Die Hexe von Paris

Die Hexe von Paris

Taschenbuch
3.811
VoisinHistorischer RomanAshburyOrakel

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Beschreibung

Pompöse Pracht am Hofe Ludwigs XIV., Raub und Betrug in den schmutzigen Straßen der Stadt: Paris im 17. Jahrhundert ist ein Ort der krassen Gegensätze. Um die Gunst der Einflussreichen zu erlangen, ist jedes Mittel recht und so blüht das Geschäft für Hexen und Magier, Wahrsagerinnen und Giftmischer. In diese illustre Gesellschaft gerät die 15-jährige Geneviève, die von der Schattenkönigin Cathérine Montvoisin persönlich zur Hexe ausgebildet wird und es bis an den Hof des Königs schafft.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
16.90 €

Beiträge

2
Alle
4

Gut geschriebenes Zeitzeugnis

Die Geschichte der missgebildeten Genevieve ist so realitätsnah wie faszinierend, fürchterlich (die Zeit und die Art und Weise, wie mit Menschen umgegangen wird), und zugleich unwiderstehlich. Genevieve wird aus ihrem Elternhaus verstoßen, nachdem der Tod ihres Vaters nicht den erhofften Geldsegen bringt. Wegen ihrer Gabe, die Zukunft in Wassergläsern zu sehen, wird La Voisin, die größte Hexe von Paris auf sie aufmerksam und nimmt sie unter ihre düstere Fittiche. Genevieve liest für die ganz Großen, sogar Ludwig den 14. in Person, was sie in große Schwierigkeiten bringt. Am Ende findet sie Glück und Liebe, aber da möchte ich nicht zu viel verraten. Klasse Buch aus einer krassen Zeit. Empfehle ich gern weiter!

2

Es war ganz nett, aber es gibt deutlich bessere historische Unterhaltungsromane. Die Gedanken der Protagonistin waren nicht so ganz nachvollziehbar. Einerseits verachtet sie Mode, Kosmetik und Frauen die nur daran denken wie sie Männern gefallen können. Andererseits will sie dann plötzlich genau dasselbe tun, schöne Kleider anziehen um ihrem Schwarm zu gefallen. Das war einfach nicht nachvollziehbar, es gab keinen emotionalen Übergang oder eine Erklärung der Autorin. Warum sie sich überhaupt in diesen Lackaffen verliebt hat, blieb auch im Dunkeln. Ich habe das Buch ca. bis zur Hälfte gelesen und dann abgebrochen. Es war nicht schlecht und zwischendrin als Unterhaltung ganz gut geeignet, nur für meinen Geschmack einfach nicht das richtige. Wenn ich anspruchslose Unterhaltung möchte lese ich doch lieber einen Sci-Fi oder Horrorgroschenroman oder eben einen anderen historischen Roman.

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