Die drei Leben der Tomomi Ishikawa

Die drei Leben der Tomomi Ishikawa

Hardcover
3.015
All AgeKrimiFrauen &Amp; MännerJunge Belletristik

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Beschreibung

Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat sich umgebracht, so steht es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben Constable. Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Stattdessen hinterlässt sie Ben eine Menge rätselhafte Botschaften, die ihn, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit führen. Ben würde gerne glauben, dass es sich bloß um ein Spiel handelt, dass die Geschichten, die Tomomi ihm hinterlassen hat, nur Ausgeburt ihrer Fantasie sind, doch dann offenbaren sie ihm ein grausames Geheimnis. War Tomomi Ishikawa in Wahrheit eine Serienmörderin? Und ist sie tatsächlich tot? Bald weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was Realität ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Abenteuer
Format
Hardcover
Seitenzahl
384
Preis
19.50 €

Beiträge

9
Alle
3

3'5* Die Geschichte von Tomomi Ishikawa hat mich leider nicht ganz so in ihren Bann gezogen, wie ich es gehofft hatte. Das Konzept an sich finde ich sehr gut und nebenbei bemerkt ist das Buch auch außerordentlich gut geschrieben. Meine kleinen Probleme hatte ich eher mit den Charakteren Ben und Tomomi und deren Verhältnis zueinander. Desweiteren fand ich die "Schatzsuche", auf der sich der Protagonist 95% des Buches befindet, an manchen Stellen etwas an den Haaren herbeigezogen. Die große Auflösung mit WTF Moment, die am Ende kommen sollte, fand ich jetzt auch nicht so weltbewegend und mindfucking, eher schon vorhersehbar. Dennoch war es ein gutes Buch.

2

Leider für meinen Geschmack nicht spannend genug. Auch die Charaktere waren mir zu schräg und irgendwie konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen.

Würdet ihr bei einer Schnitzeljagd rund um die Globus mitmachen? Ben Constable muss hier auch zwei Mal überlegen, aber letztlich ist er zu neugierig und seine tote Freundin Tomomi hat einfach zu gute Hinweise und Texte hinterlassen. Nach und nach muss er jedoch genau durch diese sich fragen, wer seine Freundin wirklich war, denn ihre angebliche Vergangenheit ist nichts für schwache Nerven. Ich habe mir das Buch vor bestimmt 10 Jahren gekauft, hab es angefangen und dann einfach nie weitergelesen. Jetzt wollte ich es endlich von seinem SuB-Dasein befreien, aber es war wirklich schwer... Die Idee ist super, aber das Buch ist teilweise einfach sehr absurd, dafür dass es kein Fantasy sein will. Ben zum Beispiel ist einfach ein extrem komischer Kauz, der sich wie ein 16-Jähriger benimmt, aber irgendwann kommt raus, dass er fast 40 ist. Auch Tomomi ist super seltsam und wirkt nicht wie ein Mensch, den es wirklich geben kann. Dazu ist das ganze relativ emotionslos geschrieben das sorgt dafür, dass man zu den Protagonisten keine Bindung aufbauen kann. Die Schnitzeljagd ist ganz witzig, aber auch hier einfach ein bisschen übertrieben und häufig auch einfach nicht besonders spannend. Gut gefallen hat mit Tomomis Tagebucheinträge, die ein bisschen Gänsehaut in die Geschichte reinbringen. Schließlich kam dann der (wenig überraschende) Plotttwist und wenn man dann denkt man hat es geschafft, kommen nochmal unglaublich zähe, absurde 80 Seiten, bei denen es darum geht, wie man ein Buch enden lassen soll. Das hätte man sich definitiv sparen können. Gut gefallen hat mir nur, dass das Buch dem Leser ein bisschen offen lässt, was nun die Wahrheit ist und man sich da selbst seinen Teil denken darf. Insgesamt ist "die drei Leben der Tomomi Ishikawa" leider kein Buch, das ich empfehlen kann. Die Charaktere waren mir zu langweilig-schräg, die Story nicht spannend genug und das Ende hat sich einfach nur unnötig gezogen. ⭐⭐ 2 von 5 Sternen

Leider für meinen Geschmack nicht spannend genug. Auch die Charaktere waren mir zu schräg und irgendwie konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen.
3

Ich dieses Buch stand lange ungelesen in meinem Regal, wobei ich immer wieder Lust hatte danach zu greifen, aber irgendwie immer etwas dazwischen kam. Eingezogen ist das Buch damals bei mir weil mir die Leseprobe super gefallen hatte, dennoch wusste ich nicht wirklich was mich bei dem Buch erwartet. Die drei leben der Tomomi Ishikawa ist eindeutig eine einzigartige Geschichte, wie ich sie zuvor noch nie gelesen hatte. Ständig fragt man sich in der Geschichte, was davon jetzt wirklich stimmt und was nicht, was besonders an Tomomi Ishikawa, aber auch an Ben Constable, dem Protagonist/Autor liegt. Alles ist, wie ich erwartet hatte, sehr mysteriöse, was mich jedoch überrascht war, wie düster die Geschichte ist, etwas was man besonders wenn man das Cover betrachtet nicht wirklich erwartet. Die Geschichte ist jedoch teilweise echt ziemlich verstörend. Ich habe ständig mit gerätselt mit Ben, obschon ich gewisse Dinge ziemlich schnell offensichtlich fand, welche dieser irgendwie einfach nicht sehen wollte, was etwas ärgerlich war. Dennoch hat mir die Schnitzeljagd auf die sich Ben begibt gut gefallen, besonders die Schauplätze Paris und New York waren wirklich toll. Leider hat mir das Ende nicht besonders gefallen, ich fand es ziemlich frustrierend und ich fand es insgesamt sehr schwer mit den Figuren eine Verbindung aufzubauen und oftmals auch ihr Verhalten wenig nachvollziehbar...

5

The following review is a little emotional, a rant, because that seems to be what the book does to the reader. I waited a week, but I still can’t write about it clearly, so I’m just going to write what comes into my head. Just know that I recommend this book, it’s one of those you won’t forget, even if you don’t enjoy it. "I'd like to write a book where the two main characters are me and you." Ben Constable the main character says to his friend Tomomi Ishikawa. And so he did, or did Tomomi write it for him? Well, let’s back this up a bit. This book is confusing enough as it is, but in a really good way. The main character is Ben Constable, and he is also the author of the book. So far, so good. I bought this book because of the adventure it promised in the blurb, stories that weave through Paris and New York are stories that I have to read; it is as simple as that. But I didn’t know what I was getting myself into. I think I didn’t even realize that the main character had the same name as the author, even though I read the preview chapter online. The weird thing is, even after finishing the book, and now a week after, I’m still not sure what I read. Don’t get me wrong, the story is easy to follow: we are going on a scavenger hunt through Paris and New York with Ben Constable. And as you can see from the pictures (on my blog), I really enjoyed the tour. Every yellow post it stands for a place that Ben Constable (and Tomomi) described so beautifully, that I just have to visit it someday. They go to places in Paris and New York you have probably never heard of, but can’t get out of your head once you read about them. The same goes for the whole book: every chapter, every anecdote, every letter from Tomomi, every twist and every turn stays with you. It took me a week to finish the book, because some chapters are very heavy, dark and bizarre and I couldn’t just breeze past them. And every time I put the book down, the story was bumping around in my head all day. And it still is, because many questions are left unanswered. Tomomi remains a mystery; even though we learn so much about her, yet in the end we know so little. What I love about the book is, that every sentence, every word the characters say, keeps you on the edge of your seat. You start questioning things, why they just said that, if words are of significance, because most of the time they are, pages later when you have already forgotten about them. I love the details, the cat, the clocks set to 3:20, the carefully chosen clues. That characters talk with parenthesis, which in the beginning I thought I’d hate but ended up enjoying. Also the mind game, because in the end it’s just that. For Tomomi, for Ben Constable, and mostly for the reader. “The three lives of Tomomi Ishikawa” has become one of my favourite books of all time, even though I’m not sure what it is. But it’s a book I will recommend to everyone, just so they read it and we can talk about how weirdly brilliant it is.

3

3'5* Die Geschichte von Tomomi Ishikawa hat mich leider nicht ganz so in ihren Bann gezogen, wie ich es gehofft hatte. Das Konzept an sich finde ich sehr gut und nebenbei bemerkt ist das Buch auch außerordentlich gut geschrieben. Meine kleinen Probleme hatte ich eher mit den Charakteren Ben und Tomomi und deren Verhältnis zueinander. Desweiteren fand ich die "Schatzsuche", auf der sich der Protagonist 95% des Buches befindet, an manchen Stellen etwas an den Haaren herbeigezogen. Die große Auflösung mit WTF Moment, die am Ende kommen sollte, fand ich jetzt auch nicht so weltbewegend und mindfucking, eher schon vorhersehbar. Dennoch war es ein gutes Buch.

3

Ein Buch bei dem man nicht sofort sagen kann was man davon jetzt halten soll. Es hat auf jeden Fall was und man denkt die ganze Zeit darüber nach aber ich finde es auch unlogisch und konstruiert was dann das Gesamtbild wieder etwas zerstört. Ich würde an vielen Stellen einfach niemals so handeln wie Ben. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen sowie die Idee das der Autor selbst in die Rolle des Protagonisten schlüpft was mit mehr zusammenhängt als nur mit dem Namen...

3

Dieses Buch ist einfach ein super Buch für zwischendurch! Man muss bereit für ein Abenteuer und eine Schnitzeljagd/Schatzsuche sein! Dieses Buch hat mich fasziniert, denn es kamen nicht viele Darsteller in diesem Buch vor und die Geschichte war trotzdem sehr verstrickt, einfach durch den besonderen und schwer einschätzbaren Charakter Tomomi Ishikawa. Ich muss auch noch ein großes Lob an den Autor aussprechen, denn dieser hat es mir ermöglicht Paris und New York schmackhaft und schön zu machen, indem er die Orte an denen Ben war so wunderbar beschrieben hatte. Zudem wusste ich nicht so recht was ich davon halten sollte, warum der Autor gleichzeitig Protagonist ist, denn man findet keinen Anhang, keine Widmung und keine Danksagung. Deshalb bleibt es ein Rätsel ;)

3

Der Roman lässt sich gut lesen, der Autor, der sich selbst sowie eine Freundin in dem Buch vorkommen lässt, hat eine gute Ausdrucksweise. Der Erzählstil ist flüssig, leicht und lässt sich gut und schnell lesen. Auch die Orte wie Paris und New York werden lebendig. Wobei der Schreibstil in den Briefen von Tomomi teilweise doch recht anstrengend ist. Zu den beiden Hauptfiguren Ben und Tomomi habe ich leider keine Verbindung bekommen. Für mich bleiben die Charaktere eher blass, genau wie die Freundschaft und die Art der Freundschaft der beiden. Die Inhaltsangabe des Buches klingt dramatischer, als es ist. Der Spannungsbogen verläuft relativ flach. Die Wendungen waren für mich nicht überraschend, auch wenn sie teilweise etwas skurril verlaufen sind. Das Spiel mit der Psyche, welches an mehreren Stellen sehr angepriesen wird, sowie die angekündigte Verwirrung zwischen Fiktion und Realität haben für mich so gut wie garnicht statt gefuden. Viele Handlungen der Schnitzeljagd waren für mich nicht nachvollziehbar und wirkten sehr konstruiert. Die größten Pluspunkte an dem Roman sind zum einen das Abenteuer und zum anderen die Idee des Autors, selbst Protagonist des Buches zu sein. Alles in Allem habe ich mir jedoch mehr von dem Buch erwartet. Hin und her gerissen zwischen allem Pro und Contra gibt es aber trotzdem eine klare Leseempfehlung von mir, denn der Roman ist einfach erfrischend anders.

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