Eine Nacht im November
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Familiengeheimnisse zur Zeit des Nationalsozialismus
Auch dieser Roman hat sehr gut die Geschichte und Bedeutung des Nationalsozialismus für Deutschland aufgegriffen. Im Zentrum stehen zwei Familien, die zu einer werden und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Schön waren die Kapitel aus der Vergangenheit aus unterschiedlichen Perspektiven. Rebecca, die schöne Jüdin, die sich in Rolf, den Sohn begeisterter Nationalsozialisten, verliebt. Arrangierte Ehen, ein Mord, häusliche Gewalt, ungewollte Kinder und immer wieder Hitler, Deportationen und Hass gegenüber Juden spielen eine große Rolle. Nicht so gut gefallen haben mir die Kapitel aus der Gegenwart mit der Protagonistin Sarah. Sie ist mir persönlich zu unstet und willenlos, lässt sich immer wieder wie eine Fahne im Wind rumreißen und ich konnte mich so gar nicht in sie hineinversetzen. Doch eine wichtige Erkenntnis hat sie: Nur weil sie schon Generationen von der Zeit des Nationalsozialsmus entfernt ist und viel darüber damals in der Schule gelernt hat, kann man die Zeit nicht ignorieren und einfach wegsehen. Denn sonst wiederholt sich die Geschichte.
Schwieriges Thema
Um das Buch aus meiner Sicht zu beurteilen, muss ich den historischen Hintergrund von der Geschichte der Personen im Buch trennen. Bis auf Rebecca sind eigentlich alle Personen unsympathisch und unangenehm. Lea war auch vor ihrem traumatischen Erlebnis schon eine selbstgefällige, eifersüchtige und hasserfüllte Person. Das Trauma hat sie nur noch gemeiner, hasserfüllter gemacht aber gewesen war sie schon vorher. Mirjam geht voll in ihrem Leid auf, sie suhlt sich geradezu darin um keine Verantwortung für sich selbst übernehmen zu müssen. Sie ist nicht in der Lage sich selbst zu reflektieren und durchweg eifersüchtig und selbstsüchtig. Sarah ist aber die schlimmste von allen. Mit 34 Jahre hat sie es nicht geschafft erwachsen zu werden und selbständig zu denken? Schiebt das dann auf einen kontrollsüchtigen Vater? Meines Erachtens leiden die Frauen alle samt an einer Impulskontrollstörung. Sarah ist unausgeglichen, kindisch, unfähig mit sich selbst klar zu kommen und sucht die Fehler immer bei den anderen. Sie ist nichts selber schuld und kann nichts dafür, dass sie in 34 Jahre sich nicht abkapseln konnte vom Vater, nicht über ihre Mutter hinweg kam und ist nicht in der Lage Entscheidungen zu treffen. Ständig springt sie auf und läuft davon. Ich finde es höchst unrealistisch, dass der Anwalt sich in sie verliebt hat. Bin sehr unzufrieden mit dem Buch..
Es ist ein schwieriges/heikles Thema, welches die Autorin dort erzählt. Mir persönlich ist der Roman teilweise zu klischeehaft und das Geheimnis der Geschichte schnell herauskristallisiert. Außerdem habe ich ein Problem mit der Hauptfigur, die mir oft zu schwach, oft zu unselbständig und plötzlich zu willensstark erscheint. Diese Entwicklung in nur wenigen Tagen ist unglaubwürdig. Auch werden zu viele Probleme angesprochen, die es für mich unrealistisch machen. Was ich schade finde, weil mir die Grundidee recht gut gefallen hat.
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Beiträge
Familiengeheimnisse zur Zeit des Nationalsozialismus
Auch dieser Roman hat sehr gut die Geschichte und Bedeutung des Nationalsozialismus für Deutschland aufgegriffen. Im Zentrum stehen zwei Familien, die zu einer werden und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Schön waren die Kapitel aus der Vergangenheit aus unterschiedlichen Perspektiven. Rebecca, die schöne Jüdin, die sich in Rolf, den Sohn begeisterter Nationalsozialisten, verliebt. Arrangierte Ehen, ein Mord, häusliche Gewalt, ungewollte Kinder und immer wieder Hitler, Deportationen und Hass gegenüber Juden spielen eine große Rolle. Nicht so gut gefallen haben mir die Kapitel aus der Gegenwart mit der Protagonistin Sarah. Sie ist mir persönlich zu unstet und willenlos, lässt sich immer wieder wie eine Fahne im Wind rumreißen und ich konnte mich so gar nicht in sie hineinversetzen. Doch eine wichtige Erkenntnis hat sie: Nur weil sie schon Generationen von der Zeit des Nationalsozialsmus entfernt ist und viel darüber damals in der Schule gelernt hat, kann man die Zeit nicht ignorieren und einfach wegsehen. Denn sonst wiederholt sich die Geschichte.
Schwieriges Thema
Um das Buch aus meiner Sicht zu beurteilen, muss ich den historischen Hintergrund von der Geschichte der Personen im Buch trennen. Bis auf Rebecca sind eigentlich alle Personen unsympathisch und unangenehm. Lea war auch vor ihrem traumatischen Erlebnis schon eine selbstgefällige, eifersüchtige und hasserfüllte Person. Das Trauma hat sie nur noch gemeiner, hasserfüllter gemacht aber gewesen war sie schon vorher. Mirjam geht voll in ihrem Leid auf, sie suhlt sich geradezu darin um keine Verantwortung für sich selbst übernehmen zu müssen. Sie ist nicht in der Lage sich selbst zu reflektieren und durchweg eifersüchtig und selbstsüchtig. Sarah ist aber die schlimmste von allen. Mit 34 Jahre hat sie es nicht geschafft erwachsen zu werden und selbständig zu denken? Schiebt das dann auf einen kontrollsüchtigen Vater? Meines Erachtens leiden die Frauen alle samt an einer Impulskontrollstörung. Sarah ist unausgeglichen, kindisch, unfähig mit sich selbst klar zu kommen und sucht die Fehler immer bei den anderen. Sie ist nichts selber schuld und kann nichts dafür, dass sie in 34 Jahre sich nicht abkapseln konnte vom Vater, nicht über ihre Mutter hinweg kam und ist nicht in der Lage Entscheidungen zu treffen. Ständig springt sie auf und läuft davon. Ich finde es höchst unrealistisch, dass der Anwalt sich in sie verliebt hat. Bin sehr unzufrieden mit dem Buch..
Es ist ein schwieriges/heikles Thema, welches die Autorin dort erzählt. Mir persönlich ist der Roman teilweise zu klischeehaft und das Geheimnis der Geschichte schnell herauskristallisiert. Außerdem habe ich ein Problem mit der Hauptfigur, die mir oft zu schwach, oft zu unselbständig und plötzlich zu willensstark erscheint. Diese Entwicklung in nur wenigen Tagen ist unglaubwürdig. Auch werden zu viele Probleme angesprochen, die es für mich unrealistisch machen. Was ich schade finde, weil mir die Grundidee recht gut gefallen hat.







