Die letzte Liebe der Hui-wan

Die letzte Liebe der Hui-wan

Hardcover
3.811

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Beschreibung

Eine koreanische Healing Fiction, die inspiriert, berührt und Trost spendet.

Was würdest du tun, wenn du nur noch eine Woche zu leben hättest? Hui-wan traut ihren Augen nicht, als ihre Jugendliebe Ramu vor ihr steht – war er doch vor Jahren gestorben, um sie zu retten. Und er kommt mit einer Botschaft: Hui-wan wird in sieben Tagen sterben! Ramu ist fest entschlossen, in dieser Woche mit ihr so einiges nachzuholen, was Hui-wan verpasst hat, weil sie ihr Leben seit seinem Tod nur noch auf Sparflamme gelebt hat. Er schreibt eine Liste mit Dingen, die sie unbedingt noch erleben sollte. Sie entdeckt mit ihm den bittersüßen Rausch der Liebe und die Freude am Leben wieder. Doch wird Hui-wans Schicksal die beiden erneut trennen?
Dieser wunderschöne koreanische Roman erzählt so poetisch wie berührend von Liebe, Verlust und Heilung.

»Augenblicklich ein Klassiker!« South China Morning Post

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
271
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Seo Eun-chae wurde 1988 in einer koreanischen Hafenstadt geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie geht verschiedenen Jobs nach und veröffentlicht ihre Geschichten online. »Die letzte Liebe der Hui-wan« ist ihr Debütroman und wurde unter dem Titel »Way Back Love« als Mini-Serie verfilmt.

Beiträge

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Alle
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Kurzweilig und doch tiefgründig – eine Geschichte über Liebe, Zeit und verpasste Momente.

Sieben Tage, die alles verändern Hui-wan erhält eine erschütternde Nachricht: Sie hat nur noch sieben Tage zu leben. Ausgerechnet in diesem Moment kehrt ihre verstorbene Jugendliebe Ramu zurück. Gemeinsam verbringen sie ihre letzten Tage und holen all das nach, was Hui-wan seit seinem Tod nicht mehr zugelassen hat. Dabei entdecken sie noch einmal die Liebe und das Leben. „Die letzte Liebe der Hui-wan“ ist ein Buch, das mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Allein die Vorstellung, dass ein geliebter Mensch noch einmal zurückkehrt, um einen auf den letzten Tagen zu begleiten, empfinde ich als unglaublich tröstlich und zugleich äußerst traurig – und genau diese Mischung aus Gefühlen prägt die gesamte Geschichte. Eine spürbare Melancholie liegt von Anfang an über dem Buch. Hui-wans Traurigkeit, Leere und fehlende Lebensfreude verleihen der Geschichte eine besondere Schwere, die mich sofort gepackt hat. Gleichzeitig macht genau diese Stimmung ihre Entwicklung umso bewegender. Mit dem Schreibstil musste ich zunächst warm werden. Gerade am Anfang fiel es mir nicht ganz leicht, mich zurechtzufinden und in die Handlung einzutauchen. Doch nach und nach habe ich mich daran gewöhnt und konnte mich immer besser auf die Geschichte einlassen. Besonders interessant fand ich den Aufbau der Handlung. Zunächst begleiten wir Hui-wan sehr intensiv, später kommen dann auch andere Perspektiven hinzu. Dadurch werden Zusammenhänge klarer, offene Fragen werden beantwortet und der Roman gewinnt spürbar an Tiefe. Besonders berührt hat mich die gemeinsame Zeit von Hui-wan und Ramu. In dieser letzten Woche passiert unglaublich viel – manchmal fast ein wenig zu viel auf einmal. Es war emotional intensiv, mitzuerleben, wie Ramu mit ansehen muss, wie sehr Hui-wan den Lebensmut verloren hat, und wie er versucht, ihr die Freude am Leben zurückzugeben. Besonders hängen geblieben ist mir ein Gedanke aus dem Buch: Dass man Liebe nicht aufschieben sollte, weil sich Menschen sonst immer weiter voneinander entfernen. Solche leisen, fast unscheinbaren Sätze sind es, die die Geschichte für mich besonders machen, weil sie zum Nachdenken über das eigene Leben anregen. Auch der kulturelle Aspekt hat mich interessiert. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich mit Tod und Abschied umgegangen wird. Allerdings blieb für mich unklar, wie stark die dargestellten Vorstellungen in der jeweiligen Kultur verankert sind oder ob sie der Fantasie der Autorin entspringen. Fazit: Ein melancholischer und berührender Roman über Liebe, Verlust und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Trotz kleiner Einstiegsschwierigkeiten hat mich die Geschichte emotional berührt und zum Nachdenken angeregt. Sofern sich die Gelegenheit bietet, würde ich definitiv auch der Serie zum Buch eine Chance geben.

3

Das Buch hatte für mich einen wirklich starken Anfang, konnte mich danach aber leider nicht mehr ganz überzeugen. Hui-wan hat nur noch eine Woche zu leben. Während sie sich mit dem Gedanken auseinandersetzt, dass ihr Leben bald zu Ende geht, steht plötzlich ihr Jugendfreund Ramu vor ihr. Eigentlich unmöglich, denn er ist schon vor längerer Zeit gestorben. Doch er wirkt wie immer und versucht, Hui-wan dazu zu bringen, ihre letzten Tage wirklich zu genießen. Denn das, was er sieht, gefällt ihm gar nicht: Sie scheint die letzten Jahre nicht wirklich gelebt, sondern nur existiert zu haben. Außerdem erfahren wir, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Hui-wan nur noch diese eine Woche zu leben hat. Gerade der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte Hui-wan als Figur sehr, sie hat mich stellenweise stark an die Protagonistin aus Die Ladenhüterin von Sayaka Murata erinnert. Eine Außenseiterin, die sich nicht anpassen kann oder will, sensibel ist und ihre Gefühle kaum nach außen trägt. Auch die Einblicke in ihre Kindheit und die Beziehung zu Ramu haben mir gut gefallen. Man merkt außerdem, dass das Buch gewisse gesellschaftliche Themen streift, besonders in Bezug auf Familienstrukturen und Erwartungen. Gleichzeitig hat es diese leicht surrealen, manchmal etwas weirden Elemente, wie man sie aus koreanischer Literatur kennt, was ich grundsätzlich sehr mag. Leider hat das Buch für mich nach diesem starken Einstieg deutlich nachgelassen. Der eigentliche Plot rund um Hui-wans letzte Woche nimmt nur einen vergleichsweise kleinen Teil ein. Stattdessen wechseln wir nach einem abrupten Cut zu verschiedenen Perspektiven von Figuren, die alle in irgendeiner Weise mit ihr verbunden sind. Die einzelnen Perspektiven bleiben dabei jedoch eher oberflächlich, und insgesamt war mir das einfach zu viel gewollt für so ein kurzes Buch. Zu viele Themen, zu viele Wechsel zwischen Perspektiven und Zeitebenen, zu viele Figuren -dadurch hat sich die Geschichte für mich gleichzeitig überladen und trotzdem irgendwie leer angefühlt. Insgesamt für mich leider nur ein okayes Buch. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar

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Sieben Tage, ein Herz und die Frage nach dem Leben

Manchmal braucht es nur sieben Tage, um zu begreifen, wie lange man eigentlich schon nicht mehr richtig gelebt hat. Die letzte Liebe der Hui-wan ist ein leiser, zarter Roman, der sich anfühlt wie ein warmer Tee an einem Tag, an dem das Herz ein bisschen schwerer ist als sonst. Hui-wan trägt ihre Vergangenheit wie einen Schatten mit sich herum. Seit Ramu gestorben ist, scheint sie zwar weiterzuatmen, aber nicht wirklich weiterzuleben. Als er plötzlich wieder vor ihr steht und ihr sagt, dass ihr nur noch eine Woche bleibt, entsteht daraus kein lauter Schockmoment, sondern etwas viel Sanfteres und Schmerzlicheres. Diese Geschichte lebt von ihrer bittersüßen Stimmung. Liebe, Verlust, Schuldgefühle und Heilung verweben sich zu einem Roman, der nicht drängt, sondern behutsam berührt. Besonders schön fand ich, wie Ramu Hui-wan nicht einfach retten will, sondern ihr zeigt, dass Leben auch in kleinen Momenten steckt. In einem Wunsch, einem Lächeln, einem Mut, den man fast vergessen hat. Nicht jeder Moment hat mich gleich stark getroffen, manchmal hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem blieb dieses Buch bei mir hängen, weil es daran erinnert, dass man nicht erst am Ende anfangen sollte, wirklich zu fühlen. Ein poetischer, tröstender Roman für alle, die leise Geschichten mit viel Herz mögen.

Sieben Tage, ein Herz und die Frage nach dem Leben
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Seit Ramu in der Schule als einziger mit Hui-wan sprechen wollte, sind die beiden beste Freunde und auch ihre Familien sind zu einer Einheit zusammengewachsen. Doch dann stirbt Ramu, als er versucht, Hui-wan vor einem Autounfall zu retten. Die Gemeinschaft aus Hui-wan, ihrem Vater und Ramus Mutter zerbricht und sie bleibt mit ihrem Schmerz allein zurück. Eines Tages jedoch taucht Ramu wieder vor ihr auf und hat eine Botschaft: Hui-wan hat nur noch sieben Tage zu Leben und er möchte ihr helfen, die Zeit, die ihr noch bleibt, voll auszukosten. „Die letzte Liebe der Hui-wan“ ist der Debütroman der Autorin Seo Eun-chae und wurde in Korea bereits als Mini-Serie verfilmt. Nach der Lektüre kann ich mir das sehr gut vorstellen, denn der Roman hat eine sehr filmische Struktur und erinnert mich an Animes wie beispielsweise „Your Name“. Wir lassen als Leser*innen nicht nur die Realität mit ihren Begrenzungen hinter uns, sondern erleben die Handlung auch aus der Perspektive verschiedener Figuren, die nach und nach eingeführt werden. Am Ende ergibt sich aus diesen Mosaikteilen ein Bild, das Raum und Zeit überspannt. Als ich den Klappentext las, hatte ich mir – ehrlich gesagt – einen ganz anderen Roman vorgestellt, aber dennoch wurde ich positiv überrascht. Seo Eun-chae zeigt das Porträt einer Familie, die durch die Irrungen des Lebens zueinander geführt wurde. Denn nicht nur Ramu und Hui-wan sind in tiefer Freundschaft verbunden, auch Ramus Mutter In-ju und Hui-wans Vater Il-beom stehen sich nahe und ziehen ihre Kinder gemeinsam auf. Doch In-jus Liebe zu Hui-wan wird auf eine starke Probe gestellt, als sie durch deren Rettung ihren Sohn verliert. Die Patchworkfamilie scheint ohne Ramu verloren – und dann ist da noch Hui-wans Ultimatum von sieben Tagen. „Die letzte Liebe der Hui-wan“ ist natürlich auch eine Geschichte über Trauer und wie es gelingen kann, nach einem unsagbaren Verlust weiterzuleben. In den sieben Tagen mit Ramu lernt Hui-wan nicht nur eine Menge über sich selbst, sondern findet auch ein Stück ihrer Lebensfreude wieder. Doch das ist noch lange nicht alles, was auf knapp 250 Seiten erzählt wird.

3

Zu kurz für diese Art von Geschichte

Das Grundkonzept fand ich sehr ansprechend, die Geschichte ist atmosphärisch, melancholisch und voller Emotionen. Man wird jedoch regelrecht in das Geschehen katapultiert, das erschwert den Einstieg ein wenig. Durch die Perspektivenwechsel und die recht kurzen Kapitel schöpft das Buch nicht sein volles Potenzial aus, prinzipiell wäre es sehr tiefsinnig, leider kommt das aber zu kurz und nicht gut zur Geltung.

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