Enosis - Die Blutfehde: (Gothic Horror, dark historical Fantasy, Vampire)

Enosis - Die Blutfehde: (Gothic Horror, dark historical Fantasy, Vampire)

E-Book
4.18

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
511
Preis
4.99 €

Beiträge

5
Alle
4.5

Game of Thrones trifft auf Anne Rice's Chronik der Vampire - Düster und poetisch

Vampire und Menschen ringen um die Kontrolle der Stadt Lemberg. Auf dieses Vampir/Dark Fantasy/ Horror Werk bin ich in dieser App gestoßen und schließe mich nach heutigem Beenden mit Freuden den positiven Bewertungen an. Der Aufbau der Geschichte und der Stil erinnern wahrlich an Game of Thrones, famos kombiniert mit der Chronik der Vampire von Anne Rice. Es ist lange her, dass mir eine Vampirgeschichte wieder richtig zugesagt hat. Es hat mir auch sehr gefallen, dass sich die Ereignisse um 1690 und nicht in der modernen Zeit zutragen. Eine Leseempfehlung für alle "Kinder der Nacht" da draußen. 🦇🌕🧛🏻⚰️🩸

4

Historischer Vampirroman mit Tiefe und starker Atmosphäre

Enosis – Die Blutfehde entführt nach Lemberg im Jahr 1690, eine Stadt voller Intrigen und rivalisierender Vampirbanden. Hier trifft historisches Setting auf düstere Machtkämpfe, bei denen schnell klar wird, dass niemand wirklich sicher ist. Statt typischer Vampirromantik erwartet einen eine raue und bedrohliche Welt, welche von Misstrauen und Gewalt geprägt ist. Der angenehme Schreibstil erzeugt ab der ersten Seite eine Sogwirkung und macht die bedrückende Atmosphäre mit jedem Kapitel greifbarer. Düstere Gassen und das allgegenwärtige Gefühl von Bedrohung werden eindringlich vermittelt und erwachen zum Leben. Dabei verliert sich der Text nicht in endlosen Beschreibungen, sondern kompakte Kapitel sorgen für ein gutes Tempo. Mit jeder neuen Enthüllung verdichtet sich die Handlung, Fragen entstehen und fügen sich nach und nach zu einem größeren Ganzen zusammen. So wächst die Spannung stetig und auch die emotionalen Entwicklungen werden immer greifbarer. Im Mittelpunkt des Romans stehen Mirek und Lesya, die durch ein tragisches Ereignis miteinander verbunden werden. Lesya ist eine Figur, die schnell an Stärke gewinnt. Sie passt sich an, lernt dazu und wächst an den Herausforderungen. Gleichzeitig bleibt ihre innere Zerrissenheit spürbar. Ihre Gedanken und Entscheidungen wirken nachvollziehbar und geben der Geschichte emotionale Tiefe. Mirek bildet dazu einen ruhigeren Gegenpol. Seine Ängste und Zweifel machen ihn menschlich, lassen ihn neben Lesya jedoch stellenweise etwas blasser erscheinen. Auch die Nebenfiguren bringen interessante Ansätze mit, welche neugierig auf mehr machen. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Vampirbanden. Jede Gruppierung verfolgt eigene Ziele und verfügt über individuelle Fähigkeiten, was dem Worldbuilding eine spannende Vielschichtigkeit verleiht. Die Vampire wirken nicht eindimensional, sondern komplex und durchdacht. Hinter ihren Handlungen stehen Motive, die über reinen Blutdurst hinausgehen. Dadurch entsteht das Gefühl, dass in dieser Welt noch deutlich größere Zusammenhänge verborgen liegen. Das Ende hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Entwicklungen spitzen sich zu und machen klar, dass die Geschichte noch lange nicht auserzählt ist. Der große Showkampf war für meinen Geschmack etwas schnell vorbei, hier hätte ich mir noch mehr Intensität gewünscht. Dennoch entfaltet gerade der Schluss eine starke Neugier auf die Fortsetzung und macht Lust auf Band zwei. Fazit: Enosis – Die Blutfehde überzeugt mit einer dichten Atmosphäre und einem spannenden historischen Setting. Besonders Lesya und die vielschichtigen Vampirbanden bleiben im Gedächtnis. Auch wenn der finale Kampf etwas mehr Raum hätte vertragen können, macht das Ende neugierig auf alles, was noch kommt. Band zwei steht für mich definitiv fest auf der Leseliste.

Historischer Vampirroman mit Tiefe und starker Atmosphäre
4.5

𖤛 𝒯𝒾ℯ𝒻 𝓊𝓃𝓉ℯ𝓇 ℒℯ𝓂𝒷ℯ𝓇ℊ 𝓁𝒶ℊℯ𝓃 𝒶𝓁𝓉ℯ 𝒢ℯ𝓌ℴ̈𝓁𝒷ℯ, 𝓋ℯ𝓇ℊℯ𝓈𝓈ℯ𝓃ℯ 𝒮𝓉ℴ𝓁𝓁ℯ𝓃, 𝒢𝒶̈𝓃ℊℯ 𝒶𝓊𝓈 𝒹ℯ𝓇 𝒵ℯ𝒾𝓉 𝓋ℴ𝓇 𝒹ℯ𝓇 𝒵ℯ𝒾𝓉. 𝒟ℴ𝓇𝓉, 𝓌ℴ 𝓀ℯ𝒾𝓃 ℒ𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒹𝒾ℯ 𝒮𝓉ℯ𝒾𝓃ℯ 𝓀𝓊̈𝓈𝓈𝓉ℯ, 𝓏ℴℊℯ𝓃 𝒿ℯ𝓃ℯ 𝒽𝒾𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝒹𝒾ℯ 𝒲ℯ𝓁𝓉 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝓌ℴ𝓁𝓁𝓉ℯ; 𝒹𝒾ℯ 𝒦𝓇𝒶𝓃𝓀ℯ𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝒢ℯ𝒷𝓇ℯ𝒸𝒽𝓁𝒾𝒸𝒽ℯ𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝒢ℯ𝓏ℯ𝒾𝒸𝒽𝓃ℯ𝓉ℯ𝓃. 𝒮𝒾ℯ 𝓂𝒾ℯ𝒹ℯ𝓃 𝒹𝒶𝓈 𝒪𝒷ℯ𝓃. 𖤛

ℰ𝓃ℴ𝓈𝒾𝓈 "𝒟𝒾ℯ ℬ𝓁𝓊𝓉𝒻ℯ𝒽𝒹ℯ" von dem Autor Jaro Zohar. Woohoo das nenn ich mal mehr als gelungen, ein Gothic-Horror-Roman über Leidenschaft, Glauben und die tödliche Verlockung der Unsterblichkeit. Lemberg im Jahr 1690, hier tobt der Kampf um Blut und Macht. Nachtfürsten, Schatten, Dämmergaben, Ewigwanderer und Mondtrinkerin, hier ist die Hölle los und das buchstäblich. Die dunkle und blutige Atmosphäre in dieser Story ist stets präsent und die Gefahr lauert hinter jeder Ecke. Nur schon die Geschichte über die Polen, den Tartaren und den Kosaken, die um das Land ringen ist extrem interessant, auch das geniale Setting, die Untergründe, die Krypten, sowie die verborgenen Geheimnisse sind sehr lesenswert. Selbst die verschiedensten Gruppen von Blutsaugern, sowie ihre passenden Fähigkeiten sind wahnsinnig unterhaltsam. Die Komplette Geschichte ist von Anfang bis Ende sehr detailreich dargestellt und obendrein blutig, grausam und extrem spannend. Am meisten beeindruckt hat mich der wissbegierige Mirek, der sein Herz am rechten Fleck trägt und sich in ein großes und angsteinflößendes Abenteuer stürzt. Nun muss er sich entscheiden die Liebe oder die Verdammnis??? Definitiv ein fesselnder Vampirroman, der dunkler nicht sein kann und daher gibt es von mir eine 💯prozentige Leseempfehlung 💫

𖤛 𝒯𝒾ℯ𝒻 𝓊𝓃𝓉ℯ𝓇 ℒℯ𝓂𝒷ℯ𝓇ℊ 𝓁𝒶ℊℯ𝓃 𝒶𝓁𝓉ℯ 𝒢ℯ𝓌ℴ̈𝓁𝒷ℯ, 𝓋ℯ𝓇ℊℯ𝓈𝓈ℯ𝓃ℯ 𝒮𝓉ℴ𝓁𝓁ℯ𝓃, 𝒢𝒶̈𝓃ℊℯ 𝒶𝓊𝓈 𝒹ℯ𝓇 𝒵ℯ𝒾𝓉 𝓋ℴ𝓇 𝒹ℯ𝓇 𝒵ℯ𝒾𝓉. 𝒟ℴ𝓇𝓉, 𝓌ℴ 𝓀ℯ𝒾𝓃 ℒ𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒹𝒾ℯ 𝒮𝓉ℯ𝒾𝓃ℯ 𝓀𝓊̈𝓈𝓈𝓉ℯ, 𝓏ℴℊℯ𝓃 𝒿ℯ𝓃ℯ 𝒽𝒾𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝒹𝒾ℯ 𝒲ℯ𝓁𝓉 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝓌ℴ𝓁𝓁𝓉ℯ; 𝒹𝒾ℯ 𝒦𝓇𝒶𝓃𝓀ℯ𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝒢ℯ𝒷𝓇ℯ𝒸𝒽𝓁𝒾𝒸𝒽ℯ𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝒢ℯ𝓏ℯ𝒾𝒸𝒽𝓃ℯ𝓉ℯ𝓃. 𝒮𝒾ℯ 𝓂𝒾ℯ𝒹ℯ𝓃 𝒹𝒶𝓈 𝒪𝒷ℯ𝓃. 𖤛
4.5

Eine wunderbar dunkle Vampirgeschichte, ohne Glitzer, aber dafür mit Inhalt

Schon allein die ersten Zeilen des Klappentextes klangen ganz nach meinem Geschmack, haben mich neugierig gemacht und soviel sei vorab bereits gesagt: ich wurde absolut nicht enttäuscht. Düster. Als wäre die Welt von einem dunklen Schleier verhängt. Intensiv. Sowohl die Beziehung von Lesya und Mirek, aber auch die ganze dunkle Geschichte, die Blutfehde. Gehaltvoll. Eine gelungene Mischung aus einer spannenden Vampir-Geschichte, ergänzt und untermalt mit vielen, interessanten historischen Fakten. Insbesondere Lesya und Antonio sind meiner Meinung nach absolut vielschichtige und wandelbare Charaktere, die ich mir gut vorstellen, in die ich mich hineindenken konnte. Aber auch Mirek, der anfangs noch etwas naive, zarte Mirek, entwickelt sich, wird erwachsen und wächst an den Erlebnissen. Während die Geschichte in den ersten drei Teilen rasant und fesselnd voranschreitet, flaut die Spannung zwar im vierten und letzten Teil etwas ab, gipfelt aber dennoch in ein unerwartetes Ende, das mich definitiv neugierig auf den Folgeband zurücklässt. Fazit: Eine dunkle Vampirgeschichte, die absolut kein leichter Snack für Zwischendurch ist, sondern mich durch eine gut durchdachte Handlung, viele interessante historische Verweise und gut ausgearbeitete Charaktere überzeugt hat. Mochte ich sehr, möchte ich auf jeden Fall empfehlen. „Weil ich den Abgrund gesehen habe – und weiß, dass man Brücken bauen muss, nicht Gräber.“

3

Stark angefangen, dann nacheglassen

Wie bewertet man ein Buch, dass einen für etwas mehr als 250 Seiten voll abholt und dann auf den letzten gut 120 Seiten so gar nicht mehr? Das Buch selbst ist in 4 Teile unterteilt. Die ersten 3 haben mich gepackt. Lemberg 1690, Vampire, Intrigen, geheime Machenschaften. Mal was anderes als sonst, da war ich voll dabei. Alles so Detailliert wie nötig und nicht ausschweifend beschrieben. Schön, mag ich. Es hat ordentlich Tempo, wird richtig spannend und dann? Der 4. und letzte Teil des Buches. Auf der einen Seite passiert dann immer noch sehr viel, aber irgendwie verliert sich die Handlung. Es gibt viele Hinweise, Nebenschauplätze, die eingeworfen, aber dann nicht weiter beleuchtet werden, während der Hauptplot irgendwie nur noch vor sich hindümpelt. Beim weiteren Fortschreiten wurde ich unruhig. Wie soll das alles noch aufeglöst und zusammengebracht werden? Wird es nicht. Dabei sind mir dann noch Wortwiederholungen und Nebensätze, die es nicht braucht, aufgefallen. Der große „Endkampf“ endet abrupt, mittendrin. Dann Epilog. Und es werden nochmal neue Aspekte eingeworfen. Es wird wohl noch eine Fortsetzung geben. Mir war am Anfang nicht klar, dass das hier kein Standalone ist. Das ist erstmal auch in Ordnung. So wie das hier endet, fühlt es sich irgendwie an wie ein langer Prolog für Teil 2.

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