Eine ganze Welt
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Eine Frau am Wendepunkt. Ein Geheimnis, das sie von allen trennt, die ihr wichtig sind. Und die Möglichkeit, mit viel Verständnis füreinander Brücken zu schlagen.
Surie Eckstein erfüllt ihr Leben als Oberhaupt einer Großfamilie. Sie erwartet gerade ihr erstes Urenkelkind, als eine Katastrophe eintritt – oder ist es ein Gottesgeschenk? Mit 57 Jahren ist sie noch einmal schwanger - mit Zwillingen! Plötzlich fühlt sich Surie, in der chassidischen Gemeinde von Brooklyn hochangesehen und ständig von Menschen umgeben, völlig allein. Nicht einmal Yidel, der nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihr bester Freund ist, wagt sie sich anzuvertrauen, so groß ist ihre Scham. Denn was sollen bloß die Leute denken? Zum ersten Mal stellt Surie die starren Regeln infrage, die ihr ganzes Leben geprägt haben.
„Ein Buch voller Weisheit, über die Differenz zwischen dem Leben, wie es sein sollte und wie es ist.“ Amy Bloom
„Eine lebenserfahrene ältere Frau in einem jugendlichen Dilemma. Ein Roman, so schön wie überraschend.“ Claire Messud
„Goldie Goldbloom zeigt, wie schwierig es ist, sich selbst zu akzeptieren, sich selbst wirklich zu kennen.“ Audrey Niffenegger
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Goldie Goldbloom, geboren 1964 in Perth, Australien, wurde für ihren ersten Roman The Paperbark Shoe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Eine ganze Welt war in den USA ein großer Erfolg und erscheint in zahlreichen Sprachen. Goldbloom lebt als Chassidin in Chicago und hat acht Kinder.
Beiträge
Eine berührende Geschichte, aber mir hat teilweise die Handlung gefehlt
Surie ist eine jüdische Frau Mitte fünfzig, die ungeplant nochmal mit Zwillingen schwanger wird. Sie versucht ihre Schwangerschaft zu verbergen aus Angst vor der gesellschaftlichen Reaktion, besonders weil sie fest in einer jüdischen Gesellschaft verankert ist. In dem Buch werden viele Themen wie Verlust und Schuldgefühle, gesellschaftliche Scham, Emanzipation der Frau und vieles mehr aufgegriffen. Mir hat auch die Intergration der jüdischen Kultur in dem Buch gut gefallen, da ich persönlich nicht so vertraut mit deren Kultur bin. Das fand ich sehr interessant. Grundsätzlich eine bewegende Geschichte, wobei mir an manchen Stellen etwas der Inhalt und die Handlung gefehlt hat.
Jahreshighlight
📚Inhalt Surie ist fast 60 Jahre alt, hat viele Kinder und einige Enkel und freut sich mit ihrem Mann auf ihren Ruhestand. Doch dann findet sie heraus, dass sie schwanger ist mit Zwillingen. Wir bekommen viele Einblicke in ihre Gefühle und Gedanken. Das Buch zeigt den inneren Konflikt von Surie auf und spricht viele tabuisierte Themen an. Surie erzählt ihrem Mann nichts von der Schwangerschaft, ebenfalls verheimlicht sie es vor der restlichen Familie. Durch die häufigen Krankenhausbesuche wird Surie zur zufälligen Übersetzerin für eine andere chassidische Frau. Die Krankenschwester schafft es, Surie für einen Hilfsjob auf der Abteilung zu gewinnen. Dadurch beginnt Surie in ihrem hohen Alter, sich für die Physiologie des menschlichen Körpers zu interessieren und beginnt zu lernen. Doch auch das verheimlicht Surie vor ihrem Mann. Sie verstrickt sich in Lügen und erlebt einige Gewissenskonflikte, die meiner Meinung nach sehr gelungen geschrieben wurde. 📖 Meinung Was für eine schöne Geschichte! Ich kann mir nicht erklären, woher meine Faszination für orthodoxe Juden kommt, aber immer wieder greife ich zu Büchern, die das Leben jüdischer Familien behandeln. So auch hier. Was ich allerdings wirklich nicht nachvollziehen konnte, war einerseits, dass ihr Mann nichts bemerkt hatte und auch, dass sie es ihm neun Monate nicht erzählte. Trotzdessen war es für mich eines meiner diesjährigen Highlights.
Ein leiser, feiner Familienroman
Surie Eckstein ist 57 Jahre alt, lebt in einer chassidischen Gemeinde in Brooklyn und ist mit Zwillingen schwanger. Zunächst freut sie sich nicht über ihre Schwangerschaft und vertraut sich weder ihrem Mann noch dem Rest ihrer Familie an. Sie führt ein Doppelleben und zum ersten Mal beginnt sie die starren Vorschriften ihres Glaubens zu hinterfragen. Sie emanzipiert sich in kleinen, leisen Schritten und setzt sich zudem mit einem Trauma auseinander, welches sie mit einem ihrer Söhne erlebt hat. „Eine ganze Welt“ hat mich in vielerlei Hinsicht bewegt. Ich habe Einblicke in eine Gemeinschaft bekommen über die ich bisher nichts wusste und die mir in vielen Teilen sehr fremd ist. Dennoch schafft es Goldie Goldbloom ein differenziertes Bild des chassidischen Judentums zu beschreiben. Ein leiser Roman mit viel Tiefe und Wucht.

Surie Eckstein ist 57, vielfache Mutter und Großmutter und schwanger. Dies bringt ihr bisheriges Leben komplett durcheinander, zumal sie sich niemandem in der chassidischen Gemeinde von Brooklyn anvertrauen mag. Ein innerer Kampf mit sich und der Welt, wie sie sie bislang wahrgenommen hat, beginnt. In diesem Alter noch einmal Mutter zu werden, ist vermutlich für jede Frau eine ganz besondere Situation. Gedanken, ob man überhaupt fit genug ist, noch einmal zwei Kinder großzuziehen und ihnen auch gerecht zu werden, ob man überhaupt alt genug wird, um sie erwachsen werden zu sehen, schwirren da durch den Kopf. Bei Surie kommen noch andere Faktoren hinzu, der Tod eines ihrer Söhne kommt wieder ins Bewußtsein, da sie den Tod dieses Kindes noch nicht verarbeitet hat. Außerdem lernt sie im Krankenhaus, angeleitet durch ihre Hebamme Val eine ganz andere Welt und ein Wissen kennen, das ihr keine Angst mehr macht, sondern Freude. Goldie Goldbloom nimmt uns Leser:innen mit auf den Weg ins Innere ihrer Protagonistin Surie und bringt uns diese unbekannte Welt näher, die Regeln, aber auch den starken familiären Zusammenhalt und den Zusammenhalt in der chassidischen Gemeinde. Sie zeigt, dass Surie beides möchte, in der Gemeinde und in ihrer Familie verankert sein und doch ein paar Dinge anders machen, als das von ihr erwartet wird. Mit liebevollen Beschreibungen der einzelnen Personen und Situationen gelingt es Goldie Goldbloom, einen Einblick in einen fremden Mikrokosmos zu geben. Suries Gedanken und Gefühle waren mir ganz nah während des Lesens, ich habe mit ihr gezweifelt, gehadert und auch geweint. „Eine ganze Welt“ ist ein ganz liebevoll erzähltes Buch, das ich vom ersten bis zum letzten Satz wunderschön fand, auch wenn es an manchen Stellen sehr traurig ist.
Surie und Yidel, chassidische Juden, der verschwiegene Selbstmord ihres schwulen Sohnes, die Zwillingsschwangerschaft mit 57 Jahren - auch verschwiegen… Familiengeschichten in einer unbekannten Parallelwelt - erst hatte ich das Gefühl, das Buch kommt nicht vom Fleck und ab knapp der Hälfte konnte ich es nicht mehr weglegen. „Was Eltern nicht alles tun …“ Genau - ein Appell gegen Sprachlosigkeit und Verschweigen
Ein Einblick in eine andere Kultur und den schweren Umgang mit einem eigentlich so schönem Thema, der Schwangerschaft und Geburt. Mir war lange nicht klar, warum die Protagonistin so handelt, wie sie handelt. Es wurde mir erst im Verlauf der Geschichte bewusst. Eine starke Frau, die ihr Schicksal lange verheimlicht und damit viel Last mit sich umher trägt. Die Autorin hat eine angenehme und sanfte Schreibweise gewählt, die die Geschichte verdaulich macht und einem das Leben in einer unbekannten Kultur näher bringt. Ein schönes Buch, was sowohl bildet als auch emotional trifft.
Sicherlich ein schwieriges Thema in einer, zumindest für mich, sehr fremden Kultur / Religion. Ich habe das Buch nicht vollständig gelesen, da es mir etwas an Handlung fehlt. Auch der Chassidismus und die vielen jiddischen Begriffe haben mir den Zugang zu diesem Buch erschwert. Sicherlich ist es für Interessierte dennoch ein lesenswertes Buch.
Beschreibung
Eine Frau am Wendepunkt. Ein Geheimnis, das sie von allen trennt, die ihr wichtig sind. Und die Möglichkeit, mit viel Verständnis füreinander Brücken zu schlagen.
Surie Eckstein erfüllt ihr Leben als Oberhaupt einer Großfamilie. Sie erwartet gerade ihr erstes Urenkelkind, als eine Katastrophe eintritt – oder ist es ein Gottesgeschenk? Mit 57 Jahren ist sie noch einmal schwanger - mit Zwillingen! Plötzlich fühlt sich Surie, in der chassidischen Gemeinde von Brooklyn hochangesehen und ständig von Menschen umgeben, völlig allein. Nicht einmal Yidel, der nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihr bester Freund ist, wagt sie sich anzuvertrauen, so groß ist ihre Scham. Denn was sollen bloß die Leute denken? Zum ersten Mal stellt Surie die starren Regeln infrage, die ihr ganzes Leben geprägt haben.
„Ein Buch voller Weisheit, über die Differenz zwischen dem Leben, wie es sein sollte und wie es ist.“ Amy Bloom
„Eine lebenserfahrene ältere Frau in einem jugendlichen Dilemma. Ein Roman, so schön wie überraschend.“ Claire Messud
„Goldie Goldbloom zeigt, wie schwierig es ist, sich selbst zu akzeptieren, sich selbst wirklich zu kennen.“ Audrey Niffenegger
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Goldie Goldbloom, geboren 1964 in Perth, Australien, wurde für ihren ersten Roman The Paperbark Shoe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Eine ganze Welt war in den USA ein großer Erfolg und erscheint in zahlreichen Sprachen. Goldbloom lebt als Chassidin in Chicago und hat acht Kinder.
Beiträge
Eine berührende Geschichte, aber mir hat teilweise die Handlung gefehlt
Surie ist eine jüdische Frau Mitte fünfzig, die ungeplant nochmal mit Zwillingen schwanger wird. Sie versucht ihre Schwangerschaft zu verbergen aus Angst vor der gesellschaftlichen Reaktion, besonders weil sie fest in einer jüdischen Gesellschaft verankert ist. In dem Buch werden viele Themen wie Verlust und Schuldgefühle, gesellschaftliche Scham, Emanzipation der Frau und vieles mehr aufgegriffen. Mir hat auch die Intergration der jüdischen Kultur in dem Buch gut gefallen, da ich persönlich nicht so vertraut mit deren Kultur bin. Das fand ich sehr interessant. Grundsätzlich eine bewegende Geschichte, wobei mir an manchen Stellen etwas der Inhalt und die Handlung gefehlt hat.
Jahreshighlight
📚Inhalt Surie ist fast 60 Jahre alt, hat viele Kinder und einige Enkel und freut sich mit ihrem Mann auf ihren Ruhestand. Doch dann findet sie heraus, dass sie schwanger ist mit Zwillingen. Wir bekommen viele Einblicke in ihre Gefühle und Gedanken. Das Buch zeigt den inneren Konflikt von Surie auf und spricht viele tabuisierte Themen an. Surie erzählt ihrem Mann nichts von der Schwangerschaft, ebenfalls verheimlicht sie es vor der restlichen Familie. Durch die häufigen Krankenhausbesuche wird Surie zur zufälligen Übersetzerin für eine andere chassidische Frau. Die Krankenschwester schafft es, Surie für einen Hilfsjob auf der Abteilung zu gewinnen. Dadurch beginnt Surie in ihrem hohen Alter, sich für die Physiologie des menschlichen Körpers zu interessieren und beginnt zu lernen. Doch auch das verheimlicht Surie vor ihrem Mann. Sie verstrickt sich in Lügen und erlebt einige Gewissenskonflikte, die meiner Meinung nach sehr gelungen geschrieben wurde. 📖 Meinung Was für eine schöne Geschichte! Ich kann mir nicht erklären, woher meine Faszination für orthodoxe Juden kommt, aber immer wieder greife ich zu Büchern, die das Leben jüdischer Familien behandeln. So auch hier. Was ich allerdings wirklich nicht nachvollziehen konnte, war einerseits, dass ihr Mann nichts bemerkt hatte und auch, dass sie es ihm neun Monate nicht erzählte. Trotzdessen war es für mich eines meiner diesjährigen Highlights.
Ein leiser, feiner Familienroman
Surie Eckstein ist 57 Jahre alt, lebt in einer chassidischen Gemeinde in Brooklyn und ist mit Zwillingen schwanger. Zunächst freut sie sich nicht über ihre Schwangerschaft und vertraut sich weder ihrem Mann noch dem Rest ihrer Familie an. Sie führt ein Doppelleben und zum ersten Mal beginnt sie die starren Vorschriften ihres Glaubens zu hinterfragen. Sie emanzipiert sich in kleinen, leisen Schritten und setzt sich zudem mit einem Trauma auseinander, welches sie mit einem ihrer Söhne erlebt hat. „Eine ganze Welt“ hat mich in vielerlei Hinsicht bewegt. Ich habe Einblicke in eine Gemeinschaft bekommen über die ich bisher nichts wusste und die mir in vielen Teilen sehr fremd ist. Dennoch schafft es Goldie Goldbloom ein differenziertes Bild des chassidischen Judentums zu beschreiben. Ein leiser Roman mit viel Tiefe und Wucht.

Surie Eckstein ist 57, vielfache Mutter und Großmutter und schwanger. Dies bringt ihr bisheriges Leben komplett durcheinander, zumal sie sich niemandem in der chassidischen Gemeinde von Brooklyn anvertrauen mag. Ein innerer Kampf mit sich und der Welt, wie sie sie bislang wahrgenommen hat, beginnt. In diesem Alter noch einmal Mutter zu werden, ist vermutlich für jede Frau eine ganz besondere Situation. Gedanken, ob man überhaupt fit genug ist, noch einmal zwei Kinder großzuziehen und ihnen auch gerecht zu werden, ob man überhaupt alt genug wird, um sie erwachsen werden zu sehen, schwirren da durch den Kopf. Bei Surie kommen noch andere Faktoren hinzu, der Tod eines ihrer Söhne kommt wieder ins Bewußtsein, da sie den Tod dieses Kindes noch nicht verarbeitet hat. Außerdem lernt sie im Krankenhaus, angeleitet durch ihre Hebamme Val eine ganz andere Welt und ein Wissen kennen, das ihr keine Angst mehr macht, sondern Freude. Goldie Goldbloom nimmt uns Leser:innen mit auf den Weg ins Innere ihrer Protagonistin Surie und bringt uns diese unbekannte Welt näher, die Regeln, aber auch den starken familiären Zusammenhalt und den Zusammenhalt in der chassidischen Gemeinde. Sie zeigt, dass Surie beides möchte, in der Gemeinde und in ihrer Familie verankert sein und doch ein paar Dinge anders machen, als das von ihr erwartet wird. Mit liebevollen Beschreibungen der einzelnen Personen und Situationen gelingt es Goldie Goldbloom, einen Einblick in einen fremden Mikrokosmos zu geben. Suries Gedanken und Gefühle waren mir ganz nah während des Lesens, ich habe mit ihr gezweifelt, gehadert und auch geweint. „Eine ganze Welt“ ist ein ganz liebevoll erzähltes Buch, das ich vom ersten bis zum letzten Satz wunderschön fand, auch wenn es an manchen Stellen sehr traurig ist.
Surie und Yidel, chassidische Juden, der verschwiegene Selbstmord ihres schwulen Sohnes, die Zwillingsschwangerschaft mit 57 Jahren - auch verschwiegen… Familiengeschichten in einer unbekannten Parallelwelt - erst hatte ich das Gefühl, das Buch kommt nicht vom Fleck und ab knapp der Hälfte konnte ich es nicht mehr weglegen. „Was Eltern nicht alles tun …“ Genau - ein Appell gegen Sprachlosigkeit und Verschweigen
Ein Einblick in eine andere Kultur und den schweren Umgang mit einem eigentlich so schönem Thema, der Schwangerschaft und Geburt. Mir war lange nicht klar, warum die Protagonistin so handelt, wie sie handelt. Es wurde mir erst im Verlauf der Geschichte bewusst. Eine starke Frau, die ihr Schicksal lange verheimlicht und damit viel Last mit sich umher trägt. Die Autorin hat eine angenehme und sanfte Schreibweise gewählt, die die Geschichte verdaulich macht und einem das Leben in einer unbekannten Kultur näher bringt. Ein schönes Buch, was sowohl bildet als auch emotional trifft.
Sicherlich ein schwieriges Thema in einer, zumindest für mich, sehr fremden Kultur / Religion. Ich habe das Buch nicht vollständig gelesen, da es mir etwas an Handlung fehlt. Auch der Chassidismus und die vielen jiddischen Begriffe haben mir den Zugang zu diesem Buch erschwert. Sicherlich ist es für Interessierte dennoch ein lesenswertes Buch.
















