Die Violine von Auschwitz

Die Violine von Auschwitz

Taschenbuch
4.17
Drittes Reich, HolocaustDrittes ReichKonzentrationslagerHolocaust

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Beschreibung

Die Wiederentdeckung der Grande Dame der zeitgenössischen katalanischen Literatur! Auschwitz 1944: Der jüdische Geigenbauer Daniel erhält vom Lagerkommandanten den Auftrag, eine Geige nach den Maßen einer Stradivari zu bauen. Eine Aufgabe, die ihn inmitten des Grauens zumindest für kurze Zeit die schreckliche Realität vergessen lässt. Doch bald muss er erfahren, dass der Auftrag Gegenstand einer infamen Wette zwischen dem Lagerkommandanten und dem Lagerarzt ist – und so wird die rechtzeitige Fertigstellung des Instruments nicht nur zu einer handwerklichen, sondern auch zu einer menschlichen Bewährungsprobe.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
9.30 €

Beiträge

3
Alle
3

170 Seiten ist viel zu wenig. Ein Taschenbuch für 9 Euro ist heftig, auch für ein solches Thema. Deswegen nur 3 Sterne.

3

Berührende Geschichte, aber ein wenig verworrener erzählt, als ihr gut getan hätte. Die verschiedenen Zeiten hätte man gut kennzeichnen können.

5

Eine Geige ist hier der Mittelpunkt. Um sie herum wird ein Stück Geschichte, werden schreckliche Tage, Lebensschicksale gezeichnet. Mitten im Leid und Schrecken eines Nebenlagers von Auschwitz-Birkenau wird ein wunderschönes Musikinstrument gefertigt - eine perfekte Violine mit besonderem Klang. Sie gibt Hoffnung und ist für den Geigenbauer und den Geigenspieler ein kleines Licht in den dunklen Reihen kalter, schmerzerfüllter Tage. Trotzdem ist auch mit dieser Violine eine grausame Angst verbunden, denn die Willkür der Aufseher, die Schläge und schrecklichen Strafen und eine unmenschliche Wette stehen hinter ihr... Vor einigen Jahren war ich in Auschwitz und habe einige der schrecklichen Orte gesehen, Ich habe in die im Buch erwähnte Arrestzelle der Stufe 3 hinein geschaut und könnte mir nicht vorstellen, es dort auch nur fünf Minuten auszuhalten. Es ist unvorstellbar für mich, drei Tage in diesem dunklen, winzigen Raum zu stehen (!), in dem nicht einmal genügend Platz ist, sich auf den Boden zu setzen. Und doch ist diese Zelle nur ein kleines Element des Schreckens von Auschwitz. Diese Ungewissheit, was noch mit einem passiert, das Miterleben, was um einen herum und mit geliebten Menschen passiert und dieses völlige Ausgeliefertsein - einfach schrecklich. Ein eindrucksvolles, trauriges und doch auch sehr starkes kleines Buch. Der Erzählstil ist einzigartig. Besonders die Sprünge und die Abgeschlossenheit der einzelnen Kapitel haben mir gut gefallen.

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