Dopamin & Pseudoretten
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Varina Walenda, 1988 in Heidelberg geboren, studierte Medizin in Marburg und lebt seit 2014 in Berlin. Walenda arbeitet als Ärztin in der Psychiatrie. Sie ist medienübergreifend künstlerisch tätig und dabei inspiriert vom breiten Spektrum der menschlichen Existenz, dem sie täglich begegnet. "Dopamin & Pseudoretten" ist hier Debütroman.
Beiträge
Ein Buch, das nachwirkt und zum Nachdenken anregt.
„Dopamin & Pseudoretten“ erzählt die Geschichte von Janis, der sich auf eine intensive Reise zu sich selbst begibt – geprägt von inneren Konflikten, Sehnsüchten und dem Versuch, in einer komplexen Welt Halt zu finden. Dabei verschwimmen Grenzen zwischen Selbstwahrnehmung und Realität, während er sich immer wieder neu hinterfragt und nach Bedeutung sucht. 🌫️🧠 Mich hat die Geschichte rund um Janis wirklich mitgerissen – ich habe stellenweise richtig mitgefiebert 😮💨 und wollte unbedingt wissen, wie seine Suche endet. Auch wenn mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte und ich mir etwas anderes erhofft hatte 🤔, bleibt das Buch insgesamt sehr lesenswert. Besonders die ungewöhnliche Sprache hat mich angesprochen und dem Ganzen eine eigene, eindringliche Atmosphäre verliehen. ✨📝 Ein Buch, das nachwirkt und zum Nachdenken anregt. 📖💭 Vielen Dank an den Verlag @volandquist für das Rezensionsexemplar! 🫶🏻
“Jemand hat mir mal gesagt, dass man die Erinnerung beim Erinnern jedes Mal verfälscht. Sie wird dann wie die Kopie einer Kopie immer verschwommener. Bis man sehr viel Fantasie braucht, um noch etwas zu erkennen.” (S. 7) Die erste Hälfte von “Dopamin und Pseudoretten” hat richtig Spaß gemacht. Es geht um Janis, der auf dem Papier noch Jana heißt und mitten in der Transition steckt. Er ist 25, in einer Existenzkrise, hat keine Kohle und lebt als Exil-Schwabe in Berlin am Kotti (Kottbusser Tor) in einer WG mit zwei hetero-cis-Frauen. Sein erfolgreicher jüngerer Model-Bruder Marcel hat ihm einen Job als Assistent am Theater verschafft, wo er der Kostümbildnerin Irina zuarbeiten darf. Sie verlieben sich, aber die Beziehung entwickelt sich anders als erhofft. Ich mag es, dass das Thema Transsein hier auf unverkrampfte und dennoch ernsthafte Weise besprochen wird. Außerdem fand ich die Kodderschnauze und unverblümte Art, die Jannis ausmachen, supi erfrischend. Allerdings muss ich sagen, dass das Ganze dann irgendwann gekippt ist - die Handlung sich mit einem mal zu konstruiert, zu schwer angefühlt hat. Ich habe dem Leichten, “Ungehobelten” der ersten Hälfte nachgetrauert. Es wird auch zunehmend “verworrener” - ich bin nicht mehr ganz durchgestiegen bei manchen Handlungssträngen, z.B. das mit Joachim Schmettau - und die kurzen Kapitel fühlen sich trotzdem lang und etwas zäh an. Trotzdem hat mich das Ende dann emotional doch wieder abgeholt. Irgendwie schon ein kleiner Trip, dieses Buch und um Drogen und unterschiedliche Bewusstseinszustände geht es ja letztlich auch. Ob die Roman-Klischee-Aussage “Irgendwo bellt ein Hund” (S. 64) bzw. 104 (“Irgendwo fängt ein Hund an zu bellen.”) - gegen Ende kläfft er dann auch nochmal - ganz unironisch eingeworfen wurde oder schon Literatursatire ist, werde ich wohl nie erfahren. Alles in allem interessant und mit Abstrichen lesenswert.

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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Varina Walenda, 1988 in Heidelberg geboren, studierte Medizin in Marburg und lebt seit 2014 in Berlin. Walenda arbeitet als Ärztin in der Psychiatrie. Sie ist medienübergreifend künstlerisch tätig und dabei inspiriert vom breiten Spektrum der menschlichen Existenz, dem sie täglich begegnet. "Dopamin & Pseudoretten" ist hier Debütroman.
Beiträge
Ein Buch, das nachwirkt und zum Nachdenken anregt.
„Dopamin & Pseudoretten“ erzählt die Geschichte von Janis, der sich auf eine intensive Reise zu sich selbst begibt – geprägt von inneren Konflikten, Sehnsüchten und dem Versuch, in einer komplexen Welt Halt zu finden. Dabei verschwimmen Grenzen zwischen Selbstwahrnehmung und Realität, während er sich immer wieder neu hinterfragt und nach Bedeutung sucht. 🌫️🧠 Mich hat die Geschichte rund um Janis wirklich mitgerissen – ich habe stellenweise richtig mitgefiebert 😮💨 und wollte unbedingt wissen, wie seine Suche endet. Auch wenn mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte und ich mir etwas anderes erhofft hatte 🤔, bleibt das Buch insgesamt sehr lesenswert. Besonders die ungewöhnliche Sprache hat mich angesprochen und dem Ganzen eine eigene, eindringliche Atmosphäre verliehen. ✨📝 Ein Buch, das nachwirkt und zum Nachdenken anregt. 📖💭 Vielen Dank an den Verlag @volandquist für das Rezensionsexemplar! 🫶🏻
“Jemand hat mir mal gesagt, dass man die Erinnerung beim Erinnern jedes Mal verfälscht. Sie wird dann wie die Kopie einer Kopie immer verschwommener. Bis man sehr viel Fantasie braucht, um noch etwas zu erkennen.” (S. 7) Die erste Hälfte von “Dopamin und Pseudoretten” hat richtig Spaß gemacht. Es geht um Janis, der auf dem Papier noch Jana heißt und mitten in der Transition steckt. Er ist 25, in einer Existenzkrise, hat keine Kohle und lebt als Exil-Schwabe in Berlin am Kotti (Kottbusser Tor) in einer WG mit zwei hetero-cis-Frauen. Sein erfolgreicher jüngerer Model-Bruder Marcel hat ihm einen Job als Assistent am Theater verschafft, wo er der Kostümbildnerin Irina zuarbeiten darf. Sie verlieben sich, aber die Beziehung entwickelt sich anders als erhofft. Ich mag es, dass das Thema Transsein hier auf unverkrampfte und dennoch ernsthafte Weise besprochen wird. Außerdem fand ich die Kodderschnauze und unverblümte Art, die Jannis ausmachen, supi erfrischend. Allerdings muss ich sagen, dass das Ganze dann irgendwann gekippt ist - die Handlung sich mit einem mal zu konstruiert, zu schwer angefühlt hat. Ich habe dem Leichten, “Ungehobelten” der ersten Hälfte nachgetrauert. Es wird auch zunehmend “verworrener” - ich bin nicht mehr ganz durchgestiegen bei manchen Handlungssträngen, z.B. das mit Joachim Schmettau - und die kurzen Kapitel fühlen sich trotzdem lang und etwas zäh an. Trotzdem hat mich das Ende dann emotional doch wieder abgeholt. Irgendwie schon ein kleiner Trip, dieses Buch und um Drogen und unterschiedliche Bewusstseinszustände geht es ja letztlich auch. Ob die Roman-Klischee-Aussage “Irgendwo bellt ein Hund” (S. 64) bzw. 104 (“Irgendwo fängt ein Hund an zu bellen.”) - gegen Ende kläfft er dann auch nochmal - ganz unironisch eingeworfen wurde oder schon Literatursatire ist, werde ich wohl nie erfahren. Alles in allem interessant und mit Abstrichen lesenswert.






