Die Hebamme von Auschwitz

Die Hebamme von Auschwitz

Paperback
4.97

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Beschreibung

Eine Hebamme, ein Konzentrationslager, und der Mut, Hoffnung zu säen, wo es keine geben sollte. Ana Kaminskis Geschichte zeigt, wie Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Zeit überleben kann.

Lodz, 1939: Die deutsche Besetzung Polens verändert alles, auch für die Hebamme Ana Kaminski und die jüdische Krankenschwester Ester Pasternak. Beide kämpfen um das Überleben ihrer Familien. Als sie schließlich nach Auschwitz deportiert werden, müssen sie sich einer grausamen Realität stellen: Neugeborene sollen getötet oder für das Lebensborn-Programm der SS verschleppt werden. Doch Ana und Ester leisten Widerstand. Heimlich tätowieren sie Babys mit den Häftlingsnummern ihrer Mütter, um ihre Identität zu bewahren – ein gefährlicher Akt der Hoffnung und Menschlichkeit inmitten des Grauens.

Für Leser:innen von Heather Morris und Lea Kampe: Eine bewegende Hommage an die stillen Heldinnen, die in den dunkelsten Stunden der Geschichte für das Leben kämpften.

Dieser Roman beruht auf der wahren Geschichte der polnischen Hebamme Stanisława Leszczyńska (1896–1974). Sie begleitete im KZ Auschwitz über 3.000 Geburten, und trotz der schrecklichen Bedingungen starben unter ihrer Betreuung weder Mütter noch Kinder während der Geburt. Ihr Mut, sich gegen unmenschliche Befehle zu stellen, rettete Leben und inspiriert noch immer. Nach dem Krieg berichtete Stanisława Leszczyńska über ihre Erlebnisse und gilt heute als Symbol für Mitmenschlichkeit, Mut und Zivilcourage in einer Zeit größter Unmenschlichkeit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
464
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Anna Stuart träumte schon als Kind vom Schreiben und verwirklichte sich diesen Traum nach einem Geschichtsstudium in Cambridge. Heute begeistert die Autorin mit historischen Romanen, die Mut, Stärke und die Kraft der Frauen in den Mittelpunkt rücken.

Beiträge

4
Alle
4.5

Eine Hebamme, ein Konzentrationslager, und der Mut, Hoffnung zu säen, wo es keine geben sollte.

⭐⭐⭐⭐✨ (4,5/5 Sterne) 📖 Es gibt Bücher über den Zweiten Weltkrieg, die berühren. Und dann gibt es Bücher, die einen bis ins Mark erschüttern. Die Hebamme von Auschwitz gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie. Obwohl ich bereits viele historische Romane gelesen habe, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielen, hat mich dieses Buch auf eine Weise getroffen, wie es nur wenige zuvor geschafft haben. Immer wieder musste ich das Hörbuch pausieren, weil die geschilderten Ereignisse kaum zu ertragen waren. Die Autorin schafft es, das Grauen von Auschwitz so eindringlich und lebendig zu beschreiben, dass man als Leser das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu stehen. Viele Szenen haben mich tief bewegt und nicht selten standen mir die Tränen in den Augen. 😢 💔 Besonders die Schicksale der schwangeren Frauen und ihrer Neugeborenen haben mich emotional an meine Grenzen gebracht. Zu lesen, wie Müttern ihre Kinder unmittelbar nach der Geburt entrissen wurden, noch bevor sie ihre Babys überhaupt richtig in den Armen halten konnten, war kaum auszuhalten. Die Vorstellung, dass die Neugeborenen entweder ermordet oder für das Lebensborn-Programm der SS verschleppt wurden, um sie in sogenannten „arischen“ Familien zu germanisieren, hat mich regelrecht krank gemacht. Gerade weil diese Verbrechen auf historischen Tatsachen beruhen, entfaltet die Geschichte eine erschütternde Wucht, die noch lange nach dem letzten Kapitel nachhallt. ✨ Trotz, oder vielleicht gerade wegen dieser schonungslosen Darstellung hat mich der Roman vollkommen begeistert. Das liegt zum einen am großartigen Schreibstil von Anna Stuart, der fesselnd, emotional und gleichzeitig respektvoll mit der historischen Thematik umgeht. Zum anderen hat die Hörbuchsprecherin einen hervorragenden Job gemacht und den Figuren zusätzlich Leben eingehaucht. 🎧 ❤️ Vor allem aber waren es die Protagonistinnen, die mich tief beeindruckt haben. Ana und Ester werden für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Das Schicksal hat sie an einen der grausamsten Orte der Menschheitsgeschichte geführt, doch sie verlieren weder ihre Menschlichkeit noch ihren Mut. Ihre Freundschaft, ihre Entschlossenheit und ihr Zusammenhalt geben ihnen die Kraft, Widerstand zu leisten und Hoffnung zu bewahren, wo eigentlich keine mehr existieren dürfte. Die heimlichen Tätowierungen der Häftlingsnummern auf den Babys sind ein bewegendes Symbol dafür, dass selbst in den dunkelsten Zeiten Menschen den Mut finden können, das Richtige zu tun. 🕊️ 👩‍🍼 Besonders beeindruckend ist, dass der Roman auf der wahren Geschichte der polnischen Hebamme Stanisława Leszczyńska basiert. Ihr außergewöhnlicher Mut und ihr unerschütterlicher Wille, Leben zu schützen, verleihen der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und machen sie noch eindringlicher. 📚 Die Hebamme von Auschwitz ist kein leichtes Buch. Es fordert seine Leser emotional heraus und enthält Szenen, die nur schwer zu ertragen sind. Wer jedoch historische Romane schätzt und bereit ist, sich mit den dunkelsten Kapiteln der Geschichte auseinanderzusetzen, wird hier eine bewegende, erschütternde und gleichzeitig hoffnungsvolle Geschichte finden, die man nicht so schnell vergisst. ⭐ Für Fans historischer Romane ist dieses Buch eine absolute Empfehlung – vorausgesetzt, man bringt die nötige emotionale Belastbarkeit mit. ⭐⭐⭐⭐✨ 4,5 von 5 Sternen

Eine Hebamme, ein Konzentrationslager, und der Mut, Hoffnung zu säen, wo es keine geben sollte.
5

Ein erschreckender Bericht über die menschliche Grausamkeit und über die Macht der Liebe

5

Ein gutes Buch, welches auch sehr gut in der Schule durchgenommen werden könnte/ sollte

5

6⭐️

Wenn ich nur 6⭐️ geben könnte! Dieses Buch hat mich geprägt, man lernt zu schätzen was man eigentlich hat. Ich hab geweint, getrauert und hatte Gänsehaut. Kann das Buch nur weiterempfehlen!

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