Die Hüter der Siegel
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Beschreibung
Buchinformationen
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Geheimbünde, Dämonen, Engel und ein Auserwählter, das schmeckt!
4, 5 Sterne (Rezensionsexemplar) Ich freue mich immer, wenn ich Fantasybücher abseits von Trends entdecke. Wenn sie mich dann noch so mitnehmen, freue ich mich wie eine Schneekönigin. Inhalt: Gwin ist ein junger Novize, als er plötzlich zum "Siegelhüter" auserkoren wir, stellt sich seine Welt auf den Kopf. Mit einem Mal findet er sich in einem Mix aus Sagengestalten, Geheimbünden und Kräften, die er nicht ansatzweise ergründen kann wieder. Zu allem Überfluss jagt ihn die Kirche des heiligen Brieoch und nichts Geringeres als die Schöpfung selbst steht auf dem Spiel. Marcels Schreibstil hat mich im Handumdrehen in die Geschichte eintauchen lassen. Er ist einfach zu lesen, dennoch bildlich und an den richtigen Stellen poetisch. Er versteht es zu Beginn jeder Szene direkt die Atmosphäre zu transportieren. Die Dialoge sind unterhaltsam und schön zu lesen. Den Ausgangspunkt der Geschichte bildet ein Kloster. Die Struktur der Kirche, die Sagen und Geschichten, lehnen sich stark an den christlichen Glauben an. Ich finde das sehr clever gemacht, denn durch die Entfremdung kann der Autor in seiner Welt nach Lust und Laune Fantasyelemente ergänzen, der Leser versteht die Anspielungen aber dennoch. Geheime Siegel, Kirchenverschwörung, das alles gab mir totale Dan Brown Vibes, im weiteren Verlauf kamen dann die Fantasyelemente und die Heldenreise(n) dazu, gewürzt mit einem feinen Kampf am Ende. Das hat mich sehr glücklich gemacht. An manchen Stellen fühlte sich das Buch ein bisschen an, wie eine Rollenspiel-Kampagne à la DnD/ Baldurs Gate. Zwischendurch ein paar Sidequests, einen Bossfight etc. (Pax, einfach natural 20 bei Charisma gewürfelt.). Mir hat das sehr viel Spaß gemacht. Mit "nur" knapp über 500 Seiten handelt es sich hier um einen High-Fantasy Snack. Chapeau, dass es der Autor in dieser Zeit schafft sechs Charaktere und POVs unterzubringen. Die Stimme der Charaktere ist klar zu erkennen und auch die Motive nachvollziehbar. Insbesondere Mockel sorgt auch für den ein oder anderen Schmunzler. Spice gibt es in diesem Buch übrigens nicht und das wäre auch mehr als unpassend. Wo wir von Spice reden: Das Buch ist im Vajona Verlag erschienen, welchen ich eigentlich eher für Dark Romance auf dem Schirm hatte. Nach "Road of Bones" ist dies aber bereits der zweite sehr gute Fantasy Roman, aus dem Hause Vajona. Das Ende ist mitreißend und episch! Charaktere die über ihren Schatten springen und über sich hinaus wachsen, das mochte ich ebenfalls sehr. Das Buch ist beendet, es gäbe aber durchaus noch einen Anknüpfpunkt für weitere Geschichten aus diesem Universum, insofern werde ich Marcel definitiv auf dem Schirm behalten und das solltet ihr auch. Die 5 Sterne kann ich leider nicht ganz voll machen, es gibt einen Punkt im Buch, an dem sich die Gruppe etwas auflöst und die recht schnell in den einzelnen POVs abgehandelt wird. Hier hätte ich mir etwas mehr Raum gewünscht, aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau. Alles in allem, empfehle ich dieses Buch allen Fantasy Liebhabern die gerne in eine ganz andere Atmosphäre als üblich eintauchen möchten, die kurzweilig unterhalten werden wollen und trotzdem die volle Breitseite Plot abbekommen wollen und die sich freuen auch mal ein Buch ohne Spice zu lesen. Zum Schluss bleibt mir nur noch Marcel zu danken, dass er mich mit auf dieses Abenteuer genommen hat. Gerne wieder!
High Fantasy ohne Spice
Der Einstieg in das Buch die Hüter der Siegel viel mir sehr leicht, dies lag zum einen an dem schönen Schreibstil des Autoren als auch an meiner Vorfreude endlich wieder ein Fantasybuch ohne Romance und Spice zu lesen 😊 Die Vorkommnisse im Kloster nahm ich als sehr spannend war und auch wenn ich mit Gwin als Hauptcharakter nicht so warm geworden bin, so hat mich seine Geschichte und seine Entwicklung doch sehr interessiert. Natürlich kamen neben Gwin auch noch andere Charaktere vor und das ein oder andere magische Wesen. Besonders die Engel und somit auch die Geschichten um die Engel/Dämonen fand ich super gelungen. Zudem habe ich beim Lesen einige wirklich tolle Zitate gefunden, die ich mir direkt markieren musste. Jetzt fragt ihr euch sicher wieso gibt's dann nicht mehr Sterne ? Tja leider fand ich die Charaktere recht oberflächlich gehalten, mir hat da einiges an Tiefe gefehlt und auch der Erzählstil wurde für mich immer anstrengender, weil es nach ein paar Seiten immer wieder einen Perspektivenwechsel gab, somit viel es mir sehr schwer richtig in die Story einzutauchen. Super schade, da ich die Grundidee der Story wirklich super fand und ich mir auch vorstellen kann, dass diese Welt noch einige interessante Erzählungen für uns bereithalten wird. Ich empfehle dieses Buch trotzdem jedem der mal wieder eine gute alte Fantasystory lesen möchte und den der ständige Perspektivenwechsel nicht stört 🤗
High Fantasy ohne Spice
Rezensionsexemplar : Um was geht es... Es geht um Gwen einen jungen Burschen der als Kind in dem Kloster Sankt Horon abgegeben wurde. Bruder Thamos ist sein Mentor und eine Vaterfigur für den Jungen. Er und sein Freund Fielon belauschen heimlichen ein Waldphänomen und Gwen beginnt alles was ihm je gelehrt wurde, zu hinterfragen. Bruder Thamos steht auf der Lichtung und Fabelwesen erscheinen. Bei dem Besuch der Bußwächter, die das Siegel möchten, gerat alles auser Kontrolle. Denn Malwen füchtet aus seinem Turm und greift an. Im sterben liegend, übertragt Bruder Thomos im die Aufgabe als Hüter für eins der Siegel. Nur wurde das Ritual nicht zuende gebracht, da ein Teil noch Malwen trägt. Der eigentlich Hüter werden sollte, aber nicht mehr geeignet war. Thomos bittet Gwen, sich um Malwen zu kümmern und die Schriftrolle anzunehmen und zu flüchten. Er soll zu der Lichtung im Wald gehen, wo er ihn belauscht hat, dort wird ihnen geholfen. Das tun sie und ihre ungewollte, beschwerliche, aber notwendige Reise, die nach und nach von wertvollen Gefährten begleitet wird beginnt. Aus Feinden werden Freunde. Aus Aberglauben wird Realität. Mit Unterstützung von Mockel dem Zwerg und Pax dem Faun reisen sie nach Sil'kalla um zu versuchen das Ritual zu vollenden. Doch sie werden verfolgt und gejagt von der Kirche. Was ihnen alles passiert auf dieser Reise, lest ihr natürlich am besten selbst. Fazit: Ein magisch, episches High Fantasy Buch ohne Spice. Tolle Fantasywesen wie Feen Zwerge, Engel O begegnen wir im Buch. Vorallem Mockel liebe ich. Er ist einfach der Knaller. Für mich eine tolle Geschichte und auch die Zeitsprünge haben mir gefallen. Auf dieses Buch sollte man sich einlassen und es ist kein Buch für schnell mal nebenbei. Die Sprache wurde der Zeit angepasst, was mir absolut gefallen hat. Das einzige was mich etwas aus dem Konzept gebracht hat waren die vielen Charaktere. Ansonsten ein richtig gelungenes Buch.
Die Kraft, die eigenen Wünsche zu verwehren - für andere
In dem High-Fantasy-Roman von Marcel Weiher begleiten wir Gwin, einen jungen, strebsamen Mönch, dabei, wie er nach dem heimlichen Belauschen eines Waldphänomens alles, was ihm je gelehrt wurde, zu hinterfragen beginnt. Machenschaften und Intrigen treten ans Licht und lassen den angehenden Hüter an allem zweifeln, woran er je glaubte. Gejagt von der Kirche, die nur ihre Wahrheit in dieser Welt zulässt, begibt er sich auf eine ungewollte, beschwerliche, aber notwendige Reise, die nach und nach von wertvollen Gefährten begleitet wird. Aus Feinden werden Freunde - aus Aberglauben wird Realität. Was mir in dieser Konstellation sehr gut gefallen hat, ist, dass ich zuerst dachte, Gwin wäre der Hauptcharakter. Für mein Empfinden war das jedoch nicht so, denn sehr viele Charaktere tauchen auf, und alle spielen eine wichtige Rolle. Jeder einzelne ist essenziell für das große Ganze. Jeder von ihnen ist sehr durchdacht und hat seine ganz persönlichen Eigenschaften, die immer wieder hervortreten. Obwohl wirklich viele Namen auf dem Papier erscheinen, ist es Marcel gelungen, dass ich durchgehend den Überblick behalten konnte - wer wie wo mit wem (oder auch mit wem nicht). Des Weiteren möchte ich unbedingt betonen, wie unglaublich passend die bildhafte Sprache an die dortige Zeit gewählt wurde. Ich konnte mich so gut hineinversetzen, dass ich mich selbst wiedergefunden habe, als meine Uromi mir Geschichten erzählte - so wie es Mockel bei Gwin tat. Ich habe die Aufrichtigkeit gespürt, die Begeisterung, die Furcht - die Wärme. Besonders fand ich auch, dass ich mit sämtlichen Wendungen nicht gerechnet habe, obwohl ich mich anfangs sehr wohl dabei ertappt habe zu denken: „Na, das wird doch so und so ausgehen“ - Denkste. Meine persönlichen Lieblinge, die sich am Ende herauskristallisiert haben, sind tatsächlich Gilbert, Micha und Mockel. Warum das so ist, das überlasse ich euch, herauszufinden.
Episch wäre noch untertrieben für dieses Werk!
Ich habe schon lange nicht mehr ein so tolles klassisches Fantasy-Abenteuer gelesen. Marcel Wordbuilding ist gewaltig. Die Welt, die er erschaffen hat, ist so riesig, dass sie einfach nicht in 1 Band passt und das Buch deswegen auch echt eine Fortsetzung braucht. Es gibt unglaublich viele Fantasywesen, Engel, Feen, Zwerge,... und eine echt toll ausgebaute Geschichte. Ich hätte es ja gerne verfilmt in einer Serie. Ich sehe hier Herr der Ringe, ich sehe hier Game of Thrones. Eine wirklich geile Fantasy! Bei den vielen Charakteren war es leider manchmal schwer zu folgen, da die POVs auch zu verschiedenen Charakteren springen. Ich hätte mir weniger POVs gewünscht und dafür mehr Bände :D Die Story wird eigentlich sehr ausgiebig und linear erzählt, deswegen waren die Zeitsprünge in der hinteren Hälfte ein wenig plötzlich und überraschend. Was der Autor aber auf jeden Fall grandios hinbekommen hat, war die Charakterentwicklung. Also wirklich. Obwohl es viele Charaktere gibt, fühlt man mit jedem einzelnen mit und kann sie gut verstehen. Das gefiel mir echt besonders gut. Die Charaktere musste man einfach in sein Herz schließen. Es ist kein Buch für zwischendurch, auf so eine epische Fantasy muss man sich einlassen, wenn man dies aber tut, wird man einer magischen Story belohnt, die Lust auf mehr macht! Wollen wir hoffen, dass noch folgt, um die hinterbliebenen Fragen zu klären.. ;)

Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Geheimbünde, Dämonen, Engel und ein Auserwählter, das schmeckt!
4, 5 Sterne (Rezensionsexemplar) Ich freue mich immer, wenn ich Fantasybücher abseits von Trends entdecke. Wenn sie mich dann noch so mitnehmen, freue ich mich wie eine Schneekönigin. Inhalt: Gwin ist ein junger Novize, als er plötzlich zum "Siegelhüter" auserkoren wir, stellt sich seine Welt auf den Kopf. Mit einem Mal findet er sich in einem Mix aus Sagengestalten, Geheimbünden und Kräften, die er nicht ansatzweise ergründen kann wieder. Zu allem Überfluss jagt ihn die Kirche des heiligen Brieoch und nichts Geringeres als die Schöpfung selbst steht auf dem Spiel. Marcels Schreibstil hat mich im Handumdrehen in die Geschichte eintauchen lassen. Er ist einfach zu lesen, dennoch bildlich und an den richtigen Stellen poetisch. Er versteht es zu Beginn jeder Szene direkt die Atmosphäre zu transportieren. Die Dialoge sind unterhaltsam und schön zu lesen. Den Ausgangspunkt der Geschichte bildet ein Kloster. Die Struktur der Kirche, die Sagen und Geschichten, lehnen sich stark an den christlichen Glauben an. Ich finde das sehr clever gemacht, denn durch die Entfremdung kann der Autor in seiner Welt nach Lust und Laune Fantasyelemente ergänzen, der Leser versteht die Anspielungen aber dennoch. Geheime Siegel, Kirchenverschwörung, das alles gab mir totale Dan Brown Vibes, im weiteren Verlauf kamen dann die Fantasyelemente und die Heldenreise(n) dazu, gewürzt mit einem feinen Kampf am Ende. Das hat mich sehr glücklich gemacht. An manchen Stellen fühlte sich das Buch ein bisschen an, wie eine Rollenspiel-Kampagne à la DnD/ Baldurs Gate. Zwischendurch ein paar Sidequests, einen Bossfight etc. (Pax, einfach natural 20 bei Charisma gewürfelt.). Mir hat das sehr viel Spaß gemacht. Mit "nur" knapp über 500 Seiten handelt es sich hier um einen High-Fantasy Snack. Chapeau, dass es der Autor in dieser Zeit schafft sechs Charaktere und POVs unterzubringen. Die Stimme der Charaktere ist klar zu erkennen und auch die Motive nachvollziehbar. Insbesondere Mockel sorgt auch für den ein oder anderen Schmunzler. Spice gibt es in diesem Buch übrigens nicht und das wäre auch mehr als unpassend. Wo wir von Spice reden: Das Buch ist im Vajona Verlag erschienen, welchen ich eigentlich eher für Dark Romance auf dem Schirm hatte. Nach "Road of Bones" ist dies aber bereits der zweite sehr gute Fantasy Roman, aus dem Hause Vajona. Das Ende ist mitreißend und episch! Charaktere die über ihren Schatten springen und über sich hinaus wachsen, das mochte ich ebenfalls sehr. Das Buch ist beendet, es gäbe aber durchaus noch einen Anknüpfpunkt für weitere Geschichten aus diesem Universum, insofern werde ich Marcel definitiv auf dem Schirm behalten und das solltet ihr auch. Die 5 Sterne kann ich leider nicht ganz voll machen, es gibt einen Punkt im Buch, an dem sich die Gruppe etwas auflöst und die recht schnell in den einzelnen POVs abgehandelt wird. Hier hätte ich mir etwas mehr Raum gewünscht, aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau. Alles in allem, empfehle ich dieses Buch allen Fantasy Liebhabern die gerne in eine ganz andere Atmosphäre als üblich eintauchen möchten, die kurzweilig unterhalten werden wollen und trotzdem die volle Breitseite Plot abbekommen wollen und die sich freuen auch mal ein Buch ohne Spice zu lesen. Zum Schluss bleibt mir nur noch Marcel zu danken, dass er mich mit auf dieses Abenteuer genommen hat. Gerne wieder!
High Fantasy ohne Spice
Der Einstieg in das Buch die Hüter der Siegel viel mir sehr leicht, dies lag zum einen an dem schönen Schreibstil des Autoren als auch an meiner Vorfreude endlich wieder ein Fantasybuch ohne Romance und Spice zu lesen 😊 Die Vorkommnisse im Kloster nahm ich als sehr spannend war und auch wenn ich mit Gwin als Hauptcharakter nicht so warm geworden bin, so hat mich seine Geschichte und seine Entwicklung doch sehr interessiert. Natürlich kamen neben Gwin auch noch andere Charaktere vor und das ein oder andere magische Wesen. Besonders die Engel und somit auch die Geschichten um die Engel/Dämonen fand ich super gelungen. Zudem habe ich beim Lesen einige wirklich tolle Zitate gefunden, die ich mir direkt markieren musste. Jetzt fragt ihr euch sicher wieso gibt's dann nicht mehr Sterne ? Tja leider fand ich die Charaktere recht oberflächlich gehalten, mir hat da einiges an Tiefe gefehlt und auch der Erzählstil wurde für mich immer anstrengender, weil es nach ein paar Seiten immer wieder einen Perspektivenwechsel gab, somit viel es mir sehr schwer richtig in die Story einzutauchen. Super schade, da ich die Grundidee der Story wirklich super fand und ich mir auch vorstellen kann, dass diese Welt noch einige interessante Erzählungen für uns bereithalten wird. Ich empfehle dieses Buch trotzdem jedem der mal wieder eine gute alte Fantasystory lesen möchte und den der ständige Perspektivenwechsel nicht stört 🤗
High Fantasy ohne Spice
Rezensionsexemplar : Um was geht es... Es geht um Gwen einen jungen Burschen der als Kind in dem Kloster Sankt Horon abgegeben wurde. Bruder Thamos ist sein Mentor und eine Vaterfigur für den Jungen. Er und sein Freund Fielon belauschen heimlichen ein Waldphänomen und Gwen beginnt alles was ihm je gelehrt wurde, zu hinterfragen. Bruder Thamos steht auf der Lichtung und Fabelwesen erscheinen. Bei dem Besuch der Bußwächter, die das Siegel möchten, gerat alles auser Kontrolle. Denn Malwen füchtet aus seinem Turm und greift an. Im sterben liegend, übertragt Bruder Thomos im die Aufgabe als Hüter für eins der Siegel. Nur wurde das Ritual nicht zuende gebracht, da ein Teil noch Malwen trägt. Der eigentlich Hüter werden sollte, aber nicht mehr geeignet war. Thomos bittet Gwen, sich um Malwen zu kümmern und die Schriftrolle anzunehmen und zu flüchten. Er soll zu der Lichtung im Wald gehen, wo er ihn belauscht hat, dort wird ihnen geholfen. Das tun sie und ihre ungewollte, beschwerliche, aber notwendige Reise, die nach und nach von wertvollen Gefährten begleitet wird beginnt. Aus Feinden werden Freunde. Aus Aberglauben wird Realität. Mit Unterstützung von Mockel dem Zwerg und Pax dem Faun reisen sie nach Sil'kalla um zu versuchen das Ritual zu vollenden. Doch sie werden verfolgt und gejagt von der Kirche. Was ihnen alles passiert auf dieser Reise, lest ihr natürlich am besten selbst. Fazit: Ein magisch, episches High Fantasy Buch ohne Spice. Tolle Fantasywesen wie Feen Zwerge, Engel O begegnen wir im Buch. Vorallem Mockel liebe ich. Er ist einfach der Knaller. Für mich eine tolle Geschichte und auch die Zeitsprünge haben mir gefallen. Auf dieses Buch sollte man sich einlassen und es ist kein Buch für schnell mal nebenbei. Die Sprache wurde der Zeit angepasst, was mir absolut gefallen hat. Das einzige was mich etwas aus dem Konzept gebracht hat waren die vielen Charaktere. Ansonsten ein richtig gelungenes Buch.
Die Kraft, die eigenen Wünsche zu verwehren - für andere
In dem High-Fantasy-Roman von Marcel Weiher begleiten wir Gwin, einen jungen, strebsamen Mönch, dabei, wie er nach dem heimlichen Belauschen eines Waldphänomens alles, was ihm je gelehrt wurde, zu hinterfragen beginnt. Machenschaften und Intrigen treten ans Licht und lassen den angehenden Hüter an allem zweifeln, woran er je glaubte. Gejagt von der Kirche, die nur ihre Wahrheit in dieser Welt zulässt, begibt er sich auf eine ungewollte, beschwerliche, aber notwendige Reise, die nach und nach von wertvollen Gefährten begleitet wird. Aus Feinden werden Freunde - aus Aberglauben wird Realität. Was mir in dieser Konstellation sehr gut gefallen hat, ist, dass ich zuerst dachte, Gwin wäre der Hauptcharakter. Für mein Empfinden war das jedoch nicht so, denn sehr viele Charaktere tauchen auf, und alle spielen eine wichtige Rolle. Jeder einzelne ist essenziell für das große Ganze. Jeder von ihnen ist sehr durchdacht und hat seine ganz persönlichen Eigenschaften, die immer wieder hervortreten. Obwohl wirklich viele Namen auf dem Papier erscheinen, ist es Marcel gelungen, dass ich durchgehend den Überblick behalten konnte - wer wie wo mit wem (oder auch mit wem nicht). Des Weiteren möchte ich unbedingt betonen, wie unglaublich passend die bildhafte Sprache an die dortige Zeit gewählt wurde. Ich konnte mich so gut hineinversetzen, dass ich mich selbst wiedergefunden habe, als meine Uromi mir Geschichten erzählte - so wie es Mockel bei Gwin tat. Ich habe die Aufrichtigkeit gespürt, die Begeisterung, die Furcht - die Wärme. Besonders fand ich auch, dass ich mit sämtlichen Wendungen nicht gerechnet habe, obwohl ich mich anfangs sehr wohl dabei ertappt habe zu denken: „Na, das wird doch so und so ausgehen“ - Denkste. Meine persönlichen Lieblinge, die sich am Ende herauskristallisiert haben, sind tatsächlich Gilbert, Micha und Mockel. Warum das so ist, das überlasse ich euch, herauszufinden.
Episch wäre noch untertrieben für dieses Werk!
Ich habe schon lange nicht mehr ein so tolles klassisches Fantasy-Abenteuer gelesen. Marcel Wordbuilding ist gewaltig. Die Welt, die er erschaffen hat, ist so riesig, dass sie einfach nicht in 1 Band passt und das Buch deswegen auch echt eine Fortsetzung braucht. Es gibt unglaublich viele Fantasywesen, Engel, Feen, Zwerge,... und eine echt toll ausgebaute Geschichte. Ich hätte es ja gerne verfilmt in einer Serie. Ich sehe hier Herr der Ringe, ich sehe hier Game of Thrones. Eine wirklich geile Fantasy! Bei den vielen Charakteren war es leider manchmal schwer zu folgen, da die POVs auch zu verschiedenen Charakteren springen. Ich hätte mir weniger POVs gewünscht und dafür mehr Bände :D Die Story wird eigentlich sehr ausgiebig und linear erzählt, deswegen waren die Zeitsprünge in der hinteren Hälfte ein wenig plötzlich und überraschend. Was der Autor aber auf jeden Fall grandios hinbekommen hat, war die Charakterentwicklung. Also wirklich. Obwohl es viele Charaktere gibt, fühlt man mit jedem einzelnen mit und kann sie gut verstehen. Das gefiel mir echt besonders gut. Die Charaktere musste man einfach in sein Herz schließen. Es ist kein Buch für zwischendurch, auf so eine epische Fantasy muss man sich einlassen, wenn man dies aber tut, wird man einer magischen Story belohnt, die Lust auf mehr macht! Wollen wir hoffen, dass noch folgt, um die hinterbliebenen Fragen zu klären.. ;)









