Entangled Life
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
A "brilliant [and] entrancing" (The Guardian) journey into the hidden lives of fungi--the great connectors of the living world--and their astonishing and intimate roles in human life, with the power to heal our bodies, expand our minds, and help us address our most urgent environmental problems.
"Grand and dizzying in how thoroughly it recalibrates our understanding of the natural world."--Ed Yong, author of An Immense World
ONE OF PEOPLE'S BEST BOOKS OF THE 2020S - ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR: Time, BBC Science Focus, The Daily Mail, Geographical, The Times, The Telegraph, New Statesman, London Evening Standard, Science Friday
When we think of fungi, we likely think of mushrooms. But mushrooms are only fruiting bodies, analogous to apples on a tree. Most fungi live out of sight, yet make up a massively diverse kingdom of organisms that supports and sustains nearly all living systems. Fungi provide a key to understanding the planet on which we live, and the ways we think, feel, and behave.
In the first edition of this mind-bending book, Sheldrake introduced us to this mysterious but massively diverse kingdom of life. This exquisitely designed volume, abridged from the original, features more than one hundred full-color images that bring the spectacular variety, strangeness, and beauty of fungi to life as never before.
Fungi throw our concepts of individuality and even intelligence into question. They are metabolic masters, earth makers, and key players in most of life's processes. They can change our minds, heal our bodies, and even help us remediate environmental disaster. By examining fungi on their own terms, Sheldrake reveals how these extraordinary organisms--and our relationships with them--are changing our understanding of how life works.
Winner of the Wainwright Prize, the Royal Society Science Book Prize, and the Guild of Food Writers Award - Shortlisted for the British Book Award - Longlisted for the Rathbones Folio Prize
Buchinformationen
Beiträge
Irre Informationsdichte, aber gut geschrieben und wirklich mind-blowing. Erklärt auch gut, warum manche Theorien ein wenig problematisch sind.
Ich habe im letzten Jahr zwei Bücher gelesen bzw. gehört, die man einem Genre namens "Pilzhorror" zuordnen könnte. Eines hat mir gefallen (The Ghost Woods von C. J. Cooke), das andere nicht (Mexican Gothic von Silvia Moreno Garcia). Passend dazu hatte ich das vorliegende Sachbuch auf dem SuB, das in englischsprachigen Booktube-Kreisen absolut gefeiert wird, dementsprechend neugierig war ich darauf. In "The Ghost Woods" wird unter anderem von Zombiepilzen berichtet, die Ameisen "übernehmen" und per deren Ableben ihre Verbreitung mittels Sporen erreichen. Auf das entsprechende Kapitel in "Entangled Life" war ich daher besonders gespannt (ja, voll eklig, aber nicht so eklig wie "Mexican Gothic"...). Doch ich ahnte ja nicht, welche Theorien sich aus dem Vorgehen der Zombiepilze entspinnen können! Überhaupt, Pilze wurden und werden maßlos unterschätzt. Schon, dass man sie landläufig unter Pflanzen einordnet, ist ein Witz. Pilze stellen im Grunde eine dritte Lebensform auf unserem Planeten dar und sollten daher gleichberechtigt neben Flora und Fauna stehen (tatsächlich gibt es ein Wort dafür, die "Funga"). Wie Sheldrake schon in der Einführung schreibt, die Anzahl der Pilzarten ist 6- bis 10-mal so hoch wie die der Pflanzenarten! Sheldrakes Buch ist prall gefüllt mit solchen Informationen, die ich nur als mind-blowing (oder auf gut Deutsch überwältigend) bezeichnen kann. Das bringt auch mit sich, dass das Buch sehr dicht ist. Auch wenn es narrative Non-Fiction ist, das ist kein Buch, das man schnell runterliest (jedenfalls nicht, wenn man eine Leserin meines Modells ist). Ich habe an manchen Abenden nur 20, 30 Seiten geschafft, habe aber jede einzelne genossen. So vieles, was auf ihnen steht, wusste ich nicht, etwa, dass mehr als 90 Prozent der Pflanzenarten von Mykorrhiza-Pilzen abhängig sind und dass schon, bevor Pflanzen in der Evolution überhaupt Wurzeln entwickelt haben, die Nährstoffversorgung mithilfe von Pilzen vonstatten ging. Eine weitere Erkenntnis, die das Buch mir mitgegeben hat, ist, warum die "Vermenschlichung" von Pflanzen, insbesondere Bäumen, so wie wir sie etwa in Peter Wohllebens Büchern finden, problematisch ist. Das heißt, mir war natürlich bewusst, dass es entsprechende Kritik gibt, aber Merlin Sheldrake hat es so erklärt, dass ich sie besser verstehen und akzeptieren kann. (Mind you, das ändert nichts daran, dass ich Wohllebens Bücher mag und der Meinung bin, dass insbesondere die Forstwirtschaft auf ihn hören sollte.) Ebenfalls superspannend ist die Pilzchemie, LSD ist ja beispielsweise ein Produkt des Mutterkornpilzes. Und nicht zu vernachlässigen, was wir alles Hefepilzen zu verdanken haben oder wie wichtig Pilze in der Medizin sind. Am liebsten würde ich jetzt wie Sheldrake anfangen, aus allem Möglichen abgefahrene Biersorten zu brauen. Wo wir gerade bei Kulinarik sind, ich bin als Fast-Veganerin und begeisterte Pilzesserin wirklich erleichtert, dass auch, wenn Pilze Tieren näher stehen als Pflanzen, das, was wir als "Pilz" bezeichnen, ein reiner Fruchtkörper ist, der zwecks Verbreitung durchaus gegessen werden soll (weshalb z. B. Trüffel mit ihrem Duft auf sich aufmerksam machen)! Ihr seht: Ich bin begeistert. Wenn ihr äh, euren Mind blowen lassen und beispielsweise wissen wollt, welche Theorien sich um Zombiepilze entspinnen, lest dieses tolle Buch!
Ok fungi r cool aber warum muss jedes nonfiction Buch das ich lese mir ausführlich Robin Wall Kimmerer requoten? I’ve already read braiding sweetgrass and i kinda think it was better than all these books so? Stop? Außerdem warum ist man hier gegen Anthropozentrismus bei Vergleichen von Beziehungen von Pflanzen mit menschlicher Kommunikation aber bei Pilzen die auch nur im entferntesten irgendwie mit menschlichem Sex assoziiert werden könnten ist es nicer dicer?
Beschreibung
A "brilliant [and] entrancing" (The Guardian) journey into the hidden lives of fungi--the great connectors of the living world--and their astonishing and intimate roles in human life, with the power to heal our bodies, expand our minds, and help us address our most urgent environmental problems.
"Grand and dizzying in how thoroughly it recalibrates our understanding of the natural world."--Ed Yong, author of An Immense World
ONE OF PEOPLE'S BEST BOOKS OF THE 2020S - ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR: Time, BBC Science Focus, The Daily Mail, Geographical, The Times, The Telegraph, New Statesman, London Evening Standard, Science Friday
When we think of fungi, we likely think of mushrooms. But mushrooms are only fruiting bodies, analogous to apples on a tree. Most fungi live out of sight, yet make up a massively diverse kingdom of organisms that supports and sustains nearly all living systems. Fungi provide a key to understanding the planet on which we live, and the ways we think, feel, and behave.
In the first edition of this mind-bending book, Sheldrake introduced us to this mysterious but massively diverse kingdom of life. This exquisitely designed volume, abridged from the original, features more than one hundred full-color images that bring the spectacular variety, strangeness, and beauty of fungi to life as never before.
Fungi throw our concepts of individuality and even intelligence into question. They are metabolic masters, earth makers, and key players in most of life's processes. They can change our minds, heal our bodies, and even help us remediate environmental disaster. By examining fungi on their own terms, Sheldrake reveals how these extraordinary organisms--and our relationships with them--are changing our understanding of how life works.
Winner of the Wainwright Prize, the Royal Society Science Book Prize, and the Guild of Food Writers Award - Shortlisted for the British Book Award - Longlisted for the Rathbones Folio Prize
Buchinformationen
Beiträge
Irre Informationsdichte, aber gut geschrieben und wirklich mind-blowing. Erklärt auch gut, warum manche Theorien ein wenig problematisch sind.
Ich habe im letzten Jahr zwei Bücher gelesen bzw. gehört, die man einem Genre namens "Pilzhorror" zuordnen könnte. Eines hat mir gefallen (The Ghost Woods von C. J. Cooke), das andere nicht (Mexican Gothic von Silvia Moreno Garcia). Passend dazu hatte ich das vorliegende Sachbuch auf dem SuB, das in englischsprachigen Booktube-Kreisen absolut gefeiert wird, dementsprechend neugierig war ich darauf. In "The Ghost Woods" wird unter anderem von Zombiepilzen berichtet, die Ameisen "übernehmen" und per deren Ableben ihre Verbreitung mittels Sporen erreichen. Auf das entsprechende Kapitel in "Entangled Life" war ich daher besonders gespannt (ja, voll eklig, aber nicht so eklig wie "Mexican Gothic"...). Doch ich ahnte ja nicht, welche Theorien sich aus dem Vorgehen der Zombiepilze entspinnen können! Überhaupt, Pilze wurden und werden maßlos unterschätzt. Schon, dass man sie landläufig unter Pflanzen einordnet, ist ein Witz. Pilze stellen im Grunde eine dritte Lebensform auf unserem Planeten dar und sollten daher gleichberechtigt neben Flora und Fauna stehen (tatsächlich gibt es ein Wort dafür, die "Funga"). Wie Sheldrake schon in der Einführung schreibt, die Anzahl der Pilzarten ist 6- bis 10-mal so hoch wie die der Pflanzenarten! Sheldrakes Buch ist prall gefüllt mit solchen Informationen, die ich nur als mind-blowing (oder auf gut Deutsch überwältigend) bezeichnen kann. Das bringt auch mit sich, dass das Buch sehr dicht ist. Auch wenn es narrative Non-Fiction ist, das ist kein Buch, das man schnell runterliest (jedenfalls nicht, wenn man eine Leserin meines Modells ist). Ich habe an manchen Abenden nur 20, 30 Seiten geschafft, habe aber jede einzelne genossen. So vieles, was auf ihnen steht, wusste ich nicht, etwa, dass mehr als 90 Prozent der Pflanzenarten von Mykorrhiza-Pilzen abhängig sind und dass schon, bevor Pflanzen in der Evolution überhaupt Wurzeln entwickelt haben, die Nährstoffversorgung mithilfe von Pilzen vonstatten ging. Eine weitere Erkenntnis, die das Buch mir mitgegeben hat, ist, warum die "Vermenschlichung" von Pflanzen, insbesondere Bäumen, so wie wir sie etwa in Peter Wohllebens Büchern finden, problematisch ist. Das heißt, mir war natürlich bewusst, dass es entsprechende Kritik gibt, aber Merlin Sheldrake hat es so erklärt, dass ich sie besser verstehen und akzeptieren kann. (Mind you, das ändert nichts daran, dass ich Wohllebens Bücher mag und der Meinung bin, dass insbesondere die Forstwirtschaft auf ihn hören sollte.) Ebenfalls superspannend ist die Pilzchemie, LSD ist ja beispielsweise ein Produkt des Mutterkornpilzes. Und nicht zu vernachlässigen, was wir alles Hefepilzen zu verdanken haben oder wie wichtig Pilze in der Medizin sind. Am liebsten würde ich jetzt wie Sheldrake anfangen, aus allem Möglichen abgefahrene Biersorten zu brauen. Wo wir gerade bei Kulinarik sind, ich bin als Fast-Veganerin und begeisterte Pilzesserin wirklich erleichtert, dass auch, wenn Pilze Tieren näher stehen als Pflanzen, das, was wir als "Pilz" bezeichnen, ein reiner Fruchtkörper ist, der zwecks Verbreitung durchaus gegessen werden soll (weshalb z. B. Trüffel mit ihrem Duft auf sich aufmerksam machen)! Ihr seht: Ich bin begeistert. Wenn ihr äh, euren Mind blowen lassen und beispielsweise wissen wollt, welche Theorien sich um Zombiepilze entspinnen, lest dieses tolle Buch!
Ok fungi r cool aber warum muss jedes nonfiction Buch das ich lese mir ausführlich Robin Wall Kimmerer requoten? I’ve already read braiding sweetgrass and i kinda think it was better than all these books so? Stop? Außerdem warum ist man hier gegen Anthropozentrismus bei Vergleichen von Beziehungen von Pflanzen mit menschlicher Kommunikation aber bei Pilzen die auch nur im entferntesten irgendwie mit menschlichem Sex assoziiert werden könnten ist es nicer dicer?






