Die Geschichte einer unerhörten Frau

Die Geschichte einer unerhörten Frau

Hardcover
2.94
ScheidungEmanzipationsgeschichteTexashoseWirtschaftswunderjahre

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Beschreibung

Das faszinierende Porträt einer jungen Frau, die bereit ist, für ihre Würde alle Sicherheiten preiszugeben.

Verheiratet, zwei wohlgeratene Kinder, perfekte Ehefrau und Mutter: Gussy Fink führt ein Leben, wie man es in den Fünfzigerjahren von einer Frau erwartet. Doch das ändert sich, als sie feststellt, dass ihr Mann in dubiose Geschäfte verwickelt ist und sie hintergangen hat. Für Gussy liegt nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihre Zukunft in Scherben. In ihrer Verzweiflung wagt die eigentlich schüchterne Frau einen kühnen Schritt – sie reicht die Scheidung ein. Aus der angepassten Mustergattin wird eine von der Gesellschaft argwöhnisch beobachtete Außenseiterin. Doch Gussy ist entschlossen, für ein neues und selbstbestimmtes Leben zu kämpfen – ohne jeden Kompromiss.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Hardcover
Seitenzahl
432
Preis
18.73 €

Autorenbeschreibung

Hanne Hippe veröffentlichte als Schriftstellerin bisher zehn Romane. Als freie Autorin und Journalistin arbeitete sie für die ARD, besonders im Bereich des Hörfunk Features. Sie schreibt Hörspiele und Kurzgeschichten und lebte lange in Irland und England. Unter dem Pseudonym Hannah O'Brien veröffentlicht sie eine erfolgreiche Krimi-Reihe um die Ermittlerin Grace O'Malley. Hanne Hippe lebt heute in Köln und an der Mosel.

Beiträge

1
Alle
3

Der Roman „Die Geschichte einer unerhörten Frau“ von Hanne Hippe war mal wieder ein Buchtipp meiner Buchhändlerin, die mir einmal im Monat ein Buch aussuchen darf, dass ich dann kaufe und lese. Sie hat schon absolute Lesehighlights empfohlen, aber es waren auch schon Bücher dabei, die so gar nichts für mich waren. Dieses Buch hier ist auf jeden Fall ein lesenswerter Roman, der größtenteils in den 50er und 60er Jahren spielt, mich aber leider nicht ganz so getoucht hat, wie erhofft … aber ich jammere hier auf wirklich hohem Niveau. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover zwar schön finde, aber nicht wirklich verstehe, was es mit dem Buch zu tun haben soll. Es lässt einen von den Farben, vom Motiv schon an die 50er// 60er Jahre denken, aber die junge Frau im Karussell habe ich nicht mit dem Buch in Einklang bringen können. Was etwas schwerer wiegt in der Beurteilung, ist, dass ich anhand des Klappentextes was anderes erwartet habe. Ich habe zum einen nicht damit gerechnet, dass wir auch viel in der Vergangenheit von Gussy und ihrem Mann sind, in den Kriegsjahren und der Nachkriegszeit und auch habe ich mehr „Kampf“ als alleinerziehende Mutter nach der Scheidung erwartet. Keine Frage, Gussy musste einige Hürden nehmen, aber ich habe da fast ein wenig mehr Dramatik, mehr und größere Hindernisse erwartet. Im Endeffekt ging es in meinen Augen eigentlich doch recht glimpflich ab, was aber vermutlich auch einfach an Gussy liegen mag, die sich nichts gefallen lies und für sich und ihre Kinder ein neues Leben aufbaut. Eine Frau steht ihre Frau! Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch auf jemanden, der in den 50er und 60er Jahre gelebt hat, nochmal ganz anders wirkt, als auf mich. Der Flair dieser Zeit kommt auf jeden Fall rüber und generell ist der Schreibstil der Autorin herrlich unkompliziert und schnörkellos und lässt sich dadurch locker-flockig lesen. Aber die totale Begeisterung war es nicht. Kann ja auch nicht bei jedem Buch so sein, aber erhofft habe ich es mir halt doch.

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