Der Sonnenschirm des Terroristen
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Iori Fujiwara (1948–2007), von der Romanistik kommender Krimi-Autor. Den Sonnenschirm des Terroristen soll der Kettenraucher und passionierte Mahjongg-Spieler verfasst haben, um mit den Tantiemen und möglichen Preisgeldern Spielschulden tilgen zu können. Tatsächlich erhielt Fujiwara 1995 für den Roman den mit 10 Millionen Yen dotierten Edogawa-Ranpo-Krimipreis und ein Jahr später den Naoki-Literaturpreis. Im selben Jahr 1996 noch wurde der Roman fürs Fernsehen verfilmt. Fujiwara starb im Mai 2007 an Speiseröhrenkrebs.
Beiträge
"Weißt du, wenn dir bewusst wird, dass das Böse überall ist, und dass es dir vielleicht nichts tut, aber dass du es auch nicht besiegen kannst, dann war's das."
> Japan 1990er. > Protagonist mit bewegter Vergangenheit, die immer näher kommt und ihn schließlich einholt. > Gutes Zusammenspiel mit Nebencharakteren (gerne hätte ich über den ein oder anderen mehr gelesen). > Eher realistischer, geradliniger und greifbarer Krimi, der sich auf wenig Schnickschnack verlässt. > Fragen: Wie viel hält Freundschaft aus? Was und in welchem Maße gönnt man etwas jemandem der einem nahesteht? Wann wird Neid zerstörerisch? >Verzweigungen und Vernetzungen der Yakuza werden aufgegriffen. > Einblicke in die Studentenproteste der 1960er in Japan, bei denen linke Studenten militant z.B. gegen den Vietnamkrieg und die amerikanische Vorherrschft sowie für Demokratisierung demonstierten (->kam überraschend aber hat mir gut gefallen und mein Interesse nachhaltig geweckt). > Unterschiedliche Milieus Japans/ Tokyos (-> brachte mehr Festigkeit in die Geschichte). > Leichte umgängliche Sprache. > Verständliche Zeitsprünge. > Eher kleiner aber feiner Spannungsbogen > Das Buch ist nichts neues, weiß aber genau wo es hin will. > Angenehmes Tempo der Geschichte. > Verschiedene Orte in Tokyo werden benannt und als Kulisse genutzt. > Die Charaktere und ihre Geschichte hauchen dem Buch in erster Linie Leben ein. Dann erst kommt die Action und brenzlige Situationen. > Vlt. hat der Autor eigene Erfahrungen mit verwoben (das unter Druck stehen oder das Gefühl von der Yakuza belauert zu werden). > Das Ende war für mich absehbar, was nicht bedeutet dass es schlecht war. > Eigenartig und nicht nötig waren für mich Yukos anfängliche Annäherungen gegenüber Shimamura.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Iori Fujiwara (1948–2007), von der Romanistik kommender Krimi-Autor. Den Sonnenschirm des Terroristen soll der Kettenraucher und passionierte Mahjongg-Spieler verfasst haben, um mit den Tantiemen und möglichen Preisgeldern Spielschulden tilgen zu können. Tatsächlich erhielt Fujiwara 1995 für den Roman den mit 10 Millionen Yen dotierten Edogawa-Ranpo-Krimipreis und ein Jahr später den Naoki-Literaturpreis. Im selben Jahr 1996 noch wurde der Roman fürs Fernsehen verfilmt. Fujiwara starb im Mai 2007 an Speiseröhrenkrebs.
Beiträge
"Weißt du, wenn dir bewusst wird, dass das Böse überall ist, und dass es dir vielleicht nichts tut, aber dass du es auch nicht besiegen kannst, dann war's das."
> Japan 1990er. > Protagonist mit bewegter Vergangenheit, die immer näher kommt und ihn schließlich einholt. > Gutes Zusammenspiel mit Nebencharakteren (gerne hätte ich über den ein oder anderen mehr gelesen). > Eher realistischer, geradliniger und greifbarer Krimi, der sich auf wenig Schnickschnack verlässt. > Fragen: Wie viel hält Freundschaft aus? Was und in welchem Maße gönnt man etwas jemandem der einem nahesteht? Wann wird Neid zerstörerisch? >Verzweigungen und Vernetzungen der Yakuza werden aufgegriffen. > Einblicke in die Studentenproteste der 1960er in Japan, bei denen linke Studenten militant z.B. gegen den Vietnamkrieg und die amerikanische Vorherrschft sowie für Demokratisierung demonstierten (->kam überraschend aber hat mir gut gefallen und mein Interesse nachhaltig geweckt). > Unterschiedliche Milieus Japans/ Tokyos (-> brachte mehr Festigkeit in die Geschichte). > Leichte umgängliche Sprache. > Verständliche Zeitsprünge. > Eher kleiner aber feiner Spannungsbogen > Das Buch ist nichts neues, weiß aber genau wo es hin will. > Angenehmes Tempo der Geschichte. > Verschiedene Orte in Tokyo werden benannt und als Kulisse genutzt. > Die Charaktere und ihre Geschichte hauchen dem Buch in erster Linie Leben ein. Dann erst kommt die Action und brenzlige Situationen. > Vlt. hat der Autor eigene Erfahrungen mit verwoben (das unter Druck stehen oder das Gefühl von der Yakuza belauert zu werden). > Das Ende war für mich absehbar, was nicht bedeutet dass es schlecht war. > Eigenartig und nicht nötig waren für mich Yukos anfängliche Annäherungen gegenüber Shimamura.






