Die Amato-Schwestern: Die Fäden des Schicksals

Die Amato-Schwestern: Die Fäden des Schicksals

E-Book
4.23

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Beschreibung

Santiago de Chile, 1970er-Jahre: Amelia Amato wächst als älteste Tochter eines italienischen Einwanderers und einer Chilenin behütet in einer wohlhabenden Familie auf. Ihr Vater Giuseppe besitzt eine erfolgreiche Strumpffabrik, die Familie genießt Wohlstand und Ansehen. Doch Amelia lehnt sich gegen die Privilegien ihrer Familie auf. Sie studiert und beginnt, sich für die Rechte der armen Bauern und Landarbeiterinnen einzusetzen. Als sie Ignacio Castillo, den Sohn eines Großgrundbesitzers, kennenlernt, verändert sich ihr Leben ... Doch am Horizont ziehen Gewitterwolken auf: Der Militärputsch in Chile bringt die Strumpffabrik, die Existenz der Amatos und Amelia selbst in große Gefahr.

Der erste Band der dramatischen Trilogie um das turbulente Leben der Familie Amato und ihre Strumpffabrik.

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Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
E-Book
Seitenzahl
321
Preis
4.99 €

Autorenbeschreibung

Jo Kommer wurde 1982 in Ludwigsburg geboren. Als junge Erwachsene reiste sie ein Jahr durch Neuseeland und Australien. Im Anschluss daran veröffentlichte sie einen Reisebericht sowie einen Reiseführer über Work and Travel in Neuseeland. Nach ihrer Ausbildung im Rettungsdienst verbrachte sie zehn Jahre in Spanien, wo sie in unterschiedlichen Branchen jobbte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Katze wieder in der alten Heimat in Baden-Württemberg. Sie arbeitet als Bloggerin und freie Redakteurin.

Beiträge

3
Alle
5

Ziemlich berührend

Das E-Book „Die Amato-Schwestern: Die Fäden des Schicksals“ von Jo Kommer durfte ich im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks lesen. 😊 Zum Inhalt: Santiago de Chile, 1970er-Jahre: Amelia Amato wächst als älteste Tochter eines italienischen Einwanderers und einer Chilenin behütet in einer wohlhabenden Familie auf. Ihr Vater Giuseppe besitzt eine erfolgreiche Strumpffabrik, die Familie genießt Wohlstand und Ansehen. Doch Amelia lehnt sich gegen die Privilegien ihrer Familie auf. Sie studiert und beginnt, sich für die Rechte der armen Bauern und Landarbeiterinnen einzusetzen. Als sie Ignacio Castillo, den Sohn eines Großgrundbesitzers, kennenlernt, verändert sich ihr Leben ... Doch am Horizont ziehen Gewitterwolken auf: Der Militärputsch in Chile bringt die Strumpffabrik, die Existenz der Amatos und Amelia selbst in große Gefahr. Der erste Band der dramatischen Trilogie um das turbulente Leben der Familie Amato und ihre Strumpffabrik. Mein persönliches Fazit: Dieser 1. Band dieser Familiensaga hat mich ziemlich in Bann gehalten. So spannend und aufwühlend beschreibt die Autorin Jo Kommer die schwierige Zeit der Familie Amato und auch die Liebe zwischen Amelia und Ignacio während des Militärputsches in Chile. Es geht um Liebe, Freundschaft, Familienzusammenhalt und Mut. Ich habe diese Familiensaga sehr gerne gelesen und hatte total unterhaltsame Lesestunden! Bin schon gespannt auf den 2. Band! 😃

4

Auf der Flucht Amelia wächst in einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie auf. Vater Guiseppe ist dem faschistischen Regimes Italiens entflohen und hat eine Strumpffabrik in Santiago aufgebaut. Amelia studiert in Chile, arbeitet anschließend für das Agrarministerium und setzt sich für die Rechte der Bauern ein, nichtsahnend dass ihr dies einmal im Chile der 1970er Jahre zum Verhängnis werden könnte. „Die Amato-Schwestern: Die Fäden des Schicksals“ von Jo Kommer ist Band 1 der dreiteiligen Reihe. Ich gebe zu, ich hatte andere Erwartungen, was den Inhalt des Buches angeht. Dies fußte sowohl auf dem Namen des Buches als auch aufgrund des Daseins einer Fabrikantenfamilie. Ich erwartete also eine Geschichte über die Frauen der Familie Amato in Verbindung mit der Strumpffabrik. Im Fokus dieses Bandes steht Amelia, die für das kämpft, was sie für richtig hält und auch genau weiß, was sie will. Das machte sie für mich sympathisch, aber dennoch fand ich sie etwas unnahbar und bin bis zum Schluss nicht so ganz warm mit ihr geworden. Die Handlung um Amelia finde ich in Teilen unglaubwürdig, weil trotz der Niederlagen dennoch alles sehr reibungslos für sie lief. Auch wirkt sie vielleicht auf den ersten Blick etwas egoistisch, was man aber aus dem ihrem Blickpunkt betrachtet etwas differenziert bewertet muss - Angst um ihr Leben und das Dasein als Mutter. Mich hätte auch die Geschichte um Guiseppe interessiert, um einordnen zu können, wie alles im Leben der Amatos so gekommen ist, wie es dargestellt wird. Vermutlich erfährt man das in den Nachfolgebänden, was ich schade finde. Ich finde, es hätte als roter Faden in den ersten Teil gehört. Ignacio ist ein Charakter, der einem sehr schnell ans Herz wächst, aber dennoch fand ich ihn etwas farblos und unscheinbar, auch leicht gebrochen. Ich finde seine Haltung zu Sofia schwierig zu verstehen und damit auch seine Handlungen in Bezug auf sie. Was ich sehr interessant fand, war die Darstellung des Militärputsches. Jo Kommer beschrieb diesen wirklich mit all seinen Grausamkeiten und damit äußerst realistisch. Trotz allem hat mir der Roman wirklich gut gefallen. Vermutlich hätte ich mich mit einem anderen Titel nicht so schwer getan, da ich hier doch eine ganz andere inhaltliche Vorstellung hatte. Ein Roman, der während einer historisch bedeutsamen Phase Chiles spielt und diese damit dem Leser näher bringt. Aus diesem Grund kann ich diesen Roman allen geschichtsinteressierten ans Herz legen!

3.5

Der erste Teil der Familiensaga über die Amato-Schwestern hat mein Interesse geweckt, weil ich gern historische Familiengeschichten lese und auch das Setting in Chile mich direkt gereizt hat. Die Einführung in die Geschichte und die Familie Amato ging doch sehr schnell und war auch stellenweise etwas unübersichtlich. Schnell merkt man, dass Amelia, die Tochter des Hauses, der zentrale Punkt der Geschichte ist und die Strumpffabrik des Vaters Guiseppe eher eine Nebenrolle spielt. Als Amelia den Sohn des Großgrundbesitzers Ignacio kennenlernt, scheint sich ihr Leben zu ändern. Nach dem ihre Tochter Sofia geboren wurde, merkt sie jedoch schnell, dass ihr ihr Leben nicht mehr genug ist und so zieht es sie zurück nach Santiago. Da sie schon hier nicht wirklich auf die Bedürfnisse ihres Mannes eingeht, empfindet man sie jedoch sehr egoistisch. Zurück in Santiago versucht sie sich weiter für die Bedürfnisse der armen Bauern und Landarbeiter einzusetzen und gerät so nach dem Militärputsch in den Fokus der Regierung. So gerät nicht nur ihr Leben, sondern auch das Leben ihrer Familie in Gefahr. Auf Amelias Flucht erlebt man viele Facetten von Angst und Hoffnung. Doch scheint ihre Liebe immer mehr in den Hintergrund zu geraten und ihre Gefühlswelt erscheint doch immer noch sehr oberflächlich. Endlich in Sicherheit möchte sich Amelia ein neues Leben aufbauen. Doch unter welchen Einflüssen besteht die Chance auf einen Neuanfang? Fazit: Die Geschichte ist definitiv kein Feel-Good-Roman. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, an den Band 2 vermutlich anknüpfen wird. Es handelt sich also nicht um eine abgeschlossene Geschichte. Ob man hier auch noch mehr über Amelia erfahren wird, wird sich zeigen.

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