Er ist wieder da
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Beschreibung
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012 erschienener Roman Er ist wieder da ist eines der erfolgreichsten deutschen Debüts der letzten Jahrzehnte.
Beiträge
Ich habe wohl noch nie so gelacht beim lesen! Einfach lustig und unterhaltsam!
Verwirrter älterer Herr vs. das Internetzes
Zwischen durch mal eine Komödie gefällig? Wie wäre es dann mit: Er ist wieder da Trotz des eher schwierigen Hauptcharakters Adolf Hiltler ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Humor, Sarkasmus und ein etwas überforderter Adolf sind es wert gelesen zu werden, denn die Zukunft kann einen schon schwer stressen, da wird selbst der Gang zum Kiosk schon zum Spießrutenlauf. Toll ausgearbeitete Charaktere die zusammen eben das gelungene Ganze darstellen. Und in Zeiten des Internetzes ist das Leben schon hart. Ich hab es teils gelesen und gehört und Christoph Maria Herbst liest dieses Hörbuch einfach großartig. Danke für angenehme Lesestunden mit einigen Lachern.

Finde keinen Zugang zu dieser Art Humor
Das Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte. „Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen. In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt. Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen.
Ein seltener Fall, wo ich ein Buch mit solchen widersprüchlichen Gefühlen gelesen habe. Es ist Satire, böse Satire und das musste ich mir immer wieder in Gedächtnis rufen. Eine insgesamt riskante und auch freche Idee zu dem Buch. War dann doch stellenweise witzig, aber ob das Buch nötig war, weiß ich immer noch nicht.
Als Re-Read als Höhrbuch gehört. Immer noch genial
Re-Listening nach vielen Jahren – und der Humor sowie der Sarkasmus waren wieder einfach köstlich. Ich habe das Buch damals schon geliebt und mich riesig auf den Film gefreut, der mich leider eher enttäuscht hat. Aber das Hörbuch? Absolute Premiumklasse. Christoph Maria Herbst als Sprecher ist einfach genial. Für mich bekommt das Hörbuch 100 von 50 Punkten. Besonders spannend waren die vielen Aha-Momente. Die Geschichte ist inzwischen rund 15 Jahre alt – und doch merkt man, wie sehr sie in ihrer Zeit verankert ist. Politiker, Medien, gesellschaftliche Entwicklungen von damals … eine echte kleine Zeitreise. Und gleichzeitig erschreckend, wie vieles auch heute noch passt.
Erschreckend aktuelles Thema
Einige Stellen der Satire in Er ist wieder da sind durchaus amüsant und treffen den Ton perfekt, andere wirken etwas überzogen oder verlieren an Wirkung. Trotzdem bleibt das Buch vor allem eines: erschreckend. Es hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und zeigt, wie leicht sich Geschichte wiederholen könnte. Ein Werk, das die Augen öffnet – und leider noch immer beunruhigend aktuell ist.
Erschreckend und beeindruckend
Ein interessanter Versuch Hitler nach heute zu transportieren. (By the way: Das Hörbuch ist 1a) Hitler is back und kommt in komische Situationen und zeigt aber, wie schnell er wieder im Vormarsch ist. Heute liest sich das Buch erschreckender, wenn man sieht, was politisch auf der Welt los ist und Autokraten, Wahnsinnige, Oligarchen und Rechte auf dem Vormarsch sind. Wehret den Anfängen...
Hab mehr erwarten
Der Schreibstil ist natürlich der Hauptperson entsprechend etwas gehobener oder soll zumindest so wirken. Es ist teilweise etwas anstrengend zu lesen und wirklich viel passiert auch nicht. Ich musste schon ein paar Mal lachen weil ein paar Missverständnisse oder Beschreibungen lustig sind aber alles in allem hat mir das Buch nicht wirklich was gegeben. Ich finde es überschätzt und das offene Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe aber irgendwie mehr und ich bin auch unsicher wie ich zu dieser Thematik in dieser Umsetzung stehen soll
Satire/Comedy feinster Art
Zuerst habe ich mich geweigert dieses Buch zu lesen. Mein Mann hat es damals bei Erscheinung gekauft und ich habe mir nur gedacht "Das lese ich nicht, weil da A. H. vorkommt". Wie ich mich geirrt habe, denn der Hype von damals ist gerechtfertigt. Man muss dieses Buch satirisch nehmen, denn es ist auch Satire. Mich hat es fasziniert, was A. H. (Ich schreibe den Namen aus Prinzip nicht aus), so alles gebracht hat. Er wird als sehr gebildeter Mensch dargestellt und hat viele Ideen Deutschland wieder an die Spitze zu bringen. Und natürlich dürfen die Comedy-Momente nicht fehlen, die ich wirklich manchmal richtig herrlich fand. Der Film, so wurde mir zugetragen, soll noch viel besser sein. Jedoch muss ich sagen, dass es auch keine leichte Lektüre ist, da viele Fremdbegriffe vorkommen, die ich nachschlagen musste. Auch ist der Satzbau der Redensart aus den 1940er Jahren angepasst und deshalb nicht immer leicht zu verstehen. Manchmal driftet A. H. in Gedankengänge ab, die in Richtung militärische, geografische, historische und wirtschaftliche Bereiche gehen. Das war für mich nicht immer interessant, ist jedoch Geschmackssache. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und das Buch erhält von mir 9/10 ⭐ und eine Leseempfehlung.

- Adolf Hitler wacht unversehrt im Sommer 2011 mitten in Berlin auf - er sieht es als "Vorsehung", die erfüllt werden solle und wird durch Zufall als Comedian entdeckt - er entwickelt sein Propaganda Programm und darf dies auch in einer Fernsehshow als vermeintlicher Comedian verkaufen - in der Ich-Perspektive aus Hitlers Seite geschrieben, was - meiner Meinung nach - gleichzeitig komisch im merkwürdigen und lustigen Sinne ist und einen nicht nur lachen, sondern vor allem auch dadurch Wut, Ekel und Empörtheit spüren lässt - trotz dessen, dass es fast 10 Jahre alt ist, auch heute noch gut zu lesen (wenn auch politische Konstellationen im Buch selbstverständlich nicht mehr aktuell sind) - sowohl Buch als auch Film dazu hinterlassen ein mulmiges Gefühl und regen in einer Zeit, in der rechtsradikale Kräfte stärker werden, zum Nachdenken an
Ein witziges Buch über Hitler - geht das überhaupt? Jein! Ich habe das Buch erst nachdem ich den Film gesehen habe gelesen – es ist einiges beschrieben, was der Film nicht ganz so detailliert rüberbringen kann. Das Buch eröffnet eine ganz neue Blickweise auf die heutige Welt. Es ist ganz gut geschrieben und auch unterhaltsam. Aber ich muss hier feststellen, wie verschieden doch die Menschen sind. Ich habe dieses Buch von einem Freund empfohlen bekommen, weil er sich kaputt gelacht hat beim Lesen. Das habe ich zum Teil auch mitbekommen, jedoch traf das Buch aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, und langweiliges Hitlergebabbel, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Ich habe ‚durchgehalten‘ und das Buch zu Ende gelesen, allerdings über einen sehr sehr langen Zeitraum (~ 9 Monate).
didn't like it, quitted reading it before i reached page 100. still don't think hitler funny or anything to laugh about. maybe i'm to german to get the joke behind.
So true
Mal abgesehen vom Witz des Buches, der voll meiner ist im Schreibstil, empfinde ich vor allem die letzten Worte "vor dem Sprung" des auferstandenen Hitlers für absolut wahr. Auch das ganze Paradoxe in der Erzählung ist einfach so aus der Realität genommen, dass mir dieses Buch einfach wahnsinnig gut gefallen hat
Dieses Buch war einfach nur grottenschlecht
Das Buch ist in den Bereich Satire einzuordnen, vielleicht liegt es daran, dass mich das Buch nicht zu 100% abholen konnte. Leider war keinerlei Spannungsverhältnis zu erkennen, was es teilweise schwierig machte, weiterzulesen. Erschreckend ist die lustige, teilweise zu freundlich wirkende Darstellung von Hitler als kinderliebender und der grünen Partei naher Mensch. Insgesamt ein gemischtes bzw. durchwachsenes Urteil...
Spannend unterhaltsam.
Lustiges Hörbuch. Habe ich vor dem Film gehört und wurde gut unterhalten.
Anfangs echt witzig.. die gedanklichen Ausflüchte sind jedoch seehr langatmig nach meinem Geschmack. Weiss auch noch immer nicht genau was ich von einem Roman komplett aus der Sicht von Hitler halten soll
Witzig, spannend an wenigen Stellen, liest sich hin und wieder schwerfällig aber im allgemeinen trotzdem ein zufriedenstellendes Buch.
Und dann geht dieser Hitler zur NPD und regt sich über ihre Stümperhaftigkeit auf. Wie das Buch wohl im Jahr 2016 verlaufen würde? "Besser", da subtiler, als "Die Welle", gleichzeitig hätte eine gewisse Straffung dem Buch gut getan.
Abgebrochen.
An sich ist an dem Buch nichts auszusetzen. Ich habe es gerne in die Hand genommen, und gerne drin gelesen. Die humoristischen Seitenhiebe auf unsere achsomoderne Gesellschaft sind natürlich ein guter Grund, das Buch zu lesen. Aber leider war mir die Handlung zu „unrealistisch“, wenn man mal darüber hinwegsieht, dass Menschen nicht plötzlich wiederbelebt werden. An vielen Stellen hat sich die Handlung nur weiterentwickelt, weil starke Zufälle passiert sind oder weil Menschen statt auf hundert andere Arten und Weisen genau so reagiert haben, wie sie im Buch reagiert haben. An vielen Stellen dachte ich mir dabei, dass das einfach zu stark zusammengedichtet ist, was ich einfach anders erwartet hatte.
Das Hörbuch war so super!
Puh... Dieses Buch möchte vieles sein und doch verliert es sich in Wiederholungen und langanhaltenden Anekdoten. Natürlich - der Protagonist ist einer der furchtbarsten Menschen der Weltgeschichte, was womöglich (und trotz der Versuche des Autors ihn als vegetarischen, nichttrinkenden Gutmenschen dastehen zu lassen) der Grund war, warum das Lesen des Buches mir zu Teilen schwerfiel. Es waren einige interessante Fakten dabei und doch verlor sich das Buch gefühlt in kleinsten Details. Gerade der Mittelteil fühlte sich sehr gedehnt an, wohingegen das Ende sehr plötzlich kam. Und dennoch - es gab einige interessante Aspekte (H.s Blick auf die deutsche Fernsehekultur, die beängstigende Entwicklung der Nebencharaktere und die traurige Akzeptenz seiner abscheulichen Ideologie um nur einige zu nennen). Vielleicht wäre diese Romanidee heute, 10 Jahre nach dem Erscheinen des Buches und im Anbetracht des weltweiten Rechtsrucks im wesentlichen für mich interessanter, aber dennoch kann ich verstehen, daß es bereits durchaus viele polarisierenden Meinungen erzeugt hat. Ja, ein bitterer Beigeschmack bleibt daher und da ich dieses Buch wieder in einen Bücherschrank stellen werde, findet es vielleicht jemanden, der politisch versierter ist, als ich.
Ich war richtig gespannt auf das Buch und wie Hitler wohl dargestellt wurde. Ich muss sagen es war ein okayes Buch aber ich habe mir ehrlich gesagt mehr vorgestellt. Ich finde es teilweise sogar recht öde. Alles in allem ein teilweise lustiges Buch aber muss man nicht unbedingt gelesen haben.
Habe das Hörbuch gehört
Ich fand es sehr schwer dem Hörbuch zu folgen, da die Aussprache sehr real angepasst wurde. Daher sich der kleine Abzug. Der Inhalt ist sehr gut und sehr viel besser als der Film. Ich lese sonst eher wenig in Richtung Komödie, aber das hier hat mir doch sehr gut gefallen.
Lustiger als der Film - vor allem Erstellung der Email Adresse :-)
Sehr gut vertont, aber man muss es nicht gelesen bzw. gehört haben
Hatte etwas ganz anderes erwartet, war aber trotzdem super! Und noch dazu Christoph Maria Herbst als Sprecher: einfach perfekt
Es ist wirklich sehr langatmig und sehr trocken. Und nachdem ich den eigentlich guten und lustigen Film gesehen hatte, hätte ich gedacht, dass das Buch genauso gut oder besser sein könnte. Leider ist dem nicht ganz so...
Ein herrlich scharfsinniger, satirischer Roman, der Humor und Nachdenklichkeit perfekt verbindet. Timur Vermes gelingt das Kunststück, ein heikles Thema mit einer solchen Portion Ironie, Witz und Gesellschaftskritik zu erzählen, dass man gleichzeitig lacht und schluckt. Die Beobachtungen über Medien, Politik und unser Zeitgeschehen sind so treffend, dass man sich manchmal ertappt fühlt. Ein Buch, das provoziert, unterhält und zum Denken anregt. Bissig und lustig gleichzeitig.

Mir hat das Buch gut gefallen, man ist durch die Schreibweise und den -stil sehr schnell in der Handlung drin. Dadurch kann man sich (erschreckenderweise) auch gut mit dem Protagonisten identifizieren. Teilweise hat sich die Handlung ein bisschen gezogen, die Spannung hat manchmal gefehlt. Dennoch hat Timur Vermes wahnsinnig gut aufgezeigt, wie schnell sich gefährliches Gedankengut verbreiten kann, wenn auch der Zufall ein bisschen mitspielt. Letztendlich hat mich das Buch unterhalten, aber auch erschrocken zurückgelassen.
Ach, ich weiß nicht. Musste ich manchmal laut lachen? Auf jeden Fall. Ist das Thema Juden wirklich nicht witzig und ging mir manchmal zu weit? Oh ja. Vielleicht ist das Buch ja dafür gedacht, dass wir uns bzw. ich mich unwohl fühle. Vielleicht sollte es mir ja vor Augen führen, dass nationalistisches und rechtes Gedankengut ganz schnell salonfähig wird, wenn man es nicht ernst nimmt (Afd, hust). Vielleicht sollte ja genug Raum für Spekulationen, für die eigenen Gedanken des Lesers oder der Leserin bleiben. Aber irgendwie hat mir ein bisschen die Position gegen Rechts gefehlt. Eine klare Kante, weniger Verharmlosung. So blieb mein Unwohlsein das ganze Buch über und löste sich nie auf. Mag die Intention des Autors gewesen sein, hat mir trotzdem nicht so ganz gefallen. Davon mal abgesehen: Christoph Maria Herbst war großartig!
Am Ende wurde mir schlichtweg übel von der Verharmlosung eines der schlimmsten Verbrechers unserer Geschichte. Braucht es wirklich diese Person und deren Ideologie , die mir den Spiegel vorhält? Bei diesem Buch wird der Leser verführt zusammen mit "ihm" zu lachen anstatt über "ihn" und damit macht der Autor uns zum Komplizen. Als aufgeklärter Mensch sollte man das Gelesene richtig einzuordnen wissen, aber was ist mit den anderen. Das finde ich sehr bedenklich. Alles in allem ist es ein langatmiges und spannungsarmes Buch, das lediglich durch Einsatz eben dieses Verbrechers und dessen Gedankenguts lebt und das auf Kosten von Millionen von Toten und Geschändeten.
Ich kann den hype nicht verstehen,fand es nicht mal als Hörbuch in irgendeiner Weise witzig
Ich hatte keine Erwartungen von diesem Buch und war einfach Mal gespannt. Einige Textstellen waren humorvoll. Manchmal auch etwas langatmig und zäh. Trotz allem ging es Recht schnell zum Lesen. Ich weiss noch nicht so genau was ich von diesen Buch halten soll. Das Ende war meiner Meinung nach zu schnell fertig.
Eine der schlimmsten Erfahrungen beim Lesen ist es, ein Buch mit einem tollen Konzept zu finden, das dann restlos öde ist. "Er ist wieder da" ist so einer dieser Romane. In den Händen eines besseren Autoren hätte die Grundidee von einem Adolf Hitler, der in der heutigen Zeit wiederkehrt, zu einer großen gesellschaftskritischen Satire werden können. In der abgelieferten Form ähnelt es aber eher einem querliegendem Furz, bei dem man hofft, dass nichts Braunes hinterherkommt.
Ich hatte mir viel erhofft, da ich von vielen Freunden unglaublich positives Feadback bekommen habe. Aber leider habe ich das Buch beinahe nach der Hälfte abgebrochen, da es einfach nicht meine Art Humor war. Trotzdem finde ich, ist es eine Lesenswerte Geschichte, die zum Nachdenken anregen soll. Entweder man mag es, oder man mag es eben nicht.
War nett geschrieben:) ich hatte ein paar Schmunzler und kenne jetzt irgendwie noch mehr Fakten über Hitler als mir eigentlich lieb ist😭 Schade aber dass es lowkey ein offenes Ende gab
3,5
Super Buch, auch wenn erst im 3/4/5 Anlauf geschafft zu lesen.
Habe dieses Buch früher schon mehrfach begonnen, aber irgendwann hat es mich immer verloren. Nicht so dieses Mal, die Kombination aus Humor, Querverweise auf die Vergangenheit, Unverständnis und Neugierde für moderne Entwicklungen und eine entwickelte Fürsorgeeigenschaft des Führers machen das Buch sehr unterhaltsam! Jetzt bin ich erstmal gespannt auf den gleichnamigen Film und inwiefern welche Elemente umgesetzt wurden oder nicht.
Besser als erwartet
Ich muss sagen, dass ich das Hörbuch gehört habe und das Christoph Maria Herbst die gesamte Zeit seine Stimme so stark verstellt Hut ab - aber es war dadurch auch wirklich schwer zu folgen. Es war sehr lange anstrengend, bis man sich daran gewöhnt hat. Der Inhalt ist aber tatsächlich ziemlich gut gemacht und interessant. Den Film habe ich nachträglich gesehen und der kommt natürlich bei weitem nicht an das Buch ran.
Besonders am Anfang total fesselnd. Wie aus der Sicht eines Kindes oder jemandem, der die Welt seit 80 Jahren nicht mehr gesehen hat. Zwischendurch verliert das Buch leicht an Spannung, aber trotzdem interessant und in gewissen Maße regt es zum Denken an.
Ich habe es nach 100 Seiten aufgegeben. Ich kann mich nicht damit anfreunden, dass das Buch aus der Ich-Perspektive von Hitler geschrieben ist. Der Ton des Buches war auch ziemlich seicht was bei einem den Eindruck erweckt, dass Hitler ja ein ganz okyer Typ ist. Halt so der AfD Onkel, der bei Familientreffen über Einwanderer stänkert.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe das Buch in einer Bücher-Telefonzelle entdeckt und kannte bereits den Film. Ich hoffte, dass es besser ist als der Film. Cover: Das Cover ist einfach gehalten aber es ist gleich ersichtlich um wen es geht. Inhalt: Berlin am 30.08.2011: Hitler erwacht mitten in einer Wohnanlage in Berlin. Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Wie ist er hierhergekommen? Wurde der Krieg gewonnen? Handlung und Thematik: Leider gibt es nur wenig Handlung in diesem Buch. Hitler erwacht 2011 mitten in Berlin, der Krieg ist verloren und niemand scheint zu glauben, dass er es wirklich ist. Er wird für einen Comedian gehalten und die Leute unterstützen das auch noch. Leider ist dies sehr realistisch und zugleich beängstigend. Charakter: Hier muss man wohl nicht viel sagen -> er ist realistisch beschrieben, auch die geschichtlichen Hintergründe werden super integriert. Schreibstil: Der satirische Schreibstil des Autors war leider nur anfangs für mich witzig. Wie er Jugendlichen begegnet und sich überlegt, ob der Kiosk zerstört werden muss, da er ansonsten dem Feind in die Hand fällt lies mich fast vom Bett kullern… Die restliche Handlung fand ich weder witzig noch mitreißend. Es wurde sehr langatmig und einschläfernd. Die geschichtlichen Hintergründe wurden zwar gut eingearbeitet, aber wenn man es kannte, war es nicht weiter spannend. Der Berliner Dialekt, der in fast allen Gesprächen Bestandteil war, klang authentisch, wurde aber mit der Zeit für mich sehr anstrengend. Persönliche Gesamtbewertung: Mir passierte irgendwie zu wenig, aber das Buch war definitiv besser als der Film! Das Buch ist nett für zwischendurch, traf aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Mit dem richtigen Humor und viel Durchhaltevermögen ist das Buch bestimmt super gut ;-)
Meine Meinung: Adolf Hitler erwacht mitten in Berlin im Jahr 2011. Seine Uniform riecht nach Benzin, aber ansonsten ist er wohlauf. Er weiß nicht mehr, was passiert ist und wie er dort hingekommen ist, aber er merkt ganz bald, dass er sich nicht mehr im Jahre 1945 befindet, sondern 66 Jahre in der “Zukunft”. Er ist schockiert aber auch überrascht über so ziemlich alles was ihm über den Weg läuft. Und er ist voller Tatendrang. Denn die aktuelle politische Situation gefällt ihm natürlich gar nicht. Da muss sich schleunig etwas ändern, das Volk braucht ihn. Zunächst aber findet er Unterschlupf bei einem „Zeitungskrämer“ (Kioskbesitzer), der ihn für den besten Comedian hält, der je den Führer aufs Korn genommen hat. Kurze Zeit später steht eine Künstleragentur im Kiosk um Hitler unter Vertrag zu nehmen. Plötzlich ist Adolf Hitler, der “Irre You-Tube Hitler” und ganz Deutschland fragt sich, ist das noch Humor? Wäre diese Geschichte real und würde wirklich jemand Hitler so darstellen, wie es der “echte” hier im Buch macht, dann wäre der Aufschrei in der Nation mit Sicherheit extrem groß. Aber genau das macht auch den Reiz dieses Buches aus, denn genau so hätte es passieren können (bis auf die Tatsache, dass niemand nach 66 Jahren einfach so wieder in der Gegenwart erwacht) Aber Millionenklicks auf YouTube, eine stetig wachsende Fangemeinde und eine wetternde Bildzeitung, sind gar nicht so weit hergeholt. Timur Vermes schafft es, dass man das Buch lustig findet, weil es so schön überspitzt ist und weil er sich lustig macht, über unsere Politiker, unsere Gewohnheiten und unser TV Programm. Es ist erschreckend, wie oft man denkt, da hat er aber recht und dann denkt man, darf ich dieser Figur überhaupt recht geben? Darf ich das lustig finden? Wenn Hitler, denkt, dass das Brot noch immer knapp ist, weil der Zeitungskrämer ihm zum Frühstück einen Müsliriegel anbietet und wenn er meint der Türke wäre den Deutschen zur Hilfe gekommen, weil er in Berlin überall türkische Mitbürger sieht. Und auch wenn er zu dem Schluss kommt, dass es keinen anständigen Kaffee gibt, weil der Engländer noch immer die Seewege blockiert, dann darf man meiner Meinung nach auf jeden Fall lachen. Wenn die Hauptfigur, nach seiner “Bestandsaufnahme” feststellt, dass die meisten, von ihm eroberten Gebiete, nun nicht mehr zu Deutschland gehören und er verzweifelt ausruft: “Na, da hätte ich mir den ganzen Krieg ja schenken können!” auch da, habe ich laut aufgelacht. Das Witzige an diesem Buch ist, dass die Leute Hitler als Comedian sehen. So kann man getrost schmunzeln, wenn seine Vorzimmerdame ihm das Internet erklärt und ihm eine Emailadresse einrichten möchte. Oder wenn er zum hundertsten Mal nach seinem Namen gefragt wird und er immer verzweifelter wird, weil er logischer Weise ja nicht “Adolf Hitler” heißen kann, dies aber felsenfest behauptet, weil es ja so ist. Wenn sich der Protagonist über das “Mediamarktprosepekt” auslässt, dann klingt das z.B. so: “Ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern etwas Derartiges genehmigt zu haben und ich hätte es auch nie genehmigt. Die Informationen darin waren völlig unverständlich. Gräul stieg in mir hoch. Wie man in Zeiten der Papierknappheit mit so einem hirnlosen Dreck wertvolle Ressourcen des Volkseigentums unwiederbringlich verschleudern konnte.” Witzig ist auch die Szene, in der Hitler mit seinem Kamerateam an die NPD Hauptzentrale klopft und diese niedermacht, ohne auch nur ein gutes Haar an ihr zu lassen. Er geht im Anschluss aus der Tür mit den Worten “Ein anständiger Deutscher hat hier nichts verloren.” Das Buch ist anderes, weil Vermes in der ersten Person schreibt, also nicht über Hitler, sondern als Hitler. Der Leser/ Hörer begleitet diese Person aus der Vergangenheit, von der man soviel weiß und von der man als Schüler im Geschichtsunterricht irgendwann so ziemlich die Nase voll hatte. Man hört all seine Gedanken und denkt sich: “Ja, so könnte er gewesen sein.” Es ist klingt echt, auch weil Vermes die alten Begriffe und die Sprache beibehalten hat (Zeitungskrämer anstatt Kioskbesitzer, Leibchen, anstatt Trikot). Und das ist gelungen, genial, urkomisch und beängstigend zugleich. Man muss Sinn für ein bisschen schwarzen, bissigen und etwas morbiden Humor haben. Ich wage mal zu behaupten, dass Strombergfans dieses Hörbuch mögen werden. Man muss es als perfekte Satire sehen, dann ist es lustig. Das Hörbuch: Christoph Maria Herbst ist für mich (und für viele andere) einfach der beste Sprecher, den man für dieses Hörbuch gewinnen konnte. Er liest das Buch genau so, wie Hitler gesprochen hat und das durchgehend und ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Er klingt verstörend “echt”. Und ich habe mich stellenweise richtig erschrocken, vor dieser gelungenen Darbietung. Selbst zu Hause, habe ich mich nicht getraut, das Buch laut zu hören. Es ist außerdem keine gute Idee, dieses Hörbuch zu hören wenn man nicht schräg angeschaut werden möchte, weil man plötzlich in lautes Gelächter ausbricht. Buch oder Hörbuch? Ich würde jedem zum Hörbuch raten, weil Herbst dem Roman die Krone aufsetzt. Fazit: Ja, der Hörer fragt sich des Öfteren: “Darf ich das lustig finden?” Und ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, ich fand es lustig! Gerade das Hörbuch gewinnt durch den fantastischen Sprecher und ich habe oft und laut gelacht. Es ist eine Satire vom allerfeinsten und zwar eine erschreckend Gute.
Eine Lektüre, die sich schnell lesen lässt und auch immer wieder mal Spannungsbogen aufbauen kann. Erschreckend jedoch zu lesen, wie wenig überzeugende Leistung es benötigt, um die Mengen für sich gewinnen zu können.
Ich war noch nie unschlüssiger, wie ich ein Buch bewerten soll, wie bei diesem hier! Hitler ist wieder da, plötzlich und unerwartet (auch für ihn selber), findet er sich in Deutschland im Jahre 2011 wieder. Deutschland hat den Krieg verloren, die Grenzen im Vergleich zu Hitlers Reich sind sehr eng gefasst, es herrscht Frieden und doch ist mehr schlecht als recht, in diesem Deutschland von heute. Er schafft es Fuß zu fassen, obwohl er keine Bleibe, keinen Pass und keine Arbeit hat. Als der beste "Hitler-Darsteller" gelingt ihm der Sprung ins Fernsehen, wo er eine eigene Show erhält. Obwohl für sich authentisch, sehen die Menschen in ihm den perfekten Komödianten und lassen sich von ihm, mir nichts dir nichts, um den Finger wickeln. Er heuchelt nicht, spricht offen über seine Abneigung Ausländern gegenüber, über seine rechte Gesinnung und über seine Pläne, Deutschland wieder zu dem zu machen, wie damals, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Und alle finden es toll! Er gewinnt den Grimme Preis, eine Ehrung und höchste Auszeichnung für die Parodie auf Hitler, die keine ist. Er wird bejubelt, geehrt und alle reißen sich um ihm. Wäre es tatsächlich so, wie im Buch beschrieben? Würde der Durchschnittsmensch darauf hereinfallen und sich so belatschern lassen? Ich persönlich denke, nein (und hoffe, ich habe Recht). Insgesamt war es eine interessante Idee, doch die Umsetzung finde ich nicht wirklich gelungen. Es passiert nicht sehr viel, die Handlung stockt im letzten Drittel. Es gibt einige Lacher und Passagen zum Schmunzeln doch so richtig umhauen konnte mich die Geschichte leider nicht. Je näher ich zum Ende kam, fragte ich mich, wie denn dieses Buch außergewöhnlich enden könnte, damit es die Schwächen der Handlung noch ausbügelt. Leider wurde ich enttäuscht. Das Ende ist holprig und rundet die Geschichte nicht ab. Übertrieben und unnötig überspitzt, lässt mich der Ausgang des Buches unzufrieden zurück. Einzig Christoph Maria Herbst hat mich zum Durchhalten gebracht. Seine Art Hitler sprachlich nachzuahmen ist ihm so außerordentlich gut gelungen, was dieses Buch zum Hörgenuss macht. Und nur deshalb erhält dieses Hörbuch 3 Sterne. Das reine Buch wäre nicht über 2 Sterne gekommen. Wer die Geschichte lesen möchte, sollte unbedingt zum Hörbuch greifen!
Er ist wieder da. Hitler erwacht in der Gegenwart auf einem verlassenen Grundstück in Berlin. Und prompt muss er sich wundern. Die Hitlerjugend kann nicht mehr anständig grüßen, der Kiosk hat statt den Völkischen Beobachter nunmehr türkisch sprachige Zeitschriften und die an die Wand gesprühten Parolen sind ihm unverständlich. Nun wäre Hitler, aber nicht Hitler wenn er sich durch seinen messerscharfen Verstand und seiner ausgeprägten Beobachtungsgabe nicht zu helfen wüsste. Als Imitator seiner selbst verkannt, ist er schon bald wieder auf dem Weg nach ganz oben in der Gunst des Volkes. Ein Buch an dem sich wahrscheinlich die Geister scheiden. Ich habe viele Kommentare gelesen, dass man über einen Mann wie Hitler nicht lachen sollte. Aber warum eigentlich nicht? Wer bei diesem Buch lachen kann, versteht auch die Intension des Autors. Und zwar nicht einen albernen Hanswurst aus Adolf Hitler zu machen, sondern darauf hinzuweisen, dass wir keineswegs so immun sind, wieder auf einen Verführer hereinzufallen, wie wir uns gern weis machen würden. Heute in Zeiten der sozialen Netzwerke und viraler Medien, wäre sein Aufstieg wahrscheinlich noch beispielsloser, als damals. Ein bisschen gestört hat mich die Diskrepanz zwischen Hitlers haarscharfer Beobachtungs- und Auffassungsgabe und seinen daraus resultierenden naiven Schlussfolgerungen. Aber darin liegt gerade der satirische Charakter, des Werkes. Diese Geschichte ist ein Appell nicht einfach die Augen zu verschließen und den Führer als Vergangenheit abzutun, sondern hinter die Dinge zu blicken, um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Es wird nicht Adolf Hitler sein, der die Bühne des Weltgeschehens ein weiteres Mal betritt, aber radikale Ideen gepaart mit Charisma sind nicht tot zu kriegen. Das Buch macht sich bei näherer Betrachtung nicht über Hitler lustig, sondern über die inhaltlose Popkultur in der wir leben. Und wenn diese Warnung mit Humor daherkommt warum denn nicht? Ein weiser Mann sagte einst: „Gott ist ein begnadeter Komödiant, der das Pech hat vor einem Publikum zu spielen, dass zu ängstlich ist zu lachen.“ Manchmal lässt sich bittere Medizin in Zucker verpackt einfach besser schlucken, aber das muss ja nicht heißen, dass sie dadurch weniger wirksam ist. Ich für meinen Teil würde mir wünschen, dass dieses Buch so manchen Leser zum Nachdenken anregt.
Ich war mal bei einer Lesung des Buches von Christoph Maria Herbst. Diese war super lustig und unterhaltsam. Das Buch an sich jedoch fand ich eher langatmig und nicht wirklich lustig. Klar es hat eine gute Art das Thema kritisch und gleichzeitig humorvoll anzugehen, jedoch habe ich mich zeitweise wirklich gelangweilt beim lesen.
Beschreibung
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012 erschienener Roman Er ist wieder da ist eines der erfolgreichsten deutschen Debüts der letzten Jahrzehnte.
Beiträge
Ich habe wohl noch nie so gelacht beim lesen! Einfach lustig und unterhaltsam!
Verwirrter älterer Herr vs. das Internetzes
Zwischen durch mal eine Komödie gefällig? Wie wäre es dann mit: Er ist wieder da Trotz des eher schwierigen Hauptcharakters Adolf Hiltler ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Humor, Sarkasmus und ein etwas überforderter Adolf sind es wert gelesen zu werden, denn die Zukunft kann einen schon schwer stressen, da wird selbst der Gang zum Kiosk schon zum Spießrutenlauf. Toll ausgearbeitete Charaktere die zusammen eben das gelungene Ganze darstellen. Und in Zeiten des Internetzes ist das Leben schon hart. Ich hab es teils gelesen und gehört und Christoph Maria Herbst liest dieses Hörbuch einfach großartig. Danke für angenehme Lesestunden mit einigen Lachern.

Finde keinen Zugang zu dieser Art Humor
Das Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte. „Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen. In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt. Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen.
Ein seltener Fall, wo ich ein Buch mit solchen widersprüchlichen Gefühlen gelesen habe. Es ist Satire, böse Satire und das musste ich mir immer wieder in Gedächtnis rufen. Eine insgesamt riskante und auch freche Idee zu dem Buch. War dann doch stellenweise witzig, aber ob das Buch nötig war, weiß ich immer noch nicht.
Als Re-Read als Höhrbuch gehört. Immer noch genial
Re-Listening nach vielen Jahren – und der Humor sowie der Sarkasmus waren wieder einfach köstlich. Ich habe das Buch damals schon geliebt und mich riesig auf den Film gefreut, der mich leider eher enttäuscht hat. Aber das Hörbuch? Absolute Premiumklasse. Christoph Maria Herbst als Sprecher ist einfach genial. Für mich bekommt das Hörbuch 100 von 50 Punkten. Besonders spannend waren die vielen Aha-Momente. Die Geschichte ist inzwischen rund 15 Jahre alt – und doch merkt man, wie sehr sie in ihrer Zeit verankert ist. Politiker, Medien, gesellschaftliche Entwicklungen von damals … eine echte kleine Zeitreise. Und gleichzeitig erschreckend, wie vieles auch heute noch passt.
Erschreckend aktuelles Thema
Einige Stellen der Satire in Er ist wieder da sind durchaus amüsant und treffen den Ton perfekt, andere wirken etwas überzogen oder verlieren an Wirkung. Trotzdem bleibt das Buch vor allem eines: erschreckend. Es hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und zeigt, wie leicht sich Geschichte wiederholen könnte. Ein Werk, das die Augen öffnet – und leider noch immer beunruhigend aktuell ist.
Erschreckend und beeindruckend
Ein interessanter Versuch Hitler nach heute zu transportieren. (By the way: Das Hörbuch ist 1a) Hitler is back und kommt in komische Situationen und zeigt aber, wie schnell er wieder im Vormarsch ist. Heute liest sich das Buch erschreckender, wenn man sieht, was politisch auf der Welt los ist und Autokraten, Wahnsinnige, Oligarchen und Rechte auf dem Vormarsch sind. Wehret den Anfängen...
Hab mehr erwarten
Der Schreibstil ist natürlich der Hauptperson entsprechend etwas gehobener oder soll zumindest so wirken. Es ist teilweise etwas anstrengend zu lesen und wirklich viel passiert auch nicht. Ich musste schon ein paar Mal lachen weil ein paar Missverständnisse oder Beschreibungen lustig sind aber alles in allem hat mir das Buch nicht wirklich was gegeben. Ich finde es überschätzt und das offene Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe aber irgendwie mehr und ich bin auch unsicher wie ich zu dieser Thematik in dieser Umsetzung stehen soll
Satire/Comedy feinster Art
Zuerst habe ich mich geweigert dieses Buch zu lesen. Mein Mann hat es damals bei Erscheinung gekauft und ich habe mir nur gedacht "Das lese ich nicht, weil da A. H. vorkommt". Wie ich mich geirrt habe, denn der Hype von damals ist gerechtfertigt. Man muss dieses Buch satirisch nehmen, denn es ist auch Satire. Mich hat es fasziniert, was A. H. (Ich schreibe den Namen aus Prinzip nicht aus), so alles gebracht hat. Er wird als sehr gebildeter Mensch dargestellt und hat viele Ideen Deutschland wieder an die Spitze zu bringen. Und natürlich dürfen die Comedy-Momente nicht fehlen, die ich wirklich manchmal richtig herrlich fand. Der Film, so wurde mir zugetragen, soll noch viel besser sein. Jedoch muss ich sagen, dass es auch keine leichte Lektüre ist, da viele Fremdbegriffe vorkommen, die ich nachschlagen musste. Auch ist der Satzbau der Redensart aus den 1940er Jahren angepasst und deshalb nicht immer leicht zu verstehen. Manchmal driftet A. H. in Gedankengänge ab, die in Richtung militärische, geografische, historische und wirtschaftliche Bereiche gehen. Das war für mich nicht immer interessant, ist jedoch Geschmackssache. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und das Buch erhält von mir 9/10 ⭐ und eine Leseempfehlung.

- Adolf Hitler wacht unversehrt im Sommer 2011 mitten in Berlin auf - er sieht es als "Vorsehung", die erfüllt werden solle und wird durch Zufall als Comedian entdeckt - er entwickelt sein Propaganda Programm und darf dies auch in einer Fernsehshow als vermeintlicher Comedian verkaufen - in der Ich-Perspektive aus Hitlers Seite geschrieben, was - meiner Meinung nach - gleichzeitig komisch im merkwürdigen und lustigen Sinne ist und einen nicht nur lachen, sondern vor allem auch dadurch Wut, Ekel und Empörtheit spüren lässt - trotz dessen, dass es fast 10 Jahre alt ist, auch heute noch gut zu lesen (wenn auch politische Konstellationen im Buch selbstverständlich nicht mehr aktuell sind) - sowohl Buch als auch Film dazu hinterlassen ein mulmiges Gefühl und regen in einer Zeit, in der rechtsradikale Kräfte stärker werden, zum Nachdenken an
Ein witziges Buch über Hitler - geht das überhaupt? Jein! Ich habe das Buch erst nachdem ich den Film gesehen habe gelesen – es ist einiges beschrieben, was der Film nicht ganz so detailliert rüberbringen kann. Das Buch eröffnet eine ganz neue Blickweise auf die heutige Welt. Es ist ganz gut geschrieben und auch unterhaltsam. Aber ich muss hier feststellen, wie verschieden doch die Menschen sind. Ich habe dieses Buch von einem Freund empfohlen bekommen, weil er sich kaputt gelacht hat beim Lesen. Das habe ich zum Teil auch mitbekommen, jedoch traf das Buch aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, und langweiliges Hitlergebabbel, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Ich habe ‚durchgehalten‘ und das Buch zu Ende gelesen, allerdings über einen sehr sehr langen Zeitraum (~ 9 Monate).
didn't like it, quitted reading it before i reached page 100. still don't think hitler funny or anything to laugh about. maybe i'm to german to get the joke behind.
So true
Mal abgesehen vom Witz des Buches, der voll meiner ist im Schreibstil, empfinde ich vor allem die letzten Worte "vor dem Sprung" des auferstandenen Hitlers für absolut wahr. Auch das ganze Paradoxe in der Erzählung ist einfach so aus der Realität genommen, dass mir dieses Buch einfach wahnsinnig gut gefallen hat
Dieses Buch war einfach nur grottenschlecht
Das Buch ist in den Bereich Satire einzuordnen, vielleicht liegt es daran, dass mich das Buch nicht zu 100% abholen konnte. Leider war keinerlei Spannungsverhältnis zu erkennen, was es teilweise schwierig machte, weiterzulesen. Erschreckend ist die lustige, teilweise zu freundlich wirkende Darstellung von Hitler als kinderliebender und der grünen Partei naher Mensch. Insgesamt ein gemischtes bzw. durchwachsenes Urteil...
Spannend unterhaltsam.
Lustiges Hörbuch. Habe ich vor dem Film gehört und wurde gut unterhalten.
Anfangs echt witzig.. die gedanklichen Ausflüchte sind jedoch seehr langatmig nach meinem Geschmack. Weiss auch noch immer nicht genau was ich von einem Roman komplett aus der Sicht von Hitler halten soll
Witzig, spannend an wenigen Stellen, liest sich hin und wieder schwerfällig aber im allgemeinen trotzdem ein zufriedenstellendes Buch.
Und dann geht dieser Hitler zur NPD und regt sich über ihre Stümperhaftigkeit auf. Wie das Buch wohl im Jahr 2016 verlaufen würde? "Besser", da subtiler, als "Die Welle", gleichzeitig hätte eine gewisse Straffung dem Buch gut getan.
Abgebrochen.
An sich ist an dem Buch nichts auszusetzen. Ich habe es gerne in die Hand genommen, und gerne drin gelesen. Die humoristischen Seitenhiebe auf unsere achsomoderne Gesellschaft sind natürlich ein guter Grund, das Buch zu lesen. Aber leider war mir die Handlung zu „unrealistisch“, wenn man mal darüber hinwegsieht, dass Menschen nicht plötzlich wiederbelebt werden. An vielen Stellen hat sich die Handlung nur weiterentwickelt, weil starke Zufälle passiert sind oder weil Menschen statt auf hundert andere Arten und Weisen genau so reagiert haben, wie sie im Buch reagiert haben. An vielen Stellen dachte ich mir dabei, dass das einfach zu stark zusammengedichtet ist, was ich einfach anders erwartet hatte.
Das Hörbuch war so super!
Puh... Dieses Buch möchte vieles sein und doch verliert es sich in Wiederholungen und langanhaltenden Anekdoten. Natürlich - der Protagonist ist einer der furchtbarsten Menschen der Weltgeschichte, was womöglich (und trotz der Versuche des Autors ihn als vegetarischen, nichttrinkenden Gutmenschen dastehen zu lassen) der Grund war, warum das Lesen des Buches mir zu Teilen schwerfiel. Es waren einige interessante Fakten dabei und doch verlor sich das Buch gefühlt in kleinsten Details. Gerade der Mittelteil fühlte sich sehr gedehnt an, wohingegen das Ende sehr plötzlich kam. Und dennoch - es gab einige interessante Aspekte (H.s Blick auf die deutsche Fernsehekultur, die beängstigende Entwicklung der Nebencharaktere und die traurige Akzeptenz seiner abscheulichen Ideologie um nur einige zu nennen). Vielleicht wäre diese Romanidee heute, 10 Jahre nach dem Erscheinen des Buches und im Anbetracht des weltweiten Rechtsrucks im wesentlichen für mich interessanter, aber dennoch kann ich verstehen, daß es bereits durchaus viele polarisierenden Meinungen erzeugt hat. Ja, ein bitterer Beigeschmack bleibt daher und da ich dieses Buch wieder in einen Bücherschrank stellen werde, findet es vielleicht jemanden, der politisch versierter ist, als ich.
Ich war richtig gespannt auf das Buch und wie Hitler wohl dargestellt wurde. Ich muss sagen es war ein okayes Buch aber ich habe mir ehrlich gesagt mehr vorgestellt. Ich finde es teilweise sogar recht öde. Alles in allem ein teilweise lustiges Buch aber muss man nicht unbedingt gelesen haben.
Habe das Hörbuch gehört
Ich fand es sehr schwer dem Hörbuch zu folgen, da die Aussprache sehr real angepasst wurde. Daher sich der kleine Abzug. Der Inhalt ist sehr gut und sehr viel besser als der Film. Ich lese sonst eher wenig in Richtung Komödie, aber das hier hat mir doch sehr gut gefallen.
Lustiger als der Film - vor allem Erstellung der Email Adresse :-)
Sehr gut vertont, aber man muss es nicht gelesen bzw. gehört haben
Hatte etwas ganz anderes erwartet, war aber trotzdem super! Und noch dazu Christoph Maria Herbst als Sprecher: einfach perfekt
Es ist wirklich sehr langatmig und sehr trocken. Und nachdem ich den eigentlich guten und lustigen Film gesehen hatte, hätte ich gedacht, dass das Buch genauso gut oder besser sein könnte. Leider ist dem nicht ganz so...
Ein herrlich scharfsinniger, satirischer Roman, der Humor und Nachdenklichkeit perfekt verbindet. Timur Vermes gelingt das Kunststück, ein heikles Thema mit einer solchen Portion Ironie, Witz und Gesellschaftskritik zu erzählen, dass man gleichzeitig lacht und schluckt. Die Beobachtungen über Medien, Politik und unser Zeitgeschehen sind so treffend, dass man sich manchmal ertappt fühlt. Ein Buch, das provoziert, unterhält und zum Denken anregt. Bissig und lustig gleichzeitig.

Mir hat das Buch gut gefallen, man ist durch die Schreibweise und den -stil sehr schnell in der Handlung drin. Dadurch kann man sich (erschreckenderweise) auch gut mit dem Protagonisten identifizieren. Teilweise hat sich die Handlung ein bisschen gezogen, die Spannung hat manchmal gefehlt. Dennoch hat Timur Vermes wahnsinnig gut aufgezeigt, wie schnell sich gefährliches Gedankengut verbreiten kann, wenn auch der Zufall ein bisschen mitspielt. Letztendlich hat mich das Buch unterhalten, aber auch erschrocken zurückgelassen.
Ach, ich weiß nicht. Musste ich manchmal laut lachen? Auf jeden Fall. Ist das Thema Juden wirklich nicht witzig und ging mir manchmal zu weit? Oh ja. Vielleicht ist das Buch ja dafür gedacht, dass wir uns bzw. ich mich unwohl fühle. Vielleicht sollte es mir ja vor Augen führen, dass nationalistisches und rechtes Gedankengut ganz schnell salonfähig wird, wenn man es nicht ernst nimmt (Afd, hust). Vielleicht sollte ja genug Raum für Spekulationen, für die eigenen Gedanken des Lesers oder der Leserin bleiben. Aber irgendwie hat mir ein bisschen die Position gegen Rechts gefehlt. Eine klare Kante, weniger Verharmlosung. So blieb mein Unwohlsein das ganze Buch über und löste sich nie auf. Mag die Intention des Autors gewesen sein, hat mir trotzdem nicht so ganz gefallen. Davon mal abgesehen: Christoph Maria Herbst war großartig!
Am Ende wurde mir schlichtweg übel von der Verharmlosung eines der schlimmsten Verbrechers unserer Geschichte. Braucht es wirklich diese Person und deren Ideologie , die mir den Spiegel vorhält? Bei diesem Buch wird der Leser verführt zusammen mit "ihm" zu lachen anstatt über "ihn" und damit macht der Autor uns zum Komplizen. Als aufgeklärter Mensch sollte man das Gelesene richtig einzuordnen wissen, aber was ist mit den anderen. Das finde ich sehr bedenklich. Alles in allem ist es ein langatmiges und spannungsarmes Buch, das lediglich durch Einsatz eben dieses Verbrechers und dessen Gedankenguts lebt und das auf Kosten von Millionen von Toten und Geschändeten.
Ich kann den hype nicht verstehen,fand es nicht mal als Hörbuch in irgendeiner Weise witzig
Ich hatte keine Erwartungen von diesem Buch und war einfach Mal gespannt. Einige Textstellen waren humorvoll. Manchmal auch etwas langatmig und zäh. Trotz allem ging es Recht schnell zum Lesen. Ich weiss noch nicht so genau was ich von diesen Buch halten soll. Das Ende war meiner Meinung nach zu schnell fertig.
Eine der schlimmsten Erfahrungen beim Lesen ist es, ein Buch mit einem tollen Konzept zu finden, das dann restlos öde ist. "Er ist wieder da" ist so einer dieser Romane. In den Händen eines besseren Autoren hätte die Grundidee von einem Adolf Hitler, der in der heutigen Zeit wiederkehrt, zu einer großen gesellschaftskritischen Satire werden können. In der abgelieferten Form ähnelt es aber eher einem querliegendem Furz, bei dem man hofft, dass nichts Braunes hinterherkommt.
Ich hatte mir viel erhofft, da ich von vielen Freunden unglaublich positives Feadback bekommen habe. Aber leider habe ich das Buch beinahe nach der Hälfte abgebrochen, da es einfach nicht meine Art Humor war. Trotzdem finde ich, ist es eine Lesenswerte Geschichte, die zum Nachdenken anregen soll. Entweder man mag es, oder man mag es eben nicht.
War nett geschrieben:) ich hatte ein paar Schmunzler und kenne jetzt irgendwie noch mehr Fakten über Hitler als mir eigentlich lieb ist😭 Schade aber dass es lowkey ein offenes Ende gab
3,5
Super Buch, auch wenn erst im 3/4/5 Anlauf geschafft zu lesen.
Habe dieses Buch früher schon mehrfach begonnen, aber irgendwann hat es mich immer verloren. Nicht so dieses Mal, die Kombination aus Humor, Querverweise auf die Vergangenheit, Unverständnis und Neugierde für moderne Entwicklungen und eine entwickelte Fürsorgeeigenschaft des Führers machen das Buch sehr unterhaltsam! Jetzt bin ich erstmal gespannt auf den gleichnamigen Film und inwiefern welche Elemente umgesetzt wurden oder nicht.
Besser als erwartet
Ich muss sagen, dass ich das Hörbuch gehört habe und das Christoph Maria Herbst die gesamte Zeit seine Stimme so stark verstellt Hut ab - aber es war dadurch auch wirklich schwer zu folgen. Es war sehr lange anstrengend, bis man sich daran gewöhnt hat. Der Inhalt ist aber tatsächlich ziemlich gut gemacht und interessant. Den Film habe ich nachträglich gesehen und der kommt natürlich bei weitem nicht an das Buch ran.
Besonders am Anfang total fesselnd. Wie aus der Sicht eines Kindes oder jemandem, der die Welt seit 80 Jahren nicht mehr gesehen hat. Zwischendurch verliert das Buch leicht an Spannung, aber trotzdem interessant und in gewissen Maße regt es zum Denken an.
Ich habe es nach 100 Seiten aufgegeben. Ich kann mich nicht damit anfreunden, dass das Buch aus der Ich-Perspektive von Hitler geschrieben ist. Der Ton des Buches war auch ziemlich seicht was bei einem den Eindruck erweckt, dass Hitler ja ein ganz okyer Typ ist. Halt so der AfD Onkel, der bei Familientreffen über Einwanderer stänkert.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe das Buch in einer Bücher-Telefonzelle entdeckt und kannte bereits den Film. Ich hoffte, dass es besser ist als der Film. Cover: Das Cover ist einfach gehalten aber es ist gleich ersichtlich um wen es geht. Inhalt: Berlin am 30.08.2011: Hitler erwacht mitten in einer Wohnanlage in Berlin. Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Wie ist er hierhergekommen? Wurde der Krieg gewonnen? Handlung und Thematik: Leider gibt es nur wenig Handlung in diesem Buch. Hitler erwacht 2011 mitten in Berlin, der Krieg ist verloren und niemand scheint zu glauben, dass er es wirklich ist. Er wird für einen Comedian gehalten und die Leute unterstützen das auch noch. Leider ist dies sehr realistisch und zugleich beängstigend. Charakter: Hier muss man wohl nicht viel sagen -> er ist realistisch beschrieben, auch die geschichtlichen Hintergründe werden super integriert. Schreibstil: Der satirische Schreibstil des Autors war leider nur anfangs für mich witzig. Wie er Jugendlichen begegnet und sich überlegt, ob der Kiosk zerstört werden muss, da er ansonsten dem Feind in die Hand fällt lies mich fast vom Bett kullern… Die restliche Handlung fand ich weder witzig noch mitreißend. Es wurde sehr langatmig und einschläfernd. Die geschichtlichen Hintergründe wurden zwar gut eingearbeitet, aber wenn man es kannte, war es nicht weiter spannend. Der Berliner Dialekt, der in fast allen Gesprächen Bestandteil war, klang authentisch, wurde aber mit der Zeit für mich sehr anstrengend. Persönliche Gesamtbewertung: Mir passierte irgendwie zu wenig, aber das Buch war definitiv besser als der Film! Das Buch ist nett für zwischendurch, traf aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Mit dem richtigen Humor und viel Durchhaltevermögen ist das Buch bestimmt super gut ;-)
Meine Meinung: Adolf Hitler erwacht mitten in Berlin im Jahr 2011. Seine Uniform riecht nach Benzin, aber ansonsten ist er wohlauf. Er weiß nicht mehr, was passiert ist und wie er dort hingekommen ist, aber er merkt ganz bald, dass er sich nicht mehr im Jahre 1945 befindet, sondern 66 Jahre in der “Zukunft”. Er ist schockiert aber auch überrascht über so ziemlich alles was ihm über den Weg läuft. Und er ist voller Tatendrang. Denn die aktuelle politische Situation gefällt ihm natürlich gar nicht. Da muss sich schleunig etwas ändern, das Volk braucht ihn. Zunächst aber findet er Unterschlupf bei einem „Zeitungskrämer“ (Kioskbesitzer), der ihn für den besten Comedian hält, der je den Führer aufs Korn genommen hat. Kurze Zeit später steht eine Künstleragentur im Kiosk um Hitler unter Vertrag zu nehmen. Plötzlich ist Adolf Hitler, der “Irre You-Tube Hitler” und ganz Deutschland fragt sich, ist das noch Humor? Wäre diese Geschichte real und würde wirklich jemand Hitler so darstellen, wie es der “echte” hier im Buch macht, dann wäre der Aufschrei in der Nation mit Sicherheit extrem groß. Aber genau das macht auch den Reiz dieses Buches aus, denn genau so hätte es passieren können (bis auf die Tatsache, dass niemand nach 66 Jahren einfach so wieder in der Gegenwart erwacht) Aber Millionenklicks auf YouTube, eine stetig wachsende Fangemeinde und eine wetternde Bildzeitung, sind gar nicht so weit hergeholt. Timur Vermes schafft es, dass man das Buch lustig findet, weil es so schön überspitzt ist und weil er sich lustig macht, über unsere Politiker, unsere Gewohnheiten und unser TV Programm. Es ist erschreckend, wie oft man denkt, da hat er aber recht und dann denkt man, darf ich dieser Figur überhaupt recht geben? Darf ich das lustig finden? Wenn Hitler, denkt, dass das Brot noch immer knapp ist, weil der Zeitungskrämer ihm zum Frühstück einen Müsliriegel anbietet und wenn er meint der Türke wäre den Deutschen zur Hilfe gekommen, weil er in Berlin überall türkische Mitbürger sieht. Und auch wenn er zu dem Schluss kommt, dass es keinen anständigen Kaffee gibt, weil der Engländer noch immer die Seewege blockiert, dann darf man meiner Meinung nach auf jeden Fall lachen. Wenn die Hauptfigur, nach seiner “Bestandsaufnahme” feststellt, dass die meisten, von ihm eroberten Gebiete, nun nicht mehr zu Deutschland gehören und er verzweifelt ausruft: “Na, da hätte ich mir den ganzen Krieg ja schenken können!” auch da, habe ich laut aufgelacht. Das Witzige an diesem Buch ist, dass die Leute Hitler als Comedian sehen. So kann man getrost schmunzeln, wenn seine Vorzimmerdame ihm das Internet erklärt und ihm eine Emailadresse einrichten möchte. Oder wenn er zum hundertsten Mal nach seinem Namen gefragt wird und er immer verzweifelter wird, weil er logischer Weise ja nicht “Adolf Hitler” heißen kann, dies aber felsenfest behauptet, weil es ja so ist. Wenn sich der Protagonist über das “Mediamarktprosepekt” auslässt, dann klingt das z.B. so: “Ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern etwas Derartiges genehmigt zu haben und ich hätte es auch nie genehmigt. Die Informationen darin waren völlig unverständlich. Gräul stieg in mir hoch. Wie man in Zeiten der Papierknappheit mit so einem hirnlosen Dreck wertvolle Ressourcen des Volkseigentums unwiederbringlich verschleudern konnte.” Witzig ist auch die Szene, in der Hitler mit seinem Kamerateam an die NPD Hauptzentrale klopft und diese niedermacht, ohne auch nur ein gutes Haar an ihr zu lassen. Er geht im Anschluss aus der Tür mit den Worten “Ein anständiger Deutscher hat hier nichts verloren.” Das Buch ist anderes, weil Vermes in der ersten Person schreibt, also nicht über Hitler, sondern als Hitler. Der Leser/ Hörer begleitet diese Person aus der Vergangenheit, von der man soviel weiß und von der man als Schüler im Geschichtsunterricht irgendwann so ziemlich die Nase voll hatte. Man hört all seine Gedanken und denkt sich: “Ja, so könnte er gewesen sein.” Es ist klingt echt, auch weil Vermes die alten Begriffe und die Sprache beibehalten hat (Zeitungskrämer anstatt Kioskbesitzer, Leibchen, anstatt Trikot). Und das ist gelungen, genial, urkomisch und beängstigend zugleich. Man muss Sinn für ein bisschen schwarzen, bissigen und etwas morbiden Humor haben. Ich wage mal zu behaupten, dass Strombergfans dieses Hörbuch mögen werden. Man muss es als perfekte Satire sehen, dann ist es lustig. Das Hörbuch: Christoph Maria Herbst ist für mich (und für viele andere) einfach der beste Sprecher, den man für dieses Hörbuch gewinnen konnte. Er liest das Buch genau so, wie Hitler gesprochen hat und das durchgehend und ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Er klingt verstörend “echt”. Und ich habe mich stellenweise richtig erschrocken, vor dieser gelungenen Darbietung. Selbst zu Hause, habe ich mich nicht getraut, das Buch laut zu hören. Es ist außerdem keine gute Idee, dieses Hörbuch zu hören wenn man nicht schräg angeschaut werden möchte, weil man plötzlich in lautes Gelächter ausbricht. Buch oder Hörbuch? Ich würde jedem zum Hörbuch raten, weil Herbst dem Roman die Krone aufsetzt. Fazit: Ja, der Hörer fragt sich des Öfteren: “Darf ich das lustig finden?” Und ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, ich fand es lustig! Gerade das Hörbuch gewinnt durch den fantastischen Sprecher und ich habe oft und laut gelacht. Es ist eine Satire vom allerfeinsten und zwar eine erschreckend Gute.
Eine Lektüre, die sich schnell lesen lässt und auch immer wieder mal Spannungsbogen aufbauen kann. Erschreckend jedoch zu lesen, wie wenig überzeugende Leistung es benötigt, um die Mengen für sich gewinnen zu können.
Ich war noch nie unschlüssiger, wie ich ein Buch bewerten soll, wie bei diesem hier! Hitler ist wieder da, plötzlich und unerwartet (auch für ihn selber), findet er sich in Deutschland im Jahre 2011 wieder. Deutschland hat den Krieg verloren, die Grenzen im Vergleich zu Hitlers Reich sind sehr eng gefasst, es herrscht Frieden und doch ist mehr schlecht als recht, in diesem Deutschland von heute. Er schafft es Fuß zu fassen, obwohl er keine Bleibe, keinen Pass und keine Arbeit hat. Als der beste "Hitler-Darsteller" gelingt ihm der Sprung ins Fernsehen, wo er eine eigene Show erhält. Obwohl für sich authentisch, sehen die Menschen in ihm den perfekten Komödianten und lassen sich von ihm, mir nichts dir nichts, um den Finger wickeln. Er heuchelt nicht, spricht offen über seine Abneigung Ausländern gegenüber, über seine rechte Gesinnung und über seine Pläne, Deutschland wieder zu dem zu machen, wie damals, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Und alle finden es toll! Er gewinnt den Grimme Preis, eine Ehrung und höchste Auszeichnung für die Parodie auf Hitler, die keine ist. Er wird bejubelt, geehrt und alle reißen sich um ihm. Wäre es tatsächlich so, wie im Buch beschrieben? Würde der Durchschnittsmensch darauf hereinfallen und sich so belatschern lassen? Ich persönlich denke, nein (und hoffe, ich habe Recht). Insgesamt war es eine interessante Idee, doch die Umsetzung finde ich nicht wirklich gelungen. Es passiert nicht sehr viel, die Handlung stockt im letzten Drittel. Es gibt einige Lacher und Passagen zum Schmunzeln doch so richtig umhauen konnte mich die Geschichte leider nicht. Je näher ich zum Ende kam, fragte ich mich, wie denn dieses Buch außergewöhnlich enden könnte, damit es die Schwächen der Handlung noch ausbügelt. Leider wurde ich enttäuscht. Das Ende ist holprig und rundet die Geschichte nicht ab. Übertrieben und unnötig überspitzt, lässt mich der Ausgang des Buches unzufrieden zurück. Einzig Christoph Maria Herbst hat mich zum Durchhalten gebracht. Seine Art Hitler sprachlich nachzuahmen ist ihm so außerordentlich gut gelungen, was dieses Buch zum Hörgenuss macht. Und nur deshalb erhält dieses Hörbuch 3 Sterne. Das reine Buch wäre nicht über 2 Sterne gekommen. Wer die Geschichte lesen möchte, sollte unbedingt zum Hörbuch greifen!
Er ist wieder da. Hitler erwacht in der Gegenwart auf einem verlassenen Grundstück in Berlin. Und prompt muss er sich wundern. Die Hitlerjugend kann nicht mehr anständig grüßen, der Kiosk hat statt den Völkischen Beobachter nunmehr türkisch sprachige Zeitschriften und die an die Wand gesprühten Parolen sind ihm unverständlich. Nun wäre Hitler, aber nicht Hitler wenn er sich durch seinen messerscharfen Verstand und seiner ausgeprägten Beobachtungsgabe nicht zu helfen wüsste. Als Imitator seiner selbst verkannt, ist er schon bald wieder auf dem Weg nach ganz oben in der Gunst des Volkes. Ein Buch an dem sich wahrscheinlich die Geister scheiden. Ich habe viele Kommentare gelesen, dass man über einen Mann wie Hitler nicht lachen sollte. Aber warum eigentlich nicht? Wer bei diesem Buch lachen kann, versteht auch die Intension des Autors. Und zwar nicht einen albernen Hanswurst aus Adolf Hitler zu machen, sondern darauf hinzuweisen, dass wir keineswegs so immun sind, wieder auf einen Verführer hereinzufallen, wie wir uns gern weis machen würden. Heute in Zeiten der sozialen Netzwerke und viraler Medien, wäre sein Aufstieg wahrscheinlich noch beispielsloser, als damals. Ein bisschen gestört hat mich die Diskrepanz zwischen Hitlers haarscharfer Beobachtungs- und Auffassungsgabe und seinen daraus resultierenden naiven Schlussfolgerungen. Aber darin liegt gerade der satirische Charakter, des Werkes. Diese Geschichte ist ein Appell nicht einfach die Augen zu verschließen und den Führer als Vergangenheit abzutun, sondern hinter die Dinge zu blicken, um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Es wird nicht Adolf Hitler sein, der die Bühne des Weltgeschehens ein weiteres Mal betritt, aber radikale Ideen gepaart mit Charisma sind nicht tot zu kriegen. Das Buch macht sich bei näherer Betrachtung nicht über Hitler lustig, sondern über die inhaltlose Popkultur in der wir leben. Und wenn diese Warnung mit Humor daherkommt warum denn nicht? Ein weiser Mann sagte einst: „Gott ist ein begnadeter Komödiant, der das Pech hat vor einem Publikum zu spielen, dass zu ängstlich ist zu lachen.“ Manchmal lässt sich bittere Medizin in Zucker verpackt einfach besser schlucken, aber das muss ja nicht heißen, dass sie dadurch weniger wirksam ist. Ich für meinen Teil würde mir wünschen, dass dieses Buch so manchen Leser zum Nachdenken anregt.
Ich war mal bei einer Lesung des Buches von Christoph Maria Herbst. Diese war super lustig und unterhaltsam. Das Buch an sich jedoch fand ich eher langatmig und nicht wirklich lustig. Klar es hat eine gute Art das Thema kritisch und gleichzeitig humorvoll anzugehen, jedoch habe ich mich zeitweise wirklich gelangweilt beim lesen.





















































