigentlich erben und wie hoch der Preis ist, den sie alle zu zahlen haben.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
384
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Ihren Lebenstraum, Autorin zu werden, erfüllte Christiane Wünsche sich 2013 mit der Veröffentlichung ihres ersten Kriminalromans. Mit ihren vielschichtigen Familienromanen wurde sie auch überregional bekannt. »Aber Töchter sind wir für immer« und »Heldinnen werden wir dennoch sein« stiegen auf Anhieb in die Spiegel-Bestsellerliste ein.Die Autorin wurde 1966 in Lengerich in Westfalen geboren, lebt aber seit der Kindheit im Rheinland, wo sie mit zwei Schwestern aufwuchs. Kaarst am Niederrhein ist längst zu ihrer Wahlheimat geworden, in der auch einige ihrer Geschichten spielen. Christiane Wünsche hat eine erwachsene Tochter und ein Enkelkind. Wenn ihre große Familie zusammenkommt, sitzen fast zwanzig Personen an einem Tisch. Sie sind ihr Kraftquell und Inspiration zugleich.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
47%
N/A
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70%
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69%
71%
69%
65%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
61%
59%
66%
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Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam0%
Mittel100%
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Schreibstil

Einfach0%
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Mittel100%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (100%)

Beiträge

17
Alle
5

Christiane Wünsche zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, ich habe alle ihre Familienromane sehr gern gelesen und auch mit dem neuesten Es bleibt doch in der Familie hat sie meine Erwartungen erfüllt. Es geht um eine Erbengemeinschaft und deren Umgang mit dem Erbe nach dem Tod ihrer Tante Klara. Klara lebte seit ihrer Heirat in den 1950er Jahren auf der Rheininsel Hohenwerth. Die Insel ist vom Festland aus nur mit dem Boot erreichbar, Klara lebte dort seit dem frühen Tod ihres Mannes ganz alleine. Bis zu einem Vorfall in den Achtziger Jahren lud sie ihre beiden Schwestern und deren Kinder jeden Sommer zu sich auf die Insel ein. Sie hat ihr Erbe zu gleichen Teilen den sechs Kindern ihrer Schwestern und einer unbekannten siebten Person vermacht, die sie in ihrem Testament als ihre große Liebe bezeichnet. Klaras älteste Nichte Marlene hatte den meisten Kontakt zu ihrer Tante. Sie lebt allein und arbeitet als Klavierlehrerin. Klaras Klavier ist das einzige, das die erben möchte. Sie ist traurig darüber, dass Klara ihr nie von ihrer großen Liebe erzählt hatte. Der Roman ist aus der Perspektive der drei Schwestern Marlene, Esther und Nicky geschrieben. Esther ist verheiratet, hat zwei Söhne und wird bald Oma. Nicky ist geschieden und hat eine erwachsene Tochter, ihr Zwillingsbruder Andy lebt mit seinem Mann in Australien. Bei der Testamentseröffnung gibt es neben der Enthüllung der Identität von Klaras großer Liebe eine weitere Überraschung für die Familie. Ihnen wird eine Frist von vier Wochen eingeräumt, um zu entscheiden, wie sie mit dem Erbe verfahren wollen, Klaras einzige Bedingung ist, dass die Entscheidung einmütig getroffen wird. Marlene ist mein Lieblingscharakter in dem Roman, sie ist meiner Meinung nach die Einzige unter Klaras Neffen und Nichten, die das Erbe verdient hatte. „Ihr wurde schmerzlich bewusst, dass sie ihr bisheriges Leben lang auf der Suche gewesen war, was sie als Frau eigentlich ausmachte. In früheren Zeiten hätte man sie vielleicht als alte Jungfer eingestuft, als kinderlose unverheiratete Frau ohne Aussicht, eine eigene Familie zu gründen und damit in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Doch obwohl es sie schmerzte, kein Kind zu haben, war sie zu keiner Zeit gesellschaftlich geächtet oder wegen ihres Singledaseins angefeindet worden.“ Ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder Andi, der aufgrund seiner Homosexualität oft angefeindet wurde. Marlene findet Antworten auf ihre Fragen in Peters Tagebüchern, doch was damals wirklich passiert ist, erfahren wir erst am Ende des Romans. Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, da immer wieder neue Fragen aufgetaucht sind, auf die ich Antworten haben wollte, allen voran: Wer war Klaras große Liebe und war Peters Tod wirklich ein Unfall? Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Michael, der seine ignorante und arrogante Einstellung zu Menschen, die in seinen Augen nicht „normal“ sind, überdacht hatte. Als Familienmensch habe ich mich auch sehr darüber gefreut, dass sich die sechs Cousins und Cousinen im Zuge der Erbangelegenheit wieder angenähert hatten. Christiane Wünsche hat erneut einen spannenden und interessanten Roman geschrieben, den ich sehr gern weiterempfehle.

4.5

In welche Familie wir hineingeboren werden können wir uns (leider) nicht aussuchen. Doch was wir aus unserem Leben machen, können wir heute selbst bestimmen. In den 50-ger Jahren sah das komplett anders aus. Die Frau hatte ihre Rolle, der Mann hatte seine Rolle - und alles war perfekt. Doch was ist das für ein Leben, das nicht so läuft. Wo man sich anders fühlt, anders als die Anderen. Diese Geschichte erzählt davon. Was für Qualen, was für ein Versteckspielen - heute fast nicht mehr vorstellbar. Erst der Tod lüftet hier das Familiengeheimnis. Die Dynamik innerhalb dieser Familie, sehr authentisch beschrieben. Eine klare Leseempfehlung von mir.

5

Was für eine wunderbare Familiengeschichte. Wie sehr können Geheimnisse in dir Gegenwart wirken. Wie schnell ist eine Familie im Erbfall zerstritten. Diese Geschichte folgt zwei Erzählsträngen und ist so spannend, dass ich sie heute einfach in einem Rutsch durch gelesen habe.

4

Ich mag die Romane von Christiane Wünsche sehr gerne. Mit diesem Buch ist ihr wieder ein toller Familienroman gelungen, mit einem Thema an dem viele Familien leider zerbrechen. Es geht um das Thema Erbschaft, auch um Misstrauen, Neid und Identität. Es ist sehr feinfühlig und bewegend geschrieben, in kurzen Kapiteln, aus der Sicht der drei Schwestern Marlene, Esther und Nicole. Die Charaktere wirken authentisch und man kann sich gut in sie hinein versetzen. Am liebsten mochte ich Marlene. Das Buch hat mich in seinem Bann gezogen und macht nachdenklich. Man denkt an die eigene Familie und Verwandtschaft. Für mich ist Frieden in der Familie wichtiger als Geld und Erbschaft und ich hoffe dass ich den Frieden auch weiterhin erhalten kann. Das Ende hat mir gut gefallen. Klare Leseempfehlung !

5

Ein so tolles Buch. Ich mag die Bücher von Christiane Wünsche sehr. Ich hatte Angst, dass ich durcheinander kommen würde bei den ganzen Charakteren. Es wird ja immer aus den jeweiligen Sichten erzählt. Aber es war kein Problem. Ganz im Gegenteil, es machte das Buch interessanter. Wirklich ein super Buch, dass sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.

5

"Es bleibt doch in der Familie" von Christiane Wünsche ist eines meiner Buchhighlights in diesem Jahr. ~~~ Diese Familiengeschichte ist so aktuell und emotional. Jedes Familienmitglied hat sein eigenes Lebenspäckchen und das macht die Buchcharakte, die Geschichte so authentisch, charmant, traurig humorvoll. ~~~ Was diese Familie zusätzlich verbindet und für mich die eigentliche und so wichtige Geschichte des Buches ist, wird so respektvoll, einfühlsam und nicht überzogen erzählt. ~~~ Eine klare und Leseempfehlung für hoffentlich ganz viele Leser*innen. Mich hat diese Geschichte sehr berührt

5

Herzensbuch ♥️

🖊️ Rezension: Zu Beginn des Buches hatte ich kurz Probleme mit den vielen Charakteren, die Geschwister , Cousinen, Tanten und so weiter musste ich erst kurz im Kopf abspeichern 😉! Das geling mir aber ziemlich schnell und ab Seite 40 ca war ich dank des mitreißenden Schreibstiles direkt in der Geschichte! Eigentlich in 5 Leseabschnitte unterteilt, habe ich es heute frühzeitig beendet da ich einfach nicht loslassen konnte. Von Marlene, Klärchen und vor allem nicht von Pia 😉! Ich musste beim Lesen an einen Kinofilm denken, den ich vor 9 Jahren gesehen und sehr geliebt habe! Ich möchte gar nicht weiter darauf eingehen, um der Geschichte nicht‘s vornweg zu nehmen oder zu Spoilern. Nur so viel: einfach schön! Die Autorin hat einem unglaublich wichtigen und zeitlich sehr aktuellem Thema hier eine sehr emotionale Geschichte gegeben! … Zum Glück hatten wir in der Familie noch nie das „Erbschaftsproblem“! Aber allein in meinem beruflichen Alltag bekomme ich viel über diese nicht selten auftretenden Streitereien mit und bin immer wieder sprachlos, wie Menschen sein können, wenn’s um Geld geht. Zwei tolle Themen in einem wunderbaren Roman , es geht um Liebe, Verrat, Neid, es gibt große Geheimnisse und vor allem gibt’s ein Ende welches ich mir genau so gewünscht hatte! Danke liebe für dieses besondere Buch ! Hier noch meine Lieblingszitate: „Ich bin wer ich bin, ich kann kein anderer sein“! „Nichts erdete mehr, als mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert zu werden „ Von mir gibt’s von Herzen eine große Leseempfehlung!

5

Ich war einige Stunden in eine Familiengeschichte versungen, die mich ganz schön viele Nerven gekostet hat. Ich glaube auch bei den Protagonisten lagen die Nerven manchmal blank. Die drei Schwestern Marlene, Esther und Nicole können es immer noch nicht fassen, das die geliebte Tante Klara von ihnen gegangen ist. Nun müssen sie sich um den Nachlass kümmern und sich das Erbe, mit ihren Cousins und einer Unbekannten teilen. Klingt aufregend, auf jeden Fall. Der Einstieg mit den vielen Namen, war kurzweilig anstrengend. Aber ich habe mir sofort Notizen gemacht. Und dann hatte ich den Durchblick. Marlene, Esther, Nicole,Andreas, Michael und Jochen verbrachten die Sommerferien immer auf der Rheininsel Hohenwerth. Es waren so wunderbare Zeiten. Bis sich auf einmal alles änderte. Jahre später treffen sie sich wieder. Die Testamentseröffnung steht bevor und was erwartet sie? Ein altes Haus, ein Unbekannte, eine geheimnisvolls Stiftung. Ein Tagebuch von Tante Klara Mann Paul, kommt zum Vorschein. Vier Wochen haben sie Zeit, um sich zu entscheiden, was aus dem Anwesen wird. Konflikte sind vorprogrammiert. Oh, was war das für eine Geschichte, rund um einer Erbengemeinnschaft. Die Autorin schreibt die aufregendsten Familiengeschichten. Misstrauen, Neid, Probleme und Konflikte, ich war mittendrin im Chaos Christianes Schreibstil ist intensiv, authentisch und lebendig. Die Rückblicke, die Erinnerungen der sorgenlosen Kindheit, die Auszüge aus Paul seinem Tagebuch, aber auch das Ende, waren sehr beeindruckend und berührend. Ein absolutes Lesevergnügen, eine absolute Leseempfehlung gibt es von mir.

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3.5

Hauptstrang war gut geschildert, die Ereignisse nach dem Tod der Hauptperson empfand ich ich als unterhaltsam, aber auch seicht. Am Ende wird alles gut, das wird dem Thema nicht gerecht.

4

Wie gewohnt ein interessantes Buch der Autorin. Sie schafft es immer die Leserin zu packen und zum Weiterleseb zu animieren. Dieses Mal war es für mich nicht ganz so überzeugend aber das liegt am thema "Erbschaft". Ich kann einfach nicht verstehen, dass man sich über Geld so streiten kann. Die Hintergrundgeschichte rund um den geheimnisvollen Erben fand ich spannend und sehr interessant auf Grund der Zeit. Wenn ich auch ziemlich schnell geantwortet habe, in welche Richtung die Story geht. Leseempfehlung für alle, die Familiengeschichten mögen.

5

Es geht um so viel, Familie, Identität, Zusammenhalt... Ein wunderschönes Buch was einem am Ende zeigt, was wirklich zählt.

5

Großartiger Roman über Erben, Vermächtnis und Identität. Eine Familie die sich der Vergangenheit und einem persönlichen Schicksal stellen muss. Absolute Leseempfehlung 🫶

5

Wieder einmal ein soo tolles Buch! Ein Highlight für mich ✨

Ich liebe alle Bücher von Christiane Wünsche und so auch dieses, es ist wieder einmal ein Highlight für mich. Man kommt sehr schnell rein in die Geschichte und fühlt sich sofort wohl. Auch die Geschichte, die sich hinter allem verbirgt hat Christiane Wünsche wieder mit so viel Sorgfalt und Respekt erzählt. Durch deine detailreichen Beschreibungen habe ich unter anderem Hohenwerth direkt vor meinen Augen gesehen, bin vor allem sehr gerne mit Marlene dort spazieren gegangen. Die Autorin erzählt auf sehr natürliche Weise, ich würde es alltagstauglich nennen 😄 völlig ohne diesen Hochglanztouch der manch anderen Bücher anhaftet, in denen es um die Reichen und Schönen geht. Ihre Figuren haben Probleme, wie sie jeder haben kann und vielleicht sogar schon hatte.

5

3 große Themen, so scheint es, durchziehen dieses Buch, aufgehängt am Erbe der kinderlosen Tante: wie funktionieren Familiengefüge, lässt sich Festgefahrenes aufbrechen, Vergangenes heilen? Wer bin ich, wer will ich, wer kann ich sein? Und, nicht zuletzt: was hält Liebe aus und was ist es, dass im Leben wirklich zählt? Sehr lesenswert für Menschen, die vielschichtige Familiengeschichten lieben

4.5

Eine tolle, authentische Familiengeschichte, die weit mehr beinhaltet als einen Erbschaftsstreit. Christiane Wünsche hat in ihrem neuesten Roman ein wichtiges Thema unserer Zeit aufgegriffen und diese mit der Vergangenheit der Familie Brombach verknüpft. Eine außergewöhnliche Familiengeschichte mit authentischen Charakteren und eben dieser besonderen Dynamik, die eine Familie nun mal mit sich bringt. Von mir eine klare Leseempfehlung!

5

Es bleibt doch in der Familie Ein bewegender, tiefgründiger Familienroman voller Gefühl über Familie, Erbe und Identität, der mich von der ersten Seite an berührt hat.

Es bleibt doch in der Familie- ein Familienroman der tief berührt Bewegend, tiefgründig und voller Gefühl. Ein Roman über Familie, Erbe und Identität, der mich von der ersten Seite an berührt hat. „Man braucht nur eine Insel – oder alternativ ein Buch!“ Dieser Satz von Christiane Wünsche passt für mich perfekt zu ihrem neuen Roman Es bleibt doch in der Familie. Christiane Wünsche gehört mit zu meinen liebsten Autorinnen, weil ihre Familienromane mich immer sofort mitten ins Herz treffen. Auch diese Geschichte hat mich wieder tief bewegt. Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern, die nach dem Tod ihrer Tante Klara vor einer überraschenden Erbschaft stehen – und damit vor alten Konflikten, neuen Wahrheiten und der Frage, was wir im Leben wirklich „erben“. Besitz? Erinnerungen? Verantwortung? Diese Frage zieht sich wie ein leiser, kraftvoller Faden durch den ganzen Roman. Was mich besonders berührt hat, ist die Feinfühligkeit, mit der Christiane Wünsche ihre Figuren beschreibt. Jede der Schwestern trägt ihre eigene Geschichte, ihre Verletzungen, Hoffnungen und Träume in sich und ich konnte mich gut in jeden einzelnen hineinfühlen. Ein altes Tagebuch taucht plötzlich auf und bringt ein Geheimnis ans Licht, das alles verändert. Es zeigt, wie stark die Vergangenheit auch Jahrzehnte später nachwirken kann. Die Rheininsel ist eine fiktive Rheininsel. Wieso und weshalb erfahren wir im Nachwort. Ein besonders schönes Setting finde ich. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Und genau das liebe ich an Christiane Wünsches Geschichten, sie berühren mich jedes Mal aufs Neue und begleiten mich auch nach beenden des Buches noch eine Weile. Es bleibt doch in der Familie ist für mich ein emotionaler, warmherziger und gleichzeitig spannender Familienroman, den ich euch sehr ans Herz legen kann. „Du kannst nichts festhalten, wenn du gehst. Du kannst nur loslassen und hoffen.“

Es bleibt doch in der Familie
Ein bewegender, tiefgründiger Familienroman voller Gefühl über Familie, Erbe und Identität, der mich von der ersten Seite an berührt hat.
3.5

Ein Buch das gut zeigt, wie Geld die Menschen spaltet. Auch Sexualität ist hier ein Thema, was ich sehr gut finde, da heute ja auch noch oft Schwul oder Lesbe als Schimpfwort verwendet wird. An für sich hätte man jedoch alles etwas kürzer fassen können, ansonsten gibt es aber nichts das ich bemengeln könnte und kann es trotzdem empfehlen. Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Was wir erben, wenn wir erben Eine winzige Rheininsel, Fluch und Segen einer Erbschaft und eine bewegende Suche nach Identität Die Schwestern Marlene, Esther und Nicole erleben, wie die Aussicht auf eine Erbschaft auch höchst Unliebsames zu Tage fördert: Neid, Misstrauen, längst vergessen geglaubte Erinnerungen und das gut gehütete Lebensgeheimnis der Erblasserin und ihres vor Jahrzehnten verstorbenen Ehemanns. Ihre Tante Klara hat ihren sechs Nichten und Neffen ihr altes Haus auf der Insel Hohenwerth und ihren gesamten Besitz vermacht, zu gleichen Teilen allerdings auch einem völlig Unbekannten, ihrer großen Liebe. Marlene und ihre Schwestern müssen sich fragen, was sie hier eigentlich erben und wie hoch der Preis ist, den sie alle zu zahlen haben.

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