Emma

Emma

Taschenbuch
2.943

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
312
Preis
21.90 €

Beiträge

23
Alle
2.5

Große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden

Emma arbeitet als Masseurin an der französischen Küste, als sie auf den Sohn eines wichtigen Ministers aus dem Oman trifft und sich alles verändert. Durch sein Zutun wird Emma engagiert beim Aufbau eines Wellness-Hotels im Oman zu helfen und gerät schon bald in ein Spiel aus Macht, Liebe und Verrat, das sie ihr eigenes Leben kosten könnte. Meine Gedanken: Die Idee des Thrillers war spannend, die Umsetzung war leider nicht so packend wie erhofft. Der Schreibstil erinnert gerade zu Beginn sehr an ein Filmskript, was bei dem Hintergrund des Autors nur verständlich ist. Spannung wollte sich so leider keine aufbauen, der Roman verliert sich in ausschweifenden Beschreibungen, die einen viel zu oft auf der Stelle stehen lassen und den Roman außerdem bis zum letzten Drittel überwiegend langweilig macht - nicht das, was ich mir von einem Thriller wünschen würde. Auch die Erzählweise in der dritten Person macht es einem nicht leicht sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Diese bleiben oberflächlich, schwer durchschaubar und distanziert. Gefühl war hier leider Fehlanzeige. Die Berichte der französischen Regierung zwischen den Kapiteln hat das Ganze immerhin etwas interessanter gestaltet und mich zum Lesen motiviert. Das Buch war okay, kein Buch, das ich erneut lesen würde und doch zum Schluss hin etwas unterhaltsamer wurde. Dialoge waren lebhaft, aber im Allgemeinen waren sie Mangelware und überdies oft mit zu viel Gefühl belastet, als wollte man die Emotionen, die in den Beschreibungen untergehen, hier wieder ausgleichen. Das hat für mich nicht funktioniert, da sie wie aus dem Nichts heraus kamen, ohne plausible Erklärung. Ich hatte große Erwartungen, auch weil ich den Autoren als Schauspieler sehr schätze, aber die Enttäuschung am Ende war größer. Der Roman, der packen soll, hält nicht, was er verspricht. Flache und nicht nachvollziehbare Charaktere und ihre Gedanken machen es schwer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen und Spannung gibt es erst zum Schluss. Für mich war dieser Thriller leider nicht das Wahre.

2

Ich wollte dieses Buch so sehr mögen, wirklich, besonders da ich den Schauspieler eigentlich mag… aber es ging einfach nicht. Ich bin mit Emma als Hauptcharakter überhaupt nicht warm geworden. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht in der dritten Person erzählt und das so vollkommen nüchtern und emotionslos, das man keine Bindung aufbauen konnte. Auch der Charakter an sich komplett ohne Tiefgang. Die ganze Sache mit dem Energiefeld war mir zu abgespact. Die ganze Story ohne jegliche Tiefe und total flach. Es hat sich Thriller genannt aber ein sehr dünner Spannungsbogen, der sich eher wie eine Gedankenstütze zu einem Film liest. Als Film wäre es meiner Meinung nach besser auch rübergekommen. Müsst ihr wissen

3

Zwischen Massage, Erotik und Trauerbewältigung winkt ziemlich spät der „Thriller“ - sprachlich gefällig aber insgesamt nur wenig spannend!

2.5

Aufgrund der doch eher mäßigen Rezension, die ich bisher zu dem Buch gelesen habe, bin ich mit nicht allzu großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Am Ende bin ich etwas zwiegespalten. Eine Vollkatastrophe war es für mich nicht, aber es gab doch einige Sachen die mich gestört haben. Zu Beginn habe ich eigentlich ganz gut in die Geschichte gefunden, danach plätschert die Story dann aber etwas vor sich hin, ohne das groß etwas passierte. Zum Ende hin kam dann etwas mehr Fahrt und es gab etwas mehr Handlung. Für mich ist es aber nicht wirklich ein Thriller, sondern eher ein Liebesroman mit Spionage-Elementen. Auch da viele Sachen für mein Empfinden etwas unrealistisch und weit hergeholt waren. Mit den Charakteren habe ich mich allesamt nicht wirklich anfreunden können. Vorallem Emma war mir eher unsympathisch. Mit den knapp 300 Seiten war ich aber dennoch schnell durch und die Geschichte wird mir wohl auch noch im Kopf bleiben. Dennoch war das Buch für mich leider nur mittelmäßig.

3.5

Als großer Fan von Jean Reno war ich neugierig auf sein Debüt. Emma bietet interessante Ansätze mit Spionage, Liebe und politischen Intrigen, aber mir fehlte die durchgehende Spannung. Der Spannungsbogen steigt erst spät, und zwischendurch wird mir zu viel drum herum beschrieben. Für mich ein durchschnittliches Erstlingswerk mit Potenzial – ich hab’s trotzdem gern gelesen und bin gespannt, ob er noch weitere Bücher schreiben wird.

4

Überraschend gut

Zuerst einmal habe ich das Buch eher aus Neugier gekauft, da ich Jean Reno als Schauspieler kannte. Ich habe es völlig überraschend im Buchladen gesehen und mit genommen. Das Buch ging recht entspannt los und Emmas Leben wurde beschrieben und der Tod ihrer Mutter beim Auto Unfall beschrieben. Emma hat speziellen Fähigkeiten indem sie Energie und Gedanken beim Massieren spürt bzw. abgeben kann. Das Buch hat einen guten Schreibstil und die Spannung stieg im 2. Teil rasant an. Die Wendungen waren sehr gut und die Entwicklungen einiger Personen nicht vorhersehbar. Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung.

4

Schon das Cover und die Farbe haben mich sofort angesprochen. Als ich dann noch sah, wer der Autor ist, so war es um mich geschehen und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Zu Beginn hat mich Emmas Leben sofort angesprochen, und ich habe eine Verbindung zu ihr aufbauen können, was mir sehr gut gefiel. Doch nach einigen Seiten hatte ich das Gefühl im falschen Genre gelandet zu sein und einen Roman mit Liebesgeschichte vor mir zu haben. Der Anfang zog sich in meinen Augen sehr hin, ab der Mitte des Buches wurde dann Spannung und Tempo aufgebaut, eben so , wie ich es mir vorgestellt hatte. Doch ich muss gestehen, dass ich nach dem ersten Drittel des Buches fast aufgeben wollte. Ich bin jedoch froh, dieses nicht getan zu haben. Die Charaktere sind toll beschrieben und nur wenige sind für mich persönlich nicht greifbar. Auch die Handlungsorte wurden bildlich und ansprechend beschrieben, so dass ich in den meisten Fällen das Gefühl hatte, neben Emma zu stehen. Toll hingegen fand ich den Schreibstil des Autors, der mich bereits ab der ersten Seite ansprach. Die Geschichte selber ist gut aufgebaut, doch für mich selber war der Anfang einfach zu langatmig, sicher dachte ich , als ich das Buch gelesen hatte, gut dass ich dieses oder jenes bereist aus den ersten Kapiteln wusste, doch Spannung oder gar etwas Unwohlsein verspürte ich in der ersten Hälfte des Buches nicht unbedingt. Die zweite Hälfte des Buches hingegen konnte ich weitestgehend überzeugen. Spannung und Aktion waren gegeben, hier und da empfand ich es etwas unglaubwürdig oder überspitzt, dennoch hatte ich meinen Spaß beim Lesen. Alles in allem ein guter Debütroman, den es sich zu lesen lohnt, wenn man geduldig ist

1.5

Emma, Emma, Emma, ey! Oman, also.. Wellness-Resort also.. Klingt doch eigentlich ganz gut. Ob ich hier komplett verspannt wieder zurückgekommen bin oder das ganze doch ein Happy End hatte, das galt es diesmal zu erfahren. Immer wenn ich „Emma“ hör, hab ich gleich ein Lied im Ohr. Nur das Problem mit dieses „Emma“ war, ich mochte sie nicht ansatzweise so sehr wie den Song. Genau genommen, konnte ich mit ihr und den anderen die mir im Verlauf der Geschichte begegnet sind nicht viel anfangen. Die Story an sich war zumindest für meinen Geschmack auch nichts Berauschendes und hatte durchgehend Sand im Getriebe. Die Stotterte so langsam vor sich her ohne das großartig was passierte. Abgesehen das es irgendwie auch nur ein einziges Klischee war, hab ich die ganze Story rund um die gute Dame auch für sehr unglaublich gehalten. Gestern massierst die Leute, morgen bist Emma Bond die Geheimagentin. Übermorgen bist Prinzessin. Schwierig. Irgendwie hab ich mir da in allen Belangen was spektakuläreres Vorgestellt. Zumindest bin ich relativ schnell durch gekommen, dass dickste Büchlein, ist es ja nicht. Am Ende zog das Ganze an und das fehlende Spektakel davor wurde nachgeholt. Zumindest noch ein Tropfen auf dem heißen Sand. Hm. Das war jetzt nicht der erfolgreichste Ausflug aber es ist wie es ist. Für mich wars nichts.

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1

Das Cover hat mich gleich fasziniert, deshalb habe ich den Klappentext gelesen und es daraufhin angefragt. Dafür gibt's klar einen Punkt. Doch wie ihr gesehen habt, bleibt es auch bei dem einen. Ich erwartete einen Thriller und bekam einen Reisebericht über den Oman. Er wollte wohl eine Art Spionage-Thriller schreiben, aber hier ist leider nicht der Hauch von Spannung zu spüren. Dazu kommt eine absolut flache Handlung mit eigenartigen Spice-Szenen und als Krönung gibt's zum Schluss auch noch sexistische Klischees als Abrundung. Dieses Buch lässt mich absolut sprachlos und mit nur einer Frage im Kopf zurück: Hat das vor dem Druck mal jemand gelesen?

0.5

Gähn

Meine Meinung: Ein „Thriller“, der höchstens durch Einschläferung schockiert Emma führt ein ruhiges Leben an der bretonischen Küste. Nach einem traumatischen Erlebnis stürzt sie sich in ihre Arbeit in einem renommierten Zentrum für Meerestherapie. Als sie ein Jobangebot in einem luxuriösen Wellness-Resort im Oman annimmt, lernt sie Tariq kennen den Sohn eines einflussreichen Ministers. Eine aufkeimende Verbindung, ein gefährlicher Auftrag und ein Netzwerk aus Macht Verrat und Intrigen stürzen . Fazit: Manche Bücher schaffen es, einen in den Bann zu ziehen. Dieses gehört definitiv nicht dazu. Statt Spannung und Gänsehaut gibts hier sehr sehr viel Langeweile und das ständige Gefühl, man hätte seine Zeit besser mit Staubsaugen verbringen können. Die Handlung schleppt sich so träge dahin, dass man fast Mitleid mit ihr bekommt. Nichts wirkt durchdacht, alles bleibt oberflächlich und konfus als hätte jemand eine grobe Idee gehabt, sie aber nie zu Ende entwickelt. Immer wenn man hofft, jetzt könnte etwas passieren, folgt wieder ein Kapitel, das sich liest wie eine Beruhigungspille. Die Hauptfigur? Blass. Die Dialoge? Hölzern. Die Atmosphäre? Eher Nebel im Kopf als dichter Thriller-Nebel. Der einzige Nervenkitzel bestand darin, ob ich es wirklich bis zur letzten Seite durchhalte und das nur, weil ich selten Bücher abbreche. Stellenweise war das Ganze so einschläfernd, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob ich nicht lieber ein Nickerchen machen sollte. Für einen „Psychothriller“ ist das schon eine Glanzleistung – nur leider in die falsche Richtung. Fazit: Wer dringend Schlaf braucht, könnte hier fündig werden. Für alle anderen: Finger weg.

Gähn
1.5

Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Schuster, bleib bei deinen Leisten! Das sagt man doch so, nicht? Und auch wenn ich sehr interessiert war, den ersten Thriller des französischen Schauspielers zu lesen, muss ich diesem Spruch leider zustimmen. Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen. Bei mir ist es schon daran gescheitert, dass ich die Protagonisten nicht sonderlich mochte. So habe ich nicht mit Emma mitfiebern können, auch nicht gegen Ende, in welchem es endlich etwas spannend wird, nachdem auf den ersten Seiten ziemliche Langeweile geherrscht hat. Und das lag nicht zuletzt an einem langatmigen Schreibstil, sonder auch an einer Handlung, die sehr wenig hergibt. Die Geschichte verläuft sich zwischen Liebes-Blah, Emmas Job und - zugegeben toll recherchierten - Oman-Reisebericht. Dabei kam für meinen Geschmack - bis auf die letzten 30-40 Seiten - keine Spannung auf. Ja, das Finale war solide, konnte für meinen Geschmack aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bis dahin ein steiniger Weg war und dass sich das Buch trotz der wenigen Seiten gezogen hat und ich zu keiner Sekunde gepackt werden konnte.

Schuster, bleib bei deinen Leisten!
1.5

Was war das? Auf jeden Fall kein Thriller.

Ein Thriller ist das auf jeden Fall nicht, eher ein schlecht geschriebenes Romance Buch mit einer so klischeehaften Liebesgeschichte, dass ich gar nicht mehr wusste, worum es hier denn bitte geht. Und wenn ich sage Liebesgeschichte, dann meine ich zwei Menschen die drei Wörter miteinander gewechselt haben und sich dann einreden, sie wären verliebt (hihi die körperliche Anziehung ist halt so krass 🙄) Spannung kam in diesem „Thriller“ kein einziges Mal auf, die Figuren waren derart flach gezeichnet, dass ich einfach nur laut gähnen wollte, ich war genervt, gelangweilt und der Schreibstil war plump und flach. Zu keinem der Personen baut man auch nur irgendwie eine Verbindung auf, der einzige gute Punkt war vielleicht noch, dass man einige Infos über den Oman bekam. Die Handlungsstränge waren nicht zusammenpassend und als Emma dann auch noch übernatürliche Fähigkeiten entwickelt und das Wort „Energiefluss“ auf jeder Seite mindestens einmal vorkam, war ich komplett raus. Es hätte so gut werden können, ist jetzt aber bei mir doch eher der Anwärter auf den Flop des Jahres.

4

Langsamer Anfang, starkes Ende

Worum geht’s? Nach einem Unfall führt Emma ein ruhiges Leben als Masseurin in der Bretagne. Bis der Sohn eines mächtigen Ministers aus dem Oman sie als Ausbilderin zu sich beordert. Hier kommt sie bald mitten hinein in die Räder der politischen Wirrungen und Machtspiele. Meine Meinung: Mit dem Spionage-Thriller „Emma“ schreibt der Schauspieler Jean Reno sein Debüt. Er hat dabei eine leichte, aber intensive Sprache und man merkt irgendwie die Filmerfahrung. Die Erfahrung, in unterschiedliche Rollen – hier die Rollen der Protagonisten – zu schlüpfen. Jede Figur war wirklich einzigartig. Hauptsächlich begleiten wir Emma. Sie mag ich wirklich gerne. Eine Frau, die über sich hinauswächst. Sie schien mir von Anfang an ein eher extrovertierter Mensch zu sein, schlagfertig und gerne auf der Piste unterwegs. Und kein Mädchen von Traurigkeit. Auch ihre Kräfte, die etwas mystisch anmuten, haben mich beim Lesen gar nicht weiter gestört. In dem Buch macht Emma dann eine ganz neue Entwicklung durch, die mir gut gefallen hat. Ihre beste Freundin Penelope hätte ich zu gerne näher kennengelernt. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Und Tariq? Nun ja, er ist eben Tariq. Das Buch selbst hat mir fast zu langsam begonnen. Die ersten 50 % haben eher wie ein Liebesroman gewirkt und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo denn jetzt die Spannung bleibt? Die kam dann schnell und intensiv in der zweiten Hälfte und hat den langsamen Start zumindest teilweise wieder wettgemacht. Was anfangs zwar interessant und lebendig war, hat sich dann wirklich in einen Spionage-Thriller gewandelt, der mit jeder Seite spannender wurde. Ich mochte die Verfolgungsszenen durch den Souk, die bunten Bilder, die der Autor uns hier aufgezeigt hat. Genauso wie die Szenen im Hotel oder Spa. Die Spannungskurve stieg wirklich immer weiter an und je mehr wir über die Beteiligten und ihre Funktionen erfuhren, umso rasanter wurde es. Am Ende hat mir das Buch dann so gut gefallen, dass ich im Prolog nur noch gedacht habe: Ja, das hört sich toll an, das schreit nach einem weiteren Fall für Emma! Von mir auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung – trotz langsamem Start ein gelungenes Debüt. Fazit: Bei dem Thriller-Debüt „Emma“ von Jean Reno war ich anfangs hin- und hergerissen, aber letztlich konnte mich das Buch doch überzeugen. Wo erst alles eher an einen Liebesroman erinnert hat, wurde dann doch bald klar, dass es Spannung gibt und diese unaufhörlich steigt. Ich mochte die Charaktere, die lebendigen Szenen. Auch dies konnte einiges vom langwierigen Anfang wieder wettmachen. Und am Ende des Buches habe ich mich einfach nur gefreut, dass dieses offene Ende heißen kann, dass es einen weiteren Fall mit Emma und vielleicht ein paar der anderen geben wird. 4 Sterne von mir und ich halte die Augen offennach einem weiteren Buch!

Langsamer Anfang, starkes Ende
1

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Dementsprechend war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig. Doch was dann kam, war eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie. Emma führt ein ruhiges Leben an der bretonischen Küste. Ein tragisches Ereignis aus ihrer Vergangenheit hat sie tief geprägt, und so widmet sie all ihre Energie ihrer Arbeit in einem renommierten Zentrum für Meerestherapie. Dann erhält sie eine scheinbar spannende Chance: Sie soll im Oman das Team eines neuen Wellness-Resorts schulen. Klingt interessant? Dachte ich auch – aber leider war das die einzige Hoffnung, die sich nicht in Luft auflöste. Denn was eigentlich eine packende Spionagegeschichte hätte sein sollen, entpuppte sich als langatmige Erzählung ohne jegliche Spannung. Spionage? Davon gab es praktisch nichts. Stattdessen bekam ich eine ausufernde Beschreibung der Landschaft, der Kultur und der Abläufe in einem Wellness-Resort. Das wäre vielleicht in einem Reisebericht oder einem Roman über Selbstfindung interessant gewesen – aber nicht in einem Thriller, der mit falschen Erwartungen lockte. Der Schreibstil machte es mir zusätzlich schwer. Er wirkte holprig und emotionslos, was vermutlich an der Übersetzung lag. Ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, die blass, distanziert und ohne Tiefe blieben. Es war mir völlig egal, was mit ihnen geschah – ein absolutes No-Go für einen Thriller. Die Handlung selbst wirkte wirr und schlecht durchdacht. Es gab keinerlei Überraschungen, keinen Nervenkitzel, keinen Moment, in dem ich dachte: Jetzt wird es spannend! Stattdessen zog sich die Geschichte zäh wie Kaugummi. Ich habe mich oft gefragt, ob überhaupt jemand das Manuskript gelesen hat, bevor es zur Druckfreigabe kam. Für mich war dieses Buch der größte Flop des Jahres 2025. Ich habe mich selten so durch eine Geschichte gequält und bin nur aus Pflichtbewusstsein bis zum Ende drangeblieben. Leider kann ich es niemandem empfehlen. ⭐️/5⭐️ – und die gibt es ausschließlich für das wunderschöne Cover.

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2

Jean Reno ist einer der größten europäischen Filmstars. Vor allem auch durch große Thriller bekannt. Mit Emma hat er einen Thriller nicht vor der Kamera verkörpert, sondern hat ihn auf Papier gebracht. Kann dieser überzeugen? Leider nein. Leider gar nicht. Das liegt nicht am Schreibstil, also der technischen Umsetzung, denn das war soweit gut und flüssig lesbar. Ich hatte einfach Probleme mit dem Inhalt. Es fing schon damit an, dass ich mich unglaublich schwer tat, in das Buch überhaupt reinzufinden. Ewig lang geht es um Emmas Job, das massieren und welch knisternde Chemie sich zwischen ihr und Tariq Khan aufbaute, während sie ihn massierte. Als er sie dann auserkoren hat, seine Mitarbeitenden zu schulen, im Oman, dachte ich "ok, dann geht's los, wenn sie im Oman ankommt. Ab dann wird es spannend!". Aber weit gefehlt. Es plätscherte weiter vor sich hin. Auch wenn ich die örtlichen Beschreibungen und auch die der Kultur Omans sehr interessant fand, irgendwann habe ich dann abgeschaltet und angefangen, quer zu lesen. Ich breche Bücher nie ab, aber hier war ich kurz davor. Irgendwann ging es dann los mit dem Spionage-Teil, aber auch dieser wurde irgendwie trocken und unspannend in Szene gesetzt. Mich hat es einfach gar nicht interessiert, was da noch passiert. Und ich habe es wirklich versucht. Vielleicht hätte es als Drehbuch besser funktioniert. Vielleicht... 2 von 5 / 4 von 10 💆💆💆💆

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2

Ausbaufähiger Debütroman mit Thrillaspekten

Jean Reno, bekannt als Schauspieler, wagt sich mit Emma an seinen ersten Roman. Die Grundidee der Geschichte ist vielversprechend, doch die Umsetzung hat einige Schwächen. Der Schreibstil ist anspruchsvoller als erwartet: Die Sätze sind lang und verschachtelt, die Sprache eher hochgestochen. Dadurch liest sich das Buch nicht gerade flüssig, was zusätzlich durch den Mangel an Absätzen erschwert wird. Das macht die Lektüre anstrengender, als es für einen Thriller ideal wäre. Die Storyline ist grundsätzlich interessant und spannend, aber es dauert eine Weile, bis man wirklich in die Geschichte eintaucht. Der Spannungsaufbau zieht sich, und während es im Mittelteil besser wird, wirkt das Ende eher überhastet abgehandelt. Es gibt einige Intrigen, die versuchen den Spannungsbogen aufrecht zu halten. Zudem sind einige Entwicklungen vorhersehbar oder nicht ganz logisch. Ein besonders auffälliges Detail: Das Wort „Energiefluss“ taucht extrem häufig auf, was irgendwann störend wirkt. Die Protagonistin ist solide ausgearbeitet und hat stellenweise Tiefe, aber insgesamt bleiben die Charaktere oberflächlicher. Hier wäre mehr Entwicklung wünschenswert gewesen. Fazit Als Thriller funktioniert Emma nur bedingt – es ist eher ein Roman mit einigen Thrill-Elementen. Für einen Debütroman ist das Werk durchaus solide, aber in Filmform hätte die Geschichte vermutlich besser funktioniert. Man merkt, dass der Autor ein erfolgreicher Schauspieler ist und diese Länge der Geschichte gewöhnt ist. Wer einen packenden Thriller erwartet, wird hier eher enttäuscht, doch als leichte Lektüre mit spannenden Momenten ist das Buch durchaus lesbar.

3

„Il lui faut un moment avant de se rendre compte qu'elle a oublié de mettre un foulard, elle est entourée d'hommes, leurs yeux la transpercent avec une forme d'impudence assumée…“ Eine Geschichte, die atmosphärisch beginnt und zur Räuberpistole übergeht, was ich nicht mehr ganz überzeugend fand.

1

Meiner Meinung nach ist der einzige Grund, warum das Buch als "Thriller" und nicht als "Romance" vermarktet wird, dass eben Jean Reno und nicht eine weibliche Autorin wie Anna Huang oder meinetwegen auch die Wonda auf dem Cover steht. Der Thriller-Anteil wirkte so erzwungen, der Plot einfach langweilig, die "Liebesgeschichte" zwischen Emma und Tarek unnötig und unglaubwürdig. Lust auf mehr? Nö. Jean Reno sollte beim Schauspielern bleiben, ich bin sicher, dass er auf das überschaubare Gehalt eines Autors verzichten kann.

0.5

Besser nicht.

Leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugt. Es war auch seit langem das erste Buch, was ich tatsächlich abgebrochen habe. Die Geschichte hat mich überhaupt nicht gepackt und leider war auch in keinster Weise für mich Spannung in dem Buch. Schade, aber der Autor sollte lieber bei den Filmen, statt bei Büchern bleiben.

3

⭐⭐⭐✨ Ein solider Thriller mit einer starken Protagonistin! 🔥🕵️‍♀️ EMMA entführt in eine Welt voller Intrigen, Machtspiele und gefährlicher Missionen. Die Atmosphäre zwischen der ruhigen bretonischen Küste und dem luxuriösen Wellness-Resort im Oman ist gut eingefangen, und Emma als Hauptfigur wirkt geheimnisvoll und entschlossen. 🌊🏝️ Jean Reno, bekannt als herausragender Schauspieler in Filmen wie Léon – Der Profi und Ronin, wagt sich hier an sein Romandebüt. Sein filmischer Hintergrund spiegelt sich in der dynamischen Erzählweise und den lebendigen Szenerien wider. Die Handlung ist wie ein gut inszenierter Thriller aufgebaut, mit schnellen Szenenwechseln und intensiven Momenten. 🎬📖 Allerdings fehlt es stellenweise an Spannung, und einige Wendungen sind vorhersehbar. Die Charaktere, insbesondere die Nebenfiguren, hätten mehr Tiefe vertragen können. Dennoch ist es eine unterhaltsame Mischung aus Spionage, Verrat und Liebe, die besonders für Fans von politischen Thrillern interessant sein könnte. 📖💥🔍 Ein vielversprechender Einstieg in die Literaturwelt für Reno – man darf gespannt sein, ob er in Zukunft weitere Geschichten erzählen wird!

5

Alleine weil Jean Reno zu meinen lieblingsschauspielern gehört musste ich das Buch einfach lesen!!! Es ist sehr gut geschrieben und auch sehr spannend. Ich habe kurz gebraucht um in die Geschichte einzutauchen, aber als ich drin war, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Der schreibstil ist flüssig und auch wenn man den Thriller noch mehr ausschmücken könnte, finde ich ist diese Knappheit sehr erfrischend. Die Charakter, die wirklich wichtig sind, sind sehr gut beschrieben und ich mag den inneren Monolog von Emma und ihre Gedankengänge sehr. Das Ende wirkt allerdings, als wäre die Geschichte von Emma noch nicht fertig und ich hoffe wir werden noch weitere spannende Thriller zu lesen bekommen!!!

4

Eher ein Krimi, aber eine wunderschöne Sprache!

*Rezensionsexemplar * #lesejury Insgesamt hat mir der Thriller „Emma“ von Jean Reno gefallen, ich würde ihn aber eher als Krimi bezeichnen. Emma, eine Physiotherapeutin, arbeitet in der Bretagne in einem Zentrum für Meerestherapie. Sie ist dort nicht so ganz glücklich (auch wegen schlimmer persönlicher Ereignisse in ihrer Vergangenheit) und nimmt deshalb die Chance wahr, im Oman ein neues Wellness-Center einzurichten und dort Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auszubilden. Die Einrichtung gehört Tariq, dem Sohn eines mächtigen Mannes im Oman. Emma wird zum Spielball des französischen Geheimdienstes. Die Sprache von Jean Reno gefällt mir sehr. Er schildert sehr atmosphärisch die zwei verschiedenen Welten in der Bretagne und im Oman. Bei seiner Beschreibung des Strandes in der Bretagne habe ich fast Salz geschmeckt. Toll! Im Oman habe ich mit Emma geschwitzt. Das hat er eindeutig drauf! Emma mag ich! Sie kommt sehr sympathisch rüber, auch wenn ich nicht immer ihren Entscheidungen folgen konnte. Warum? Das verrate ich nicht, aufmerksame Leser:innen werden mich verstehen. Emma ist zwar unbedarft in ihre Rolle als Spionin gestolpert, hat ihre Sache aber ganz ordentlich gemeistert. Tariq wird als Klischee des machohaften Herrschers dargestellt, der eine völlig andere Denke und auch einen anderen Hintergrund hat. Ab der zweiten Hälfte des Romans haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Hier hätte Reno etwas weiter ausführen können, Potential war genug da… Ich hatte hier den Eindruck, dass er die Handlung auf Spielfilmlänge „schrumpfen“ wollte. Das ist leider zu Lasten des Thrillers gegangen und dadurch weist er auch einige Logiklücken auf. Das Ende des Romans lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Allein der Sprache Renos wegen würde ich es mir wünschen. Trotz der etwas schnellen Handlung kann ich aufgrund der Sprache von Reno diesen Roman empfehlen, für die oben aufgeführten Punkte gibt es aber einen Punkt Abzug in der Bewertung.

4

Ein wirklich gelungenes Buch 😊

Mein Fazit Ich muss ehrlicherweise sagen, ich musste mich auf das Buch einlassen. Der Schreibstil ist wirklich anders als bei den anderen Büchern die ich normalerweise lese. Den französischen Touch des Autors hat man sehr gut gemerkt – ich musste an vielen Stellen schmunzeln. Das Buch hat mir echt gut gefallen, ich mochte es sehr mal was anderes zu lesen. Ich werde mich definitiv in der Buchhandlung in anderen Abteilungen umsehen – es lohnt sich auf jeden Fall, seinen Horizont zu erweitern und aus seiner Komfortzone herauszukommen. 🤗   Ich kann euch das Buch definitiv weiterempfehlen. Vielen Dank, dass ich das Buch vorab lesen durfte. 😊

Ein wirklich gelungenes Buch 😊
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