Die K-Frage

Die K-Frage

Taschenbuch
3.910
KarriereIdentitätReproduktionsmedizinPartnerschaft

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Beschreibung

Die Entscheidung für oder gegen ein eigenes Kind ist - vor allem für Frauen - inzwischen häufig mit Erwartungsdruck, Zweifeln und einem Gefühl der Überforderung verbunden. Da geht es um alte und neue Rollenbilder, um die viel diskutierte Work-Life-Balance. Oder um die Frage, was eigentlich egoistischer ist: ein weiteres Kind in diese sowieso schon übervolle und krisengebeutelte Welt zu setzen oder sich bewusst kinderlos nur sich selbst zu genügen. Johanna Dürrholz eröffnet ein breites Spektrum an Perspektiven auf das Thema. Sie spricht mit Müttern - auch bereuenden -, Vätern und überzeugten Fortpflanzungsgegnern. Mit ungewollt Kinderlosen und mit Co-Eltern, die ein neues Modell von Familie leben. Mit Reproduktionsmedizinern und Biologen, aber auch mit Freundinnen und ihrer Familie. Dabei wird deutlich: Im Meer der Möglichkeiten bleibt die Entscheidung schwer. Und zugleich ist die Antwort auf die Kinderfrage niemals losgelöst vom gesellschaftlichen Rahmen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
208
Preis
18.50 €

Beiträge

2
Alle
4

Mir gefielen die Sichtweisen, die die Autorin von verschiedenen Personen eingefangen hat. Zum Teil konnte ich mich auch selbst oft wiederfinden. Das Ende ist etwas offen gehalten, lässt aber Zeit zum nachdenken.

4

Nicht mein erstes Buch bezüglich der Kinderfrage und doch wieder ganz anders.

Johanna Dürrholz beschäftigt sich mit der Kinderfrage. Dazu spricht sie mir verschiedenen Personen zu diversen Themen und zeigt dadurch diverse Perspektiven auf. Was ich in diesem Buch sehr spannend fand war, dass das Konzept mit Elterngeld und Elterngeldplus genau erklärt wird. Das kam mir in anderen Bücher so noch nicht unter, verdeutlicht aber die finanzielle (Not)lage, in die sich (werdende) Eltern begeben können. Insgesamt ist das Fazit in diesen Büchern aber immer das selbe: vor allem Frauen stehen unter höherem Druck was das Thema Kinder bekommen und Elternschaft angeht. Mit Müttern geht man nach wie vor härter ins Gericht und benachteiligt diese auch, wenn es z.B. um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Natürlich gleicht ein Partner, welcher sich in gleichem Maße beteiligt dies zum Teil aus, der gesellschaftliche Blick auf Frauen ob kinderfrei oder nicht, verändert sich jedoch eher langsam oder gar nicht. Das ist schade. Mein persönliches Fazit: ich möchte das Konzept der Mutterschaft so nicht leben. Kinder lasse ich in mein Leben ohne sie selbst zu gebären oder 24/7 für diese verantwortlich zu sein.

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