Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)
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Beschreibung
»Jetzt wird es Zeit für ein enthusiastisches Lob: Dieser Debütroman vereinigt Tiefgang mit Witz! Ein großer, kluger literarischer Spaß – und ein anrührender Familienroman.« Denis Scheck
»In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich
»Klug, charmant und warmherzig. Eine wunderbare Protagonistin, das Thema Emanzipation und Selbstbestimmung, tragische Entwicklungen und ein wirklich mitreißender Plot.« BuchMarkt Online
Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show »Essen um sechs« wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände ...
»Eine Frage der Chemie« stürmte auf Anhieb die Bestsellerlisten und hat seit seiner Publikation im Frühjahr 2022 weltweit Millionen von Leser:innen begeistert. Bonnie Garmus' Schlüssel zum Erfolg für ihr hinreißend erzähltes Buch lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Elizabeth Zott. Sprühend vor Originalität, Sprachwitz und mit ihrer außergewöhnlichen Heldin gelingt es Bonnie Garmus, unseren Verstand und unser Herz zu erobern – und das nicht zuletzt mit einem Hund namens Halbsieben, der Elizabeth in ihren dunkelsten Stunden beisteht und den Roman mit großer, heiterer Lebensweisheit erfüllt. Ihnen beiden sind auch die beiden Bonuskapitel gewidmet, die diese limitierte Schmuckausgabe abrunden.
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, dem Übersetzerduo von Delia Owens' »Der Gesang der Flusskrebse«
»So einen unterhaltsamen und zugleich blitzgescheiten Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen!« Kölner Stadt-Anzeiger
Auszeichnungen und Preise:
Lieblingsbuch der Unabhängigen, Spiegel-Jahresbestseller 2022, British Book Awards Author of the Year 2023, Sunday Times Best Fiction Books of 2022, The New York Times 100 Notable Books of 2022, Barnes & Noble Book of the Year 2022, Waterstones Author of the Year 2022, Hay Festival Book of the Year 2022
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bonnie Garmus war als Kreativdirektorin international vor allem in den Bereichen Medizin, Erziehung und Technologie tätig. Privat bevorzugt sie das Schwimmen im offenen Meer, wobei sie sich darauf konzentrieren muss, nicht darüber nachzudenken, was alles sonst noch unter ihr schwimmt. Gebürtig aus Kalifornien lebte sie lange in Seattle, wo sie sich ausgiebig dem Wettkampfrudern widmete. Sie ist außerdem Mutter zweier erwachsener Töchter und lebt aktuell mit ihrem Mann in London. Dies ist ihr erster Roman.
Merkmale
6 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
🌟⭐️🌟⭐️🌟 Ich habe „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus mit riesiger Begeisterung gelesen.👩🔬🧪⚗️🥼 Der Schreibstil ist einfach großartig: lebendig, klug und unglaublich fesselnd. Gleichzeitig steckt in dem Buch so viel feiner Humor, dass ich immer wieder schmunzeln musste.😏 Was mich besonders bewegt hat, ist die Welt, in der sich die Hauptfigur Elizabeth Zott behaupten muss. Die Männer in ihrem Umfeld – und die Strukturen, in denen sie arbeitet – haben mich beim Lesen teilweise wirklich entsetzt😱. Es ist erschreckend zu sehen, wie selbstverständlich ihr Talent übersehen oder kleingeredet wird, nur weil sie eine Frau ist. Gerade das macht ihre Geschichte aber umso eindrucksvoller, denn sie lässt sich davon nicht einfach verbiegen. Elizabeth ist eine unglaublich faszinierende Protagonistin. Sie hat einen ganz eigenen Charme, weil sie so anders ist als das Bild der „typischen“ Frau, das die Gesellschaft von ihr erwartet. Als Chemikerin denkt sie logisch, direkt und oft herrlich unkonventionell – und genau das macht sie so sympathisch. Man merkt schnell, dass sie sich nicht in vorgefertigte Rollen pressen lässt. Das Buch ist dabei nicht nur witzig und unterhaltsam, sondern auch sehr emotional. Man fühlt wirklich mit Elizabeth mit, fiebert mit ihr, ärgert sich über Ungerechtigkeiten und wünscht sich beim Lesen manchmal richtig, ihr helfen zu können, damit sie endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Für mich ist „Eine Frage der Chemie“ ein Roman, der gleichzeitig klug, berührend und unglaublich unterhaltsam ist. Wer starke Figuren, bissigen Humor und eine Geschichte liebt, die noch lange im Kopf bleibt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.📖
Wichtige Themen, doch mir war die Geschichte zu voll.
Ich glaube, ich bin mal wieder eine der Wenigen, der das Buch nicht so mega gut gefällt. Denn ich sehe überall 5 ⭐️ Bewertungen. Ich mag die Idee, die hinter diesem Buch steht und die Grundhaltung der Geschichte ist wichtig, aber ich fand es anstrengend zu lesen, da so viele Themen angesprochen werden. Emanzipation, Feminismus, Patriarchat, toxische Männlichkeit, Wissenschaft, Bildung, Machtmissbrauch, Gleichstellung, Religion, Atheismus, kirchlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Schulsysteme, Tod, Trauer, Betrug, Plagiat, Me Too, Witwentum, Waisentum, Ernährung, eheliche Gewalt, uneheliche Kinder, ledige Frauen und Männer, soziale Missstände,....... Ich kann die Liste noch fortsetzen...... Bei so vielen Themen bleibt, aus meiner Sicht, die Tiefe und die Substanz auf der Strecke. All das Geschehene wird nahtlos aneinander gereiht und man kommt nicht zum Verdauen. Es kratzt alles nur an der Oberfläche. Weniger wäre für mich hier mehr gewesen. Man kann sich gar nicht auf einzelne Szenen konzentrieren, da kommt schon die nächste. Die Figur Elisabeth Zott, tat mir echt leid. Sie ist eine starke Frau, die viel durchmachen und immer nur für sich kämpfen muss, doch für mich war sie kompromisslos und nicht in der Lage mal nach links oder rechts zu sehen. Stellen weise war sie auch naiv. Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, dass sie für ihre Rechte kämpft und die Rolle als Frau anders definieren will, doch ich empfand das als anstrengend und das muss es auch für sie gewesen sein. Doch kommt man wirklich so durchs Leben, immer mit dem Kopf durch die Wand? Überall aneckend? Hätte sie nicht auch andere Lösungsmöglichkeiten manches mal finden können? Muss man jeden Kampf kämpfen? Der Schreibstil war locker leicht und Halbsieben 🐕 fand ich super. Im Grunde ist das Buch ein Snack für Zwischendurch, der aber meiner Meinung nach, der wichtigen Aussage, die vermittelt werden soll, nicht ganz gerecht wird.
Elisabeth Zott ist eine Protagonistin, die man nicht so schnell vergisst. Eine starke und kämpferische Frau und Mutter, die sich dem sexistischen Verhalten der Männer der 60er entgegenstellt. Sie lehrt uns das Anderssein gut ist und immer einen Kampf wert. Kochen und Chemie waren schon eine spannende Mischung. Halbsieben hat mir gefallen, jedoch muss ich sagen, dass es irgendwie eigenartig war seine Sicht der Dinge zu lesen, obwohl der ganze Roman so realitätsnah war.
Sensationelles Buch ! 🧪👩🏻🔬⚗️
Für mich wieder ein Highlight. Die Geschichte könnte auch eine Biografie sein aus den 1960er nach der man die Protagonisten googeln möchte. Eine so unfassbar starke Frau die sich nichts gefallen lässt und für sich und andere kämpft und einsteht. Das Leben und manche Menschen sind manchmal grausam und man könnte sich echt ärgern an manchen Stellen im Buch und über gewisse Dinge die passieren. Möchte nicht zu viel Spoilern 🤫 Es ist so was von lesenswert und ich kann es sehr empfehlen. Chemie trifft auf das Leben ☺️

Wow ich liebe dieses Buch
Unglaublich, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Es ist eigentlich keine schöne Geschichte und doch ist es eine schöne Geschichte. Elizabeth Zott, eine höchst intelligente Chemikerin, muss sich so vielen Widrigkeiten stellen, um ihr Leben zu bestreiten, dass man wirklich verzweifeln möchte. Doch sie tut es so souverän, dass man mit Gänsehaut dieses Buch liest und wirklich inspiriert ist. Dieses Buch hat alles, tragische Momente, Diskriminierung aber auch starke Frauen, die sich all dem trotzen. Neben vielen hassenswerten Figuren, bei denen man vor Wit das Buch zuschlagen möchte, bietet die Geschichte aber auch Platz für so viele besondere, liebenswerte Menschen. Egal ob die wunderbare Elizabeth Zott, der liebenswerte Calvin Evans, die frühreife Mad, die hilfsbereite Nachbarin oder ein Pfarrer, der nicht so richtig an Gott glaubt. Es ist einfach so vielseitig, dass man es gar nicht aus der Hand legen kann. Es wäre schön, wenn man sagen könnte, dass die strukturelle Diskriminierung ein Phänomen der 50er/60er Jahre waren aber auch, wenn sich schon einiges zum besseren gewendet hat, ist struktureller Machtmissbrauch und Geschlechterdiskriminierung immer noch vorhanden. Somit spielt die Geschichte zwar vor gut 60 Jahren, ist jedoch immer noch aktuell. Ein ganz intensives Buch und eine klare Leseempfehlung.
Schöner, spannender und teilweise trauriger Roman über eine starke Frau in den 1960er Jahren, die für ihre Träume kämpft ♥️
Ich hatte etwas Sorge, ob mir der Roman bei dem ganzen Hype, der darum gemacht wird, gefallen würde. Diese Sorge war absolut unbegründet. "Eine Frage der Chemie" ist ein wirklich gutes Buch! Ohne dass man sich beim Lesen anstrengen muss, wird eine herzergreifende Geschichte erzählt und gleichzeitig Kritik am gesellschaftlichen Bild geübt, wie Frauen zu sein haben und wie Männer zu sein haben. Alles vor dem Hintergrund der 1960er Jahre, aber meiner Meinung nach sind die Themen auch heute noch relevant. Elizabeth Zott ist eine Inspiration!
Eine Frage der Chemie“ ist ein unglaublich schönes Buch, das ich voll und ganz empfehlen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite hat es mich in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur spannend und inspirierend, sondern auch ein echter Mutmacher, es fordert dazu auf, das eigene Leben zu gestalten und selbst in schwierigen Momenten nicht aufzugeben. Großartig geschrieben und kaum aus der Hand zu legen.
Witz und Humor verbinden sich hier mit ernsten Themen zu einem chemischen Gebräu, das angesichts des genialen Plottwists am Ende sprichwörtlich explodiert! 👍😎
Nach anfänglichem Schwierigkeiten hat mich die Geschichte dann doch noch gepackt und begeistert. In dem Buch sind sehr viele aktuelle Themen verpackt, dazu noch ein historischer Blick auf die Rechte der Frauen in den 50ern und 60ern. Wut, Zorn, Enttäuschung und ganz viel Herzschmerz und das Ende hat mich zwar nicht fröhlich zurück gelassen aber mit Hoffnung.
Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern 🫶🏻
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, da es mir so gut gefallen hat. Für mich war es die perfekte Mischung aus lustig, traurig und spannend. Elizabeth ist für mich eine absolute Inspiration- ich fand sie und Madeline richtig richtig toll und hätte gern selbst etwas mehr von den beiden. Dass man Halbsieben lieben muss, ist ja absolut klar und genau so stelle ich mir oft vor, dass mein Hund auch denkt. 🐶 Die Themen im Buch sind sehr wichtig und oft auch keine leichte Kost, ich hatte dauerhaft den Wunsch, dass es am Ende mehr Gerechtigkeit gibt und fand die Entwicklung aller im Buch vorkommenden Frauen richtig richtig toll und beeindruckend. Ich würde das Buch definitiv empfehlen.

🫶🏽
Ein absolut tolles und trauriges Buch über die Liebe, das Leben und was es mitbringt. Das Buch beschreibt, wie schwer es war als Frau in einem Naturwissenschaftlichen Bereich Fuß zu fassen und wie Männer ihre Position genutzt haben um ihre Macht zu beweisen. Doch trotzdem findet die Protagonistin da auch die Liebe. Die Liebe zu einem Mann und zu ihrem Beruf. Ich hab bei dem Buch sehr viel verschiedene Emotionen erlebt und war einfach nur begeistert!
Milch haben sowohl Cover als auch Titel immer abgeschreckt. Aber ich habe was verpasst. Es war ein wirklich gutes Buch. Die 450 Seiten sind mir so verflogen und irgendwie würde ich gerne einen zweiten Teil haben. Eine tolle Geschichte über eine starke Frau in einer Zeit in der Frauen sehr viel für ihre Träume und Wünsche kämpfen mussten. Abzug in der B Note gab es für den Hund, der hätte für mich nicht sein müssen.
Stark
Was für ein wundervoller Roman über eine so standhafte und intelligente Frau. Bonnie Garmus hat was alltägliches wunderbar in einen unterhaltsamen Roman verpackt, der voll ist von Pragmatismus, aber auch Emotionen, Wut und gleichzeitig Gelassenheit, Witz und zugleich von Betroffenheit. Schreibstil und Story waren wirklich mal was anderes und haben mich schon auf den ersten 2 Seiten gefangen genommen. Oh ich habe mich so in Elisabeth Zott und die ganze Bagage verliebt. Was für ein Lesevergnügen. Luise Helm liest das Buch auch absolut fantastisch. Unbedingt reinhören ☝🏼
Ein signifikant bedeutendes Buch über das Patriarchat und seine gravierenden Auswirkungen auf die Gesellschaft, sowie die fundamentale Wichtigkeit und damit zusammenhängende Entwicklung des Feminismus. Zudem wird die Chemie und ihre Bedeutung im alltäglichen Leben, auf eine angenehme und verständliche Art und Weise beschrieben und erklärt. Diese Geschichte, wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Jahreshighlight! Wundervoll! Klug, feministisch, herzerwärmend, kämpferisch, liebenswerte Charaktere, hassenswerte Charaktere, ein "sprechender Hund".... ich liebe es!
Ein absolutes Muss!
Ein Jahreshighlight! Ich liebe Elizabeths schonungslose Ehrlichkeit und Unverfrorenheit, die generationsübergreifende Story, die tollen und liebenswerten Antagonist:innen wie Walter und Harriet, die altkluge Mad, wie sich Feminismus, Chemie, das Gefühl von Familie unabhängig von Genetik und Liebe miteinander verweben, UND ganz besonders Halbsieben. Auch die beiden Bonuskapitel der Besonderen Ausgabe haben mir sehr gefallen! Werde es definitiv verleihen und weiterempfehlen und hoffen, dass niemand meine Eselsohren glattstreicht!
Eine Frage der Chemie Bonnie Garmus Ach Mensch, war das schön 😍 Ein so tiefgreifender, gefühlvoller Roman, der so viele Dinge in sich vereint - eine Familiengeschichte so schön wie tragisch, die Lebensgeschichte einiger Menschen auch neben Elizabeth Zott und Witz, soviel Witz und trockener Humor - genau mein Ding ☺️ Bonnie Garmus ist hier ein wirklich herausragendes Erstlingswerk gelungen, das in einem tollen, leicht lesbaren und niemals langweiligen Stil daher kommt. Charaktere, die liebevoll und detailliert gezeichnet sind - man kann sie alle nur lieben, sogar die unsympathischen weil vielleicht gerade die das meiste Können erfordern um sie dem Leser eben unliebsam zu machen und trotzdem zu verdeutlichen, dass auch sie einfach nicht anders können. Ganz grandios besonders: Halbsieben 🐕 - große Liebe für soviel Intelligenz und Einfühlungsvermögen ❤️ Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Mein Highlight des Monats! Starke Frau, weibliches Empowerment, herzzerreißende Familiengeschichte
Die Haupthandlung des Romans spielt in den 1950/1960er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Elizabeth Zott, die Protagonistin ist eine rationale, intelligente und meinungsstarke Chemikerin. Sie ist ambitioniert, möchte auf der wissenschaftlichen Karriereleiter aufsteigen und hat große Ziele. Doch in die Welt, in welche sie eindringen und in der sie sich verewigen möchte, ist für sie nur schwer erreichbar. Aufgrund ihres Geschlechts wurde sie schon in der Uni unterschätzt, belächelt und in sexuell übergriffiger Weise attackiert. Elizabeth zeigt aber ein ums andere Mal, dass sie sich zu wehren weiß und Unrecht nicht über sich ergehen lässt. Dennoch kehrt sie der Forschung vorerst den Rücken zu. Der Roman ist total tiefgreifend und total facettenreich. Er fasst gleichzeitig viele wichtige gesellschaftliche Themen auf wie zum Beispiel Feminismus und Gewalt gegen Frauen, Frauen in der Wissenschaft und Gleichberechtigung, oder der Varianz von Familienformen. Und gleichzeitig hat mich Roman auch begeistert, weil er andere Perspektiven anbietet, die ich so bisher nicht kennengelernt habe. Zum Beispiel ist ein Erzähler der Hund Halbsieben, es gibt ein spannendes Geheimnis zu entdecken, es besteht ein ganz enges Netz an Informationen, welches erst ganz am Ende deutlich wird… und außerdem passt die Sprecherinnenstimme so wunderbar zum Charakter.
Liebs!
Erstens Mal, ich verstehe den Hype. Es ist so ein schönes Buch, auch wenn so viel negatives passiert, aber so gut geschrieben, das man schmunzeln muss, aber auch nachdenkt, und auch Tränen fließen. 🫠 Wie man sich das eben von einem guten Buch wünscht. Ich mag Filme die in der damaligen Zeit spielen, oder mir von der damaligen Zeit erzählen, ich finde es äußerst interessant, und zu sehen, was sich alles geändert hat zum positiven oder negativen und jetzt mag ich auch Bücher darüber! 🥰 Die Protagonistin Elizabeth ist so eine starke Frau, die nicht abhängig sein will, für sich einstehen will, sich für die Frauen einsetzen will, sie ist so stark, obwohl sie oft einstecken muss. 🫣 Sie war mir direkt sympathisch. Fande schön zu sehen wie sie andere Frauen damit angesteckt hat. Es gab sicher viele solcher Frauen in der damaligen Zeit, aber die hatten es halt sicher nicht leicht, und haben ihre Meinung deswegen sicher auch oft zurück gehalten. Ich mochte aber auch alle Nebencharaktere Harriet, ist liebenswert wie sie sich um Madeline kümmert, oder Madeline so jung, und schon so schlau, Walter ein alleinerziehender Vater, der besseres verdient hat und ganz besonders Halbsieben, den riesigen, gutmütigen Hund, der sicher mehr versteht als so mancher Mensch. ♥️ Bin einfach ein Hundemensch, damit holt mich jedes Buch ab! Klare Leseempfehlung!

Ich fand es sehr spannend mitzuerleben, was die Frauen in den 50/60ger Jahren durften und was nicht erwünscht war. Zeitweise fand ich das Buch etwas trocken und zäh,aber dann habe ich mich wieder über "Halbsieben"amüsiert. Es ist für mich kein Jahreshighlight wie bei den anderen Lesern,aber es war nett es zu lesen.
⭐️⭐️⭐️⭐️
"Das Leben einer Frau in den 60er Jahren"
Ich muss sagen, dass ich etwas irritiert war, als ich den Klappentext gelesen habe und dann gelesen habe, dass dieses Buch in das Genre Unterhaltung/Komik fällt. In meinem Kopf hat diese Kombination überhaupt keinen Sinn ergeben. Denn was war schon lustig als Frau in den 60er Jahren, die selbstbestimmt leben wollte? Da mich diese Kombination, trotz meiner skeptischen Haltung, ziemlich neugierig gemacht hat, habe ich vorsichtshalber mit dem Hörbuch vorliebgenommen. Und was soll ich sagen: Es hat mich so gefesselt, dass ich mit dem Hörbuch nach zwei Tagen durch war. Bonnie Garmus schreibt voller Witz und Humor das leider nicht so witzig und humorvolle Leben der Chemikerin Elizabeth Zott. Trotz der Tatsache, dass diese Geschichte reine Fiktion ist, weiß man dennoch, dass das Leben einer Frau in den 60er Jahren, die selbstbestimmt leben wollte, kein Zuckerschlecken war. Es war stellenweise so frustrierend zu hören, wie ungerecht die Welt damals war. Welche Steine einem in den Weg gelegt wurden, wie alteingesessen die Gesellschaft war und wie starr die gesellschaftlichen Strukturen waren. Da merkt man, wie gut man es in der heutigen Zeit hat und wie wichtig Feminismus für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist. Es mag komisch klingen, aber ich hätte mir ein anderes Ende für diese Geschichte gewünscht. Das Ende ist mir zu sehr „heile Welt“. Elizabeth Zotts Geschichte ist zwar fiktiv, aber den Widrigkeiten, denen sie getrotzt hat, waren durchaus real und leider hätte sie die Gesellschaft nicht so weit geändert, als dass sie oder irgendeine andere Frau dieses Ende bekommen hätte. Ein nicht so glückliches „Happy End“ hätte für mich besser ins Bild gepasst.
Eine kleine Exkursion in das Leben der Frau in den 60er Jahren.
Ein sehr gut geschriebenes Buch mit ernsten, intelligenten, lustigen, vielschichtigen und auch ziemlich neuartigen Charakteren.
Ein großartiges Buch über eine Frau in den 60iger Jahren, die als Wissenschaftlerin anerkannt und gesehen werden will. Eine Kämpferin, die sich durch schicksalshafte Begegnungen und Ereignissen nicht von ihrem Kurs abbringen lässt, auch wenn sie Kompromisse eingehen muss. Elisabeth ist ein außergewöhnlicher Charakter. Ich liebe ihre stoische Art, ihr Durchsetzungsvermögen, die Art sich über Dinge einfach hinweg setzt und Dinge anzugehen. An ihrer Seite der kluge Halbsieben (wie cool ist bitteschön dieser Hund), die unglückliche Nachbarin Harriet, der selbstbewusstlose Walter, der nicht-so-richtig-an-Gott-glaubende Pfarrer Wakely und natürlich den liebenswerten Naseweis Mad. Ein trauriges und wunderbares Ende, was mich selig das Buch schließen lässt.
Bei mir hat die Chemie wohl nicht gestimmt Ich kann den Hype um das Buch leider nicht nachvollziehen. Die Grundidee ist wunderbar, nur leider war Elizabeth dann für mich stark weltenfremd, sehr naiv und realitätsfern. Zusätzlich wird oft weit von der Grundgeschichte abgeschwiffen und ständig plötzlich die Perspektive gewechselt.
Ich muss sagen, dass mich der Roman am Anfang richtig begeistern konnte. Es war erfrischend, lustig und schonungslos ehrlich. Umso länger das Hörbuch ging, umso mehr hat für mich das Buch abgenommen. War öfters kurz davor es doch abzubrechen. Wenn ich es gelesen hätte, hätte ich es wahrscheinlich getan. Die Lebenssituation der Frauen in den 60er Jahren, in den USA ist interessant. Damals waren ledige Mutterschaft und berufliche Karriere für Frauen zwei Themen, die so gar nicht in das damalige Bild von der Familie hineinpasste. Die Benachteiligung von Frauen war geradezu himmelschreiend. Doch hinter der Fassade aus augenzwinkerndem Feminismus und originellen Ideen verbergen sich zahlreiche Klischees und Übertreibungen. Die Figuren sind fast durchweg stereotyp gezeichnet, insbesondere die Wissenschaftler*innen, die als sozial unbeholfen und emotional gehemmt dargestellt werden. Dass Elizabeths außergewöhnliche Tochter ihr Genie allein der mütterlichen Förderung verdankt oder der Familienhund nicht nur Wörter versteht, sondern auch als Held agiert, wirkt eher märchenhaft als glaubwürdig. Auch die feministischen Ansätze erscheinen platt: Elizabeth wird Opfer nahezu jeder Form patriarchaler Unterdrückung, doch anstatt einer reflektierten Auseinandersetzung bleibt es bei überzeichneten Schilderungen: Sie wird sexuell diskriminiert, sozial ausgegrenzt, vergewaltigt, ihre Forschungsergebnisse werden von ihrem männlichen Vorgesetzten als dessen eigene ausgegeben, und vieles mehr, aber märchengleich erstarkt sie dadurch und steigt wie Phönix aus der Asche empor. Flankiert wird dies von einer Vielzahl an Übertreibungen jenseits aller Realitäten. Auch gibt es viel zu viele Erzähler in der Geschichte. Neben der Hauptperson kommen auch zb ihr Hund, ihr Kind, ihr Freund, die Nachbarin, gewisse Vorgesetzte, irgendwelche Radome Personen vorm TV Bildschirm, Personen von früher ausm Waisenhaus, Verwandte, Reporter, Frauenarzt usw weiter mit eigenen Sichten zu Wort. Und das alles vollkommen durcheinander. Auch werden unglaublich viele Themen angesprochen und keins davon richtig behandelt. Hauptsächlich angeschnitten. Emanzipation, Feminismus, Patriarchat, toxische Männlichkeit, Wissenschaft, Bildung, Machtmissbrauch, Gleichstellung, Religion, Atheismus, kirchlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Schulsysteme, Tod, Trauer, Betrug, Plagiat, Me Too, Witwentum, Waisentum, Ernährung, eheliche Gewalt, uneheliche Kinder, ledige Frauen und Männer, soziale Missstände,...... Ich kann die Liste noch fortsetzen...... Darum kann ich die vielen guten Stimmen und den enormen Hype um dieses Buch nicht nachvollziehen. Hab mich so über das Buch mit diesem Thema gefreut und wurde schon sehr enttäuscht.
Ein so wichtiges Buch, großartig geschrieben.
Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Ganz besonders das letzte Drittel ist so gut, ich konnte es nicht weglegen. Mit jeder Seite habe ich Elizabeth mehr gemocht - ihre Art, auf Dinge zu schauen und damit Ungerechtigkeit so deutlich aufzuzeigen. Ich war mit ihr zusammen wütend, hab gehofft und war immer wieder froh, wenn sie sich behauptet hat. Viele Emotionen. Und ein so wichtiges, aktuelles Thema. Absolute Leseempfehlung.
Stark
Was für eine starke Frau, die sich in der Männerwelt durchzusetzen versucht. Männer waren damals noch die Herren der Schöpfung. Die Frau hatte fast keinen Wert, außer als Mutter und Hausfrau, vielleicht noch als Sekretärin. Die Frauenbewegung steckte damals noch in den Kinderschuhen. Eine sehr bewegende, erschütternde, liebevolle und traurige Geschichte mit Sheldon-Cooper-Vibes, wie ich finde.
Ein Jahrehighlight 🤍🧪
Wir befinden uns in den frühen 60er-Jahren und als brillante chemikerin hat es Elisabeth Zott, an einem Institut voller verurteilender Männer, denen Gleichberechtigung ein Fremdwort ist nicht leicht. „Wissen Sie, wie außergewöhnlich das ist?“, fragte sie. „Dass ein Mann die Arbeit seiner Geliebten ebenso ernst nimmt wie seine eigene?“ (S.380) 💔 Tiefgründig, humorvoll, traurig und einfach wunderschön zugleich, wird elisabeths Geschichte von der Autorin so lebensecht erzählt, dass ich manchmal sogar googeln wollte, ob sie nicht doch tatsächlich existiert hat. Ich wurde absolut mitgerissen, das Buch ist erzählt in der Perspektive des allwissenden Erzählers, sodass Elisabeth zwar FMC ist, man als Leserin aber auch hinter die Fassaden der anderen Charaktere blicken kann. Und so schafft die Autorin es, dass die damals (und auch heute noch) herrschenden Missstände in der Wissenschaft nur über die Figuren transportiert werden. 🧑🔬 Definitiv eines meiner Lieblingsbücher ♥️
Unfassbar
Wow. Man kann dieses Buch fast nicht in Worte fassen. Es passiert so viel in diesen Buch. Aber es passiert in genau dem richtigen Tempo. Die Ereignisse überschlagen sich nicht, sind aber auch nicht ewig die in länge gezogen. Genau richtig. Es wird auch alles gut erklärt ohne ewig un den heißen Brei herum zu reden. Man merkt auch das die Autorin sehr viel recherchiert hat was Chemie angeht. Unglaublich. Elizabeth ist eine starke und intelligente Frau. Eine Frau die definitiv ihrer Zeit voraus ist. Man darf nie vergessen während des Lesens das die Geschichte in den 1950er Jahren des damaligen Amerikas spielt. Damals waren Frauen sehr stark eingeschränkt was Bildung und Beruf angeht. Aber das hält Elizabeth nicht auf ihren Traum Chemikerin zu werden, aufzugeben. Doch wie üblich zur damaligen Zeit werden ihr ohne Grund immer wieder Steine in den Weg gelegt. Diese kann sie aber ohne Probleme umgehen und ihren Weg weiterschreiten. Ein hoch emotionales Buch das einen sehr zum nachdenken anregt. Nachdenken deswegen, weil einem erst da wirklich klar wird was wir alles heute für Möglichkeiten haben. Wir können an jeder Schule, an jeder Universität studieren. Wir können auch jeden Beruf erlernen den wir wollen. Uns sind heute keine Grenzen aufgesetzt. Diesen Roman kann ich jeden ans Herz legen der ein Buch mit einer starken Protagonistin lesen will.

Ein Buch wie eine chemische Reaktion – explosiv, tiefgründig, bewegend. 📖
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so sehr gepackt, berührt und inspiriert hat wie Eine Frage der Chemie. Bonnie Garmus hat mit Elizabeth Zott eine Figur erschaffen, die man nicht nur bewundert, sondern in der man sich wiederfindet – stark, eigensinnig, verletzlich und unglaublich mutig. Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte – es ist ein Gefühl, eine Erfahrung, ein Aufschrei, ein Hoffnungsschimmer. Die Sprache? Teuflisch gut. Punktgenau. Sarkastisch, scharf, tief. Jeder Satz sitzt, jede Szene trifft ins Herz. Mal lacht man laut, mal möchte man schreien vor Wut – über die Ungerechtigkeiten, über das Patriarchat, das Elizabeth in ihre Schranken weisen will. Doch sie bleibt nicht stehen. Und genau das ist so unfassbar stark. Es ist ein großes Vergnügen zu lesen – und zugleich ein großes Leid, weil man so sehr mitfühlt. Die emotionale Spannungskurve kennt kein Ende. Und nebenbei lernt man wieder, wie faszinierend Chemie eigentlich ist. Doch dieses Buch ist mehr als Wissenschaft oder Feminismus – es ist eine Hommage an den Zusammenhalt starker Frauen. Es zeigt, wie viel Kraft darin liegt, wenn Frauen einander unterstützen – und wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben. Ein Must-Read für alle. Für alle, die denken. Für alle, die fühlen. Für alle, die kämpfen. Ich habe eines der schönsten Bücher gelesen – und ich wünsche jedem, dass er oder sie es auch liest.
Bin genervt, aber selbst schuld
Warum genervt? Ja, Mensch, tut die Kapitel rein ins Buch oder lasst es, aber scheffelt nicht Extrakohle mit sowas. Warum selbst schuld? Na, ich habe es ja gekauft, hat mich ja keiner gezwungen. Allerdings hatte ich wohl irgendwie gehofft wirklich was Tolles "extra" zu kriegen. Ja, es ist nett, aber braucht man das? Definitiv nicht, auch nicht, wenn man wie ich, das Hauptbuch liebt .
Das Buch war einfach erfrischend anders und so interessant das es mich fesselte
Eine inspirierende Geschichte
Eine berührende Geschichte der Elizabeth Zott, wie sie sich mysogynen, sexistischen, gesellschaftlichen und frauenfeindlichen Widrigkeiten stellt und das Leben vieler anderen verändert.

Eine Frage der Chemie 🧪 Bonnie Garmus erzählt die Geschichte von Elizabeth Zott, einer Chemikerin in den 60er Jahren, die in der von Männern dominierten wissenschaftlichen Welt darum kämpft, dass sie und ihre Forschung ernst genommen werden. Sie hat immer wieder mit Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechtes zu kämpfen – bis hin zur Entlassung. Durch Zufall wird sie zur Fernsehköchin – denn kochen ist Chemie, wie sie immer wieder betont. Sie nutzt die Show, um Frauen auf kluge und humorvolle Weise zu Selbstbestimmung und Bildung zu ermutigen. Es hat mir gut gefallen! Ja, viele der männlichen Figuren wurden sehr klischeehaft dargestellt und auch Elizabeth hat mich hin und wieder sehr aufgeregt, da sie es sich selbst oft unnötig schwer gemacht hat. Alles in allem fand ich (als Laiin), dass die Lebensrealität von Frauen in den 60er Jahren im Hinblick auf Wissenschaft und Forschung sowie den Alltag gut dargestellt wurde. Trotz des ernsten Themas kam auch der Humor nicht zu kurz! Die Geschichte war sehr kurzweilig und hatte für mich keine Längen. Die eigene POV des Hundes fand ich etwas too much, aber alles in allem ist es ein sehr tolles Debüt und nicht ohne Grund sehr beliebt!

wissenswert, lustig und berührend ⚗️👩🏼🔬🚣🏼♀️
Eine Art feministisches Meisterwerk. Die Sprache ist für jedermann verständlich und sehr witzig. Eine interessante Erzählung über eine weibliche Chemikerin in den 1960er Jahren. Das Ende war etwas vorhersehbar, aber das würde ich nicht als schlechr betiteln.

5/5 🌟 - unbedingt lesen!
Eine wichtige und tolle Geschichte, die mich von Anfang an und bis zur letzten Seite mitgerissen hat. Das Buch hat alles. Wichtige Themen, mutige und sympathische Charaktere, toller Stil, Humor und Ernsthaftigkeit, Spannung, Entwicklungen und unerwartete Wendungen. Ganz große Empfehlung, ich bin Fan von Elizabeth Zott 💯
„Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus – Ein inspirierender Roman voller Mut und Stärke
Elisabeth Zott ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Mit ihrer Intelligenz und ihrer Leidenschaft für die Chemie tritt sie gegen die patriarchalen Strukturen der 1960er Jahre an und zeigt eindrucksvoll, dass Frauen genauso fähig und kreativ sind wie ihre männlichen Kollegen. Doch das Buch zeigt auch die schmerzhaften Seiten dieser Kämpfe – Momente, in denen Elisabeth allein aufgrund ihres Geschlechts herabgewürdigt wird. Was dieses Buch so besonders macht, ist nicht nur die humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Erzählweise, sondern auch die Vielzahl an wunderbaren Charakteren, die Elisabeths Geschichte bereichern. Von ihrer tiefen Liebe zur Chemie über ihre Beziehung zu Calvin bis hin zu einem unvergesslichen Hund namens Halbsieben – jede Figur bringt eine eigene Facette in die Geschichte ein. Der Roman regt dazu an, über die Rolle der Frau in der Gesellschaft nachzudenken, und zeigt gleichzeitig, dass Mut und Entschlossenheit der Schlüssel zu persönlichem Erfolg und Glück sein können. Besonders beeindruckend fand ich, wie die Autorin schwierige Themen mit Leichtigkeit und Humor verpackt hat, ohne ihre Ernsthaftigkeit zu verlieren. Für mich ist Elisabeth Zott eine starke Person: eine Frau, die niemals aufhört, für ihre Überzeugungen zu kämpfen. Mit ihrem Motto „Chemie ist Veränderung“ inspiriert sie nicht nur die Figuren im Buch, sondern auch uns Leser:innen:) Ein absolut fesselndes Lesevergnügen, das ich jedem empfehlen kann
Spielt in den 50er Jahren, wie weit sind wir seither gekommen?
Ein von grund auf feministisches Buch. Durch und durch. Der schreibstil ist total anders. Fühlt sich an wie eine Erzählstimme am Anfang von Filmen, die erstmal alle vorstellt. Aber dieser Stil hörte nicht auf. Ungefähr in der mitte des Buches geht der Fokus etwas Weg von Elizabeth und „ihre Familie“ wird mehr beleuchtet. Zum Schluss sind wir wieder bei ihr. Und wenn die Beziehung vorher abgeklärt, emotionslos dargestellt wurde gibt es durch ein paar Erinnerungen die Einsicht wie liebevoll es dennoch war. Grandioses Buch.
Ein absolutes Highlight!
Das Cover hatte mich bisher davon abgehalten dieses Buch zu lesen, aber ich bin doch froh es jetzt getan zu haben, denn es ist absolut großartig! Elisabeth Zott ist eine tolle und taffe Hauptperson, die für ihre Werte einsteht, obwohl die Zeiten dafür in den 1960ern nicht einfach für Frauen sind. Sie ist ein echtes Vorbild und möchte einfach nur für ihre brillante Forschung als Chemikerin anerkannt werden. Sie ist so viel, Wissenschaftlerin, Geliebte, Mutter, Hundebesitzer und einfach Jemand, den man als Leser bewundert. Auch die Nebencharaktere waren alle sympathisch. Vertrau mir du wirst dieses Buch lieben.❤️
Ich hab dieses Buch so gerne gelesen! ❤️ Mir gefällt der Schreibstil der Autorin total gut. Ab Seite eins war ich im Buch drin und konnte es nur schwer weglegen.

Ein Highlight zum Jahresende!
Das Lesejahr 2024 beschließe ich mit einem Highlight. Bonnie Garmus beschreibt die Geschichte um Elisabeth Zott, die sich in den 1950er Jahren gegen jegliche Widerstand in der durch Männer dominierten Welt der Wissenschaft behaupten muss. Das tut sie mit einem selbstbewussten und kämpferischen Auftreten. Nach einem schweren Schicksalsschlag muss sie das Forschungsinstitut, an dem sie als Chemikerin beschäftigt war, verlassen. Um Geld zu verdienen, landet sie in einer Nachmittagskochshow im Fernsehen. Auch hier bleibt sie ihren Prinzipien treu und rebelliert gegen Ungrechtigkeiten. Auf ihrem Weg gibt es einige Menschen, die sie unterstützen und den Weg zu mehr Gleichberechtigung ebnen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, liebte den altklugen Hund Halbsieben und gehe nun beseelt ins Lesejahr 2025.
"Walter konnte sie nur anstarren. Groß und schlank, die Haare in der Farbe von leicht angebranntem gebutterten Toast nach hinten gestrichen und mit einem Bleistift festgesteckt, stand sie da, Hände in den Hüften, der Mund selbstbewusst rot, die Haut leuchtend, die Nase gerade. Sie blickte zu ihm herab wie ein Sanitäter auf einem Schlachtfeld, als würde sie abschätzen, ob es sich lohnte, ihn zu retten." Was für ein kluger, humorvoller, aber auch schmerzhaft tiefgehender Roman mit einer unwiderstehlichen Protagonistin, in die man sich einfach verlieben muss! Wären wir nicht alle gerne ein bisschen Elisabeth Zott - so klug, selbstbestimmt, rebellisch, manchmal geradezu störrisch, aber auch verletzlich und liebenswert? 'Eine Frage der Chemie' ist ein großes Lesevergnügen und eine uneingeschränkte Empfehlung.
Halbsieben 🥰 ich liebe diesen Hund. Musste so einige Male sehr schmunzeln. Traurig das bis heute die Ungerechtigkeit zwischen Mann und Frau herrscht.
Ich habe gelacht, war traurig, wütend.... einfach gefesselt. Die Sprecherin hat perfekt gepasst. Dieses Hörbuch war insgesamt einfach gut ! Habe es viel zu lange auf der Wunschliste liegen lassen.
Lieben wir ❤️
Endlich mal wieder ein richtig gutes Buch über eine Powerfrau, die sich nicht in irgendwelche Schubladen stecken lässt. ☀️ Wer noch ein richtiges Highlight für 2024 sucht, wird es mit diesem Buch definitiv erhalten. Es sind die 60er Jahre, Frauen starten gerade im Berufsleben durch, haben aber noch einen weiten Weg vor sich. Wie eine Chemikerin in einer Kochshow vielen Frauen dabei hilft, ihre Träume zu verwirklichen, kann man hier wundervoll lesen. Es ist ein sehr humorvolles Buch, das aber natürlich auch von den Schattenseiten des Lebens geprägt ist. Am aller Besten hat mit Halbsieben gefallen (if you know, you know 😊😉). Eine sehr große Empfehlung <3

Keine Worte!
Oke doch ein paar Worte 🙈 Hab eine Weile gebraucht bis ich die Rezession schreiben konnte , weil ich erstmal alles verarbeiten musste. Anfangs vom Buch dachte ich :“ hm alles sehr monoton, emotionslos und irgendwie auch schräg erzählt“. Aber da mir das Buch sehr empfohlen wurde, dachte ich, ich mach mal weiter. War wirklich gut so! Ich hab während dem lesen echt alle Gefühle durchgemacht die es gibt 😅 gewonnen hat meistens die Wut aber auch Mitgefühl und Trauer. Die Story über Elisabeth Zott ist wirklich nicht leicht zu verdauen. Sie zeigt aber brutal das damalige Verhältnis zwischen der Wissenschaftlichen Welt und Frauen auf! Der Gedanke, dass es bis heute teilweise noch nicht besser ist, macht mich echt schon wieder wütend. Elisabeth Zott trotzt echt allen Widrigkeiten und zeigt allen was Frauen alles auf dem Kasten haben! Ich werde das Buch mit Sicherheit noch öfter lesen und es auch jedem weiterempfehlen! ☺️ PS: ich liebe halb sieben 🦮

Ein tolles Buch!
Das Buch hat mich von Anfang an überzeugt. Mich hat besonders die Balance zwischen Unterhaltung und Wissenschaft fasziniert. Vor allem da ich selber Chemie studiert habe. Ich finde die Art wie Elizabeth Zott einfach nur klasse. Mein persönlicher Held des Romans ist Halbsieben!
Dies war mein erstes Buch von Bonnie Garmus und es wird sicherlich nicht mein letztes sein. Was für ein toller und einmaliger Schreibstil. Voller Spannung habe ich die Geschichte um Elisabeth Zott gelesen. Die Rolle der Frau in den 1950er Jahren, die eigene Verwirklichung und ganz viel Chemie-denn Leben ist Chemie-spielt hier unter anderem eine Rolle. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht verschiedener Protagonisten, auch aus Sicht eines Hundes. Wirklich empfehlenswert.
Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne geben. Dieses Buch ist einzigartig, es hat mich tief berührt und ist schon jetzt mein Highlight 2025. 😍
Merkmale
6 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
»Jetzt wird es Zeit für ein enthusiastisches Lob: Dieser Debütroman vereinigt Tiefgang mit Witz! Ein großer, kluger literarischer Spaß – und ein anrührender Familienroman.« Denis Scheck
»In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich
»Klug, charmant und warmherzig. Eine wunderbare Protagonistin, das Thema Emanzipation und Selbstbestimmung, tragische Entwicklungen und ein wirklich mitreißender Plot.« BuchMarkt Online
Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show »Essen um sechs« wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände ...
»Eine Frage der Chemie« stürmte auf Anhieb die Bestsellerlisten und hat seit seiner Publikation im Frühjahr 2022 weltweit Millionen von Leser:innen begeistert. Bonnie Garmus' Schlüssel zum Erfolg für ihr hinreißend erzähltes Buch lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Elizabeth Zott. Sprühend vor Originalität, Sprachwitz und mit ihrer außergewöhnlichen Heldin gelingt es Bonnie Garmus, unseren Verstand und unser Herz zu erobern – und das nicht zuletzt mit einem Hund namens Halbsieben, der Elizabeth in ihren dunkelsten Stunden beisteht und den Roman mit großer, heiterer Lebensweisheit erfüllt. Ihnen beiden sind auch die beiden Bonuskapitel gewidmet, die diese limitierte Schmuckausgabe abrunden.
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, dem Übersetzerduo von Delia Owens' »Der Gesang der Flusskrebse«
»So einen unterhaltsamen und zugleich blitzgescheiten Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen!« Kölner Stadt-Anzeiger
Auszeichnungen und Preise:
Lieblingsbuch der Unabhängigen, Spiegel-Jahresbestseller 2022, British Book Awards Author of the Year 2023, Sunday Times Best Fiction Books of 2022, The New York Times 100 Notable Books of 2022, Barnes & Noble Book of the Year 2022, Waterstones Author of the Year 2022, Hay Festival Book of the Year 2022
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bonnie Garmus war als Kreativdirektorin international vor allem in den Bereichen Medizin, Erziehung und Technologie tätig. Privat bevorzugt sie das Schwimmen im offenen Meer, wobei sie sich darauf konzentrieren muss, nicht darüber nachzudenken, was alles sonst noch unter ihr schwimmt. Gebürtig aus Kalifornien lebte sie lange in Seattle, wo sie sich ausgiebig dem Wettkampfrudern widmete. Sie ist außerdem Mutter zweier erwachsener Töchter und lebt aktuell mit ihrem Mann in London. Dies ist ihr erster Roman.
Beiträge
🌟⭐️🌟⭐️🌟 Ich habe „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus mit riesiger Begeisterung gelesen.👩🔬🧪⚗️🥼 Der Schreibstil ist einfach großartig: lebendig, klug und unglaublich fesselnd. Gleichzeitig steckt in dem Buch so viel feiner Humor, dass ich immer wieder schmunzeln musste.😏 Was mich besonders bewegt hat, ist die Welt, in der sich die Hauptfigur Elizabeth Zott behaupten muss. Die Männer in ihrem Umfeld – und die Strukturen, in denen sie arbeitet – haben mich beim Lesen teilweise wirklich entsetzt😱. Es ist erschreckend zu sehen, wie selbstverständlich ihr Talent übersehen oder kleingeredet wird, nur weil sie eine Frau ist. Gerade das macht ihre Geschichte aber umso eindrucksvoller, denn sie lässt sich davon nicht einfach verbiegen. Elizabeth ist eine unglaublich faszinierende Protagonistin. Sie hat einen ganz eigenen Charme, weil sie so anders ist als das Bild der „typischen“ Frau, das die Gesellschaft von ihr erwartet. Als Chemikerin denkt sie logisch, direkt und oft herrlich unkonventionell – und genau das macht sie so sympathisch. Man merkt schnell, dass sie sich nicht in vorgefertigte Rollen pressen lässt. Das Buch ist dabei nicht nur witzig und unterhaltsam, sondern auch sehr emotional. Man fühlt wirklich mit Elizabeth mit, fiebert mit ihr, ärgert sich über Ungerechtigkeiten und wünscht sich beim Lesen manchmal richtig, ihr helfen zu können, damit sie endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Für mich ist „Eine Frage der Chemie“ ein Roman, der gleichzeitig klug, berührend und unglaublich unterhaltsam ist. Wer starke Figuren, bissigen Humor und eine Geschichte liebt, die noch lange im Kopf bleibt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.📖
Wichtige Themen, doch mir war die Geschichte zu voll.
Ich glaube, ich bin mal wieder eine der Wenigen, der das Buch nicht so mega gut gefällt. Denn ich sehe überall 5 ⭐️ Bewertungen. Ich mag die Idee, die hinter diesem Buch steht und die Grundhaltung der Geschichte ist wichtig, aber ich fand es anstrengend zu lesen, da so viele Themen angesprochen werden. Emanzipation, Feminismus, Patriarchat, toxische Männlichkeit, Wissenschaft, Bildung, Machtmissbrauch, Gleichstellung, Religion, Atheismus, kirchlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Schulsysteme, Tod, Trauer, Betrug, Plagiat, Me Too, Witwentum, Waisentum, Ernährung, eheliche Gewalt, uneheliche Kinder, ledige Frauen und Männer, soziale Missstände,....... Ich kann die Liste noch fortsetzen...... Bei so vielen Themen bleibt, aus meiner Sicht, die Tiefe und die Substanz auf der Strecke. All das Geschehene wird nahtlos aneinander gereiht und man kommt nicht zum Verdauen. Es kratzt alles nur an der Oberfläche. Weniger wäre für mich hier mehr gewesen. Man kann sich gar nicht auf einzelne Szenen konzentrieren, da kommt schon die nächste. Die Figur Elisabeth Zott, tat mir echt leid. Sie ist eine starke Frau, die viel durchmachen und immer nur für sich kämpfen muss, doch für mich war sie kompromisslos und nicht in der Lage mal nach links oder rechts zu sehen. Stellen weise war sie auch naiv. Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, dass sie für ihre Rechte kämpft und die Rolle als Frau anders definieren will, doch ich empfand das als anstrengend und das muss es auch für sie gewesen sein. Doch kommt man wirklich so durchs Leben, immer mit dem Kopf durch die Wand? Überall aneckend? Hätte sie nicht auch andere Lösungsmöglichkeiten manches mal finden können? Muss man jeden Kampf kämpfen? Der Schreibstil war locker leicht und Halbsieben 🐕 fand ich super. Im Grunde ist das Buch ein Snack für Zwischendurch, der aber meiner Meinung nach, der wichtigen Aussage, die vermittelt werden soll, nicht ganz gerecht wird.
Elisabeth Zott ist eine Protagonistin, die man nicht so schnell vergisst. Eine starke und kämpferische Frau und Mutter, die sich dem sexistischen Verhalten der Männer der 60er entgegenstellt. Sie lehrt uns das Anderssein gut ist und immer einen Kampf wert. Kochen und Chemie waren schon eine spannende Mischung. Halbsieben hat mir gefallen, jedoch muss ich sagen, dass es irgendwie eigenartig war seine Sicht der Dinge zu lesen, obwohl der ganze Roman so realitätsnah war.
Sensationelles Buch ! 🧪👩🏻🔬⚗️
Für mich wieder ein Highlight. Die Geschichte könnte auch eine Biografie sein aus den 1960er nach der man die Protagonisten googeln möchte. Eine so unfassbar starke Frau die sich nichts gefallen lässt und für sich und andere kämpft und einsteht. Das Leben und manche Menschen sind manchmal grausam und man könnte sich echt ärgern an manchen Stellen im Buch und über gewisse Dinge die passieren. Möchte nicht zu viel Spoilern 🤫 Es ist so was von lesenswert und ich kann es sehr empfehlen. Chemie trifft auf das Leben ☺️

Wow ich liebe dieses Buch
Unglaublich, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Es ist eigentlich keine schöne Geschichte und doch ist es eine schöne Geschichte. Elizabeth Zott, eine höchst intelligente Chemikerin, muss sich so vielen Widrigkeiten stellen, um ihr Leben zu bestreiten, dass man wirklich verzweifeln möchte. Doch sie tut es so souverän, dass man mit Gänsehaut dieses Buch liest und wirklich inspiriert ist. Dieses Buch hat alles, tragische Momente, Diskriminierung aber auch starke Frauen, die sich all dem trotzen. Neben vielen hassenswerten Figuren, bei denen man vor Wit das Buch zuschlagen möchte, bietet die Geschichte aber auch Platz für so viele besondere, liebenswerte Menschen. Egal ob die wunderbare Elizabeth Zott, der liebenswerte Calvin Evans, die frühreife Mad, die hilfsbereite Nachbarin oder ein Pfarrer, der nicht so richtig an Gott glaubt. Es ist einfach so vielseitig, dass man es gar nicht aus der Hand legen kann. Es wäre schön, wenn man sagen könnte, dass die strukturelle Diskriminierung ein Phänomen der 50er/60er Jahre waren aber auch, wenn sich schon einiges zum besseren gewendet hat, ist struktureller Machtmissbrauch und Geschlechterdiskriminierung immer noch vorhanden. Somit spielt die Geschichte zwar vor gut 60 Jahren, ist jedoch immer noch aktuell. Ein ganz intensives Buch und eine klare Leseempfehlung.
Schöner, spannender und teilweise trauriger Roman über eine starke Frau in den 1960er Jahren, die für ihre Träume kämpft ♥️
Ich hatte etwas Sorge, ob mir der Roman bei dem ganzen Hype, der darum gemacht wird, gefallen würde. Diese Sorge war absolut unbegründet. "Eine Frage der Chemie" ist ein wirklich gutes Buch! Ohne dass man sich beim Lesen anstrengen muss, wird eine herzergreifende Geschichte erzählt und gleichzeitig Kritik am gesellschaftlichen Bild geübt, wie Frauen zu sein haben und wie Männer zu sein haben. Alles vor dem Hintergrund der 1960er Jahre, aber meiner Meinung nach sind die Themen auch heute noch relevant. Elizabeth Zott ist eine Inspiration!
Eine Frage der Chemie“ ist ein unglaublich schönes Buch, das ich voll und ganz empfehlen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite hat es mich in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur spannend und inspirierend, sondern auch ein echter Mutmacher, es fordert dazu auf, das eigene Leben zu gestalten und selbst in schwierigen Momenten nicht aufzugeben. Großartig geschrieben und kaum aus der Hand zu legen.
Witz und Humor verbinden sich hier mit ernsten Themen zu einem chemischen Gebräu, das angesichts des genialen Plottwists am Ende sprichwörtlich explodiert! 👍😎
Nach anfänglichem Schwierigkeiten hat mich die Geschichte dann doch noch gepackt und begeistert. In dem Buch sind sehr viele aktuelle Themen verpackt, dazu noch ein historischer Blick auf die Rechte der Frauen in den 50ern und 60ern. Wut, Zorn, Enttäuschung und ganz viel Herzschmerz und das Ende hat mich zwar nicht fröhlich zurück gelassen aber mit Hoffnung.
Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern 🫶🏻
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, da es mir so gut gefallen hat. Für mich war es die perfekte Mischung aus lustig, traurig und spannend. Elizabeth ist für mich eine absolute Inspiration- ich fand sie und Madeline richtig richtig toll und hätte gern selbst etwas mehr von den beiden. Dass man Halbsieben lieben muss, ist ja absolut klar und genau so stelle ich mir oft vor, dass mein Hund auch denkt. 🐶 Die Themen im Buch sind sehr wichtig und oft auch keine leichte Kost, ich hatte dauerhaft den Wunsch, dass es am Ende mehr Gerechtigkeit gibt und fand die Entwicklung aller im Buch vorkommenden Frauen richtig richtig toll und beeindruckend. Ich würde das Buch definitiv empfehlen.

🫶🏽
Ein absolut tolles und trauriges Buch über die Liebe, das Leben und was es mitbringt. Das Buch beschreibt, wie schwer es war als Frau in einem Naturwissenschaftlichen Bereich Fuß zu fassen und wie Männer ihre Position genutzt haben um ihre Macht zu beweisen. Doch trotzdem findet die Protagonistin da auch die Liebe. Die Liebe zu einem Mann und zu ihrem Beruf. Ich hab bei dem Buch sehr viel verschiedene Emotionen erlebt und war einfach nur begeistert!
Milch haben sowohl Cover als auch Titel immer abgeschreckt. Aber ich habe was verpasst. Es war ein wirklich gutes Buch. Die 450 Seiten sind mir so verflogen und irgendwie würde ich gerne einen zweiten Teil haben. Eine tolle Geschichte über eine starke Frau in einer Zeit in der Frauen sehr viel für ihre Träume und Wünsche kämpfen mussten. Abzug in der B Note gab es für den Hund, der hätte für mich nicht sein müssen.
Stark
Was für ein wundervoller Roman über eine so standhafte und intelligente Frau. Bonnie Garmus hat was alltägliches wunderbar in einen unterhaltsamen Roman verpackt, der voll ist von Pragmatismus, aber auch Emotionen, Wut und gleichzeitig Gelassenheit, Witz und zugleich von Betroffenheit. Schreibstil und Story waren wirklich mal was anderes und haben mich schon auf den ersten 2 Seiten gefangen genommen. Oh ich habe mich so in Elisabeth Zott und die ganze Bagage verliebt. Was für ein Lesevergnügen. Luise Helm liest das Buch auch absolut fantastisch. Unbedingt reinhören ☝🏼
Ein signifikant bedeutendes Buch über das Patriarchat und seine gravierenden Auswirkungen auf die Gesellschaft, sowie die fundamentale Wichtigkeit und damit zusammenhängende Entwicklung des Feminismus. Zudem wird die Chemie und ihre Bedeutung im alltäglichen Leben, auf eine angenehme und verständliche Art und Weise beschrieben und erklärt. Diese Geschichte, wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Jahreshighlight! Wundervoll! Klug, feministisch, herzerwärmend, kämpferisch, liebenswerte Charaktere, hassenswerte Charaktere, ein "sprechender Hund".... ich liebe es!
Ein absolutes Muss!
Ein Jahreshighlight! Ich liebe Elizabeths schonungslose Ehrlichkeit und Unverfrorenheit, die generationsübergreifende Story, die tollen und liebenswerten Antagonist:innen wie Walter und Harriet, die altkluge Mad, wie sich Feminismus, Chemie, das Gefühl von Familie unabhängig von Genetik und Liebe miteinander verweben, UND ganz besonders Halbsieben. Auch die beiden Bonuskapitel der Besonderen Ausgabe haben mir sehr gefallen! Werde es definitiv verleihen und weiterempfehlen und hoffen, dass niemand meine Eselsohren glattstreicht!
Eine Frage der Chemie Bonnie Garmus Ach Mensch, war das schön 😍 Ein so tiefgreifender, gefühlvoller Roman, der so viele Dinge in sich vereint - eine Familiengeschichte so schön wie tragisch, die Lebensgeschichte einiger Menschen auch neben Elizabeth Zott und Witz, soviel Witz und trockener Humor - genau mein Ding ☺️ Bonnie Garmus ist hier ein wirklich herausragendes Erstlingswerk gelungen, das in einem tollen, leicht lesbaren und niemals langweiligen Stil daher kommt. Charaktere, die liebevoll und detailliert gezeichnet sind - man kann sie alle nur lieben, sogar die unsympathischen weil vielleicht gerade die das meiste Können erfordern um sie dem Leser eben unliebsam zu machen und trotzdem zu verdeutlichen, dass auch sie einfach nicht anders können. Ganz grandios besonders: Halbsieben 🐕 - große Liebe für soviel Intelligenz und Einfühlungsvermögen ❤️ Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Mein Highlight des Monats! Starke Frau, weibliches Empowerment, herzzerreißende Familiengeschichte
Die Haupthandlung des Romans spielt in den 1950/1960er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Elizabeth Zott, die Protagonistin ist eine rationale, intelligente und meinungsstarke Chemikerin. Sie ist ambitioniert, möchte auf der wissenschaftlichen Karriereleiter aufsteigen und hat große Ziele. Doch in die Welt, in welche sie eindringen und in der sie sich verewigen möchte, ist für sie nur schwer erreichbar. Aufgrund ihres Geschlechts wurde sie schon in der Uni unterschätzt, belächelt und in sexuell übergriffiger Weise attackiert. Elizabeth zeigt aber ein ums andere Mal, dass sie sich zu wehren weiß und Unrecht nicht über sich ergehen lässt. Dennoch kehrt sie der Forschung vorerst den Rücken zu. Der Roman ist total tiefgreifend und total facettenreich. Er fasst gleichzeitig viele wichtige gesellschaftliche Themen auf wie zum Beispiel Feminismus und Gewalt gegen Frauen, Frauen in der Wissenschaft und Gleichberechtigung, oder der Varianz von Familienformen. Und gleichzeitig hat mich Roman auch begeistert, weil er andere Perspektiven anbietet, die ich so bisher nicht kennengelernt habe. Zum Beispiel ist ein Erzähler der Hund Halbsieben, es gibt ein spannendes Geheimnis zu entdecken, es besteht ein ganz enges Netz an Informationen, welches erst ganz am Ende deutlich wird… und außerdem passt die Sprecherinnenstimme so wunderbar zum Charakter.
Liebs!
Erstens Mal, ich verstehe den Hype. Es ist so ein schönes Buch, auch wenn so viel negatives passiert, aber so gut geschrieben, das man schmunzeln muss, aber auch nachdenkt, und auch Tränen fließen. 🫠 Wie man sich das eben von einem guten Buch wünscht. Ich mag Filme die in der damaligen Zeit spielen, oder mir von der damaligen Zeit erzählen, ich finde es äußerst interessant, und zu sehen, was sich alles geändert hat zum positiven oder negativen und jetzt mag ich auch Bücher darüber! 🥰 Die Protagonistin Elizabeth ist so eine starke Frau, die nicht abhängig sein will, für sich einstehen will, sich für die Frauen einsetzen will, sie ist so stark, obwohl sie oft einstecken muss. 🫣 Sie war mir direkt sympathisch. Fande schön zu sehen wie sie andere Frauen damit angesteckt hat. Es gab sicher viele solcher Frauen in der damaligen Zeit, aber die hatten es halt sicher nicht leicht, und haben ihre Meinung deswegen sicher auch oft zurück gehalten. Ich mochte aber auch alle Nebencharaktere Harriet, ist liebenswert wie sie sich um Madeline kümmert, oder Madeline so jung, und schon so schlau, Walter ein alleinerziehender Vater, der besseres verdient hat und ganz besonders Halbsieben, den riesigen, gutmütigen Hund, der sicher mehr versteht als so mancher Mensch. ♥️ Bin einfach ein Hundemensch, damit holt mich jedes Buch ab! Klare Leseempfehlung!

Ich fand es sehr spannend mitzuerleben, was die Frauen in den 50/60ger Jahren durften und was nicht erwünscht war. Zeitweise fand ich das Buch etwas trocken und zäh,aber dann habe ich mich wieder über "Halbsieben"amüsiert. Es ist für mich kein Jahreshighlight wie bei den anderen Lesern,aber es war nett es zu lesen.
⭐️⭐️⭐️⭐️
"Das Leben einer Frau in den 60er Jahren"
Ich muss sagen, dass ich etwas irritiert war, als ich den Klappentext gelesen habe und dann gelesen habe, dass dieses Buch in das Genre Unterhaltung/Komik fällt. In meinem Kopf hat diese Kombination überhaupt keinen Sinn ergeben. Denn was war schon lustig als Frau in den 60er Jahren, die selbstbestimmt leben wollte? Da mich diese Kombination, trotz meiner skeptischen Haltung, ziemlich neugierig gemacht hat, habe ich vorsichtshalber mit dem Hörbuch vorliebgenommen. Und was soll ich sagen: Es hat mich so gefesselt, dass ich mit dem Hörbuch nach zwei Tagen durch war. Bonnie Garmus schreibt voller Witz und Humor das leider nicht so witzig und humorvolle Leben der Chemikerin Elizabeth Zott. Trotz der Tatsache, dass diese Geschichte reine Fiktion ist, weiß man dennoch, dass das Leben einer Frau in den 60er Jahren, die selbstbestimmt leben wollte, kein Zuckerschlecken war. Es war stellenweise so frustrierend zu hören, wie ungerecht die Welt damals war. Welche Steine einem in den Weg gelegt wurden, wie alteingesessen die Gesellschaft war und wie starr die gesellschaftlichen Strukturen waren. Da merkt man, wie gut man es in der heutigen Zeit hat und wie wichtig Feminismus für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist. Es mag komisch klingen, aber ich hätte mir ein anderes Ende für diese Geschichte gewünscht. Das Ende ist mir zu sehr „heile Welt“. Elizabeth Zotts Geschichte ist zwar fiktiv, aber den Widrigkeiten, denen sie getrotzt hat, waren durchaus real und leider hätte sie die Gesellschaft nicht so weit geändert, als dass sie oder irgendeine andere Frau dieses Ende bekommen hätte. Ein nicht so glückliches „Happy End“ hätte für mich besser ins Bild gepasst.
Eine kleine Exkursion in das Leben der Frau in den 60er Jahren.
Ein sehr gut geschriebenes Buch mit ernsten, intelligenten, lustigen, vielschichtigen und auch ziemlich neuartigen Charakteren.
Ein großartiges Buch über eine Frau in den 60iger Jahren, die als Wissenschaftlerin anerkannt und gesehen werden will. Eine Kämpferin, die sich durch schicksalshafte Begegnungen und Ereignissen nicht von ihrem Kurs abbringen lässt, auch wenn sie Kompromisse eingehen muss. Elisabeth ist ein außergewöhnlicher Charakter. Ich liebe ihre stoische Art, ihr Durchsetzungsvermögen, die Art sich über Dinge einfach hinweg setzt und Dinge anzugehen. An ihrer Seite der kluge Halbsieben (wie cool ist bitteschön dieser Hund), die unglückliche Nachbarin Harriet, der selbstbewusstlose Walter, der nicht-so-richtig-an-Gott-glaubende Pfarrer Wakely und natürlich den liebenswerten Naseweis Mad. Ein trauriges und wunderbares Ende, was mich selig das Buch schließen lässt.
Bei mir hat die Chemie wohl nicht gestimmt Ich kann den Hype um das Buch leider nicht nachvollziehen. Die Grundidee ist wunderbar, nur leider war Elizabeth dann für mich stark weltenfremd, sehr naiv und realitätsfern. Zusätzlich wird oft weit von der Grundgeschichte abgeschwiffen und ständig plötzlich die Perspektive gewechselt.
Ich muss sagen, dass mich der Roman am Anfang richtig begeistern konnte. Es war erfrischend, lustig und schonungslos ehrlich. Umso länger das Hörbuch ging, umso mehr hat für mich das Buch abgenommen. War öfters kurz davor es doch abzubrechen. Wenn ich es gelesen hätte, hätte ich es wahrscheinlich getan. Die Lebenssituation der Frauen in den 60er Jahren, in den USA ist interessant. Damals waren ledige Mutterschaft und berufliche Karriere für Frauen zwei Themen, die so gar nicht in das damalige Bild von der Familie hineinpasste. Die Benachteiligung von Frauen war geradezu himmelschreiend. Doch hinter der Fassade aus augenzwinkerndem Feminismus und originellen Ideen verbergen sich zahlreiche Klischees und Übertreibungen. Die Figuren sind fast durchweg stereotyp gezeichnet, insbesondere die Wissenschaftler*innen, die als sozial unbeholfen und emotional gehemmt dargestellt werden. Dass Elizabeths außergewöhnliche Tochter ihr Genie allein der mütterlichen Förderung verdankt oder der Familienhund nicht nur Wörter versteht, sondern auch als Held agiert, wirkt eher märchenhaft als glaubwürdig. Auch die feministischen Ansätze erscheinen platt: Elizabeth wird Opfer nahezu jeder Form patriarchaler Unterdrückung, doch anstatt einer reflektierten Auseinandersetzung bleibt es bei überzeichneten Schilderungen: Sie wird sexuell diskriminiert, sozial ausgegrenzt, vergewaltigt, ihre Forschungsergebnisse werden von ihrem männlichen Vorgesetzten als dessen eigene ausgegeben, und vieles mehr, aber märchengleich erstarkt sie dadurch und steigt wie Phönix aus der Asche empor. Flankiert wird dies von einer Vielzahl an Übertreibungen jenseits aller Realitäten. Auch gibt es viel zu viele Erzähler in der Geschichte. Neben der Hauptperson kommen auch zb ihr Hund, ihr Kind, ihr Freund, die Nachbarin, gewisse Vorgesetzte, irgendwelche Radome Personen vorm TV Bildschirm, Personen von früher ausm Waisenhaus, Verwandte, Reporter, Frauenarzt usw weiter mit eigenen Sichten zu Wort. Und das alles vollkommen durcheinander. Auch werden unglaublich viele Themen angesprochen und keins davon richtig behandelt. Hauptsächlich angeschnitten. Emanzipation, Feminismus, Patriarchat, toxische Männlichkeit, Wissenschaft, Bildung, Machtmissbrauch, Gleichstellung, Religion, Atheismus, kirchlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Schulsysteme, Tod, Trauer, Betrug, Plagiat, Me Too, Witwentum, Waisentum, Ernährung, eheliche Gewalt, uneheliche Kinder, ledige Frauen und Männer, soziale Missstände,...... Ich kann die Liste noch fortsetzen...... Darum kann ich die vielen guten Stimmen und den enormen Hype um dieses Buch nicht nachvollziehen. Hab mich so über das Buch mit diesem Thema gefreut und wurde schon sehr enttäuscht.
Ein so wichtiges Buch, großartig geschrieben.
Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Ganz besonders das letzte Drittel ist so gut, ich konnte es nicht weglegen. Mit jeder Seite habe ich Elizabeth mehr gemocht - ihre Art, auf Dinge zu schauen und damit Ungerechtigkeit so deutlich aufzuzeigen. Ich war mit ihr zusammen wütend, hab gehofft und war immer wieder froh, wenn sie sich behauptet hat. Viele Emotionen. Und ein so wichtiges, aktuelles Thema. Absolute Leseempfehlung.
Stark
Was für eine starke Frau, die sich in der Männerwelt durchzusetzen versucht. Männer waren damals noch die Herren der Schöpfung. Die Frau hatte fast keinen Wert, außer als Mutter und Hausfrau, vielleicht noch als Sekretärin. Die Frauenbewegung steckte damals noch in den Kinderschuhen. Eine sehr bewegende, erschütternde, liebevolle und traurige Geschichte mit Sheldon-Cooper-Vibes, wie ich finde.
Ein Jahrehighlight 🤍🧪
Wir befinden uns in den frühen 60er-Jahren und als brillante chemikerin hat es Elisabeth Zott, an einem Institut voller verurteilender Männer, denen Gleichberechtigung ein Fremdwort ist nicht leicht. „Wissen Sie, wie außergewöhnlich das ist?“, fragte sie. „Dass ein Mann die Arbeit seiner Geliebten ebenso ernst nimmt wie seine eigene?“ (S.380) 💔 Tiefgründig, humorvoll, traurig und einfach wunderschön zugleich, wird elisabeths Geschichte von der Autorin so lebensecht erzählt, dass ich manchmal sogar googeln wollte, ob sie nicht doch tatsächlich existiert hat. Ich wurde absolut mitgerissen, das Buch ist erzählt in der Perspektive des allwissenden Erzählers, sodass Elisabeth zwar FMC ist, man als Leserin aber auch hinter die Fassaden der anderen Charaktere blicken kann. Und so schafft die Autorin es, dass die damals (und auch heute noch) herrschenden Missstände in der Wissenschaft nur über die Figuren transportiert werden. 🧑🔬 Definitiv eines meiner Lieblingsbücher ♥️
Unfassbar
Wow. Man kann dieses Buch fast nicht in Worte fassen. Es passiert so viel in diesen Buch. Aber es passiert in genau dem richtigen Tempo. Die Ereignisse überschlagen sich nicht, sind aber auch nicht ewig die in länge gezogen. Genau richtig. Es wird auch alles gut erklärt ohne ewig un den heißen Brei herum zu reden. Man merkt auch das die Autorin sehr viel recherchiert hat was Chemie angeht. Unglaublich. Elizabeth ist eine starke und intelligente Frau. Eine Frau die definitiv ihrer Zeit voraus ist. Man darf nie vergessen während des Lesens das die Geschichte in den 1950er Jahren des damaligen Amerikas spielt. Damals waren Frauen sehr stark eingeschränkt was Bildung und Beruf angeht. Aber das hält Elizabeth nicht auf ihren Traum Chemikerin zu werden, aufzugeben. Doch wie üblich zur damaligen Zeit werden ihr ohne Grund immer wieder Steine in den Weg gelegt. Diese kann sie aber ohne Probleme umgehen und ihren Weg weiterschreiten. Ein hoch emotionales Buch das einen sehr zum nachdenken anregt. Nachdenken deswegen, weil einem erst da wirklich klar wird was wir alles heute für Möglichkeiten haben. Wir können an jeder Schule, an jeder Universität studieren. Wir können auch jeden Beruf erlernen den wir wollen. Uns sind heute keine Grenzen aufgesetzt. Diesen Roman kann ich jeden ans Herz legen der ein Buch mit einer starken Protagonistin lesen will.

Ein Buch wie eine chemische Reaktion – explosiv, tiefgründig, bewegend. 📖
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so sehr gepackt, berührt und inspiriert hat wie Eine Frage der Chemie. Bonnie Garmus hat mit Elizabeth Zott eine Figur erschaffen, die man nicht nur bewundert, sondern in der man sich wiederfindet – stark, eigensinnig, verletzlich und unglaublich mutig. Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte – es ist ein Gefühl, eine Erfahrung, ein Aufschrei, ein Hoffnungsschimmer. Die Sprache? Teuflisch gut. Punktgenau. Sarkastisch, scharf, tief. Jeder Satz sitzt, jede Szene trifft ins Herz. Mal lacht man laut, mal möchte man schreien vor Wut – über die Ungerechtigkeiten, über das Patriarchat, das Elizabeth in ihre Schranken weisen will. Doch sie bleibt nicht stehen. Und genau das ist so unfassbar stark. Es ist ein großes Vergnügen zu lesen – und zugleich ein großes Leid, weil man so sehr mitfühlt. Die emotionale Spannungskurve kennt kein Ende. Und nebenbei lernt man wieder, wie faszinierend Chemie eigentlich ist. Doch dieses Buch ist mehr als Wissenschaft oder Feminismus – es ist eine Hommage an den Zusammenhalt starker Frauen. Es zeigt, wie viel Kraft darin liegt, wenn Frauen einander unterstützen – und wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben. Ein Must-Read für alle. Für alle, die denken. Für alle, die fühlen. Für alle, die kämpfen. Ich habe eines der schönsten Bücher gelesen – und ich wünsche jedem, dass er oder sie es auch liest.
Bin genervt, aber selbst schuld
Warum genervt? Ja, Mensch, tut die Kapitel rein ins Buch oder lasst es, aber scheffelt nicht Extrakohle mit sowas. Warum selbst schuld? Na, ich habe es ja gekauft, hat mich ja keiner gezwungen. Allerdings hatte ich wohl irgendwie gehofft wirklich was Tolles "extra" zu kriegen. Ja, es ist nett, aber braucht man das? Definitiv nicht, auch nicht, wenn man wie ich, das Hauptbuch liebt .
Das Buch war einfach erfrischend anders und so interessant das es mich fesselte
Eine inspirierende Geschichte
Eine berührende Geschichte der Elizabeth Zott, wie sie sich mysogynen, sexistischen, gesellschaftlichen und frauenfeindlichen Widrigkeiten stellt und das Leben vieler anderen verändert.

Eine Frage der Chemie 🧪 Bonnie Garmus erzählt die Geschichte von Elizabeth Zott, einer Chemikerin in den 60er Jahren, die in der von Männern dominierten wissenschaftlichen Welt darum kämpft, dass sie und ihre Forschung ernst genommen werden. Sie hat immer wieder mit Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechtes zu kämpfen – bis hin zur Entlassung. Durch Zufall wird sie zur Fernsehköchin – denn kochen ist Chemie, wie sie immer wieder betont. Sie nutzt die Show, um Frauen auf kluge und humorvolle Weise zu Selbstbestimmung und Bildung zu ermutigen. Es hat mir gut gefallen! Ja, viele der männlichen Figuren wurden sehr klischeehaft dargestellt und auch Elizabeth hat mich hin und wieder sehr aufgeregt, da sie es sich selbst oft unnötig schwer gemacht hat. Alles in allem fand ich (als Laiin), dass die Lebensrealität von Frauen in den 60er Jahren im Hinblick auf Wissenschaft und Forschung sowie den Alltag gut dargestellt wurde. Trotz des ernsten Themas kam auch der Humor nicht zu kurz! Die Geschichte war sehr kurzweilig und hatte für mich keine Längen. Die eigene POV des Hundes fand ich etwas too much, aber alles in allem ist es ein sehr tolles Debüt und nicht ohne Grund sehr beliebt!

wissenswert, lustig und berührend ⚗️👩🏼🔬🚣🏼♀️
Eine Art feministisches Meisterwerk. Die Sprache ist für jedermann verständlich und sehr witzig. Eine interessante Erzählung über eine weibliche Chemikerin in den 1960er Jahren. Das Ende war etwas vorhersehbar, aber das würde ich nicht als schlechr betiteln.

5/5 🌟 - unbedingt lesen!
Eine wichtige und tolle Geschichte, die mich von Anfang an und bis zur letzten Seite mitgerissen hat. Das Buch hat alles. Wichtige Themen, mutige und sympathische Charaktere, toller Stil, Humor und Ernsthaftigkeit, Spannung, Entwicklungen und unerwartete Wendungen. Ganz große Empfehlung, ich bin Fan von Elizabeth Zott 💯
„Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus – Ein inspirierender Roman voller Mut und Stärke
Elisabeth Zott ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Mit ihrer Intelligenz und ihrer Leidenschaft für die Chemie tritt sie gegen die patriarchalen Strukturen der 1960er Jahre an und zeigt eindrucksvoll, dass Frauen genauso fähig und kreativ sind wie ihre männlichen Kollegen. Doch das Buch zeigt auch die schmerzhaften Seiten dieser Kämpfe – Momente, in denen Elisabeth allein aufgrund ihres Geschlechts herabgewürdigt wird. Was dieses Buch so besonders macht, ist nicht nur die humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Erzählweise, sondern auch die Vielzahl an wunderbaren Charakteren, die Elisabeths Geschichte bereichern. Von ihrer tiefen Liebe zur Chemie über ihre Beziehung zu Calvin bis hin zu einem unvergesslichen Hund namens Halbsieben – jede Figur bringt eine eigene Facette in die Geschichte ein. Der Roman regt dazu an, über die Rolle der Frau in der Gesellschaft nachzudenken, und zeigt gleichzeitig, dass Mut und Entschlossenheit der Schlüssel zu persönlichem Erfolg und Glück sein können. Besonders beeindruckend fand ich, wie die Autorin schwierige Themen mit Leichtigkeit und Humor verpackt hat, ohne ihre Ernsthaftigkeit zu verlieren. Für mich ist Elisabeth Zott eine starke Person: eine Frau, die niemals aufhört, für ihre Überzeugungen zu kämpfen. Mit ihrem Motto „Chemie ist Veränderung“ inspiriert sie nicht nur die Figuren im Buch, sondern auch uns Leser:innen:) Ein absolut fesselndes Lesevergnügen, das ich jedem empfehlen kann
Spielt in den 50er Jahren, wie weit sind wir seither gekommen?
Ein von grund auf feministisches Buch. Durch und durch. Der schreibstil ist total anders. Fühlt sich an wie eine Erzählstimme am Anfang von Filmen, die erstmal alle vorstellt. Aber dieser Stil hörte nicht auf. Ungefähr in der mitte des Buches geht der Fokus etwas Weg von Elizabeth und „ihre Familie“ wird mehr beleuchtet. Zum Schluss sind wir wieder bei ihr. Und wenn die Beziehung vorher abgeklärt, emotionslos dargestellt wurde gibt es durch ein paar Erinnerungen die Einsicht wie liebevoll es dennoch war. Grandioses Buch.
Ein absolutes Highlight!
Das Cover hatte mich bisher davon abgehalten dieses Buch zu lesen, aber ich bin doch froh es jetzt getan zu haben, denn es ist absolut großartig! Elisabeth Zott ist eine tolle und taffe Hauptperson, die für ihre Werte einsteht, obwohl die Zeiten dafür in den 1960ern nicht einfach für Frauen sind. Sie ist ein echtes Vorbild und möchte einfach nur für ihre brillante Forschung als Chemikerin anerkannt werden. Sie ist so viel, Wissenschaftlerin, Geliebte, Mutter, Hundebesitzer und einfach Jemand, den man als Leser bewundert. Auch die Nebencharaktere waren alle sympathisch. Vertrau mir du wirst dieses Buch lieben.❤️
Ich hab dieses Buch so gerne gelesen! ❤️ Mir gefällt der Schreibstil der Autorin total gut. Ab Seite eins war ich im Buch drin und konnte es nur schwer weglegen.

Ein Highlight zum Jahresende!
Das Lesejahr 2024 beschließe ich mit einem Highlight. Bonnie Garmus beschreibt die Geschichte um Elisabeth Zott, die sich in den 1950er Jahren gegen jegliche Widerstand in der durch Männer dominierten Welt der Wissenschaft behaupten muss. Das tut sie mit einem selbstbewussten und kämpferischen Auftreten. Nach einem schweren Schicksalsschlag muss sie das Forschungsinstitut, an dem sie als Chemikerin beschäftigt war, verlassen. Um Geld zu verdienen, landet sie in einer Nachmittagskochshow im Fernsehen. Auch hier bleibt sie ihren Prinzipien treu und rebelliert gegen Ungrechtigkeiten. Auf ihrem Weg gibt es einige Menschen, die sie unterstützen und den Weg zu mehr Gleichberechtigung ebnen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, liebte den altklugen Hund Halbsieben und gehe nun beseelt ins Lesejahr 2025.
"Walter konnte sie nur anstarren. Groß und schlank, die Haare in der Farbe von leicht angebranntem gebutterten Toast nach hinten gestrichen und mit einem Bleistift festgesteckt, stand sie da, Hände in den Hüften, der Mund selbstbewusst rot, die Haut leuchtend, die Nase gerade. Sie blickte zu ihm herab wie ein Sanitäter auf einem Schlachtfeld, als würde sie abschätzen, ob es sich lohnte, ihn zu retten." Was für ein kluger, humorvoller, aber auch schmerzhaft tiefgehender Roman mit einer unwiderstehlichen Protagonistin, in die man sich einfach verlieben muss! Wären wir nicht alle gerne ein bisschen Elisabeth Zott - so klug, selbstbestimmt, rebellisch, manchmal geradezu störrisch, aber auch verletzlich und liebenswert? 'Eine Frage der Chemie' ist ein großes Lesevergnügen und eine uneingeschränkte Empfehlung.
Halbsieben 🥰 ich liebe diesen Hund. Musste so einige Male sehr schmunzeln. Traurig das bis heute die Ungerechtigkeit zwischen Mann und Frau herrscht.
Ich habe gelacht, war traurig, wütend.... einfach gefesselt. Die Sprecherin hat perfekt gepasst. Dieses Hörbuch war insgesamt einfach gut ! Habe es viel zu lange auf der Wunschliste liegen lassen.
Lieben wir ❤️
Endlich mal wieder ein richtig gutes Buch über eine Powerfrau, die sich nicht in irgendwelche Schubladen stecken lässt. ☀️ Wer noch ein richtiges Highlight für 2024 sucht, wird es mit diesem Buch definitiv erhalten. Es sind die 60er Jahre, Frauen starten gerade im Berufsleben durch, haben aber noch einen weiten Weg vor sich. Wie eine Chemikerin in einer Kochshow vielen Frauen dabei hilft, ihre Träume zu verwirklichen, kann man hier wundervoll lesen. Es ist ein sehr humorvolles Buch, das aber natürlich auch von den Schattenseiten des Lebens geprägt ist. Am aller Besten hat mit Halbsieben gefallen (if you know, you know 😊😉). Eine sehr große Empfehlung <3

Keine Worte!
Oke doch ein paar Worte 🙈 Hab eine Weile gebraucht bis ich die Rezession schreiben konnte , weil ich erstmal alles verarbeiten musste. Anfangs vom Buch dachte ich :“ hm alles sehr monoton, emotionslos und irgendwie auch schräg erzählt“. Aber da mir das Buch sehr empfohlen wurde, dachte ich, ich mach mal weiter. War wirklich gut so! Ich hab während dem lesen echt alle Gefühle durchgemacht die es gibt 😅 gewonnen hat meistens die Wut aber auch Mitgefühl und Trauer. Die Story über Elisabeth Zott ist wirklich nicht leicht zu verdauen. Sie zeigt aber brutal das damalige Verhältnis zwischen der Wissenschaftlichen Welt und Frauen auf! Der Gedanke, dass es bis heute teilweise noch nicht besser ist, macht mich echt schon wieder wütend. Elisabeth Zott trotzt echt allen Widrigkeiten und zeigt allen was Frauen alles auf dem Kasten haben! Ich werde das Buch mit Sicherheit noch öfter lesen und es auch jedem weiterempfehlen! ☺️ PS: ich liebe halb sieben 🦮

Ein tolles Buch!
Das Buch hat mich von Anfang an überzeugt. Mich hat besonders die Balance zwischen Unterhaltung und Wissenschaft fasziniert. Vor allem da ich selber Chemie studiert habe. Ich finde die Art wie Elizabeth Zott einfach nur klasse. Mein persönlicher Held des Romans ist Halbsieben!
Dies war mein erstes Buch von Bonnie Garmus und es wird sicherlich nicht mein letztes sein. Was für ein toller und einmaliger Schreibstil. Voller Spannung habe ich die Geschichte um Elisabeth Zott gelesen. Die Rolle der Frau in den 1950er Jahren, die eigene Verwirklichung und ganz viel Chemie-denn Leben ist Chemie-spielt hier unter anderem eine Rolle. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht verschiedener Protagonisten, auch aus Sicht eines Hundes. Wirklich empfehlenswert.
Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne geben. Dieses Buch ist einzigartig, es hat mich tief berührt und ist schon jetzt mein Highlight 2025. 😍




















































