Die Zukunftsformel

Die Zukunftsformel

Taschenbuch
3.85

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Beschreibung

So geht's mit uns weiter in der Zukunft

Was sagen einem Astrophysiker die Sterne über die Welt und das Leben? Kann ein Wirtschaftsprofessor die Entwicklung der Finanzwelt vorhersagen und was bedeutet das für unseren Alltag? Und überhaupt: Gibt es sie, die Formel für die Zukunft? Harald Lesch und Thomas Schwartz verbinden Mathematik, Ökologie und vor allem viel Alltagsklugheit zu einem brillanten Blick in das Hier, Jetzt und Morgen. Sie erklären das wichtigste Prinzip der Natur, die Wiederholung, und weshalb nur sie echten Fortschritt garantiert. Die beiden Bestsellerautoren verknüpfen scheinbar banale Details mit den großen Zusammenhängen von Natur und Gesellschaft und tauchen so ein in die Grundprinzipien unseres Lebens. Ein Buch, das uns überraschende Fakten und Erklärungen liefert und Vertrauen, das nichts so bleiben muss, wie es ist – und manches so bleiben darf, wie es ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Mathematik & Naturwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Harald Lesch, Prof. Dr., geb. 1960, ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph und Fernsehmoderator. Er studierte Physik und Philosophie in Gießen und Bonn und war später am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) tätig, 1992 wirkte er als Gastprofessor an der University of Toronto, 1994 erfolgte seine Habilitation. Harald Lesch ist als TV-Moderator und Bestsellerautor bekannt.Thomas Schwartz, Prof. Dr., geb. 1964, studierte Theologie und Philosophie in Münster, Augsburg und Rom. 1990 wurde er zum Priester geweiht und 2001 im Fach Moraltheologie an der Universität Freiburg promoviert. Schwartz lehrt heute Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Augsburg und ist Hauptgeschäftsführer von Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der deutschen Katholiken. Er ist bekannt aus mehreren TV-Sendungen, gefragter Redner und Buchautor.

Beiträge

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Alle
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Viele Menschen behaupten ja, dass die Menschheitsgeschichte aus Wiederholung besteht, auf historischer als auch auf privater Ebene. Allein während des Lockdowns haben wir ja sehr viele Vergleiche mit den 1920ern gehört, die sich meiner Meinung nach auch jetzt noch bis zu einem gewissen Grad ziehen lassen. Aber auch in unserem privaten Leben haben wir ja alle bestimmte Muster, Angewohnheiten und Rituale, die wir immer wieder wiederholen. In meinem Leben beginnt das zum Beispiel schon bei der Art und Weise, welchen Tee ich wann trinke und wie zubereite und welche Rituale ich durchführe, wenn ich Glück brauche oder unsicher bin, und endet bei Verhaltensmustern, die ich schon mein Leben lang mit mir herumtrage und die entweder sinnvoll sind oder eine Baustelle an der ich arbeite. Von dem her war der Gedanke, dass die Menschheit Wiederholung braucht, auch nicht unbedingt etwas Neues für mich. Trotzdem war es ganz interessant, das Thema mal aus wissenschaftlicher Perspektive zu betrachten. Vor allem, da hier Fragen gestellt werden, wie, ob Wiederholung immer gut ist? Oder manchmal vielleicht schädlich sein könnte? Denn auch wenn im Titel impliziert wird, das Wiederholung für Fortschritt nötig ist, setzen sich die Autoren durchaus auch kritisch mit dem Thema auseinander, was ich schön fand. Denn so waren sie zum Beispiel in der Lage, auch auf den Klimawandel einzugehen, der ja durch die Wiederholung des Mantras "Wachstum ist alles" entstanden ist und durch die Hoffnung, die gute wirtschaftliche Entwicklung einiger Jahre zu wiederholen. Trotzdem muss ich gestehen, dass aus diesem Buch leider nicht so viel bei mir hängen geblieben ist, wie ich es ursprünglich gehofft hätte. Das Buch war eine angenehme Lektüre, aber eben leider nicht besonders viel mehr. Mein Fazit? Spannendes Thema, gute Umsetzung, konnte mich aber leider trotzdem nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hätte.

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