Ein fast tadelloser Graf

Ein fast tadelloser Graf

Taschenbuch
4.07

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Beschreibung

Preußen, 1817: Charlotte von Cossin ist - zum Missfallen ihrer Familie - fest entschlossen, nicht zu heiraten, sondern ihr Leben der Wissenschaft zu widmen. Doch dann trifft ihr neuer Hauslehrer Philipp von Lotz auf Gut Cossin ein – und ihr Entschluss wird auf eine harte Probe gestellt. Obwohl er deutlich älter ist als sie, entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen ihnen und Philipp eröffnet ihr die Möglichkeit, endlich einen Fuß in die ersehnte Welt der Gelehrten zu setzen. Plötzlich treffen auch noch ergreifende Briefe eines mysteriösen Verehrers ein und bringen Charlotte ganz durcheinander. Wer steckt dahinter? Und wird es dem klugen, aber schüchternen Philipp gelingen, ihr Herz zu erobern und ihren Entschluss ins Wanken zu bringen? Eine berührende und bezaubernde historische Liebesgeschichte mit großen Gefühlen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Historisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
324
Preis
14.99 €

Beiträge

3
Alle
5

Ein sehr gelungene Reihenfortsetzung, die mich auf noch weitere Bände hoffen lässt!

Charlotte - Eine junge Frau, die für ein Leben für die Wissenschaft kämpft! Preußen, 1817: Charlotte von Cossin geht in ihrer Leidenschaft für die Geologie komplett auf und kann sicht kein Leben ohne sie vorstellen. Jeden Tag befasst sie sich mit Steinen, deren Herkunft und Entstehung und verfasst gerade auch eine Abhandlung über den Rosenquarz. Obwohl sie mit ihren einundzwanzig Jahren bereits das heiratsfähige Alter erreicht hat, spricht sie sich sehr deutlich gegen eine Hochzeit aus. Trotzdem wird ihre Maman nicht müde, immer wieder neue Verehrer auf das Gut einzuladen, die Charlotte dann alle ablehnt. Da der Familie Bildung sehr wichtig ist und vorallem Charlotte immer nach mehr Wissen strebt, hat der Vater sich wieder auf die Suche nach einem neuen Hauslehrer gemacht. Dank der ältesten Tochter Friederike kommt nun der Graf Philipp von Lotz, um die Kinder der Familie zu unterrichten. Er brennt selbst für die Wissenschaft und ist mit seinen sechsunddreißig Jahren immer noch nicht verheiratet, da er sich nicht geeignet dafür hält. Als aber nun seine Stiefmutter, die zehn Jahre jünger ist als er, nun schwanger ist und ihm auch während der Zeit zuvor, bereits immer das Leben schwergemacht hat, beschloß Philipp seinen eigenen Weg zu gehen und das heimatliche Schloss für einige Zeit zu verlassen. Obwohl er sich von der Tätigkeit als Hauslehrer nichts versprochen hat und sich nicht sicher war, ob er ein guter Lehrer sein könnte, spürt er schnell, dass ihm das Unterrichten sehr gut gefällt und er überdies ausnehmend gerne mit Charlotte diskutiert, die ihm, wie er schnell festgestellt hat, in ihrem Wissen und Sachverstand ebenbürtig ist. Doch liebt er an ihr nur ihren Drang immer mehr zu wissen oder ist da noch mehr? Kristina Herzog hat die Reihe um die Familie Cossin und ihr Leben auf dem Pferdegestüt perfekt fortgeführt und nahtlos an den ersten Band angeschlossen. Charlotte war bereits im ersten Teil ein Charakter, der aufgefallen ist, sodass es nun umso interessanter ist, mehr über sie zu erfahren. Da der gesamte Roman aus zwei unterschiedlichen Perspektiven geschildert wird, die in unregelmäßigen Abständen wechseln, sodass Charlotte und Philipp gleichermaßen zu Wort kommen, ist er vielschichtiger und dadurch noch interessanter. Da ich bereits den ersten Band verschlungen habe, war ich nun sehr gespannt, wie es mit der Familie und nun vorallem Charlotte weitergeht. Auch dieses Mal konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte einfach immer weiterlesen. Deshalb war ich auch innerhalb nur eines Tages mit dem Lesen fertig und habe mir sofort die Frage gestellt: "Kommt da wohl noch mehr?", denn die Reihe ist so gelungen, dass ich auf noch weitere Bände hoffe!

Ein sehr gelungene Reihenfortsetzung, die mich auf noch weitere Bände hoffen lässt!

Dieses Buch hat mich echt berührt! Charlotte, eine Frau mit großem wissenschaftlichem Interesse, kämpft im 19. Jahrhundert gegen die Konventionen ihrer Zeit. Und Philipp? 😍 Er unterstützt sie in ihren Forschungen und teilt ihre Leidenschaft. So schön, diese Harmonie zwischen den beiden zu erleben! 💕 Die Höhen und Tiefen der Geschichte machen sie so lebendig, und ich habe es geliebt, wie realistisch die Herausforderungen dieser Epoche dargestellt wurden. Besonders Charlottes Konflikte mit den gesellschaftlichen Erwartungen waren so fesselnd. 🕰️ Die Familie von Cossin hat mich übrigens auch total begeistert – so viel Wärme und Zusammenhalt! 🥰 Für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren, einer liebevollen Partnerschaft und einer authentischen Zeitreise suchen: Dieses Buch ist ein Muss! 📖✨

5

Großartiger zweiter Teil der Saga. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, schwierige Entscheidunge zwischen Wissenschaft und Gefühlen

Mit , Ein fast tadelloser Graf " hat Kristina Herzog den zweiten Teil der Cossin-Saga veröffentlicht. Nachdem ich schon den ersten Band ,, Ein fast perfekter Herzog " mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie es nach Friederike nun mit der zweitältesten Tochter Charlotte der Familie von Cossin weiter geht. Auf dem Gut wohnt sie mit ihren Eltern und den jüngeren Geschwistern . Nach der Hochzeit von Friederike mit Leopold von Ritteysen steht das Gut finanziell wieder gut da, die Pferdezucht ist erfolgreich. Die 22 jährige Charlotte ist im heiratsfähigen Alter, ihre Mutter präsentiert ihr diverse passende Heiratskandidaten. Doch Charlotte hat nicht vor zu heiraten, denn sie möchte als Wissenschaftlerin anerkannt werden . Wenn sie in der Welt der Steine, der Geologie eintauchen kann , blüht sie auf,. Voller Begeisterung kann sie über ihre Erkenntnisse erzählen, damit vergrault sie erfolgreichdie Kandidaten. . Ihr großer Traum ist, auf einem Symposium ihre Abhandlung über Rosenquarz vortragen zu dürfen. Doch 1817 sind diese Veranstaltungen den Männern vorbehalten. Frauen traut man diese Fähigkeit nicht zu. Als der neue Hauslehrer Philipp von Lotz auf Gut Cossin eintrifft, erwartet sie nichts weiter, als langweiligen Unterricht, für den sie eh eigentlich schon zu alt ist. Philipp von Lotz ist das erste Mal als Hauslehrer tätig. Es ist eine Flucht aus seinem lieblosen Elternhaus, in dem er sich nicht wohlfühlen kann . Besonders nachdem sein Vater eine sehr viel jüngere Frau geheiratet hat und nun Nachwuchs erwartet. Dabei wäre er selbst schon länger in dem Alter , eine Familie zu gründen. Auch Philipp brennt für die Wissenschaft, die Geologie ist ebenfalls großes Thema für ihn. Schnell entwickelt sich unerwartet eine Freundschaft zwischen den beiden,.Sie genießen es , sich über ihr Wissen auszutauschen. Überhaupt gelingt es ihnen leicht , leichte, lockere und lebhafte Gespräche zu führen. Dabei entwickeln sich aif beiden Seiten Gefühle. Doch wie passt das mit Charlottes Traum als Wissenschaftlerin zusammen? Lehrer und Schülerin , das gehört sich nicht. Außerdem ist der Altersunterschied von mehr als 10 Jahren viel zu groß. Die gefühlvollen Briefe , die Charlotte von einem heimlichen Verehrer erhält, bringen ihr Gefühlsleben zusätzlich durcheinander. Wer ist der Verfasser dieser Briefe? Als Philipp ihr ermöglichen möchte, mit ihm in Berlin einem Symposium zu besuchen, ist ihre Freude und Aufregung riesengroß. Doch ihr Traum zerplatzt wie eine Seifenblase, eine kleine Notlüge verursacht weitere Unannehmlichkeiten. Wie wird Charlotte sich entschieden? Wissenschaftl oder Liebe? Geht auch beides? Kristina Herzog hat mich von der ersten Seite an , direkt wieder in die Familie von Cossin , aufüf das brandenburgische Gut ins Jahr 1817 entführt. Wunderschöne Beschreibungen vom Leben auf dem Gut, wo alle im Stall mithelfen müssen, herzliche Szenen des Zusamenlebens, wo durch die jüngeren Kinder immer etwas los ist , haben mich gleich wieder als Teil dieser Familie fühlen lassen. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven von Charlotte und Philipp konnte ich mich jederzeit hervorragend in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen. Ihre aufkommende Zuneigung konnte ich deutlich spüren, ebenso wie die Zerrissenheit, was das Richtige für Charlotte wäre. Eine großartige emotionale Achterbahn-Fahrt der Gefühle, mit einigen unerwarteten Wendungen, die mich mit Beiden traurig machten. Die Ablehnung der männerdominierten Gesellschaft den Frauen gegenüber, ist hervorragend authentisch dargestellt . Sie akzeptieren keine Frauen in den Kreisen der Wissenschaftler, dafür seien sie schlichtweg nicht geeignet. Durch den bildhaften und lebendigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen,da die Spannung war durchgehend hoch ist. Ich musste unbedingt wissen, was aus der zarten Zuneigung wird. Die Protagonisten sind detailliert , liebevoll und realistisch ausgearbeitet. Charlotte und Philipp sind mir sofort sympathisch und auch die anderen Familienmitglieder sind mir schnell ans Herz gewachsen. Nur sehr ungern, aber mit einem großen Gefühl der Freude, habe ich mich am Ende von ihnen verabschiedet. Das wunderschöne Cover hat mich schon beim ersten Anblick verzaubert. Das besonders schöne rote Kleid findet einen nen Platz in der Geschichte . Es passt perfekt zum ersten Teil der Saga. Ich bin schockverliebt darin. . Ich hoffe auf noch weitere spannende Teile der Saga. Es gibt ja noch weitere jüngere Geschwister, über die ich mehr erfahren möchte und dabei natürlich auch wieder auf Friederike und Charlotte treffe. Eine wunderschöne, , äußerst gefühlvolle und spannende Geschichte, mit hervorragend ausgearbeiteten Beschreibungen der historischen Denkweisen. Charlottes Erlebnisse haben mich begeistert. Bewundernswert, wie sie sich gegen die allgemein üblichen Gepflogenheiten der Gesellschaft stellt. Auch Philipp sorgt für eine ganz besondere Situation, für den er über sich hinaus wächst. Großartig beschrieben, vor meinen Augen tauchten grandiose Bilder auf. Von ganzem Herzen gibt es 5 ( und noch mehr ) wunderschöne glitzernde Sterne und eine hundertprozentige Leseempfehlung. Lasst Euch auf das Gut Cossin, in die Familie und die Welt der Wissenschaft und des Adels entführen.

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