Ein ziemlich böses Mädchen
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Das junge Leben eines jungen Mädchens
Um es kurz zusammenzufassen: Das Buch hat mich leider nur wenig gecatched. Dies war nun das dritte philippinische Buch was ich gelesen habe, da ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte, aber irgendwie konnte mich die Literatur dieses Landes bisher nicht begeistern. In dem Buch geht es um ein Kind, welches mit seiner Mutter von der unteren Mittelklasse heraus in ein wohlhabenden Haushalt zieht, da die Mutter dort zur Chefköchin ernannt wurde und nun, dank des Hausherrn, auf eine höhere Schule gehen darf, welche von ihm bezahlt wird. Die Geschichte führt durch rund 8-10 Jahre, die sie in diesem Haushalt verbringt (die Geschichte endet nicht damit, dass sie dort weggeht, aber in der Zeit spielt die Story) und sich durch die Schwierigkeiten, die verschiedene Stati und Klassen mit sich bringen, in der Schule und im Leben durchringen muss. Sie ist sehr intelligent und sympathisch. Die Autorin hat eine sehr angenehme Schreibweise. Ich habe ehrlich gesagt die ganze Zeit darauf gewartet, dass jetzt eine entscheidende Wendung kommt (2 waren schon da, aber irgendwie hat es die Spannung für mich nur einige Minuten angehoben). Was mir also nicht gefallen hat ist die fehlende Spannung. Was ich jedoch gut fand sind die zum Teil sehr erwachsen Gedanken der Protagonistin und ihr Umgang mit negativen Erfahrungen, wobei sie selten was wirklich positives erlebt (bzw was sich für sie so anfühlt) und dabei den Eindruck macht, dass sie relativ unberührt durch ihr Leben geht, wenn auch nicht desinteressiert. Was man eindeutig an vielen Stellen erkenne kann, ist die soziale Kluft, die sie auch selbst sehr bewusst wahrnimmt und auch für sich die Belanglosigkeiten von "den Reichen und Schönen" erkennt Es war okay und kann man mal lesen, aber wie gesagt, begeistert hat es mich trotzdem nicht im Gesamten. So richtig beschreiben lässt es sich nicht
Philippinen-Feeling trifft literarischen Biss!
Mein Fazit als Halb-Filipina/Halb-Deutsch: ✨ Ein kurzer Roman, der bleibt. Und wow, es trifft. Jessica Zafra schreibt mit so viel Ironie, dass ich mehrmals gelacht habe – und gleichzeitig: Aua, das Thema sitzt! ✨ Eine philippinische Perspektive, die wir im deutschsprachigen Raum öfter brauchen 🇵🇭 ✨ Ein Buch für alle, die sich nie ganz zugehörig gefühlt haben ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – 5/5 (für scharfsinnige Subversion und literarische Coolness, finde ich!)

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Das junge Leben eines jungen Mädchens
Um es kurz zusammenzufassen: Das Buch hat mich leider nur wenig gecatched. Dies war nun das dritte philippinische Buch was ich gelesen habe, da ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte, aber irgendwie konnte mich die Literatur dieses Landes bisher nicht begeistern. In dem Buch geht es um ein Kind, welches mit seiner Mutter von der unteren Mittelklasse heraus in ein wohlhabenden Haushalt zieht, da die Mutter dort zur Chefköchin ernannt wurde und nun, dank des Hausherrn, auf eine höhere Schule gehen darf, welche von ihm bezahlt wird. Die Geschichte führt durch rund 8-10 Jahre, die sie in diesem Haushalt verbringt (die Geschichte endet nicht damit, dass sie dort weggeht, aber in der Zeit spielt die Story) und sich durch die Schwierigkeiten, die verschiedene Stati und Klassen mit sich bringen, in der Schule und im Leben durchringen muss. Sie ist sehr intelligent und sympathisch. Die Autorin hat eine sehr angenehme Schreibweise. Ich habe ehrlich gesagt die ganze Zeit darauf gewartet, dass jetzt eine entscheidende Wendung kommt (2 waren schon da, aber irgendwie hat es die Spannung für mich nur einige Minuten angehoben). Was mir also nicht gefallen hat ist die fehlende Spannung. Was ich jedoch gut fand sind die zum Teil sehr erwachsen Gedanken der Protagonistin und ihr Umgang mit negativen Erfahrungen, wobei sie selten was wirklich positives erlebt (bzw was sich für sie so anfühlt) und dabei den Eindruck macht, dass sie relativ unberührt durch ihr Leben geht, wenn auch nicht desinteressiert. Was man eindeutig an vielen Stellen erkenne kann, ist die soziale Kluft, die sie auch selbst sehr bewusst wahrnimmt und auch für sich die Belanglosigkeiten von "den Reichen und Schönen" erkennt Es war okay und kann man mal lesen, aber wie gesagt, begeistert hat es mich trotzdem nicht im Gesamten. So richtig beschreiben lässt es sich nicht
Philippinen-Feeling trifft literarischen Biss!
Mein Fazit als Halb-Filipina/Halb-Deutsch: ✨ Ein kurzer Roman, der bleibt. Und wow, es trifft. Jessica Zafra schreibt mit so viel Ironie, dass ich mehrmals gelacht habe – und gleichzeitig: Aua, das Thema sitzt! ✨ Eine philippinische Perspektive, die wir im deutschsprachigen Raum öfter brauchen 🇵🇭 ✨ Ein Buch für alle, die sich nie ganz zugehörig gefühlt haben ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – 5/5 (für scharfsinnige Subversion und literarische Coolness, finde ich!)







