Earth Abides – Leben ohne Ende
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Beschreibung
Ein rätselhaftes Virus greift um sich wie ein Steppenbrand und fordert weltweit Milliarden Todesopfer. Die Ordnung bricht zusammen, es gibt keine Regierungen, keine Kommunikation, keine Infrastruktur mehr. Nur ein Prozent der Weltbevölkerung überlebt die verheerende Seuche. Die Zivilisation wird ausgelöscht. Die Überlebenden, darunter der junge Student Isherwood Williams, müssen neue Wege des menschlichen Zusammenlebens suchen …
Der große Science-Fiction-Klassiker aus dem Jahr 1949 wird mit Alexander Ludwig (»Vikings«) in der Hauptrolle als TV-Serie verfilmt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
George R. Stewart (1895 – 1980) wurde in Sewickley, Pennsylvania, geboren und studierte an verschiedenen Universitäten, u.a. auch in Princeton und an der Columbia University. Er arbeitete viele Jahre als Professor für Englische Literatur an der University of California, Berkeley. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, Romane ebenso wie Sachbücher, in denen er sich lange vor dem Aufkommen der Umweltbewegung mit ökologischen Themen befasste. Sein wohl bekanntester Roman »Leben ohne Ende« wurde 1951 mit dem International Fantasy Award ausgezeichnet und inspirierte Stephen King zu »The Stand – Das letzte Gefecht«.
Beiträge
Ein Roman, der gefällt, berührt und zugleich betrübt
Leben ohne Ende ist eine gut geschriebene Dystopie, die mich während des Lesens immer wieder wütend, fassungslos und am Ende traurig gemacht hat. Nicht, weil das Buch schlecht wäre – im Gegenteil –, sondern weil es konsequent eine Haltung zeigt, die erschüttert. Im Vergleich zu vielen anderen Endzeitromanen fehlt hier der Versuch, Gewohntes zu bewahren oder Verantwortung zu übernehmen. Die dargestellte Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem, was verloren geht, wirkt bedrückend und lässt einen als Leser nicht kalt. Gerade diese Konsequenz macht das Buch so wirksam. Gleichzeitig beginnt man, die eigenen Wertvorstellungen und das Festhalten an Altbewährtem zu hinterfragen und sich zu fragen, ob die eigene Sicht auf Ordnung, Fortschritt und Verantwortung vielleicht nicht die einzig mögliche ist. Ein Roman, der gefällt, berührt und zugleich betrübt.
LEBEN OHNE ENDE ist für mich ein Highlight meines Lesejahres 2024. Normalerweise tue ich mir mit Dystopien sehr schwer. George R. Stewart hat aber voll ins Schwarze getroffen und zeigt, dass auch Dystopien gewaltig und abwechslunsgreich sein können. Das Buch war wie für mich gemacht. Der Protagonist, die Idee, die Handlung ... alles genial! Auf BookTube wird es dazu im Dezember meine Review geben.
Beschreibung
Ein rätselhaftes Virus greift um sich wie ein Steppenbrand und fordert weltweit Milliarden Todesopfer. Die Ordnung bricht zusammen, es gibt keine Regierungen, keine Kommunikation, keine Infrastruktur mehr. Nur ein Prozent der Weltbevölkerung überlebt die verheerende Seuche. Die Zivilisation wird ausgelöscht. Die Überlebenden, darunter der junge Student Isherwood Williams, müssen neue Wege des menschlichen Zusammenlebens suchen …
Der große Science-Fiction-Klassiker aus dem Jahr 1949 wird mit Alexander Ludwig (»Vikings«) in der Hauptrolle als TV-Serie verfilmt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
George R. Stewart (1895 – 1980) wurde in Sewickley, Pennsylvania, geboren und studierte an verschiedenen Universitäten, u.a. auch in Princeton und an der Columbia University. Er arbeitete viele Jahre als Professor für Englische Literatur an der University of California, Berkeley. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, Romane ebenso wie Sachbücher, in denen er sich lange vor dem Aufkommen der Umweltbewegung mit ökologischen Themen befasste. Sein wohl bekanntester Roman »Leben ohne Ende« wurde 1951 mit dem International Fantasy Award ausgezeichnet und inspirierte Stephen King zu »The Stand – Das letzte Gefecht«.
Beiträge
Ein Roman, der gefällt, berührt und zugleich betrübt
Leben ohne Ende ist eine gut geschriebene Dystopie, die mich während des Lesens immer wieder wütend, fassungslos und am Ende traurig gemacht hat. Nicht, weil das Buch schlecht wäre – im Gegenteil –, sondern weil es konsequent eine Haltung zeigt, die erschüttert. Im Vergleich zu vielen anderen Endzeitromanen fehlt hier der Versuch, Gewohntes zu bewahren oder Verantwortung zu übernehmen. Die dargestellte Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem, was verloren geht, wirkt bedrückend und lässt einen als Leser nicht kalt. Gerade diese Konsequenz macht das Buch so wirksam. Gleichzeitig beginnt man, die eigenen Wertvorstellungen und das Festhalten an Altbewährtem zu hinterfragen und sich zu fragen, ob die eigene Sicht auf Ordnung, Fortschritt und Verantwortung vielleicht nicht die einzig mögliche ist. Ein Roman, der gefällt, berührt und zugleich betrübt.
LEBEN OHNE ENDE ist für mich ein Highlight meines Lesejahres 2024. Normalerweise tue ich mir mit Dystopien sehr schwer. George R. Stewart hat aber voll ins Schwarze getroffen und zeigt, dass auch Dystopien gewaltig und abwechslunsgreich sein können. Das Buch war wie für mich gemacht. Der Protagonist, die Idee, die Handlung ... alles genial! Auf BookTube wird es dazu im Dezember meine Review geben.






