Eine Liebe in Auschwitz
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Beschreibung
»Geschmack von bitterer Süße, vor einer Ewigkeit gekostet. Nur die Erinnerung bleibt – die Erinnerung an die erste Liebe. Sie liegt im Nebel der Vergangenheit, schmerzvoller noch: Sie ging verloren.«
Süddeutsche Zeitung
Der 19jährige Pole Jurek Bielecki wird 1940 als Widerstandskämpfer in das neu eingerichtete Konzentrationslager Auschwitz gebracht. Er verliebt sich in die junge Jüdin Cyla Cybulska. Mit Hilfe treuer Freunde, einer gestohlenen Uniform und falscher Papiere gelingt dem Paar die Flucht. Cyla wird bei einer älteren Bäuerin versteckt, Jerzy geht zu den Partisanen.
Aufgrund falscher Angaben der Bäuerin glauben beide nach dem Ende des Krieges, der andere sei tot. Cyla heiratet und geht nach New York, und auch Jerzy gründet eine Familie. Erst 1983 erfahren sie durch Zufall, daß der andere noch lebt und nehmen Kontakt zueinander auf. Eine sorgfältig recherchierte, spannend erzählte Geschichte, die ans Wunderbare grenzt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Thilo Thielke, geboren 1968, war von 1990 bis 1997 Redakteur bei ›Spiegel‹-TV und arbeitet seit 1997 als Redakteur im Deutschland-Ressort des ›Spiegel‹.
Beiträge
Berührende und spannende Geschichte und es zeigt, dass in düsteren Zeiten auch ein kleines Licht am Ende des Tunnels ist.
Manche Bücher warten geduldig. Dieses kleine Büchlein schwebte schon lange auf meiner Leseliste – irgendwo zwischen all den Titeln zum Zweiten Weltkrieg, zu Auschwitz, zu den Konzentrationslagern. Und da der Januar bei mir ganz im Zeichen genau dieser dunklen Kapitel der Geschichte steht, war klar: Jetzt ist der Moment. Und wieder einmal hat sich bestätigt, was all die Bücher zuvor schon gezeigt haben – und was doch niemals begreifbar wird. Die Grausamkeit. Die Entmenschlichung. Das Unvorstellbare, das die Häftlinge von Auschwitz Tag für Tag ertragen mussten. Thilo Thielke erzählt in Eine Liebe in Auschwitz die wahre Geschichte von Jerzy Bielecki und Cyla Cybulska. Zwei junge Menschen, eingesperrt in einem Vernichtungslager, dessen einziger Zweck der Tod war. Und doch – mitten in diesem Ort des Grauens – entsteht etwas, das dort eigentlich keinen Platz haben dürfte: Liebe. Genau das macht dieses Buch so besonders. Denn zwischen Baracken, Hunger, Angst und Willkür gibt es plötzlich dieses Licht am Ende des Tunnels. Diese leise, fast unbegreifliche Hoffnung. Eine Liebe, die sich vorsichtig ihren Raum nimmt – und mir beim Lesen immer wieder einen Schauer über den Rücken gejagt hat. Allein der Gedanke, dass so etwas dort überhaupt existieren konnte, wirkt fast unwirklich. Was mich tief berührt hat, ist die Menschlichkeit, die sich durch die Geschichte zieht. Menschen, die trotz eigener Lebensgefahr füreinander einstehen. Die Risiken eingehen, nicht aus Eigennutz, sondern um einem anderen Menschen einen Moment Wärme, Nähe, Hoffnung zu schenken. Dieses Buch zeigt eindrücklich: Denke nicht nur an dich selbst. Reiche anderen die Hand. Erzeuge Gefühle – nicht nur für dich, sondern für die anderen. Der Schreibstil von Thilo Thielke ist dabei genau richtig gewählt. Nicht reißerisch. Nicht effekthascherisch. Sondern ruhig, nüchtern, beschreibend. Gerade diese Zurückhaltung lässt das Erzählte umso stärker wirken. Der Spannungsbogen trägt durch das gesamte Buch, weil man unaufhörlich wissen will: Wie kann diese Liebe unter solchen Umständen entstehen? Und vor allem – kann sie Bestand haben? Eine Liebe in Auschwitz ist kein Buch, das man „einfach liest“. Es ist eines, das man fühlt. Das schmerzt. Das erschüttert. Und das gleichzeitig zeigt, dass selbst in den düstersten Zeiten ein Lichtblick existieren kann. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der sich mit dem Thema Konzentrationslager Auschwitz oder dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Es macht das Grauen nicht kleiner – aber es zeigt, dass Menschlichkeit selbst dort nicht vollständig ausgelöscht werden konnte. Und genau das macht diese Geschichte so unendlich wertvoll.
Beschreibung
»Geschmack von bitterer Süße, vor einer Ewigkeit gekostet. Nur die Erinnerung bleibt – die Erinnerung an die erste Liebe. Sie liegt im Nebel der Vergangenheit, schmerzvoller noch: Sie ging verloren.«
Süddeutsche Zeitung
Der 19jährige Pole Jurek Bielecki wird 1940 als Widerstandskämpfer in das neu eingerichtete Konzentrationslager Auschwitz gebracht. Er verliebt sich in die junge Jüdin Cyla Cybulska. Mit Hilfe treuer Freunde, einer gestohlenen Uniform und falscher Papiere gelingt dem Paar die Flucht. Cyla wird bei einer älteren Bäuerin versteckt, Jerzy geht zu den Partisanen.
Aufgrund falscher Angaben der Bäuerin glauben beide nach dem Ende des Krieges, der andere sei tot. Cyla heiratet und geht nach New York, und auch Jerzy gründet eine Familie. Erst 1983 erfahren sie durch Zufall, daß der andere noch lebt und nehmen Kontakt zueinander auf. Eine sorgfältig recherchierte, spannend erzählte Geschichte, die ans Wunderbare grenzt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Thilo Thielke, geboren 1968, war von 1990 bis 1997 Redakteur bei ›Spiegel‹-TV und arbeitet seit 1997 als Redakteur im Deutschland-Ressort des ›Spiegel‹.
Beiträge
Berührende und spannende Geschichte und es zeigt, dass in düsteren Zeiten auch ein kleines Licht am Ende des Tunnels ist.
Manche Bücher warten geduldig. Dieses kleine Büchlein schwebte schon lange auf meiner Leseliste – irgendwo zwischen all den Titeln zum Zweiten Weltkrieg, zu Auschwitz, zu den Konzentrationslagern. Und da der Januar bei mir ganz im Zeichen genau dieser dunklen Kapitel der Geschichte steht, war klar: Jetzt ist der Moment. Und wieder einmal hat sich bestätigt, was all die Bücher zuvor schon gezeigt haben – und was doch niemals begreifbar wird. Die Grausamkeit. Die Entmenschlichung. Das Unvorstellbare, das die Häftlinge von Auschwitz Tag für Tag ertragen mussten. Thilo Thielke erzählt in Eine Liebe in Auschwitz die wahre Geschichte von Jerzy Bielecki und Cyla Cybulska. Zwei junge Menschen, eingesperrt in einem Vernichtungslager, dessen einziger Zweck der Tod war. Und doch – mitten in diesem Ort des Grauens – entsteht etwas, das dort eigentlich keinen Platz haben dürfte: Liebe. Genau das macht dieses Buch so besonders. Denn zwischen Baracken, Hunger, Angst und Willkür gibt es plötzlich dieses Licht am Ende des Tunnels. Diese leise, fast unbegreifliche Hoffnung. Eine Liebe, die sich vorsichtig ihren Raum nimmt – und mir beim Lesen immer wieder einen Schauer über den Rücken gejagt hat. Allein der Gedanke, dass so etwas dort überhaupt existieren konnte, wirkt fast unwirklich. Was mich tief berührt hat, ist die Menschlichkeit, die sich durch die Geschichte zieht. Menschen, die trotz eigener Lebensgefahr füreinander einstehen. Die Risiken eingehen, nicht aus Eigennutz, sondern um einem anderen Menschen einen Moment Wärme, Nähe, Hoffnung zu schenken. Dieses Buch zeigt eindrücklich: Denke nicht nur an dich selbst. Reiche anderen die Hand. Erzeuge Gefühle – nicht nur für dich, sondern für die anderen. Der Schreibstil von Thilo Thielke ist dabei genau richtig gewählt. Nicht reißerisch. Nicht effekthascherisch. Sondern ruhig, nüchtern, beschreibend. Gerade diese Zurückhaltung lässt das Erzählte umso stärker wirken. Der Spannungsbogen trägt durch das gesamte Buch, weil man unaufhörlich wissen will: Wie kann diese Liebe unter solchen Umständen entstehen? Und vor allem – kann sie Bestand haben? Eine Liebe in Auschwitz ist kein Buch, das man „einfach liest“. Es ist eines, das man fühlt. Das schmerzt. Das erschüttert. Und das gleichzeitig zeigt, dass selbst in den düstersten Zeiten ein Lichtblick existieren kann. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der sich mit dem Thema Konzentrationslager Auschwitz oder dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Es macht das Grauen nicht kleiner – aber es zeigt, dass Menschlichkeit selbst dort nicht vollständig ausgelöscht werden konnte. Und genau das macht diese Geschichte so unendlich wertvoll.




