Eine echt verrückte Story
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Eine echt verrückte Story 🙃
Ich habe das Buch mit 14 oder 15 geschenkt bekommen und mir jetzt noch einmal besorgt, da ich die Story unbedingt nochmal aus erwachsener Perspektive lesen wollte. Ich liebe die Sicht von Craig, ich finde die Geschichte toll erzählt. Eine wichtige und auch heute noch absolut aktuelle Geschichte!
Direkt nach dem Vorwort war klar, dass dieses Buch besonders sein wird und ordentlich Stoff zum Nachdenken liefert. Craig ist ein wundervoller Charakter, den man einfach lieben muss. Er ist ein tiefgründiger, umsorgender aber auch humorvoller Mensch. Seine Probleme und Gedankengänge werden absolut nachvollziehbar dargestellt- und oft tut es einem selber weh, ihn so am Boden zu erleben. Über die Realitätsnähe der dargestellten Station und Personen kann ich zwar nur spekulieren, denke aber, daß der Autor dies ziemlich realistisch dargestellt hat, da er selbst einpaar Monate bevor dad Buch geschrieben wurde ebenfalls in einer Klinik war. Was mir auch gut gefallen hat ist, dass auch immer wieder darauf hingewiesen wird, dass mentale Krankheiten nicht miteinander verglichen werden sollten. Weder sollte man sich selbst unterordnen, weil es anderen vermeintlich schlechter geht, noch sollte man die Probleme anderer klein sprechen, weil man sich selbst auch mal schlecht fühlt. Das wird in einem subtilen, aber doch deutlichen Weg rübergebracht. Alles in Allem war dieses Buch gleichzeitig eins, das man am Liebsten in einer Sitzung durchlesen möchte und auch eins, was einem gut was zum Nachdenken mitgibt. Auf eine sehr hoffnungsvolle Art und Weise!
Als damals depressiver Teenager in Therapie konnte ich erstaunlicherweise gar nichts mit dieser Story anfangen. Den Charakteren hat einfach die Tiefe gefehlt, die Vielschichtigkeit.
Sexistische, stereotype Charaktere sind ja an sich kein Problem, aber das diese Einstellung hier absolut kritiklos steht, macht die Story flach. Jungs sind hier nur notgeile Typen, die „leiden“ wenn sie ihren Willen nicht bekommen und Mädchen sind hier Sexpuppen, die mitunter Schuld tragen und von dessen Bann ein Junge sich lösen muss. Kein Geschlecht/ keine Figur kommt hier gut weg oder hat Tiefe. Ich habe nach 2/3 abgebrochen und nur noch das letzte Kapitel gelesen, um zu entscheiden, ob ich weiterlesen will. Als ich las, dass die unsympathische Hauptfigur, die zuvor absolut egozentrisch, sexistisch und oberflächlich war, in fünf Tagen plötzlich eine entscheidende Hilfe für Patienten gewesen sein sollte, denen kaum Psychologen helfen konnten, hat mein Augenrollen einen eigenen Soundtrack entwickelt. Charakterdevelopment hat auch gefehlt, da weiterhin das hauptsächliche in seinen Gedanken aus „Mädchen anfassen“ bestand. Ich hab mir dann das letzte Drittel, in das anscheinend noch plötzlich eine Liebesgeschichte gequetscht wurde nicht mehr angetan.
This book was overwhelming. It talks about depression and other mental illness' so honestly and bravely, which was really touching. It showed me, that not everything has to be seen in a bad way. The most important thing is that you live, and that you cherish your life. And even though there are bad times in our lives, the good times always follow. Full review to come! 5/5 ★
Ich habe mir von diesem Buch so viel mehr erhofft. Es fing auch gut an, aber mir war der Protagonist dermaßen unsympathisch, dass ich am Ende ab und an ganze Absätze übersprungen habe. Auch wirkte das Ende zu Friede-Freude-Eierkuchen-mäßig mit den ellenlangen Absätzen über die Dinge, die er jetzt anders machen würde, blabla. Als könnte man nach 5 Tagen in einer Anstalt ein anderer Mensch werden.Schade eigentlich, weil mir das Konzept durchaus zugesagt hat, aber Craig war mir dermaßen unsympathisch, vor allem wenn er zum Zeichner-Jesus geworden ist und alle plötzlich so begeistert von ihm waren ... Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen.
I really can't tell if this book made me genuinely laugh or if this was just a desperate outbreak when I came across sentences such as Great. I'm common even in suicide. We only get to know a few days and the protagonist is full of thoughts. There are subliminal or very explicit references to Live. Live. Live. Live., get help, life is worth living, all those motivational phrases and thoughts, so overused as if one has to convince himself that this is also true. I also have mixed feelings about how the plot develops. I don't know how to rate it so I don't. Read it yourself.
Ich mochte die Geschichte und Craig wirklich gerne und sobald ich das Buch in die Hand genommen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mir persönlich ist es zu schnell zu positiv geworden, da mir hier das Thema Depression etwas zu einfach dargestellt worden ist. Craig hat in nicht mal einer Woche seine schlechten Verhaltensmuster entdeckt und verändert und meiner Meinung nach ist das etwas zu schnell gegangen. Natürlich gibt es Fälle in denen es so sein kann, aber in der Regel ist es ein längerer Prozess. Ansonsten war es ein gutes Buch, jedoch meiner Meinung nach nicht das beste zum Thema Depressionen. Ich hätte mir auch gewünscht dass das Buch etwas länger gewesen wäre und ob Craig wirklich langfristig seine Depressionen überwunden hat oder ob die Wende nur für kurze Zeit gelungen ist
Craig ist 15 und depressiv. Die Krankheit manifestierte sich eher schleichend, aber Craig erkannte die Symptome früh und vertraute sich seinen Eltern an. Trotz regelmäßiger Therapie und Medikation schafft Craig es jedoch nicht, dem schulischen Druck und seiner ständigen Selbstherabwürdigung zu entkommen. Als seine Selbstmordpläne erschreckend konkrete Formen annehmen, fasst er einen mutigen Entschluss: Er begibt sich in die Notaufnahme eines Krankenhauses und weist sich selbst ein. In den folgenden fünf Tagen lernt er viel über sich selbst, das Leben und darüber, was „verrückt sein“ bedeutet. Vizzini verbrachte vor der Entstehung dieses Jugendbuches selbst fünf Tage in einer psychiatrischen Einrichtung, um wegen seiner Depressionen behandelt zu werden. Bei It’s Kind of a Funny Story handelt es sich ganz klar um ein Jugendbuch, denn die Zustände in der Klinik werden nicht realitätsgetreu wiedergegeben. In meinen Augen soll die Geschichte um Craig mehr Mut als Angst machen, weswegen hier eine Verharmlosung einer solchen Einrichtung stattfindet. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangeht und enttäuscht wird. "Who hasn’t thought about killing themselves, as a kid? How can you grow up in this world and not think about it?" Depressionen werden jedoch wirklich als Krankheit anerkannt und Craigs Gefühlswelt wird absolut authentisch dargestellt. Ich habe mich mit ihm über seine Fortschritte gefreut, aber auch während seiner Rückfälle mit ihm gelitten. Ned Vizzini beschreibt keine Wunderheilung in fünf Tagen. Er lässt Craig viel mehr erkennen, dass er sich nicht für seine Krankheit schämen muss. Die Klinik verlässt er zwar nicht mit einem sehr viel besseren Gefühl, dafür mit Methoden und Möglichkeiten, um die zukünftigen Tiefpunkte besser überstehen zu können. Im Fokus steht in meinen Augen vor allem die Erkenntnis, nicht alleine zu sein und um Hilfe bitten zu können. "What’s a triumph is that you woke up this morning and decided to live. That’s a triumph. That’s what you did today." Craig lernt während seiner Zeit in der Klinik außerdem viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Problemen kennen. Auch hier zielt Vizzini nicht auf die brutale Konfrontation mit psychischen Krankheiten ab. Viel mehr schneidet er die individuellen Schicksale nur an und stellt dar, wie sich all die verschiedenen Persönlichkeiten im Klinikalltag miteinander arrangieren. Craigs Geschichte hat einen ernsten und berührenden Hintergrund, doch Vizzini sorgt auch dafür, dass das Lesen Spaß und Mut macht. Das Cover kam mir übrigens vor dem Lesen ein wenig chaotisch vor, nach dem Lesen finde ich es umso genialer, denn es hat einen direkten Bezug zu Craig. Fazit Es handelt sich hier ganz klar um ein Jugendbuch über Depressionen. Wer schonungslose Konfrontationen mit psychischen Einrichtungen und Erkrankungen wünscht, ist definitiv an der falschen Adresse. Craigs Leben mit der Krankheit wird berührend, aber nicht zu ernst dargestellt, sie zieht den Leser nicht herunter, sondern macht Mut. Die wichtige Botschaft „Du bist nicht allein! Du kannst damit leben!“ vermittelt Vizzini in meinen Augen äußerst erfolgreich. Aufgrund einiger Längen am Anfang des Buches gibt es von mir einen leichten Abzug und damit insgesamt 4,5 Sterne. (Februar 2017)
5 von 5 Sternen *Inhalt:* Craig setzt alles daran an der Executive Pre-Professional High School angenommen zu werden. Er lernt jede freie Minute dafür und dieses eine Ziel ist sein ganzer Lebensinhalt. Als er es dann schafft, sollte das Leben doch wunderbar sein, oder? Leider nicht für Craig, er wird depressiv und eines Tages denkt er sogar an Selbstmord. Über eine Selbstmordhotline erhält er Hilfe und lässt sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Wird man ihm dort helfen können? *Meinung:* Die Grundhandlung war wirklich interessant und durch den besonderen Schreibstil war man richtig mitgerissen, obwohl das Buch eigentlich kaum Spannung enthält. Hier wird das Leben eines fünfzehnjährigen Jugendlichen erzählt, der sich nicht nur mit den normalen Problemen von Teenagern herumschlagen muss, sondern auch noch zusätzlich schwere Depressionen hat. Man erlebt wie er sich vor, während und nach dem Aufenthalt in der Klinik fühlt und man erlebt hautnah mit, was sich im Kopf eines Betroffenen abspielt. Das macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Es behandelt nicht nur das Thema psychische Erkrankungen verschiedener Art, sondern auch das Thema echte Freundschaft, Drogen, Vertrauen, Teenagerhormone, Mut und ganz allgemein Erwachsenwerden und Entscheidungen treffen. Aber auch das Thema Hilfe annehmen und selbst Hilfe anbieten. Der Auto selbst war kurz bevor er dieses Buch geschrieben hat, auch in einer psychiatrischen Klinik und ich finde man merkt der Geschichte diese Nähe zum Thema an. Der Schreibstil macht das Buch zu etwas ganz besonderem. Die Geschichte wird in der Gegenwart und aus der Ich-Perspektive der Hauptperson, Craig, erzählt. Man hat also wirklich das Gefühl Craig auf seinem Weg zu begleiten und jeden einzelnen seiner manchmal sehr verworrenen und chaotischen Gedanken zu kennen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und da man das ganze aus Sicht eines depressiven Jugendlichen geschildert bekommt, auch wirklich etwas ganz besonderes. Auch wenn die Thematik ernst ist, schafft es der Autor das ganze locker und sehr humorvoll zu beschreiben. Man ist nach dem Lesen nicht selbst depressiv, sondern fühlt sich sogar selbst ein wenig positiver. Die Emotionen kommen eindeutig beim Leser an – schon allein durch diesen einzigartigen Schreibstil. Ich mag ja gerade emotionale Bücher und da war das genau das richtige für mich. Ich konnte mich sehr gut in Craig hineinversetzten und fühlte mit ihm mit. Die Gegenwartsform und Ich-Perspektive verstärken das dann auch noch. Außerdem sind in dieser Geschichte, natürlich schon bedingt durch die psychische Störung des Hauptcharakters, tiefe Emotionen Hauptthema. Craigs Familie spielt eine große und positive Rolle, außerdem seine Beziehungen zu alten und neuen Freunden und seine Beziehung zu sich selbst. Spannung hat das Buch keine. Trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Craig wird einem so sympathisch, dass man miterleben möchte wie er sich weiter entwickelt, ob er die Hilfe bekommt, die er braucht und ob er diese annehmen kann. Man will seine Aufs und Abs miterleben und auch das Leben der anderen um Craig herum ist interessant genug, um am Ball zu bleiben. Action kommt hier allerdings keine vor, aber warum auch. Die Charaktere sind super und teilweise sehr skurril. Craig, ist sehr sympathisch und man schließt ihn schnell ins Herz. Die Nebencharaktere sind vor allem durch die unterschiedlichen psychischen Störungen ebenfalls sehr interessant und man bekommt auch diese gut vorgestellt. Hier gibt es keine flachen Charaktere, aber man bekommt auch nicht zu viele Details, um vom Hauptcharakter abgelenkt zu werden. Genau die richtige Mischung eben. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch, schließlich spielt hier ein Teenager die Hauptrolle. Diese wird sehr unterhaltsam, aber auch emotional geschildert, spielt sich aber eher im Hintergrund ab. Das Ende ist gut abgeschlossen und positiv. Warnungen brauche ich hier keine auszusprechen, da trotz der bedrückenden Thematik, das ganze sehr positiv und sogar humorvoll verpackt wird. Grundidee 5/5 Schreibstil 5/5 Emotionen 5/5 Spannung 2/5 Charaktere 4,5/5 Liebesgeschichte 3,5/5 *Fazit:* 5 von 5 Sternen Dieses Buch ist etwas ganz besonderes und ich kann es jedem empfehlen, der sich für psychische Erkrankungen oder einfach nur für eine etwas schwierige Teenagerzeit interessiert. Das Buch ist in einem einzigartigem Schreibstil geschrieben, der einen direkt in den Kopf der Hauptperson befördert und einen alles miterleben und mitfühlen lässt. Trotz des eher bedrückenden Themas schafft es der Autor diese Geschichte humorvoll und positiv zu erzählen und trotzdem dabei authentisch zu wirken.
Beschreibung
Buchinformationen
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Eine echt verrückte Story 🙃
Ich habe das Buch mit 14 oder 15 geschenkt bekommen und mir jetzt noch einmal besorgt, da ich die Story unbedingt nochmal aus erwachsener Perspektive lesen wollte. Ich liebe die Sicht von Craig, ich finde die Geschichte toll erzählt. Eine wichtige und auch heute noch absolut aktuelle Geschichte!
Direkt nach dem Vorwort war klar, dass dieses Buch besonders sein wird und ordentlich Stoff zum Nachdenken liefert. Craig ist ein wundervoller Charakter, den man einfach lieben muss. Er ist ein tiefgründiger, umsorgender aber auch humorvoller Mensch. Seine Probleme und Gedankengänge werden absolut nachvollziehbar dargestellt- und oft tut es einem selber weh, ihn so am Boden zu erleben. Über die Realitätsnähe der dargestellten Station und Personen kann ich zwar nur spekulieren, denke aber, daß der Autor dies ziemlich realistisch dargestellt hat, da er selbst einpaar Monate bevor dad Buch geschrieben wurde ebenfalls in einer Klinik war. Was mir auch gut gefallen hat ist, dass auch immer wieder darauf hingewiesen wird, dass mentale Krankheiten nicht miteinander verglichen werden sollten. Weder sollte man sich selbst unterordnen, weil es anderen vermeintlich schlechter geht, noch sollte man die Probleme anderer klein sprechen, weil man sich selbst auch mal schlecht fühlt. Das wird in einem subtilen, aber doch deutlichen Weg rübergebracht. Alles in Allem war dieses Buch gleichzeitig eins, das man am Liebsten in einer Sitzung durchlesen möchte und auch eins, was einem gut was zum Nachdenken mitgibt. Auf eine sehr hoffnungsvolle Art und Weise!
Als damals depressiver Teenager in Therapie konnte ich erstaunlicherweise gar nichts mit dieser Story anfangen. Den Charakteren hat einfach die Tiefe gefehlt, die Vielschichtigkeit.
Sexistische, stereotype Charaktere sind ja an sich kein Problem, aber das diese Einstellung hier absolut kritiklos steht, macht die Story flach. Jungs sind hier nur notgeile Typen, die „leiden“ wenn sie ihren Willen nicht bekommen und Mädchen sind hier Sexpuppen, die mitunter Schuld tragen und von dessen Bann ein Junge sich lösen muss. Kein Geschlecht/ keine Figur kommt hier gut weg oder hat Tiefe. Ich habe nach 2/3 abgebrochen und nur noch das letzte Kapitel gelesen, um zu entscheiden, ob ich weiterlesen will. Als ich las, dass die unsympathische Hauptfigur, die zuvor absolut egozentrisch, sexistisch und oberflächlich war, in fünf Tagen plötzlich eine entscheidende Hilfe für Patienten gewesen sein sollte, denen kaum Psychologen helfen konnten, hat mein Augenrollen einen eigenen Soundtrack entwickelt. Charakterdevelopment hat auch gefehlt, da weiterhin das hauptsächliche in seinen Gedanken aus „Mädchen anfassen“ bestand. Ich hab mir dann das letzte Drittel, in das anscheinend noch plötzlich eine Liebesgeschichte gequetscht wurde nicht mehr angetan.
This book was overwhelming. It talks about depression and other mental illness' so honestly and bravely, which was really touching. It showed me, that not everything has to be seen in a bad way. The most important thing is that you live, and that you cherish your life. And even though there are bad times in our lives, the good times always follow. Full review to come! 5/5 ★
Ich habe mir von diesem Buch so viel mehr erhofft. Es fing auch gut an, aber mir war der Protagonist dermaßen unsympathisch, dass ich am Ende ab und an ganze Absätze übersprungen habe. Auch wirkte das Ende zu Friede-Freude-Eierkuchen-mäßig mit den ellenlangen Absätzen über die Dinge, die er jetzt anders machen würde, blabla. Als könnte man nach 5 Tagen in einer Anstalt ein anderer Mensch werden.Schade eigentlich, weil mir das Konzept durchaus zugesagt hat, aber Craig war mir dermaßen unsympathisch, vor allem wenn er zum Zeichner-Jesus geworden ist und alle plötzlich so begeistert von ihm waren ... Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen.
I really can't tell if this book made me genuinely laugh or if this was just a desperate outbreak when I came across sentences such as Great. I'm common even in suicide. We only get to know a few days and the protagonist is full of thoughts. There are subliminal or very explicit references to Live. Live. Live. Live., get help, life is worth living, all those motivational phrases and thoughts, so overused as if one has to convince himself that this is also true. I also have mixed feelings about how the plot develops. I don't know how to rate it so I don't. Read it yourself.
Ich mochte die Geschichte und Craig wirklich gerne und sobald ich das Buch in die Hand genommen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mir persönlich ist es zu schnell zu positiv geworden, da mir hier das Thema Depression etwas zu einfach dargestellt worden ist. Craig hat in nicht mal einer Woche seine schlechten Verhaltensmuster entdeckt und verändert und meiner Meinung nach ist das etwas zu schnell gegangen. Natürlich gibt es Fälle in denen es so sein kann, aber in der Regel ist es ein längerer Prozess. Ansonsten war es ein gutes Buch, jedoch meiner Meinung nach nicht das beste zum Thema Depressionen. Ich hätte mir auch gewünscht dass das Buch etwas länger gewesen wäre und ob Craig wirklich langfristig seine Depressionen überwunden hat oder ob die Wende nur für kurze Zeit gelungen ist
Craig ist 15 und depressiv. Die Krankheit manifestierte sich eher schleichend, aber Craig erkannte die Symptome früh und vertraute sich seinen Eltern an. Trotz regelmäßiger Therapie und Medikation schafft Craig es jedoch nicht, dem schulischen Druck und seiner ständigen Selbstherabwürdigung zu entkommen. Als seine Selbstmordpläne erschreckend konkrete Formen annehmen, fasst er einen mutigen Entschluss: Er begibt sich in die Notaufnahme eines Krankenhauses und weist sich selbst ein. In den folgenden fünf Tagen lernt er viel über sich selbst, das Leben und darüber, was „verrückt sein“ bedeutet. Vizzini verbrachte vor der Entstehung dieses Jugendbuches selbst fünf Tage in einer psychiatrischen Einrichtung, um wegen seiner Depressionen behandelt zu werden. Bei It’s Kind of a Funny Story handelt es sich ganz klar um ein Jugendbuch, denn die Zustände in der Klinik werden nicht realitätsgetreu wiedergegeben. In meinen Augen soll die Geschichte um Craig mehr Mut als Angst machen, weswegen hier eine Verharmlosung einer solchen Einrichtung stattfindet. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangeht und enttäuscht wird. "Who hasn’t thought about killing themselves, as a kid? How can you grow up in this world and not think about it?" Depressionen werden jedoch wirklich als Krankheit anerkannt und Craigs Gefühlswelt wird absolut authentisch dargestellt. Ich habe mich mit ihm über seine Fortschritte gefreut, aber auch während seiner Rückfälle mit ihm gelitten. Ned Vizzini beschreibt keine Wunderheilung in fünf Tagen. Er lässt Craig viel mehr erkennen, dass er sich nicht für seine Krankheit schämen muss. Die Klinik verlässt er zwar nicht mit einem sehr viel besseren Gefühl, dafür mit Methoden und Möglichkeiten, um die zukünftigen Tiefpunkte besser überstehen zu können. Im Fokus steht in meinen Augen vor allem die Erkenntnis, nicht alleine zu sein und um Hilfe bitten zu können. "What’s a triumph is that you woke up this morning and decided to live. That’s a triumph. That’s what you did today." Craig lernt während seiner Zeit in der Klinik außerdem viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Problemen kennen. Auch hier zielt Vizzini nicht auf die brutale Konfrontation mit psychischen Krankheiten ab. Viel mehr schneidet er die individuellen Schicksale nur an und stellt dar, wie sich all die verschiedenen Persönlichkeiten im Klinikalltag miteinander arrangieren. Craigs Geschichte hat einen ernsten und berührenden Hintergrund, doch Vizzini sorgt auch dafür, dass das Lesen Spaß und Mut macht. Das Cover kam mir übrigens vor dem Lesen ein wenig chaotisch vor, nach dem Lesen finde ich es umso genialer, denn es hat einen direkten Bezug zu Craig. Fazit Es handelt sich hier ganz klar um ein Jugendbuch über Depressionen. Wer schonungslose Konfrontationen mit psychischen Einrichtungen und Erkrankungen wünscht, ist definitiv an der falschen Adresse. Craigs Leben mit der Krankheit wird berührend, aber nicht zu ernst dargestellt, sie zieht den Leser nicht herunter, sondern macht Mut. Die wichtige Botschaft „Du bist nicht allein! Du kannst damit leben!“ vermittelt Vizzini in meinen Augen äußerst erfolgreich. Aufgrund einiger Längen am Anfang des Buches gibt es von mir einen leichten Abzug und damit insgesamt 4,5 Sterne. (Februar 2017)
5 von 5 Sternen *Inhalt:* Craig setzt alles daran an der Executive Pre-Professional High School angenommen zu werden. Er lernt jede freie Minute dafür und dieses eine Ziel ist sein ganzer Lebensinhalt. Als er es dann schafft, sollte das Leben doch wunderbar sein, oder? Leider nicht für Craig, er wird depressiv und eines Tages denkt er sogar an Selbstmord. Über eine Selbstmordhotline erhält er Hilfe und lässt sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Wird man ihm dort helfen können? *Meinung:* Die Grundhandlung war wirklich interessant und durch den besonderen Schreibstil war man richtig mitgerissen, obwohl das Buch eigentlich kaum Spannung enthält. Hier wird das Leben eines fünfzehnjährigen Jugendlichen erzählt, der sich nicht nur mit den normalen Problemen von Teenagern herumschlagen muss, sondern auch noch zusätzlich schwere Depressionen hat. Man erlebt wie er sich vor, während und nach dem Aufenthalt in der Klinik fühlt und man erlebt hautnah mit, was sich im Kopf eines Betroffenen abspielt. Das macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Es behandelt nicht nur das Thema psychische Erkrankungen verschiedener Art, sondern auch das Thema echte Freundschaft, Drogen, Vertrauen, Teenagerhormone, Mut und ganz allgemein Erwachsenwerden und Entscheidungen treffen. Aber auch das Thema Hilfe annehmen und selbst Hilfe anbieten. Der Auto selbst war kurz bevor er dieses Buch geschrieben hat, auch in einer psychiatrischen Klinik und ich finde man merkt der Geschichte diese Nähe zum Thema an. Der Schreibstil macht das Buch zu etwas ganz besonderem. Die Geschichte wird in der Gegenwart und aus der Ich-Perspektive der Hauptperson, Craig, erzählt. Man hat also wirklich das Gefühl Craig auf seinem Weg zu begleiten und jeden einzelnen seiner manchmal sehr verworrenen und chaotischen Gedanken zu kennen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und da man das ganze aus Sicht eines depressiven Jugendlichen geschildert bekommt, auch wirklich etwas ganz besonderes. Auch wenn die Thematik ernst ist, schafft es der Autor das ganze locker und sehr humorvoll zu beschreiben. Man ist nach dem Lesen nicht selbst depressiv, sondern fühlt sich sogar selbst ein wenig positiver. Die Emotionen kommen eindeutig beim Leser an – schon allein durch diesen einzigartigen Schreibstil. Ich mag ja gerade emotionale Bücher und da war das genau das richtige für mich. Ich konnte mich sehr gut in Craig hineinversetzten und fühlte mit ihm mit. Die Gegenwartsform und Ich-Perspektive verstärken das dann auch noch. Außerdem sind in dieser Geschichte, natürlich schon bedingt durch die psychische Störung des Hauptcharakters, tiefe Emotionen Hauptthema. Craigs Familie spielt eine große und positive Rolle, außerdem seine Beziehungen zu alten und neuen Freunden und seine Beziehung zu sich selbst. Spannung hat das Buch keine. Trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Craig wird einem so sympathisch, dass man miterleben möchte wie er sich weiter entwickelt, ob er die Hilfe bekommt, die er braucht und ob er diese annehmen kann. Man will seine Aufs und Abs miterleben und auch das Leben der anderen um Craig herum ist interessant genug, um am Ball zu bleiben. Action kommt hier allerdings keine vor, aber warum auch. Die Charaktere sind super und teilweise sehr skurril. Craig, ist sehr sympathisch und man schließt ihn schnell ins Herz. Die Nebencharaktere sind vor allem durch die unterschiedlichen psychischen Störungen ebenfalls sehr interessant und man bekommt auch diese gut vorgestellt. Hier gibt es keine flachen Charaktere, aber man bekommt auch nicht zu viele Details, um vom Hauptcharakter abgelenkt zu werden. Genau die richtige Mischung eben. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch, schließlich spielt hier ein Teenager die Hauptrolle. Diese wird sehr unterhaltsam, aber auch emotional geschildert, spielt sich aber eher im Hintergrund ab. Das Ende ist gut abgeschlossen und positiv. Warnungen brauche ich hier keine auszusprechen, da trotz der bedrückenden Thematik, das ganze sehr positiv und sogar humorvoll verpackt wird. Grundidee 5/5 Schreibstil 5/5 Emotionen 5/5 Spannung 2/5 Charaktere 4,5/5 Liebesgeschichte 3,5/5 *Fazit:* 5 von 5 Sternen Dieses Buch ist etwas ganz besonderes und ich kann es jedem empfehlen, der sich für psychische Erkrankungen oder einfach nur für eine etwas schwierige Teenagerzeit interessiert. Das Buch ist in einem einzigartigem Schreibstil geschrieben, der einen direkt in den Kopf der Hauptperson befördert und einen alles miterleben und mitfühlen lässt. Trotz des eher bedrückenden Themas schafft es der Autor diese Geschichte humorvoll und positiv zu erzählen und trotzdem dabei authentisch zu wirken.


























