Eine kurze Geschichte der Trunkenheit
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mark Forsyth, 1977 in London geboren, studierte Literatur und Linguistik an der University of Oxford. Sein besonderes Interesse gilt der Semantik und Worten, die in der Alltagssprache nicht mehr verwendet werden. In seinem Blog »The Inky Fool« teilt er seit 2009 seine Liebe zur Sprache. Er lebt in London.
Beiträge
Köstlich
Das wohl unterhaltsame Sachbuch das ich je in der Hand hatte. Auf bescheidenen 270 Seiten wird humorvoll von den ersten Besäufnissen und damit einhergehenden Orgien der Menschheit bis hin zu den Saloons und Cocktailpartys von heute berichtet. Also ein kleines Lexikon zum Schmunzeln und vielleicht auch ein wenig Klugscheißen beim nächsten Absturz.
Es ist theoretisch möglich, dass wir in ferner Zukunft auch Crack kultiviert haben. Jeder wird wissen, dass man Crack natürlich nur donnerstags zur Teatime raucht, und dann auch nur ein einziges Kristall. Deine Großmutter wird sich ihr Pfeifchen anzünden, während du höflich mit dem Vikar plauderst und dieser die Blätterteigtäschchen herumgehen lässt. Zu Crack werden immer Blätterteigtäschchen gereicht.
Irgendwie finde ich es schwierig, einem Sachbuch selbst wenn es locker geschrieben ist dieselbe Anzahl Sterne zu geben wie einem Roman. Sachbücher sind für mich ein bisschen wie Sport: Es kostet oft mehr Überwindung, damit anzufangen, aber hinterher weiß man, dass es gut war. Dieses Buch allerdings hat es mir leichter gemacht. Der Autor hat ein ohnehin schon spannendes Thema – ich meine, wer kommt bitte auf die Idee, Trinken anthropologisch zu beleuchten? so unterhaltsam und verständlich beschrieben, dass ich das Sachbuch tatsächlich an einem einzigen Abend lesen konnte. Auch wenn ich, wie bei Sachbüchern üblich, erstmal ein bisschen Zeit brauchte, um reinzukommen, war es eine echte Freude. Ich habe bizarre, lustige und teilweise eklige Fakten gelernt, die mich einerseits zum Staunen gebracht haben und mir andererseits das Gefühl gaben, dass ich sie nicht sofort wieder vergessen werde. Das ist bemerkenswert, denn oft habe ich bei Sachbüchern, die ich schnell lese, das Gefühl, dass kaum etwas hängen bleibt. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte nicht unfassbar viel Spaß beim Lesen gehabt. Es ist zwar kein Roman, sondern eben ein Sachbuch, aber ich freue mich wirklich, dass ich es gelesen habe es war einfach richtig, richtig cool. Besonders positiv fand ich, dass es nicht nur etwas für Menschen ist, die aus einer akademischen Blase kommen. Der Schreibstil ist so angenehm einfach, dass wirklich jeder Zugang findet. Anthropologische Sachbücher ohne hohe Einstiegshürde? Lieben wir!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mark Forsyth, 1977 in London geboren, studierte Literatur und Linguistik an der University of Oxford. Sein besonderes Interesse gilt der Semantik und Worten, die in der Alltagssprache nicht mehr verwendet werden. In seinem Blog »The Inky Fool« teilt er seit 2009 seine Liebe zur Sprache. Er lebt in London.
Beiträge
Köstlich
Das wohl unterhaltsame Sachbuch das ich je in der Hand hatte. Auf bescheidenen 270 Seiten wird humorvoll von den ersten Besäufnissen und damit einhergehenden Orgien der Menschheit bis hin zu den Saloons und Cocktailpartys von heute berichtet. Also ein kleines Lexikon zum Schmunzeln und vielleicht auch ein wenig Klugscheißen beim nächsten Absturz.
Es ist theoretisch möglich, dass wir in ferner Zukunft auch Crack kultiviert haben. Jeder wird wissen, dass man Crack natürlich nur donnerstags zur Teatime raucht, und dann auch nur ein einziges Kristall. Deine Großmutter wird sich ihr Pfeifchen anzünden, während du höflich mit dem Vikar plauderst und dieser die Blätterteigtäschchen herumgehen lässt. Zu Crack werden immer Blätterteigtäschchen gereicht.
Irgendwie finde ich es schwierig, einem Sachbuch selbst wenn es locker geschrieben ist dieselbe Anzahl Sterne zu geben wie einem Roman. Sachbücher sind für mich ein bisschen wie Sport: Es kostet oft mehr Überwindung, damit anzufangen, aber hinterher weiß man, dass es gut war. Dieses Buch allerdings hat es mir leichter gemacht. Der Autor hat ein ohnehin schon spannendes Thema – ich meine, wer kommt bitte auf die Idee, Trinken anthropologisch zu beleuchten? so unterhaltsam und verständlich beschrieben, dass ich das Sachbuch tatsächlich an einem einzigen Abend lesen konnte. Auch wenn ich, wie bei Sachbüchern üblich, erstmal ein bisschen Zeit brauchte, um reinzukommen, war es eine echte Freude. Ich habe bizarre, lustige und teilweise eklige Fakten gelernt, die mich einerseits zum Staunen gebracht haben und mir andererseits das Gefühl gaben, dass ich sie nicht sofort wieder vergessen werde. Das ist bemerkenswert, denn oft habe ich bei Sachbüchern, die ich schnell lese, das Gefühl, dass kaum etwas hängen bleibt. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte nicht unfassbar viel Spaß beim Lesen gehabt. Es ist zwar kein Roman, sondern eben ein Sachbuch, aber ich freue mich wirklich, dass ich es gelesen habe es war einfach richtig, richtig cool. Besonders positiv fand ich, dass es nicht nur etwas für Menschen ist, die aus einer akademischen Blase kommen. Der Schreibstil ist so angenehm einfach, dass wirklich jeder Zugang findet. Anthropologische Sachbücher ohne hohe Einstiegshürde? Lieben wir!














