Eine Frau am Telefon
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Carole Fives, geboren 1971, ist bildende Künstlerin und Autorin. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie in Frankreich bereits mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen ihre Romane Eine Frau am Telefon (2018) und Kleine Fluchten (2021) bei Zsolnay.
Beiträge
Ganz nett für zwischendurch.
Die Geschichte besteht aus vielen Telefonaten einer Mutter mit ihrer Tochter, bei denen ausschließlich die Mutter zu Wort kommt. Das war zwar unterhaltsam und stellenweise witzig, irgendwann ging mir die toxische Persönlichkeit der Mutter aber nur noch auf die Nerven. Der Roman endete so abrupt wie er angefangen hat und ich bin mir nicht sicher, ob ich daraus irgendetwas mitnehmen kann.
Charlène telefoniert mit ihrer Tochter. Sie lässt sie an ihrem Alltag teilhaben, ohne jedoch wirklich um ein echtes Gespräch, einen Austausch bemüht zu sein. In dem rein monologischen Text, der gespickt mit direkten Vorwürfen und anklagenden Phrasen ist, stellt Carole Fives die Misskommunikation zwischen Mutter und Tochter dar.
Gut gemachtes Buch mit einer schrecklich unsympathischen Protagonistin
Puhh, es fällt mir super schwer, dieses Buch zu bewerten. Es ist richtig gut gemacht. Der Text besteht nur aus Anrufen der Mutter Charlène an ihre Tochter und ist sehr schnell und flüssig zu lesen. Der Autorin gelingt es, die Protagonistin extrem lebendig wirken zu lassen. Allerdings ist Charlène so unsympathisch, dass mich dieses Buch wahnsinnig wütend gemacht hat. Eine Frau, die ständig am Jammern und Schimpfen ist, in Selbstmitleid versinkt und alle zwei Minuten ihre Meinung ändert. Emotionale Erpressung und Manipulation sind bei ihr an der Tagesordnung, denn schließlich sei es ja wohl nicht zu viel verlangt, dass man seine arme, einsame Mutter wenigstens zwei mal pro Tag anruft - wer weiß denn schon, wie lange sie überhaupt noch zu leben hat (nur eines von vielen Beispielen). Nachvollziehbar handelt Charlène für mich nicht, eher komplett egoistisch. Dementsprechend kann ich leider auch wenig Mitgefühl für sie aufbringen. Länger als 128 Seiten hätte ich das wohl auch nicht ausgehalten. Für mich wäre zudem auch die Perspektive der Tochter interessant gewesen, die hier komplett ausgespart wird. Das macht das Buch zwar einerseits sehr besonders, andererseits fühlt es sich für mich dadurch unvollständig an.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Carole Fives, geboren 1971, ist bildende Künstlerin und Autorin. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie in Frankreich bereits mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen ihre Romane Eine Frau am Telefon (2018) und Kleine Fluchten (2021) bei Zsolnay.
Beiträge
Ganz nett für zwischendurch.
Die Geschichte besteht aus vielen Telefonaten einer Mutter mit ihrer Tochter, bei denen ausschließlich die Mutter zu Wort kommt. Das war zwar unterhaltsam und stellenweise witzig, irgendwann ging mir die toxische Persönlichkeit der Mutter aber nur noch auf die Nerven. Der Roman endete so abrupt wie er angefangen hat und ich bin mir nicht sicher, ob ich daraus irgendetwas mitnehmen kann.
Charlène telefoniert mit ihrer Tochter. Sie lässt sie an ihrem Alltag teilhaben, ohne jedoch wirklich um ein echtes Gespräch, einen Austausch bemüht zu sein. In dem rein monologischen Text, der gespickt mit direkten Vorwürfen und anklagenden Phrasen ist, stellt Carole Fives die Misskommunikation zwischen Mutter und Tochter dar.
Gut gemachtes Buch mit einer schrecklich unsympathischen Protagonistin
Puhh, es fällt mir super schwer, dieses Buch zu bewerten. Es ist richtig gut gemacht. Der Text besteht nur aus Anrufen der Mutter Charlène an ihre Tochter und ist sehr schnell und flüssig zu lesen. Der Autorin gelingt es, die Protagonistin extrem lebendig wirken zu lassen. Allerdings ist Charlène so unsympathisch, dass mich dieses Buch wahnsinnig wütend gemacht hat. Eine Frau, die ständig am Jammern und Schimpfen ist, in Selbstmitleid versinkt und alle zwei Minuten ihre Meinung ändert. Emotionale Erpressung und Manipulation sind bei ihr an der Tagesordnung, denn schließlich sei es ja wohl nicht zu viel verlangt, dass man seine arme, einsame Mutter wenigstens zwei mal pro Tag anruft - wer weiß denn schon, wie lange sie überhaupt noch zu leben hat (nur eines von vielen Beispielen). Nachvollziehbar handelt Charlène für mich nicht, eher komplett egoistisch. Dementsprechend kann ich leider auch wenig Mitgefühl für sie aufbringen. Länger als 128 Seiten hätte ich das wohl auch nicht ausgehalten. Für mich wäre zudem auch die Perspektive der Tochter interessant gewesen, die hier komplett ausgespart wird. Das macht das Buch zwar einerseits sehr besonders, andererseits fühlt es sich für mich dadurch unvollständig an.










