Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund
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Beschreibung
Ein norwegisches Tal im Jahr 1880: Der junge Pfarrer Kai Schweigaard will in Butangen eine neue Kirche bauen. Dafür muss die 700 Jahre alte Stabkirche weichen. Mit ihr die beiden Glocken, denen übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden. Und die auf Gedeih und Verderb zusammenbleiben müssen – wie die beiden Hekne-Schwestern, siamesische Zwillinge, zu deren Gedenken sie vor langer Zeit gestiftet wurden. »Eines Tages wirst du dafür bluten«, prophezeit die Hekne-Nachkommin Astrid, die sich vergeblich für den Erhalt des Glockenpaars einsetzt. Das Unglück nimmt seinen Lauf. Astrid stirbt im Kindbett nach der Geburt von Zwillingen, von denen angeblich nur einer überlebt, Jehan. Den Pfarrer plagen Schuldgefühle. Wie lässt sich das Glockenpaar zurückgewinnen? Die Legende sagt, dass nur zwei »Folgebrüder«, also Zwillinge?, die Glocken wiedervereinen können.
Butangen im Jahr 1903: Jehan lebt als Bauer in bescheidenen Verhältnissen. Ihn zieht es in die Freiheit, zu Fischerei und Rentierjagd. Eines Morgens im August erlegt er einen gewaltigen Rentierbock – und begegnet in diesem Moment einem rätselhaften Fremden.
Ein Roman über den Weg in eine neue Zeit, über Erleuchtung und Mühsal und das Ringen um Liebe, über die Zähmung von Wasserfällen und den ersten elektrischen Lichtstrahl im nächtlichen Dunkel des Tals.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lars Mytting, geboren 1969, stammt aus Fåvang im norwegischen Gudbrandsdalen. Im Insel Verlag erschienen außerdem der Bestseller Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen und der Roman Die Birken wissen’s noch sowie die zwei Romane Die Glocke im See und Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund, die zusammen mit Astrids Vermächtnis eine Trilogie bilden.
Beiträge
Ein Highlight zum Jahresende! Das Buch spielt hauptsächlich in dem norwegischen Dorf Butangen in den Jahren 1903-1919. Es geht um Jehans, einen verarmten Nachfahren der Hekne-Familie. Er soll einen Zwillingsbruder gehabt haben, der bei der Geburt gestorben ist, doch dann begegnet er bei der Jagd einem gleichaltrigen Engländer, dem er sich auf sonderbare Weise verbunden fühlt. Eine wichtige Rolle spielt auch der Pfarrer von Butangen, der dem Rätsel der Hekne-Schwestern auf der Spur ist und die Zwillingsbrüder unbedingt wieder vereinen möchte. Das Buch ist wahnsinnig vielseitig, es geht um ein hartes, mit der Natur eng verbundenes Leben, um Kirchen und Glauben, Sagen und Legenden, Traditionen und Fortschritt, Krankheit und Krieg, Familie und Freundschaft und eine wunderbare Liebesgeschichte. Das Ganze verfeinert durch eine Portion Mystik. Klingt nach viel zu viel, aber Mytting vermischt alles in der richtigen Dosis. Mit viel Liebe zum Detail und zu den Figuren changieren seine Sprache und Erzählweise zwischen klassisch und modern. Dabei ist es noch spannend, mitreißend und informativ. Absolut großartig! Das Buch ist der 2. Band einer Trilogie, in die der Autor auch Teile seiner eigenen Familiengeschichte einbaut. Die Bände können für sich stehen, aber ich würde empfehlen, mit "Die Glocke im See" anzufangen.
Band 2 der Hekne-Trilogie
Die Geschichte setzt die Ereignisse aus Die Glocke im See fort und bleibt tief in der norwegischen Bergwelt verwurzelt. Im Zentrum stehen weiterhin die Nachwirkungen der geheimnisvollen Hekne-Schwestern und ihrer legendären Glocken. Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus stärker auf religiöse, gesellschaftliche und persönliche Konflikte im 19. Jahrhundert. Ein wirklich guter Mittelband. Es geht erneut um die Hekne-Glocken, aber stärker um Religion, Macht und persönliche Entscheidungen im 19. Jahrhundert. Ein Teil spielt in Dresden und bringt Kunst und Politik ins Spiel, während in Norwegen Tradition und Konflikte weiterlaufen. Die Figuren entwickeln sich weiter, und die Verbindung zwischen Norwegen und Dresden funktioniert gut. Der Fokus liegt mehr auf Aufbau als auf Handlung – deshalb wirkt es stellenweise langsamer, was wirklich nicht negativ ist.
Beschreibung
Ein norwegisches Tal im Jahr 1880: Der junge Pfarrer Kai Schweigaard will in Butangen eine neue Kirche bauen. Dafür muss die 700 Jahre alte Stabkirche weichen. Mit ihr die beiden Glocken, denen übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden. Und die auf Gedeih und Verderb zusammenbleiben müssen – wie die beiden Hekne-Schwestern, siamesische Zwillinge, zu deren Gedenken sie vor langer Zeit gestiftet wurden. »Eines Tages wirst du dafür bluten«, prophezeit die Hekne-Nachkommin Astrid, die sich vergeblich für den Erhalt des Glockenpaars einsetzt. Das Unglück nimmt seinen Lauf. Astrid stirbt im Kindbett nach der Geburt von Zwillingen, von denen angeblich nur einer überlebt, Jehan. Den Pfarrer plagen Schuldgefühle. Wie lässt sich das Glockenpaar zurückgewinnen? Die Legende sagt, dass nur zwei »Folgebrüder«, also Zwillinge?, die Glocken wiedervereinen können.
Butangen im Jahr 1903: Jehan lebt als Bauer in bescheidenen Verhältnissen. Ihn zieht es in die Freiheit, zu Fischerei und Rentierjagd. Eines Morgens im August erlegt er einen gewaltigen Rentierbock – und begegnet in diesem Moment einem rätselhaften Fremden.
Ein Roman über den Weg in eine neue Zeit, über Erleuchtung und Mühsal und das Ringen um Liebe, über die Zähmung von Wasserfällen und den ersten elektrischen Lichtstrahl im nächtlichen Dunkel des Tals.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lars Mytting, geboren 1969, stammt aus Fåvang im norwegischen Gudbrandsdalen. Im Insel Verlag erschienen außerdem der Bestseller Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen und der Roman Die Birken wissen’s noch sowie die zwei Romane Die Glocke im See und Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund, die zusammen mit Astrids Vermächtnis eine Trilogie bilden.
Beiträge
Ein Highlight zum Jahresende! Das Buch spielt hauptsächlich in dem norwegischen Dorf Butangen in den Jahren 1903-1919. Es geht um Jehans, einen verarmten Nachfahren der Hekne-Familie. Er soll einen Zwillingsbruder gehabt haben, der bei der Geburt gestorben ist, doch dann begegnet er bei der Jagd einem gleichaltrigen Engländer, dem er sich auf sonderbare Weise verbunden fühlt. Eine wichtige Rolle spielt auch der Pfarrer von Butangen, der dem Rätsel der Hekne-Schwestern auf der Spur ist und die Zwillingsbrüder unbedingt wieder vereinen möchte. Das Buch ist wahnsinnig vielseitig, es geht um ein hartes, mit der Natur eng verbundenes Leben, um Kirchen und Glauben, Sagen und Legenden, Traditionen und Fortschritt, Krankheit und Krieg, Familie und Freundschaft und eine wunderbare Liebesgeschichte. Das Ganze verfeinert durch eine Portion Mystik. Klingt nach viel zu viel, aber Mytting vermischt alles in der richtigen Dosis. Mit viel Liebe zum Detail und zu den Figuren changieren seine Sprache und Erzählweise zwischen klassisch und modern. Dabei ist es noch spannend, mitreißend und informativ. Absolut großartig! Das Buch ist der 2. Band einer Trilogie, in die der Autor auch Teile seiner eigenen Familiengeschichte einbaut. Die Bände können für sich stehen, aber ich würde empfehlen, mit "Die Glocke im See" anzufangen.
Band 2 der Hekne-Trilogie
Die Geschichte setzt die Ereignisse aus Die Glocke im See fort und bleibt tief in der norwegischen Bergwelt verwurzelt. Im Zentrum stehen weiterhin die Nachwirkungen der geheimnisvollen Hekne-Schwestern und ihrer legendären Glocken. Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus stärker auf religiöse, gesellschaftliche und persönliche Konflikte im 19. Jahrhundert. Ein wirklich guter Mittelband. Es geht erneut um die Hekne-Glocken, aber stärker um Religion, Macht und persönliche Entscheidungen im 19. Jahrhundert. Ein Teil spielt in Dresden und bringt Kunst und Politik ins Spiel, während in Norwegen Tradition und Konflikte weiterlaufen. Die Figuren entwickeln sich weiter, und die Verbindung zwischen Norwegen und Dresden funktioniert gut. Der Fokus liegt mehr auf Aufbau als auf Handlung – deshalb wirkt es stellenweise langsamer, was wirklich nicht negativ ist.










