Die kalte Legende

Die kalte Legende

Buch
2.67
ErinnerungZeitWaffenhandelLincoln Dittmann

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Beschreibung

Martin Odum, ehemaliger CIA-Agent mit verschiedenen Legenden, lebt als Privatdetektiv in Brooklyn. Aber ist er wirklich Martin Odum? Oder ist er Dante Pippen, ein IRA-Kämpfer? Oder der zwielichtige Waffenhändler Lincoln Dittmann? Eines Tages erteilt ihm die junge, attraktive Russin Stella Kastner einen Auftrag, der ihn nach Israel führt. Dort holt ihn eine Vergangenheit ein, von der er nichts weiß. Er steht vor einem unlösbaren Dilemma: Wenn er sich erinnert, ist er tot. Wenn er sich nicht erinnert, ebenfalls.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Buch
Seitenzahl
448
Preis
28.50 €

Beiträge

3
Alle
0.5

Puh, dieses Buch war für mich tatsächlich eine Qual. Ständige Gespräche mit irgendwelchen Leuten, ständig irgendwelche Handlungen die irgendwie nur schwer Sinn ergeben haben. Generell empfand ich die Geschichte eher als absolute Zeitverschwendung. Da war leider nicht viel mit Spannung. Etliche Male wollte ich abbrechen, habe mich aber quälend weiter durch gearbeitet. Das Buch ist genau das, Arbeit. Kann es absolut nicht empfehlen.

2

Kalte Legende, laue Spannung ❄️

Die kalte Legende klang für mich nach Spionage, Nervenkitzel und cleveren Wendungen – bekommen habe ich leider vor allem viele Namen, viele Orte und das Gefühl, dauernd einem Gespräch hinterherzurennen, bei dem ich nur die Hälfte verstehe. Die politischen Verwicklungen und verdeckten Operationen hätten großes Kino sein können, aber für meinen Geschmack blieb es oft zu kühl und zu verschachtelt, um wirklich mitzufiebern. Vielleicht lag’s am Erzähltempo, vielleicht an den vielen Zeitsprüngen – jedenfalls habe ich mich mehr durchgearbeitet, als dass ich mitgezogen wurde. Die Grundidee? Stark. Die Umsetzung? Für mich eher frostig.

4

Ein verwirrender, sehr toll geschriebener Agententhriller, der den Leser bis zum Schluss zweifeln lässt, ob Martin Odum, ein New Yorker Privatdetektiv (oder vielleicht doch nicht?), nur eine Person ist oder nicht, ob er verrückt oder einfach wahnsinnig gerissen ist. Dabei reist er einmal um die ganze Welt, was mir, neben den sehr geschickt eingebauten Wiederholungen, am besten gefallen hat, denn alle Hintergrundinformationen über geschichtliche Abläufe, Orte und Sprachen (z. B. die Zeichen eines polnischen Akzents im Russischen) wurden intensiv recherchiert. Einziger Grund, warum ich ein Sternchen abziehe, ist die unnötige, unrealistische Liebesgeschichte und Stellas plötzlich auftretende Inbeschlagnahme ihres Detektivs als Partner für "erotische" Telefonanrufe...und dann lässt sie sich mitten in dem ganzen Wirbel noch einen Zahn ausbessern und ein Tattoo stechen?!

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