Echoes from Tomorrow

Echoes from Tomorrow

Taschenbuch
4.66

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Eine Gentechnikerin, die vor einem ethischen Dilemma steht. Eine gequälte Seele, die unerwartete Hilfe findet. Astronauten auf einer zum Scheitern verurteilten Mission. Eine Künstlerin, die beim Malen auf künstliche Intelligenz angewiesen ist. Ein Detektiv, der geboren ist, um ein Verbrechen zu lösen. Echoes from Tomorrow ist eine fesselnde und zum Nachdenken anregende Science-Fiction-Kurzgeschichtensammlung, die die Zerbrechlichkeit der Menschheit unter dem Schleier des Fortschritts enthüllt. Mit einem kritischen Blick auf die Hoffnungen und Bedrohungen des technologischen Wandels laden 16 Geschichten dazu ein, über die Schatten nachzudenken, die die Ambitionen unserer Gesellschaft werfen. Wage einen Blick in die nicht allzu ferne Zukunft ... und sei bereit. Für Fans von dystopischen Zukunftsgeschichten im Stil von "Black Mirror" - nur etwas näher an der Realität, als uns lieb wäre ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
252
Preis
14.99 €

Autorenbeschreibung

Katja Jansen wurde an einem Sommertag des Jahres 1991 geboren und wuchs wohlbehütet in der Schwanenstadt Kleve auf. Schon in jungen Jahren übten phantastische Welten und Kreaturen eine magische Anziehungskraft auf sie aus, insbesondere durch die Bücher von Wolfgang und Heike Hohlbein. Mit Schatten über Yagrolor veröffentlichte sie die Geschichte, die sie sich schon als Jugendliche ausgedachte. Echoes from Tomorrow ist eine Kurzgeschichtensammlung, die ein Bild der nahen Zukunft zeichnet und den Wunsch erweckt, dass es niemals mehr als Geschichten sein werden. Beruflich schlägt Katja Jansens Herz für den Mikrokosmos des menschlichen Körpers. Mit einem Doktortitel in Biomedizin verbindet sie gern Wissenschaft mit Storytelling. Sie arbeitet und lebt in den Niederlanden.

Beiträge

3
Alle
5

"Es hat was von Black Mirror" tja und damit hatte mich @katja.jansen_autorin auch schon 😆 ich finde diese Serie nämlich großartig. Deshalb hatte ich natürlich auch gewisse Erwartungen an Echoes from Tomorrow. Ich wurde aber nicht enttäuscht. 16 Kurzgeschichten die in der nahen und fernen Zukunft spielen. In denen es unter anderem um Genetik, Artificial Reality und den fragwürdigen Einsatz von künstlicher Intelligenz geht. Besonders hervorheben möchte ich Homo Optimus, Tanz der Schatten und Kosmische Ausbeutung, diese Geschichten haben mir besonders gut gefallen. Mein absolutes Highlight aber war Die Künstlerin in der Maschine. Was für ein Ende 😯 da hatte ich tatsächlich Gänsehaut. Interessant fand ich auch, dass die Autorin nicht nur das Negative von Künstlicher Intelligenz gezeigt hat, es gibt nämlich auch gute Seiten und die werden hier auch gezeig. Fazit: Den Black Mirror Vergleich übersteht Echoes from Tomorrow easy 😁 ich würde es auch Fans von Love, Death & Robots empfehlen. Eine Geschichte hat mich sogar an The Last of us erinnert 😍

Post image
5

Ein heller Stern am SciFi Himmel 🙌🏻

„Echoes from Tomorrow“, ein Buch, dass man nicht beschreiben kann, sondern erleben muss. In diesen Sci-Fi Kurzgeschichten wird unsere Welt aus unfassbar vielen Blickwinkeln beleuchtet. Umweltschutz, Einsamkeit, tiefe Gefühle, sind nur Beispiele für Themen die hier aufgegriffen werden. Dabei ist keine Geschichte länger als 10 Seiten. Was man gar nicht glauben kann, wenn man bedenkt wie unfassbar viel Inhalt doch in jeder einzelnen steckt. Man taucht sehr schnell in die jeweilige Situation ein, bekommt ein gutes Gefühl für die Charaktere und kommt ihnen nah. So sehr, dass man am Ende der Geschichte eigentlich nur weiterlesen und ein bisschen verweilen möchte. Allerdings sind sie immer genau an der richtigen Stelle zu Ende, immer genau on Point. Sie sind genauso lang, wie sie sein müssen. Mich hat außerdem fasziniert, dass man nicht auf eine Seite gezwungen wurde beim Lesen. Man bekommt eine Problematik beleuchtet und kann trotzdem für sich selbst überlegen, auf welcher Seite man sich selbst positioniert - ob „gut“ oder „böse“. Hier wurde nicht permanent mit dem erhobenen Zeigefinger rumgefuchtelt, was ich gut finde. Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt und konnte mich unfassbar begeistern. Manchmal konnte ich mehrere Geschichten am Stück lesen, aber manchmal brauchte ich auch eine Pause weil ich eine Story erstmal sacken lassen musste. Das haben Kurzgeschichten bisher nie bei mir geschafft. Aber hier liegt es wohl an der tollen Kombi aus spannenden Themen und einem grandiosen Schreibstil, dass ich zwischendurch auch mal zum innehalten gezwungen war. Ich würde so gerne noch mehr davon lesen! Ein super Buch von dem viel hängen bleibt und das lange nachhallt. Ein Highlight!

Ein heller Stern am SciFi Himmel 🙌🏻
5

Empfehlung für jeden Fan von Asimov!

~ Rezensionsexemplar ~ Ich hatte hohe Erwartungen, denn: soziale Sci-fi Kurzgeschichten? Mutig, wenn man sich mit dem Herrn davon messen muss: Asimov. Ich musste sofort an seine Kurzgeschichten denken (z.B. I, Robot) und den Vergleich muss man erstmal aushalten. Und wie er ausgehalten wurde! Ich bin begeistert! Tatsächlich für mich ebenbürtig - und natürlich mit einem kleinen Vorteil, weil es viel realistischer ist als es bei Asimov je sein konnte. Dass die Autorin selbst einen wissenschaftlichen Hintergrund hat, merkt man den Geschichten (zumindest den biomedizinischen) stark an. Allerdings nicht unverständlich stark. Die Geschichten regen wirklich zum Nachdenken an. Nicht alle enden überraschend, aber es muss auch nicht immer einen großen Plottwist geben. Manches Mal ist einfach auch der (vorhersehbare) Weg der Erkenntnis interessant (Geschichten mit WHAT Plotttwist gibt es aber auch!). Die Stärke der Geschichten sind ihr Realismus. Bei vielen musste ich schmunzeln, weil es einfach gar nicht so fern wirkt (z.b Proteste für ein KI-Kunst Museum). Selbst die, die nicht in der nahen Zukunft spielen (z.B. Apokalypse) beinhalten doch Inhalte, die schon jetzt Thema sind. Selten hab ich so gute Kurzgeschichten gelesen. Auch wenn sie natürlich das Rad nicht neu erfinden. Das tat Asimov aber auch nicht 😉 Die CNs am Ende des Buches sind jedoch zu beachten, denn die Themen sind teilweise nicht einfach. Dafür ist die Umsetzung genial. Der Schreibstil ist wundervoll, manche Metaphern hätte ich mir gern eingerahmt. Dabei ist es jedoch nicht zu viel. Sachlich wie bei Asimov ist es jedoch nicht 😉 Katja Jansen hat einen stark metaphorischen Schreibstil mit starken Vergleichen und Bildern. Und ich stehe ja sowas von auf guten Buchsatz und Überschriften. Seht es euch an! Es ist so zauberhaft! Klare Empfehlung!

Empfehlung für jeden Fan von Asimov!
Beitrag erstellen