Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

Buch
3.37
ErinnerungUnfallAblösungHeranwachsender

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Beschreibung

Norwegen 1961 - Finn ist zehn Jahre alt und wächst in einer schmucklosen Vorstadt von Oslo auf. Er ist schmächtig, aber vielleicht der klügste Junge seiner Klasse. Von seinem Vater weiß er nur, dass er bei einem Unfall ums Leben kam. Seine Mutter aber führt ihn sicher durchs Leben. Bis die beiden eines Tages einen rätselhaften Untermieter aufnehmen und bald darauf auch Finns Halbschwester Linda. Die Sechsjährige ist die Tochter des toten Vaters und einer drogensüchtigen Mutter. Ihr Gepäck: ein himmelblauer Koffer und jede Menge emotionaler Sprengstoff. Das dicke, unscheinbare Mädchen wird Finns Leben bald für immer verändern.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Buch
Seitenzahl
270
Preis
20.60 €

Beiträge

3
Alle
3

Ein ungewöhnlicher Schreibstiel. Nicht ganz einfach mitzukommen. An sich ist es eine schöne Geschichte.

4

Wie ein kleines Mädchen eine Familie auf den Kopf stellt Das Buch: Es ist das Jahr 1961. Der zehnjährige Finn lebt mit seiner Mutter alleine in einer großen Wohnung. Finn ist zufrieden mit dieser Situation. Doch seine Mutter sieht das anders. Sie bauen um und vermieten ein Zimmer um sich ein wenig mehr Geld zu verdienen. Durch die Suche nach einem Mieter taucht auch Linda auf. Sie ist Finns kleine Halbschwester. Der Vater tot, die Mutter kann sich nicht um sie kümmern. Und so wirbelt das Mädchen das eingeschworene Mutter-Sohn-Team kräftig durch. Und auch der neue Untermieter birgt so einige Geheimnisse… Fazit: Finn erzählt die Dramen, die er mit seiner Mutter und Linda erlebt sehr klar und undramatisch. Aber man merkt, wie es ihn mitnimmt, dass sich alle um ihn herum verändert. Das kann einen kleinen Jungen schon durcheinander bringen. Durch einige Vorfälle, seinem Beschützerinstinkt und einer leicht verkorksten (aber lieben) Mutter wird es ein weit angenehmeres Jahr für ihn als er anfangs vermutet hätte. Denn Linda bringt nicht nur frischen Wind in die Familie. Sie zeigt Familienzusammenhalt, Liebe und durch die Sicht auf die kleinen Dinge, was wirklich im Leben zählt. Und sie lernt natürlich schwimmen. In einem Sommerurlaub, der ganz anders verläuft als geplant. Dieses Buch ist ein klares Jacobsen-Werk. Jacobsen erzählt ruhig und ohne viel Drama und Aktion aus dem Leben von Finn. Und darauf muss man sich einlassen. Sonst bleibt das Buch dem Leser verschlossen. Im besten Fall erhält man eine kleine liebenswürdige Familiengeschichte, die einmal komplett durcheinandergewirbelt wird. Und es geht dem Leser ans Herz, man leidet mit Finn mit. Trotzdem bleibt Finn ein wenig zu traurig zurück. Man wird das Gefühl nicht los, als würde er sich durch das Leben leiden. Das hinterlässt dann doch einen etwas faden Beigeschmack, da trotz schöner Momente immer gelitten wird. Zusammenfassend ist dieses Buch für alle Roy Jacobsen Liebhaber durchaus zu empfehlen. Auch wer auf kleine Familiengeschichten (hier der etwas anderen Art) steht, kann sich sehr schnell in dieses Buch verlieben. https://booksoftination.wordpress.com/2016/09/14/roy-jacobsen-der-sommer-in-dem-linda-schwimmen-lernte/

2

der Schreibstil bestand aus lauter verschachtelten Sätzen und mit den Protagonisten konnte ich leider nicht relaten… es ist aber eine sehr realistische Geschichte mit heftigen Themen das muss man dem Autoren lassen

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