Elizabeth wird vermisst
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Beschreibung
EINE ANRÜHRENDE GESCHICHTE ÜBER VERLUST UND VERGESSEN - EMMA HEALEY TRIFFT MITTEN INS HERZ! Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet und die ihre Freundin vermisst. In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.
Buchinformationen
Beiträge
Tolle Idee.. langweilige Umsetzung
Alzheimer im Alter ist wirklich weit verbreitet. Beinahe jeder von uns kennt jemanden, der selbst betroffen ist oder jemanden kennt. Das Buch hat wirklich spannend begonnen, leider wurde es dann immer langweiliger und zum Ende wirklich zäh. Ich war kurz vor dem aufgeben und wolle es jetzt einfach nur noch hinter mich bringen.. Ich würde mir sehr wünschen, dass mir eine ähnliche Geschichte nochmal in die Hände fällt!

Was soll man sagen
Ein sehr interessantes Konzept - man begiebt sich "in den Kopf" einer dementen Frau. Dementsprechend vergeht mehr Zeit, je weiter man liest und die Demenz schreitet weiter und weiter fort. Wie es bei der Demenz typisch ist, werden die Interaktionen in der Echtzeit verwirrender und wir begeben uns mehr und mehr in die Vergangenheit von Maud - der Protagonistin. Ihre aktuelle Situation ist sehr mit der Vergangenheit verknüpft - oder empfindet Maud nur so, weil sie mit der Gegenwart nicht mehr anknüpfen kann? Am Ende wartet noch ein großer Plottwist, wobei ich das etwas schwierig empfunden habe. Um diesen zu erklären, braucht es doch sehr zusammenhängende Gedankengänge, was sich aber durch die sich verschlechterde Demenz schwierig gestaltet. Die Autorin hat hier sehr viel Fingerspitzengefühl gezeigt diese zwei gegensetzlichen Enden zu verknüpfen, trotzdem ist erkennbar, dass diese nicht wirklich zusammengehören.
Die Geschichte einer dementen alten Dame, die ihre Freundin Elizabeth vermisst. Immer mehr verschwimmt das Jetzt mit dem Damals, als ihre Schwester Sukey spurlos verschwand. Eine liebevolle Geschichte über das Alter und die Erinnerungen. Wir fehlte leider ein wenig der Lesesog. Eine ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Berührend, aber langatmig
Ich hab echt versucht mich auf das Thema zu konzentrieren und einzulassen, aber manche Sätze waren echt kompliziert - denn man wusste nicht was Tagtraum oder Realität war. Die Handlungsstränge waren ganz gut verflochten, aber gegen Ende wurde es nurmehr anstrengend zu lesen. Habe es durchgezogen, das Ende aber nicht verstanden. Insgesamt hab ichs nur fertig gelesen, weil ich ubgerne Bücher aufgebe. Natürlich gehört das "Verwirrende" zum Konzept des Buches, da die Protagonistin Alzheimer hat. Aber irgendwann haben die ständigen Wiederholungen an meinen Nerven gezerrt. Andererseits könnte man argumentieren, dass es aufzeigt, wie die Erkrankung auf Denkmuster wirken kann und welche Auswirkungen diese auf soziale Kontakte haben. Nevertheless: Hätte man aber auch gut auf die Hälfte der Seiten schreiben können.

Wer ohne viel Theorie ein Gefühl für die Gefühls- und Gedankenwelt von Menschen mit Demenz erhalten möchte und nebenbei ein spannendes Drama miterleben will, sollte nach diesem Buch greifen.
„Maud hat Alzheimer. Sie vergisst, dass ihr Teewasser kocht. Dass sie keine Pfirsiche mehr kaufen soll. Und manchmal vergisst sie auch, wer ihre Enkelin ist. Aber während die Gegenwart ihr immer mehr entgleitet, öffnet sich die Tür in ihre Vergangenheit…“ So steht es auf dem Buchrücken dieses berührenden Romans geschrieben. Ich habe Maud beim Lesen gleich auf den ersten Seiten sehr ins Herz geschlossen. Die Autorin, zum Zeitpunkt der Erstausgabe dieses Buches gerade mal 28 Jahre alt, beschreibt Mauds Lebenswelt auf eine Art, der man sich nicht entziehen kann. Ich war selbst zwischendurch ziemlich böse auf Mauds Tochter, den Polizisten, den Sohn von Elisabeth… denn klar ist: Elisabeth wird vermisst und keiner scheint sich dafür zu interessieren und lässt uns, Maud und mich als Leserin, mit viel Ungewissheit und Unruhe zurück. Maud schreibt sich Zettel, um ihren Alltag zu bestreiten, als Leserin bin ich ebenfalls dankbar dafür, denn auch ich muss mich erst zurechtfinden. Wer ist diese Elisabeth? Und wie kommen wir eigentlich darauf, dass sie vermisst wird? Woher kennt Maud Elisabeth und was fangen wir mit den Momenten an, die uns gedanklich sofort zurück in Mauds Kindheit und Jugend katapultieren? Wir springen immer wieder zwischen beiden Zeiten und manchmal brauche ich einen Augenblick um zu verstehen, wo wir gerade sind, mit wem Maud spricht und vor allem, wie alt Maud gerade ist und außerdem: wen wir gerade suchen. Schon bald stellt sich heraus, dass Maud nämlich nicht zum ersten Mal einen liebgewonnenen Menschen verzweifelt sucht und dass sie mit ihren Gefühlen damals wie heute ziemlich alleine dastand. Wir begleiten Maud durch ihre Heimatstadt, die sich während ihres Lebens stark verändert hat, erinnern uns an Orten an Geschehnisse, die lange her und doch noch so greifbar sind. Wir erleben aber auch, wie Maud während der Geschichte immer häufiger Probleme bekommt, sich zu verständigen, wie sie umzieht und sich gar nicht heimisch fühlt, wir erleben Einbrüche, Umbrüche und Zusammenbrüche. In meinen Augen ist dieser Roman äußerst lesenswert! Wer ohne viel Theorie ein Gefühl für die Gefühls- und Gedankenwelt von Menschen mit Demenz erhalten möchte und nebenbei ein spannendes Drama miterleben will, sollte nach diesem Buch greifen. Maud benennt so manchen Gegenstand nach ihrer Logik, steckt ihn in ihre Manteltasche, beschreibt ihr Leben und gibt uns einen Einblick in die Welt, wie sie sie sieht. Die Erzählung springt manchmal ohne große Vorwarnung in den Zeiten, manches Mal fehlen auch manche Momente ganz, wenn Maud zum Beispiel Gesprächen nicht folgen kann. Wie soll sie mir als Leserin dann auch davon berichten? All das lässt mich als Leserin ebenfalls ratlos zurück. Bis zum Ende werden viele Fragen geklärt, aber nicht alle. So viel darf verraten werden. Und gerade das macht dieses Buch in meinen Augen so wertvoll: ich habe kein Alzheimer, fühle mich als Leserin dieses Buches jedoch keinen Deut mehr im Vorteil und möchte in die Welt schreien, damit uns endlich jemand hört und Antworten gibt: Aber Elisabeth wird doch vermisst!
Eine langsame, traurige und emotionale Geschichte über eine Frau mit Demenz. Da ich ja sowieso im Gesundheitswesen arbeite, hat mich die Thematik direkt angesprochen. Ich empfinde es als positiv, wie man aus der Sichtweise der Frau mit Demenz lesen darf. Dabei zeigt die Autorin welche Auswirkungen Demenz hat und wie unverstanden sich die Menschen mit Demenz fühlen. Ich fand das Buch hatte einen guten Abschluss, der wiederum zeigt, wie schnell sich Demenz entwickeln kann und fortschreitet. Zudem finde ich es sehr gut, dass ein Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit stattfindet und dass es in beiden Zeitspannend Parallelen gibt Zwischendrin war mir das Buch ein wenig zu langsam. Im Mittelteil hätte ich mit gerne noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht.
I really enjoyed this book. It's about 82 year old Maud who has Alzheimers. She is convinced her friend Elizabeth is missing but can't remember how, when or where she might be or any clues to finding her. The book slips between Maud's present and past. It's funny, sad, page turning and worth a read.
Elizabeth is Missing is told from the perspective of Maud, an 82-year-old woman who suffers from Alzheimer. Maud is trying to lead her life as well as possible. With all her struggles there is one thing that bothers her in particular: her friend Elizabeth is missing. While trying to find her, Maud remembers another unsolved mystery from her youth: shortly after the end of WWII her sister Sukey disappeared never to be seen again. As the story evolves, Maud’s condition slowly but steadily deteriorates. In the beginning she still is able to lead a halfway decent life and always recognizes her daughter and granddaughter. After she is made to move in with her daughter she can’t adjust to the new place and believes her daughter and granddaughter to be strangers most of the time. The reader slowly finds out more about what happened to Elizabeth and Sukey. What makes this book so extraordinary is that as Maud tells her story and a picture is slowly evolving for the reader, Maud is forgetting what happened. The only thing she always remembers is that Elizabeth is missing. This thought occupies her mind until the very end when all mysteries have been solved – something Maud doesn’t remember anymore. The book is written is a very light way that often makes you want to laugh but also plucks your heartstrings. What is going on in an Alzheimer patient’s mind probably couldn’t have been described any better than Emma Healey does here. I highly recommend this book to anyone who would like to read a book from a new and different perspective. There have been comparisons to The Curious Incident of the Dog in the Nighttime and I can only agree with those. Both books involve a mystery solved by a person who doesn’t fit into your usual detective models and who also isn’t the type you normally deal with. (I received a free digital copy via Penguin/NetGalley)
Ich war etwas zögerlich, dieses Buch zu lesen. Meine Oma hatte in ihren letztenJahren Demenz und für ihr Umfeld war es keine schöne Erfahrung. Die Autorin dieser Geschichte geht jedoch sehr behutsam und liebevoll mit diesem Thema um. Die Protagonistin ist sympathisch, man lacht mit ihr, man weint mit ihr und sie tut einem leid, wie sie nach und nach immer stärker den Bezug zum Hier und Jetzt verliert, von der Vergangenheit heimgesucht wird, zwei Begebenheiten ineinander verwebt und indem sie die eine auflöst auch die andere entwirrt - aber das nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ein schönes und emotionales Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.
Ich war etwas zögerlich, dieses Buch zu lesen. Meine Oma hatte in ihren letztenJahren Demenz und für ihr Umfeld war es keine schöne Erfahrung. Die Autorin dieser Geschichte geht jedoch sehr behutsam und liebevoll mit diesem Thema um. Die Protagonistin ist sympathisch, man lacht mit ihr, man weint mit ihr und sie tut einem leid, wie sie nach und nach immer stärker den Bezug zum Hier und Jetzt verliert, von der Vergangenheit heimgesucht wird, zwei Begebenheiten ineinander verwebt und indem sie die eine auflöst auch die andere entwirrt - aber das nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ein schönes und emotionales Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.
Beschreibung
EINE ANRÜHRENDE GESCHICHTE ÜBER VERLUST UND VERGESSEN - EMMA HEALEY TRIFFT MITTEN INS HERZ! Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet und die ihre Freundin vermisst. In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.
Buchinformationen
Beiträge
Tolle Idee.. langweilige Umsetzung
Alzheimer im Alter ist wirklich weit verbreitet. Beinahe jeder von uns kennt jemanden, der selbst betroffen ist oder jemanden kennt. Das Buch hat wirklich spannend begonnen, leider wurde es dann immer langweiliger und zum Ende wirklich zäh. Ich war kurz vor dem aufgeben und wolle es jetzt einfach nur noch hinter mich bringen.. Ich würde mir sehr wünschen, dass mir eine ähnliche Geschichte nochmal in die Hände fällt!

Was soll man sagen
Ein sehr interessantes Konzept - man begiebt sich "in den Kopf" einer dementen Frau. Dementsprechend vergeht mehr Zeit, je weiter man liest und die Demenz schreitet weiter und weiter fort. Wie es bei der Demenz typisch ist, werden die Interaktionen in der Echtzeit verwirrender und wir begeben uns mehr und mehr in die Vergangenheit von Maud - der Protagonistin. Ihre aktuelle Situation ist sehr mit der Vergangenheit verknüpft - oder empfindet Maud nur so, weil sie mit der Gegenwart nicht mehr anknüpfen kann? Am Ende wartet noch ein großer Plottwist, wobei ich das etwas schwierig empfunden habe. Um diesen zu erklären, braucht es doch sehr zusammenhängende Gedankengänge, was sich aber durch die sich verschlechterde Demenz schwierig gestaltet. Die Autorin hat hier sehr viel Fingerspitzengefühl gezeigt diese zwei gegensetzlichen Enden zu verknüpfen, trotzdem ist erkennbar, dass diese nicht wirklich zusammengehören.
Die Geschichte einer dementen alten Dame, die ihre Freundin Elizabeth vermisst. Immer mehr verschwimmt das Jetzt mit dem Damals, als ihre Schwester Sukey spurlos verschwand. Eine liebevolle Geschichte über das Alter und die Erinnerungen. Wir fehlte leider ein wenig der Lesesog. Eine ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Berührend, aber langatmig
Ich hab echt versucht mich auf das Thema zu konzentrieren und einzulassen, aber manche Sätze waren echt kompliziert - denn man wusste nicht was Tagtraum oder Realität war. Die Handlungsstränge waren ganz gut verflochten, aber gegen Ende wurde es nurmehr anstrengend zu lesen. Habe es durchgezogen, das Ende aber nicht verstanden. Insgesamt hab ichs nur fertig gelesen, weil ich ubgerne Bücher aufgebe. Natürlich gehört das "Verwirrende" zum Konzept des Buches, da die Protagonistin Alzheimer hat. Aber irgendwann haben die ständigen Wiederholungen an meinen Nerven gezerrt. Andererseits könnte man argumentieren, dass es aufzeigt, wie die Erkrankung auf Denkmuster wirken kann und welche Auswirkungen diese auf soziale Kontakte haben. Nevertheless: Hätte man aber auch gut auf die Hälfte der Seiten schreiben können.

Wer ohne viel Theorie ein Gefühl für die Gefühls- und Gedankenwelt von Menschen mit Demenz erhalten möchte und nebenbei ein spannendes Drama miterleben will, sollte nach diesem Buch greifen.
„Maud hat Alzheimer. Sie vergisst, dass ihr Teewasser kocht. Dass sie keine Pfirsiche mehr kaufen soll. Und manchmal vergisst sie auch, wer ihre Enkelin ist. Aber während die Gegenwart ihr immer mehr entgleitet, öffnet sich die Tür in ihre Vergangenheit…“ So steht es auf dem Buchrücken dieses berührenden Romans geschrieben. Ich habe Maud beim Lesen gleich auf den ersten Seiten sehr ins Herz geschlossen. Die Autorin, zum Zeitpunkt der Erstausgabe dieses Buches gerade mal 28 Jahre alt, beschreibt Mauds Lebenswelt auf eine Art, der man sich nicht entziehen kann. Ich war selbst zwischendurch ziemlich böse auf Mauds Tochter, den Polizisten, den Sohn von Elisabeth… denn klar ist: Elisabeth wird vermisst und keiner scheint sich dafür zu interessieren und lässt uns, Maud und mich als Leserin, mit viel Ungewissheit und Unruhe zurück. Maud schreibt sich Zettel, um ihren Alltag zu bestreiten, als Leserin bin ich ebenfalls dankbar dafür, denn auch ich muss mich erst zurechtfinden. Wer ist diese Elisabeth? Und wie kommen wir eigentlich darauf, dass sie vermisst wird? Woher kennt Maud Elisabeth und was fangen wir mit den Momenten an, die uns gedanklich sofort zurück in Mauds Kindheit und Jugend katapultieren? Wir springen immer wieder zwischen beiden Zeiten und manchmal brauche ich einen Augenblick um zu verstehen, wo wir gerade sind, mit wem Maud spricht und vor allem, wie alt Maud gerade ist und außerdem: wen wir gerade suchen. Schon bald stellt sich heraus, dass Maud nämlich nicht zum ersten Mal einen liebgewonnenen Menschen verzweifelt sucht und dass sie mit ihren Gefühlen damals wie heute ziemlich alleine dastand. Wir begleiten Maud durch ihre Heimatstadt, die sich während ihres Lebens stark verändert hat, erinnern uns an Orten an Geschehnisse, die lange her und doch noch so greifbar sind. Wir erleben aber auch, wie Maud während der Geschichte immer häufiger Probleme bekommt, sich zu verständigen, wie sie umzieht und sich gar nicht heimisch fühlt, wir erleben Einbrüche, Umbrüche und Zusammenbrüche. In meinen Augen ist dieser Roman äußerst lesenswert! Wer ohne viel Theorie ein Gefühl für die Gefühls- und Gedankenwelt von Menschen mit Demenz erhalten möchte und nebenbei ein spannendes Drama miterleben will, sollte nach diesem Buch greifen. Maud benennt so manchen Gegenstand nach ihrer Logik, steckt ihn in ihre Manteltasche, beschreibt ihr Leben und gibt uns einen Einblick in die Welt, wie sie sie sieht. Die Erzählung springt manchmal ohne große Vorwarnung in den Zeiten, manches Mal fehlen auch manche Momente ganz, wenn Maud zum Beispiel Gesprächen nicht folgen kann. Wie soll sie mir als Leserin dann auch davon berichten? All das lässt mich als Leserin ebenfalls ratlos zurück. Bis zum Ende werden viele Fragen geklärt, aber nicht alle. So viel darf verraten werden. Und gerade das macht dieses Buch in meinen Augen so wertvoll: ich habe kein Alzheimer, fühle mich als Leserin dieses Buches jedoch keinen Deut mehr im Vorteil und möchte in die Welt schreien, damit uns endlich jemand hört und Antworten gibt: Aber Elisabeth wird doch vermisst!
Eine langsame, traurige und emotionale Geschichte über eine Frau mit Demenz. Da ich ja sowieso im Gesundheitswesen arbeite, hat mich die Thematik direkt angesprochen. Ich empfinde es als positiv, wie man aus der Sichtweise der Frau mit Demenz lesen darf. Dabei zeigt die Autorin welche Auswirkungen Demenz hat und wie unverstanden sich die Menschen mit Demenz fühlen. Ich fand das Buch hatte einen guten Abschluss, der wiederum zeigt, wie schnell sich Demenz entwickeln kann und fortschreitet. Zudem finde ich es sehr gut, dass ein Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit stattfindet und dass es in beiden Zeitspannend Parallelen gibt Zwischendrin war mir das Buch ein wenig zu langsam. Im Mittelteil hätte ich mit gerne noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht.
I really enjoyed this book. It's about 82 year old Maud who has Alzheimers. She is convinced her friend Elizabeth is missing but can't remember how, when or where she might be or any clues to finding her. The book slips between Maud's present and past. It's funny, sad, page turning and worth a read.
Elizabeth is Missing is told from the perspective of Maud, an 82-year-old woman who suffers from Alzheimer. Maud is trying to lead her life as well as possible. With all her struggles there is one thing that bothers her in particular: her friend Elizabeth is missing. While trying to find her, Maud remembers another unsolved mystery from her youth: shortly after the end of WWII her sister Sukey disappeared never to be seen again. As the story evolves, Maud’s condition slowly but steadily deteriorates. In the beginning she still is able to lead a halfway decent life and always recognizes her daughter and granddaughter. After she is made to move in with her daughter she can’t adjust to the new place and believes her daughter and granddaughter to be strangers most of the time. The reader slowly finds out more about what happened to Elizabeth and Sukey. What makes this book so extraordinary is that as Maud tells her story and a picture is slowly evolving for the reader, Maud is forgetting what happened. The only thing she always remembers is that Elizabeth is missing. This thought occupies her mind until the very end when all mysteries have been solved – something Maud doesn’t remember anymore. The book is written is a very light way that often makes you want to laugh but also plucks your heartstrings. What is going on in an Alzheimer patient’s mind probably couldn’t have been described any better than Emma Healey does here. I highly recommend this book to anyone who would like to read a book from a new and different perspective. There have been comparisons to The Curious Incident of the Dog in the Nighttime and I can only agree with those. Both books involve a mystery solved by a person who doesn’t fit into your usual detective models and who also isn’t the type you normally deal with. (I received a free digital copy via Penguin/NetGalley)
Ich war etwas zögerlich, dieses Buch zu lesen. Meine Oma hatte in ihren letztenJahren Demenz und für ihr Umfeld war es keine schöne Erfahrung. Die Autorin dieser Geschichte geht jedoch sehr behutsam und liebevoll mit diesem Thema um. Die Protagonistin ist sympathisch, man lacht mit ihr, man weint mit ihr und sie tut einem leid, wie sie nach und nach immer stärker den Bezug zum Hier und Jetzt verliert, von der Vergangenheit heimgesucht wird, zwei Begebenheiten ineinander verwebt und indem sie die eine auflöst auch die andere entwirrt - aber das nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ein schönes und emotionales Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.
Ich war etwas zögerlich, dieses Buch zu lesen. Meine Oma hatte in ihren letztenJahren Demenz und für ihr Umfeld war es keine schöne Erfahrung. Die Autorin dieser Geschichte geht jedoch sehr behutsam und liebevoll mit diesem Thema um. Die Protagonistin ist sympathisch, man lacht mit ihr, man weint mit ihr und sie tut einem leid, wie sie nach und nach immer stärker den Bezug zum Hier und Jetzt verliert, von der Vergangenheit heimgesucht wird, zwei Begebenheiten ineinander verwebt und indem sie die eine auflöst auch die andere entwirrt - aber das nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ein schönes und emotionales Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.













