Ein Jahr in Venedig

Ein Jahr in Venedig

Taschenbuch
3.44
ReiseberichtReiseerinnerungenReiseerinnerung

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Die magische Anziehungskraft der Lagunenstadt. Das Versprechen, Teil einer einzigartigen Welt zu sein. Aber was passiert, wenn das Leben an diesem Ort zum Alltag wird? Frauke Schlieckau erzählt von einem Jahr in einer Stadt, die auf Pfählen ins Meer gebaut ist, in der es keine Autos, aber jede Menge Sagen und Mythen gibt …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Reisen & Urlaub
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
189
Preis
13.40 €

Beiträge

4
Alle
5

Frauke Schlieckaus „Ein Jahr in Venedig“ ist eine atmosphärische und persönliche Liebeserklärung an die Lagunenstadt, die mit dem Zauber des Alltags, viel Charme und leichter Selbstironie Lust auf das venezianische Leben macht.

In „Ein Jahr in Venedig“ berichtet die Autorin von ihrem Auslandsjahr in der berühmten Lagunenstadt und taucht ein in die magische Welt zwischen Kanälen, Karneval und Acqua Alta. Sie stellt nicht nur Sehenswürdigkeiten und Traditionen vor, sondern nimmt die Leser auch mit hinter die Fassaden der venezianischen Palazzi, erzählt von nächtlichen Bootsfahrten und besucht die Biennale aus der Insiderperspektive. Schlieckaus Blick bleibt dabei authentisch und persönlich: Ihr Alltag in Venedig ist geprägt von kleinen Episoden, überraschenden Begegnungen und dem Wechselspiel zwischen Fremdsein und Heimischwerden. Die Autorin schildert ihre Erfahrungen mit leichter Ironie und viel Sympathie für die Stadt und ihre Bewohner. Die Geschichten wirken mal melancholisch, mal verspielt und spiegeln das Leben in einer Stadt wider, die voller Mythen und Gegensätze ist. Besonders gelungen ist der Balanceakt, Alltag und Abenteuer miteinander zu verbinden und die Leser für das Leben jenseits der Touristenströme zu begeistern. Venedig erscheint hier als Ort der Sehnsüchte und Entdeckungen, aber auch als Realität mit Hürden und Absurditäten. Schlieckaus Buch ist keine klassische Reiseerzählung und erst recht kein typischer Städteratgeber. Vielmehr steht die persönliche Annäherung im Mittelpunkt – zwischen Aufbruch und Ankommen, Suchen und Finden. Sehr empfehlenswert für alle, die Venedig abseits von Klischees kennen lernen möchten und Lust haben, Teil eines authentischen venezianischen Jahres zu werden.

0.5

enttäuschend

Es war das erste Buch aus der Reihe "Ein Jahr in..." und ich dachte mir, die Reihe mit meiner Lieblingsstadt zu beginnen, wäre eine gute Idee 💡- war es nicht. Nichts spiegelt in diesem Buch die Es war das erste Buch aus der Reihe "Ein Jahr in..." und ich dachte mir, die Reihe mit meiner Lieblingsstadt zu beginnen, wäre eine gute Idee 💡- war es nicht. Nichts spiegelt in diesem Buch die opulente Herrlichkeit dieser Stadt wieder. Dieses Buch mag ganz interessant für Studenten sein - eigentlich ist es nichts snderes als eine dröge Erzählung einer Studentin, die es nach Venedig verschlagen hat und sich dort mühsam eingewöhnt. Aber ansonsten macht dieses Buch keine Lust auf diese tolle Stadt. Klar, Venedig ist nicht perfekt, aber diese Darstellung hat es nicht verdient!

5

Frauke Schliekau studiert Literatur- und Kunstgeschichte und entscheidet sich dazu, ein Jahr ihres Studiums in Venedig zu verbringen. Ohne Frage ist Venedig ein ganz besonderer Ort, doch was entdeckt man, wenn man für ein Jahr dort lebt? Meine Meinung Es ist das erste Buch, das ich aus der „Ein Jahr in“ Reihe gelesen habe und ich bin restlos begeistert. Zusammen mit Frauke erlebt man verschiedenste Facetten des venezianischen Lebens, welches man als Tourist gar nicht ergründen kann. Von allem etwas, bringt die Autorin einem u.a. Kultur, Architektur und Geschichte näher. Sie erzählt von den Eigenarten der Venezianer, ihren unzähligen Festen und anderen Gepflogenheiten. Ein Kapitel widmet sich immer einem Monat, wodurch wir die Autorin ein komplett ganzes Jahr begleiten. So bekommen wir nicht nur die Atmosphäre in Venedig zu den vier Jahreszeiten mit, wir blicken auch mal hinter die Fassade. Frauke Schliekau erzählt beispielsweise, warum sich Venezianer vor allem Fremde und Touristen gegenüber so distanziert verhalten. Denn schnell stellt man fest, dass man nicht gleich ohne weiteres herzlich in die Mitte der Bewohner aufgenommen wird. In Venedig muss man hartnäckig dranbleiben, denn man bekommt nicht geschenkt. Zitat S. 49: „[…] die Dinge, das hatte ich in diesem März definitiv gelernt, waren in Venedig niemals einfach, denn Venedig ist eine komplizierte Stadt. Sie heißt einen nicht mit offenen Armen willkommen, sie gibt sich nicht einfach hin, sondern will, ähnlich wie eine Diva auch im alltäglichen Leben, immer wieder aufs Neue erobert werden.“ Wie man schon an diesem Zitat merkt, hat die Autorin einen wirklichen schönen Schreibstil und die Vergleiche, die sie anstellt, haben mir wirklich gut gefallen. Generell ihre Art und Weise zu beschreiben, ist wirklich anschaulich. Zudem benutzt sie bei typisch venezianischen Dingen, die italienischen Wörter, erklärt diese aber im Zusammenhang ausreichend, so dass man auch ohne Italienisch-Kenntnisse weiß, wovon gesprochen wird. Hilfreich ist dieses Buch auch für Studenten, die darüber nachdenken ein Auslandssemester in Venedig zu verbringen. Denn letztendlich ist es kein Reiseführer, der alles beschönigt. Die Autorin selbst ist Venedig zeitweilig überdrüssig und in dieser Phase benennt sie auch mal ganz eindeutig Schattenseiten der Stadt. Dennoch ist es natürlich auch sehr gut als Zusatz geeignet, wenn man mal in Venedig Urlaub machen will. Aufgrund dessen, dass man auch mal erfährt, wo man als Tourist nicht gerade selten draufzahlt, was typische Touristenattraktionen sind und was davon abweicht. Fazit Ich kann euch dieses Buch der „Ein Jahr in“-Reihe sehr empfehlen. Für mich war es ein perfektes Buch, um das Fernweh zu stillen. Darüber hinaus ist es aber auch sehr gut als Urlaubsvorbereitung zu gebrauchen.

Beitrag erstellen