Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen
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Beschreibung
Das mitreißende Finale der Glücksfrauen-Saga
Deutschland, 1938: Nachdem ihre Freundin Luise Deutschland bereits verlassen hat und auch Maria weg will, stützt Anni Graf sich mehr und mehr auf ihren Verlobten Siegfried. Doch je strenger der Würgegriff der Nazis wird, umso weniger kann Anni die Augen vor der Wahrheit verschließen. Ein schrecklicher Betrug führt schließlich dazu, dass auch sie Hals über Kopf flüchten muss ...
Tansania 2024: Das Testament ihrer Großmutter Luise hat June und Sandra nach Tansania geführt. Hier finden sie Annis Enkelin Wendy und erfahren endlich mehr über Annis Flucht und die Gründung ihrer erfolgreichen Rosenfarm, die heute von Wendy geführt wird. Doch können die drei jungen Frauen auch herausfinden, welche Schuld Luise vor so vielen Jahren auf sich geladen hat, und werden sie die Wunden von damals heilen können?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Claire ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie Romane und hat sich damit in die Herzen von vielen Leserinnen und Bloggerinnen geschrieben und eine große Social–Media–Fanbase aufgebaut. Die Autorin lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Berlin.
Beiträge
Das Geheimnis der Rosen ist der Abschlussband dieser bewegenden Romanreihe. Man kann durchaus quer in die Reihe einsteigen, ich empfehle aber eher, der Reihe nach zu lesen. Es geht um drei junge Frauen (beste Freundinnen), die im zweiten Weltkrieg emigriert sind, um den Gräuel des Naziregiems zu entfliehen. Louise (Band 1) hinterlässt ihrer Enkelin June in ihrem Testament die Aufgabe, Marie und Anni bzw. deren Nachkommen zu finden, um eine alte Schuld zu begleichen. Nachdem sich June und Sandra (Marias Enkelin) gefunden haben, führt sie ihre Recherche nach Tansania zu Annis Enkelin Wendy. Es gibt wieder zwei Erzählstränge, einmal in der Vergangenheit ab 1938 aus Sicht von Anni und einmal in der Gegenwart in Tansania aus Wendys Sicht. Der Schreibstil ist wie gewohnt mitreißend und ich bin wieder schnell in die Geschichte hineingekommen. Annis Part ist absolut fesselnd. Sie ist mit Siegfried (arbeitet bei der Gestapo) verlobt und glaubt immer noch, dass er Gutes verrichten kann. Ihre Naivität bringt sie in ziemliche Bedrängnis und nach dramatischen Erlebnissen schlägt sie einen völlig anderen Weg ein. Anne Claire hat hier ein interessantes Thema aufgenommen, dass ich wegen der Spoilergefahr nicht näher benennen möchte. Am Ende führt es Anni nach Tansania. Wie es ihr dort erging, lest am besten selbst. Tansania als Exilland ist ganz wunderbar beschrieben, die Gegebenheiten vor Ort, die Rosenfarm sind sehr interessant. Am Ende schließt sich der Kreis um Louise, Maria und Anni. Es ist unfassbar, wieviel Leid sie erfahren mussten und trotzdem sind sie ihren Weg gegangen. Mir hat der Abschluss sehr gefallen und ich schließe das Buch mit einem weinenden und lachenden Auge. Ich empfehle den Roman oder vielmehr die komplette Reihe sehr gerne weiter.
man kann sich die Frage stellen, warum ich auch das 3. Buch lesen musste, wenn mich Band 1 und 2 schon nicht überzeugt haben?! Ja nun, ich wollte ja dann doch wissen, was genau Luise verbrochen hat, dass sie jahrzehntelang von Schuldgefühlen geplagt wurde. Turn‘s out: hat sich nicht gelohnt. Also wie man 3 Bücher mit exakt der selben Storyline verfassen kann und immer nur das Kernthema ändert… ich weiß ja nicht. Und wie man jeder der drei Frauen immer nach dem gleichen Schema eine Liebesgeschichte auf den Leib klatschen kann…und zufällig bei allen dann das Happy End am Ende winkt….ich weiß ja nicht. Also leider muss ich sagen, nett gedacht- nicht gut gemacht. Für mich leider keine schöne Trilogie.
Ein fesselnder Abschluss der Glücksfrauen -Trilogie
In dem mitreißenden Finale der Glücksfrauen Trilogie geht es in der Vergangenheit 1938 um Anni Graf. Ihr großer Traum ist es endlich ihren Verlobten zu heiraten, der für die Gestapo arbeitet. Doch bald erkennt sie das wahre Gesicht ihres Verlobten. Ein schrecklicher Verrat öffnet ihr die Augen, und wie ihre Freundinnen Luise und Maria sieht sie keinen anderen Ausweg als die Flucht aus Deutschland. Tansania, 2024: Aufgrund des Testaments von Junes Großmutter Luise reisen June und Sandra nach Afrika. Dort treffen sie auf Annis Enkelin Wendy, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Antworten aus der Vergangenheit. Ich war sofort wieder von der fesselnden Geschichte gefangen. Da die Bücher aufeinander aufbauen, empfehle ich, die Trilogie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Autorin verknüpft geschickt zwei Zeitebenen. Annis Schicksal während des Zweiten Weltkriegs und die Gegenwart, in der Wendy, Sandra und June versuchen herauszufinden, welche Schuld Junes Großmutter Luise damals auf sich geladen hatte. Die gekonnte Recherche der Autorin liefert spannende Einblicke sowohl in das Leben in Tansania als auch in die düstere Geschichte Deutschlands. Das Buch fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders beeindruckt hat mich die atmosphärische Darstellung der Rosenfarm in Afrika. Zusätzlich fand ich die Haupt- und Nebenfiguren durchweg sympathisch. Mit Anni habe ich besonders mitgefühlt – ihre grausamen Erlebnisse haben mich tief bewegt. Der Roman bietet eine gelungene Mischung aus Drama und Spannung dabei ist die Geschichte überzeugend konstruiert und wirkt auch sehr authentisch. Richtig gut gefallen hat mir die entstehende enge Freundschaft der Enkelinnen. Ich habe alle drei Bände der Glücksfrauen-Reihe mit großer Begeisterung gelesen und finde es genial, wie die Schicksale von Anni, Luise und Marie miteinander verwoben wurden. Leider heißt es nun Abschied nehmen von dieser fesselden Trilogie. Auch von diesem Teil gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

Da hatte ich ihn bekommen, den dritten Band der Glücksfrauen. Dargestellt werden in dieser Trilogie nacheinander die Geschichten von den Freundinnen Luise, Maria und Anni, auf deren Spuren sich die jeweiligen Enkelinnen June, Sarah und Wendy begeben. Dabei wird immer in zwei Strängen zum einen das Leben der Großmütter im und nach dem 2. Weltkrieg und dann deren Enkelinnen in der jetzigen Zeit erzählt. Die ersten beiden Bände waren relativ unterhaltsam und flüssig zu lesen. Aber es blieb auch am Ende des 2. Bandes mindestens noch eine Frage offen. Die Geschichte von Anni fand ich allerdings immer unglaubwürdiger. So ein naives Mädchen wird Doppelagentin? Es ist ja wirklich interessant, von echten Doppelagentinnen im 2. Weltkrieg zu lesen, aber hier war die Umsetzung einfach sehr schwach. Natürlich hat auch die Enkelin von Anni einen Mann fürs Leben gefunden. Die Auflösung der Rätsel war absolut unspektakulär und unspannend. Schade. Für das nette Cover gibt's dann von mir die 2 Sterne.
Warmherziger Abschluss einer Familiensaga mit exotischer Atmosphäre – auch als Quereinstieg gut lesbar
Eine Rosenfarm in Tansania und ein Geheimnis aus dem Berlin von 1938 Deutschland, 1938: Während ihre beste Freundin Luise Deutschland schon längst den Rücken gekehrt hat und auch Maria mit dem Gedanken an Flucht spielt, klammert sich Anni Graf immer mehr an ihren Verlobten Siegfried. Sie will einfach nicht wahrhaben, was unter den Nazis täglich schlimmer wird. Doch ein unfassbarer Betrug zwingt schließlich auch Anni dazu, Hals über Kopf zu fliehen, um ihr Leben zu kämpfen und ein völlig neues Kapitel zu beginnen. Tansania, 2024: Wendy führt die Rosenfarm ihrer verstorbenen Großmutter Anni in Tansania. June und Sandra, die Enkeltöchter von Luise und Maria, den damaligen besten Freundinnen Annis, sind ihrer Spur bis nach Tansania gefolgt. Luise hat ihnen ein Testament hinterlassen, doch zuvor müssen sie ein Geheimnis lüften, das ihre Großmutter bis zu ihrem Tod gehütet hat. Können die drei jungen Frauen herausfinden, welche Schuld Luise damals auf sich geladen hat, und die Wunden der Vergangenheit endlich heilen? Ehrliche Sache vorweg: Ich bin direkt mit Band 3 in die Glücksfrauen-Saga eingestiegen, ohne die ersten beiden Bände zu kennen. Das war nicht ideal, aber definitiv machbar. Anna Claire fasst die wichtigsten Ereignisse der Vorgängerbände geschickt zusammen, sodass man auch als Quereinsteigerin reinkommt. Trotzdem hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, in eine laufende Konversation hineinzukommen, in der ich nicht alle Anspielungen verstehe. Mein klarer Tipp: Wenn du die Trilogie wirklich genießen willst, lies sie chronologisch. Die Freundschaftsgeschichte von Luise, Maria und Anni baut über drei Bände auf, und die emotionalen Höhepunkte des Finales wirken vermutlich noch stärker, wenn man die Vorgeschichte kennt. Wer aber wie ich nur Lust auf den Abschlussband hat, kann auch direkt einsteigen und bekommt eine in sich geschlossene Geschichte. Anna Claire, das Pseudonym von Anja Saskia Beyer, hauptberuflich Drehbuchautorin, schreibt warmherzig, flüssig und mit einem feinen Gespür für emotionale Atmosphäre. Ihr Stil ist angenehm zugänglich, ohne dabei flach zu werden. Man merkt das dramaturgische Handwerk: Die Kapitel haben einen guten Rhythmus, die Wechsel zwischen den Zeitebenen sind gut gesetzt, und die Spannung wird konsequent aufrechterhalten. Was ich besonders schätze: Die historischen Details der 1938er-Berliner Stränge sind sorgfältig recherchiert. Anna Claire vermittelt das beklemmende Gefühl jener Zeit – das schleichende Begreifen, die Verharmlosung, das späte Aufwachen, ohne ins moralisierende Pathos zu kippen. Das ist nicht selbstverständlich bei Familiensagas, die in der NS-Zeit spielen. Der Wechsel zwischen Berlin 1938 und Tansania 2024 ist das strukturelle Herzstück des Romans und funktioniert hervorragend. Anna Claire verwebt beide Zeitebenen geschickt: Die Geheimnisse der Vergangenheit werden Stück für Stück enthüllt, parallel zur Suche von June, Sandra und Wendy in der Gegenwart. Diese doppelte Erzählung sorgt für konstanten Sog – man will wissen, wie Annis Geschichte ausgeht, und gleichzeitig, was die drei jungen Frauen herausfinden. Besonders eindrucksvoll fand ich die Rückblenden zu Anni Graf. Ihre Charakterentwicklung vom naiven Mädchen, das die Augen vor der Wirklichkeit verschließen will, zur Frau, die fliehen und sich in einem fremden Land völlig neu erfinden muss, ist die stärkste Figurenentwicklung des Romans. Das hat mich emotional richtig gepackt. Das exotische Setting ist für mich ein echtes Highlight des Buches. Eine Rosenfarm in Tansania, die ausschließlich von Frauen bewirtschaftet wird – das ist nicht nur ein origineller Schauplatz, sondern auch ein starkes Symbol. Anna Claire beschreibt die Atmosphäre so dicht und sinnlich, dass man die Rosen fast riechen kann. Die warme Tansania-Luft, die endlosen Rosenfelder, die Gemeinschaft der Frauen – all das schafft eine besondere Stimmung, die den Roman aus dem üblichen Familiensaga-Rahmen heraushebt. Was mir besonders gefallen hat: Wie Anni nach ihrer Flucht in Tansania nicht nur überlebt, sondern eine eigene Welt aufbaut. Die Rosenfarm wird zum Symbol für Resilienz, Neuanfang und weibliche Stärke. Genau diese Botschaft – aus den Trümmern der Vergangenheit etwas Schönes wachsen lassen – zieht sich kraftvoll durch das ganze Buch. Auf der Gegenwartsebene begegnen wir den drei Enkelinnen: June (Luises Enkelin), Sandra (Marias Enkelin) und Wendy (Annis Enkelin). Es ist schön zu beobachten, wie sich diese Frauen sofort verbinden – die Freundschaft der Großmütter setzt sich gewissermaßen in der nächsten Generation fort. Anna Claire zeigt, dass solche Bande über Generationen hinweg wirken können, ohne dass es kitschig wird. Jede der drei jungen Frauen hat ihre eigenen Themen, eigenen Herausforderungen, eigene kleine Liebes- und Lebensgeschichten. Das gibt dem Roman zusätzliche Tiefe und sorgt dafür, dass die Gegenwartsebene nicht nur ein Aufhänger für die Rückblenden ist, sondern eigene emotionale Substanz hat. Was den Roman über reine Unterhaltung hinaushebt: die ehrliche Auseinandersetzung mit Schuld und Vergebung. Welche Last hat Luise damals auf sich geladen? Wie geht eine Familie mit den Geheimnissen ihrer Vorfahren um? Können die Wunden der Vergangenheit überhaupt geheilt werden? Anna Claire stellt diese Fragen, ohne einfache Antworten zu liefern, und das gibt dem Buch eine schöne emotionale Reife. Diese Themen passen perfekt zur NS-Zeit-Vorgeschichte. Die Verstrickungen, die Verrate, das Verschweigen – das alles wirkt nicht nur in der Generation der Großmütter, sondern reicht bis in die Gegenwart. Anna Claire zeigt eindrucksvoll, wie Familiengeheimnisse über Generationen weiterwirken und Heilung erst möglich wird, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Ein Stern Abzug, und zwar aus mehreren Gründen. Erstens: Die Geschichte hat im Mittelteil ein paar Längen. Manche Beschreibungen sind ausschweifender, als nötig wäre, und das Tempo lässt zwischendurch nach. Wer einen straffen, durchgehend spannenden Plot erwartet, sollte sich auf Tempowechsel einstellen. Zweitens: Es gibt ein paar Momente, die mir zu kitschig waren. Die Liebesgeschichten auf der Gegenwartsebene wirken stellenweise etwas vorhersehbar, und manche emotionale Höhepunkte sind eine Spur zu dick aufgetragen. Das ist genretypisch für Familiensagas dieser Art – wer das mag, wird es lieben. Mir war es an einigen Stellen etwas zu viel des Gefühls. Drittens, und das ist meine eigene Schuld: Als Quereinsteigerin in Band 3 fehlte mir manchmal die emotionale Tiefe, die durch das Mitfiebern über drei Bände entsteht. Wer Band 1 und 2 kennt, wird das Finale vermutlich noch deutlich intensiver erleben als ich. Mein Fazit: „Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen“ ist ein warmherziger, atmosphärischer Abschluss einer Familiensaga, der viele Stärken hat: ein exotisches Setting, sorgfältig recherchierte Geschichte, starke Frauenfiguren und tiefe Themen wie Schuld, Vergebung und Heilung. Anna Claire bringt ihre Glücksfrauen-Trilogie zu einem berührenden Ende. Ein Stern Abzug für die Längen, einige kitschige Momente und die Tatsache, dass das Finale ohne Vorkenntnis der Vorgängerbände nicht seine volle Wirkung entfalten kann. Trotzdem eine warme Empfehlung – am besten chronologisch lesen, dann ist die emotionale Reise sicher noch intensiver. Empfehlenswert für Fans historischer Familiensagas mit emotionaler Tiefe und exotischem Flair wie Marie Lamballe, Jana Lukas, Lucinda Riley oder Kate Morton. Für alle, die Zwei-Zeitebenen-Romane lieben, in denen Geheimnisse der Vergangenheit langsam ans Licht kommen. Auch ein wundervolles Geschenkbuch für Leserinnen, die starke Frauenfiguren, Generationengeschichten und emotionale Tiefe schätzen. Eher nichts für Leser:innen, die rasante, handlungsgetriebene Romane bevorzugen, mit romantischem Pathos und Kitsch wenig anfangen können oder das Finale einer Trilogie nicht ohne Vorgängerbände lesen möchten – die volle Wirkung erschließt sich erst mit Band 1 und 2.
Ein wundervoller Abschluss dieser berührenden Buchreihe
Deutschland, 1938: Während ihre Freundin Luise Deutschland schon längst den Rücken gekehrt hat und Maria nun auch mit dem Gedanken spielt, das Land zu verlassen, klammert sich Anni Graf immer mehr an ihren Verlobten Siegfried. Doch das Leben mit den Nazis, wird jeden Tag schlimmer und Anni muss der Wahrheit ins Gesicht schauen. Leider führt ein unfassbarer Betrug dazu, dass auch sie flüchten und um ihr Leben fürchten muss.. Tansania, 2024: Wendy führt die Rosenfarm ihrer verstorbenen Großmutter Anni in Tansania. June und Sandra sind die Enkeltöchter von Luise und Maria, den damals besten Freundinnen von Anni. Luise hat ihnen ein Testament hinterlassen, doch erstmal gilt es, ihr Geheimnis herauszufinden, welches sie bis zu ihrem Tod gehütet hat. Können es die drei Enkelinnen aufdecken und verzeihen, was damals war? Diese Geschichte geht ans Herz und berührt tief. Sie ist mitreißend, spannend, traurig und so voller Liebe und Gefühl. Hier wurde beim recherchieren großartige Arbeit geleistet, was man beim Lesen sofort merkt. Der Schreibstil ist wahnsinnig flüssig und hat mich sowohl den Protagonisten, als auch den beschriebenen Orten sehr nah gebracht. Dieses Buch macht nachdenklich und zeigt, wie schwer es früher war, vor allem für die Frauen. Auch über Mut, Zusammenhalt, Glaube und Zuversicht wird hier ganz fantastisch erzählt. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Muss, welches ich mit 5 Sternen und einer unbedingten Leseempfehlung bewerte.

Großartiger Abschluss der Triologie. Annis spannende Geschichte ließ mich durch die Seiten fliegen und hat mich tief berührt.
Mit dem Roman ,, Die Glücksfrauen-Das Geheimnis der Rosen " ist von Anna Claire ( Pseudonym der Erfolgsautorin Anja Saskia Beyer) der finale Band ihrer Triologie um die drei Freundinnen Luise, Maria und Anni erschienen. Sie nimmt den Leser damit auf eine emotionale und packenden Reise in die Vergangenheit nach Berlin , die 1936 beginnt und bis in die Gegenwart reicht. Bereits die ersten beiden Teile ,, Der Geschmack der Liebe " und ,, Die Kraft der Bücher " haben mich absolut begeistert. Nach dem Tod ihrer Großmutter Luise macht sich June auf die Suche nach deren alten Freundinnen oder den Nachkommen. Denn erst wenn alle drei gefunden sind , wird das Testament vollständig eröffnet, um eine alte Schuld zu begleichen. Eine Schuld, die Luise auf sich geladen und ihr Leben lang belastet hat. Nachdem June bei ihrer Suche viel über das Leben ihrer Großmutter Luise, die bereits 1936 vor den Nazis nach Amerika flüchtete , herausfand, hat sie zusammen mit Marias Enkelin Sandra, die in Brasilien lebt, die Fluchtroute von Maria und ihrer Familie nach gereist. Im dritten und letzten Teil machen sich nun June und Ssndra auf den Weg nach Afrika, wo in Tansania Wendy, die Enkelin von Anni, lebt und eine Rosenfarm betreibt. Der Abschlussband knüpft hervorragend an die bisherige Handlung an. Die bisherigen Ereignisse fließen mit in die Erzählung ein, so daß dieser Teil auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden könnte. Alle Teile der Reihe nach zu lesen, bietet aber viel größeren und spannenderen Lesegenuss. Da Anni bereits verstarb als Wendy noch ein Kind war , ist ihr über ihre Vergangenheit ihrer Großmutter, besonders die Jahre in Deutschland bevor sie nach Tansania kam , fast nichts bekannt. Annis Tochter Lila ist ebenfalls leider vor einiger Zeit verstorben. Gemeinsam machen sich die drei jungen Frauen auf die Suche nach Hinweisen, die Licht in diese unbekannte Zeit bringen. Werden sie herausfinden, wie und warum Anni ohne ihren damaligen Verlobten Siegfried nach Tansania kam? Kann das Geheimnis um die große Schuld, die Luise auf sich geladen hat , gelüftet und durch das Testament beglichen werden? Anna Claire nimmt den Leser mit auf eine sehr spannende Reise in Annis Leben. Die einschneidende Ereignisse, die Annis Leben, Denken und Handeln gravierend verändern , ließen mich bedrückt , berührt, aber auch tief beeindruckt , durch die Seiten fliegen. Der grandios flüssige und sehr bildhafte Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen und es tauchten sofort Bilder vor meinen Augen auf. Bilder und Szenen aus dem von den Nazis regiertem Deutschland, die mich erschaudern ließen und so wunderschöne Beschreibungen von der Rosenfarm in Tansania. Ein Blütenmeer in verschiedenen Farben und betörenden Duft, den ich in meiner Nase hatte. Ich fühlte mich an die Seite von June, Sandra und den Arbeiterinnen versetzt und habe mit ihnen die Rosen geschnitten, die wir zu jeder Jahreszeit hier in Europa genießen dürfen. Das Hintergrund-Wissen über die Rosenzucht in Tansania und ihren Weg nach Europa hat mir sehr gut gefallen. Jetzt werde ich noch mehr darauf achten , woher diese Blütenpracht kommt und vir allem daß die Arbeiterinnen dafür fair entlohnt werden. Auch das interessante Leben der Massai mit ihren Traditionen und Ritualen lässt Anna Claire eindrucksvoll in die Handlung einfließen. Die Handlungsstränge der Vergangenheit werden äußerst geschickt mit der Gegenwart verknüpft . Die unterschiedlichen Lebenswege von Luise , Maria und Anni haben mich gleichermaßen berührt, wobei Annis Leben und Entwicklung am meisten in den Bann gezogen und berührt und beeindruckt hat. Eine äußert starke Frau, die ihr eigenes Leben riskiert, um andere Leben zu retten. Genauso wie June undSandra ist mir Wendy von Beginn an sympathisch. Ich konnte mich sofort in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, habe mit ihr geweint , gehofft und gefreut. Alle drei Enkelinnen und ihre Großmütter habe ich in mein Herz geschlossen und mich sehr gefreut, daß die gemeinsame Vergangenheit zu wunderbaren Freundschaften in der Gegenwart führen. Dieses sensationelle emotionale und spannende Finale hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Anna Claire lässt wahre Begebenheiten in dieser Geschichte lebendig werden. Von ganzem Herzen empfehle ich diese tiefgründige, berührende , dabei äußerst unterhaltsame und mitreißende Triologie allen Lesern, die gerne in historische Geschichten mit Bezug in die Gegenwart eintauchen. Sowohl dieses grandiose Finale, als auch die gesamte Triologie , war für mich ein Lesehighlight.
Ein unbefriedigendesFinale "Das Geheimnis der Rosen" ist der dritte und letzte Band der Glücksfrauen Trilogie, die sich um drei Exilantinnen zur Zeit des zweiten Weltkriegs dreht. Jedes Buch befasst sich mit einer der drei Freundinnen. In Band drei geht es um die Geschichte von Anni, deren Verlobter bei der Gestapo war. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, deren Kapitel sich in unregelmäßigen Abständen abwechseln. Ein Teil spielt in der Vergangenheit mit Anni als Hauptfigur und der andere Teil spielt in der Gegenwart und handelt von den Enkelinnen der drei Frauen, die nach und nach mehr über ihre Großmütter herausfinden. Der Schauplatz der Gegenwartshandlung ist Tansania, wohin Anni damals geflüchtet ist und eine Rosenfarm gegründet hat, die ihre Enkelin Wendy heute noch führt. Ich habe den finalen Band mit sehr viel Vorfreude erwartet, um nun endlich das Geheimnis um die große Schuld von Luise zu erfahren, weshalb der Kontakt zwischen ihr, Anni und Maria abgebrochen ist. Außerdem war ich auch sehr gespannt auf die Geschichte von Anni, die bisher immer als sehr naiv dargestellt wurde und nicht verstehen konnte warum jemand Deutschland verlassen sollte und immer zu ihrem Verlobten gehalten hat. Das Schicksal von Anni ist sehr spannend zu lesen. Sie macht eine große Wandlung durch, begreift schließlich was in Deutschland Schlimmes vorgeht und zieht ihre Konsequenzen daraus. Manches kam mir aber leider etwas unglaubwürdig vor. Mir war der Anteil der Gegenwartshandlung in dem Buch zu groß und darin vor allem zu viel was mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat. Es blieben leider am Ende noch einige Fragen offen und das große Geheimnis, das sich bereits durch alle Bücher zieht, wurde nur wenig überzeugend aufgeklärt. Dagegen hätte ich lieber auf die Liebesgeschichten der Enkelin verzichtet. Daher ist für mich der Abschluss leider nicht so gelungen. Auch der Schreibstil ist mir in diesem Band erstmals eher negativ aufgefallen. Er wirkt sehr einfach und die Dialoge unnatürlich.
Beschreibung
Das mitreißende Finale der Glücksfrauen-Saga
Deutschland, 1938: Nachdem ihre Freundin Luise Deutschland bereits verlassen hat und auch Maria weg will, stützt Anni Graf sich mehr und mehr auf ihren Verlobten Siegfried. Doch je strenger der Würgegriff der Nazis wird, umso weniger kann Anni die Augen vor der Wahrheit verschließen. Ein schrecklicher Betrug führt schließlich dazu, dass auch sie Hals über Kopf flüchten muss ...
Tansania 2024: Das Testament ihrer Großmutter Luise hat June und Sandra nach Tansania geführt. Hier finden sie Annis Enkelin Wendy und erfahren endlich mehr über Annis Flucht und die Gründung ihrer erfolgreichen Rosenfarm, die heute von Wendy geführt wird. Doch können die drei jungen Frauen auch herausfinden, welche Schuld Luise vor so vielen Jahren auf sich geladen hat, und werden sie die Wunden von damals heilen können?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Claire ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie Romane und hat sich damit in die Herzen von vielen Leserinnen und Bloggerinnen geschrieben und eine große Social–Media–Fanbase aufgebaut. Die Autorin lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Berlin.
Beiträge
Das Geheimnis der Rosen ist der Abschlussband dieser bewegenden Romanreihe. Man kann durchaus quer in die Reihe einsteigen, ich empfehle aber eher, der Reihe nach zu lesen. Es geht um drei junge Frauen (beste Freundinnen), die im zweiten Weltkrieg emigriert sind, um den Gräuel des Naziregiems zu entfliehen. Louise (Band 1) hinterlässt ihrer Enkelin June in ihrem Testament die Aufgabe, Marie und Anni bzw. deren Nachkommen zu finden, um eine alte Schuld zu begleichen. Nachdem sich June und Sandra (Marias Enkelin) gefunden haben, führt sie ihre Recherche nach Tansania zu Annis Enkelin Wendy. Es gibt wieder zwei Erzählstränge, einmal in der Vergangenheit ab 1938 aus Sicht von Anni und einmal in der Gegenwart in Tansania aus Wendys Sicht. Der Schreibstil ist wie gewohnt mitreißend und ich bin wieder schnell in die Geschichte hineingekommen. Annis Part ist absolut fesselnd. Sie ist mit Siegfried (arbeitet bei der Gestapo) verlobt und glaubt immer noch, dass er Gutes verrichten kann. Ihre Naivität bringt sie in ziemliche Bedrängnis und nach dramatischen Erlebnissen schlägt sie einen völlig anderen Weg ein. Anne Claire hat hier ein interessantes Thema aufgenommen, dass ich wegen der Spoilergefahr nicht näher benennen möchte. Am Ende führt es Anni nach Tansania. Wie es ihr dort erging, lest am besten selbst. Tansania als Exilland ist ganz wunderbar beschrieben, die Gegebenheiten vor Ort, die Rosenfarm sind sehr interessant. Am Ende schließt sich der Kreis um Louise, Maria und Anni. Es ist unfassbar, wieviel Leid sie erfahren mussten und trotzdem sind sie ihren Weg gegangen. Mir hat der Abschluss sehr gefallen und ich schließe das Buch mit einem weinenden und lachenden Auge. Ich empfehle den Roman oder vielmehr die komplette Reihe sehr gerne weiter.
man kann sich die Frage stellen, warum ich auch das 3. Buch lesen musste, wenn mich Band 1 und 2 schon nicht überzeugt haben?! Ja nun, ich wollte ja dann doch wissen, was genau Luise verbrochen hat, dass sie jahrzehntelang von Schuldgefühlen geplagt wurde. Turn‘s out: hat sich nicht gelohnt. Also wie man 3 Bücher mit exakt der selben Storyline verfassen kann und immer nur das Kernthema ändert… ich weiß ja nicht. Und wie man jeder der drei Frauen immer nach dem gleichen Schema eine Liebesgeschichte auf den Leib klatschen kann…und zufällig bei allen dann das Happy End am Ende winkt….ich weiß ja nicht. Also leider muss ich sagen, nett gedacht- nicht gut gemacht. Für mich leider keine schöne Trilogie.
Ein fesselnder Abschluss der Glücksfrauen -Trilogie
In dem mitreißenden Finale der Glücksfrauen Trilogie geht es in der Vergangenheit 1938 um Anni Graf. Ihr großer Traum ist es endlich ihren Verlobten zu heiraten, der für die Gestapo arbeitet. Doch bald erkennt sie das wahre Gesicht ihres Verlobten. Ein schrecklicher Verrat öffnet ihr die Augen, und wie ihre Freundinnen Luise und Maria sieht sie keinen anderen Ausweg als die Flucht aus Deutschland. Tansania, 2024: Aufgrund des Testaments von Junes Großmutter Luise reisen June und Sandra nach Afrika. Dort treffen sie auf Annis Enkelin Wendy, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Antworten aus der Vergangenheit. Ich war sofort wieder von der fesselnden Geschichte gefangen. Da die Bücher aufeinander aufbauen, empfehle ich, die Trilogie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Autorin verknüpft geschickt zwei Zeitebenen. Annis Schicksal während des Zweiten Weltkriegs und die Gegenwart, in der Wendy, Sandra und June versuchen herauszufinden, welche Schuld Junes Großmutter Luise damals auf sich geladen hatte. Die gekonnte Recherche der Autorin liefert spannende Einblicke sowohl in das Leben in Tansania als auch in die düstere Geschichte Deutschlands. Das Buch fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders beeindruckt hat mich die atmosphärische Darstellung der Rosenfarm in Afrika. Zusätzlich fand ich die Haupt- und Nebenfiguren durchweg sympathisch. Mit Anni habe ich besonders mitgefühlt – ihre grausamen Erlebnisse haben mich tief bewegt. Der Roman bietet eine gelungene Mischung aus Drama und Spannung dabei ist die Geschichte überzeugend konstruiert und wirkt auch sehr authentisch. Richtig gut gefallen hat mir die entstehende enge Freundschaft der Enkelinnen. Ich habe alle drei Bände der Glücksfrauen-Reihe mit großer Begeisterung gelesen und finde es genial, wie die Schicksale von Anni, Luise und Marie miteinander verwoben wurden. Leider heißt es nun Abschied nehmen von dieser fesselden Trilogie. Auch von diesem Teil gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

Da hatte ich ihn bekommen, den dritten Band der Glücksfrauen. Dargestellt werden in dieser Trilogie nacheinander die Geschichten von den Freundinnen Luise, Maria und Anni, auf deren Spuren sich die jeweiligen Enkelinnen June, Sarah und Wendy begeben. Dabei wird immer in zwei Strängen zum einen das Leben der Großmütter im und nach dem 2. Weltkrieg und dann deren Enkelinnen in der jetzigen Zeit erzählt. Die ersten beiden Bände waren relativ unterhaltsam und flüssig zu lesen. Aber es blieb auch am Ende des 2. Bandes mindestens noch eine Frage offen. Die Geschichte von Anni fand ich allerdings immer unglaubwürdiger. So ein naives Mädchen wird Doppelagentin? Es ist ja wirklich interessant, von echten Doppelagentinnen im 2. Weltkrieg zu lesen, aber hier war die Umsetzung einfach sehr schwach. Natürlich hat auch die Enkelin von Anni einen Mann fürs Leben gefunden. Die Auflösung der Rätsel war absolut unspektakulär und unspannend. Schade. Für das nette Cover gibt's dann von mir die 2 Sterne.
Warmherziger Abschluss einer Familiensaga mit exotischer Atmosphäre – auch als Quereinstieg gut lesbar
Eine Rosenfarm in Tansania und ein Geheimnis aus dem Berlin von 1938 Deutschland, 1938: Während ihre beste Freundin Luise Deutschland schon längst den Rücken gekehrt hat und auch Maria mit dem Gedanken an Flucht spielt, klammert sich Anni Graf immer mehr an ihren Verlobten Siegfried. Sie will einfach nicht wahrhaben, was unter den Nazis täglich schlimmer wird. Doch ein unfassbarer Betrug zwingt schließlich auch Anni dazu, Hals über Kopf zu fliehen, um ihr Leben zu kämpfen und ein völlig neues Kapitel zu beginnen. Tansania, 2024: Wendy führt die Rosenfarm ihrer verstorbenen Großmutter Anni in Tansania. June und Sandra, die Enkeltöchter von Luise und Maria, den damaligen besten Freundinnen Annis, sind ihrer Spur bis nach Tansania gefolgt. Luise hat ihnen ein Testament hinterlassen, doch zuvor müssen sie ein Geheimnis lüften, das ihre Großmutter bis zu ihrem Tod gehütet hat. Können die drei jungen Frauen herausfinden, welche Schuld Luise damals auf sich geladen hat, und die Wunden der Vergangenheit endlich heilen? Ehrliche Sache vorweg: Ich bin direkt mit Band 3 in die Glücksfrauen-Saga eingestiegen, ohne die ersten beiden Bände zu kennen. Das war nicht ideal, aber definitiv machbar. Anna Claire fasst die wichtigsten Ereignisse der Vorgängerbände geschickt zusammen, sodass man auch als Quereinsteigerin reinkommt. Trotzdem hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, in eine laufende Konversation hineinzukommen, in der ich nicht alle Anspielungen verstehe. Mein klarer Tipp: Wenn du die Trilogie wirklich genießen willst, lies sie chronologisch. Die Freundschaftsgeschichte von Luise, Maria und Anni baut über drei Bände auf, und die emotionalen Höhepunkte des Finales wirken vermutlich noch stärker, wenn man die Vorgeschichte kennt. Wer aber wie ich nur Lust auf den Abschlussband hat, kann auch direkt einsteigen und bekommt eine in sich geschlossene Geschichte. Anna Claire, das Pseudonym von Anja Saskia Beyer, hauptberuflich Drehbuchautorin, schreibt warmherzig, flüssig und mit einem feinen Gespür für emotionale Atmosphäre. Ihr Stil ist angenehm zugänglich, ohne dabei flach zu werden. Man merkt das dramaturgische Handwerk: Die Kapitel haben einen guten Rhythmus, die Wechsel zwischen den Zeitebenen sind gut gesetzt, und die Spannung wird konsequent aufrechterhalten. Was ich besonders schätze: Die historischen Details der 1938er-Berliner Stränge sind sorgfältig recherchiert. Anna Claire vermittelt das beklemmende Gefühl jener Zeit – das schleichende Begreifen, die Verharmlosung, das späte Aufwachen, ohne ins moralisierende Pathos zu kippen. Das ist nicht selbstverständlich bei Familiensagas, die in der NS-Zeit spielen. Der Wechsel zwischen Berlin 1938 und Tansania 2024 ist das strukturelle Herzstück des Romans und funktioniert hervorragend. Anna Claire verwebt beide Zeitebenen geschickt: Die Geheimnisse der Vergangenheit werden Stück für Stück enthüllt, parallel zur Suche von June, Sandra und Wendy in der Gegenwart. Diese doppelte Erzählung sorgt für konstanten Sog – man will wissen, wie Annis Geschichte ausgeht, und gleichzeitig, was die drei jungen Frauen herausfinden. Besonders eindrucksvoll fand ich die Rückblenden zu Anni Graf. Ihre Charakterentwicklung vom naiven Mädchen, das die Augen vor der Wirklichkeit verschließen will, zur Frau, die fliehen und sich in einem fremden Land völlig neu erfinden muss, ist die stärkste Figurenentwicklung des Romans. Das hat mich emotional richtig gepackt. Das exotische Setting ist für mich ein echtes Highlight des Buches. Eine Rosenfarm in Tansania, die ausschließlich von Frauen bewirtschaftet wird – das ist nicht nur ein origineller Schauplatz, sondern auch ein starkes Symbol. Anna Claire beschreibt die Atmosphäre so dicht und sinnlich, dass man die Rosen fast riechen kann. Die warme Tansania-Luft, die endlosen Rosenfelder, die Gemeinschaft der Frauen – all das schafft eine besondere Stimmung, die den Roman aus dem üblichen Familiensaga-Rahmen heraushebt. Was mir besonders gefallen hat: Wie Anni nach ihrer Flucht in Tansania nicht nur überlebt, sondern eine eigene Welt aufbaut. Die Rosenfarm wird zum Symbol für Resilienz, Neuanfang und weibliche Stärke. Genau diese Botschaft – aus den Trümmern der Vergangenheit etwas Schönes wachsen lassen – zieht sich kraftvoll durch das ganze Buch. Auf der Gegenwartsebene begegnen wir den drei Enkelinnen: June (Luises Enkelin), Sandra (Marias Enkelin) und Wendy (Annis Enkelin). Es ist schön zu beobachten, wie sich diese Frauen sofort verbinden – die Freundschaft der Großmütter setzt sich gewissermaßen in der nächsten Generation fort. Anna Claire zeigt, dass solche Bande über Generationen hinweg wirken können, ohne dass es kitschig wird. Jede der drei jungen Frauen hat ihre eigenen Themen, eigenen Herausforderungen, eigene kleine Liebes- und Lebensgeschichten. Das gibt dem Roman zusätzliche Tiefe und sorgt dafür, dass die Gegenwartsebene nicht nur ein Aufhänger für die Rückblenden ist, sondern eigene emotionale Substanz hat. Was den Roman über reine Unterhaltung hinaushebt: die ehrliche Auseinandersetzung mit Schuld und Vergebung. Welche Last hat Luise damals auf sich geladen? Wie geht eine Familie mit den Geheimnissen ihrer Vorfahren um? Können die Wunden der Vergangenheit überhaupt geheilt werden? Anna Claire stellt diese Fragen, ohne einfache Antworten zu liefern, und das gibt dem Buch eine schöne emotionale Reife. Diese Themen passen perfekt zur NS-Zeit-Vorgeschichte. Die Verstrickungen, die Verrate, das Verschweigen – das alles wirkt nicht nur in der Generation der Großmütter, sondern reicht bis in die Gegenwart. Anna Claire zeigt eindrucksvoll, wie Familiengeheimnisse über Generationen weiterwirken und Heilung erst möglich wird, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Ein Stern Abzug, und zwar aus mehreren Gründen. Erstens: Die Geschichte hat im Mittelteil ein paar Längen. Manche Beschreibungen sind ausschweifender, als nötig wäre, und das Tempo lässt zwischendurch nach. Wer einen straffen, durchgehend spannenden Plot erwartet, sollte sich auf Tempowechsel einstellen. Zweitens: Es gibt ein paar Momente, die mir zu kitschig waren. Die Liebesgeschichten auf der Gegenwartsebene wirken stellenweise etwas vorhersehbar, und manche emotionale Höhepunkte sind eine Spur zu dick aufgetragen. Das ist genretypisch für Familiensagas dieser Art – wer das mag, wird es lieben. Mir war es an einigen Stellen etwas zu viel des Gefühls. Drittens, und das ist meine eigene Schuld: Als Quereinsteigerin in Band 3 fehlte mir manchmal die emotionale Tiefe, die durch das Mitfiebern über drei Bände entsteht. Wer Band 1 und 2 kennt, wird das Finale vermutlich noch deutlich intensiver erleben als ich. Mein Fazit: „Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen“ ist ein warmherziger, atmosphärischer Abschluss einer Familiensaga, der viele Stärken hat: ein exotisches Setting, sorgfältig recherchierte Geschichte, starke Frauenfiguren und tiefe Themen wie Schuld, Vergebung und Heilung. Anna Claire bringt ihre Glücksfrauen-Trilogie zu einem berührenden Ende. Ein Stern Abzug für die Längen, einige kitschige Momente und die Tatsache, dass das Finale ohne Vorkenntnis der Vorgängerbände nicht seine volle Wirkung entfalten kann. Trotzdem eine warme Empfehlung – am besten chronologisch lesen, dann ist die emotionale Reise sicher noch intensiver. Empfehlenswert für Fans historischer Familiensagas mit emotionaler Tiefe und exotischem Flair wie Marie Lamballe, Jana Lukas, Lucinda Riley oder Kate Morton. Für alle, die Zwei-Zeitebenen-Romane lieben, in denen Geheimnisse der Vergangenheit langsam ans Licht kommen. Auch ein wundervolles Geschenkbuch für Leserinnen, die starke Frauenfiguren, Generationengeschichten und emotionale Tiefe schätzen. Eher nichts für Leser:innen, die rasante, handlungsgetriebene Romane bevorzugen, mit romantischem Pathos und Kitsch wenig anfangen können oder das Finale einer Trilogie nicht ohne Vorgängerbände lesen möchten – die volle Wirkung erschließt sich erst mit Band 1 und 2.
Ein wundervoller Abschluss dieser berührenden Buchreihe
Deutschland, 1938: Während ihre Freundin Luise Deutschland schon längst den Rücken gekehrt hat und Maria nun auch mit dem Gedanken spielt, das Land zu verlassen, klammert sich Anni Graf immer mehr an ihren Verlobten Siegfried. Doch das Leben mit den Nazis, wird jeden Tag schlimmer und Anni muss der Wahrheit ins Gesicht schauen. Leider führt ein unfassbarer Betrug dazu, dass auch sie flüchten und um ihr Leben fürchten muss.. Tansania, 2024: Wendy führt die Rosenfarm ihrer verstorbenen Großmutter Anni in Tansania. June und Sandra sind die Enkeltöchter von Luise und Maria, den damals besten Freundinnen von Anni. Luise hat ihnen ein Testament hinterlassen, doch erstmal gilt es, ihr Geheimnis herauszufinden, welches sie bis zu ihrem Tod gehütet hat. Können es die drei Enkelinnen aufdecken und verzeihen, was damals war? Diese Geschichte geht ans Herz und berührt tief. Sie ist mitreißend, spannend, traurig und so voller Liebe und Gefühl. Hier wurde beim recherchieren großartige Arbeit geleistet, was man beim Lesen sofort merkt. Der Schreibstil ist wahnsinnig flüssig und hat mich sowohl den Protagonisten, als auch den beschriebenen Orten sehr nah gebracht. Dieses Buch macht nachdenklich und zeigt, wie schwer es früher war, vor allem für die Frauen. Auch über Mut, Zusammenhalt, Glaube und Zuversicht wird hier ganz fantastisch erzählt. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Muss, welches ich mit 5 Sternen und einer unbedingten Leseempfehlung bewerte.

Großartiger Abschluss der Triologie. Annis spannende Geschichte ließ mich durch die Seiten fliegen und hat mich tief berührt.
Mit dem Roman ,, Die Glücksfrauen-Das Geheimnis der Rosen " ist von Anna Claire ( Pseudonym der Erfolgsautorin Anja Saskia Beyer) der finale Band ihrer Triologie um die drei Freundinnen Luise, Maria und Anni erschienen. Sie nimmt den Leser damit auf eine emotionale und packenden Reise in die Vergangenheit nach Berlin , die 1936 beginnt und bis in die Gegenwart reicht. Bereits die ersten beiden Teile ,, Der Geschmack der Liebe " und ,, Die Kraft der Bücher " haben mich absolut begeistert. Nach dem Tod ihrer Großmutter Luise macht sich June auf die Suche nach deren alten Freundinnen oder den Nachkommen. Denn erst wenn alle drei gefunden sind , wird das Testament vollständig eröffnet, um eine alte Schuld zu begleichen. Eine Schuld, die Luise auf sich geladen und ihr Leben lang belastet hat. Nachdem June bei ihrer Suche viel über das Leben ihrer Großmutter Luise, die bereits 1936 vor den Nazis nach Amerika flüchtete , herausfand, hat sie zusammen mit Marias Enkelin Sandra, die in Brasilien lebt, die Fluchtroute von Maria und ihrer Familie nach gereist. Im dritten und letzten Teil machen sich nun June und Ssndra auf den Weg nach Afrika, wo in Tansania Wendy, die Enkelin von Anni, lebt und eine Rosenfarm betreibt. Der Abschlussband knüpft hervorragend an die bisherige Handlung an. Die bisherigen Ereignisse fließen mit in die Erzählung ein, so daß dieser Teil auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden könnte. Alle Teile der Reihe nach zu lesen, bietet aber viel größeren und spannenderen Lesegenuss. Da Anni bereits verstarb als Wendy noch ein Kind war , ist ihr über ihre Vergangenheit ihrer Großmutter, besonders die Jahre in Deutschland bevor sie nach Tansania kam , fast nichts bekannt. Annis Tochter Lila ist ebenfalls leider vor einiger Zeit verstorben. Gemeinsam machen sich die drei jungen Frauen auf die Suche nach Hinweisen, die Licht in diese unbekannte Zeit bringen. Werden sie herausfinden, wie und warum Anni ohne ihren damaligen Verlobten Siegfried nach Tansania kam? Kann das Geheimnis um die große Schuld, die Luise auf sich geladen hat , gelüftet und durch das Testament beglichen werden? Anna Claire nimmt den Leser mit auf eine sehr spannende Reise in Annis Leben. Die einschneidende Ereignisse, die Annis Leben, Denken und Handeln gravierend verändern , ließen mich bedrückt , berührt, aber auch tief beeindruckt , durch die Seiten fliegen. Der grandios flüssige und sehr bildhafte Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen und es tauchten sofort Bilder vor meinen Augen auf. Bilder und Szenen aus dem von den Nazis regiertem Deutschland, die mich erschaudern ließen und so wunderschöne Beschreibungen von der Rosenfarm in Tansania. Ein Blütenmeer in verschiedenen Farben und betörenden Duft, den ich in meiner Nase hatte. Ich fühlte mich an die Seite von June, Sandra und den Arbeiterinnen versetzt und habe mit ihnen die Rosen geschnitten, die wir zu jeder Jahreszeit hier in Europa genießen dürfen. Das Hintergrund-Wissen über die Rosenzucht in Tansania und ihren Weg nach Europa hat mir sehr gut gefallen. Jetzt werde ich noch mehr darauf achten , woher diese Blütenpracht kommt und vir allem daß die Arbeiterinnen dafür fair entlohnt werden. Auch das interessante Leben der Massai mit ihren Traditionen und Ritualen lässt Anna Claire eindrucksvoll in die Handlung einfließen. Die Handlungsstränge der Vergangenheit werden äußerst geschickt mit der Gegenwart verknüpft . Die unterschiedlichen Lebenswege von Luise , Maria und Anni haben mich gleichermaßen berührt, wobei Annis Leben und Entwicklung am meisten in den Bann gezogen und berührt und beeindruckt hat. Eine äußert starke Frau, die ihr eigenes Leben riskiert, um andere Leben zu retten. Genauso wie June undSandra ist mir Wendy von Beginn an sympathisch. Ich konnte mich sofort in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, habe mit ihr geweint , gehofft und gefreut. Alle drei Enkelinnen und ihre Großmütter habe ich in mein Herz geschlossen und mich sehr gefreut, daß die gemeinsame Vergangenheit zu wunderbaren Freundschaften in der Gegenwart führen. Dieses sensationelle emotionale und spannende Finale hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Anna Claire lässt wahre Begebenheiten in dieser Geschichte lebendig werden. Von ganzem Herzen empfehle ich diese tiefgründige, berührende , dabei äußerst unterhaltsame und mitreißende Triologie allen Lesern, die gerne in historische Geschichten mit Bezug in die Gegenwart eintauchen. Sowohl dieses grandiose Finale, als auch die gesamte Triologie , war für mich ein Lesehighlight.
Ein unbefriedigendesFinale "Das Geheimnis der Rosen" ist der dritte und letzte Band der Glücksfrauen Trilogie, die sich um drei Exilantinnen zur Zeit des zweiten Weltkriegs dreht. Jedes Buch befasst sich mit einer der drei Freundinnen. In Band drei geht es um die Geschichte von Anni, deren Verlobter bei der Gestapo war. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, deren Kapitel sich in unregelmäßigen Abständen abwechseln. Ein Teil spielt in der Vergangenheit mit Anni als Hauptfigur und der andere Teil spielt in der Gegenwart und handelt von den Enkelinnen der drei Frauen, die nach und nach mehr über ihre Großmütter herausfinden. Der Schauplatz der Gegenwartshandlung ist Tansania, wohin Anni damals geflüchtet ist und eine Rosenfarm gegründet hat, die ihre Enkelin Wendy heute noch führt. Ich habe den finalen Band mit sehr viel Vorfreude erwartet, um nun endlich das Geheimnis um die große Schuld von Luise zu erfahren, weshalb der Kontakt zwischen ihr, Anni und Maria abgebrochen ist. Außerdem war ich auch sehr gespannt auf die Geschichte von Anni, die bisher immer als sehr naiv dargestellt wurde und nicht verstehen konnte warum jemand Deutschland verlassen sollte und immer zu ihrem Verlobten gehalten hat. Das Schicksal von Anni ist sehr spannend zu lesen. Sie macht eine große Wandlung durch, begreift schließlich was in Deutschland Schlimmes vorgeht und zieht ihre Konsequenzen daraus. Manches kam mir aber leider etwas unglaubwürdig vor. Mir war der Anteil der Gegenwartshandlung in dem Buch zu groß und darin vor allem zu viel was mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat. Es blieben leider am Ende noch einige Fragen offen und das große Geheimnis, das sich bereits durch alle Bücher zieht, wurde nur wenig überzeugend aufgeklärt. Dagegen hätte ich lieber auf die Liebesgeschichten der Enkelin verzichtet. Daher ist für mich der Abschluss leider nicht so gelungen. Auch der Schreibstil ist mir in diesem Band erstmals eher negativ aufgefallen. Er wirkt sehr einfach und die Dialoge unnatürlich.















