Die Frau im Zug

Die Frau im Zug

Buch
3.95

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Beschreibung

Die junge Urlauberin Iris Carr unterhält sich im Zug nach Triest mit einer wie sie aus England stammenden Gouvernante. Doch als Iris nach einem kurzen Schläfchen aufwacht, ist die Mitreisende verschwunden, und deren ehemalige Arbeitgeberin, die im selben Zug reist, bestreitet, sie je darin gesehen zu haben. Bald zweifelt Iris, die vor der Abreise einen mysteriösen Schlag auf den Kopf erlitten hat, an ihrem eigenen Verstand. Aber sie sucht weiter nach der verschwundenen Frau, und allmählich wird klar, dass auf dieser Reise etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
Der legendäre, von Alfred Hitchcock verfilmte Bestseller aus den dreißiger Jahren – ein Muss für jede Bahnfahrt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Buch
Seitenzahl
288
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Ethel Lina White (1876–1944) wurde in Wales geboren und arbeitete später in London für die Sozialversicherung, bevor sie sich als erfolgrei che Autorin von geheimnisvollen Kriminalromanen einen Namen machte. Insbesondere ihre beiden Werke Die Wendeltreppe und Die Frau im Zug (von Alfred Hitchcock verfilmt als Eine Dame verschwindet) sind heute noch bekannt und beliebt.

Beiträge

1
Alle
4

Iris Carr befindet sich mit Freunden in einem Hotel in einem kleinen, nicht näher bezeichneten Örtchen in Europa. Nach einem Streit lässt sie die anderen jedoch ohne sie abfahren und macht sich allein auf die lange Rückreise nach England. In ihrem ersten Zug nach Triest lernt sie Miss Froy kennen, Gouvernante einer reichen Familie und auf dem Weg zu ihren Eltern und Hund Sock. Die beiden Frauen freunden sich an, doch als Iris nach kurzem Schlaf erwacht, ist Miss Froy verschwunden. Doch nicht genug: alle Mitreisenden im Abteil behaupten, es habe nie eine Miss Froy gegeben – auch deren ehemalige Arbeitgeberin, die Baroness. Doch Iris kann ihre neue Freundin nicht einfach im Stich lassen und macht sich im Zug auf die Suche. „Die Frau im Zug“ von Ethel Lina White erschien im Original bereits im Jahr 1936 und wurde von Leni Sobez ins Deutsche übersetzt. Für diese Neuauflage wurde die Übersetzung der 1996 veröffentlichten deutschen Ausgabe noch einmal überarbeitet. Es existiert im Übrigen auch eine Verfilmung von Alfred Hitchcock mit dem Titel „Eine Dame verschwindet“. Der Großteil des Romans spielt an Bord des Zuges nach Triest. Iris ist eine interessante Protagonistin. Sie ist eine reiche Erbin, die inzwischen keinerlei Familie mehr hat. Als Ersatz umgibt sie sich mit einer ganzen Horde von Freunden, welche die übrigen Hotelgäste und das Personal mit ihrem lauten, arroganten Verhalten zur Verzweiflung bringen. Iris selbst ist gewohnt, mit Geld um sich zu werfen, weil es ihr nicht wichtig ist. Sich selbst bezeichnet sie als selbstsüchtig und auf das eigene Wohlbefinden fixiert, doch diese Charaktereigenschaften werden in Frage gestellt, als sie sich gegen einen ganzen Zug stellt, um eine Frau zu retten, die sie gerade erst kennengelernt hat. Man muss zugeben, dass der Kriminalfall an sich nicht unbedingt der komplexeste ist, denn es ist recht schnell klar, wo die arme Miss Froy sich wohl befinden muss. Dafür überzeugt „Die Frau im Zug“ aber mit seiner Protagonistin Iris und mehreren kleineren Nebenhandlungen über die Mitreisenden. Ethel Lina White verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit!

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