Die Brücke über die Drina

Die Brücke über die Drina

Taschenbuch
4.026
WeltkulturerbeHistorischer RomanLiterarische ChronikGeschichte 1571-1914

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Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
N/A
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Ivo Andrić, 1892 in Travnik/Bosnien geboren und 1975 in Belgrad gestorben, studierte Slawistik und Geschichte in Zagreb, Wien, Krakau und Graz. Von 1920 an war er als Diplomat in verschiedenen europäischen Ländern tätig, zuletzt als Gesandter in Berlin. 1941 schied er aus dem diplomatischen Dienst aus. Seine berühmten Werke ›Wesire und Konsuln‹ (1945), ›Die Brücke über die Drina‹ (1945) und ›Das Fräulein‹ (1945) schrieb er während seiner Internierung im Zweiten Weltkrieg. 1961 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Beiträge

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Alle
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Wie oft man es auch liest, man findet immer wieder etwas Neues, Anregendes, und versinkt in einer fremden, faszinierenden Welt.

Unbedingt lesen "Die Brücke über die Drina" ist ein Buch, das ich in die Verbannung mitnehmen würde. Wie oft man es auch liest, man findet immer wieder etwas Neues, Anregendes, und versinkt in einer fremden, faszinierenden Welt. Andric war ein hervorragender Beobachter und die Kraft seiner Darstellung von Menschen, ihren sich wandelnden Lebensumständen und von historischen Strömungen ist erstaunlich. Um so verwunderlicher, dass er weltweit nicht viel bekannter und geschätzter ist.

Wie oft man es auch liest, man findet immer wieder etwas Neues, Anregendes, und versinkt in einer fremden, faszinierenden Welt.
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Die Geschichte einer Brücke und ihrer Leute

Andrić erzählt die Geschichte Višegrads in Form der Geschichte seiner Brücke, die über Jahrhunderte die diversen Bewohner und ihre Geschichten miterlebt. Darunter sind einige wirklich tolle Portraits, die zeigen, wie vielfältig Bosnien damals war (und zum Teil immer noch ist), welcher internationale Knotenpunkt es war und wie sehr es sich im Laufe der Geschichte verändert hat. Trotzdem fehlt mir dabei ein bisschen die größere Rahmenhandlung, es ist eigentlich mehr eine Sammlung von – wenn auch gekonnt erzählten – Einzelgeschichten. Dennoch lesenswert!

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Lyrisch, in wunderschön metaphorischen Bildern verfasste Erzählung, deren Hauptfigur - die Brücke - das tiefgreifende Symbol selbst ist, und ihre Bögen zwischen dutzenden Generationen aufspannt.

nach 140 Seiten Abbruch. Eine angebliche Chronik, die mir scheint, sehr stark mit der eigenen Sichtweise des Autors eingefärbt ist, die mehr phantastisch aufgeladene Erzählungen aufwärmt, Geschwätz der Menschen in den Vordergrund stellt, als ein Versuch Historie mit belegten Verweisen anzubieten. Das Erzählen und Erinnern wird als Hauptmerkmal in den Fokus gerückt und fällt der eigenen Kritik: Einschränkungen, Brüchigkeit und Vergänglichkeit der Erinnerungserzählungen zum Opfer. Ein emphatisches Eintauchen ist durch die von oben thronende Erzählweise nicht möglich. Ich hab keine Ahnung welchen Mehrwert mir so etwas bieten soll. Ich kann schlichtweg, nichts damit anfangen.

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