Ein N**** darf nicht neben mir sitzen (SPIEGEL-Bestseller)

Ein N**** darf nicht neben mir sitzen (SPIEGEL-Bestseller)

Taschenbuch
4.314
Franziska SchreiberRoger Rekless BuchLiebeskummer Ist Ein ArschlochPolizeikontrolle

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Beschreibung

Er ist in der bayerischen Provinz groß geworden und spricht Dialekt. David Mayonga sieht sich in erster Linie als Bayer. Dennoch wird er aufgrund seiner Hautfarbe schon am ersten Tag im Kindergarten zurückgewiesen: „Nein, ein N**** darf nicht neben mir sitzen.“ Bis heute begleiten ihn rassistische Anfeindungen. Die Polizei durchsucht sein Auto, beim Einkaufen wird er mit „Was du wollen?“ begrüßt.In seinem Buch gibt David Mayonga einen Einblick, warum wir Menschen solch eine Angst vor dem Anderssein haben. Warum wir diskriminieren und was wir tun können, um dem weniger Raum zu geben. Angereichert mit vielen persönlichen Erlebnissen ist das Buch ein Appell gegen Angst, Vorverurteilung und für eine Gesellschaft, in der wir Menschen danach beurteilen, wer sie sind und nicht, wie sie aussehen. #jedernebenjedem

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
240
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

David Mayonga (*1981 in München), auch bekannt als Roger Rekless, ist als Musiker und Produzent überwiegend in der Hip-Hop Szene unterwegs. Für den Bayerischen Rundfunk moderiert er auf PULS und Bayern 3. Zudem arbeitet der studierte Sozialpädagoge international in der offenen Jugendarbeit.

Beiträge

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Alle
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Sehr lesenswert. Manche Abschweifungen haben mich gestört, aber dennoch sollte es mehr Aufmerksamkeit bekommen. Schon allein, wenn man willkürlich ein Kapitel liest, bekommt man einen guten Eindruck davon, wie es ist „ANDERS“ zu sein.

4

David Mayonga aka Roger Rekless ist sicherlich einer der sympathischsten Autoren, die mir je begegnet sind. Dieses Buch ist unglaublich wichtig und aufschlussreich und ich wünsche mir wirklich, dass sehr viele Menschen es lesen, es lohnt sich. Dennoch hat mich der Streibstil zeitweise, besonders am Anfang, sehr an einen Schulaufsatz erinnert. Die - teilweise enormen - Ausschweifungen haben mich zwar nicht so gestört, jedoch hat der Autor sich in den ersten Kapiteln permanent wiederholt, was auch durch Ausdrücke wie ,,(...) wie oben bereits beschrieben", ,,wie im letzten Kapitel bereits erklärt", ,,wie bereits gesagt" u.v.m. verdeutlicht wurde. Klar ist es bei einem solchen Thema wichtig und richtig, Zusammenhänge aufzuzeigen, aber die Häufigkeit solcher Ausdrücke und vor allem wie das sprachlich gemacht wurde, hat mich leider nicht überzeugt. Inhaltlich hat mir das Buch dennoch gut gefallen und mich sehr bewegt und ich würde es jedem weiterempfehlen!

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