Endstation Engadin
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Dass sich hinter Gian Maria Calonder der Erfolgsautor Tim Krohn verbirgt, hat sich in der Schweiz nicht lange verheimlichen lassen. Seit 2014 lebt Tim Krohn im 350-Seelen-Dorf Santa Maria im Val Müstair, einem Nebental des Engadins, das er daher bestens kennt. Tim Krohn ist 1965 in Nordrhein-Westfalen geboren, wuchs ab seinem zweiten Lebensjahr in der Schweiz im Glarnerland auf und wohnte danach gut zwanzig Jahre lang in Zürich, in einer sehr liebenswerten Genossenschaft. Er gewann unter anderem den Berliner Open Mike, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis, den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung und den Kulturpreis des Kantons Glarus.
Beiträge
Capaul, der Zweite. Mag den Kommissar, mag seine Welt, das Engadin sowieso, die bekannte Orte. Die (sic!) Val Bever, Preda, Bergün, Albulapass. Die Charaktere und ihre Motivationen wirken manchmal etwas wirr (Fräulein Nietzsche, der Hotzenplotz, Capaul selbst). Was man der Handlung zugutehalten muss: keine typische Täter-Überführung, eine Frau mit erweiterter Todessehnsucht. Mal was anderes. Lese weiter.
Leider konnte mich der zweite Band mit Massimo Capaul weitaus weniger begeistern, als noch der Auftakt. Der ganzen Geschichte haftet etwas Seltsames an, genau beschreiben kann ich es leider nicht. Aber viele Vorkommnisse wirken surreal. Nicht in einem Magischen-Realismus-Stil, sondern als hätte Calonder einfach alle Ideen in eine Kiste geworfen und zufällig einige ausgewählt, um die dann in das Buch zu stopfen. Zwar gibt es eine Lösung, aber mich überzeugt sie nicht. Auch Massimos Verhalten, quer durch das Buch und vor allem am Schluss, findet von mir keinen Zuspruch. Er verhält sich pubertär und sehr unprofessionell. Dies lässt ihn hier aber nicht menschlich wirken, wie noch im ersten Band, sondern bloss unglaubwürdig. Sollte es ein nächstes Buch geben, kann ich noch nicht 100% sagen, ob ich es lesen werde. Schade, ich hatte mich sehr auf diesen Titel gefreut, da mich der erste Fall wirklich begeistert hat.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Dass sich hinter Gian Maria Calonder der Erfolgsautor Tim Krohn verbirgt, hat sich in der Schweiz nicht lange verheimlichen lassen. Seit 2014 lebt Tim Krohn im 350-Seelen-Dorf Santa Maria im Val Müstair, einem Nebental des Engadins, das er daher bestens kennt. Tim Krohn ist 1965 in Nordrhein-Westfalen geboren, wuchs ab seinem zweiten Lebensjahr in der Schweiz im Glarnerland auf und wohnte danach gut zwanzig Jahre lang in Zürich, in einer sehr liebenswerten Genossenschaft. Er gewann unter anderem den Berliner Open Mike, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis, den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung und den Kulturpreis des Kantons Glarus.
Beiträge
Capaul, der Zweite. Mag den Kommissar, mag seine Welt, das Engadin sowieso, die bekannte Orte. Die (sic!) Val Bever, Preda, Bergün, Albulapass. Die Charaktere und ihre Motivationen wirken manchmal etwas wirr (Fräulein Nietzsche, der Hotzenplotz, Capaul selbst). Was man der Handlung zugutehalten muss: keine typische Täter-Überführung, eine Frau mit erweiterter Todessehnsucht. Mal was anderes. Lese weiter.
Leider konnte mich der zweite Band mit Massimo Capaul weitaus weniger begeistern, als noch der Auftakt. Der ganzen Geschichte haftet etwas Seltsames an, genau beschreiben kann ich es leider nicht. Aber viele Vorkommnisse wirken surreal. Nicht in einem Magischen-Realismus-Stil, sondern als hätte Calonder einfach alle Ideen in eine Kiste geworfen und zufällig einige ausgewählt, um die dann in das Buch zu stopfen. Zwar gibt es eine Lösung, aber mich überzeugt sie nicht. Auch Massimos Verhalten, quer durch das Buch und vor allem am Schluss, findet von mir keinen Zuspruch. Er verhält sich pubertär und sehr unprofessionell. Dies lässt ihn hier aber nicht menschlich wirken, wie noch im ersten Band, sondern bloss unglaubwürdig. Sollte es ein nächstes Buch geben, kann ich noch nicht 100% sagen, ob ich es lesen werde. Schade, ich hatte mich sehr auf diesen Titel gefreut, da mich der erste Fall wirklich begeistert hat.





