Educated

Educated

Taschenbuch
4.4400

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Beschreibung

#1 NEW YORK TIMES, WALL STREET JOURNAL, AND BOSTON GLOBE BESTSELLER • One of the most acclaimed books of our time: an unforgettable memoir about a young woman who, kept out of school, leaves her survivalist family and goes on to earn a PhD from Cambridge University

“Extraordinary . . . an act of courage and self-invention.”—The New York Times

NAMED ONE OF THE TEN BEST BOOKS OF THE YEAR BY THE NEW YORK TIMES BOOK REVIEW • ONE OF BARACK OBAMA’S FAVORITE BOOKS OF THE YEAR • A KIRKUS REVIEWS BEST NONFICTION BOOK OF THE CENTURY • FINALIST: National Book Critics Circle’s Award In Autobiography and John Leonard Prize For Best First Book • PEN/Jean Stein Book Award • Los Angeles Times Book Prize

Born to survivalists in the mountains of Idaho, Tara Westover was seventeen the first time she set foot in a classroom. Her family was so isolated from mainstream society that there was no one to ensure the children received an education, and no one to intervene when one of Tara’s older brothers became violent. When another brother got himself into college, Tara decided to try a new kind of life. Her quest for knowledge transformed her, taking her over oceans and across continents, to Harvard and to Cambridge University. Only then would she wonder if she’d traveled too far, if there was still a way home.

“Beautiful and propulsive . . . Despite the singularity of [Westover’s] childhood, the questions her book poses are universal: How much of ourselves should we give to those we love? And how much must we betray them to grow up?”—Vogue

ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR: The Washington Post, O: The Oprah Magazine, Time, NPR, Good Morning America, San Francisco Chronicle, The Guardian, The Economist, Financial Times, Newsday, New York Post, theSkimm, Refinery29, Bloomberg, Self, Real Simple, Town & Country, Bustle, Paste, Publishers Weekly, Library Journal, LibraryReads, Book Riot, Pamela Paul, KQED, New York Public Library

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
N/A
Preis
13.50 €

Beiträge

63
Alle
5

Ich danke dem Herrn (lol), dass er mich zu meinem Buchclub führte, in dem wir dieses fantastische Buch gelesen haben. Mein kleines Sozialistenherz hatte ein paar Vorurteile zum Inhalt ob des Titels, aber zum Glück ist diese Befürchtung gleich auf Seite 1 verpufft. Seit „Ein wenig Leben“ konnte ich nicht mehr auswendig aus einem Buch zitieren, aber dieser Roman wird die Zitat-Flaute nun beenden. Ihr braucht wahlweise ein dickes Fell oder ein bisserl Hass auf Männer, um gut durch dieses Buch zu kommen. Ich hatte beides, das war tagesformabhängig. Was vom Buch bleibt ist die Fähigeit, diese Geschichte detailreich bis an mein Lebensende erzählen zu können, weil es so dicht und klug geschrieben ist, und der tiefe Respekt vor der Autorin. Ich bin ehrfürchtig und verneige mich. Will sagen: Lest dieses Buch. Los, los!

4.5

Ein Buch über Selbstbestimmung und Freiheit 🌞

Tara Westovers Memoir "Educated" ist eine beeindruckende und erschütternde Lebensgeschichte über Bildung, Selbstbestimmung und den schwierigen Bruch mit der eigenen Vergangenheit. Aufgewachsen in einer extrem religiösen (Mormonen), abgeschotteten Familie in den Bergen Idahos, besucht Westover keine Schule, erfährt keine medizinische Versorgung und wächst mit der Überzeugung auf, dass die Regierung und das Bildungssystem gefährlich sind. Trotz aller Widerstände schafft sie es, sich selbst zu bilden und schließlich an die renommiertesten Universitäten der Welt – Cambridge und Harvard – zu gelangen. Das Buch ist mitreißend und fesselnd geschrieben, oft so intensiv, dass es wie ein Roman wirkt. Westovers Erzählstil ist reflektiert und emotional eindringlich, wodurch man tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen kann. Besonders stark ist die Auseinandersetzung mit Identität und der Frage, wie viel man von seiner Herkunft hinter sich lassen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass einige Passagen durch die subjektive Perspektive der Autorin verzerrt wirken könnten. Allerdings muss man auch an der Stelle sagen, dass sie das ziemlich reflektiert schildert und im Buch erwähnt, dass das Erinnerungen ihrer jüngsten Zeit ist und von ihrem Bruder. Erinnerungen können verzerren. Das war ziemlich ehrlich von ihr.

Ein Buch über Selbstbestimmung und Freiheit 🌞
5

Beeindruckend

Dieses Buch war ein grandioser Jahresauftakt für 2026.

3

Ich hatte einfach höhere Erwartungen

Das Memoire war eindrücklich, aber teilweise überspitzt und die Schreibweise (oder die Übersetzung?) haben mich irgendwie nicht überzeugt. Vielleicht bin ich auch mit der falschen Erwartungshaltung in die Lektüre gegangen. Nichtsdestotrotz ist die Leistung der Autorin in Bezug auf ihr Leben beeindruckend!

5

Autobiographische Geschichte. So eine schockierende Kindheit im Verbund mit der paranoiden Weltanschauung des Elternhauses kann man nur mit Resilienz überleben.

4.5

TW: häusliche Gewalt Übersetzt von Eike Schönfeld Ich schlage die letzte Seite des Buches zu. Schon eigenartig, wenn man die letzte Zeit nur mit den Buchstaben, Sätzen und Seiten dieser Geschichte verbracht hat und es jetzt zu Ende sein soll. Einfach so. Eine Geschichte zuende erzählt, weil man an der letzten Seite angekommen ist? Nein, diese nicht. Sie heftet sich an dir fest, gräbt sich ins Gedächtnis, beherrscht deine Gedanken und lässt dich nicht mehr los. Sofort zu Beginn, in der Mitte und auch am Ende des Buches, wenn du es längst ins Regal zurückgestellt hast. Tara Westovers Geschichte, ihre Autobiografie, ihr Leben scheint wohl niemals einfach so auserzählt zu sein. Nach der letzten Seite hat mich "Befreit" überwältigt zurückgelassen, natürlich, aber auch mit Fragen und einem seltsamen Bedürfnis wissen zu wollen, wie es ihr heute geht, ob sie glücklich ist, etwas, das ich ihr von ganzem Herzen wünsche und ob sie das alles auf irgendeine Art und Weise verarbeiten konnte. "Befreit" ist ein unglaubliches Buch, geschrieben wie ein Roman, ein Film, der in den Köpfen ihrer Leser:innen abläuft, unablässig und manchmal gnadenlos in den Szenen, wenn man Tara innerlich anfeuert, als sie langsam beginnt Schritt für Schritt aus ihrem von Gewalt und religiösem Fanatismus geprägtem und patriarchalem Elternhaus auszubrechen aber auch dann, in dem sie mit unglaublicher emotionaler und körperlicher Gewalt in ebendiesem konfrontiert wurde. Das alles erzählt Tara Westover schonungslos authentisch und offen, denn warum sollte sie auch anders? Denn das war ihr Leben, ihr Leben, das ihren Anfang nahm in Idaho in einem Elternhaus mit sechs Geschwistern, in dem der Vater das unwiderrufliche Oberhaupt war. Ihr Vater, ein fundamentalistischer Mormone schickte keines seiner Kinder jemals in eine Schule, auch besaßen sie keine Geburtsurkunden und selbst bei den fürchterlichsten Verletzungen wurde keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Ihr Vater bereitete die gesamte Familie quasi täglich auf den kurz bevorstehenden Weltuntergang vor und so verbrachte Tara ihre Kindheit zwar von der schönsten Natur umgeben, aber in einem Elternhaus geprägt von Gewalt, Angst und Druck. So etwas wie Bildung schien in unwirklicher Entfernung. Und doch gelingt Tara Unglaubliches, sie schafft die Aufnahmeprüfung für das College, ohne jemals einen Klassenraum von innen gesehen zu haben und ab hier an befreit sie sich mit der Kraft der Bildung Stück für Stück aus dem Gefängnis ihres Lebens. Was war das für eine emotionale Achterbahnfahrt. Ein Auf und Ab, Glück und Hoffnungslosigkeit, Fassungslosigkeit und der Glaube, dass es besser werden kann, Hoffnung und Wut. All das und noch vieles mehr. In "Befreit" sind die Leser:innen auf einer ständigen Gratwanderung zwischen Ungläubigkeit über Taras Leben, das doch so fernab jeglicher Vorstellungskraft verlief, Hoffnung, als sie langsam beginnt mit Hilfe von Bildung aus ihrem Elternhaus auszubrechen und so etwas wie Wut, das sie das doch nicht immer ganz zu schaffen vermag und es sie trotzdem während ihres Bildungsweges immer wieder zurück in die Berge Idahos treibt, meistens mit negativen Auswirkungen. Aber irgendwie ist auch das nachvollziehbar, wie schwer es sein muss sich aus der jahrelangen familiären Umklammerung zu lösen, die die Bezeichnung 'emotionale Gewalt' scheinbar mitgeprägt haben. "Befreit" zeigt Taras unglaubliche Willenskraft für mehr als das in diesem Leben, aber es ist auch ein unglaublich schweres Buch. Fast nicht zu ertragen sind die Szenen, in denen ihr unfassbare Gewalt angetan wird, meist durch ihren älteren Bruder Shawn und wie das von der restlichen Familie totgeschwiegen wird. Aber auch die Szenen, in denen diverse Familienmitglieder:innen durch Unfälle schwerste Verletzungen erlitten und nie medizinische Hilfe in Anspruch genommen wurde, ist unglaublich aufwühlend und intensiv. Man denkt immer "Jetzt geht es doch nicht mehr anders. Bringt ihn oder sie in ein Krankenhaus!", um dann von Taras Familie eines Besseren oder in diesem Fall Schlimmerem belehrt zu werden. Hoffnungsvoll und voller Glück sind dagegen die Momente, in denen Tara langsam aber sicher in ihren unglaublichen Bildungsweg einsteigt. Obwohl dieser ebenfalls durch teilweise sehr selbstverletzendes Verhalten geprägt wurde, das aber aus ihrer Erziehung resultierte, werden wir hier Zeug:innen, wie Tara zum ersten Mal in ihrem Leben ein eigenes Bewusstsein entwickelt, in dem sie immer mehr Bildung erfährt. Das liest man beispielsweise eindrucksvoll in der Anekdote über eine Psychologie Vorlesung, die sie besucht und dabei erfährt, welche Diagnose ihr Vater bekommen würde, wenn er sich denn jemals in psychologische Behandlung begeben hätte. Was für eine Erleuchtung muss das gewesen sein, bei der Tara plötzlich das Verhalten ihres Vaters mit Hilfe von Bildung erklären konnte. Der Rest ist Geschichte. Tara studiert in Cambridge, in Harvard und macht ihren Doktor. Ein Lebensweg, der so viel Tragik enthält, aber auch sogleich so viel Hoffnung auslöst und unglaublich inspirierend ist. Und einer, der auf eindrucksvolle Art und Weise deutlich macht, was Bildung für einen unglaublichen Effekt im Leben haben kann. Wie wichtig sie für die Ausbildung eines eigenen, kritischen, wachsamen aber stets offenen Geistes ist und wie sie dazu inspirieren kann aus diesem unfassbaren Leben, das Tara davor geführt hat, auszubrechen. Und sich die Welt zu erschließen auf eigenständige Weise. "An jenem Abend rief ich sie, und sie antwortete nicht. Sie hatte mich verlassen. Sie blieb im Spiegel. Die Entscheidungen, die ich danach getroffen hatte, waren nicht mehr die ihren. Sie waren das Ergebnis eines veränderten Menschen, eines neuen Ichs. Dieses neue Ichsein könnte man vieles nennen. Umwandlung. Metamorphose. Falschheit. Verrat. Ich nenne es Bildung." S. 441

Post image
5

Eindrucksvolle Biographie

Berührend, spannend und an vielen Stellen tieftraurig. Tara Westovers Biographie ist nicht nur ein persönlicher Erfahrungsbericht, sondern ein eindrucksvolles Zeugnis darüber, wie Bildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern Leben retten kann. Aufgewachsen in einer radikal-religiösen, mormonischen Familie, isoliert von der Außenwelt und ohne formale Schulbildung, beschreibt Tara ihren Weg aus einer gewaltvollen und kontrollierenden Umgebung hinein in die akademische Welt – bis hin zu einem Doktortitel in Cambridge. Ihr Aufstieg ist filmreif, ihre Sprache eindringlich und präzise. Das Buch konfrontiert die Leser mit Themen wie religiösem Fanatismus, patriarchaler Gewalt, Identitätsfindung und familiärer Entfremdung – aber auch mit Mut, Selbstermächtigung und der heilenden Kraft von Bildung. Ein Buch, das lange nachhallt. Sehr empfehlenswert für alle, die sich mit Feminismus, Religionskritik und der Gefahr geschlossener Glaubenssysteme auseinandersetzen möchten.

3.5

krasse geschichte die sehr sauer macht

5

Der Wahnsinn! Was diese Frau erlebt und überlebt hat ist wirklich bewundernswert. Eindrucksvoll und schmerzhaft erzählt. Sehr lesenswert!

HANDLUNG Tara wächst mit ihren Geschwistern im ländlichen Amerika auf. Ihr Vater ist ein fundamentalistischer Mormone und verfolgt stoisch seine Überzeugungen. Dazu gehört auch das baldige Ende der Welt sowie das Misstrauen gegenüber dem Staat. Das ist auch der Grund, warum Tara und ihre Geschwister nicht auf die Schule gehen, keine Geburtsurkunden haben und nicht zum Arzt gehen. Um über die Runden zu kommen, muss Tara, genau wie ihre Brüder, auf dem Schrottplatz ihres Vaters helfen. Ihre Mutter ist weit und breit die einzige Hebamme und hilft mit Kräutern zu heilen. Die so nahe liegende westliche Welt könnte Tara nicht fremder sein. Sie weiß, dass andere Kinder zur Schule gehen, versucht immer wieder ihren Weg in die andere Welt zu finden. Sie versucht zu verstehen, wie die Welt, wie sie sie zu Hause kennenlernt mit der zusammenpasst, die sie außerhalb sieht. Es vergehen Jahre. Jahre voller Weltbilder, die ihr eingetrichtert werden. Jahre voller Gewalt, voller Verletzungen, voller Bevormundung. Und doch schafft es Tara die Aufnahmeprüfung für das College zu machen, ohne jemals auf der Schule gewesen zu sein. Es vergehen weitere Jahre, in denen sie immer wieder von ihrer Vergangenheit mitgenommen wird. Versucht sich zurechtzufinden, zurück geht, wieder geht. Ein schmerzhafter Abnabelungsprozess beginnt, bei dem sie nicht nur sich selbst kennen lernt. MEINUNG Wow! Was für eine Geschichte. Es ist die Biografie von Tara Westover, von ihr selbst geschrieben. Und es ist in vielen Punkten wirklich erschreckend zu lesen. Ich war und bin sehr betroffen und ziehe wirklich den Hut vor Menschen wie ihr, die solche Schicksale erleben, aushalten und trotzdem die Hoffnung nicht verlieren. Und dann auch noch davon erzählen. Ich liebe ausgedachte Schicksale, finde es aber immer wieder umso erschreckender sowas wie das hier zu lesen und festzustellen, dass so vieles leider Realität ist. Auch wenn ich das weiß, führt es einem sowas nochmal ganz anders vor Augen. Und auch wenn viele realitätsgetreue ausgedachte Geschichten toll erzählt sind, ist es für mich immer nochmal was anderes, sowas „erzählt“ zu bekommen. Von jemandem, der selbst betroffen ist. Es geht um so viel, dass ich gar keine Stichpunkte von Themen nennen möchte, denn das würde Tara Westovers Leben nicht gerecht werden. Auch wenn das Buch viele schreckliche Dinge erzählt, finde ich, dass es trotzdem auch zeigt, dass geholfen wird. Dass Hilfe annehmen aber auch gar nicht immer so leicht ist. Es zeigt, wie anders die Welt für manche aussieht, obwohl man meint von der westlichen Welt ein so genaues Bild zu haben. Insgesamt ein wirklich eindrucksvolles und tolles Buch. Ich fand es gut geschrieben und ich glaube meine Begeisterung trotz der unschönen Geschichte ist herausgekommen. Von mir wirklich eine ganz klare Empfehlung das Buch zu lesen. Ich habe selber glaube ich vorher auch noch nie wirklich eine Biografie gelesen und war sehr positiv überrascht. Schaut es euch gerne an und lest von Tara Westovers Leben. 5 ⭐️

5

This book was a lot. It’s incredibly well written and almost impossible to put down; not because it’s light, but because I kept hoping things would finally get better for the author. That hope really pulls you through the story. At the same time, parts of it were honestly hard to read. The abuse, the manipulation, the level of control - it made me angry more than once. There were moments where I had to stop and take a break because I just couldn’t process that this was someone’s real life. It’s not an easy read, but it’s a powerful one. And it definitely stays with you.

5

Ab 27:31 in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=lekGu60XYPw&t=1348s Ihr Schreiben hüllte mich ein und ihre Lebensgeschichte ist spannend, grausam und Mut machend zugleich. Ein großartiges Buch!

5

Bitte lesen!

Ich wusste nichts über das Mormonentum und fand das Cover irgendwie so gar nicht ansprechend, weshalb ich lange um dieses Buch einen Bogen gemacht habe. Nun bin ich total dankbar, dass ich mich überwunden habe. Das Buch liest sich so leicht und so schnell, obwohl der Inhalt echt schwer und happich ist. Es ist total szenisch geschrieben und man darf an der Seite der Autorin miterleben, was es heißt, seiner Familie zu entwachsen. Einfach toll.

5

Sehr berührende Geschichte, die echt Mut macht .Konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

5

TW: Gewalt, häusliche Gewalt, schwere Unfälle, Verbrennungen, (Macht-)Missbrauch/Unterdrückung, psychische Erkrankungen und Störungen, Rassismus Was für ein Buch - und was für ein Leben! Obwohl ich grob wusste, aus welchen Verhältnissen Tara Westover stammt und dass der Anfang wohl sehr hart war und zu lesen sein würde, hatte ich doch etwas ganz anderes erwartet: einen ähnlichen Lebensweg wie in "Unorthodox", geprägt von Religiösität und unvollständiger bis gar keiner Bildung, einen unkonventionellen Bildungsweg. Dass sie vielleicht nur heimlich lesen und lernen durfte. Aber ganz sicher war ich nicht auf all die vielseitige, gefühlt nie enden wollende Gewalt und Brutalität gefasst gewesen. Also bitte seid gewarnt! Beim Lesen musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass all das wirklich geschehen ist. Das macht beinahe jede Seite unerträglich und zugleich umso fesselnder. Wäre es ein Roman gewesen, hätte ich ihn als absolut unglabwürdig abgetan und es für etwas zu viel des Guten - wie auch des Bösen gehalten. Da dies jedoch eine echte Lebens- und Leidensgeschichte ist, habe ich einfach nur den größten Respekt vor der Autorin, dass sie diesen Weg gegangen ist und dann auch noch geschafft hat, dieses Buch darüber zu schreiben. Ich hoffe, es half ihr auch dabei, all das Erlebte zu verarbeiten. Mir wiederum hat der Austausch in der Leserunde mit @fabulabooks sehr dabei geholfen, das Gelesene zu verstehen und zu verarbeiten. Ich kann es euch nur empfehlen, dieses Buch ebenfalls mit jemandem zusammen zu lesen! Und natürlich, es überhaupt zu lesen! Wahnsinn!

5

Sollte man gelesen haben...

Hautnah, sehr authentisch und ehrlich geschriebene Worte von Tara Westover. Ein Buch über äußerst prekäre familiäre Situationen, Eingeständnisse und die eigene persönliche Entwicklung in einer Welt, wie man Sie sich nur in Filmen oder in der Vergangenheit vorstellt. Dieses Buch hat definitiv was mit mir gemacht!

5

Dieses Buch muss man entweder mit 5 Sternen oder gar nicht bewerten. Dazwischen gibt es nichts. Es war eine der ergreifendsten, ehrlichsten und beeindruckendsten Geschichten, die ich bis jetzt erleben durfte.

5

Ich muss dieses Buch erst verarbeiten. Es hat mich so mitgenommen und aufgewühlt, wie schon lange kein Buch es getan hat. Die Lebensgeschichte von Tara ist extrem. Es beinhaltet Gewalt, Terror und Manipulation in der eigenen Familie. Es ist sehr schlimm was ihr alles widerfahren ist. Sie hat es alleine da rausgeschafft, das hat mich so gefreut. Es ist ein hervorragendes Buch, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

4.5

Großartige Biografie

Die Geschichte von Tara hat mich tief bewegt. Sie erzählt, wie sie sich aus einem brutalen, patriarchalen Zuhause löst. Es ist unfassbar, was sie durchmacht und wie die Gewalt durch die Familie als Gottes Wille abgetan wird. Wieder ein Beispiel dafür wie weit einen Bildung und Selbstbestimmung tragen können.

5

Dieses Buch hat mich bis zum Schluss gefesselt. Unvorstellbar, wieviel Macht die Familie haben kann und vor allem, wie abhängig ein Einzelner davon ist. Wir sollten froh und dankbar sein, dass uns Bildung so frei zur Verfügung steht.

Dieses Buch hat mich bis zum Schluss gefesselt. Unvorstellbar, wieviel Macht die Familie haben kann und vor allem, wie abhängig ein Einzelner davon ist. Wir sollten froh und dankbar sein, dass uns Bildung so frei zur Verfügung steht.

This book was very hard to read - or rather to stomach. Keep in mind trigger warnings before reading it. It would have impacted me even more if I had read it physically instead of the audiobook (even though it was very good, Julia Whelan might be my favorite narrator ever). It feels wrong to write a review about someones life story and you can't really speak about "loving" this book given the difficult things that are talked about. What I can say is that I liked the writing and I will think about it for a long time. It inspired me and in some way even educated me as I've never read about Mormonism and have never thought about family like Taras even existing (which is very narrow-minded and privileged of me). Given the various opinons in other reviews I wasn't sure if I really want to read this one for the last few months, but I'm glad I did. I already had to tell several other people and talk with them about it and that is not something I do very often. Trigger warnings: physical and emotional abuse, slightly graphic descriptions about severe injuries, mental illness

2.5

Das Buch ist eine Autobiographie, welche bestimmt im Gedächtnis bleiben wird. Ich fand es sehr beeindruckend zu sehen wie Tara wächst, sich immer mehr von ihrer Familie und ihren alten Glaubenssätzen emanzipiert und es schafft sich ein eigenes Leben aufzubauen. Die emotionale Intelligenz der Autorin ist beeindruckend. Was auch sehr berührend und prägend ist, ist ihr Portrait von körperlichen und emotionalem Missbrauch. Wenn man Probleme mit grafischer Gewaltdarstellung hat, sollte man das Buch besser nicht lesen oder gewisse Stellen besser überspringen. Ich fand es sehr eindrücklich und absolut krass zu sehen wie schwer es ist sich als Opfer aus solchen Beziehungen zu lösen. Das Buch hat gut aufgezeigt wie vielschichtig und komplex solche Beziehungen sind und das es nicht so einfach ist zu sagen; ok du behandelst mich schlecht, du missbrauchst mich, ich gehe , Jetzt. Und damit auch konsequent zu sein. Es passiert nämlich unglaublich viel zwischen dem Zeitpunkt da Tara merkt, dass es so nicht gehen kann und dem Moment wo sie sich wirklich von ihrer Familie lösen kann. Ich finde das Buch gut, aber nicht so tief bewegend und inspirierend wie Anfangs gedacht.

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4

Sehr berührende Geschichte über Bildung und Selbstfindung.

5

Ooooh mein Gott. Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Es ist unglaublich, dass das eine Biographie ist. Was Tara Westover durchmachen musste. Wie sie gewachsen ist und welchen Preis sie bezahlt hat....... Wow. Ein absolutes Highlight. Ich wünsche ihr nur das Beste und bin - ohne sie zu kennen - so wahnsinnig berührt von ihr und stolz auf das, was sie geschafft hat ❤

5

Wundervoll inspirierend!

3

Tara Westover erzählt von ihrer Kindheit, wie es war in einer Mormonenfamilie aufzuwachsen. Was sie erlebt hat war schockierend, von kleineren Unfällen auf dem Schrottplatz des Vaters bis zu Quälereien des älteren Bruders. Die fehlende Schulbildung war da fast schon Nebensache. Trotzdem habe ich ein paar Zweifel an ihren Erinnerungen gehabt, manches war unglaubwürdig, und im Buch gibt es immer öfter Passagen in denen sie selbst schreibt dass sie nicht genau weiß ob es sich wirklich genauso zugetragen hat.

5

Man kann dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es ist einfach unglaublich beklemmend, dass solche Menschen zum größten in der Gesellschaft verborgen bleiben und tun und lassen können was sie wollen. Es war ein grandioses Leseerlebnis, das ich schon sehr lange nicht hatte...

5

Wow

He gave me a stiff hug and said „I love you, you know that?“ „I do“ , I said. „That has never been the issue“. Those were the last words I said to my father.

5

Die Autorin Tara Westover ist als jüngstes von sieben Geschwistern sehr abgelegen auf einem Schrottplatz aufgewachsen, mit einem fundamentalistischen Vater und einer Mutter, die daneben auf den ersten Blick eher farblos wirkt. Ihre Kindheit ist geprägt von den Verschwörungstheorien und der Paranoia des Vaters, der seine Kinder nicht in die Schule schickt, Ärzt*innen für Helfende des Teufels hält und stets sowohl mit der Apokalypse rechnet, als auch damit, vom FBI umzingelt und zwangsindoktriniert zu werden. Die Weltansicht hat zur Folge, dass selbst bei schwerwiegenden Verletzungen - und davon gibt es aufgrund der ungesicherten Arbeit auf dem Schrottplatz viele - keine medizinische Versorgung gesucht wird, sondern auf Gottes Willen und die Kräutermischungen der Mutter vertraut wird. So bleiben teilweise selbst schwere Hirnverletzungen oder Verbrennungen unbehandelt. Während der Schreibstil sehr angenehm ist - an der Stelle auch ein großes Lob an die Übersetzerin Elke Schönfeld -, ist das Erzählte oft verstörend und höchst dramatisch. Neben dem Offensichtlichen, den Unfällen und der Gewalt, sorgen auch die familiären Beziehungen und Entwicklungen der Personen für ein Auf und Ab der Gefühle. Mich hat sehr berührt, wie die Kinder versuchen, ihre eigenen Leidenschaften zu finden und dennoch dem Vater gerecht zu werden. Taras Werdegang jat mich mehrfach zum Staunen gebracht. Übersetzt von Eike Schönfeld. CN: I-Wort, Geburt, Alkoholismus, psychische Erkrankung, Ableismus, Depressionen, Unfall, Blut, Migräne, Vebrennungen, Gewalt, Physische Misshandlungen, N-Wort, Rassismus, Antisemitismus

5

Meine Meinung Ich schließe die Buchdeckel und eine Gänsehaut bleibt. Es dauert noch eine kleine Weile bis ich sie abschütteln kann. Denn dieses Buch, diese Geschichte einer klugen und mutigen Frau kann ich nicht so leicht vergessen. Sie hat mich in ihren Bann gezogen und mich geprüft. Während des Lesens habe ich sehr oft das Buch zur Seite gelegt und nachgedacht. Meine Fragen und Gedanken handeln von Familie, Loyalität, von Liebe und Vertrauen. Es geht aber auch um Erkenntnis, Selbstvertrauen, Heranreifen, Misshandlungen, Gewalt, Selbstschutz und Entscheidungen treffen. Von alledem erzählt uns die Autorin ganz privat aus ihrem Leben. Und es bleibt einem die Spucke weg, das kann ich versprechen! Es war ein sehr langer und sehr schmerzhafter Weg, als Tara Westhover begriff, was ihr einst Dr. Kerry sagte: “>>Sie dürfen nicht mehr so denken<>Sie sind kein falsches Gold, das nur in einem bestimmten Licht glänzt. Was auch einmal aus Ihnen wird, was Sie auch aus sich machen, Sie sind es immer schon gewesen. Es war schon immer in Ihnen. Nicht in Cambridge. In Ihnen. Sie sind Gold, sind es schon immer gewesen, und eine Rückkehr an die BYU oder zu dem Berg, von dem Sie kommen, wird nicht verändern, was Sie sind. Vielleicht verändert es das Bild, das andere von Ihnen haben, vielleicht sogar das, was Sie selbst von sich haben – sogar Gold wird in einem bestimmten Licht trüb -, aber das ist die Illusion. Und war es schon immer.<<” (S. 332) Die Essenz dieser Autobiografie ist für mich die Frage, wie viel seelische und körperliche Misshandlung ein menschlicher Geist ertragen kann, bevor er bricht oder erkrankt, wie viel, wenn die Aggressoren aus dem ersten familiären Kreis stammen? Es war sehr hart, die Antwort zu erlesen! Tara Westover nimmt uns in ihre Kindheit mit, mit auf den Berg, der ihr einst Sicherheit gab, mit in die Familie, die ihr den Glauben vermittelte und welche Kraft sie daraus ziehen sollte. Es wurde ihr eingebläut, wer und was gut und wer und was böse ist und welches Verhalten von ihr erwartet wurde, um im Kreise ihrer Familie ihren Platz zu erhalten. Doch Tara bricht aus. Ihr Hunger nach mehr, den sie zu dem damaligen Zeitpunkt nicht in Worte fassen kann, macht sie anders, treibt sie aus ihrer Familie heraus und auf direktem Weg zur Schule. Nach und nach wird ihr bewusst, was ihr alles durch fehlende Schulbildung vorenthalten und wie klein ihre Welt gehalten wurde. Bildung eröffent ihr den Weg zu Wissen und zur Emanzipation. Ohne je eine richtige Schulbildung gehabt zu haben, beißt sie sich durch und erlangt schließlich mit siebenundzwanzig ihren Doktortitel in Geschichte. Heute ist sie Dr. Westover. Ich ziehe meinen Hut vor ihr, denn sie hat mehrmals die Hölle durchlaufen, sich mit Zweifeln rumgeplagt und es irgendwie geschafft, dass sie nicht an dem, das sie erlebt hatte, zerbrochen ist. “Wir mussten doch dafür bezahlen, dachte ich. Mutter. Luke. Shawn. Wir hatten Prellungen, tiefe Wunden und Gehirnerschütterungen gehabt, unsere Beine hatten gebrannt, unsere Köpfe waren aufgeschlagen. Wir hatten im Alarmzustand gelebt, einer Art ständigem Terror, unsere Hirne wurden mit Cortisol überschwemmt, weil wir wussten, dass das alles jederzeit passieren konnte. Weil Dad immer den Glauben vor die Sicherheit stellte. Weil er sich immerfort im Recht wähnte – nach dem ersten Autounfall, nach dem zweiten, nach der Tonne, dem Feuer, der Palette. Und wir bezahlten dafür.” (S. 293) Die Autorin erkannte in einer Vorlesung die Symtome, die auf ihren Vater zutrafen. Er hatte eine bipolare Störung. Endlich konnte sie greifen, warum all die Jahre viel Schreckliches in ihrer Familie passiert war. Doch eine “Heilung” gab es für ihn nicht, da er durch seinen fundamentalistischen Glauben alle Ärzte, Krankenhäuser und Medikamente ablehnte, die ihm helfen könnten. In gut lesbarer und verständlicher Sprache bekommt der Leser hiermit ein Buch, das schwer zu ertragen ist. Es beruhigt mich zu wissen, dass Tara Westover es geschafft hat sich selbst zu finden und sich ein Leben aufzubauen, in dem sie sich und ihrem Umfeld vertraut, auch wenn das einen Bruch mit ihren Eltern und einigen Geschwistern nach sich gezogen hat. Manchmal muss man sich für eine Seite entscheiden und die andere loslassen, wenn man dazwischen nicht zerrissen werden möchte. Ich wünsche mir, dass die Autorin durch dieses Buch eine weitere Art der Verarbeitung gefunden hat, die ihr hilft, ihre Vergangenheit abzuschließen und weiter ihren Weg nach vorne zu gehen. Fazit Eine Autobiografie, wie man sie nicht jeden Tag liest. Sie schockiert, geht tief unter die Haut, macht wütend und traurig. Von mir gibt es das Prädikat absolut lesenswert! Es ist von Vorteil, wenn man sich daran erinnert, dass wir alle unterschiedlich sind und Verschiedenes erlebt haben. Es ist gut vor Augen vorgehalten zu bekommen, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, manche mehr, manche sogar noch viel, viel mehr. Der erste Eindruck ist oft bleibend, doch oftmals auch täuschend. Es schadet nie sich Zeit zu nehmen und hinter die Kulissen zu schauen.

5

Das Buch hat mein Interesse geweckt, da es sich um eine Biografie handelt und die Autorin erzählt, wie sie es geschafft hat, einen Universitätsabschluss zu bekommen, obwohl sie ihre Kindheit fernab von der Schule verbracht hat. Dass ihre Familie Mormonen sind, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht und ich war auch nicht darauf vorbereitet, wie sehr mich dieses Buch mitnehmen würde. "Gewalt und Manipulation" sind Aspekte von denen ich aber gerne vorher gewusst hätte, deshalb nenne ich sie hier. Der Einstieg in die Erzählung fiel mir etwas schwer, weil der Schreibstil am Anfang sehr ausgeschmückt ist und ich einen eher nüchternen Stil bevorzuge, aber nach den ersten Kapiteln werden die Beschreibungen weniger bildhaft. Zu Beginn habe ich die Verhältnisse, unter denen Tara aufwächst, noch nicht als besonders schlimm, wenn auch ungewöhnlich, angesehen, aber das ändert sich spätestens als sie ins Teenageralter kommt und die Lage sich deutlich verschlimmert. Es war schwer für mich, zu lesen, wie die anderen Familienmitglieder mit ihr umgehen und ich fand es völlig verständlich, als sie beschließt, zu gehen. Es ist super interessant zu erfahren, wie Tara nach und nach die "echte Welt" kennenlernt und merkt, wie wenig sie von ihren Eltern tatsächlich gelernt hat und wie unwissend sie in Wirklichkeit ist. Egal, ob es nun wichtige historische Begriffe oder Persönlichkeiten sind, von denen sie erst im College zum ersten mal hört, oder das Verhalten ihrer Mitbewohnerinnen, das sie nicht verstehen kann oder aufgrund ihrer Erziehung verurteilt. Daneben fand ich es außerdem wirklich inspirierend, wie viel Zeit und Energie sie in ihren Wunsch steckt, zu lernen und dass sie wirklich entsprechend handelt und alles tut, was sie kann, um ihn zu erfüllen. Fazit Eine beeindruckende und schockierende Biografie, die mich beim lesen mitgenommen, wütend gemacht, aber auch gefesselt und inspiriert hat.

3

Vieles klang einfach zu unglaubwürdig. Trotzdem heftiger Verbrennungen und anderer Unfälle kam es immer gut aus und alles wurde mit Ölen und Kräuter geheilt. Außer Frage steht, daß Ss Tara wirklich kein einfaches Leben hatte und das geht definitiv auch auf die psychische Gesundheit. Ich freue mich für sie, dass sie ihren eigenen Weg gefunden hat. (Eigentlich würde ich Autobiographien nicht bewerten, aber hier muss ja ne Bewertung abgeben)

4

Main character against all Odds

Mein bester Freund hat mir dieses Buch geschenkt und es hat mir tatsächlich sehr geholfen. Tara Westover ist laut eigenen Angaben in einem abgeschotteten Survivalist-Cult groß geworden und durfte nicht zur Schule gehen. Trotz all dem hat sie es später nach Harvard und Cambridge geschafft und sogar einen Doktortitel erzielt. Das Buch beschreibt die psychische Manipulation, Gewalt, den sexismus,den religiösen Wahnsinn und die Einsamkeit in einer akademischen Welt, das in der Menschen wie Tara normalerweise keinen Platz finden. Obwohl das Buch schön und auch inspirierend zu lesen war, bin ich dennoch etwas skeptisch gegenüber all den Erfahrungen, die sie beschreibt. Es wirkt sehr Disney-esque, sie ist ohne jegliche Vorbildung direkt in der Lage am College mitzuhalten und Stipendien zu kriegen, ist ohne Gesangsunterricht die beste Sängerin in der ganzen Kirche und nicht die einzige in ihrer Familie mit einem Doktortitel. Ihre Brüder sind ebenfalls hochbegabt und ihre Eltern führen ein sehr erfolgreiches kleines Unternehmen was die finanzielle Lage im Buch etwas in Frage stellt. Dazu kommt, dass sie schwere Verletzungen beschreibt, die normalerweise niemand überleben würde und von denen heute kaum noch was zu sehen ist. Na ja, ich denke sie hat sich bei ihrem Memoire sehr am „American Dream“ orientiert, was auch in Ordnung ist. Nichtsdestotrotz ist es ein lesenswertes Memoire

5

This book had me in its grip for the better part of two days. Westover puts her perspective of a survivalist upbringing in the mountains of Idaho in a powerful narrative on family, loyalty, estrangment and education. Moreover she does make a point in showing that to have your own point of view you need access to different ones.

4

“You can love someone and still choose to say goodbye to them,” she says now. “You can miss a person every day, and still be glad that they are no longer in your life.” After I'm Glad My Mom Died I was looking for another memoir and Educated seemed to be quite similar in terms of themes and vibes. Again, this is a story that shows how sometimes our parents, the people you would expect to only want the best for you, might achieve the total opposite. Tara Westover cuts ties with her fundamentalist, survalist family with the goal to get a university education. We learn about her upbringing through "home school" and her hunger for knowledge. This book definitely made me realise once again how privileged I am here in Europe with our mandatory school education. The book also highlights the emotional struggles that come before the decision of cutting ties with your family and letting go of abusive relationships. The story of Tara definitely touched me, even though I wasn't super impressed with her writing (she might be an amazing academic writer, but her prose lacked something). And I am also left wondering about how accurate this book is. There were some footnotes included, especially in her retellings of her childhood, where she pointed out that other family members had different memories about certain events. So there is definitely a seed of doubt in my mind. I feel like some explanations are missing, if by accident or on purpose, we will never know for sure.

4.5

Berührend, schockierend, aufwühlend

Definitiv nicht für schwache Nerven, was Tara Westover erleben musste ist kaum zu fassen und umso größer ist meine Bewunderung für alles, was sie dennoch erreicht hat. Hatte mir vor der Lektüre vorgestellt, dass es inhaltlich einen stärkeren Fokus auf die konkreten religiösen Aspekte geben würde, als es dann der Fall war. Das hat die Lektüre aber nicht weniger interessant gemacht.

DNF @31% Auch dieses Buch muss ich leider abbrechen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber irgendwie bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden und ich habe keinen Zugang zu Taras Geschichte gefunden. Die Erzählung hat mich leider überhaupt nicht gepackt und ich musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Und da ich aktuell in einer ganz fiesen Leseflaute stecke, habe ich den Wiedereinstieg nicht mehr gefunden und mich entschieden, das Buch abzubrechen. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt. Vielleicht liegt es auch an mir. Aber das war leider nichts. Da es sich um eine reale Geschichte handelt, von der ich nicht mal ein Drittel gelesen habe, vergebe ich keine Sternbewertung. Vielleicht gebe ich dem Buch zu einem anderen Zeitpunkt eine erneute Chance.

5

4.5* In Educated beschreibt Tara Westover ihre Kindheit in einer sehr religiösen fundamentalistischen Familie die nicht an Bildung glaubte und wie sie es dennoch schaffte zu studieren und ihren eigenen Weg zu gehen. Während Tara Westovers Geschichte wirklich inspirierend ist, ist sie doch teilweise hart zu lesen. Ihre Kindheit ist alles andere als einfach, anstatt zur Schule zu gehen helfen die Kinder zu Hause, denn der Vater traut dem öffentlichen Schulwesen nicht. Genauso wenig traut er Ärzten und so wird alles zu Hause behandelt, selbst teilweise schwere Verletzungen nach Unfällen. Das Buch ist wirklich toll geschrieben und ich fand es faszinierend zu lesen wie sich für Tara Westover durch ihren Entscheid zu studieren eine ganz neue Welt aufgetan hat. Dabei wird aber auch klar, dass dies nicht einfach war für sie, denn sie beschreibt auch gut wie viel ihr ihre Familie trotz allem bedeutet und wie schwierig es für sie war sich gegen sie zu stellen. Insgesamt eine wirklich inspirierende Geschichte, die zeigt welchen Effekt Bildung haben kann.

4

Pretty amazing story, written by a pretty amazing lady. Westover gives the reader a unique peak into her life growing up with religious zealot doomsday prepper dad and an abusive older brother. The book was especially interesting to me when she describes how the conditioning as a child still influenced her long after she already parted ways and studied abroad. Her describing the moment when she was able to release herself from these bonds was heart wrenching.

5

Eine so persönliche, wenn auch sehr schmerzhafte und kraftvolle Geschichte, die erzählt werden musste. Extrem fesselnd beschrieben und hat mich mehr als nur einmal mit vielen Gefühlen zurück gelassen: wütend, fassungslos, begeistert, stark. Eines der besten und wichtigsten Bücher, die ich zuletzt gelesen habe. Danke für alle S starken Frauen da draußen, die uns schonungslos ihre Geschichte erzählen.

This book was very hard to read - or rather to stomach. Keep in mind trigger warnings before reading it. It would have impacted me even more if I had read it physically instead of the audiobook (even though it was very good, Julia Whelan might be my favorite narrator ever). It feels wrong to write a review about someones life story and you can't really speak about "loving" this book given the difficult things that are talked about. What I can say is that I liked the writing and I will think about it for a long time. It inspired me and in some way even educated me as I've never read about Mormonism and have never thought about family like Taras even existing (which is very narrow-minded and privileged of me). Given the various opinons in other reviews I wasn't sure if I really want to read this one for the last few months, but I'm glad I did. I already had to tell several other people and talk with them about it and that is not something I do very often. Trigger warnings: physical and emotional abuse, slightly graphic descriptions about severe injuries, mental illness

4

„what a person knows about the past is limited, and will always be limited, to what they are told by others.”

5

One of the best and by far most inspiring stories I’ve ever read. You must read this book if you haven’t yet!!!

5

heartbreaking &amp; a must—read

5

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil Bill Gates (ja, wirklich) es empfohlen hat. Er veröffentlicht jedes Jahr eine Liste mit 5 Büchern, die ihn besonders beeindruckt haben. Autobiographien sind sonst eher nicht meine bevorzugte Lektüre, aber die Beschreibung klang spannend. Und - oh, wie hab ich mir beim Lesen gewünscht, dass es ein Roman wäre! Die Geschichte von Tara Westover, die bei einer fundamentalistischen Mormomen-Familie in Idaho aufwächst und nie eine Schule besucht, ist an vielen Stellen so detailreich grausam, dass es beim Lesen schmerzt zu wissen, dass das alles real ist. Das eigentliche Thema des Buches ist aber ihre Befreiung - und das vor allem auf mentaler und emotionaler Ebene - von den Umständen ihrer Kindheit und Jugend und dem "Brainwash", den sie erfahren hat. Sie beschreibt diese Befreiung oder eben "Education", wie sie es nennt, in einer extrem guten und präzisen Sprache. Absolute 5-Stern und 120% Leseempfehlung für jeden. Keine einfache oder unterhaltsame Lektüre, aber eine sehr bereichernde und augenöffnende!

5

Story: 5 Characters: 5 Pacing (Kept Attention): 5 Understandable Writing: 5 Narration: 5 Likability: 5 Overall: 5/5, 100%, A+ This is one of the best books I have ever had a chance to listen to. I am not a non-fiction type person. I rarely read non-fiction, as it bores me very easily. This novel though, it's practically written like it is a piece of fiction, with her writing style, and the actions that the characters make in the story all seem unreal, but you're forced to realize that this is an actual true story, and it blows my mind every time I remember this. Easily a one-of-a-kind book that you will not want to put down or stop listening to of the audiobook.

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