Der Regenschirm
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Wer Guy de Maupassant liest, kommt meistens an seinem berühmten Roman Bel-Ami nicht vorbei. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Die Geschichte um den rücksichtslosen Aufsteiger, Menschenverachter und Ignoranten war mir zu flach, langatmig, und die Charaktere schlichtweg zu unsympathisch, um mich wirklich zu fesseln. Umso überraschter war ich von seinen Kurzgeschichten. Hier zeigt Maupassant eine gänzlich andere Dynamik. Auf wenigen Seiten schafft er es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, für die andere Autoren Hunderte Seiten benötigen. Ob es um menschlichen Geiz und Alltagsabsurditäten geht wie in Der Regenschirm, um das Ungreifbare in Die Träume oder die schaurige Melancholie in Die Tote – die Geschichten sind abwechslungsreich und direkt. Er beobachtet die menschlichen Schwächen sehr genau, wirkt dabei aber in den Kurzgeschichten weniger belehrend als in seinen langen Romanen. Er fängt das Wesen einer Person ein, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren. Wer mit Bel-Ami wenig anfangen konnte, sollte Maupassant nicht vorzeitig abschreiben. Seine wahre Stärke liegt im kurzen Format. Die Erzählungen sind pointiert, oft überraschend düster und schlichtweg besser gealtert als seine Gesellschaftsromane. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Werke von ihm lesen.
Wer Guy de Maupassant liest, kommt meistens an seinem berühmten Roman Bel-Ami nicht vorbei. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Die Geschichte um den rücksichtslosen Aufsteiger, Menschenverachter und Ignoranten war mir zu flach, langatmig, und die Charaktere schlichtweg zu unsympathisch, um mich wirklich zu fesseln.Umso überraschter war ich von seinen Kurzgeschichten. Hier zeigt Maupassant eine gänzlich andere Dynamik. Auf wenigen Seiten schafft er es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, für die andere Autoren Hunderte Seiten benötigen. Ob es um menschlichen Geiz und Alltagsabsurditäten geht wie in Der Regenschirm, um das Ungreifbare in Die Träume oder die schaurige Melancholie in Die Tote – die Geschichten sind abwechslungsreich und direkt. Er beobachtet die menschlichen Schwächen sehr genau, wirkt dabei aber in den Kurzgeschichten weniger belehrend als in seinen langen Romanen. Er fängt das Wesen einer Person ein, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren.Wer mit Bel-Ami wenig anfangen konnte, sollte Maupassant nicht vorzeitig abschreiben. Seine wahre Stärke liegt im kurzen Format. Die Erzählungen sind pointiert, oft überraschend düster und schlichtweg besser gealtert als seine Gesellschaftsromane. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Werke von ihm lesen.
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Wer Guy de Maupassant liest, kommt meistens an seinem berühmten Roman Bel-Ami nicht vorbei. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Die Geschichte um den rücksichtslosen Aufsteiger, Menschenverachter und Ignoranten war mir zu flach, langatmig, und die Charaktere schlichtweg zu unsympathisch, um mich wirklich zu fesseln. Umso überraschter war ich von seinen Kurzgeschichten. Hier zeigt Maupassant eine gänzlich andere Dynamik. Auf wenigen Seiten schafft er es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, für die andere Autoren Hunderte Seiten benötigen. Ob es um menschlichen Geiz und Alltagsabsurditäten geht wie in Der Regenschirm, um das Ungreifbare in Die Träume oder die schaurige Melancholie in Die Tote – die Geschichten sind abwechslungsreich und direkt. Er beobachtet die menschlichen Schwächen sehr genau, wirkt dabei aber in den Kurzgeschichten weniger belehrend als in seinen langen Romanen. Er fängt das Wesen einer Person ein, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren. Wer mit Bel-Ami wenig anfangen konnte, sollte Maupassant nicht vorzeitig abschreiben. Seine wahre Stärke liegt im kurzen Format. Die Erzählungen sind pointiert, oft überraschend düster und schlichtweg besser gealtert als seine Gesellschaftsromane. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Werke von ihm lesen.
Wer Guy de Maupassant liest, kommt meistens an seinem berühmten Roman Bel-Ami nicht vorbei. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Die Geschichte um den rücksichtslosen Aufsteiger, Menschenverachter und Ignoranten war mir zu flach, langatmig, und die Charaktere schlichtweg zu unsympathisch, um mich wirklich zu fesseln.Umso überraschter war ich von seinen Kurzgeschichten. Hier zeigt Maupassant eine gänzlich andere Dynamik. Auf wenigen Seiten schafft er es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, für die andere Autoren Hunderte Seiten benötigen. Ob es um menschlichen Geiz und Alltagsabsurditäten geht wie in Der Regenschirm, um das Ungreifbare in Die Träume oder die schaurige Melancholie in Die Tote – die Geschichten sind abwechslungsreich und direkt. Er beobachtet die menschlichen Schwächen sehr genau, wirkt dabei aber in den Kurzgeschichten weniger belehrend als in seinen langen Romanen. Er fängt das Wesen einer Person ein, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren.Wer mit Bel-Ami wenig anfangen konnte, sollte Maupassant nicht vorzeitig abschreiben. Seine wahre Stärke liegt im kurzen Format. Die Erzählungen sind pointiert, oft überraschend düster und schlichtweg besser gealtert als seine Gesellschaftsromane. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Werke von ihm lesen.




