Ein Blick von dir
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Nachdem sie den überraschenden Heiratsantrag ihres Freundes abgelehnt hat, flieht die 26-jährige Journalistin Gesa Hals über Kopf auf eine abgelegene Alm in den Bergen. Schon auf dem Hinweg begegnet sie dem leidenschaftlichen Fotografen Joel aus München. Als dieser kurz darauf mit einem verstauchten Knöchel vor ihrer Tür sitzt, nimmt Gesa ihn notgedrungen bei sich auf – und muss sich bald eingestehen, dass sie seine Gesellschaft mehr genießt, als sie sollte. Ein Blick von ihm genügt, und sie fühlt sich so verstanden wie nie zuvor. Eine anstrengende Wanderung, eine ungeplante Übernachtung auf einer Berghütte, ein überraschendes Gewitter: Dank Joel lernt Gesa, an ihre Grenzen zu gehen und sich selbst zu akzeptieren. Doch mehr als ein paar gemeinsame Tage bleiben ihnen nicht …
Große Gefühle vor grandioser Bergkulisse – romantisch, emotional und voller Tiefgang. Die perfekte Romance für alle Leser*innen von Kristina Moninger und Kyra Groh.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karla Eklund wurde 1992 in Dresden geboren. Schon als Kind schlief sie mit Büchern unter dem Kopfkissen und träumte davon, Autorin zu werden. Heute schreibt sie Liebesromane, die nicht ohne eine Prise Humor und ein paar gesprengte Glaubenssätze auskommen. Mit ihrer Familie wohnt Karla am Rande der Sächsischen Schweiz. Sie mag kalte Winternächte und warmen Sandstein, Ostseesand an den Füßen und das Gefühl, einen Berg bestiegen zu haben.
Beiträge
Nur für ein paar Tage, einfach raus und weg! Genau dieses Gefühl vermittelt „Ein Blick von dir“ von Karla Eklund ziemlich gut, und ich konnte Gesa diesbezüglich total verstehen. Auch wenn ich persönlich eher Team „bloß keine Berge“ bin (da bin ich ihr dann auch sehr ähnlich). Und ich würde sicher freiwillig auf keinen Berg gehen, bin aber auch ein Flachlandmensch. Dennoch mochte ich es wirklich gern. Vor allem der Schreibstil hat mich überrascht, im positiven Sinne. Ich weiß nicht genau, wie die Autorin das macht, aber sie schafft es, mit wenigen Worten wichtige Gedanken zu vermitteln. Während ich selbst eher zum Ausschweifen neige (sorry), ist hier alles sehr reduziert, aber trotzdem voller Bedeutung. Gerade diese Botschaft, dass es okay ist, so zu se8in, wie man ist, und dass man sich nicht ständig für seine Art oder seine Sichtweise rechtfertigen muss, hat mich total abgeholt. In Zeiten von Social Media und dem ständigem Vergleichen, fühlt sich das einfach unglaublich relevant an. Dieses „Du bist genug, so wie du bist“-Gefühl kommt sehr schön rüber und macht das Buch für mich wirklich besonders. Auch das Setting und die ruhige, klare Erzählweise haben mir gut gefallen, was es sehr angenehm, fast schon beruhigend macht. Und ich mochte auch, dass die Liebesgeschichte zwar da ist, aber nicht alles dominiert. Der Fokus liegt klar auf Selbstfindung und ist hier stärker ausgebaut, was richtig gut umgesetzt wurde. Aber es gibt auch ein paar Punkte, die es für mich etwas abgeschwächt haben. Das Buch ist einfach sehr kurz, und gerade die Beziehung entwickelt sich für mein Gefühl ein bisschen zu schnell. Die Figuren haben gefühlt zwei intensivere Gespräche und plötzlich ist da diese große Verbindung. Das war mir für eine so bedeutende Liebesgeschichte einfach zu wenig aufgebaut und die Dauer zu kurz. Auch habe ich nicht verstanden, warum Gesa nicht schon vorher bei ihrem Ex die Reißleine gezogen hat, denn es war nicht nur die Sache am Ende, die RED Flag gerufen hat, sondern die vielen Dinge davor. Ähnlich ging es mir auch mit dem Ende: ein klärendes Gespräch und zack, alles ist gut. Das war mir dann doch etwas zu einfach und zu schnell abgehandelt. Da hätte ich mir, trotz des sehr reduzierten und zielgerichteten Schreibstils, einfach ein bisschen mehr Tiefe und Raum gewünscht. Insgesamt aber ein wirklich schönes und aufbauendes Buch mit einer starken Botschaft, kleinen Schwächen in der Ausarbeitung der Beziehung, aber definitiv lesenswert!

Atmosphärischer Wohlfühlroman
Gesa flieht nach einem überraschenden Heiratsantrag ihres Freundes auf eine einsame Alm in die Berge, einfach mal den Kopf frei bekommen. Doch bereits am Anreisetag trifft sie auf den Fotografen Joel, den sie notgedrungen bei sich aufnimmt, nachdem er sich verletzt hat. Und diese zwei Fremden in einer Hütte verstehen sich auf Anhieb mit und ohne Worte, doch ihre Zeit ist begrenzt... Dieses Buch ist herrlich unaufgeregt und leise, aber dabei unglaublich wortgewaltig und eindrucksvoll. Die Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Gesa und auch Joel haben beide Dinge aufzuarbeiten und trotzdem funkt es zwischen ihnen gewaltig. Wie die Autorin das gelöst hat, hat mir gut gefallen, auch wenn ich Joels Reaktionen nicht immer nachvollziehen konnte. Ich habe einen Kritikpunkt: für mich hätte diese Geschichte länger sein können, denn ich hätte mit dem Buch sehr gerne noch viel mehr Zeit verbracht. Dies ist ein Buch für Leute die tiefe Emotionen und Wohlfühlromane lieben.

Zwischen Liebe, Loslassen und Selbstfindung
„Gesa Josefine Krüger, darf ich der Bösewicht in deiner Geschichte sein?“ **** Mein Eindruck **** In dieser Geschichte geht es um weit mehr als eine neue Liebe oder zweite Chancen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Liebe noch gut tut – und wann es trotz gegenseitigem Respekt richtiger ist, loszulassen. Die Handlung zeigt Fehler, emotionale Schwächen und Entscheidungen, die sich stellenweise in moralischen Grauzonen bewegen. Gerade dass dies nicht bewertet wird, sondern Raum für eigene Gedanken lässt, hat mir besonders gefallen. Auch die Chemie zwischen Gesa und Joel ist spürbar und authentisch. Ihre Wünsche, Sehnsüchte und inneren Widersprüche sind greifbar und berühren. Die Geschichte ist leise und zart erzählt. Sie verbindet Trennung und Neuanfang, wirft die Protagonistin zurück in alte Muster und lässt sie daran wachsen. Dabei bleiben wir überwiegend in Gesas Perspektive, was gut funktioniert: keine künstlichen Wechsel, sondern gezielte Einblicke, die das Mitfühlen intensivieren. Eine kleine Schwäche lag für mich dennoch darin, dass ich mir an manchen Stellen mehr direkte Einblicke in Joel gewünscht hätte – vielleicht in Form eines längeren, klärenden Gesprächs. Auch der Mittelteil hätte für mein Empfinden etwas straffer sein können. Obwohl hier viel Entwicklung gezeigt wird, wirkte die dargestellte Wut auf mich teilweise präsenter als von Gesa selbst empfunden. Trotzdem ist es eine erwachsene, tiefgründige und einnehmende Liebesgeschichte, die über die klassische Romantik hinausgeht und auch andere Facetten des Lebens beleuchtet. Gerade dadurch hebt sie sich wohltuend vom typischen Wohlfühlroman ab. **** Empfehlung? **** Empfehlenswert für alle, die realistische, emotionale Liebesgeschichten mit Tiefgang suchen und sich auch auf unbequeme Fragen rund um Beziehungen und Selbstentwicklung einlassen möchten.
Tolle, ehrliche Charaktere, Alpensetting, feiner Humor und jede Menge Herz ohne künstliche Dramen. Lieb ich!
Gesa, die muss man einfach mögen! Sie ist chaotisch und will es ständig allen recht machen. Sie verbiegt sich geradezu, vor allem für ihren Freund. Bis sie schließlich an den Punkt kommt, an dem sie das nicht mehr kann. Kurzentschlossen flieht sie geradezu für ein paar Tage in die Alpen. Um alleine zu sein, um zu sich selbst zu finden. Dort trifft sie unverhofft auf Joel. Den eigenbrötlerischen Fotografen Joel. Den man übrigens auch einfach nur mögen kann 😏 Also man, nicht so aber Gesa. Die beiden zicken sich nämlich erst einmal an, aber vom Feinsten 😁 Nach anfänglicher, beidseitiger Abneigung entwickelt sich aber etwas anderes. Etwas schönes, ehrliches, echtes. Und dazu kommt die Erkenntnis, dass man bei den richtigen Menschen genau so sein kann, wie man ist. Doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt. Außerdem haben beide noch Dinge in ihren jeweiligen Leben und vor allem mit sich selbst zu klären… Ich habe ganz oft lachen müssen, Gesas chaotische Art ist einfach witzig und liebenswert. Auch die Wortgefechte sind klasse. Dennoch ist das Buch emotional. Aber nicht auf eine kitschige Weise. Wir haben keine unnötigen Dramen. Zwischen den beiden knistert es, wir werden aber nicht mit spicy Szenen erschlagen. Hauptsächlich lesen wir aus Gesas Sicht, ein paar Kapitel sind aber auch aus Joels Sicht geschrieben. Es ist eine glaubwürdige Geschichte, trotzdem eine zum Träumen. Dazu haben wir hier ein wunderschönes Alpensetting, ab und an machen wir einen Abstecher in meine Heimatstadt Stuttgart. Ich lege das Buch also mit einem wohligen Gefühl zur Seite und kann euch eine absolute Leseempfehlung geben 😊 Danke, dass ich Gesas und Joels Geschichte als Rezensionsexemplar lesen durfte.

Manche Bücher sind laut. Dramatisch. Voller Wendungen. Und manche Bücher sind leise – aber treffen dich dafür umso tiefer.
„Ein Blick von dir“ gehört genau in diese zweite Kategorie. Die Geschichte begleitet Gesa in einem Moment ihres Lebens, in dem vieles ins Wanken gerät. Es geht nicht nur um einen Neuanfang, sondern um die viel größere Frage: Wer bin ich eigentlich, wenn ich aufhöre, Erwartungen zu erfüllen – die der anderen, aber auch meine eigenen? Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, wie es Emotionen erzählt. Nichts wirkt überzogen oder künstlich dramatisch. Stattdessen entfaltet sich alles in kleinen, ehrlichen Momenten. Gedanken, die nachhallen. Gespräche, die mehr sagen als große Gesten es könnten. Und dieses leise Gefühl, dass Veränderung oft nicht laut passiert – sondern still, fast unbemerkt. Die Begegnung mit Joel bringt genau diese Dynamik ins Gleichgewicht. Er ist kein Retter und keine Projektionsfläche, sondern jemand, der Raum lässt. Raum zum Fühlen, zum Zweifeln, zum Wachsen. Und genau dadurch entsteht etwas, das sich echt anfühlt – nicht perfekt, aber bedeutungsvoll. Besonders beeindruckt hat mich, wie stark das Thema „gesehen werden“ hier umgesetzt ist. Nicht im oberflächlichen Sinn, sondern in dieser tiefen, manchmal auch unbequemen Weise: wirklich erkannt zu werden – mit allen Unsicherheiten, Ängsten und ungefilterten Gedanken. Und gleichzeitig sich selbst zum ersten Mal klar zu sehen. Auch die Natur spielt dabei eine tragende Rolle. Die Berge sind nicht nur Kulisse, sondern spiegeln die innere Entwicklung wider: ruhig, klar, manchmal überwältigend – aber immer ehrlich. Dieses Buch lebt nicht von Spannung im klassischen Sinne, sondern von emotionaler Resonanz. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man weniger „wissen will, was passiert“ – sondern vielmehr fühlt, was passiert. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum es mich am Ende so getroffen hat. Nicht laut. Nicht dramatisch. Aber so echt, dass mir die Tränen kamen. Fazit: Eine stille, tiefgehende Romance über Identität, Selbstwahrnehmung und den Mut, sich selbst neu zu begegnen. Kein Buch, das dich anschreit – sondern eines, das dich versteht. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

«𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚍𝚒𝚎 𝚉𝚎𝚒𝚝 𝚣𝚞𝚛ü𝚌𝚔𝚍𝚛𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚖𝚒𝚝 𝚒𝚑𝚛 𝚐𝚎𝚖𝚎𝚒𝚗𝚜𝚊𝚖 𝚊𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚊𝚖𝚒𝚝 𝚒𝚌𝚑 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚗𝚐𝚜𝚝 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗 𝚖𝚞𝚜𝚜, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚒𝚎 𝚐𝚎𝚑𝚝.» Gesa flieht Hals über Kopf auf eine Alm in den Bergen, nachdem ihr Freund ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Bereits auf dem Weg dorthin begegnet sie dem grummeligen Joel. Als er dann mit einem angeknacksten Knöchel vor ihrer Tür sitzt, nimmt Gesa ihn notgedrungen bei sich auf. Schnell merkt sie, dass sie Joel (im Gegensatz zu allen anderen in ihrem Leben) nichts beweisen muss & dass sie zum ersten Mal wirklich gesehen wird. Aber leider haben die beiden nur ein paar Tage.. Dieses Buch hat mich komplett überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich bereits nach den ersten Seiten laut lachen würde, dass ich ohne großes Drama so große Emotionen beim Lesen fühlen würde und dass ich einen Joel in meinem Leben brauche, der Heftromane liest. Ich konnte so gut mit Gesa mitfühlen, die sich irgendwie verloren fühlt, nicht richtig weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und die das Gefühl hat, nie gut genug zu sein, für die Menschen, die sie eigentlich bedingungslos lieben sollten. Sie war mir auf Anhieb sympathisch - ich wäre definitiv auch jemand, der nach 10 Metern "bergsteigen" ein Sauerstoffzelt & ganz viel Schokolade braucht. 🤭😂 Die Liebesgeschichte zwischen Gesa und Joel fand ich so so schön, so zart und doch so emotional und stark. Besonders die Kommunikation zwischen den Beiden habe ich geliebt. Nur ein gewisser Mann hat mich echt zur Weißglut gebracht - Gesa's Freund Levi (der mit dem Heiratsantrag) Ich hätte mir noch mehr Raum für Gesa und Joel gewünscht, aber das ist die einzige kleine Kritik die ich habe. 🤍 Ich kann dieses Buch wirklich von Herzen empfehlen, ich habe es geliebt - vorallem den humorvollen Schreibstil. 🥰

Jeder braucht einen Joel in seinem Leben
Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft lachen müssen, während dem lesen. Habs sooo unfassbar genossen, mit Joel und Gesa mitgefiebert (auf ihren Wanderungen natürlich) und Levi verflucht. Es war herrlich und ich würde es am liebsten noch einmal zum ersten Mal lesen. 💜

Beschreibung
Nachdem sie den überraschenden Heiratsantrag ihres Freundes abgelehnt hat, flieht die 26-jährige Journalistin Gesa Hals über Kopf auf eine abgelegene Alm in den Bergen. Schon auf dem Hinweg begegnet sie dem leidenschaftlichen Fotografen Joel aus München. Als dieser kurz darauf mit einem verstauchten Knöchel vor ihrer Tür sitzt, nimmt Gesa ihn notgedrungen bei sich auf – und muss sich bald eingestehen, dass sie seine Gesellschaft mehr genießt, als sie sollte. Ein Blick von ihm genügt, und sie fühlt sich so verstanden wie nie zuvor. Eine anstrengende Wanderung, eine ungeplante Übernachtung auf einer Berghütte, ein überraschendes Gewitter: Dank Joel lernt Gesa, an ihre Grenzen zu gehen und sich selbst zu akzeptieren. Doch mehr als ein paar gemeinsame Tage bleiben ihnen nicht …
Große Gefühle vor grandioser Bergkulisse – romantisch, emotional und voller Tiefgang. Die perfekte Romance für alle Leser*innen von Kristina Moninger und Kyra Groh.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karla Eklund wurde 1992 in Dresden geboren. Schon als Kind schlief sie mit Büchern unter dem Kopfkissen und träumte davon, Autorin zu werden. Heute schreibt sie Liebesromane, die nicht ohne eine Prise Humor und ein paar gesprengte Glaubenssätze auskommen. Mit ihrer Familie wohnt Karla am Rande der Sächsischen Schweiz. Sie mag kalte Winternächte und warmen Sandstein, Ostseesand an den Füßen und das Gefühl, einen Berg bestiegen zu haben.
Beiträge
Nur für ein paar Tage, einfach raus und weg! Genau dieses Gefühl vermittelt „Ein Blick von dir“ von Karla Eklund ziemlich gut, und ich konnte Gesa diesbezüglich total verstehen. Auch wenn ich persönlich eher Team „bloß keine Berge“ bin (da bin ich ihr dann auch sehr ähnlich). Und ich würde sicher freiwillig auf keinen Berg gehen, bin aber auch ein Flachlandmensch. Dennoch mochte ich es wirklich gern. Vor allem der Schreibstil hat mich überrascht, im positiven Sinne. Ich weiß nicht genau, wie die Autorin das macht, aber sie schafft es, mit wenigen Worten wichtige Gedanken zu vermitteln. Während ich selbst eher zum Ausschweifen neige (sorry), ist hier alles sehr reduziert, aber trotzdem voller Bedeutung. Gerade diese Botschaft, dass es okay ist, so zu se8in, wie man ist, und dass man sich nicht ständig für seine Art oder seine Sichtweise rechtfertigen muss, hat mich total abgeholt. In Zeiten von Social Media und dem ständigem Vergleichen, fühlt sich das einfach unglaublich relevant an. Dieses „Du bist genug, so wie du bist“-Gefühl kommt sehr schön rüber und macht das Buch für mich wirklich besonders. Auch das Setting und die ruhige, klare Erzählweise haben mir gut gefallen, was es sehr angenehm, fast schon beruhigend macht. Und ich mochte auch, dass die Liebesgeschichte zwar da ist, aber nicht alles dominiert. Der Fokus liegt klar auf Selbstfindung und ist hier stärker ausgebaut, was richtig gut umgesetzt wurde. Aber es gibt auch ein paar Punkte, die es für mich etwas abgeschwächt haben. Das Buch ist einfach sehr kurz, und gerade die Beziehung entwickelt sich für mein Gefühl ein bisschen zu schnell. Die Figuren haben gefühlt zwei intensivere Gespräche und plötzlich ist da diese große Verbindung. Das war mir für eine so bedeutende Liebesgeschichte einfach zu wenig aufgebaut und die Dauer zu kurz. Auch habe ich nicht verstanden, warum Gesa nicht schon vorher bei ihrem Ex die Reißleine gezogen hat, denn es war nicht nur die Sache am Ende, die RED Flag gerufen hat, sondern die vielen Dinge davor. Ähnlich ging es mir auch mit dem Ende: ein klärendes Gespräch und zack, alles ist gut. Das war mir dann doch etwas zu einfach und zu schnell abgehandelt. Da hätte ich mir, trotz des sehr reduzierten und zielgerichteten Schreibstils, einfach ein bisschen mehr Tiefe und Raum gewünscht. Insgesamt aber ein wirklich schönes und aufbauendes Buch mit einer starken Botschaft, kleinen Schwächen in der Ausarbeitung der Beziehung, aber definitiv lesenswert!

Atmosphärischer Wohlfühlroman
Gesa flieht nach einem überraschenden Heiratsantrag ihres Freundes auf eine einsame Alm in die Berge, einfach mal den Kopf frei bekommen. Doch bereits am Anreisetag trifft sie auf den Fotografen Joel, den sie notgedrungen bei sich aufnimmt, nachdem er sich verletzt hat. Und diese zwei Fremden in einer Hütte verstehen sich auf Anhieb mit und ohne Worte, doch ihre Zeit ist begrenzt... Dieses Buch ist herrlich unaufgeregt und leise, aber dabei unglaublich wortgewaltig und eindrucksvoll. Die Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Gesa und auch Joel haben beide Dinge aufzuarbeiten und trotzdem funkt es zwischen ihnen gewaltig. Wie die Autorin das gelöst hat, hat mir gut gefallen, auch wenn ich Joels Reaktionen nicht immer nachvollziehen konnte. Ich habe einen Kritikpunkt: für mich hätte diese Geschichte länger sein können, denn ich hätte mit dem Buch sehr gerne noch viel mehr Zeit verbracht. Dies ist ein Buch für Leute die tiefe Emotionen und Wohlfühlromane lieben.

Zwischen Liebe, Loslassen und Selbstfindung
„Gesa Josefine Krüger, darf ich der Bösewicht in deiner Geschichte sein?“ **** Mein Eindruck **** In dieser Geschichte geht es um weit mehr als eine neue Liebe oder zweite Chancen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Liebe noch gut tut – und wann es trotz gegenseitigem Respekt richtiger ist, loszulassen. Die Handlung zeigt Fehler, emotionale Schwächen und Entscheidungen, die sich stellenweise in moralischen Grauzonen bewegen. Gerade dass dies nicht bewertet wird, sondern Raum für eigene Gedanken lässt, hat mir besonders gefallen. Auch die Chemie zwischen Gesa und Joel ist spürbar und authentisch. Ihre Wünsche, Sehnsüchte und inneren Widersprüche sind greifbar und berühren. Die Geschichte ist leise und zart erzählt. Sie verbindet Trennung und Neuanfang, wirft die Protagonistin zurück in alte Muster und lässt sie daran wachsen. Dabei bleiben wir überwiegend in Gesas Perspektive, was gut funktioniert: keine künstlichen Wechsel, sondern gezielte Einblicke, die das Mitfühlen intensivieren. Eine kleine Schwäche lag für mich dennoch darin, dass ich mir an manchen Stellen mehr direkte Einblicke in Joel gewünscht hätte – vielleicht in Form eines längeren, klärenden Gesprächs. Auch der Mittelteil hätte für mein Empfinden etwas straffer sein können. Obwohl hier viel Entwicklung gezeigt wird, wirkte die dargestellte Wut auf mich teilweise präsenter als von Gesa selbst empfunden. Trotzdem ist es eine erwachsene, tiefgründige und einnehmende Liebesgeschichte, die über die klassische Romantik hinausgeht und auch andere Facetten des Lebens beleuchtet. Gerade dadurch hebt sie sich wohltuend vom typischen Wohlfühlroman ab. **** Empfehlung? **** Empfehlenswert für alle, die realistische, emotionale Liebesgeschichten mit Tiefgang suchen und sich auch auf unbequeme Fragen rund um Beziehungen und Selbstentwicklung einlassen möchten.
Tolle, ehrliche Charaktere, Alpensetting, feiner Humor und jede Menge Herz ohne künstliche Dramen. Lieb ich!
Gesa, die muss man einfach mögen! Sie ist chaotisch und will es ständig allen recht machen. Sie verbiegt sich geradezu, vor allem für ihren Freund. Bis sie schließlich an den Punkt kommt, an dem sie das nicht mehr kann. Kurzentschlossen flieht sie geradezu für ein paar Tage in die Alpen. Um alleine zu sein, um zu sich selbst zu finden. Dort trifft sie unverhofft auf Joel. Den eigenbrötlerischen Fotografen Joel. Den man übrigens auch einfach nur mögen kann 😏 Also man, nicht so aber Gesa. Die beiden zicken sich nämlich erst einmal an, aber vom Feinsten 😁 Nach anfänglicher, beidseitiger Abneigung entwickelt sich aber etwas anderes. Etwas schönes, ehrliches, echtes. Und dazu kommt die Erkenntnis, dass man bei den richtigen Menschen genau so sein kann, wie man ist. Doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt. Außerdem haben beide noch Dinge in ihren jeweiligen Leben und vor allem mit sich selbst zu klären… Ich habe ganz oft lachen müssen, Gesas chaotische Art ist einfach witzig und liebenswert. Auch die Wortgefechte sind klasse. Dennoch ist das Buch emotional. Aber nicht auf eine kitschige Weise. Wir haben keine unnötigen Dramen. Zwischen den beiden knistert es, wir werden aber nicht mit spicy Szenen erschlagen. Hauptsächlich lesen wir aus Gesas Sicht, ein paar Kapitel sind aber auch aus Joels Sicht geschrieben. Es ist eine glaubwürdige Geschichte, trotzdem eine zum Träumen. Dazu haben wir hier ein wunderschönes Alpensetting, ab und an machen wir einen Abstecher in meine Heimatstadt Stuttgart. Ich lege das Buch also mit einem wohligen Gefühl zur Seite und kann euch eine absolute Leseempfehlung geben 😊 Danke, dass ich Gesas und Joels Geschichte als Rezensionsexemplar lesen durfte.

Manche Bücher sind laut. Dramatisch. Voller Wendungen. Und manche Bücher sind leise – aber treffen dich dafür umso tiefer.
„Ein Blick von dir“ gehört genau in diese zweite Kategorie. Die Geschichte begleitet Gesa in einem Moment ihres Lebens, in dem vieles ins Wanken gerät. Es geht nicht nur um einen Neuanfang, sondern um die viel größere Frage: Wer bin ich eigentlich, wenn ich aufhöre, Erwartungen zu erfüllen – die der anderen, aber auch meine eigenen? Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, wie es Emotionen erzählt. Nichts wirkt überzogen oder künstlich dramatisch. Stattdessen entfaltet sich alles in kleinen, ehrlichen Momenten. Gedanken, die nachhallen. Gespräche, die mehr sagen als große Gesten es könnten. Und dieses leise Gefühl, dass Veränderung oft nicht laut passiert – sondern still, fast unbemerkt. Die Begegnung mit Joel bringt genau diese Dynamik ins Gleichgewicht. Er ist kein Retter und keine Projektionsfläche, sondern jemand, der Raum lässt. Raum zum Fühlen, zum Zweifeln, zum Wachsen. Und genau dadurch entsteht etwas, das sich echt anfühlt – nicht perfekt, aber bedeutungsvoll. Besonders beeindruckt hat mich, wie stark das Thema „gesehen werden“ hier umgesetzt ist. Nicht im oberflächlichen Sinn, sondern in dieser tiefen, manchmal auch unbequemen Weise: wirklich erkannt zu werden – mit allen Unsicherheiten, Ängsten und ungefilterten Gedanken. Und gleichzeitig sich selbst zum ersten Mal klar zu sehen. Auch die Natur spielt dabei eine tragende Rolle. Die Berge sind nicht nur Kulisse, sondern spiegeln die innere Entwicklung wider: ruhig, klar, manchmal überwältigend – aber immer ehrlich. Dieses Buch lebt nicht von Spannung im klassischen Sinne, sondern von emotionaler Resonanz. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man weniger „wissen will, was passiert“ – sondern vielmehr fühlt, was passiert. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum es mich am Ende so getroffen hat. Nicht laut. Nicht dramatisch. Aber so echt, dass mir die Tränen kamen. Fazit: Eine stille, tiefgehende Romance über Identität, Selbstwahrnehmung und den Mut, sich selbst neu zu begegnen. Kein Buch, das dich anschreit – sondern eines, das dich versteht. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

«𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚍𝚒𝚎 𝚉𝚎𝚒𝚝 𝚣𝚞𝚛ü𝚌𝚔𝚍𝚛𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚖𝚒𝚝 𝚒𝚑𝚛 𝚐𝚎𝚖𝚎𝚒𝚗𝚜𝚊𝚖 𝚊𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚊𝚖𝚒𝚝 𝚒𝚌𝚑 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚗𝚐𝚜𝚝 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗 𝚖𝚞𝚜𝚜, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚒𝚎 𝚐𝚎𝚑𝚝.» Gesa flieht Hals über Kopf auf eine Alm in den Bergen, nachdem ihr Freund ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Bereits auf dem Weg dorthin begegnet sie dem grummeligen Joel. Als er dann mit einem angeknacksten Knöchel vor ihrer Tür sitzt, nimmt Gesa ihn notgedrungen bei sich auf. Schnell merkt sie, dass sie Joel (im Gegensatz zu allen anderen in ihrem Leben) nichts beweisen muss & dass sie zum ersten Mal wirklich gesehen wird. Aber leider haben die beiden nur ein paar Tage.. Dieses Buch hat mich komplett überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich bereits nach den ersten Seiten laut lachen würde, dass ich ohne großes Drama so große Emotionen beim Lesen fühlen würde und dass ich einen Joel in meinem Leben brauche, der Heftromane liest. Ich konnte so gut mit Gesa mitfühlen, die sich irgendwie verloren fühlt, nicht richtig weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und die das Gefühl hat, nie gut genug zu sein, für die Menschen, die sie eigentlich bedingungslos lieben sollten. Sie war mir auf Anhieb sympathisch - ich wäre definitiv auch jemand, der nach 10 Metern "bergsteigen" ein Sauerstoffzelt & ganz viel Schokolade braucht. 🤭😂 Die Liebesgeschichte zwischen Gesa und Joel fand ich so so schön, so zart und doch so emotional und stark. Besonders die Kommunikation zwischen den Beiden habe ich geliebt. Nur ein gewisser Mann hat mich echt zur Weißglut gebracht - Gesa's Freund Levi (der mit dem Heiratsantrag) Ich hätte mir noch mehr Raum für Gesa und Joel gewünscht, aber das ist die einzige kleine Kritik die ich habe. 🤍 Ich kann dieses Buch wirklich von Herzen empfehlen, ich habe es geliebt - vorallem den humorvollen Schreibstil. 🥰

Jeder braucht einen Joel in seinem Leben
Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft lachen müssen, während dem lesen. Habs sooo unfassbar genossen, mit Joel und Gesa mitgefiebert (auf ihren Wanderungen natürlich) und Levi verflucht. Es war herrlich und ich würde es am liebsten noch einmal zum ersten Mal lesen. 💜














