Ein Steinpilz für die Ewigkeit

Ein Steinpilz für die Ewigkeit

Hardcover
4.117

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Beschreibung

Wer später stirbt, ist trotzdem tot

Ein Buch über eine besondere Vater-Sohn-Beziehung, über Nähe und Fremdheit, Liebe und Tod
Als die Nachricht kommt, die er seit Jahren befürchtet, weiß Hannes Ringlstetter, was zu tun ist: Einen Steinpilz will er finden und seinem Vater auf die »letzte Reise« mitgeben. Sehr berührend und nachdenklich setzt Hannes Ringlstetter sich mit dem Vater auseinander, sucht einen Umgang mit der Endlichkeit. Er zeichnet ein vielschichtiges Bild des »humanistisch christlichen Welterklärers«, der doch auch eine dunkle Seite hatte. Ausgesöhnt hat er sich längst mit ihm.

Hannes Ringlstetter schreibt über den letzten Willen und letzte Worte, über Krankheit, Sterben, Abschied und was es mit einem macht, wenn der einst so wortgewaltige »alte Herr« sich kaum mehr artikulieren kann. Ein Buch voller Wärme und Zuneigung und ein Anstoß zum Miteinander.

»Dieses Buch ist berührend, es ist lustig und sogar lehrreich. Man sollte es lesen, bevor die eigenen Eltern sterben. Und man wünscht sich als Vater, posthum so geehrt zu werden.«
Jan Weiler

»Hannes Ringlstetter setzt sich in diesem Buch einfühlsam mit dem Ende auseinander. Und es wird klar: Ohne Humor geht es nicht. Und beim Lachen kommen einem ja auch manchmal die Tränen.«
Linda Zervakis

»›Ein Steinpilz für die Ewigkeit‹ ist Ringlstetter. So kennt man ihn, so liebt man ihn, und jetzt weiß man auch, warum.«
Hans Sigl

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Hardcover
Seitenzahl
160
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Hannes Ringlstetter, geboren 1970 in München, wuchs in Niederbayern auf, studierte Germanistik und Geschichte. Seit 30 Jahren tourt er mal mit Band, mal mit musikalischen Künstlerfreunden, früher durch die Provinz, heute im ganzen deutschsprachigen Raum. Er arbeitet als Autor, Kabarettist und als Schauspieler, u.a. als Yazid in der Kultserie ›Hubert ohne Staller‹. Hannes Ringlstetter lebt weit draußen auf dem Lande.

Beiträge

3
Alle
3

Die Lektüre hat mir wieder einmal gezeigt, dass Sterben, Tod und Trauer etwas sehr individuelles sind - ich spreche aus Erfahrung. Beim lesen kam es mir aber oft so vor, als ob es gar nicht so sehr um diese Themen geht, sondern um eine Bewertung des Lebens des Autors. Das ist ja an sich okay. Aber es war nicht das, was ich erwartet habe und lesen wollte. Und ich weiß wieder einmal, warum ich Kurzgeschichten gar nicht mag.

4

Über das Leben nach dem Tod

Hannes Ringlstetter verliert seinen Vater und berichtet in Kurzform über seinen Umgang mit dem Mann, mit dem er gestritten hat wie mit kaum einem anderen, den er aber auch geliebt hat wie keinen anderen. Der Umgang mit dem Tod ist immer eine sehr individuelle Sache und Ringlstetter hat eine sehr eigene gefunden. Mich hat es sehr berührt, eine kurzweilige Auseinandersetzung mit dem Fakt, dass absolut niemand für immer da ist.

3.5

Abschied vom Vater

Wieder eine interessante Vater-Sohn Beziehung, die durch den Autor, den Sohn, beleuchtet wird. Aber auch ein Buch über den Umgang mit Trauer.

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