Die Lilie von Versailles

Die Lilie von Versailles

Hardcover
3.813
SchafottLudwig Xvi.Französische RevolutionHistorischer Roman

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Beschreibung

Paris, 16. Oktober 1793: In der Nacht, in der die Gefangene Nummer 280 zum Schafott geführt und mit der Guillotine hingerichtet wird, hinterlässt sie in ihrer Zelle ein Tagebuch, das die Geschichte ihres dramatischen Schicksals erzählt: Die hochgeborene, aber einfach erzogene Habsburgerin wird mit fünfzehn Jahren Gemahlin des späteren Louis XVI. und mit neunzehn Jahren Königin von Frankreich. In ihrer Ehe findet sie keine Geborgenheit, der König ist ein exzentrischer Eigenbrötler. Marie Antoinette flüchtet sich in extravagante Feste und Moden und verbirgt ihre Einsamkeit hinter dem Prunk des Hoflebens von Versailles. Zu spät erkennt sie, dass diese Fassade brüchig ist. Ihr heimlicher Geliebter, der schwedische Diplomat Graf Fersen, riskiert sein eigenes Leben,um die königliche Familie zu retten, aber der Versuch, unerkannt in falschen Kleidern aus Frankreich zu entkommen, scheitert. Die folgenden Monate der Gefangenschaft sind eine Zeit grausamer Erniedrigung für Marie Antoinette. Carolly Erickson gelingt es brillant, der berühmten Königin eine Stimme zu verleihen und Hoffnungen, Ängste und Leid der Marie Antoinette lebendig zu schildern. Ein exzellenter historischer Roman über die Zeit der französischen Revolution.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
432
Preis
33.40 €

Beiträge

3
Alle
1.5

„Satz mit X, das war wohl nix.“ Ich hatte zunächst das Gefühl, dass dieses Buch sich ähnlich wie „Decadence“ von Sena Jeter Naslund sehr gut lesen lassen wird, doch leider wurde ich letztlich sehr enttäuscht. Flüssig geschrieben und um Historizität bemüht, führt die Autorin zunächst ganz gut an die junge Marie Antoinette heran, um ihr dann in jungen Jahren die erste Liebelei mit einem Bediensteten in Wien anzudichten, die sie sogar erwidert. Uff… Er begleitet sie sogar als Teil ihres Hofstaates nach Frankreich, aber sie bleiben keusch. Dazwischen die altbekannten Probleme am Hof und dann die „grand amour“ mit dem über alle Maßen wunderbaren Fersen. Sogar nach Schweden darf die Königin reisen und der König gibt ihr in einem Gespräch seinen Segen für eine Affäre mit Fersen…. Ja nee, is klar… Das war selbst mir zu viel. Ich gebe 1,5 Sterne, weil die Tagebuchform sehr gut zum Roman passt und es an den Stellen, die historisch belegt sind, auch wirklich sichtbar wird, dass die Autorin einige Dinge recherchiert hat. Leider brennt ihre Phantasie dann doch zu sehr mit ihr durch. Schade!

3.5

Liest sich flüssig. Ist ein Roman,der von einer Historikerin geschrieben wurde. Deshalb sind viele Einzelheiten historisch korrekt wenn auch die Handlung an sich, obwohl im großen und ganzen an den Tatsachen angelehnt , erfunden ist. Für die die am Thema interessiert sind, ein leichter Einstieg und macht Lust auf ein genaueres historisches Bild von Marie Antoinette, die in diesem Buch Recht positiv dargestellt wird m

5

Das Tagebuch der Marie Antoinette

Am 16. Oktober 1783 verlässt Marie Antoinette Carpet ihre Zelle, um auf dem Schafott unter der Guillotine ihr Leben zu lassen.Sie hinterlässt in dieser Zelle ein Tagebuch, das ihr Leben dokumentiert. Die fünfzehnjährige Erzherzogin Maria Antonia verlässt den österreichischen Hof ihrer Mutter Kaiserin Maria Theresia, um den französischen Thronfolger & späteren König Louis XVI zu heiraten. Es wird eine ruhige, unaufgeregte Ehe. Ihr Mann ist ein Einzelgänger und sie eine lebenshungrige einsame Frau. Sie flüchtet ins Vergnügen des französischen Hofes und verliebt sich in einen schwedischen Diplomaten. Sie erkennt nicht die Zeichen der Katastrophe auf die Frankreich zu steuert. Als das Chaos ausbricht und ihre Flucht missglückt, fängt die Zeit der Erniedrigung und Gefangenschaft an. Marie Antoinette wächst in dieser Zeit übersichselbst hinaus und ist nicht die naive Frau für die sie alle halten…

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