Ein Echo aus stählerner Zeit
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Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Heute haben wir hier gleich 2 Debüts: Einmal ist es mein erster Krimiroman den ich lese und "Ein Echo aus stählener Zeit" ist mein erstes Buch von Ralf Lano. Hierbei möchte ich mich gleich bei dem Autor für das Rezensionsexemplar bedanken😊 Ralf Lano schreibt ja selber "Der erste Fall für den Eifeler Dorfschmied" und ich muss ehrlich sagen, ich bin gespannt wie es weitergeht. Das Buch ist in 8 Kapitel eingeteilt, oder besser gesagt in 8 Tage und diese sind nochmal untergeordnet in einzelne Abschnitte. Hier sind mir manchmal die Abschnitte etwas lang gehalten. Durch die gute Schreibweise kommt man aber trotzdem schnell durch das Buch durch. Da der Krimi in der Nachkriegszeit spielt, ist eine düstere Stimmung vorprogrammiert, auch die Spannung ist gut vorhanden. Besonders imposant finde ich, wie geschichtsnahe das Buch geschrieben wurde, mit vielen kleinen Details, die auch meine Großeltern mir von damals erzählt haben. Für meinen ersten Krimi muss ich sagen, ist es ein gelungener Auftakt und hat mir sehr gefallen. Ich würde ihm klar eine Leseempfehlung geben und vielleicht wird der ein oder andere Krimi doch in mein Regal einziehen😁

"Früher wäre mir das nicht passiert, dämlicher Friede."
Danke an den Autor Ralf Lano für das Rezensionsexemplar und dass er mit mir die Premiere gewagt hat: meinen ersten historischen Kriminalroman zu lesen. Am Anfang brauchte ich etwas, um reinzufinden, aber durch den angenehmen und bildhaften Schreibstil fiel mir dies immer leichter. Die Story ist in 8 Kapitel entsprechend der 8 Tage nach dem "Unfall" eingeteilt, was die Abschnitte manchmal sehr lang erscheinen lässt. Die Spannung bleibt trotzdem überwiegend konstant, nur in der Mitte zog es sich für mich etwas. Das Setting, die Figuren und die Stimmung sind sehr detailreich und realitätsnah eingefangen, wodurch das Buch seinen ganz eigenen Sog entwickelt. Wer Erzählungen aus der Nachkriegszeit von seinen Großeltern kennt, wird hier das ein oder andere Deja Vu haben. Ich bin sehr froh, dass ich das Buch lesen durfte und bin neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht.

Mit "ein Echo aus stählerner Zeit" ist Ralf Lano ein extrem spannender Krimi aus der Eifel gelungen, der einen in das Nachkriegsdeutschland führt, unter französische Besatzung, mitten zwischen Kriegsrückkehrern, geflohenen und ureifler Dorfbewohnern. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man gleitet durch die Seiten und gerade ab der Hälfte kam es zu unglaublichen Wendungen die mich sehr überrascht haben, ab da war es ein echter Pageturner, extrem spannend und auch voller Action. Die Protagonisten sind jeder für sich ein original, authentisch und mir alle sehr sympathisch. Mit Karl dem Schmied haben wir mal einen ganz anderen Hauptcharakter, hinzu kommt die intelligente Lehrerin, eine Reihe neugieriger Nachbarn, der kettenrauchende Polizist Peters und noch viele weitere besondere Personen. Auch der Einblick in diese Zeit hat mir sehr gefallen und mich auch bewegt. Zwar habe ich bereits einige Bücher aus dieser Ära gelesen, doch noch nie mit französischer Besatzung, dadurch kam für mich sehr viel neues Wissen hinzu und die Thematik war keinesfalls veraltet. Gerade durch die derzeitige politische Situation erschien es mir mehr als wichtig dahin zurück geführt zu werden, wie es den Menschen nach einem Krieg geht, was er aus Menschen macht , keine Gewinner übrig lässt und dabei jeder verliert. Der Fall selbst war spannend und in dieser Form für mich noch komplett neu. Durch die Bank hat mir alles an dem Buch gefallen und es gibt von meiner Seite aus keinen einzigen Kritikpunkt. Zu meinem Glück ist es der Auftakt einer Reihe, die ich unbedingt weiter verfolgen möchte und die ich jeden wärmstens ans Herz legen kann, der gerne Krimis ließt!
Ein Echo aus stählerner Zeit von Ralf Lano ist ein Eifel-Kriminalroman, der mir sehr gut gefallen hat. 1946 in Disselbach, in der Nähe von Bitburg: Karl Bermes, 24, ist nach dem Krieg in sein Heimatdorf zurückgehrt. Während des Krieges war er zunächst Funker und anschließend in Gefangenschaft. Seine beiden Brüder sind gefallen, Karl übernimmt die Dorfschmiede von seinem Vater. Eines Tages werden die Überreste seines besten Freundes Werner im Wald gefunden, alles deutet darauf hin, dass Werner auf eine vergessene Mine getreten ist. Die herbeigerufene französische Besatzung stuft das Ereignis als Unfall ein, doch Karl kommt einiges am Unfallort seltsam vor. Auch der deutsche Kriminalkommissar Peters, der für die Franzosen dolmetscht, glaubt nicht an einen Unfall. Karl hört von einem Fremden, der in den letzten Tagen im Dorf gesehen wurde und sich jetzt im Flüchtlingslager am Rande des Dorfes aufhalten soll. Zusammen mit Fräulein Schneebach, seiner früheren Lehrerin, sucht er das Lager auf und lernt Lagervorsteher Globkow aus Schlesien samt seiner schönen Tochter Pauline kennen. Schon bald muss Karl um sein Leben fürchten. Die Bewohner des Lagers sind für die Disselbacher „lästige Fremdkörper. Vielleicht sähe es anders aus, wären der Mangel und die Not nicht so groß. Niemand hat etwas abzugeben, weil es meist für das eigene Überleben gerade so reicht. Die Leute aus dem Osten haben den höchsten Preis für den Größenwahn Hitlers bezahlt, niemand von ihnen lebt freiwillig in dem Provisorium im Disselbacher Forst.“ (S. 123) Der historische Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen. Gespannt habe ich die Ereignisse verfolgt, die sich an sieben Tagen im August abspielen. Der Dorfschmied war mir sehr sympathisch, bei seinen schüchternen Versuchen, Pauline näher zu kommen, musste ich oft schmunzeln. Das Leben in der Eifel nach dem Krieg wurde authentisch geschildert, kaum vorstellbar, dass es im Dorf damals noch nicht einmal ein Telefon gab. Sehr gern werde ich die Reihe weiterverfolgen und bin schon auf den zweiten Fall für den Eifeler Dorfschmied (und Pauline?) gespannt.
Ich bin sehr gut durch das Buch gekommen, es war leicht zu lesen, und war mal was anderes , es war eine gute Mischung und war auch sehr spannend, mir hat es Spaß gemacht den Kriminalroman gelesen zu haben , Und mir ist gerade aufgefallen das auf dem Cover so aussieht als wäre da ein Gesicht. Auf jeden Fall hat es mir richtig gut gefallen und das Cover gefällt mir auch. Danke an Ralf Lano vielen lieben Dank 👏🙏

Wer Krimis mit Lokalkolorit mag, die in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1946) spielen, ist hier genau richtig. Der junge Schmied Karl hat zusammen mit seinem besten Kumpel Werner den Krieg überlebt und sie kehren in ihr Dorf Disselbach bei Bitburg in der Eifel zurück und versuchen, wieder Fuß zu fassen. Das Leben ist nicht so einfach, man ist mit seiner Familie alleingestelt, auch wenn es große Nachbarschaftshilfe gibt, es gibt französische Besatzungstruppen und dann gibt es in der Nähe auch noch ein Lager für Kriegsflüchtlinge, die von den Dorfbewohnern argwöhnisch beobachtet werden. Dann kommt Werner durch eine Mine im Wald ums Leben. Karl entdeckt an der Unglücksstelle Ungereimtheiten und so beschließ er, das Unglück zu untersuchen. Ihm zu Seite steht dabei die Dorflehrein Fräulein Schneebach. Allerdings gerät Karl bald selbst in den Mittelpunkt der Untersuchungen durch französische Soldaten und einen hartnäckigen und unangenehmen deutschen Polizeiinspektor. Die Story hat mir gut gefallen. Die Protagonisten wirken lebensnah und sehr authentisch, sie sind keine Superhelden mit messerscharfem Verstand, sondern Menschen wie Du und ich. Sie haben ihre Stärken und Schwächen. Es tauchen sodann auch Personen auf mit einem sehr dunklen Hintergrund auf und es wird klar, dass die letzen Jahre noch nicht ganz aufgearbeitet sind und es immer noch Unbelehrbare gibt. Ralf Lano zeigt an vielen Stellen, was er von der damigen Zeit vor Kriegsende hält. Das spricht er über seine Protagonisten aus, was mir sehr gut gefallen hat. Langsam, aber stetig wächst die Spannung und durch eine fulminante Wendung wird die Angelegenheit für Karl und die Lehrerin immer brenzliger. Der Sprachstil ist einfach gehalten, aber präzise und schreckt auch nicht vor blutigen Szenen zurück. Einziger Kritikpunkt sind die für meinen Lesegeschmack etwas zu langen Kapitel. Diesen Krimi, der in 2023 erschien und 390 Seiten aufweist, kann ich sehr gerne empfehlen. Er ist der Auftak teiner mehrbändigen historischen Eifelkrimi-Reihe. 4,5 von 5 ⭐️

Spannender und origineller Krimi, der mit Witz und Charme zu überzeugen weiß
Ab und an lese ich auch gern mal einen guten Krimi. Aber bisher hatte ich noch keinen, der in der Eifel geschweige denn in der Nachkriegszeit spielt. Ich bin von diesem Buch daher mehr als positiv überrascht worden, da Setting und Plot so gut miteinander funktionieren. Der Großteil der Handlung dreht sich um Dorfschmied Karl, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in seinen Heimatort Disselbach zurückgekehrt ist, um die Schmiede seines Vaters zu führen. Dabei trifft er sich oft mit seiner alten Lehrerin Fräulein Schneebach. Eines Tages stirbt sein Freund aus Kindertagen auf mysteriöse Weise und Karl sowie das Fräulein stellen Nachforschungen dazu an. Die kleine Ortschaft irgendwo im Nirgendwo, die neugierigen Nachbarn und dazu noch ein Toter - Zack ist der perfekte Plot fertig. Die Handlung war nämlich außerordentlich spannend, hatte einige witzige Stellen und war gut durchdacht. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und vor allem beim Fräulein konnte ich mir ihren „Lehrer-Blick“ richtig gut vorstellen. Karl ist eine sympathische Hauptfigur mit viel Charaktertiefe. Die eigenwilligen Ermittlungsmethoden von Karl und seiner ehemaligen Lehrerin sind dennoch komplex und dabei spannend geschrieben. Auch der ein oder andere Plot-Twist sorgt nochmal für frischen Wind. -Fazit- Spannend, witzig und detailreich geschrieben, sind die Stunden beim Lesen des Buches nur so verflogen. Ich hätte mir auch einen etwas längeren Epilog gewünscht um zu erfahren, wie es mit Disselbach‘s Bewohnern weitergeht. Ich brauche definitiv mehr

Eine ganz große Leseempfehlung für diesen historischen Kriminalroman
Ein kleines Dorf in der Eifel nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Nur wenige junge Männer sind von der Front zurückgekehrt und jene, die es sind, haben sich verändert. Unter ihnen der Dorfschmied Karl Bermes. Als dessen ehemals bester Freund ganz in der Nähe des Dorfes durch einen Sprengsatz ums Leben kommt, ist für Karl klar, dass es sich nicht um einen Unfall handeln kann. Mithilfe seiner Mentorin, der Dorfschullehrerin, beginnt Karl zu recherchieren, was es mit dem Anschlag auf sich haben könnte. Verdächtig scheinen die dubiosen Fremden, die sich im Flüchtlingslager im Wald nahe des Dorfes aufhalten. Nach und nach erfährt Karl mehr über die dunklen Geheimnisse seines Freundes und muss feststellen, dass dieser sich wohl mit richtig üblen Menschen eingelassen hat... Mit seinem Schreibstil hat mich Lano meisterhaft in die Zeit der Handlung und zum Ort des Geschehens versetzt. Nicht nur seine messerscharf gezeichneten Charaktere, sondern auch die perfekt inszenierte Atmosphäre haben diesen Roman zu einem echten Lesegenuss gemacht. Die Schilderung der Situation in der Nachkriegszeit wirkt realistisch und die Greuel des Krieges und dessen Auswirkungen auf die Menschen werden nicht beschönigt. Der Schmied als "ermittelnder" Protagonist war eine erfrischende Abwechslung, und nicht nur dieser konnte mich umgehend für sich einnehmen. Die Dorfbewohner, die auf mich als Dorfkind teils erschreckend vertraut wirkten, entfalteten ihren eigenen Charme und sorgen nebst der bis zum Schluss spannenden Erzählung dafür, dass ich definitiv an diesen Ort und zu seinen Bewohnern zurückkehren werde. Eine ganz, ganz große Leseempfehlung von mir!

Ein etwas anderer Regionalkrimi, historisch und spannend
📚Rezension📚 🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸 „Ein Echo aus stählener Zeit“ Der Eifeler Dorfschmied ermittelt. von Ralf Lano / @ralflano im KBV Verlag / @kbv_verlag Worum geht es: … siehe Klappentext, dafür oben einfach swipen 😉 Meine Meinung: „Ein Echo aus Stählerner Zeit“ von Autor Ralf Lano ist ein historischer und etwas anderer Regionalkrimi als gewöhnlich zu erwarten ist. Er spielt in der Nachkriegszeit um 1946 in der Eifel. Der Ort des Geschehens Disselbach und auch die Charakteren in dieser Geschichte sind so real beschrieben, dass man beim Lesen total vergisst, dass sie komplett fiktiv sind. Ebenso die Geschichte an sich klingt sehr real, sie ist durchweg sehr spannend geschrieben. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass durch die Beschreibung der typischen Eifel-Charakteren…mürrisch, stur und trotzdem liebenswert hier und da die Geschichte durch ein wenig Humor aufgelockert wird, jedoch dies der Spannung absolut nicht ins Gehege kommt. Der Schreibstil des Autors ist klar und flüssig, so dass es ein leichtes ist, durch diese Geschichte hindurch zu fliegen. #EinEchoausstählenerZeit Fazit: Ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Meine Leseempfehlung für euch mit verdienten ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein Echo aus stählerner Zeit ist ein interessanter hostrischer Kriminalroman mit Cosy Crime Elementen. Beim Lesen reist man in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Die Menschen sind froh, dass der Krieg zuende ist, die Söhne, die überlebt haben, sind aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Noch herrscht Armut und die Infrastruktur ist noch nicht wieder aufgebaut. In diesem Setting geschieht in einem Wald ein Mordanschlag. Karl, der junge Schmied und dessen ehemalige Lehrerin hören einen Knall und sind als erste am Tatort. Für Karl, der auch Soldat war, ist schnell klar, die Explosion war kein Unfall. Doch von den herbeigerufenen Ermittlern ist zunächst niemand interessiert an einer Mordermittlung. Auch der Bürgermeister verhält sich seltsam. Karl und das Fräulein Schneebach ermitteln auf eigene Faust. Doch damit machen sie sich zur Zielscheibe nicht nur des Täters. Die Geschichte und der Schreibstil haben mir gut gefallen. Es gab einen Prolog mit Blick auf das Opfer und die Tat. Ansonsten gibt es 8 Kapitel mit weiteren Aufteilungen. Rückblicke oder wechselnde Blickwinkel gibt es, abgesehen vom Prolog, nicht. Das ist mir während des Lesens aber gar nicht bewusst aufgefallen und hat mir somit auch nicht gefehlt. Der Erzählstil war authentisch und der damaligen Zeit angemessen. Ich konnte mich sehr gut in die Situation und die Protagonisten hineinversetzen. Karl war mir direkt sympathisch. Es gab eine Wendung, die ich nicht vermutet habe. Am Ende gab es dann ein spannendes Finale. Die Spannung war konstant mit einem sprunghaften Anstieg am Ende. Es handelt sich um historischen Roman. Man bekommt auch viele Infos über das Leben und die Verhältnisse nach dem 2. WK. Dabei beschönigt der Autor nichts. Soldaten wurden zum Töten ausgebildet. Viele von ihnen hatten kein Gewissen und töteten ohne mit der Wimper zu zucken. Andere nur weil sie es mussten, um selbst zu überleben. Die Mischung aus historischem Roman und Krimi mit cosy crime Charakter haben mich überzeugt. Von mir gibt es eine Empfehlung für alle, die sich von er Thematik angesprochen fühlen.

Als Kind der belgischen Eifel ist mir die deutsche Eifel natürlich nicht ganz fremd und daher hat dieser Krimi, der in der Nähe von Bitburg spielt, natürlich direkt mein Interesse geweckt. Besonders spannend fand ich, dass es sich um einen historischen Krimi aus den Nachkriegsjahren handelt, was die Geschichte noch interessanter machte. Auch wenn die Situation auf beide Seiten der Grenze heute sehr ähnlich ist und dank EU und Schengen die Grenze nicht mehr so sichtbar ist, war das in den Nachkriegsjahren natürlich nochmal eine ganz andere Situation. Daher war es sehr interessant einmal die Geschichte der Personen auf der anderen Seite der Grenze zu lesen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Karl war mir auf Anhieb sehr sympathisch und auch Fräulein Schneebach fand ich eine sehr interessante Persönlichkeit. Überhaupt fand ich alle Charaktere sehr gut und authentisch dargestellt. Auch die damalige Lebenssituation und die Atmosphäre dieser Zeit sind hervorragend eingefangen worden. Einige Aspekte und Begriffe sind mir auch sehr bekannt vorgekommen. Teilweise werden diese auch heute noch so bei uns in der Gegend verwendet. Gegen Mitte des Buches verlor die Spannung kurzzeitig etwas an Intensität, doch dann kam eine Wendung, die ich so nicht erwartet hatte. Ab diesem Moment blieb die Spannung dann auch bis zum Schluss konstant hoch. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine interessante Mischung aus Krimi und historischem Roman. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Hat mir gut gefallen
1946....der Krieg ist vorbei. Eigentlich Zeit die traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten und Städte und vor allem sich selbst wieder aufzubauen. Eigentlich. Doch hier ist das Gegenteil der Fall. Während der Schmied Karl Bermes zur Normalität zurückkehren möchte, wird sein bester Freund Werner bei einer Detonation getötet. Wie kann das sein? Ein tragischer Unfall oder steckt mehr dahinter? Das gilt es rauszufinden. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Lehrerin, begibt sich Karl auf spurensuche und gerät in einen Strudel aus Intrigen und Bösartigkeiten. Er trifft auf fragwürdige Personen, auf einen Bürgermeister, welcher höchst seltsam ist und auf einen Kommissar, der nur zu gerne unseren lieben Karl für all das verantwortlich machen möchte. Mein Fazit. Mir hat das Buch gefallen. Auf jeden Fall. Die einzelnen Charaktere sind großartig dargestellt. Spannung ist die gesamte Story über gegeben. Die Schauplätze detailliert beschrieben und ich habe mir oft die Frage gestellt....kann das alles damals so gewesen sein? Das Buch wirkte so echt. Nicht wie eine ausgedachte Geschichte. Im Gegenteil. Als einzigen Negativ-Punkt möchte ich anmerken, dass manche Orte und Beschreibungen, ab und zu, sehr ausschweifend dargestellt wurden und dadurch einige Szenen sehr in die Länge gezogen worden sind. Das ist etwas, das gefällt mir nicht. In keinem Buch. Dennoch ein gutes und interessantes Werk. Ein Buch, welches uns Leser in Zeiten zurückbringt, von denen wir nur hoffen können, solche nie wieder erleben zu müssen.

[Werbung Rezensionsexemplar] Rezension: Ein Echo aus stählerner Zeit Autor: Ralf Lano Wir befinden uns im August 1946, knapp ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Geschichte wird chronologisch in Tagen erzählt, ein Detail, das mich sofort abgeholt hat und der Handlung Struktur und Nähe verleiht. Im Mittelpunkt steht Karl Bermes, Dorfschmied in der Eifel und Kriegsheimkehrer. Ein richtig starker Charakter, den ich unglaublich gern begleitet habe. Als sein ehemaliger bester Freund bei einer Minenexplosion stirbt, wird schnell klar: Das war kein Unfall. Karls Nachforschungen führen ihn mitten hinein in ein Geflecht aus Geheimnissen, Misstrauen und gefährlichen Wahrheiten und zu Pauline, die unerwartet eine wichtige Rolle in seinem Leben einnimmt. Der Schreibstil von Ralf Lano ist angenehm flüssig und schafft eine dichte, authentische Atmosphäre. Das historische Setting fühlt sich stimmig an, besonders in den Dialogen, und die Nachkriegszeit wird greifbar und glaubwürdig dargestellt. Der Spannungsbogen baut sich ruhig, aber konstant auf, mit ein paar richtig guten Wendungen. Im letzten Drittel wird es dann richtig packend und das Ende hat mir sehr gefallen. Fazit: Für mich ein gelungener Reihenauftakt und eine klare Empfehlung für alle, die Krimis mit historischem Setting und Atmosphäre lieben. 🖤

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Ein meisterhafter Eifel-Krimi
"Ein Echo aus stählerner Zeit" von Ralf Lano ist ein packender Kriminalroman, der im postkriegsgebeutelten Deutschland angesiedelt ist und den Leser tief in die Atmosphäre der Eifelregion eintauchen lässt. Lano meistert die Kunst, eine fesselnde Geschichte mit tiefgreifenden Charakteren und einem authentischen historischen Hintergrund zu verbinden. Die Erzählung folgt dem Eifeler Dorfschmied, der in die Rolle des Ermittlers schlüpft und sich in ein Netz aus Geheimnissen und Intrigen verstrickt findet. Der Roman brilliert durch seine sorgfältige Handlungsentwicklung und den Einsatz von Lokalkolorit, der die Leser*innen direkt in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg versetzt. Lanos Schreibstil ist geprägt von einer feinen Balance zwischen Spannung und Tiefgang, angereichert mit einer Prise Humor und Romantik, die die dunklen Themen des Buches geschickt ausbalancieren. Die Art, wie der Autor die Herausforderungen und das psychologische Trauma der Nachkriegszeit einfängt, verleiht der Geschichte eine starke emotionale Wirkung. Zusammenfassend ist "Ein Echo aus stählerner Zeit" ein mustergültiges Beispiel für historische Kriminalliteratur, das nicht nur Krimi-Fans, sondern auch Leser*innen, die tiefgründige historische Kontexte schätzen, begeistern wird. Ein eindrucksvolles Debüt in der Reihe, das Neugier auf mehr weckt.
🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝 zu Ralf Lano - Ein Echo aus stählerner Zeit Seiten: 390 Preis: 15,00 € Genre: Kriminalroman Verlag: KBV-Verlag Meine Meinung: Erstmal vielen Dank an Ralf Lano für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr über das Buch gefreut, denn einen Krimi der in der Nachkriegszeit spielt hatte ich bisher noch nicht gelesen. Schon der Prolog hatte es in sich und machte Lust auf mehr. Die Geschichte ist interessant und hat einige Wendungen, vor allem mit einer Wendung habe ich nicht gerechnet und die hat mich überrascht. Es ist eher ein ruhiger Kriminalroman und hier gibt es auch nicht die typischen Ermittler. Hauptprotagonist ist Karl. Sympathisch, fleißig und gutmütig. Die Freundschaft zu Fräulein Schneebach, seine ehemalige Lehrerin, fand ich schön und besonders. Denn auch Schneebach ist sehr sympathisch und nett. Die Erinnerungen von Karl an den Krieg fand ich bedrückend aber auch sehr interessant. Die Gegend wurde sehr bildlich beschrieben. Ich hatte also teilweise das Gefühl ich wäre vor Ort. Der flüssige Schreibstil und die Kapitellängen haben mir sehr gefallen. Mittlerweile ist Band 2 auch draußen und dieser ist direkt auf meine Wunschliste gelandet, denn ich möchte auf jeden Fall wissen wie es mit den Protagonisten weiter geht. Fazit: Ein ruhiger aber dennoch spannender und mitreißender Krimi mit einigen Wendungen. Für mich war es ein Lesevergnügen. 4/5 👍 [unbezahlte Werbung]

Historischer Krimi mit Spannung
Als Schmied Karl gerade Besuch von seiner ehemaligen Lehrerin Fräulein Schneebach hat, gibt es eine Explosion im Wald. Die beiden treffen als erstes ein und finden einen Toten. Er hat die Papiere von Werner bei sich, der beste Freund von Karl. Was für die Franzosen ein Unfall ist, sieht für Karl nach Mord aus. Er versucht Hintergründe für die Tat zu finden. Plötzlich steht ein unerwarteter Gast in seiner Schmiede…
Super Einblick in die Nachkriegszeit und ein Schmied anstatt eines Kriminalpolizists wie oft üblich, ABER..
Der Inhalt 📚: Im Jahre 1946 ist in dem kleinen Ort Disselbach in der Eifel nichts mehr so wie es vor dem Krieg war. Auch für den Schmied Karl Bermes ist das Leben alles andere als leicht, obwohl endlich wieder Frieden herrscht. Dann findet er plötzlich seinen besten Freund Werner tot vor, der allem Anschein nach auf eine Mine getreten sein muss. Doch Karl wurde schnell klar, dass es sich hier nicht um einen Unfall handelt, sondern jemand ganz bewusst Werner tot sehen möchte. Während Karl versucht den Täter ausfindig zu machen bringt er sich allerdings in ungeahnte Gefahren, die nicht nur ihn betreffen... Der Schreibstil ✍️: Der Autor beleuchtet prima die Situation der Dorfbewohner in der Nachkriegszeit. Das ist meiner Meinung nach eines der ganz großen Stärken des Buches. Auch ein paar trockene Sprüche lockern das Buch auf. Der Lesefluss ist klasse, da die Sprache nicht zu anspruchsvoll ist, aber die Dialoge trotzdem in die Zeit passen. Der Krimi spielt in nur 8 Tagen, deswegen kommt keine Langeweile auf. Persönliches Fazit 👍: Der charmante und intelligente Charakter von Karl Bermes hat mir total gefallen. Die Gedanken die er sich macht sind immer nachvollziehbar und interessant. Am liebsten mochte ich die Darstellung der Lebenssituation in der Nachkriegszeit und ich konnte immer gut abtauchen. Was mich allerdings in so einem realistischen, teilweise ernstem Kriminalroman gestört hat ist eine elementare Wendung der Story. Diese halte ich für unrealistisch, beziehungsweise hätte es dafür einige passendere Umstände geben können. Als dann gegen Ende nochmal eine Situation aufkam, die ebenfalls eher unwahrscheinlich ist hat es mir bisschen die Begeisterung genommen. Allerdings finde ich es wiederum klasse als Hauptprotagonisten eines Kriminalromans einen Schmied zu nehmen, anstatt eines Kriminalpolizists. Das Buch hat tolle Charaktere und spielt in einer interessanten Zeit, aber diese zwei Situationen haben mich am Ende leider zu sehr gestört. Sehr gute 3,5/5 ⭐️
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Heute haben wir hier gleich 2 Debüts: Einmal ist es mein erster Krimiroman den ich lese und "Ein Echo aus stählener Zeit" ist mein erstes Buch von Ralf Lano. Hierbei möchte ich mich gleich bei dem Autor für das Rezensionsexemplar bedanken😊 Ralf Lano schreibt ja selber "Der erste Fall für den Eifeler Dorfschmied" und ich muss ehrlich sagen, ich bin gespannt wie es weitergeht. Das Buch ist in 8 Kapitel eingeteilt, oder besser gesagt in 8 Tage und diese sind nochmal untergeordnet in einzelne Abschnitte. Hier sind mir manchmal die Abschnitte etwas lang gehalten. Durch die gute Schreibweise kommt man aber trotzdem schnell durch das Buch durch. Da der Krimi in der Nachkriegszeit spielt, ist eine düstere Stimmung vorprogrammiert, auch die Spannung ist gut vorhanden. Besonders imposant finde ich, wie geschichtsnahe das Buch geschrieben wurde, mit vielen kleinen Details, die auch meine Großeltern mir von damals erzählt haben. Für meinen ersten Krimi muss ich sagen, ist es ein gelungener Auftakt und hat mir sehr gefallen. Ich würde ihm klar eine Leseempfehlung geben und vielleicht wird der ein oder andere Krimi doch in mein Regal einziehen😁

"Früher wäre mir das nicht passiert, dämlicher Friede."
Danke an den Autor Ralf Lano für das Rezensionsexemplar und dass er mit mir die Premiere gewagt hat: meinen ersten historischen Kriminalroman zu lesen. Am Anfang brauchte ich etwas, um reinzufinden, aber durch den angenehmen und bildhaften Schreibstil fiel mir dies immer leichter. Die Story ist in 8 Kapitel entsprechend der 8 Tage nach dem "Unfall" eingeteilt, was die Abschnitte manchmal sehr lang erscheinen lässt. Die Spannung bleibt trotzdem überwiegend konstant, nur in der Mitte zog es sich für mich etwas. Das Setting, die Figuren und die Stimmung sind sehr detailreich und realitätsnah eingefangen, wodurch das Buch seinen ganz eigenen Sog entwickelt. Wer Erzählungen aus der Nachkriegszeit von seinen Großeltern kennt, wird hier das ein oder andere Deja Vu haben. Ich bin sehr froh, dass ich das Buch lesen durfte und bin neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht.

Mit "ein Echo aus stählerner Zeit" ist Ralf Lano ein extrem spannender Krimi aus der Eifel gelungen, der einen in das Nachkriegsdeutschland führt, unter französische Besatzung, mitten zwischen Kriegsrückkehrern, geflohenen und ureifler Dorfbewohnern. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man gleitet durch die Seiten und gerade ab der Hälfte kam es zu unglaublichen Wendungen die mich sehr überrascht haben, ab da war es ein echter Pageturner, extrem spannend und auch voller Action. Die Protagonisten sind jeder für sich ein original, authentisch und mir alle sehr sympathisch. Mit Karl dem Schmied haben wir mal einen ganz anderen Hauptcharakter, hinzu kommt die intelligente Lehrerin, eine Reihe neugieriger Nachbarn, der kettenrauchende Polizist Peters und noch viele weitere besondere Personen. Auch der Einblick in diese Zeit hat mir sehr gefallen und mich auch bewegt. Zwar habe ich bereits einige Bücher aus dieser Ära gelesen, doch noch nie mit französischer Besatzung, dadurch kam für mich sehr viel neues Wissen hinzu und die Thematik war keinesfalls veraltet. Gerade durch die derzeitige politische Situation erschien es mir mehr als wichtig dahin zurück geführt zu werden, wie es den Menschen nach einem Krieg geht, was er aus Menschen macht , keine Gewinner übrig lässt und dabei jeder verliert. Der Fall selbst war spannend und in dieser Form für mich noch komplett neu. Durch die Bank hat mir alles an dem Buch gefallen und es gibt von meiner Seite aus keinen einzigen Kritikpunkt. Zu meinem Glück ist es der Auftakt einer Reihe, die ich unbedingt weiter verfolgen möchte und die ich jeden wärmstens ans Herz legen kann, der gerne Krimis ließt!
Ein Echo aus stählerner Zeit von Ralf Lano ist ein Eifel-Kriminalroman, der mir sehr gut gefallen hat. 1946 in Disselbach, in der Nähe von Bitburg: Karl Bermes, 24, ist nach dem Krieg in sein Heimatdorf zurückgehrt. Während des Krieges war er zunächst Funker und anschließend in Gefangenschaft. Seine beiden Brüder sind gefallen, Karl übernimmt die Dorfschmiede von seinem Vater. Eines Tages werden die Überreste seines besten Freundes Werner im Wald gefunden, alles deutet darauf hin, dass Werner auf eine vergessene Mine getreten ist. Die herbeigerufene französische Besatzung stuft das Ereignis als Unfall ein, doch Karl kommt einiges am Unfallort seltsam vor. Auch der deutsche Kriminalkommissar Peters, der für die Franzosen dolmetscht, glaubt nicht an einen Unfall. Karl hört von einem Fremden, der in den letzten Tagen im Dorf gesehen wurde und sich jetzt im Flüchtlingslager am Rande des Dorfes aufhalten soll. Zusammen mit Fräulein Schneebach, seiner früheren Lehrerin, sucht er das Lager auf und lernt Lagervorsteher Globkow aus Schlesien samt seiner schönen Tochter Pauline kennen. Schon bald muss Karl um sein Leben fürchten. Die Bewohner des Lagers sind für die Disselbacher „lästige Fremdkörper. Vielleicht sähe es anders aus, wären der Mangel und die Not nicht so groß. Niemand hat etwas abzugeben, weil es meist für das eigene Überleben gerade so reicht. Die Leute aus dem Osten haben den höchsten Preis für den Größenwahn Hitlers bezahlt, niemand von ihnen lebt freiwillig in dem Provisorium im Disselbacher Forst.“ (S. 123) Der historische Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen. Gespannt habe ich die Ereignisse verfolgt, die sich an sieben Tagen im August abspielen. Der Dorfschmied war mir sehr sympathisch, bei seinen schüchternen Versuchen, Pauline näher zu kommen, musste ich oft schmunzeln. Das Leben in der Eifel nach dem Krieg wurde authentisch geschildert, kaum vorstellbar, dass es im Dorf damals noch nicht einmal ein Telefon gab. Sehr gern werde ich die Reihe weiterverfolgen und bin schon auf den zweiten Fall für den Eifeler Dorfschmied (und Pauline?) gespannt.
Ich bin sehr gut durch das Buch gekommen, es war leicht zu lesen, und war mal was anderes , es war eine gute Mischung und war auch sehr spannend, mir hat es Spaß gemacht den Kriminalroman gelesen zu haben , Und mir ist gerade aufgefallen das auf dem Cover so aussieht als wäre da ein Gesicht. Auf jeden Fall hat es mir richtig gut gefallen und das Cover gefällt mir auch. Danke an Ralf Lano vielen lieben Dank 👏🙏

Wer Krimis mit Lokalkolorit mag, die in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1946) spielen, ist hier genau richtig. Der junge Schmied Karl hat zusammen mit seinem besten Kumpel Werner den Krieg überlebt und sie kehren in ihr Dorf Disselbach bei Bitburg in der Eifel zurück und versuchen, wieder Fuß zu fassen. Das Leben ist nicht so einfach, man ist mit seiner Familie alleingestelt, auch wenn es große Nachbarschaftshilfe gibt, es gibt französische Besatzungstruppen und dann gibt es in der Nähe auch noch ein Lager für Kriegsflüchtlinge, die von den Dorfbewohnern argwöhnisch beobachtet werden. Dann kommt Werner durch eine Mine im Wald ums Leben. Karl entdeckt an der Unglücksstelle Ungereimtheiten und so beschließ er, das Unglück zu untersuchen. Ihm zu Seite steht dabei die Dorflehrein Fräulein Schneebach. Allerdings gerät Karl bald selbst in den Mittelpunkt der Untersuchungen durch französische Soldaten und einen hartnäckigen und unangenehmen deutschen Polizeiinspektor. Die Story hat mir gut gefallen. Die Protagonisten wirken lebensnah und sehr authentisch, sie sind keine Superhelden mit messerscharfem Verstand, sondern Menschen wie Du und ich. Sie haben ihre Stärken und Schwächen. Es tauchen sodann auch Personen auf mit einem sehr dunklen Hintergrund auf und es wird klar, dass die letzen Jahre noch nicht ganz aufgearbeitet sind und es immer noch Unbelehrbare gibt. Ralf Lano zeigt an vielen Stellen, was er von der damigen Zeit vor Kriegsende hält. Das spricht er über seine Protagonisten aus, was mir sehr gut gefallen hat. Langsam, aber stetig wächst die Spannung und durch eine fulminante Wendung wird die Angelegenheit für Karl und die Lehrerin immer brenzliger. Der Sprachstil ist einfach gehalten, aber präzise und schreckt auch nicht vor blutigen Szenen zurück. Einziger Kritikpunkt sind die für meinen Lesegeschmack etwas zu langen Kapitel. Diesen Krimi, der in 2023 erschien und 390 Seiten aufweist, kann ich sehr gerne empfehlen. Er ist der Auftak teiner mehrbändigen historischen Eifelkrimi-Reihe. 4,5 von 5 ⭐️

Spannender und origineller Krimi, der mit Witz und Charme zu überzeugen weiß
Ab und an lese ich auch gern mal einen guten Krimi. Aber bisher hatte ich noch keinen, der in der Eifel geschweige denn in der Nachkriegszeit spielt. Ich bin von diesem Buch daher mehr als positiv überrascht worden, da Setting und Plot so gut miteinander funktionieren. Der Großteil der Handlung dreht sich um Dorfschmied Karl, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in seinen Heimatort Disselbach zurückgekehrt ist, um die Schmiede seines Vaters zu führen. Dabei trifft er sich oft mit seiner alten Lehrerin Fräulein Schneebach. Eines Tages stirbt sein Freund aus Kindertagen auf mysteriöse Weise und Karl sowie das Fräulein stellen Nachforschungen dazu an. Die kleine Ortschaft irgendwo im Nirgendwo, die neugierigen Nachbarn und dazu noch ein Toter - Zack ist der perfekte Plot fertig. Die Handlung war nämlich außerordentlich spannend, hatte einige witzige Stellen und war gut durchdacht. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und vor allem beim Fräulein konnte ich mir ihren „Lehrer-Blick“ richtig gut vorstellen. Karl ist eine sympathische Hauptfigur mit viel Charaktertiefe. Die eigenwilligen Ermittlungsmethoden von Karl und seiner ehemaligen Lehrerin sind dennoch komplex und dabei spannend geschrieben. Auch der ein oder andere Plot-Twist sorgt nochmal für frischen Wind. -Fazit- Spannend, witzig und detailreich geschrieben, sind die Stunden beim Lesen des Buches nur so verflogen. Ich hätte mir auch einen etwas längeren Epilog gewünscht um zu erfahren, wie es mit Disselbach‘s Bewohnern weitergeht. Ich brauche definitiv mehr

Eine ganz große Leseempfehlung für diesen historischen Kriminalroman
Ein kleines Dorf in der Eifel nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Nur wenige junge Männer sind von der Front zurückgekehrt und jene, die es sind, haben sich verändert. Unter ihnen der Dorfschmied Karl Bermes. Als dessen ehemals bester Freund ganz in der Nähe des Dorfes durch einen Sprengsatz ums Leben kommt, ist für Karl klar, dass es sich nicht um einen Unfall handeln kann. Mithilfe seiner Mentorin, der Dorfschullehrerin, beginnt Karl zu recherchieren, was es mit dem Anschlag auf sich haben könnte. Verdächtig scheinen die dubiosen Fremden, die sich im Flüchtlingslager im Wald nahe des Dorfes aufhalten. Nach und nach erfährt Karl mehr über die dunklen Geheimnisse seines Freundes und muss feststellen, dass dieser sich wohl mit richtig üblen Menschen eingelassen hat... Mit seinem Schreibstil hat mich Lano meisterhaft in die Zeit der Handlung und zum Ort des Geschehens versetzt. Nicht nur seine messerscharf gezeichneten Charaktere, sondern auch die perfekt inszenierte Atmosphäre haben diesen Roman zu einem echten Lesegenuss gemacht. Die Schilderung der Situation in der Nachkriegszeit wirkt realistisch und die Greuel des Krieges und dessen Auswirkungen auf die Menschen werden nicht beschönigt. Der Schmied als "ermittelnder" Protagonist war eine erfrischende Abwechslung, und nicht nur dieser konnte mich umgehend für sich einnehmen. Die Dorfbewohner, die auf mich als Dorfkind teils erschreckend vertraut wirkten, entfalteten ihren eigenen Charme und sorgen nebst der bis zum Schluss spannenden Erzählung dafür, dass ich definitiv an diesen Ort und zu seinen Bewohnern zurückkehren werde. Eine ganz, ganz große Leseempfehlung von mir!

Ein etwas anderer Regionalkrimi, historisch und spannend
📚Rezension📚 🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸 „Ein Echo aus stählener Zeit“ Der Eifeler Dorfschmied ermittelt. von Ralf Lano / @ralflano im KBV Verlag / @kbv_verlag Worum geht es: … siehe Klappentext, dafür oben einfach swipen 😉 Meine Meinung: „Ein Echo aus Stählerner Zeit“ von Autor Ralf Lano ist ein historischer und etwas anderer Regionalkrimi als gewöhnlich zu erwarten ist. Er spielt in der Nachkriegszeit um 1946 in der Eifel. Der Ort des Geschehens Disselbach und auch die Charakteren in dieser Geschichte sind so real beschrieben, dass man beim Lesen total vergisst, dass sie komplett fiktiv sind. Ebenso die Geschichte an sich klingt sehr real, sie ist durchweg sehr spannend geschrieben. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass durch die Beschreibung der typischen Eifel-Charakteren…mürrisch, stur und trotzdem liebenswert hier und da die Geschichte durch ein wenig Humor aufgelockert wird, jedoch dies der Spannung absolut nicht ins Gehege kommt. Der Schreibstil des Autors ist klar und flüssig, so dass es ein leichtes ist, durch diese Geschichte hindurch zu fliegen. #EinEchoausstählenerZeit Fazit: Ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Meine Leseempfehlung für euch mit verdienten ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein Echo aus stählerner Zeit ist ein interessanter hostrischer Kriminalroman mit Cosy Crime Elementen. Beim Lesen reist man in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Die Menschen sind froh, dass der Krieg zuende ist, die Söhne, die überlebt haben, sind aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Noch herrscht Armut und die Infrastruktur ist noch nicht wieder aufgebaut. In diesem Setting geschieht in einem Wald ein Mordanschlag. Karl, der junge Schmied und dessen ehemalige Lehrerin hören einen Knall und sind als erste am Tatort. Für Karl, der auch Soldat war, ist schnell klar, die Explosion war kein Unfall. Doch von den herbeigerufenen Ermittlern ist zunächst niemand interessiert an einer Mordermittlung. Auch der Bürgermeister verhält sich seltsam. Karl und das Fräulein Schneebach ermitteln auf eigene Faust. Doch damit machen sie sich zur Zielscheibe nicht nur des Täters. Die Geschichte und der Schreibstil haben mir gut gefallen. Es gab einen Prolog mit Blick auf das Opfer und die Tat. Ansonsten gibt es 8 Kapitel mit weiteren Aufteilungen. Rückblicke oder wechselnde Blickwinkel gibt es, abgesehen vom Prolog, nicht. Das ist mir während des Lesens aber gar nicht bewusst aufgefallen und hat mir somit auch nicht gefehlt. Der Erzählstil war authentisch und der damaligen Zeit angemessen. Ich konnte mich sehr gut in die Situation und die Protagonisten hineinversetzen. Karl war mir direkt sympathisch. Es gab eine Wendung, die ich nicht vermutet habe. Am Ende gab es dann ein spannendes Finale. Die Spannung war konstant mit einem sprunghaften Anstieg am Ende. Es handelt sich um historischen Roman. Man bekommt auch viele Infos über das Leben und die Verhältnisse nach dem 2. WK. Dabei beschönigt der Autor nichts. Soldaten wurden zum Töten ausgebildet. Viele von ihnen hatten kein Gewissen und töteten ohne mit der Wimper zu zucken. Andere nur weil sie es mussten, um selbst zu überleben. Die Mischung aus historischem Roman und Krimi mit cosy crime Charakter haben mich überzeugt. Von mir gibt es eine Empfehlung für alle, die sich von er Thematik angesprochen fühlen.

Als Kind der belgischen Eifel ist mir die deutsche Eifel natürlich nicht ganz fremd und daher hat dieser Krimi, der in der Nähe von Bitburg spielt, natürlich direkt mein Interesse geweckt. Besonders spannend fand ich, dass es sich um einen historischen Krimi aus den Nachkriegsjahren handelt, was die Geschichte noch interessanter machte. Auch wenn die Situation auf beide Seiten der Grenze heute sehr ähnlich ist und dank EU und Schengen die Grenze nicht mehr so sichtbar ist, war das in den Nachkriegsjahren natürlich nochmal eine ganz andere Situation. Daher war es sehr interessant einmal die Geschichte der Personen auf der anderen Seite der Grenze zu lesen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Karl war mir auf Anhieb sehr sympathisch und auch Fräulein Schneebach fand ich eine sehr interessante Persönlichkeit. Überhaupt fand ich alle Charaktere sehr gut und authentisch dargestellt. Auch die damalige Lebenssituation und die Atmosphäre dieser Zeit sind hervorragend eingefangen worden. Einige Aspekte und Begriffe sind mir auch sehr bekannt vorgekommen. Teilweise werden diese auch heute noch so bei uns in der Gegend verwendet. Gegen Mitte des Buches verlor die Spannung kurzzeitig etwas an Intensität, doch dann kam eine Wendung, die ich so nicht erwartet hatte. Ab diesem Moment blieb die Spannung dann auch bis zum Schluss konstant hoch. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine interessante Mischung aus Krimi und historischem Roman. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Hat mir gut gefallen
1946....der Krieg ist vorbei. Eigentlich Zeit die traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten und Städte und vor allem sich selbst wieder aufzubauen. Eigentlich. Doch hier ist das Gegenteil der Fall. Während der Schmied Karl Bermes zur Normalität zurückkehren möchte, wird sein bester Freund Werner bei einer Detonation getötet. Wie kann das sein? Ein tragischer Unfall oder steckt mehr dahinter? Das gilt es rauszufinden. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Lehrerin, begibt sich Karl auf spurensuche und gerät in einen Strudel aus Intrigen und Bösartigkeiten. Er trifft auf fragwürdige Personen, auf einen Bürgermeister, welcher höchst seltsam ist und auf einen Kommissar, der nur zu gerne unseren lieben Karl für all das verantwortlich machen möchte. Mein Fazit. Mir hat das Buch gefallen. Auf jeden Fall. Die einzelnen Charaktere sind großartig dargestellt. Spannung ist die gesamte Story über gegeben. Die Schauplätze detailliert beschrieben und ich habe mir oft die Frage gestellt....kann das alles damals so gewesen sein? Das Buch wirkte so echt. Nicht wie eine ausgedachte Geschichte. Im Gegenteil. Als einzigen Negativ-Punkt möchte ich anmerken, dass manche Orte und Beschreibungen, ab und zu, sehr ausschweifend dargestellt wurden und dadurch einige Szenen sehr in die Länge gezogen worden sind. Das ist etwas, das gefällt mir nicht. In keinem Buch. Dennoch ein gutes und interessantes Werk. Ein Buch, welches uns Leser in Zeiten zurückbringt, von denen wir nur hoffen können, solche nie wieder erleben zu müssen.

[Werbung Rezensionsexemplar] Rezension: Ein Echo aus stählerner Zeit Autor: Ralf Lano Wir befinden uns im August 1946, knapp ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Geschichte wird chronologisch in Tagen erzählt, ein Detail, das mich sofort abgeholt hat und der Handlung Struktur und Nähe verleiht. Im Mittelpunkt steht Karl Bermes, Dorfschmied in der Eifel und Kriegsheimkehrer. Ein richtig starker Charakter, den ich unglaublich gern begleitet habe. Als sein ehemaliger bester Freund bei einer Minenexplosion stirbt, wird schnell klar: Das war kein Unfall. Karls Nachforschungen führen ihn mitten hinein in ein Geflecht aus Geheimnissen, Misstrauen und gefährlichen Wahrheiten und zu Pauline, die unerwartet eine wichtige Rolle in seinem Leben einnimmt. Der Schreibstil von Ralf Lano ist angenehm flüssig und schafft eine dichte, authentische Atmosphäre. Das historische Setting fühlt sich stimmig an, besonders in den Dialogen, und die Nachkriegszeit wird greifbar und glaubwürdig dargestellt. Der Spannungsbogen baut sich ruhig, aber konstant auf, mit ein paar richtig guten Wendungen. Im letzten Drittel wird es dann richtig packend und das Ende hat mir sehr gefallen. Fazit: Für mich ein gelungener Reihenauftakt und eine klare Empfehlung für alle, die Krimis mit historischem Setting und Atmosphäre lieben. 🖤

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Ein meisterhafter Eifel-Krimi
"Ein Echo aus stählerner Zeit" von Ralf Lano ist ein packender Kriminalroman, der im postkriegsgebeutelten Deutschland angesiedelt ist und den Leser tief in die Atmosphäre der Eifelregion eintauchen lässt. Lano meistert die Kunst, eine fesselnde Geschichte mit tiefgreifenden Charakteren und einem authentischen historischen Hintergrund zu verbinden. Die Erzählung folgt dem Eifeler Dorfschmied, der in die Rolle des Ermittlers schlüpft und sich in ein Netz aus Geheimnissen und Intrigen verstrickt findet. Der Roman brilliert durch seine sorgfältige Handlungsentwicklung und den Einsatz von Lokalkolorit, der die Leser*innen direkt in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg versetzt. Lanos Schreibstil ist geprägt von einer feinen Balance zwischen Spannung und Tiefgang, angereichert mit einer Prise Humor und Romantik, die die dunklen Themen des Buches geschickt ausbalancieren. Die Art, wie der Autor die Herausforderungen und das psychologische Trauma der Nachkriegszeit einfängt, verleiht der Geschichte eine starke emotionale Wirkung. Zusammenfassend ist "Ein Echo aus stählerner Zeit" ein mustergültiges Beispiel für historische Kriminalliteratur, das nicht nur Krimi-Fans, sondern auch Leser*innen, die tiefgründige historische Kontexte schätzen, begeistern wird. Ein eindrucksvolles Debüt in der Reihe, das Neugier auf mehr weckt.
🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝 zu Ralf Lano - Ein Echo aus stählerner Zeit Seiten: 390 Preis: 15,00 € Genre: Kriminalroman Verlag: KBV-Verlag Meine Meinung: Erstmal vielen Dank an Ralf Lano für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr über das Buch gefreut, denn einen Krimi der in der Nachkriegszeit spielt hatte ich bisher noch nicht gelesen. Schon der Prolog hatte es in sich und machte Lust auf mehr. Die Geschichte ist interessant und hat einige Wendungen, vor allem mit einer Wendung habe ich nicht gerechnet und die hat mich überrascht. Es ist eher ein ruhiger Kriminalroman und hier gibt es auch nicht die typischen Ermittler. Hauptprotagonist ist Karl. Sympathisch, fleißig und gutmütig. Die Freundschaft zu Fräulein Schneebach, seine ehemalige Lehrerin, fand ich schön und besonders. Denn auch Schneebach ist sehr sympathisch und nett. Die Erinnerungen von Karl an den Krieg fand ich bedrückend aber auch sehr interessant. Die Gegend wurde sehr bildlich beschrieben. Ich hatte also teilweise das Gefühl ich wäre vor Ort. Der flüssige Schreibstil und die Kapitellängen haben mir sehr gefallen. Mittlerweile ist Band 2 auch draußen und dieser ist direkt auf meine Wunschliste gelandet, denn ich möchte auf jeden Fall wissen wie es mit den Protagonisten weiter geht. Fazit: Ein ruhiger aber dennoch spannender und mitreißender Krimi mit einigen Wendungen. Für mich war es ein Lesevergnügen. 4/5 👍 [unbezahlte Werbung]

Historischer Krimi mit Spannung
Als Schmied Karl gerade Besuch von seiner ehemaligen Lehrerin Fräulein Schneebach hat, gibt es eine Explosion im Wald. Die beiden treffen als erstes ein und finden einen Toten. Er hat die Papiere von Werner bei sich, der beste Freund von Karl. Was für die Franzosen ein Unfall ist, sieht für Karl nach Mord aus. Er versucht Hintergründe für die Tat zu finden. Plötzlich steht ein unerwarteter Gast in seiner Schmiede…
Super Einblick in die Nachkriegszeit und ein Schmied anstatt eines Kriminalpolizists wie oft üblich, ABER..
Der Inhalt 📚: Im Jahre 1946 ist in dem kleinen Ort Disselbach in der Eifel nichts mehr so wie es vor dem Krieg war. Auch für den Schmied Karl Bermes ist das Leben alles andere als leicht, obwohl endlich wieder Frieden herrscht. Dann findet er plötzlich seinen besten Freund Werner tot vor, der allem Anschein nach auf eine Mine getreten sein muss. Doch Karl wurde schnell klar, dass es sich hier nicht um einen Unfall handelt, sondern jemand ganz bewusst Werner tot sehen möchte. Während Karl versucht den Täter ausfindig zu machen bringt er sich allerdings in ungeahnte Gefahren, die nicht nur ihn betreffen... Der Schreibstil ✍️: Der Autor beleuchtet prima die Situation der Dorfbewohner in der Nachkriegszeit. Das ist meiner Meinung nach eines der ganz großen Stärken des Buches. Auch ein paar trockene Sprüche lockern das Buch auf. Der Lesefluss ist klasse, da die Sprache nicht zu anspruchsvoll ist, aber die Dialoge trotzdem in die Zeit passen. Der Krimi spielt in nur 8 Tagen, deswegen kommt keine Langeweile auf. Persönliches Fazit 👍: Der charmante und intelligente Charakter von Karl Bermes hat mir total gefallen. Die Gedanken die er sich macht sind immer nachvollziehbar und interessant. Am liebsten mochte ich die Darstellung der Lebenssituation in der Nachkriegszeit und ich konnte immer gut abtauchen. Was mich allerdings in so einem realistischen, teilweise ernstem Kriminalroman gestört hat ist eine elementare Wendung der Story. Diese halte ich für unrealistisch, beziehungsweise hätte es dafür einige passendere Umstände geben können. Als dann gegen Ende nochmal eine Situation aufkam, die ebenfalls eher unwahrscheinlich ist hat es mir bisschen die Begeisterung genommen. Allerdings finde ich es wiederum klasse als Hauptprotagonisten eines Kriminalromans einen Schmied zu nehmen, anstatt eines Kriminalpolizists. Das Buch hat tolle Charaktere und spielt in einer interessanten Zeit, aber diese zwei Situationen haben mich am Ende leider zu sehr gestört. Sehr gute 3,5/5 ⭐️






















