Die Kunstschätzerin
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Bestsellerautorin Sandra Byrd hat inzwischen fünfzig Bücher veröffentlicht, darunter viele historische Romane, aber auch Bücher für Kinder und Teenager oder Andachtsbücher für Frauen. Als Schreibcoach hilft sie angehenden Autorinnen und Autoren bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und bei der Veröffentlichung ihrer Werke. Sandra Byrd kocht für ihr Leben gern und sammelt altes Glas und Geschirr. Sie liebt lange Spaziergänge mit ihrem Ehemann und sonntägliche gemeinsame Abendessen mit ihrer wachsenden Familie. Ihre Heimat ist die Gegend von Seattle in den USA.
Beiträge
Leichte viktorianische Romanze
Schon das Cover und die verschnörkelten Kapitelüberschriften weisen auf den romantischen Charakter des Buches hin. Eleanor hat nach dem Tod des Vaters eine wichtige Rolle im Familienunternehmen, zumal ihr Onkel auch nicht mehr ganz zurechnungsfähig ist. Diese für eine Frau ihrer Zeit ungewöhnliche Rolle führt zu einem noch außergewöhnlicheren Auftrag: Baron Lydney hat in seinem Testament verfügt, dass sie entscheiden soll, ob sein Sohn Harry die Antiquitätensammlung erben soll oder ob diese an ein Museum gestiftet wird. Der Auftrag erhält zusätzliche Brisanz, da Eleanor immer noch unglücklich in Harry verliebt ist. Als wären dies nicht genügend Verwicklungen treten noch Vorläufer der italienischen Mafia und unnachgiebige Gläubiger des Onkels auf den Plan und bringen Eleanor in eine scheinbar ausweglose Situation. Auch wenn das Buch im viktorianischen England spielt, wird weniger über Bälle oder die Kleider der Damen berichtet. Etwas aufgesetzt wirken die Passagen zu den Glaubenszweifeln der Protagonistin - das gipfelt dann in einer Stimme vom Kreuz während des Gottesdienstes und passt wenig zu der klugen und weltoffenen jungen Frau. Insgesamt nette Unterhaltungslektüre mit Informationen zur Sammelleidenschaft der englischen Aristokratie.

Ich durfte das Buch als Leseexemplar lesen und habe mich sehr darüber gefreut. Das Cover ist sehr passend und leitet bereits ein wenig in die Geschichte ein. Ich habe die Geschichte genossen, weil man sich zu keiner Zeit sicher ist, wem man trauen kann und wem nicht. Für mich wirkte die Sprache leider zum Teil etwas zu modern und ich habe das viktorianische Flair bereichsweise ein bisschen vermisst. Die Beschreibungen der Schätze hingegen sind sehr gut gelungen. Sie sind ausführlich und anschaulich. Ich mochte die Protagonistin, habe ihr Handeln allerdings manchmal nicht nachvollziehen können. Besonders in die Lovestory konnte ich absolut nicht hinein versetzen und das Loveinterest war für mich nicht sehr anziehend oder sympatisch. Deshalb hatte ich ein wenig Probleme mit dem Lesefluss, obwohl der Schreibstil flüssig ist und die Kapitel eine angenehme Länge haben.
Potential verschenkt Das Cover ist nett gemacht und vermittelt ein wenig von dem viktorianischem Flair im Jahr 1866. Die Kuratorin Eleanor steht vor gewaltigen Aufgaben. Der Vater ist tot, der Onkel dement, das Geschäft pleite und die Jugendliebe Harry auf Abwegen. Alle diese Fäden laufen mit der Entscheidung zusammen, die sie für Harrys verstorbenen Vater treffen soll. Ist er würdig die Kunstschätze zu erben? Genau diese Entscheidung ist es, die sich in meinen Augen als erstes, für diese Zeit, als unrealistisch erweist. Die Rolle der Frau ist 1866 nicht so, dass sie eine solche Entscheidung treffen dürfte. Ich habe bei diesem Buch auch Probleme mit der Bezeichnung historischer Roman. Die Sprache ist zu modern und trotz vorhandener historischer Aspekte, fehlen mir die Charakteristika dieser Zeit. Die Liebesromanze von Eleanor und Harry überlagert die Handlung, die mehr oder weniger vor sich hin plätschert, ohne dass Höhen und Tiefen zu erkennen sind. Der Ausgang des Romans ist ziemlich schnell offensichtlich. Trotz der kurzen Kapitel hatte ich Mühe mehrere hintereinander zu lesen. Auch den Kunstschätzen hätte ich mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Insgesamt ein leichter, spannungsarmer Liebesroman mit historischen Aspekten.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Bestsellerautorin Sandra Byrd hat inzwischen fünfzig Bücher veröffentlicht, darunter viele historische Romane, aber auch Bücher für Kinder und Teenager oder Andachtsbücher für Frauen. Als Schreibcoach hilft sie angehenden Autorinnen und Autoren bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und bei der Veröffentlichung ihrer Werke. Sandra Byrd kocht für ihr Leben gern und sammelt altes Glas und Geschirr. Sie liebt lange Spaziergänge mit ihrem Ehemann und sonntägliche gemeinsame Abendessen mit ihrer wachsenden Familie. Ihre Heimat ist die Gegend von Seattle in den USA.
Beiträge
Leichte viktorianische Romanze
Schon das Cover und die verschnörkelten Kapitelüberschriften weisen auf den romantischen Charakter des Buches hin. Eleanor hat nach dem Tod des Vaters eine wichtige Rolle im Familienunternehmen, zumal ihr Onkel auch nicht mehr ganz zurechnungsfähig ist. Diese für eine Frau ihrer Zeit ungewöhnliche Rolle führt zu einem noch außergewöhnlicheren Auftrag: Baron Lydney hat in seinem Testament verfügt, dass sie entscheiden soll, ob sein Sohn Harry die Antiquitätensammlung erben soll oder ob diese an ein Museum gestiftet wird. Der Auftrag erhält zusätzliche Brisanz, da Eleanor immer noch unglücklich in Harry verliebt ist. Als wären dies nicht genügend Verwicklungen treten noch Vorläufer der italienischen Mafia und unnachgiebige Gläubiger des Onkels auf den Plan und bringen Eleanor in eine scheinbar ausweglose Situation. Auch wenn das Buch im viktorianischen England spielt, wird weniger über Bälle oder die Kleider der Damen berichtet. Etwas aufgesetzt wirken die Passagen zu den Glaubenszweifeln der Protagonistin - das gipfelt dann in einer Stimme vom Kreuz während des Gottesdienstes und passt wenig zu der klugen und weltoffenen jungen Frau. Insgesamt nette Unterhaltungslektüre mit Informationen zur Sammelleidenschaft der englischen Aristokratie.

Ich durfte das Buch als Leseexemplar lesen und habe mich sehr darüber gefreut. Das Cover ist sehr passend und leitet bereits ein wenig in die Geschichte ein. Ich habe die Geschichte genossen, weil man sich zu keiner Zeit sicher ist, wem man trauen kann und wem nicht. Für mich wirkte die Sprache leider zum Teil etwas zu modern und ich habe das viktorianische Flair bereichsweise ein bisschen vermisst. Die Beschreibungen der Schätze hingegen sind sehr gut gelungen. Sie sind ausführlich und anschaulich. Ich mochte die Protagonistin, habe ihr Handeln allerdings manchmal nicht nachvollziehen können. Besonders in die Lovestory konnte ich absolut nicht hinein versetzen und das Loveinterest war für mich nicht sehr anziehend oder sympatisch. Deshalb hatte ich ein wenig Probleme mit dem Lesefluss, obwohl der Schreibstil flüssig ist und die Kapitel eine angenehme Länge haben.
Potential verschenkt Das Cover ist nett gemacht und vermittelt ein wenig von dem viktorianischem Flair im Jahr 1866. Die Kuratorin Eleanor steht vor gewaltigen Aufgaben. Der Vater ist tot, der Onkel dement, das Geschäft pleite und die Jugendliebe Harry auf Abwegen. Alle diese Fäden laufen mit der Entscheidung zusammen, die sie für Harrys verstorbenen Vater treffen soll. Ist er würdig die Kunstschätze zu erben? Genau diese Entscheidung ist es, die sich in meinen Augen als erstes, für diese Zeit, als unrealistisch erweist. Die Rolle der Frau ist 1866 nicht so, dass sie eine solche Entscheidung treffen dürfte. Ich habe bei diesem Buch auch Probleme mit der Bezeichnung historischer Roman. Die Sprache ist zu modern und trotz vorhandener historischer Aspekte, fehlen mir die Charakteristika dieser Zeit. Die Liebesromanze von Eleanor und Harry überlagert die Handlung, die mehr oder weniger vor sich hin plätschert, ohne dass Höhen und Tiefen zu erkennen sind. Der Ausgang des Romans ist ziemlich schnell offensichtlich. Trotz der kurzen Kapitel hatte ich Mühe mehrere hintereinander zu lesen. Auch den Kunstschätzen hätte ich mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Insgesamt ein leichter, spannungsarmer Liebesroman mit historischen Aspekten.







