Die Erfüllung von Wünschen (Austernfarm-Reihe)
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Buchinformationen
Beiträge
Tolle Lovestory
So eine tolle Lovestory. Wie oft musste ich beim lesen schmunzeln. Ich habe es geliebt das es nur um die Lovestory geht und man sich ganz drauf einlassen konnte. Die Liebe der beiden lässt sogar ihre Probleme mit Ihrem Körper nach und nach vergessen. Manches braucht eben Zeit und er gibt sie Ihr. Die Szene in der Sie tanzen ist so voller Emotionen. Ich habe es sehr geliebt.
Außerordentlich starke Protagonisten machen Mut
Altenpflegerin Philomela, kurz Phil genannt, hat durch einen Autounfall nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch äußere und psychische Narben davongetragen. Nach dem Tod ihrer Großmutter darf sie das Erbe nur antreten, wenn sie vorher 6 Monate auf einer Austernfarm in Irland gearbeitet hat. Selbstlos wie sie ist, möchte sie ihren besten Freundinnen mit dem Geld deren Wünsche ermöglichen und nimmt die Stelle an. Auf der Farm angekommen, wird sie erst einmal vor die Tür gesetzt, weil der Manager dachte, Phil wäre ein Männername. Auch der Farmbesitzer Grady scheint ein Ekel zu sein, aber Phil versucht sich durchzusetzen. Was für ein Potpourri der Gefühle! Mich hat es wirklich hin und her geworfen. Ganz davon abgesehen, dass Grady der wahrgewordene Traum einer jeden, von Traumen kaputten, Frau ist, ist es Regina Bittl gelungen, mich mit Phil voll abzuholen. Sie ist so authentisch dargestellt in ihrer Trauer, Wut, Verzweiflung, Entschlossenheit, um nur einiges zu nennen, dass es mich mitgerissen hat. Ob das jetzt daran liegt, dass die Autorin sich gut in traumatisierte Personen reinversetzen konnte, mag ich nur vermuten. Ich fühlte mich verstanden. Auch die Erläuterungen zur Austernzucht, sowie die Beschreibung der Küstenlandschaft waren anschaulich und informativ. Über Grady’s Großvater könnte ich mich stundenlang amüsieren und so schließt sich der Kreis, dass ich wieder alles gefunden habe, was ich in einem gelungenen Roman brauche. Klare Leseempfehlung.

Stell dir vor, du könntest eine sechsmonatige Auszeit von deinem Job machen und stattdessen auf einer Austernfarm in Irland arbeiten. Für viele bestimmt eine Traumvorstellung, nicht so jedoch für Philomela, kurz Phil. Sie fühlt sich in ihrem geregelten Leben und der Anstellung als Altenpflegerin eigentlich ganz wohl. Doch das Testament ihrer Großmutter ist eindeutig: Kommt sie der Aufforderung nicht nach, bekommt sie auch nicht ihr volles Erbe. Doch dieses würde ihr die Gelegenheit geben ihren besten Freundinnen ihre größten Wünsche zu erfüllen und so lässt sie sich schließlich widerwillig auf den Deal ein. Doch kaum ist sie auf der Austernfarm angekommen, scheint ihr Vorhaben bereits wieder zum Scheitern verurteilt. Schuld sind ein Missverständnis und der griesgrämige und nahezu unverschämte Farmbesitzer Grady. 🦪 Phil wird von Selbstzweifeln geplagt: Ein schrecklicher Unfall hat nicht nur großflächige Brandnarben auf ihrem Körper, sondern auch tiefe Wunden in ihrer Seele hinterlassen. Seitdem kann sie sich nicht mal mehr selbst im Spiegel betrachten, geschweige denn andere zu nah an sich heran lassen. Dabei ist sie ein herzensguter Mensch, versprüht Lebensfreude, ist hilfsbereit und dermaßen selbstlos. Sie will unbedingt die nicht grade kleinen Wünsche ihrer Freundinnen erfüllen, die dies auch noch (nahezu) klaglos annehmen, was ich schon ziemlich heftig finde. Immerhin ist hier viel Geld im Spiel. 🦪 Ich mochte fast alle Charaktere sehr gerne. Der Zusammenhalt auf der Farm und auch als Familie ist wirklich schön zu beobachten. Meine Lieblinge waren Padraig, Maeve (zwei ausgebuffte Schlitzohren), Farmmanager Braden und Gradys Bruder Liam. Besonders zu erwähnen ist ebenfalls Pepper, Gradys süßer Hund. 🦪 Spannend war auch, dass wir einiges über das Züchten von Austern erfahren haben. Doch die Hauptthemen waren natürlich das individuelle Verständnis von Schönheit, Schönheitsideale, Bodyshaming und Bodypositivity, Selbstzweifel und Selbstliebe, unsichtbare und sichtbare Narben sowie den Umgang damit. Außerdem spielen auch Schönheitsoperationen sowie die Möglichkeit von Wiederherstellungs-OPs eine Rolle. Man kann sich vorstellen, dass es teilweise sehr emotional und dramatisch wurde, grade weil wir die Ereignisse aus Phils Sicht erleben. 🦪 Für mich auf jeden Fall ein gelungener und ereignisreicher Auftakt in wunderbarem Setting, der Lust auf mehr macht. Es wurden selbstverständlich auch folgende Teile kräftig angeteasert, sodass ich gespannt bin wie es weitergeht.

Philomena - von den meisten Phil genannt, fühlt sich alleine und von ihren Liebsten zurückgelassen. Sie ist die Einzige noch Lebende aus ihrer Familie. Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Trude ist nichts mehr wie es war. Und um den ganzen die Krone aufzusetzen, hinterlässt sie für Phil eine Lebensaufgabe. Diese muss sie erfüllen um ihr Erbe antreten zu können. Ihre Oma hatte nur einen großen Wunsch. Phil soll ihr Leben in vollen Zügen genießen. Doch warum muss das ausgerechnet auf einer Hinterwäldlerfarm irgendwo in Irland - weit weg von ihren Freundinnen sein? Isabell und Pia sind die einzigen Personen in ihrem Leben, die für sie einer Familie am nächsten kommen. Und dann soll sie gerade jetzt für ein halbes Jahr auf eine Austernfarm? Sie weiß nicht, wie ihre Oma auf so einen Gedanken kam, doch sie hatte sicherlich ihrer Gründe dafür. Phil lässt sich auf das Abenteuer ein und ahnt nicht, dass sie auf ihrer Reise nicht nur die Vergangenheit ihrer Oma Trude sondern auch sich selbst wiederfindet. Für diese Geschichte habe ich mir etwas Zeit gelassen. Ich wollte sie von Beginn bis zum Ende genießen. Denn hierbei handelt es sich nicht nur um eine Abenteuergeschichte, sondern sie erzählt von Liebe, von Vertrauen, von den wichtigen Dingen des Lebens, von Freundschaft und von so viel mehr. Philomena - der Name allein geht schon unter die Haut - ist eine Frau, die mich sofort gefesselt hat. Ihre tragische Vergangenheit hat mich wahrlich sehr mitgenommen. Ich habe nicht nur eine Träne verloren bei ihrer Geschichte. Und dann steht sie plötzlich alleine da. Ohne den letzten, wichtigen Teil ihrer Familie. Der Tod von Oma Trude zwingt sie von einem auf den anderen Tag die alleinige Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und dazu fühlt sie sich keineswegs bereit. Ihre Oma hinterlässt ihr nicht nur ein kleines Vermögen, sondern wirft auch viele Fragen auf! Der Antritt der Reise nach Irland wirft die Altenpflegerin dann komplett aus der Bahn. Der Grund warum sie sich auf dieses Abenteuer letztendlich einlässt ist so selbstlos und rührend. Dort angekommen lernt sie Menschen kennen, die auf den ersten Blick vielleicht etwas hart und garstig wirken. Doch im Grunde trägt doch jeder sein Päckchen mit sich. Oder? Und wir müssen oft hinter die Fassade eines Menschen schauen, um sein wahres Ich zu finden. Doch dazu muss man sich selbst auch öffnen und bereit sein, dem Anderen eine Chance zu geben. Nicht nur Phil muss lernen sich auf ihr Leben einzulassen um es wieder genießen zu können, um wieder glücklich zu sein. Um wieder zu Leben! Regina Bittl hat diese Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben, abwechselnd aus der Sicht von Phil und Grady! Warum ich euch von Grady noch nichts erzählt habe? Er ist ein toller Mensch, der es wert ist ihn kennenzulernen. Und diese Chance möchte ich euch auch geben, darum lernt ihn selbst lieben und kennen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich, flüssig, sehr bildhaft, ausführlich, gefühlsbetont und fesselnd. Die Protagonisten wie auch die Nebencharaktere wirken zu jeder Zeit authentisch. Dieses Buch bekommt einen ganz besonderen Platz in meinem Regal! Denn es hat mich emotional mitgerissen - mit allen Höhen und Tiefen. Und manchmal brauche auch ich etwas länger um ein Buch zu lesen. Einfach weil ich daran festhalten möchte und es mich tief im Herzen berührt.
Der Tanz der Liebe
**** Worum geht es? **** Phil durchlebt einen der härtesten Tage ihres Lebens. Sie muss sich von ihrer Großmutter verabschieden und gleichzeitig stellt der letzte Wille dieser die Protagonistin vor ungeahnte Hürden. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als das Phil endlich zu sich selbst findet. So macht sich Phil auf den Weg nach Irland um dort für bestimmte Zeit auf einer Austernfarm auszuhelfen. Warum, wieso und weshalb genau dort ist völlig unklar. Zumindest willkommen scheint sie dort schon mal nicht zu sein, der attraktive Farmbesitzer kann sie nicht schnell genug los werden. **** Mein Eindruck **** Eine unglaublich gefühlvolle und erwachsene Geschichte mit ernsten und Mut machenden Dialogen. Die Gespräche zwischen den beiden Protagonisten haben mich von Anfang an zutiefst berührt und jede Nuancierung die darauf folgte war für mich perfekt in die Geschichte eingebettet. Die Handlung über mehrere Generationen, ohne den stringenten Erzählstrang aus der Ich Perspektive der Protagonisten zu verlassen, hat mich stets abgeholt und regelrecht mein Interesse aufgebaut. Es blieben immer genug Fragen offen, um stetig weiterzulesen. Es schien unmöglich eine Pause einzulegen, war man doch mitten in einer bewegenden Umgebung. Atmosphärisch, an den richtigen Stellen humorvoll, romantisch und leidenschaftlich, wundervoll geschrieben und mit Charakteren angereichert die ich mir selbst in meinem alltäglichen Leben wünschen würde. Ich habe nicht nur mit den Protagonisten mitgefühlt, ich hatte als Leserin das Gefühl wirklich Teil der Familie zu werden und freue mich unsagbar auf die Fortsetzung. **** Empfehlung? **** Turbulente und extrem gefühlvolle Momente rund um die innere Schönheit. Eine echte Geschichte die mich sehr bewegt hat. Eine ganz klare Leseempfehlung.
Das war ja einfach mal richtig was fürs Herz! 💕😍 Im Mittelpunkt der Geschichte steht Phil, eine Altenpflegerin, die nach einem Unfall in ihrer Jugend mit den Narben der Vergangenheit zu kämpfen hat. Nachdem zuletzt auch noch ihre Oma Trude (eine Seele von einem Menschen) gestorben ist, ist es gerade alles andere als leicht für Phil. Doch ihre Oma hatte da so ihre Pläne... 😉 Ich empfand Phil als einen unglaublich sympathischen und nahbaren Hauptcharakter. Auch ihre Oma Trude, die wir nur in Retrospektive kennenlernen - so eine Großmutter kann sich meiner Meinung nach jeder nur wünschen! 👵🏼 Mich hat es überrascht, dass Phil erst ungefähr bei Seite 100 in Irland ankommt, aber einfach, weil ich eher damit gerechnet habe. Zum Aufbau des Charakters und um ihre Hintergründe zu verstehen, war das eine sehr gute Entscheidung 😊 Was mir ebenfalls gut gefallen hat, waren die Textnachrichten, die Phil im Verlauf der Geschichte hin und wieder mit ihren Freundinnen Pia und Isabell ausgetauscht hat. Das hat den Lesefluss aufgelockert und außerdem fand ich die Unterhaltungen zwischen den drei Freundinnen immer wieder sehr witzig 😁📨 Den männlichen Hauptcharakter Grady hätte ich zwischendurch am liebsten erwürgt 😂 Regina hat es gut geschafft, die Emotionen der Protagonistin mit ihren Worten auf mich zu übertragen 😄 auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Phil und Grady finde ich gut gelungen. 💕 Das Buch hat erfüllt, was ich von ihn erwartet habe: ein bisschen Irlandfeeling, eine Liebesgeschichte mit Aufs und Abs und viele Gefühle. Da muss ich doch auch mal einen Blick in den Folgeband Rettungseinsatz für Zwei werfen...🇮🇪☘️ Danke für diese kurze Reise nach Irland, Regina! 🥰 Die Geschichte gibt es übrigens auch als Hörbuch 😉 (Rezensionsexemplar)
Eine wahnsinnig berührende Geschichte über die Liebe, das Finden, ohne zu suchen und wie wichtig es ist, mit dem Herzen zu sehen. Ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, in dem ich das Bedürfnis hatte, mir Textstellen für später zu markieren, weil sie mich so sehr berührt haben, dass ich sie nicht verstreichen lassen wollte. Dieses hier ist so eins, in dem ich ganz viel markiert habe. Die Autorin spricht viele wichtige Themen an, aber allen voran das Thema Selbstliebe. Nur wenn wir es schaffen, uns selbst zu lieben, können wir auch Liebe zulassen. Und Phil hat enorme Probleme damit, sich selbst mit all ihrer Unversehrtheit zu lieben. Es ist wirklich tragisch, was ein solches Unglück aus einem Menschen machen kann. Ihre Oma ist der Hammer! Ihr solche Auflagen zu erteilen, zeigt, wie sehr sie Phil liebt und ihre Situation versteht. Sie schubst sie in die absolut richtige Richtung. Und Phil ist ein Charakter, den muss man lieben. Aufopferungsvoll, Loyal, Liebevoll, Treu, sich für nichts zu schade und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Wahnsinn, wie stark ein Mensch sein kann, ohne es sich selbst eingestehen zu können. Und Grady muss man genauso ins Herz schließen. Sein Durchhaltevermögen und Verständnis suchen seinesgleichen. Von einer Austernfarm hab ich bisher auch nie etwas gelesen und es war super spannend, hier mal Hintergrundinformationen zu bekommen. Ein toller Schreibstil, der den/die Leser*in durch die Seiten fliegen lässt, runden dieses großartige Werk ab. Ich bin verliebt. In alle Protagonisten, in die Landschaft, in diese Geschichte. Danke, dass ich sie lesen durfte.
Ein wunderschönes Buch mit Höhen und Tiefen
Als Phil erfahren hat, dass Ihre Oma in ihrem Testament ihr vorgibt für 6 Monate auf eine Austernfarm zu gehen und danach ihr Erbe erhält, weis sie im ersten Moment nicht so recht was sie machen soll. Auf der einen Seite denkt sie sich dann soll der eine Teil des Erbes gespendet werden doch auf der anderen Seite ist sie unsicher ob sie davon nicht ihren besten Freundinnen ihre Wünsche damit erfüllen kann. Als sie ein Gespräch mit ihrer Chefin hat drückt diese ihr ein Ticket für den Hinflug in die Hand und garantiert ihr, dass sie wenn sie zurück kommt definitiv ihren Job als Altenpflegerin zurück bekommen würde. An dem Tag entschied Phil auch, dass sie nach Irland gehen wird. Da sie nichts zu verlieren hat. Ihre Eltern verlor sie im frühen Alter bei einem Verkehrsunfall und jetzt auch noch ihre Oma, da bleibt ihr außer ihren besten Freuden keiner mehr übrig. Als sie in Irland auf der Austernfarm ankommt ist es von Anfang an turbul und sie befürchtet ihr Abenteuer ist bereits zu Ende bevor es angefangen hat. Grady der Chef der Farm möchte keine Frauen auf Farm haben, da diese für die Arbeit nicht gemacht sind. Doch als Phil dann seinen Hund rettet scheint sich das ganze in eine andere Richtung zu gestalten. Die beiden verbringen sehr viel Zeit miteinander und verlieben sich . In der Zeit finden sie auch heraus, dass Gradys Grossvater die grosse Liebe von Trude Phils verstorbener Oma ist. Nach dieser Botschaft versteht Phil nun auch, weshalb sie auf die Austermfarm nach Irland soll. Ich persönlich habe das Buch verschlungen und würgendes jederzeit weiter empfehlen mir gefällt es auch sehr gut, dass es aus der Ich Perspektive erzählt wird . Zudem freue ich ,mich schon auf den nächsten Teil, welcher unabhängig von dem ersten Teil gelesen werden kann.
Klappentext: Oma Trudes Testament gibt Philomela, die alle nur Phil nennen, dazu die Gelegenheit. Dafür muss sie lediglich für sechs Monate auf einer Austernfarm in Irland arbeiten. Doch Phil weiß kaum, was sie sich für sich selbst wünscht. Seit einem schrecklichen Autounfall, der großflächige Brandnarben auf ihrem Oberkörper und unsichtbare Spuren in ihrer Seele hinterlassen hat, kann sie sich nicht einmal mehr nackt im Spiegel betrachten. Trotz aller Selbstzweifel wagt Phil das Abenteuer, aber bereits am ersten Tag auf der grünen Insel scheint ihr Vorhaben gescheitert. Daran sind eine Verwechslung aufgrund ihres Spitznamens sowie das garstige Verhalten des Farmbesitzers schuld. Damit ist er das komplette Gegenteil der Helden in den Liebesromanen, die Phil so gerne liest. Außerdem hätte sie mit ihrem Aussehen bei dem attraktiven Badboy sowieso keine Chance. Oder etwa doch? Das Buch hat mir richtig gut gefallen! Der Schreibstil war schön flüssig und super angenehm zum lesen. Das Setting mit der Austernfarm war auch echt was besonderes, das ich so noch nie in einem Buch hatte. Phil hab ich sehr gerne gemocht und ich fand’s super schön von ihrer Zeit auf der Austernfarm zu lesen. Sie ist eine unglaublich starke Person und ich fand es echt schön ihre Entwicklung zu sehen, ihren Körper besser akzeptieren zu können. Grady war mir anfangs super unsympathisch, aber eigentlich ist er ein mega lieber! Mein heimlicher Favorit war ja Pepper, so einen tollen Hund hätte ich am liebsten auch! Die Geschichte von den beiden war auch echt schön zu lesen und ich mochte, dass es eher eine ruhigere Geschichte war, mal von dem Ende abgesehen. Habs sehr gerne gelesen und kann es nur empfehlen.
Für mich sind Hörbücher (als Edition hier leider nicht gefunden) immer noch Testgelände, aber langsam nähere ich mich immer weiter an. Für die Protagonisten, aus derer beiden Ich-Perspektiven man hört, wurden hier meiner Meinung nach sympathische, passende Stimmen ausgewählt. Ab und zu gab es zwar kleinere Fehler in der Aussprache wie "Ferd" statt Pferd oder "Batt" statt Bad, aber es war durchweg glaubwürdig und facettenreich gesprochen. Ich weiß jetzt allerdings, dass ich Chatverläufe gerne lese, aber sie zu hören, finde ich tatsächlich irgendwie seltsam. 😅 Das ist aber rein persönlicher Gusto. Insgesamt bin der Geschichte um Phil(omena) und Grady gern gefolgt. Erstaunt hat mich im Verlauf die Fülle an durchdachten Nebencharakteren. Eine detailreich erzählte Geschichte für Romantiker, die nichts dagegen haben, dass es auch mal philosophischer wird und die kein Problem mit den Themen (emotional) Scars, Verlust und Trauer haben.

Deepe Lovestory
Phil folgt dem Wunsch und Erbe von ihrer Oma und tritt einen Saisonjob auf einer irischen Austernfarm an. Farmer Grady steht der jungen Frau skeptisch gegenüber, denn das weibliche Geschlecht steht aktuell nicht in seiner Gunst. Wird Phil den Job durchziehen können und den Sinn hinter diesem verrückten Wunsch ihrer Oma erkennen? Das war deep! Und genau das hab ich wirklich nicht erwartet. Der Klappentext klingt erstmal total verrückt, denn als Setting eine Austernfarm in Irland zu nehmen ist mal was ganz anderes. Wir erfahren im Buch auch sehr viel über die Arbeit auf so einer Farm und ich hab natürlich sofort losgegoogelt um noch mehr dazu in Erfahrung zu bringen. Jetzt will ich unbedingt mal nach Irland und eine Austernfarm Führung machen 😹 Fans der Enemies to Lovers Trope kommen hier auf ihre Kosten. Grady wirkt zunächst sehr frauenfeindlich, verbittert und denkt wirklich nur das Schlechteste über Phil. Der Verlauf vom Hass zur Liebe wurde authentisch dargestellt, das Tempo war gut und die Handlung schlüssig. Die angesprochenen Themen sind Selbstliebe, Bodyshaming und was die Sicht auf unsere Körper prägt. Regina geht sehr emotional und mit viel Verständnis darauf ein, was mir sehr gefallen hat. Sie sagt sehr kluge Dinge, die wir alle verinnerlichen sollten. So generiert sie einen wichtigen Mehrwert für ihre Geschichte. Mit Pepper bringt Regina einen kleinen felligen Sympathieträger mit ins Spiel, der der Story noch ein Stückchen mehr Herz schenkt. Ich freue mich nun auf Gradys Bruder Liam, der im zweiten Band seine Geschichte mit Linda erzählt.
Buchinformationen
Beiträge
Tolle Lovestory
So eine tolle Lovestory. Wie oft musste ich beim lesen schmunzeln. Ich habe es geliebt das es nur um die Lovestory geht und man sich ganz drauf einlassen konnte. Die Liebe der beiden lässt sogar ihre Probleme mit Ihrem Körper nach und nach vergessen. Manches braucht eben Zeit und er gibt sie Ihr. Die Szene in der Sie tanzen ist so voller Emotionen. Ich habe es sehr geliebt.
Außerordentlich starke Protagonisten machen Mut
Altenpflegerin Philomela, kurz Phil genannt, hat durch einen Autounfall nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch äußere und psychische Narben davongetragen. Nach dem Tod ihrer Großmutter darf sie das Erbe nur antreten, wenn sie vorher 6 Monate auf einer Austernfarm in Irland gearbeitet hat. Selbstlos wie sie ist, möchte sie ihren besten Freundinnen mit dem Geld deren Wünsche ermöglichen und nimmt die Stelle an. Auf der Farm angekommen, wird sie erst einmal vor die Tür gesetzt, weil der Manager dachte, Phil wäre ein Männername. Auch der Farmbesitzer Grady scheint ein Ekel zu sein, aber Phil versucht sich durchzusetzen. Was für ein Potpourri der Gefühle! Mich hat es wirklich hin und her geworfen. Ganz davon abgesehen, dass Grady der wahrgewordene Traum einer jeden, von Traumen kaputten, Frau ist, ist es Regina Bittl gelungen, mich mit Phil voll abzuholen. Sie ist so authentisch dargestellt in ihrer Trauer, Wut, Verzweiflung, Entschlossenheit, um nur einiges zu nennen, dass es mich mitgerissen hat. Ob das jetzt daran liegt, dass die Autorin sich gut in traumatisierte Personen reinversetzen konnte, mag ich nur vermuten. Ich fühlte mich verstanden. Auch die Erläuterungen zur Austernzucht, sowie die Beschreibung der Küstenlandschaft waren anschaulich und informativ. Über Grady’s Großvater könnte ich mich stundenlang amüsieren und so schließt sich der Kreis, dass ich wieder alles gefunden habe, was ich in einem gelungenen Roman brauche. Klare Leseempfehlung.

Stell dir vor, du könntest eine sechsmonatige Auszeit von deinem Job machen und stattdessen auf einer Austernfarm in Irland arbeiten. Für viele bestimmt eine Traumvorstellung, nicht so jedoch für Philomela, kurz Phil. Sie fühlt sich in ihrem geregelten Leben und der Anstellung als Altenpflegerin eigentlich ganz wohl. Doch das Testament ihrer Großmutter ist eindeutig: Kommt sie der Aufforderung nicht nach, bekommt sie auch nicht ihr volles Erbe. Doch dieses würde ihr die Gelegenheit geben ihren besten Freundinnen ihre größten Wünsche zu erfüllen und so lässt sie sich schließlich widerwillig auf den Deal ein. Doch kaum ist sie auf der Austernfarm angekommen, scheint ihr Vorhaben bereits wieder zum Scheitern verurteilt. Schuld sind ein Missverständnis und der griesgrämige und nahezu unverschämte Farmbesitzer Grady. 🦪 Phil wird von Selbstzweifeln geplagt: Ein schrecklicher Unfall hat nicht nur großflächige Brandnarben auf ihrem Körper, sondern auch tiefe Wunden in ihrer Seele hinterlassen. Seitdem kann sie sich nicht mal mehr selbst im Spiegel betrachten, geschweige denn andere zu nah an sich heran lassen. Dabei ist sie ein herzensguter Mensch, versprüht Lebensfreude, ist hilfsbereit und dermaßen selbstlos. Sie will unbedingt die nicht grade kleinen Wünsche ihrer Freundinnen erfüllen, die dies auch noch (nahezu) klaglos annehmen, was ich schon ziemlich heftig finde. Immerhin ist hier viel Geld im Spiel. 🦪 Ich mochte fast alle Charaktere sehr gerne. Der Zusammenhalt auf der Farm und auch als Familie ist wirklich schön zu beobachten. Meine Lieblinge waren Padraig, Maeve (zwei ausgebuffte Schlitzohren), Farmmanager Braden und Gradys Bruder Liam. Besonders zu erwähnen ist ebenfalls Pepper, Gradys süßer Hund. 🦪 Spannend war auch, dass wir einiges über das Züchten von Austern erfahren haben. Doch die Hauptthemen waren natürlich das individuelle Verständnis von Schönheit, Schönheitsideale, Bodyshaming und Bodypositivity, Selbstzweifel und Selbstliebe, unsichtbare und sichtbare Narben sowie den Umgang damit. Außerdem spielen auch Schönheitsoperationen sowie die Möglichkeit von Wiederherstellungs-OPs eine Rolle. Man kann sich vorstellen, dass es teilweise sehr emotional und dramatisch wurde, grade weil wir die Ereignisse aus Phils Sicht erleben. 🦪 Für mich auf jeden Fall ein gelungener und ereignisreicher Auftakt in wunderbarem Setting, der Lust auf mehr macht. Es wurden selbstverständlich auch folgende Teile kräftig angeteasert, sodass ich gespannt bin wie es weitergeht.

Philomena - von den meisten Phil genannt, fühlt sich alleine und von ihren Liebsten zurückgelassen. Sie ist die Einzige noch Lebende aus ihrer Familie. Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Trude ist nichts mehr wie es war. Und um den ganzen die Krone aufzusetzen, hinterlässt sie für Phil eine Lebensaufgabe. Diese muss sie erfüllen um ihr Erbe antreten zu können. Ihre Oma hatte nur einen großen Wunsch. Phil soll ihr Leben in vollen Zügen genießen. Doch warum muss das ausgerechnet auf einer Hinterwäldlerfarm irgendwo in Irland - weit weg von ihren Freundinnen sein? Isabell und Pia sind die einzigen Personen in ihrem Leben, die für sie einer Familie am nächsten kommen. Und dann soll sie gerade jetzt für ein halbes Jahr auf eine Austernfarm? Sie weiß nicht, wie ihre Oma auf so einen Gedanken kam, doch sie hatte sicherlich ihrer Gründe dafür. Phil lässt sich auf das Abenteuer ein und ahnt nicht, dass sie auf ihrer Reise nicht nur die Vergangenheit ihrer Oma Trude sondern auch sich selbst wiederfindet. Für diese Geschichte habe ich mir etwas Zeit gelassen. Ich wollte sie von Beginn bis zum Ende genießen. Denn hierbei handelt es sich nicht nur um eine Abenteuergeschichte, sondern sie erzählt von Liebe, von Vertrauen, von den wichtigen Dingen des Lebens, von Freundschaft und von so viel mehr. Philomena - der Name allein geht schon unter die Haut - ist eine Frau, die mich sofort gefesselt hat. Ihre tragische Vergangenheit hat mich wahrlich sehr mitgenommen. Ich habe nicht nur eine Träne verloren bei ihrer Geschichte. Und dann steht sie plötzlich alleine da. Ohne den letzten, wichtigen Teil ihrer Familie. Der Tod von Oma Trude zwingt sie von einem auf den anderen Tag die alleinige Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und dazu fühlt sie sich keineswegs bereit. Ihre Oma hinterlässt ihr nicht nur ein kleines Vermögen, sondern wirft auch viele Fragen auf! Der Antritt der Reise nach Irland wirft die Altenpflegerin dann komplett aus der Bahn. Der Grund warum sie sich auf dieses Abenteuer letztendlich einlässt ist so selbstlos und rührend. Dort angekommen lernt sie Menschen kennen, die auf den ersten Blick vielleicht etwas hart und garstig wirken. Doch im Grunde trägt doch jeder sein Päckchen mit sich. Oder? Und wir müssen oft hinter die Fassade eines Menschen schauen, um sein wahres Ich zu finden. Doch dazu muss man sich selbst auch öffnen und bereit sein, dem Anderen eine Chance zu geben. Nicht nur Phil muss lernen sich auf ihr Leben einzulassen um es wieder genießen zu können, um wieder glücklich zu sein. Um wieder zu Leben! Regina Bittl hat diese Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben, abwechselnd aus der Sicht von Phil und Grady! Warum ich euch von Grady noch nichts erzählt habe? Er ist ein toller Mensch, der es wert ist ihn kennenzulernen. Und diese Chance möchte ich euch auch geben, darum lernt ihn selbst lieben und kennen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich, flüssig, sehr bildhaft, ausführlich, gefühlsbetont und fesselnd. Die Protagonisten wie auch die Nebencharaktere wirken zu jeder Zeit authentisch. Dieses Buch bekommt einen ganz besonderen Platz in meinem Regal! Denn es hat mich emotional mitgerissen - mit allen Höhen und Tiefen. Und manchmal brauche auch ich etwas länger um ein Buch zu lesen. Einfach weil ich daran festhalten möchte und es mich tief im Herzen berührt.
Der Tanz der Liebe
**** Worum geht es? **** Phil durchlebt einen der härtesten Tage ihres Lebens. Sie muss sich von ihrer Großmutter verabschieden und gleichzeitig stellt der letzte Wille dieser die Protagonistin vor ungeahnte Hürden. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als das Phil endlich zu sich selbst findet. So macht sich Phil auf den Weg nach Irland um dort für bestimmte Zeit auf einer Austernfarm auszuhelfen. Warum, wieso und weshalb genau dort ist völlig unklar. Zumindest willkommen scheint sie dort schon mal nicht zu sein, der attraktive Farmbesitzer kann sie nicht schnell genug los werden. **** Mein Eindruck **** Eine unglaublich gefühlvolle und erwachsene Geschichte mit ernsten und Mut machenden Dialogen. Die Gespräche zwischen den beiden Protagonisten haben mich von Anfang an zutiefst berührt und jede Nuancierung die darauf folgte war für mich perfekt in die Geschichte eingebettet. Die Handlung über mehrere Generationen, ohne den stringenten Erzählstrang aus der Ich Perspektive der Protagonisten zu verlassen, hat mich stets abgeholt und regelrecht mein Interesse aufgebaut. Es blieben immer genug Fragen offen, um stetig weiterzulesen. Es schien unmöglich eine Pause einzulegen, war man doch mitten in einer bewegenden Umgebung. Atmosphärisch, an den richtigen Stellen humorvoll, romantisch und leidenschaftlich, wundervoll geschrieben und mit Charakteren angereichert die ich mir selbst in meinem alltäglichen Leben wünschen würde. Ich habe nicht nur mit den Protagonisten mitgefühlt, ich hatte als Leserin das Gefühl wirklich Teil der Familie zu werden und freue mich unsagbar auf die Fortsetzung. **** Empfehlung? **** Turbulente und extrem gefühlvolle Momente rund um die innere Schönheit. Eine echte Geschichte die mich sehr bewegt hat. Eine ganz klare Leseempfehlung.
Das war ja einfach mal richtig was fürs Herz! 💕😍 Im Mittelpunkt der Geschichte steht Phil, eine Altenpflegerin, die nach einem Unfall in ihrer Jugend mit den Narben der Vergangenheit zu kämpfen hat. Nachdem zuletzt auch noch ihre Oma Trude (eine Seele von einem Menschen) gestorben ist, ist es gerade alles andere als leicht für Phil. Doch ihre Oma hatte da so ihre Pläne... 😉 Ich empfand Phil als einen unglaublich sympathischen und nahbaren Hauptcharakter. Auch ihre Oma Trude, die wir nur in Retrospektive kennenlernen - so eine Großmutter kann sich meiner Meinung nach jeder nur wünschen! 👵🏼 Mich hat es überrascht, dass Phil erst ungefähr bei Seite 100 in Irland ankommt, aber einfach, weil ich eher damit gerechnet habe. Zum Aufbau des Charakters und um ihre Hintergründe zu verstehen, war das eine sehr gute Entscheidung 😊 Was mir ebenfalls gut gefallen hat, waren die Textnachrichten, die Phil im Verlauf der Geschichte hin und wieder mit ihren Freundinnen Pia und Isabell ausgetauscht hat. Das hat den Lesefluss aufgelockert und außerdem fand ich die Unterhaltungen zwischen den drei Freundinnen immer wieder sehr witzig 😁📨 Den männlichen Hauptcharakter Grady hätte ich zwischendurch am liebsten erwürgt 😂 Regina hat es gut geschafft, die Emotionen der Protagonistin mit ihren Worten auf mich zu übertragen 😄 auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Phil und Grady finde ich gut gelungen. 💕 Das Buch hat erfüllt, was ich von ihn erwartet habe: ein bisschen Irlandfeeling, eine Liebesgeschichte mit Aufs und Abs und viele Gefühle. Da muss ich doch auch mal einen Blick in den Folgeband Rettungseinsatz für Zwei werfen...🇮🇪☘️ Danke für diese kurze Reise nach Irland, Regina! 🥰 Die Geschichte gibt es übrigens auch als Hörbuch 😉 (Rezensionsexemplar)
Eine wahnsinnig berührende Geschichte über die Liebe, das Finden, ohne zu suchen und wie wichtig es ist, mit dem Herzen zu sehen. Ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, in dem ich das Bedürfnis hatte, mir Textstellen für später zu markieren, weil sie mich so sehr berührt haben, dass ich sie nicht verstreichen lassen wollte. Dieses hier ist so eins, in dem ich ganz viel markiert habe. Die Autorin spricht viele wichtige Themen an, aber allen voran das Thema Selbstliebe. Nur wenn wir es schaffen, uns selbst zu lieben, können wir auch Liebe zulassen. Und Phil hat enorme Probleme damit, sich selbst mit all ihrer Unversehrtheit zu lieben. Es ist wirklich tragisch, was ein solches Unglück aus einem Menschen machen kann. Ihre Oma ist der Hammer! Ihr solche Auflagen zu erteilen, zeigt, wie sehr sie Phil liebt und ihre Situation versteht. Sie schubst sie in die absolut richtige Richtung. Und Phil ist ein Charakter, den muss man lieben. Aufopferungsvoll, Loyal, Liebevoll, Treu, sich für nichts zu schade und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Wahnsinn, wie stark ein Mensch sein kann, ohne es sich selbst eingestehen zu können. Und Grady muss man genauso ins Herz schließen. Sein Durchhaltevermögen und Verständnis suchen seinesgleichen. Von einer Austernfarm hab ich bisher auch nie etwas gelesen und es war super spannend, hier mal Hintergrundinformationen zu bekommen. Ein toller Schreibstil, der den/die Leser*in durch die Seiten fliegen lässt, runden dieses großartige Werk ab. Ich bin verliebt. In alle Protagonisten, in die Landschaft, in diese Geschichte. Danke, dass ich sie lesen durfte.
Ein wunderschönes Buch mit Höhen und Tiefen
Als Phil erfahren hat, dass Ihre Oma in ihrem Testament ihr vorgibt für 6 Monate auf eine Austernfarm zu gehen und danach ihr Erbe erhält, weis sie im ersten Moment nicht so recht was sie machen soll. Auf der einen Seite denkt sie sich dann soll der eine Teil des Erbes gespendet werden doch auf der anderen Seite ist sie unsicher ob sie davon nicht ihren besten Freundinnen ihre Wünsche damit erfüllen kann. Als sie ein Gespräch mit ihrer Chefin hat drückt diese ihr ein Ticket für den Hinflug in die Hand und garantiert ihr, dass sie wenn sie zurück kommt definitiv ihren Job als Altenpflegerin zurück bekommen würde. An dem Tag entschied Phil auch, dass sie nach Irland gehen wird. Da sie nichts zu verlieren hat. Ihre Eltern verlor sie im frühen Alter bei einem Verkehrsunfall und jetzt auch noch ihre Oma, da bleibt ihr außer ihren besten Freuden keiner mehr übrig. Als sie in Irland auf der Austernfarm ankommt ist es von Anfang an turbul und sie befürchtet ihr Abenteuer ist bereits zu Ende bevor es angefangen hat. Grady der Chef der Farm möchte keine Frauen auf Farm haben, da diese für die Arbeit nicht gemacht sind. Doch als Phil dann seinen Hund rettet scheint sich das ganze in eine andere Richtung zu gestalten. Die beiden verbringen sehr viel Zeit miteinander und verlieben sich . In der Zeit finden sie auch heraus, dass Gradys Grossvater die grosse Liebe von Trude Phils verstorbener Oma ist. Nach dieser Botschaft versteht Phil nun auch, weshalb sie auf die Austermfarm nach Irland soll. Ich persönlich habe das Buch verschlungen und würgendes jederzeit weiter empfehlen mir gefällt es auch sehr gut, dass es aus der Ich Perspektive erzählt wird . Zudem freue ich ,mich schon auf den nächsten Teil, welcher unabhängig von dem ersten Teil gelesen werden kann.
Klappentext: Oma Trudes Testament gibt Philomela, die alle nur Phil nennen, dazu die Gelegenheit. Dafür muss sie lediglich für sechs Monate auf einer Austernfarm in Irland arbeiten. Doch Phil weiß kaum, was sie sich für sich selbst wünscht. Seit einem schrecklichen Autounfall, der großflächige Brandnarben auf ihrem Oberkörper und unsichtbare Spuren in ihrer Seele hinterlassen hat, kann sie sich nicht einmal mehr nackt im Spiegel betrachten. Trotz aller Selbstzweifel wagt Phil das Abenteuer, aber bereits am ersten Tag auf der grünen Insel scheint ihr Vorhaben gescheitert. Daran sind eine Verwechslung aufgrund ihres Spitznamens sowie das garstige Verhalten des Farmbesitzers schuld. Damit ist er das komplette Gegenteil der Helden in den Liebesromanen, die Phil so gerne liest. Außerdem hätte sie mit ihrem Aussehen bei dem attraktiven Badboy sowieso keine Chance. Oder etwa doch? Das Buch hat mir richtig gut gefallen! Der Schreibstil war schön flüssig und super angenehm zum lesen. Das Setting mit der Austernfarm war auch echt was besonderes, das ich so noch nie in einem Buch hatte. Phil hab ich sehr gerne gemocht und ich fand’s super schön von ihrer Zeit auf der Austernfarm zu lesen. Sie ist eine unglaublich starke Person und ich fand es echt schön ihre Entwicklung zu sehen, ihren Körper besser akzeptieren zu können. Grady war mir anfangs super unsympathisch, aber eigentlich ist er ein mega lieber! Mein heimlicher Favorit war ja Pepper, so einen tollen Hund hätte ich am liebsten auch! Die Geschichte von den beiden war auch echt schön zu lesen und ich mochte, dass es eher eine ruhigere Geschichte war, mal von dem Ende abgesehen. Habs sehr gerne gelesen und kann es nur empfehlen.
Für mich sind Hörbücher (als Edition hier leider nicht gefunden) immer noch Testgelände, aber langsam nähere ich mich immer weiter an. Für die Protagonisten, aus derer beiden Ich-Perspektiven man hört, wurden hier meiner Meinung nach sympathische, passende Stimmen ausgewählt. Ab und zu gab es zwar kleinere Fehler in der Aussprache wie "Ferd" statt Pferd oder "Batt" statt Bad, aber es war durchweg glaubwürdig und facettenreich gesprochen. Ich weiß jetzt allerdings, dass ich Chatverläufe gerne lese, aber sie zu hören, finde ich tatsächlich irgendwie seltsam. 😅 Das ist aber rein persönlicher Gusto. Insgesamt bin der Geschichte um Phil(omena) und Grady gern gefolgt. Erstaunt hat mich im Verlauf die Fülle an durchdachten Nebencharakteren. Eine detailreich erzählte Geschichte für Romantiker, die nichts dagegen haben, dass es auch mal philosophischer wird und die kein Problem mit den Themen (emotional) Scars, Verlust und Trauer haben.

Deepe Lovestory
Phil folgt dem Wunsch und Erbe von ihrer Oma und tritt einen Saisonjob auf einer irischen Austernfarm an. Farmer Grady steht der jungen Frau skeptisch gegenüber, denn das weibliche Geschlecht steht aktuell nicht in seiner Gunst. Wird Phil den Job durchziehen können und den Sinn hinter diesem verrückten Wunsch ihrer Oma erkennen? Das war deep! Und genau das hab ich wirklich nicht erwartet. Der Klappentext klingt erstmal total verrückt, denn als Setting eine Austernfarm in Irland zu nehmen ist mal was ganz anderes. Wir erfahren im Buch auch sehr viel über die Arbeit auf so einer Farm und ich hab natürlich sofort losgegoogelt um noch mehr dazu in Erfahrung zu bringen. Jetzt will ich unbedingt mal nach Irland und eine Austernfarm Führung machen 😹 Fans der Enemies to Lovers Trope kommen hier auf ihre Kosten. Grady wirkt zunächst sehr frauenfeindlich, verbittert und denkt wirklich nur das Schlechteste über Phil. Der Verlauf vom Hass zur Liebe wurde authentisch dargestellt, das Tempo war gut und die Handlung schlüssig. Die angesprochenen Themen sind Selbstliebe, Bodyshaming und was die Sicht auf unsere Körper prägt. Regina geht sehr emotional und mit viel Verständnis darauf ein, was mir sehr gefallen hat. Sie sagt sehr kluge Dinge, die wir alle verinnerlichen sollten. So generiert sie einen wichtigen Mehrwert für ihre Geschichte. Mit Pepper bringt Regina einen kleinen felligen Sympathieträger mit ins Spiel, der der Story noch ein Stückchen mehr Herz schenkt. Ich freue mich nun auf Gradys Bruder Liam, der im zweiten Band seine Geschichte mit Linda erzählt.















